BISSELL Deutschland GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Jentgens seit 20.10.2023 | Geschäftsführer |
Markus Dr. Schackmann seit 12.1.2015 | Geschäftsführer |
Torsten Bloch seit 6.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024Bilanz zum 31. Mai 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Vorbemerkungen Sitz der Gesellschaft ist Erna-Scheffler-Straße 2, 40476 Düsseldorf, Deutschland. Sie wird im Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 35407 geführt. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung rechtsformspezifischer Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit und Lesbarkeit des Abschlusses werden Angaben in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und zugehörige Aufgliederungen sowie Davon-Angaben vollständig im Anhang wiedergegeben. Die laufende Nummerierung verweist auf die entsprechenden Abschlussposten. Alle Zahlenangaben erfolgen einheitlich in Tausend € (T€). Mögliche Abweichungen in den Aufgliederungen und Erläuterungen resultieren aus Rundungsdifferenzen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB vorgenommen, die Gliederung gemäß §§ 266 bzw. 275 HGB. Der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. Das Geschäft der assoziierten Dritten an den Standorten Hannover, Berlin und Frankfurt wurde nicht auf Einzelkostenbasis, sondern gesammelt unter den Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen abgebildet. Die korrespondierenden Bilanzposten werden in Summe auf einem unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Verrechnungskonto je Notariat gezeigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs bei Zugang erfasst und zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die aus der Währungsumrechnung resultierenden Erträge bzw. Aufwendungen werden im Jahresabschluss der Gesellschaft unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen ausgewiesen. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze richten sich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt für Mietereinbauten 10 bis 33 Jahre und für die übrigen anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Dabei werden die Zugänge vom Monat der Anschaffung an pro rata temporis abgeschrieben. Zugänge zu Wirtschaftsgütern mit Netto-Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 werden in einen jahresbezogenen Sammelposten eingestellt und beginnend mit dem Jahr der Anschaffung linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren aufgelöst. Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten unter € 250,00 werden sofort aufwandswirksam erfasst. Das Finanzanlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag angesetzt. Die unter den Vorräten ausgewiesenen in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips aktiviert. In die Herstellungskosten werden neben den Pflichtbestandteilen auch angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die weiterbelastbaren Auslagen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag erfasst. Notwendige Einzelwertberichtigungen wurden vorgenommen. Für die in Arbeit befindlichen Aufträge wurden zudem auf Grundlage von Erfahrungswerten pauschalierte Wertberichtigungen in ausreichender Höhe gebildet. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Finanzlage werden, die zum Erfüllungsbetrag bewerteten, erhaltenen Anzahlungen, soweit ihnen entsprechende Bestände gegenüberstehen, offen abgesetzt. Soweit Anzahlungen die korrespondierenden Bestände übersteigen, werden diese passivisch ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind grundsätzlich mit Nennwerten angesetzt. Fremdwährungsguthaben werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag Aufwand darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Rückstellungen für Pensionen sind in Höhe des Zeitwerts der zugehörigen Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die verpfändete Rückdeckungsversicherung stellt Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB dar und ist gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB wurde die Rückdeckungsversicherung mit der Altersversorgungsverpflichtung saldiert, so dass sich keine Nettorückstellung ergibt. Die übrigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen, sonstige Rückstellungen) sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu ihrer Erfüllung notwendigen Betrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verpflichtungen und Risiken angemessen. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederungen und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände
In den immateriellen Vermögensgegenständen sind Anschaffungskosten für eine Internet-Domain enthalten. Da es sich hierbei um ein nicht abnutzbares Wirtschaftsgut handelt, wird es nicht abgeschrieben. (2) Sachanlagen
(3) Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen Mit Wirkung zum 06.11.2023 erfolgte eine Übertragung von 50 % der Anteile an der CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH, München, von einem der bisherigen Gesellschafter zu Anschaffungskosten von T€ 13 auf die Gesellschaft. Unter Änderung des Vorjahresausweises wird die Nestorius GmbH, Hamburg als verbundenes Unternehmen ausgewiesen. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen gegenüber der CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH, München, und sind in Höhe von T€ 2.400 mit einem Rangrücktritt versehen. Die Genossenschaftsanteile sind unverändert Anteile an der DATEV eG, Nürnberg
Als in Arbeit befindliche Aufträge werden die bis zum Stichtag angefallenen Leistungen (Arbeitsstunden, Honorare und Auslagen) erfasst, die einem Auftrag zuzurechnen sind, für den die Leistung zum Abschlussstichtag noch nicht realisiert ist. (5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von T€ 273 (Vorjahr: T€ 364) antizipative Beträge im Sinne von § 268 Abs. 4 Satz 2 HGB enthalten. Es handelt sich um Ansprüche gegen die Finanzverwaltung. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. (6) Rechnungsabgrenzungsposten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Stichtag Aufwand darstellen, werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Dieser Posten setzt sich wie folgt zusammen:
(-) Aktive latente Steuern Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Diese werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 31,755 % zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15 % und dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % wurde der Gewerbesteuersatz von 15,93 % berücksichtigt.
