Gerstenmaier AZ GmbH
Flugstraße 27, 76532 Baden-Baden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Maximilian Moritz Haug seit 21.3.2023 | Prokura |
Elfriede Klara Bauschatz seit 21.3.2023 | Prokura |
Yilmaz Serkan Celikkaya seit 16.3.2021 | Geschäftsführer |
Christopher Thomas Bauschatz seit 21.3.2016 | Geschäftsführer |
Matthias Josef Bauschatz seit 21.3.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.19% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gerstenmaier AZ GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GERSTENMAIER AZ GMBH, BADEN-BADENI. ALLGEMEINES STRATEGISCHE HIGHLIGHTS Unsere Gesellschaft betreibt einen Kraftfahrzeughandel mit Werkstattbetrieb. Wir sind Vertragshändler der Audi AG für die Produktreihen: Audi Handelsvertrag für Neufahrzeuge Audi Handelsvertrag für Sportwagen (Audi Sport) Audi Handelsvertrag GW :plus für Gebrauchtfahrzeuge Audi Handelsvertrag für R8 (R8 Partner) Audi Handelsvertrag für A8 (A8 Partner) Audi Servicevertrag. Unser Geschäftsbetrieb findet am Standort Baden-Baden in gepachteter Immobilie statt. Unsere Betriebe sind ISO-zertifiziert. FINANZIELLE HIGHLIGHTS Mit einer Eigenkapitalquote von 32,2 % (Vorjahr 55,4 %) haben wir für die weitere Entwicklung eine hinreichend solide Grundlage. Die Reduzierung der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Bestandsaufbau im Fahrzeugbereich sowie einer Gewinnausschüttung. Die Kreditlinien sind ausreichend und wurden im Laufe des Geschäftsjahres nicht überschritten. Die Darlehen wurden planungsgemäß getilgt. Der Cashflow, bestehend aus Jahresergebnis und Abschreibungen, war im Geschäftsjahr mit TEUR 428 (Vorjahr: TEUR 992) positiv und ausreichend für die Liquiditätsbedarfe. Die Veränderung des Cashflows resultiert aus dem geringeren Jahresüberschuss sowie den geringen Abschreibungen im Verhältnis zum Vorjahr. Wir konnten im Jahr 2023 eine Umsatzrentabilität vor Steuern von 1,0 % (Vorjahr 3,3%) erreichen und bewegen uns damit auf dem branchentypisch niedrigen Niveau. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Umsatzrentabilität vor Steuern somit um 2,3 Prozentpunkte verringert. Die Veränderung resultiert aus dem niedrigeren Jahresüberschuss bei gesteigerten Gesamterlösen im Vergleich zum Vorjahr. BETRIEBLICHE HIGHLIGHTS Unser Audi Terminal in Baden-Baden befindet sich im Industriegebiet Oos. Mit ausreichend Gebrauchtfahrzeugen, Jahreswagen und einer guten Auswahl an Neuwagen-Lagerfahrzeugen haben wir häufig die Möglichkeit, dem Kunden das Wunschfahrzeug körperlich zu präsentieren. Unser Personal wird kontinuierlich weiterentwickelt. II. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS ENTWICKLUNG VON BRANCHE UND GESAMTWIRTSCHAFT Im Jahr 2023 wurden rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um +5,5 Prozent. 2.844.609 Personenkraftwagen (Pkw) bedeuten gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von +7,3 Prozent. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260/48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um +11,4 Prozent zu, Plug-in-Hybride waren mit -51,5 Prozent rückläufig. Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 Prozent (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von +21,7 Prozent. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß stieg um +4,9 Prozent auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen. Smart verzeichnete mit +42,9 Prozent das stärkste Plus und einen Anteil von 0,6 Prozent. Ebenfalls zweistellig waren die Zugewinne bei MAN (+26,1 %/0,1 %), Audi (+15,7 %/8,7 %), Mini (+14,4 %/1,6 %), Mercedes (+13,7 %/9,8 %), Porsche (+12,0 %/ 1,2 %) und BMW (+11,2 %/8,2 %). VW (+7,9 %/18,2 %) und Opel (+0,2 %/5,1 %) erreichten einstellige Zulassungssteigerungen. Bei Ford (-11,2 %/4,1 %) zeigte sich das Jahr 2023 hingegen rückläufig. Mit einem Anteil von 18,2 Prozent war VW in 2023 