HoWa GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hohendorf seit 30.6.2023 | Geschäftsführer |
Markus Wagner seit 30.6.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Christian HohendorfHoWa GmbH | 50.00% |
Markus WagnerHoWa GmbH | 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
JVZ Vertriebs GmbHAufgelöst | 100.00% |
RZ Scanner Systeme GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zeutschel GmbHTübingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LageberichtI. Geschäftstätigkeit Die Zeutschel GmbH ist ein führender Spezialanbieter von digitalen und analogen Speichersystemen für das Dokumenten- und Archivmanagement. Seit mehr als 60 Jahren entwickeln und produzieren wir an unserem Standort in Tübingen Scanner, Softwarelösungen, Mikrofilmplotter und Mikrofilmgeräte. Unsere Produkte sind weltweit in renommierten Archiven, Bibliotheken, Universitäten, Vermessungsämtern und Dienstleistungsunternehmen im Einsatz. Im Berichtszeitraum wurden Entwicklungstätigkeiten in geringem Umfang zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte und Verfahren durchgeführt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Geschäftsjahr unterlag die Weltwirtschaft insbesondere aufgrund der Nachwirkungen der Corona-Pandemie und dem Krieg in der Ukraine großen Schwankungen. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Geschäftsjahr durch ein dynamisches, gutes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Die wirtschaftliche Stimmung jedoch hat sich insbesondere auch durch den Fortgang des Ukraine Kriegs verschlechtert. 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die durch die Corona Pandemie gestarteten Digitalisierungsvorhaben haben den Buchscanner Markt positiv beeinflusst und zu einem weiteren Wachstum geführt. 3. Geschäftsverlauf Die neuen Produkte, insbesondere der OS Q/OS HQ, haben sich im Berichtsjahr weiter erfolgreich am Markt etabliert und ein Umsatzwachstum generiert. Zusätzlich gab es positive Effekte durch die Einführung der OS C und OS A Scannerfamilien. Der Umsatz fiel besser als geplant aus und das Vorjahr wurde deutlich übertroffen. Die Umsatzerlöse sind deutlich gestiegen und liegen rund 14,2 % über dem Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung beträgt TEuro 891,7 (Vorjahr: TEuro 651,4) und liegt damit über dem Vorjahr. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus dem gestiegenen Geschäftsvolumen sowie gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen. Zum 30.06.2023 waren bei Zeutschel 66 Mitarbeiter (Vorjahr 55) einschließlich Auszubildende beschäftigt. Die Zeutschel GmbH bildet seit Jahren Auszubildende im kaufmännischen und gewerblichen Bereich aus und wir sehen uns dadurch gegen den Fachkräftemangel gut gewappnet. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Der vereinfachte Cash Flow (Jahresüberschuss vor Gewinnabführung zzgl. Abschreibungen zzgl. Veränderung der langfristigen Rückstellungen) beträgt TEuro 739,3 (Vorjahr: TEuro 852,6). Bei den Investitionen in das Sachanlagevermögen waren im Berichtsjahr keine nennenswerten Einzelinvestitionen zu verzeichnen. Im Wesentlichen handelte es sich um Erneuerungen und Ergänzungen der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit im Vorjahr planmäßig aufgebauten Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen bewegen sich weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Eigenkapitalquote beträgt 42,1 % (Vorjahr: 64,0 %). Die Eigenkapitalquote wurde durch den Unternehmensübergang aufgrund Gewinnausschüttung an die Vorgesellschafterin zum Vorjahr reduziert. Das Rohergebnis - definiert als Summe der Positionen Nr. 1 bis 4 der Gewinn- und Verlustrechnung - in Höhe von TEuro 7.498,7 (Vorjahr: TEuro 6.202,2) ist deutlich gestiegen. Das Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung beträgt TEuro 734,5 (Vorjahr: TEuro 638,8). III. Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung Für die nächsten Geschäftsjahre sind die Prognosen vorsichtig optimistisch. Risiken bestehen v.a. in der Entwicklung des Ukraine Kriegs und weiteren nicht kalkulierbaren globalen Veränderungen, Krisen oder politischen Risiken sowie Risiken höherer Gewalt. Die weltweit angespannte Beschaffungssituation im Halbleiterbereich hat sich teilweise entspannt, kann aber nach wie vor zu einem Problem werden. Um das zu verhindern werden langfristige Forecasts und Rahmenverträge geschlossen. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit wurden die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gezielt aufgebaut. Durch erneute Lieferengpässe kann es zu Preissteigerungen kommen, die nicht an Kunden weitergegeben werden können. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Der geplante Bestandsaufbau an Vorräten hat zu einer erhöhten Bindung von liquiden Mitteln geführt. Die Finanzierung erfolgt über die Kreditlinien und die Ausschöpfung von Lieferantenzielen. Für einen kurzfristigen Liquiditätsbedarf im Tagesgeschäft sind mit den Hausbanken ausreichende Kontokorrentlinien vertraglich vereinbart. Chancen sehen wir vor allem in der Entwicklung und Einführung neuer innovativer Produkte in Hard- und Software und im Einstieg in neue Märkte. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Devisentermingeschäfte. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Werthaltigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen hängt von der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft selbst ab. Wir verweisen auf den Anhang. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Devisentermingeschäfte dienen der Absicherung von in Fremdwährung eingegangenen Lieferantenverbindlichkeiten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte. V. Prognosebericht Unsere Buchscannersysteme sind erfolgreich am Markt eingeführt. Dadurch konnten wir unsere führende Marktposition halten. Neue Scansysteme wurden im 2. Quartal 2023 in den Markt eingeführt. Für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir mit einer moderat steigenden Umsatzentwicklung im Vergleich zum Berichtsjahr. Der Auftragseingang bis zum heutigen Zeitpunkt bestätigt diese Annahme. Wir rechnen insofern mit einem zum Berichtsjahr leicht höheren Ergebnis nach Steuern. Bei der Mitarbeiterzahl planen wir mit einer leichten Steigerung. Die vorstehenden Ausführungen basieren auf der Annahme, dass keine wesentlichen Verschärfungen gegenüber der aktuellen Situation, z.B Ausweitung der Beschaffungsprobleme, auftreten.