(7) Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von unverändert T€ 63 wird von 28 Partnern (Vorjahr: 32) gehalten. (8) Genussrechtskapital Das Genussrechtskapital wird in voller Höhe von allen Partnern gehalten. Das Genussrechtskapital gewährt dem Genussrechtsinhaber einen Anteil am Bilanzgewinn. Es ist langfristig zur Verfügung gestellt, wird ergebnisabhängig vergütet, nimmt am Verlust bis zur vollen Höhe der Einlage teil und ist im Verhältnis zu sämtlichen Verbindlichkeiten nachrangig. Die Dauer der Zurverfügungstellung des Genussrechtskapitals ist an die Dauer der Gesellschafterstellung der Partner gebunden. Aufgrund dieser Ausgestaltung wird das Genussrechtskapital als Eigenkapital ausgewiesen. (9) Rückstellungen
Für Pensionsverpflichtungen ergibt sich keine Nettorückstellung. Der Saldo ermittelt sich wie folgt:
Die Anschaffungskosten der verrechneten Rückdeckungsansprüche und der beizulegende Zeitwert entsprechen dem Versicherungswert. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen folgende Posten und sind grundsätzlich als kurzfristig zu klassifizieren:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 4.194 (Vorjahr: T€ 4.153) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung (11) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Beratung und Vertretung in Rechtsangelegenheiten zu 84 % im Inland (Vorjahr: 75 %) und zu 16 % im Ausland (Vorjahr: 25 %). (12) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung:
Die Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten:
(13) Personalaufwand
Die Gesellschaft arbeitet eng mit anderen Mitgliedsunternehmen im globalen DTTL-Netzwerk zusammen. Dies zeigt sich auch an weltweiten Großprojekten, an denen Mitarbeiter 1 von DTTL-Mitgliedsunternehmen aus vielen Ländern beteiligt sind. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen und den Einblick in die Ertragslage zu verbessern, werden diese, sowie Honorare für freie Mitarbeiter nebst zugehörigen Auslagen als Unterposten "Aufwendungen für bezogene Leistungen" im Personalaufwand ausgewiesen. Die durchschnittliche Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter betrug:
Geschäftsführer, Auszubildende, Praktikanten und Zeitarbeitskräfte und Ruhende sind in den Durchschnittswerten nach HGB nicht enthalten. Ruhende Arbeitsverhältnisse betreffen unter anderem Freistellungen und Entsendungen. Aufwendungen für die Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 2.850 (Vorjahr: T€ 3.068) (14) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten:
Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers betrug T€ 30 für Abschlussprüfungsleistungen (Vorjahr: T€ 28). (15) Finanzergebnis
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen betreffen in voller Höhe die CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH, München. (16) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es besteht eine Sekundärhaftung in Höhe von T€ 256 (Vorjahr: T€ 250) für Pensionsverpflichtungen von Unterstützungskassen. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als sehr gering angesehen, da eine Zahlungsverpflichtung nur im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Allianz Pensions-Management e.V. bzw. des GUK e.V. besteht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen nicht aus der Bilanz ersichtlichen Verpflichtungen betragen:
Die Mietverpflichtungen für Immobilien betreffen aus Gründen der Planungssicherheit langfristig angemietete Büroflächen einschließlich zugehöriger Nebenflächen. Aufstellung des Anteilsbesitzes
Geschäftsführung Herr Dr. Markus Schackmann, Rechtsanwalt, Düsseldorf Einzelvertretungsberechtigt: Herr Dr. Gregor Bender, Rechtsanwalt, Düsseldorf Herr Torsten Bloch, Rechtsanwalt und Notar, Berlin Herr Andreas Jentgens, Rechtsanwalt, Stolberg (ab dem 11.07.2023) Herr Andreas Karpenstein, Rechtsanwalt, Düsseldorf (bis zum 25.11.2024) Herr Georg Lehmann, Rechtsanwalt, Krefeld (bis zum 20.11.2024) Herr Dr. Matthias Mielke, Rechtsanwalt, Hamburg (bis zum 30.06.2023) Herr Dipl.-Kfm. Dr. Harald Stang, Rechtsanwalt und Steuerberater, Hannover (bis zum 22.11.2024) GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.897 auszuschütten.
