Dorfladen Amerdingen eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dr. Rawer seit 12.8.2002 | Vorstandsmitglied |
Peter Ott seit 12.8.2002 | Vorsitzender des Vorstands |
Hermann Schmidt seit 12.8.2002 | Vorsitzender des Vorstands |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dorfladen Amerdingen eGAmerdingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BilanzAktiva
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014Dorfladen Amerdingen eG, Schulstrasse 12, 86735 AmerdingenI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Genossenschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 I HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für eingetragene Genossenschaften des Handelsgesetzbuches (§§ 336 bis 339 HGB) aufgestellt . Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Die beweglichen Anlagegüter werden linear über 5 bis 10 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 410,00 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 II EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Vorräte werden nach der retrograden Methode ermittelt. Die Bewertung erfolgt nach dem erwarteten Verkaufspreis (ohne Umsatzsteuer) abzüglich der Bruttospanne und einem Teilwertabschlag in Höhe von 5 %. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Der Berechnung der Steueraktivierungen wurde der Jahresüberschuss 2014 unter Berücksichtigung steuerlicher Hinzu- und Abrechnungen zugrunde gelegt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 I HGB). Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 64.950,00. Gemäß § 38 der Satzung sind zehn Prozent des Jahresüberschusses zuzüglich eines eventuellen Gewinnvortrags bzw. abzüglich eines eventuellen Verlustvortrags in die gesetzliche Rücklage einzustellen, solange die Rücklage fünf Prozent der Bilanzsumme nicht erreicht. Über die Verwendung der Rücklage beschließt die Generalversammlung. Gemäß § 39 der Satzung sind zehn Prozent des Jahreüberschusses zuzüglich eines eventuellen Gewinnvortrags bzw. abzüglich eines eventuellen Verlustvortrages sowie ein Betrag, der mindestens fünf Prozent der vorgesehenen genossenschaftlichen Rückvergütung entspricht in die anderen Ergebnisrücklagen einzustellen. Über die Verwendung dieser Rücklage beschliessen Vorstand und Aufsichtsrat. Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt Euro 4.517,78. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 I 2 HGB) und soweit notwendig abgezinst. III. Angaben zur Bilanz Für das Geschäftsjahr ergeben sich Abschreibungen in Höhe von Euro 2.293,74 (§268 II HGB). Die sonstigen Rückstellungen betragen Euro 1.600,00. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 V 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) betragen unter einem Jahr. Zum Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (§ 285 Nr. 6 HGB). V. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 8 (Vorjahr: 10) Arbeitnehmer beschäftigt (§ 285 Nr. 7 HGB). Die Genossenschaft zählte am Schluss des Geschäftsjahres 239 Mitglieder. Während des Geschäftsjahres fanden zwei Eintritte und zwei Austritte von Mitgliedern statt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch den Vorstand bestehend aus: Hermann Schmidt, Amerdingen (Vorsitzender) Peter Ott, Bollstadt (Stellvertreter) Dr. Martin Rawer, Amerdingen. Zwei Vorstandsmitglieder - darunter der Vorsitzende oder Stellvertreter - vertreten die Genossenschaft gemeinsam. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft besteht aus: Michael Pollithy, Bollstadt (Vorsitzender) Peter Werner, Otto Schiele, Bollstadt. Die Dorfladen Amerdingen eG gehört dem Genossenschaftsverband Bayern e.V. (Bezirk Schwaben), Türkenstraße 22-24, 80333 München als Prüfungsverband an.
Der Vorstand schlägt vor, den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Nördlingen gez. der Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014Lagebericht des Vorstandes A. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2014 war wie die Vorjahre für den Lebensmitteleinzelhandel ein schwieriges Jahr aufgrund ständiger Preisattacken der Discounter. Diesem harten Wettbewerb musste sich auch der Dorfladen Amerdingen unterziehen. Der Umsatz bewegt sich in Bezug auf das Geschäftspotential auf hohem Niveau. 2. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Die Ertragslage sollte verbessert werden, dies ist jedoch schwierig anzusehen. Die Kostenstruktur ist gegenüber dem Vorjahr unverändert. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens 1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens. Es sind keine wesentlichen Änderungen zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. 2. Risikobericht Gegen den Wettbewerb am Markt muss mit Innovation begegnet werden, um die Ertragslage zu verbessern 3. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslabe ist stabil, es sind keine Engpässe zu erwarten. 4. Prognosebericht Für 2015 streben wir eine Stabilisierung des Umsatzes und der Ertragslage an. Den Bestand der Genossenschaft gefährdenden Risiken sind nicht erkennbar. Aufgrund des sich verschärfenden Wettbewerbs sind weiterhin große Anstrengungen erforderlich, um bestehen zu können. Der Vorstand Lagebericht des Aufsichtrates Der Aufsichtsrat hat sich seiner Aufgabe entsprechend, in mehreren Sitzungen über die Entwicklung und Lage der Genossenschaft und alle wesentlichen Geschäftsvorfälle informiert und die gesetzlich vorgeschriebenen Beschlüsse gefasst. Mit dem Bericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2014 erklären wir uns in allen Teilen einverstanden. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Jahresüberschusses stimmt der Aufsichtsrat zu. Vorstand und Aufsichtrat bedanken sich bei allen Beschäftigten für das Engagement.
Der Aufsichtsrat sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde zur Wahrung der gesetzlich vorgeschriebenen Offenlegungsfrist vor der Feststellung offengelegt. |
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