monolith International GmbHLiquidiert

45127 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 20074
Vorher
LoVo Beteiligungs GmbHMonolith GmbH
Eingetragen
28.8.2007
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Das Verwalten eigenen Vermögens der Gesellschaft, insbesondere durch das Halten und Verwalten von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften einschließlich der Erbringung von Dienstleistungen an diese Tochter- und Beteiligungsgesellschaften. Die Herstellung, der Import und der Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere im Bereich Büro, Camping, Freizeit, Sport und Haushaltsprodukte.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Heinz Stephan Vocke
seit 28.8.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
75.00%
T****** H****
10.00%
O*** L****
10.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Germany
36.750 €
75.00%
T****** H****
4.900 €
10.00%
Germany
4.900 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Monolith GmbH

Essen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 98.546,88 108.372,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 65.642,18 132.216,62
164.189,06 240.589,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 133.673,02 116.352,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 46.237,97 19.302,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 49.598,12
179.910,99 185.252,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 35.000,00 42.786,31
2. sonstige Ausleihungen 250,00 250,00
35.250,00 43.036,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 14.094.212,68 2.024.923,00
2. geleistete Anzahlungen 2.901.517,25 1.597.693,38
16.995.729,93 3.622.616,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.050.502,55 1.478.981,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 896.819,68 431.961,50
3. Forderungen gegen Gesellschafter 256.256,86 251.256,84
4. sonstige Vermögensgegenstände 2.566.820,41 1.429.244,85
6.770.399,50 3.591.444,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 975.224,87 96.933,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.095,00 8.330,00
25.122.799,35 7.788.202,88

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 49.000,00 49.000,00
II. Kapitalrücklage 141.822,00 141.822,00
III. Gewinnvortrag 878.070,34 545.059,47
IV. Jahresüberschuss 305.582,64 333.010,87
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.914,60
2. sonstige Rückstellungen 1.642.106,59 615.563,07
1.642.106,59 617.477,67
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.350.488,56 3.864.399,19
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.885.569,62 875.272,91
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37.587,49 232.680,88
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.656.827,40 1.020.835,24
5. sonstige Verbindlichkeiten 175.744,71 108.644,65
22.106.217,78 6.101.832,87
- davon aus Steuern Euro 31.766,54 (Euro 10.179,82)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 4.107,11 (Euro 3.505,29)
25.122.799,35 7.788.202,88

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 28.745.062,04 19.256.559,34
2. Gesamtleistung 28.745.062,04 19.256.559,34
3. sonstige betriebliche Erträge 3.061.398,32 1.357.986,99
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung 867.305,43 (429.504,95)
4. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 19.167.209,40 13.619.208,06
16.105.811,08 12.261.221,07
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 690.657,62 785.086,69
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 136.394,96 135.770,62
827.052,58 920.857,31
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 253.237,90 167.613,84
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.756.363,63 5.343.043,91
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 269.378,08 (421.549,44)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.737,02 84.377,51
- davon aus verbundenen Unternehmen Euro 0,00 (Euro 71.772,03)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen Euro 2.159,00 (Euro 7.936,20)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 7.786,31 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 585.618,84 131.191,04
- davon an verbundene Unternehmen Euro 189.382,74 (Euro 2.054,79)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 88.653,40- 183.943,81
12. Ergebnis nach Steuern 305.582,12 333.065,87
13. sonstige Steuern 0,52- 55,00
14. Jahresüberschuss 305.582,64 333.010,87

Anhang zum 31. Dezember 2021

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und einige davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht.

Die Beträge der Posten fertige Erzeugnisse und Waren sowie sonstige Rückstellungen sind mit ihren jeweiligen Vorjahresbeträgen nur eingeschränkt vergleichbar. Der Ausweis des Saldos des zur Rechnungskontrolle genutzten Warenausgangsverrechnungskontos wurde im laufenden Geschäftsjahr korrigiert. Das Konto wurde im Vorjahr unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Im laufenden Jahr wird es unter den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen.