Tübingen, den 11. Dezember 2023 Zeutschel GmbH, Tübingen Geschäftsführung gez. Christian Hohendorf gez. Markus Wagner BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Sitz der Zeutschel GmbH ist in Tübingen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 380917 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß den Gliederungsvorschriften des § 275 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen für denAnhangfür mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a Satz 1 in Verbindung mit Abs. 2 HGB, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. Die der Abschreibung zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt sieben Jahre. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Als Nutzungsdauer werden drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear vorgenommen, erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis vierzig Jahren und entsprechen den steuerlichen Abschreibungen. Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten bis Euro 800,00) werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Stichtagswerten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Fälligkeit von bis zu einem Jahr sind zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Fälligkeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Barwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko werden durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden im Vorjahr versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zur Erfüllung von Pensionsverpflichtungen waren entsprechende Mittel in einer Rückdeckungsversicherung angelegt. Die Bewertung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert; dieser wurde mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Pensionszusagen und die Rückdeckungsversicherungen wurden im Geschäftsjahr auf die Gesellschafterin übertragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern Latente Steuern werden gegebenenfalls beim Organträger gebildet. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag, umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden zum Tageskurs zum Zeitpunkt der Entstehung der Verbindlichkeiten umgerechnet. Eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unterbleibt aufgrund untergeordneter Bedeutung. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Stichtagskurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank am Bilanzstichtag, und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Stichtagskurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank. Angaben zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Vorjahr Forderungen gegen die Gesellschafterin. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen:
Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEuro 7,4 (Vorjahr: TEuro 9,7) und aus Steuern in Höhe von Euro 64,8 (Vorjahr: TEuro 61,8) enthalten. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch Grundpfandrechte, eingetragen auf den Grundbesitz der Gesellschaft, besichert. Die Grundpfandrechte dienen weiterhin der Besicherung von Avalkrediten der Gesellschaft. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet mit ihrem Grundbesitz für Verbindlichkeiten der Gesellschafterin gegenüber einem Kreditinstitut. Mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis ist nicht zu rechnen, da die Gesellschafterin ihren Verpflichtungen nachkommen kann. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 15,8 (Vorjahr: TEuro 1,2) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 17,4 (Vorjahr: TEuro 21,2) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung aus Forschungszulagen für Vorjahre in Höhe von TEuro 178,3 enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen in Höhe von TEuro 117,3 (Vorjahr: TEuro 107,1) von verbundenen Unternehmen enthalten. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEuro 521,6. Es bestehen Bestellobligos in Höhe von TEuro 155. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer: Christian Hohendorf, Dipl. Pädagoge (ab 26. Juni 2023) Markus Wagner, Dipl. Betriebswirt (ab 26. Juni 2023) Jörg Vogler, Exportkaufmann (bis 26. Juni 2023) Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Der Gewinnabführungsvertrag vom 11. März 2011 zwischen der vormaligen Gesellschafterin Vogler Beteiligungs GmbH und der Zeutschel GmbH wurde am 15. Juli 2023 gekündigt.
Tübingen, den 11. Dezember 2023 Zeutschel GmbH, Tübingen Geschäftsführung gez. Christian Hohendorf gez. Markus Wagner Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.12.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir mit Datum vom 11.12.2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zeutschel GmbH, Tübingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zeutschel GmbH, Tübingen - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zeutschel GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 11. Dezember 2023 RWT
Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
gez. Uli Glaser, Wirtschaftsprüfer gez. Frank Stäudle, Wirtschaftsprüfer |
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