ICP Transaction Solutions GmbH

Monaiser Straße 11, 54294 Trier, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 4459
Vorher
alphyra GmbHpayzone GmbH
Eingetragen
15.2.2001
Branche
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die TelekommunikationEinzelhandel mit TelekommunikationsgerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Die direkte oder indirekte Vermarktung und Veräußerung von Telefon-, anderen Prepaid- , Loyality-, Geschenkkarten, Gutscheinen und Mitarbeiterkarten inklusive deren Abwicklung und Logistik im In- und Ausland.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Quam-Equity International GmbH
Germany
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

ICP Transaction Solutions GmbH

Trier

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018

ICP Transaction Solutions GmbH, Trier

Allgemeine Angaben

Seit September 2017 ist die ICP Transaction Solutions GmbH mit Sitz in Trier, inklusive der einhundertprozentigen Beteiligungen in den Niederlanden, Polen, Tschechien und der in 2018 gegründeten Landesgesellschaft in Luxemburg im Besitz eines Investorenkonsortiums, repräsentiert durch die ICP Acquisition GmbH; darunter befindet sich auch der ehemalige CEO und Firmengründer Matthias Schneider.

Das Leistungsspektrum der ICP Transaction Solutions GmbH erstreckt sich über den Betrieb von Prepaid-Applikationen für unterschiedliche Anwendungen wie z. B. das Aufladen von Mobilfunkguthaben, über die Vermittlung von elektronischem Zahlungsverkehr bis hin zu offenen und geschlossenen Geschenkgutschein-Kartensystemen sowie Loyalty-Systemen. Des Weiteren werden auch Gutscheinkarten und Bezahlkarten verarbeitet; dieser Geschäftsbereich wird nachfolgend PoSA bezeichnet (Point of Sale Activation). Die Gesellschaft betreibt hierbei sowohl einen eigenen Handel, insbesondere solcher Prepaid-Mobilfunkguthaben, agiert jedoch aber auch als Betreiber von sog. Konsignationslagern für Dritte und solche Produkte. Somit ist die Gesellschaft auch ein sogenannter Transaktionsdienstleister (Prozessor) für Dritte auf deren Rechnung. Neue Geschäftsbereiche wie beispielsweise Bezahl- und Incentivierungslösungen für Unternehmen vervollständigen das Angebot.

Der Verkauf und die Abrechnung der oben erwähnten Anwendungen werden ebenso wie die Lagerhaltung und das Ordermanagement zentral über eine selbst entwickelte Software in dem an einen externen Dienstleister ausgelagerten Rechenzentrum abgewickelt. Als Endkundenschnittstellen am Point-of-Sale (POS) werden Tischterminals, Automaten, Kassensysteme und Internetlösungen eingesetzt. Hierin liegt auch ein Schwerpunkt der konzernintern betriebenen technischen Innovationen.

Die ICP Transaction Solutions GmbH hat sich seit ihrer Gründung sowohl durch organisches Wachstum sowie mehrere Übernahmen kleinerer Marktteilnehmer eine starke Marktposition erarbeitet. Der konsequente Ausbau neuer Produkte im Bereich Gift & Loyalty sowie PoSA haben dazu geführt, dass sowohl auf der Kundenseite als auch auf der Lieferantenseite, weiterhin ein hohes Vertrauen in die Leistungsfähigkeit des Unternehmens geschaffen wurde. Sämtliche Abteilungen arbeiten intensiv daran, durch Entwicklung weiterer neuer Produkte bis hin zur Marktreife und die fortlaufende Optimierung von Prozessen den kontinuierlichen Wachstumspfad zu erreichen. Speziell durch die neuen Produkte, die vor dem Wettbewerb auf den Markt gebracht werden sollen, wird die Wettbewerbsposition gestärkt und die weitere Entwicklung des Unternehmens positiv gestaltet.

Im Geschäftsjahr 2018 hat die ICP Transaction Solutions GmbH konsequent Ihre Managementstrukturen sowohl im oberen als auch im mittleren Bereich verstärkt, um mit neuem Know How für die Zukunft gewappnet zu sein.