Geschäftsjahr Vorjahr
(TEUR) (TEUR)
Sonstige Rückstellungen 1.642,1 615,6
davon Saldo WA-Verrechnungskonto 0,0 -1,8
Fertige Erzeugnisse und Waren 14.094,2 2.024,9
davon Saldo WA-Verrechnungskonto 59,1 0,0

Die Beträge der Posten geleistete Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind ebenfalls mit ihren jeweiligen Vorjahresbeträgen nur eingeschränkt vergleichbar. Der Ausweis des Saldos des zur Rechnungskontrolle genutzten Wareneingangsverrechnungskontos wurde im laufenden Geschäftsjahr korrigiert. Das Konto wurde im Vorjahr unter den geleisteten Anzahlungen ausgewiesen. Im laufenden Jahr wird es unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Geschäftsjahr Vorjahr
(TEUR) (TEUR)
Geleistete Anzahlungen 2.901,5 1.597,7
davon Saldo WE-Verrechnungskonto 0,0 -577,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.885,6 875,3
davon Saldo WE-Verrechnungskonto 109,0 0,0

Die Beträge der Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten sind ebenfalls mit ihren jeweiligen Vorjahresbeträgen nur eingeschränkt vergleichbar. Ein Konto, welches Verbindlichkeiten gegenüber der Swedex GmbH, Essen, zeigt, wurde im laufenden Geschäftsjahr umgegliedert. Das Konto wurde im Vorjahr fälschlicherweise unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Im laufenden Jahr wird es unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, da die Swedex GmbH seit dem Vorjahr kein verbundenes Unternehmen mehr ist.

Geschäftsjahr Vorjahr
(TEUR) (TEUR)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 37,6 232,7
davon Verbindlichkeiten gegenüber Swedex 0,0 135,3
Sonstige Verbindlichkeiten 175,7 108,6
davon Verbindlichkeiten gegenüber Swedex 3,0 0,0

II. Registerinformation

Die Gesellschaft ist unter der Firma Monolith GmbH mit Sitz in Essen im Handelsregister des Amtsgerichts Essen unter der Nummer HRB 20074 eingetragen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250,01 EUR und 1.000 EUR wird ein Sammelposten gebildet und über 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten werden grundsätzlich mit den Nominalwerten angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von 0,02 % p.a.) angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden mit Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Es wird auf die weitergehenden Erläuterungen unter den Sonstigen Angaben verwiesen.

IV. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens im Anlagenspiegel dargestellt.

Der Geschäfts- oder Firmenwert wird aufgrund der Kundenbindungen, Geschäftsideen und dem Humankapital über 15 Jahre abgeschrieben.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Meateor Austria GmbH, Going, Österreich. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am 31.12.2021 T€ 35, das Jahresergebnis 2021 T€ 0.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 897 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

PASSIVA

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Aufwendungen für Gewährleistungen (T€ 537), Urlaub (T€ 9), Gehälter (T€ 43), Sonstiges (T€ 30), Restrukturierung (T€ 1.000) sowie Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 23).

Verbindlichkeiten

Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht:

Aktuelles Jahr Vorjahr
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
T€ T€ T€ T€ T€ T€
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.350 16.350 0 3.864 3.864 0
2. Erhaltene Anz. auf Bestellung 0 0 0 0 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.885 2.885 0 875 875 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 38 38 0 233 233 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.657 2.657 0 1.020 1.020 0
5. sonstige Verbindlichkeiten 176 176 0 109 109 0
22.106 22.106 0 6.101 6.101 0

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 16.350 sind durch Sicherungsübereignungen, Globalzessionen und sonstige Sicherungsabtretungen besichert.

Die Vocke Industries GmbH hat mit Vertrag vom 30. Dezember 2021 in Höhe eines Teilbetrages von TEUR 1.000 auf die Rückzahlung eines der Monolith GmbH gewährten Gesellschafterdarlehens verzichtet. Der Verzicht erfolgte vorbehaltlich eines vereinbarten Besserungsscheines.

Hiernach ist die Monolith GmbH, beginnend mit dem Geschäftsjahr 2024, dazu verpflichtet 80 % ihres Jahresüberschusses (ermittelt vor Bedienung des Besserungsscheines) bis zur Höhe des dem Verzicht unterliegenden Teilbetrages an die Vocke Industries zu leisten. Weiterhin ist sie dazu verpflichtet im Besserungsfall die Zinsen für den Zeitraum ab dem 01. Januar 2022 in Höhe von 6% p. a. nachzuzahlen.

Haftungsverhältnisse

Die Monolith GmbH hat gegenüber der Commerzbank zwei selbstschuldnerische Bürgschaften zur Sicherung aller Forderungen der Commerzbank gegen die Monolith Global GmbH aus zwei Rahmenverträgen für Geschäftskredite in Höhe von T€ 600 und T€ 1.100 übernommen.

Es ergibt sich kein Risiko aus der Inanspruchnahme dieser Haftungsverhältnisse. Aus der Budgetplanung der Gesellschaft, für die die Monolith GmbH bürgt, ist ersichtlich, dass diese den Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird.

V. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

31.12.2021 31.12.2020
TEUR % TEUR %
Betriebsspezifische Umsatzerlöse
mit verbundene Unternehmen 701 2 1.013 5
mit fremden Dritten
Inland 19.677 68 12.885 67
Übrige EU-Länder 5.345 19 3.272 17
Übriges Europa 593 2 246 1
Übrige Länder 2.396 8 1.799 9
abzgl. Skonti und Boni 0 0 0,09 0
Sonstige Umsatzerlöse 42 0 41,6 0
28.754 100 19.257 100

Erträge bzw. Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen sowie Aufwendungen für Altersversorgung werden unter sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen bzw. Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen.

Der Ausweis der Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnung erfolgt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen.

VI. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 59 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen 4
Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen 55
Davon fällig innerhalb eines Jahres 29
Davon fällig zwischen zwei und fünf Jahren 30
Davon fällig nach fünf Jahren 0

Der Mietvertrag ist erstmals zum 31. Dezember 2023 kündbar.

Außerbilanzielle Geschäfte

Besondere Risiken aus den o.g. Leasingverträgen ergeben sich nach unserem Kenntnisstand nicht.

Mutterunternehmen

Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB war zum Stichtag die Vocke Industries GmbH, Essen, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Essen unter der HRB 22532. Die Vocke Industries GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis der einbezogenen Unternehmen auf.

Der Konzernabschluss der Vocke Industries GmbH wird gemäß § 325 Abs. 3 HGB offengelegt und ist im elektronischen Bundesanzeiger unter http://www.bundesanzeiger.de einsehbar.

Beschäftigte

Es waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 13 Arbeitnehmer beschäftigt. Von den 13 Angestellten war eine Person in leitender Position tätig.

Derivative Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten

Von der Gesellschaft werden Devisentermingeschäfte und Devisenoptionsgeschäfte im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Finanzierung des Lieferverkehrs mit ausländischen Lieferanten zur Absicherung gegen Kursschwankungen eingesetzt. Sämtliche Devisentermingeschäfte stehen in einem wirtschaftlichen Zusammenhang zu einem Grundgeschäft im Rahmen der Projektabwicklung. Abgesichert werden Transaktionen in US-Dollar (USD) und Chinesischem Renminbi (CNH).

Die Kontrakte werden nur mit Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzpositionen:

31.12.2021 Nominalbetrag Marktwerte
Devisentermingeschäfte: 20.047.923,19 € 20.892.103,46 €
Devisenoptionsgeschäfte: 0,00 0,00
Grundgeschäft / Sicherungsinstrument Risiko / Art der Bewertungseinheit einbezogener Betrag Höhe des abgesicherten Risikos
in EUR in EUR
Zukünftige Zahlungsausgänge / Devisentermingeschäft Währungsrisiko / Antizipativer Hedge 12.223.233 539.798
Zukünftige Zahlungsausgänge / Devisentermingeschäft Währungsrisiko / Antizipativer Hedge 7.824.689 304.382

Geschäftsführung

Als alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer der Gesellschaft war bestellt:

Herr Kaufmann Stephan Vocke, Essen

Herr Kaufmann Bernd Loibl, Klettgau (bis 14.10.2021)

Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer wurden Sybille Vocke, Tanja Swoboda und Daniel Großeloh erteilt.

Nachtragsbericht

Durch des Ukraine-Krieges nach dem Bilanzstichtag ist eine Vorgang von besonderer Bedeutung eingetreten, dessen Auswirkungen im Lagebericht unter Abschnitt I. 8. erläutert werden.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2021 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 306 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 306 vorzutragen.

 