weiterhin anteilsstärkste deutsche Marke. (Quelle: KBA) UMSATZ UND AUFTRAGSENTWICKLUNG Unsere Auslieferungen an Neufahrzeugen sind im Berichtsjahr von 520 auf 577 Fahrzeuge gestiegen. Bezogen auf die Stückzahlen ist unser Neufahrzeuggeschäft im Geschäftsjahr 2023 damit um 11,0 % gewachsen. Damit liegen wir leicht über dem Bundesdurchschnitt, welcher bei +7,3 % liegt. Als Großkundenleistungszentrum beliefern wir die Standorte Friedrichshafen, Ravensburg und Sigmaringen. Hier werden die Provisionen, Boni und Portfolio auch an diese Betriebe abgeführt. Im Gebraucht- und Vorführwagenbereich wurden gegenüber dem Vorjahr 176 Fahrzeuge mehr ausgeliefert. In diesem Bereich konnten wir trotz einer Steigerung der Stückzahlen gegenüber dem Vorjahr den Bruttogewinn absolut als auch pro Fahrzeug nicht halten und bewegen uns damit deutlich unterhalb des Vorjahresniveaus. Wir hatten für das Geschäftsjahr 2023 mit einem Ergebnis von ca. TEUR 800 vor Steuern gerechnet. Mit dem vorliegenden Jahresabschluss, der ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 381 ausweist, haben wir deutlich unterhalb unserer Planung abgeschlossen. Die Abweichung resultiert hauptsächlich aus den gesunkenen Bruttoerträgen des Gebrauchtwagenbereichs. Die Umsatzsteigerung resultiert aus den höheren Stückzahlen an Auslieferungen im Bereich Gebraucht- und Neuwagen im Vergleich zum Vorjahr. Vor große Herausforderungen stellte uns die Vermarktung von gebrauchten E- und Hybridfahrzeugen, welche maßgeblich zu einer Verschlechterung des Bruttogewinns in Prozent im Vergleich zum Vorjahr beiträgt. Des Weiteren führte die nur träge auf den Markt reagierende DAT-Bewertung im Audi Restwertmodell zu einer Reduzierung des Bruttogewinns in Prozent. Die Umsätze im Bereich After Sales haben sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich gesteigert. Der Bereich After Sales stellt damit eine solide Grundlage für unsere Unternehmung dar. Die Personalkosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht, obwohl die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr stagniert. Die Erhöhung der Personalkosten ist auf die Tariferhöhungen und tariflichen Einmalzahlungen zurückführen. Die Zinskosten haben sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich erhöht. Auffällig war in diesem Jahr die Vielzahl an Forderungsausfällen. Diese beiden Faktoren führten zu einer deutlichen Verschlechterung des Betriebsergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz hat sich in den drei Geschäftsbereichen gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:
Dabei verteilt sich der Umsatz wie folgt auf die drei Geschäftsbereiche:
Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig, sodass wir alle Anforderungen der Hersteller und der Kunden auch zukünftig erfüllen können. Alle Investitionen an unserem Standort in der Flugstraße sind abgeschlossen. Weitere Investitionen im Bereich der Digitalisierung (Digitale Fahrzeugakte, digitaler Rechnungseingang etc.) sind in Zukunft geplant. III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir in der Automobilbranche weiterhin herausfordernde Bedingungen. Die wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund von globalen politischen Spannungen, Lieferkettenproblemen und steigenden Energiepreisen wird voraussichtlich bestehen bleiben. Die Zinspolitik der Zentralbanken und die daraus resultierenden höheren Finanzierungskosten könnten die Kaufkraft der Verbraucher weiterhin nachhaltig beeinträchtigen und zu einer allgemeinen Kaufzurückhaltung führen. Branchenentwicklung und spezifische Herausforderungen Die Automobilbranche steht weiterhin vor einem intensiven Wettbewerb und einer sich schnell wandelnden Marktlandschaft. Insbesondere der Trend zur Elektrifizierung und Digitalisierung der Fahrzeugflotten erfordert kontinuierliche Investitionen in neue Technologien