Rahmenbedingungen - Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds

Makroökonomisches Umfeld in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2018 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,5 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das neunte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP jeweils um 2,2 % gestiegen. Eine längerfristige Betrachtung zeigt, dass das deutsche Wirtschaftswachstum im Jahr 2018 über dem Durchschnittswert der letzten zehn Jahre von +1,2 % liegt. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15. Januar 2019).

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2018 von 44,8 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren das rund 562 000 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dieser Anstieg von 1,3 % resultiert hauptsächlich aus einer Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren glichen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte aus. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15. Januar 2019).

Die bereinigte Erwerbslosenquote betrug im Dezember 2018 unverändert 3,3 %. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 036 vom 31. Januar 2019).

Rahmenbedingungen - Entwicklung der Branche und des Wettbewerbsumfelds

Die ICP Transaction Solutions GmbH gehört neben zwei weiteren Mitbewerbern zu den Marktführern ihrer Branche in Deutschland. Unter Berücksichtigung der Aktivitäten in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Österreich hat die ICP Transaction Solutions GmbH derzeit aber das größere Aufkommen an Prozessorleistung. In den vorgenannten europäischen Ländern verarbeitet die ICP Transaction Solutions GmbH die Transaktionen für eigene Kunden und für den Partner Lekkerland. Im Jahr 2012 ist das Land Tschechien im internationalen Geschäft neu hinzugekommen und im Jahr 2013 wurde vom Großkunden Lekkerland deren Kundenbasis in den Ländern Polen und Tschechien übernommen. Im Jahr 2014 gelang dann weiterhin der bereits länger geplante Markteintritt in der Slowakei über das Tochterunternehmen in Tschechien.

In allen Ländern, in denen die Vermarktung von Mobilfunk-Aufladeguthaben angeboten wird, lässt sich ein Rückgang der Umsätze der klassischen Mobilfunknetzbetreiber (MNO) verzeichnen. Dies kann durch das Wachstum der so genannten "virtuellen" Netzbetreiber (MVNO) nicht mehr kompensiert werden. Diese sind i. d. R. die Zweitmarken der MNO´s wie Congstar, o.tel.o, fonic usw. Die Anzahl der Prepaid-Nutzer in Deutschland nahm in 2018 gegenüber 2017 wieder leicht zu. (Quelle: statista.com, Bevölkerung in Deutschland nach Festvertrag oder Prepaid-Nutzung des Handys oder Smartphones von 2015 bis 2018)

Der Rückgang in den Transaktionen lässt sich nur durch sogenannte, vorab erwähnte PoSA-Prozessprodukte, wie z.B. iTunes, Google Play und weitere teilweise kompensieren. Der gesamte Prepaid-Markt verzeichnete im abgelaufenen Jahr erneut einen relativen Rückgang an Volumen in der Sparte Telekommunikation. Dieser Trend wurde aber durch den anhaltenden Boom der Smartphones und der damit einhergehenden Nutzung von Internetdiensten und Datenvolumen seitens der Endkunden weitestgehend kompensiert und besonders das rasante Wachstum der genannten Prozessprodukte (PoSA "Point of Sale Activation") wird sich nach derzeitiger Einschätzung weiter fortsetzen, was das Prepaid Geschäft insgesamt auf die kommenden Jahre weiter sehr interessant sein lässt.

Wichtig wird hier mehr und mehr auch der Online Vertrieb. Durch gezielte Investitionen in diesen Vertriebsweg hat die ICP Transaction Solutions GmbH die Weichen gestellt, langfristig wettbewerbsfähig zu sein.

Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Besonderes Ereignis

Im Jahr 2018 gründete die ICP Transaction Solutions GmbH eine Tochtergesellschaft in Luxemburg, die ICP INNOVATION SARL.

Vermögenslage

Das Geschäftsjahr 2018 der ICP Transaction Solutions GmbH war durch die nach wie vor bestehenden Rahmenbedingungen in der Branche und dem Wettbewerbsumfeld geprägt.