Düsseldorf, den 29. November 2024 Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Geschäftsführung Dr. Gregor Bender Torsten Bloch Andreas Jentgens Dr. Markus Schackmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juni 2023 bis zum 31. Mai 2024I. Allgemeines Die Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH ("Deloitte Legal" oder "Gesellschaft") mit dem Sitz in Düsseldorf, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 35407, erbringt deutschlandweit Beratungsleistungen und Vertretung in Rechtsangelegenheiten. Dabei erfolgt die Bearbeitung der Aufträge durch die in den Diensten der Gesellschaft stehenden Rechtsanwälte eigenverantwortlich, unabhängig und weisungsfrei unter Beachtung ihres Berufsrechts und ihrer Berufspflichten. Die Gesellschaft besitzt in Deutschland sieben Standorte (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart) und ein Büro in Köln. Mandanten der Gesellschaft sind im Wesentlichen Gesellschaften und Gesellschafter, die Deloitte Legal im Bereich Legal Advisory in allen Fragen des Unternehmens- und Wirtschaftsrechts berät. Schwerpunkte der Tätigkeit sind dabei Gesellschafts-, Handels-, Arbeits-, Bank-, Kapitalmarkt- und Kartellrecht sowie Teilbereiche des öffentlichen Rechts sowie Rechtsberatungsleistungen im Bereich Digital Law. In den Bereichen Legal Management Consulting berät Deloitte Legal Rechtsabteilungen zu Strategiefragen und Themen der operativen Umsetzung. Mit Legal Managed Services bietet Deloitte Legal die Durchführung von Leistungen für Mandanten, zum Teil unter Einsatz technischer Lösungen, an. Die Gesellschaft ist mit der großen, international tätigen Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, eng verbunden. Als "Deloitte Legal" verfügt sie über ein stabiles, internationales Netz von kooperierenden Rechtsanwaltskanzleien, die allerdings alle von ihr rechtlich getrennt sind. Aufgrund dieser internationalen Verbindungen sind viele Auftraggeber ausländische Unternehmen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland war im vergangenen Berichtsjahr von Juni 2023 bis Mai 2024 weiterhin von großer Unsicherheit geprägt. Der Krieg in der Ukraine hält an, ebenso wie die damit verbundenen Energiepreis-Steigerungen sowie die vergleichsweise hohe Inflation und Erschwernisse in der Lieferkette belasteten die Unternehmens- und Konsumentenstimmung. Das vergangene Berichtsjahr war somit gesamtwirtschaftlich geprägt von Rezessionstendenzen und geopolitischen Spannungen. Die Wirtschaft startete mit einem ganz leicht positiven ersten Quartal (+0,2 %) in das Berichtsjahr, danach schrumpfte sie im zweiten Quartal um 0,4 % und verbesserte sich dann im dritten Quartal des Berichtsjahres auf 0,2 %. 1 Insgesamt war Deutschland im Kalenderjahr 2023 in der Rezession, die Wirtschaftsleistung ging um 0,3 % zurück. 2 Die Industrie litt weiterhin unter hohen Energiepreisen, wobei die Produktion in der energieintensiven Industrie bis Januar 2024 deutlich zurückging und sich dann leicht erholte. Ähnlich verlief die Entwicklung generell im produzierenden und verarbeitenden Gewerbe. Hier nahm die Produktion zunächst ab, stieg jedoch seit Beginn des Jahres 2024 wieder an, jedoch ohne das Ausgangsniveau zu Beginn des Berichtsjahrs (Juni 2023) zu erreichen. 3 Auch die Produktion im Dienstleistungssektor ist in der ersten Hälfte des Berichtsjahres zurückgegangen, verzeichnet seit Januar 2024 aber eine Erholung. 4 Im Mittelpunkt der wirtschaftlichen Entwicklung stand die Inflationsentwicklung und die Bekämpfung der Inflation durch die Europäische Zentralbank (EZB). Im Laufe des Berichtsjahres ging die Inflation deutlich zurück. Von 6,4 % im Juni 2023 reduzierte sie sich auf 2,4 % im Mai 2024, was jedoch immer noch über dem von der EZB definierten Inflationsziel von 2 % liegt. Maßgeblich dazu beigetragen haben weitere Zinsanstiege der EZB. Die Zinserhöhungen trugen zur Senkung der Inflation bei, hatten allerdings auch Auswirkungen auf das Wirtschaftsklima. Die Kosten von Krediten stiegen und belasteten damit die Investitionsbereitschaft der Unternehmen. Andererseits trug der Rückgang der Inflation zu einem Anstieg der Realeinkommen bei. 5 Positiv für den privaten Konsum war der stabile Arbeitsmarkt. Die branchenspezifischen Auswirkungen der gesamtwirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen zeigen dennoch ein konstantes Wachstum der größten Rechtsanwaltsgesellschaften in Deutschland. Insgesamt konnten nach einer Studie des Kölner Juve-Verlags die 100 größten Kanzleien in Deutschland ihren Umsatz im Berichtszeitraum um ca. 7,7 % steigern. 