und Modelle. Unternehmensspezifische Prognose Aufgrund der rückläufigen Auftragsbestände und der beschriebenen externen Faktoren erwarten wir, dass der Gesamtumsatz im Jahr 2024 auf dem Niveau von 2023 bleiben wird, was einer Stagnation entspricht. Besonders die Marke Audi könnte weiterhin Schwierigkeiten haben, Marktanteile zurückzugewinnen, wenn keine neuen Modelle oder wesentliche Updates eingeführt werden. Ergebnisentwicklung: Trotz der erwarteten Stagnation im Umsatz werden wir weiterhin Maßnahmen zur Kosteneffizienz und Prozessoptimierung implementieren. Ziel ist es, die Betriebskosten zu senken und die Margen stabil zu halten. Die Planung für eine zentrale Neuwagenabteilung, analog zur bereits bestehenden zentralen Gebrauchtwagenabteilung ist in vollem Gange. Wir erhoffen uns durch die zentrale Steuerung weitere Synergieeffekte sowie flache Hierarchien. Investitionen: Wir planen, im Jahr 2024 weiterhin gezielte Investitionen in unsere Infrastruktur und Mitarbeiter zu tätigen. Ein Schwerpunkt wird auf der Modernisierung unserer EDV-Landschaft, sowie auf Schulungsprogrammen für unsere Mitarbeiter liegen, um den Anforderungen der Digitalisierung und Elektrifizierung gerecht zu werden. Unsere gute Entwicklung im AfterSalesBereich und eine erwartete Steigerung im Gebrauchtwagenbereich erlaubt es uns, mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 700 zu rechnen. Dabei hängt viel davon ab, wie sich die Lieferfähigkeit der Hersteller entwickelt und wie sich die Nachfrage vor dem Hintergrund der aktuellen Inflationsentwicklung darstellen wird. Wir haben einen Jahresumsatz Neuwagen im Auftragsbestand. HINWEISE AUF CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die AUDI AG hat in Deutschland die weitere Reduzierung des Händlernetzes vorangetrieben. Unsere Standorte sind weiterhin unbefristet als Partner dieses Herstellers gesetzt, sodass die Grundlage unseres Geschäftsmodells gesichert ist. Die volkswirtschaftlichen Prognosen für den PKW-Gesamtmarkt sind weiterhin uneinheitlich. Der Wandel im Mobilitätsverhalten der Menschen schreitet weiter voran. Unser Hersteller hat für die kommenden Jahre eine Vielzahl von neuen Modellen angekündigt und wir sehen uns damit wieder zukunftsweisend ausgerichtet. Die steigende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen bietet erhebliche Wachstumspotenziale, insbesondere da wir mit Audi eine starke Marke im Portfolio haben, die innovative Elektrofahrzeuge anbietet. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten im Bereich des Online-Verkaufs und der Kundenbetreuung, was zu einer stärkeren Kundenbindung und zusätzlichen Umsatzquellen führen kann. Durch den Ausbau unseres Serviceangebots, einschließlich Wartungsdienstleistungen und maßgeschneiderter Finanzierungslösungen, können wir zusätzliche Einnahmen generieren und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Die Tendenzen der Hersteller, auf Agenturgeschäfte umzustellen, beurteilen wir als Chance, um die Finanzierung der Neuwagenbestände zu reduzieren. Gerade in Zeiten von steigenden Zinskosten sehen wir dieser Entwicklung sehr positiv entgegen. Eine Reduzierung der Zinsen ist in 2024 nur schwer absehbar. Der Wettbewerb in der Automobilbranche bleibt intensiv. Neue Marktteilnehmer und innovative Geschäftsmodelle könnten den Preisdruck erhöhen und unsere Margen beeinflussen. Anhaltende Engpässe in der Lieferkette könnten die Verfügbarkeit von Neufahrzeugen beeinträchtigen und zu Verzögerungen bei der Auslieferung führen. Änderungen in der Gesetzgebung, insbesondere im Bereich der Umwelt- und Sicherheitsstandards, könnten zu zusätzlichen Kosten und Anpassungen in unserem Geschäftsmodell führen. Politische Entscheidungen, wie z.B. Änderungen in der Subventionspolitik für Elektrofahrzeuge oder Handelsrestriktionen, könnten erhebliche Auswirkungen auf unser Geschäft haben. Insbesondere der mögliche Rückgang staatlicher Förderungen für Elektrofahrzeuge könnte die Nachfrage nach diesen Fahrzeugen dämpfen und damit unsere Umsatzentwicklung negativ beeinflussen. Herausfordernd bleibt ebenso die Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen in den Bereichen Elektro und Hybrid.