ICP Transaction Solutions GmbH auf einen Blick

Geschäftsjahresende 31. Dezember
(in T€)
2018 2017
Umsatzerlöse 15.587 16.995
Ergebnis nach Steuern 236 1.144
Betriebsergebnis (EBIT) 1.133 1.671
EBITDA 1.647 2.097
Bilanzsumme 20.745 20.512
Eigenkapital 3.500 3.500

Die Bilanzsumme der ICP Transaction Solutions GmbH hat sich gegenüber dem Vorjahr im abgelaufenen Geschäftsjahr um € 0,2 Mio. auf € 20,7 Mio. erhöht.

Die immateriellen Vermögensgegenstände haben sich in 2018 um T€ 120 auf T€ 454 erhöht.

Das Sachanlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr unwesentlich auf T€ 841 vermindert (- T€ 20 ggü. Vj).

Zum Bilanzstichtag werden 100% der Anteile an ICP Polska Sp. z o.o. (Buchwert T€ 142), 100 % Anteile der ICP NL B.V. (Buchwert T€ 2.782), 100% der Anteile der ICP Czech s.r.o. (Buchwert T€ 2.879) gehalten und 100% der Anteile der ICP INNOVATION SARL (Buchwert T€ 30) gehalten.

Innerhalb des Umlaufvermögens ist der Vorratsbestand um T€ 406 auf T€ 2.750 angestiegen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 656 auf T€ 7.987 erhöht.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich von T€ 568 auf T€ 493 reduziert. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die überwiegend aus Lieferungen und Leistungen herrühren, setzen sich wie folgt zusammen: Gegenüber der ICP Nederland B.V. in Höhe von T€ 284 (T€ -256), der ICP Polska Sp. z o.o in Höhe von T€ 58 (T€ +30) und der in 2018 neu gegründeten ICP INNOVATION SARL (LU) in Höhe von T€ 150.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich um T€ 268 auf T€ 935 gegenüber dem Vorjahr verringert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe T€ 494 umfasst insbesondere abgegrenzte Beträge für diverse Versicherungen und aus dem Outsourcing-Vertrag mit der T-Systems, welcher per Ende 2015 verhandelt wurde.

Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich insgesamt um T€ 112 auf T€ 879. Dabei reduzierten sich die Rückstellungen im Vergleich zum Vorjahr für ausstehende Rechnungen für gelieferte, aber noch nicht abgerechnete PINs weiter um T€ 111.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen blieben im Vergleich zum Vorjahr konstant bei € 13,9 Mio. Typischerweise bestehen für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen längere Zahlungsfristen (bis zu 25 Tage) als für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Regelfall ca. 17 Tage). Die Konditionierung hat wesentlichen Einfluss auf den laufenden Finanzbedarf der Gesellschaft sowie die zukünftige Entwicklung.

Ertragslage

Die ICP Transaction Solutions GmbH schloss das Geschäftsjahr 2018 mit einem Ergebnis nach Steuern von T€ 236 (Vorjahr T€ 1.144) ab. Das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) betrug T€ 234 (Vorjahr T€ 1.142).

Zu den einzelnen wesentlichen Änderungen der Ertragslage gibt die Gesellschaft folgende Erläuterungen:

Die ICP Transaction Solutions GmbH hat im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von € 15,6 Mio. erzielt (Vorjahr: € 17,0 Mio.).

Der Personalaufwand stieg auf € 2,6 Mio. (Vorjahr € 2,0 Mio.). Die Personalaufwandsquote liegt bei ca. 16,2 % (Vorjahr 11,8%).

Die lfd. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erhöhten sich auf T€ 514 (Vorjahr T€ 427); die Abschreibungen auf Finanzanlagen (dauerhaft) betrugen € 1,2 Mio. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 11,7 Mio. (Vorjahr € 13,1 Mio.) umfassen insbesondere Aufwendungen für Mieten und Mietnebenkosten, Vertriebskosten, Verkaufsprovisionen, Fremdarbeiten und sonstige Verwaltungskosten.