2. Geschäftsverlauf bei Deloitte Legal Die Umsatzerlöse der Gesellschaft konnten im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rd. 3,2 % (von 59,8 Mio. € auf 61,7 Mio. €) erhöht werden. Damit blieb die Umsatzsteigerung nominell hinter der ursprünglichen Erwartung zurück. Ursächlich für diesen Effekt war allerdings auch das Ausscheiden einer Partnergruppe zum Ende des Geschäftsjahres 22/23, das zunächst kompensiert werden musste. Abgesehen davon verfügt die Gesellschaft über einen stabilen Mitarbeiter- und Mandantenkreis. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Service-Portfolios im Bestandgeschäft signifikant zusätzliche Aufträge generiert werden. Das Ergebnis vor Steuern lag bei 2,8 Mio. € gegenüber 2,6 Mio. € im Geschäftsjahr 2022/2023.
1 Statistisches Bundesamt, Bruttoinlandsprodukt,
https://www.destatis.de/DE/Themen/
Wirtschaft/Volkswirtschaftliche-Gesamtrechnungen-Inlandsprodukt/Publikationen/Downloads-Inlandsprodukt/statistischer-bericht-2180120243215.xlsx?_blob=publicationFile
3. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden, sind:
* EBIT ist definiert als Ergebnis vor
Finanzergebnis und Ertragsteuern.
Der im Vorjahr prognostizierte Umsatzanstieg von 4 - 5 % konnte damit nicht erreicht werden. Grund dafür ist das Ausscheiden einer Partnergruppe zum Ende des Geschäftsjahres 22/23, das zunächst kompensiert werden musste. Die Prognose zum Anstieg des EBIT in Höhe von 4 - 5 % konnte jedoch deutlich übertroffen werden. Grund hierfür sind die im Verhältnis zu den Umsatzerlösen stark unterproportional gestiegenen Personalkosten. Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter 7 (einschl. Geschäftsführern und ruhender Arbeitsverhältnisse) auf 274 (Vorjahr 316) leicht abgesunken. Die Erwartung einer gleichbleibenden Mitarbeiterzahl konnte somit nicht erreicht werden. Grund dafür ist das Ausscheiden einer Partnergruppe. Zum Stichtag 31. Mai 2024 waren wieder insgesamt 284 (Vorjahr 296) Mitarbeiter bei der Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf, beschäftigt (inkl. Geschäftsführer und ruhender Arbeitsverhältnisse). 4. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von 59,8 Mio. € im Vorjahr auf 61,7 Mio. € bzw. um 3,2 % in diesem Geschäftsjahr gestiegen und die Bestandserhöhung ist von 0,4 Mio. € auf -0,6 Mio. € gesunken. Gleichzeitig ist der Personalaufwand von 48,1 Mio. € auf 48,2 Mio. € (+0,2 %) nur leicht gestiegen. Die im Personalaufwand ausgewiesenen Honorare und zugehörigen Auslagen stiegen im Berichtsjahr an und betrugen 12,3 Mio. € (Vorjahr: 11,8 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 10,7 Mio. € auf 19,1 Mio. € gestiegen (78,5 %). Der Anstieg betrifft im Wesentlichen Büroaufwendungen und interne Leistungsverrechnungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 1,7 Mio. € im Vorjahr auf 10 Mio. € im Geschäftsjahr angestiegen. Grund dafür sind im Wesentlichen Erträge aus der Ablösung eines Rechtes. Das Ergebnis vor Steuern ist von 2,6 Mio. € im Vorjahr auf 2,8 Mio. € (+7,7 %) in diesem Geschäftsjahr und der Jahresüberschuss ist von 1,5 Mio. € auf 1,9 Mio. € (+26,7 %) gestiegen. 5. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr von 31,9 Mio. € um 0,3 Mio. € auf 32,2 Mio. € (+0,9 % ggü. Vorjahr) gestiegen. Die Finanzanlagen sind von 2,7 Mio. € im Vorjahr auf 3,2 Mio. € (+18,5 %) in diesem Geschäftsjahr angestiegen. Sie betreffen im Wesentlichen Ausleihungen gegenüber einer verbundenen Gesellschaft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Geschäftsjahr auf 17,2 Mio. € (Vorjahr: 21,7 Mio. €) gesunken. Die in der Gesellschaft selbst ausgewiesenen liquiden Mittel bestehen im Wesentlichen aus Bankguthaben. Zum 31. Mai 2024 beliefen sie sich auf 7,5 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €). Von der Bilanzsumme