Baden-Baden, den 21. Oktober 2024 gez. Matthias Bauschatz Christopher Bauschatz Yilmaz Serkan Celikkaya BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023GERSTENMAIER AZ GMBH, BADEN-BADENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023GERSTENMAIER AZ GMBH, BADEN-BADENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die Gerstenmaier AZ GmbH hat ihren Sitz in Baden-Baden und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter dem Registerzeichen HRB 724468 eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. III. BILANZIERUNGSMETHODEN Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden. Von bestehenden Ansatzwahlrechten wird nur Gebrauch gemacht, soweit aufgrund steuerrechtlicher Vorschriften eine Aktivierungs- bzw. Passivierungspflicht besteht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden waren, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert worden waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. IV. BEWERTUNGSMETHODEN Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Zugegangene Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 und bis zu EUR 1.000,00 wurden in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear verteilt. Finanzanlagen Die Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Im Falle einer dauernden Wertminderung erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, und sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Etwaige auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. V. ANGABEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind am Ende des Anhangs in Form eines Anlagenspiegels dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und gegen Gesellschafter sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr insgesamt eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen, insbesondere Aufwendungen für Personal (TEUR 314), Garantie und Kulanz (TEUR 181), die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEUR 28) und den Jahresabschluss (TEUR 35). Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in vollem Umfang durch Grundschulden besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind antizipative Abgrenzungsposten aus Rückkaufverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.131 (Vorjahr: TEUR 1.093) enthalten. VI. SONSTIGE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen, neben der Geschäftsführung und vier Auszubildenden, 80 Mitarbeiter beschäftigt, davon 42 gewerbliche Arbeitnehmer und 38 Angestellte. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Herr Matthias Bauschatz, Hagnau am Bodensee, Geschäftsführer der Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden, Herr Christopher Bauschatz, Simgaringen, Geschäftsführer der Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden. Herr Yilmaz Serkan Celikkaya, Horb am Neckar, Geschäftsführer der Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden. Hinsichtlich der Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wurde die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Baden-Baden, den 21. Oktober 2024 gez. Matthias Bauschatz Christopher Bauschatz Yilmaz Serkan Celikkaya Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gerstenmaier AZ GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 23. Oktober 2024 Prüfungs-
und Treuhand GmbH
J. Kohler, Wirtschaftsprüfer G. Biller, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss wurde mit Gesellschafterversammlungsbeschluss vom 30.10.2024 festgestellt. |
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