Das EBITDA lag im Jahr 2018 bei € 1,6 Mio. (Vorjahr € 2,1 Mio.), das Betriebsergebnis lag im Jahr 2018 bei € 1,1 Mio. (Vorjahr € 1,7 Mio.) und das Ergebnis nach Steuern lag bei € 0,2 Mio. (Vorjahr € 1,1 Mio.). Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2018 wurde gemäß Gewinnabführungsvertrag in Höhe von T€ 234 (Vorjahr T€ 1.142) an die Muttergesellschaft abgeführt.

Aufgrund der derzeit schwächelnden Ertragslage in der polnischen Landesgesellschaft hat sich die ICP Transaction Solutions GmbH entschlossen, ihre einhundertprozentige Beteiligung an der ICP Polska bis auf den Wert des bilanziellen Eigenkapitals abzuwerten (- € 1,2 Mio.). Die Geschäftsperspektiven für den polnischen Markt sind aber nach wie vor positiv. Neue Geschäftsfelder wie PoSA (bisher unbedeutend in Osteuropa, aber mit großen Wachstumschancen) oder Corporate Solutions zusammen mit einer stärkeren Präsenz im Handel werden das Geschäft in 2019 wieder ankurbeln.

Finanzlage

Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, die Liquidität des Unternehmens zu sichern und diese gruppenweit effizient zu steuern. Finanzierungsthemen werden gemeinsam mit der Muttergesellschaft, d. h. der ICP Acquisition GmbH, wahrgenommen und koordiniert.

Die Gesellschaft finanziert sich weiterhin überwiegend über die Zahlungsziele der Vorlieferanten und aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Jahre 2018 jederzeit sichergestellt.

Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Zusammenfassend stellt die Geschäftsführung fest, dass das Geschäftsjahr 2018 weiterhin sehr zufriedenstellend verlaufen ist.

Entwicklung im Kerngeschäft

Die Anzahl der aufgeschalteten POS im Kerngeschäft hat sich leicht gegenüber dem Vorjahr reduziert. Die Anzahl der durchgeführten Transaktionen (PPC und Gift & Loyalty) lag in 2018 bei ca. 46,5 Mio. (Vorjahr 50,5 Mio.). (Quelle: Anzahl der Transaktionen über das deutsche Host System.)

Investitionen

Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2018 auf T€ 711. In die immateriellen Vermögensgegenstände wurden in 2018 rd. T€ 278 investiert.

In den nächsten Jahren sind größere Investitionen geplant, um neue Geschäftsfelder aufzubauen.

Personal

Der Mitarbeiterzahl lag Ende 2018 bei 55 (Vorjahr 38).

Risikomanagementsystem

Das Berichtswesen zum zentralen Controlling wurde weiter verfeinert. Die monatlich generierten Reporte aus Cash-Flow-Entwicklung, Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kennzahlenvergleich und Varianzanalysen helfen der Geschäftsführung, strategische Entscheidungen auf einer gesicherten Datenbasis zu treffen.

Das Forderungsmanagement wurde weiter gestrafft und ein turnusmäßiges, wöchentliches Monitoring wurde durchgeführt. Von großen Kunden zweifelhafter Bonität werden Sicherheitsabtretungen verlangt. Darüber hinaus wurden Kunden unterschiedlichster Größenordnungen, die ihre gute Bonität eingebüßt haben oder als Neukunden ihre Solvenz nicht hinreichend nachweisen konnten, von einer Belieferung auf Rechnung auf die ausschließliche Belieferung per Vorkasse umgestellt. Bei dem Warenkreditversicherer R und V besteht zur weiteren Absicherung eventueller Forderungsausfälle eine entsprechende Versicherungsabdeckung.

Die laufenden Lieferantenkontakte wurden weiterhin intensiviert, so dass Beschaffungsrisiken rechtzeitig identifiziert und beseitigt werden können, bevor sie einen negativen Einfluss auf das operative Geschäft entfalten könnten.

Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Risiken bezüglich der Geschäftsentwicklung sieht die Gesellschaft insbesondere in dem weiter starken Wettbewerb. Margensenkungen durch die MNOs (Mobile Network Operators) sind auch im laufenden Geschäftsjahr wahrscheinlich. Die Gesellschaft wird diese Kürzungen in derselben Höhe an ihre Kunden weitergeben.

Chancen dagegen ergeben sich aus dem stetig wachsenden PoSA Markt sowie aus innovativen Zahlungslösungen sowohl im Endkundengeschäft über Handelspartner (Consumer) als auch im Unternehmenskundenbereich (Corporate).

Auch in der jetzigen positiven Wirtschaftslage ist der Anteil vom Prepaid am Gesamtmarktvolumen nach wie vor hoch. Eine Verschlechterung der Konjunktur würden diesen Anteil und damit das Kerngeschäft der Gesellschaft noch stärken.

Der mit Lekkerland in 2017 neu geschlossene Vertrag läuft noch bis ins Jahr 2022, was der Gesellschaft nach wie vor eine erhöhte Planungssicherheit gibt.

Neue Geschäftsfelder tragen dazu bei, Wachstumspotenziale zu schaffen, die Risiken zu verteilen und neue Kundengruppen und Märkte zu erschließen.

Die Eigentümerstruktur der Gesellschaft erschließt dem Unternehmen auch neue Netzwerke sowie weitere Möglichkeiten der Unternehmensfinanzierung.

Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Die ICP Transaction Solutions GmbH liegt mit ihrer Produktlinie und Innovationspotenzial nach wie vor im Trend und gehört im Bereich der Transaktionen für Prepaid-Applikationen (PPC) weiterhin zu den größeren Prozessoren am Markt. Die bestehenden Verträge, besonders mit Lekkerland, wurden verlängert. Sowohl für die Gesellschaft als auch für die Großkunden bedeutet das Planungssicherheit und somit Wachstumspotential.

Die Strategie des Unternehmens ist es, durch neue, komplementäre Geschäftsfelder im Bereich Prepaid neue Impulse zu setzen und den Konzern auf ein langfristiges Wachstum auszurichten. Größere Wachstumspotenziale liegen vor allem auch in Osteuropa, wo die Märkte für Prepaid noch nicht flächendeckend bedient werden und das Konkurrenzumfeld überschaubar bleibt.

Ein zentrales Thema für 2019 wird der weitere Auf- und Ausbau des digitalen Vertriebs, sowie eine Zentralisierung der IT-Entwicklungskapazitäten und -Aktivitäten. Hierzu sind auch weitere Investitionen erforderlich sowie eine Aufstockung und Weiterentwicklung des Vertriebs-Teams.

Wachstumschancen für Prepaid-Produkte bestehen sowohl im "Consumer"- als auch im "Corporate"-Bereich.

Im Geschäftsjahr 2019 werden viele Weichen zur nachhaltigen Neuausrichtung des Geschäfts und zur Sicherstellung der Wettbewerbsfähigkeit auch in der Zukunft in einem sich verändernden Markt gestellt werden. Hierbei setzt das Unternehmen sowohl auf organisches Wachstum als auch die Geschäftserweiterung durch gezielte Zukäufe. Der Standort Luxemburg wird konsequent ausgebaut als zentraler Hub für IT-Entwicklungen und der Entwicklung und Bereitstellung innovativer Produkte und Dienstleistungen.

Im Geschäftsjahr 2018 wurde - wie bereits erwähnt - ein positives Ergebnis (vor Ergebnisabführung) erzielt.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet die Gesellschaft einen leichten Anstieg im Umsatz und im Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr 2018.