entfallen auf der Passivseite 31,4 % (Vorjahr: 32,9 %) auf Rückstellungen und auf Verbindlichkeiten 53,4 % (Vorjahr: 52,2 %). Die Erhöhung des Eigenkapitals von 4,7 Mio. € auf 4,9 Mio. € resultiert bei Vollausschüttung des Vorjahresergebnisses aus dem erhöhten Jahresüberschuss. Gleichzeitig wurden die Rückstellungen von 10,5 Mio. € auf 10,1 Mio. € reduziert. Insbesondere die Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen sind gesunken. Die Zahlungsfähigkeit war während des Geschäftsjahres jederzeit gesichert. Entstehende Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonto, soweit dieses angeboten wird, beglichen. Die Gesellschaft finanziert sich aus eigenen Mitteln, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und einem Darlehen der Deloitte Deutschland GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf. Vor dem Hintergrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage wird die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als solide beurteilt. III. Risiko- und Chancenberichterstattung Der Rechtsberatungsmarkt in Deutschland und international befindet sich nach wie vor in einem massiven Umbruch. Anbieter konsolidieren sich, Mandanten nutzen andere Beschaffungsverfahren (Ausschreibungen, Beschaffung über Einkaufsabteilungen) mit der besonderen Chance für neue und international aufgestellte Kanzleien, sich weitere Mandanten zu erschließen. Deloitte Legal hat sich in diesem Umfeld im vergangenen Jahr in Deutschland weiter etabliert. Die Investitionen in den Aufbau des Profils der Kanzlei und das Leistungsportfolio haben in besonderer Weise dazu beigetragen. Die Fortentwicklung unseres Angebotes im Bereich der Digitalisierung bietet weitere Wachstumschancen in einem sich dynamisch entwickelnden Marktsegment, in dem insbesondere der Einsatz von Large Language Models (Generative AI) zunehmend wichtig wird. Vor allem die Betreuung international ausgerichteter Mandanten im Zusammenwirken mit Leistungsbereichen von Deloitte hilft, uns gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten auch in anderen Bereichen (z.B. M&A) die Potenziale aus der engeren Zusammenarbeit mit der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im nationalen und internationalen Bereich weiter ausgebaut werden. Der kontinuierliche Aufbau unseres Stammgeschäftes an allen Standorten wird als integraler Bestandteil unserer Mittelfriststrategie fortgesetzt. Ergänzt werden die Wachstumsperspektiven und Chancen durch neue Angebote im Bereich Digitalisierung, IT, Legal Management Consulting und Legal Managed Services. Neben der klassischen anwaltlichen Beratung zu IT-Fragen wird Deloitte Legal für das kommende Geschäftsjahr weitere Angebote zur digital unterstützten Leistungserbringung entwickeln und ausbauen. Dabei können wir sowohl auf Lösungen, die bereits bei Deloitte bestehen, als auch auf Applikationen, die in anderen Deloitte Legal Firmen weltweit entwickelt werden, zurückgreifen und uns so weiter von unseren Wettbewerbern abheben. Dabei ist die Gesellschaft gut positioniert, die globalen Deloitte Legal "priority offerings"
in Deutschland international tätigen Unternehmen und Konzernen anbieten zu können. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Ausfallgefährdete Forderungen sind wertberichtigt. Während des Geschäftsjahres wird die Liquiditätsplanung regelmäßig aktualisiert. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen betreffen Darlehen, die die Gesellschaft an die CLASS- REACTION Rechtsanwalts GmbH ausgegeben hat. Die CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH weist zum Bilanzstichtag der Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag auf, dem die Verbindlichkeiten aus Darlehen der Gesellschaft mit Rangrücktritt gegenüberstehen. Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat für die Forderungen der Gesellschaft gegen die CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH eine Einstandspflicht für die CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH übernommen, so dass die Gesellschaft die Forderungen insoweit als werthaltig ansehen kann. Operativ hat sich die Planung der CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH nicht realisieren lassen können, so dass auf der Ebene der CLASSREACTION Rechtsanwalts GmbH eine strategische Neuausrichtung erforderlich wird. Die Gesellschaft verfügt über hochqualifizierte und gut ausgebildete Fachmitarbeiter. Der Bewerbermarkt stellt eine Herausforderung für uns dar, allerdings bestehen weiterhin gute Chancen, mit diesen motivierten Mitarbeitern weiterhin organisch zu wachsen. In einem Markt, der stark unter öffentlicher Beobachtung steht und einer intensiven Berichterstattung unterliegt, sind Reputationsrisiken von besonderer Bedeutung. Besondere sonstige Risiken neben einer Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage sind im laufenden Geschäftsjahr nicht ersichtlich. So besteht insbesondere keine Abhängigkeit von einigen wenigen großen Auftraggebern. Es sind auch keine Währungsrisiken vorhanden. Zur Verringerung bzw. weitgehenden Vermeidung von Regressansprüchen aus fehlerhafter Beratung verfügt die Gesellschaft über ausgefeilte Regelungen zur Mandatsannahme und -bearbeitung sowie zur Qualitätskontrolle. Die Gesellschaft verfügt über eine Haftpflichtversicherung zur Abdeckung von Schäden aus fehlerhafter Beratung, die weit über die gesetzliche Mindestabdeckung hinausgeht. IV. Prognosebericht Größere Investitionen sind derzeit nicht vorgesehen. Die geplanten Neueinstellungen können an den Standorten vorgenommen werden. Eine Prüfung des Raumkonzeptes an einzelnen Standorten kann erforderlich werden. Durch die weiterhin intensive Marktbearbeitung und gezielte Neueinstellungen weiterer erfahrener Partner und Mitarbeiter sowie die Verstärkung in Wachstumsbereichen wird die Gesellschaft ihr Wachstum auch im laufenden Jahr fortsetzen. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 wird eine Steigerung des Umsatzes im Bereich von 8-10 % erwartet, nachdem der Weggang einer Partnergruppe zum Ende des Geschäftsjahres 22/23 vollständig kompensiert ist. Im Hinblick auf den Zugang weiterer Partner und Anwälte werden an verschiedenen Standorten mit dem Ziel einer weiteren Umsatzsteigerung Verhandlungen geführt. Beim EBIT erwarten wir einen gleichbleibenden bzw. leicht sinkenden Wert verglichen mit dem Geschäftsjahr 2023/2024 In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2024/2025 erreicht das Wachstum der abrechenbaren Leistungen noch nicht unsere Planung. Für das gesamte Geschäftsjahr wird der prognostizierte Umsatzanstieg sowie das prognostizierte EBIT nach unserer gegenwärtigen Einschätzung erreicht werden. Die Zahl der Mitarbeitenden wird im Geschäftsjahr 2024/2025 in gleicher Höhe wie 2023/2024 erwartet. Per September 2024 liegt die tatsächliche Anzahl der Beschäftigten auf der prognostizierten Höhe.
Düsseldorf, den 29. November 2024 Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Geschäftsführung Dr. Gregor Bender Torsten Bloch Andreas Jentgens Dr. Markus Schackmann Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 4. Dezember 2024 Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31.05.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deloitte Legal Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 01.06.2023 bis zum 31.05.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts (Darlehen an die CLASSREACTION Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München) Die Gesellschaft weist in den Finanzanlagen unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen Darlehen in Höhe von T€ 3.200 an die CLASSREACTION Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, München aus. Zur Vermeidung einer insolvenzrechtlichen Überschuldung der Darlehensnehmerin zum 31.05.2024 ist ein Teilbetrag in Höhe von T€ 2.400 mit einem Rangrücktritt versehen. Für diesen Teilbetrag besteht eine Einstandspflicht der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München. Demzufolge werden sie als werthaltig angesehen. Wir verweisen diesbezüglich auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt III (Risiko- und Chancenberichterstattung) im Lagebericht. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, den 29.11.2024 Dr.
Glade, König und Partner GmbH
Dr. Bentlage, Wirtschaftsprüfer Busche, Wirtschaftsprüfer |
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