Bilanz

Aktiva

31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Anlagevermögen 7.128.714,61 8.291.278,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 454.049,00 334.324,00
II. Sachanlagen 841.365,50 861.427,50
III. Finanzanlagen 5.833.300,11 7.095.527,20
B. Umlaufvermögen 13.122.327,14 11.519.723,29
I. Vorräte 2.749.900,92 2.343.436,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.436.940,33 7.972.306,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 935.485,89 1.203.979,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 494.066,07 701.242,02
Summe Aktiva 20.745.107,82 20.512.244,01

Passiva

   
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital 3.500.000,00 3.500.000,00
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 3.000.000,00 3.000.000,00
B. Rückstellungen 1.385.439,04 1.273.815,88
C. Verbindlichkeiten 15.859.668,78 15.738.428,13
Summe Passiva 20.745.107,82 20.512.244,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1. Betriebsergebnis 1.132.983,85 1.670.684,58
a) Rohergebnis 15.949.935,76 17.191.448,28
b) Personalaufwand 2.647.828,28 1.967.077,94
Löhne und Gehälter 2.291.187,46 1.700.254,51
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 356.640,82 266.823,43
davon für Altersversorgung 1.740,14 1.592,28
c) Abschreibungen 514.218,14 426.567,19
Auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 514.218,14 426.567,19
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 11.654.905,49 13.127.118,57
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -896.543,65 -20.911,81
a) Erträge aus Beteiligungen 334.966,91  
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.214,38 12.918,80
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.171.550,00  
Abschreibungen auf Finanzanlagen 1.171.550,00  
d) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 72.174,94 33.830,61
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 505.961,36
4. Ergebnis nach Steuern 236.440,20 1.143.811,41
5. sonstige Steuern 2.149,00 1.400,00
6. Verlust- bzw. Gewinnabführung (Tochter) -234.291,20 -1.142.411,41
a) aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 234.291,20 1.142.411,41
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018

ICP Transaction Solutions GmbH, Trier

I. Allgemeine Angaben

Die ICP Transaction Solutions GmbH, Trier, (Amtsgericht Wittlich, HRB 4459) ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 1 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Währungsumrechnung

Die nachstehend erläuterten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert angewandt.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauern betragen im Wesentlichen zwischen 3 und 5 Jahren.

Für Zugänge der geringwertigen Vermögensgegenstände (steuerlich: geringwertige Wirtschaftsgüter) des Sachanlagevermögens werden die steuerlichen Vorschriften zur Bildung eines Sammelpostens und zur Abschreibung auf fünf Jahre auch in der Handelsbilanz angewendet, da diese der tatsächlichen Nutzungsdauer nicht entgegenstehen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt, sofern keine außerplanmäßigen Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich sind.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Den erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wird durch die Bildung von Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfallrisiko wird durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind mit ihrem Nominalwert bewertet.

Die aktiven (passiven) Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben (Einnahmen) vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zugehörigkeit.

Die sonstigen Rückstellungen sind für einzelne Risiken in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

In Anlehnung an die vom Bundesministerium für Finanzen vorgenommene Würdigung der mit dem Erwerb und der Weiterveräußerung von Telefonguthaben erbrachten Leistung als Vermittlungsleistung werden in den Umsatzerlösen lediglich die erhaltenen Provisionen und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen die an die Kunden gewährten Provisionen ausgewiesen.

Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgt grundsätzlich nach § 256a HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen weisen eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich dabei auf T € 1.314 (im Vorjahr T € 568).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich auf T € 15.860 (im Vorjahr T € 15.738),darunter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T € 679 (im Vorjahr T € 0)und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T € 1.037 (im Vorjahr T € 1.025).

Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen - wie im Vorjahr - keine wesentlichen Haftungsverhältnisse.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen setzten sich zum 31. Dezember 2018 wie folgt zusammen:

- Mietverträge Räumlichkeiten Trier: gesamt T € 184.

- Sonstige Miet-/Leasingverträge: gesamt T € 544.

- T-Systems: gesamt T € 3.446.

Seit dem 26. Juni 2007 besteht ein Rahmenvertrag mit der T-Systems Business Services GmbH, Bonn, welcher das Outsourcing von ITC-Services (insbesondere Bereitstellung von Rechenzentrums-, Call-Center- und Logistik- und Netzwerkdienstleistungen) umfasst. Der Vertrag wurde entsprechend der betrieblichen Erfordernisse bis zum Bilanzstichtag mehrmals angepasst. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021. Im Geschäftsjahr 2018 betrug die Vergütung insgesamt T € 1.206 (im Vorjahr T € 1.450).

Zum Bilanzstichtag hält die ICP Transaction Solutions GmbH, Trier, folgende Anteile ( Anteilsbesitz):

Eigenkapital
in TEUR *)
Jahresergebnis
in TEUR *)
ICP Polska Sp. z o.o.Warschau/Polen 100% 191 (1 EUR = 4,301 PLN) -386 (1 EUR = 4,269 PLN)
ICP Nederland B.V., Hoofddorp/Niederlande 100% 1.203 397
ICP Czech s.r.o., Prag/Tschechische Republik 100% 665 (1 EUR = 24,268 CZK) 177 (1 EUR = 26,398 CZK)
ICP INNOVATION SARL, Luxembourg/ Luxembourg 100% -15 -32

*) Soweit nicht anders vermerkt, beziehen sich die Angaben von Eigenkapital und Jahresergebnis auf das aktuelle Berichtsjahr.

Im Geschäftsjahr 2018 war Herr Matthias Schneider als alleiniger Geschäftsführer tätig (siehe Handelsregister Veränderungen HRB 4459 vom 18.9.2018). Auf die Angabe der Geschäftsführer-Vergütung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestand zum Stichtag ein mit 1,9 % p.a. verzinstes Darlehen gegenüber der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 80. Die Laufzeit des im April 2018 ausgereichten Darlehens ging ursprünglich bis zum 31.3.2019 und wurde bis zum 31.3.2020 verlängert.

Die Mitarbeiterzahl lag im Geschäftsjahr 2018 bei durchschnittlich insgesamt 41 Mitarbeitern, davon 34 in Vollzeit, 4 in Teilzeit und 3 als geringfügig Beschäftigte (im Vorjahr lag der Gesamtdurchschnitt bei 34).

Der vorliegende Jahresabschluss wurde am 21. November 2019 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

der ICP Transaction Solutions GmbH, Trier,

im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 131.571,71 131.571,71 0,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.380.047,15 278.173,65 0,00 8.658.220,80
  8.380.047,15 409.745,36 131.571,71 8.658.220,80
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 176.078,81 12.787,57 0,00 188.866,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.708.643,53 540.953,28 558.454,00 17.691.142,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.404.589,66 157.258,40 0,00 2.561.848,06
  20.289.312,00 710.999,25 558.454,00 20.441.857,25
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.095.527,20 30.000,00 120.677,09 7.004.850,11
  35.764.886,35 1.150.744,61 810.702,80 36.104.928,16
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 15.350,71 15.350,71 0,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 8.045.723,15 158.448,65 0,00 8.204.171,80
  8.045.723,15 173.799,36 15.350,71 8.204.171,80
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 173.825,81 1.514,57 0,00 175.340,38
2. Technische Anlagen und Maschinen 16.936.532,53 280.423,81 167.811,53 17.049.144,81
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.317.526,16 58.480,40 0,00 2.376.006,56
  19.427.884,50 340.418,78 167.811,53 19.600.491,75
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 1.171.550,00 0,00 1.171.550,00
  27.473.607,65 1.685.768,14 183.162,24 28.976.213,55
Buchwerte
Stand am 31.12.2018
EUR
Stand am 31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 454.049,00 334.324,00
  454.049,00 334.324,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.526,00 2.253,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 641.998,00 772.111,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 185.841,50 87.063,50
  841.365,50 861.427,50
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.833.300,11 7.095.527,20
  7.128.714,61 8.291.278,70

 

Trier, den 19. September 2019

Matthias Schneider

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ICP Transaction Solutions GmbH, Trier, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICP Transaction Solutions GmbH, Trier, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt, 19. September 2019

Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer

Carl-Markus Groß, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

11 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.