Essen, den 08. September 2022

Stephan Vocke, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2021

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 467.772,17 15.000,00 444,53 0,00 482.327,64
2. Geschäfts- oder Firmenwert 996.235,10 0,00 0,00 0,00 996.235,10
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.464.007,27 15.000,00 444,53 0,00 1.478.562,74
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.189.197,33 141.467,01 0,00 27.598,12 1.358.262,46
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.681,22 15.289,45 2.285,03 22.000,00 110.685,64
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 49.598,12 0,00 0,00 49.598,12- 0,00
Summe Sachanlagen 1.314.476,67 156.756,46 2.285,03 0,00 1.468.948,10
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 42.786,31 0,00 0,00 0,00 42.786,31
2. sonstige Ausleihungen 250,00 0,00 0,00 0,00 250,00
Summe Finanzanlagen 43.036,31 0,00 0,00 0,00 43.036,31
Summe Anlagevermögen 2.821.520,25 171.756,46 2.729,56 0,00 2.990.547,15
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 359.399,49 24.825,80 444,53 0,00 383.780,76
2. Geschäfts- oder Firmenwert 864.018,48 66.574,44 0,00 0,00 930.592,92
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.223.417,97 91.400,24 444,53 0,00 1.314.373,68
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.072.845,27 151.744,17 0,00 0,00 1.224.589,44
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.379,21 10.093,49 2.025,03 0,00 64.447,67
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.129.224,48 161.837,66 2.025,03 0,00 1.289.037,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 7.786,31 0,00 0,00 7.786,31
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 7.786,31 0,00 0,00 7.786,31
Summe Anlagevermögen 2.352.642,45 261.024,21 2.469,56 0,00 2.611.197,10
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2020
Euro Euro Euro
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 98.546,88 108.372,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 65.642,18 132.216,62
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 164.189,06 240.589,30
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 133.673,02 116.352,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 46.237,97 19.302,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 49.598,12
Summe Sachanlagen 0,00 179.910,99 185.252,19
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 35.000,00 42.786,31
2. sonstige Ausleihungen 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 0,00 35.250,00 43.036,31
Summe Anlagevermögen 0,00 379.350,05 468.877,80

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

4.) Auftragsentwicklung

Die Auftragsentwicklung 2021 war in beiden Bereichen (Promotion und e-Commerce) positiv, sodass wir in 2022 unseren Umsatz noch einmal steigern werden können.

5.) Investitionen

In 2021 haben wir Investitionen in Höhe von insgesamt TEUR 172 getätigt. Diese setzen sich aus TEUR 15 für immaterielle Vermögensgüter sowie TEUR 157 für Sachanlagen zusammen.

6.) Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Aufgrund unseres deutlich gestiegen "working capital" Bedarfes, haben wir unseren Bankenpool in 2021 um die UniCredit erweitert; der Pool besteht nunmehr aus Sparkasse Neuss, Commerzbank AG, UniCredit und Sparkasse Essen. Des Weiteren hat der Factoringvertrag mit der Postbank unverändert bestand.

7.) Sonstige den Geschäftsbetrieb betreffende Veränderungen

Durch den Ukraine Krieg kam es Anfang des Jahres 2022 zu einer erheblichen Verunsicherung der Endverbraucher. Steigende Energiepreise und die anhaltende Sorge über die Kaufkraft (Stichwort: Inflation) sind der Grund dafür, dass sich der Endverbraucher bei Non-Food-Käufen sehr zurück hält. Dieses sieht man einerseits in den schlechten Abverkaufszahlen unserer Promotion-Artikel und andererseits besonders in dem sehr schwachen Online-Geschäft.

Wir haben daraufhin entsprechende Kostensenkungsmaßnahmen in die Wege geleitet bzw. diese verschärft.

Aufgrund des nachhaltigen Einbruchs einer Sparte des Online-Geschäftes haben wir im Geschäftsjahr Restrukturierungsmaßnahmen beschlossen, welche die Bildung einer entsprechenden Rückstellung in Höhe von TEUR 1.000. erforderlich machten.

Zur Verbesserung des Bilanzbildes und zur Dokumentierung, dass die Gesellschafterin Vocke Industries GmbH voll hinter der monolith GmbH steht, hat die Vocke Industries auf die Rückzahlung eines Teilbetrages ihrer Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 1 Mio. zzgl. der hierauf anfallenden Zinsen unter Gewährung eines Besserungsscheines verzichtet.

II. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

1.) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der monolith GmbH beträgt TEUR 25.123 (Vj.: TEUR 7.788) und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 17.335 erhöht. Diese Erhöhung ist insbesondere auf den bereits unter Abschnitt I. 7. genannten Einbruch einer Sparte des Online-Geschäfts zurückzuführen, so dass sich die Lagerbestände um TEUR 13.373 erhöht haben. Aufgrund der Umsatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr haben sich sowohl die Forderungen aus Lieferung und Leistung um TEUR 1.572 als auch die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 465 erhöht. Aufgrund des hohen Einkaufsvolumens in 2021 haben sich die Forderungen gegenüber Finanzamt insgesamt um TEUR 685 erhöht. Weiterhin hat sich der Kassenbestand um TEUR 878 erhöht.

Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zur Finanzierung der Vorräte um TEUR 12.486 erhöht sowie die Rückstellungen aufgrund der Restrukturierungsrückstellung um TEUR 1.000. Trotz Forderungsverzicht in Höhe von EUR 1 Mio. sind die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter um TEUR 1.636 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung sind um TEUR 2.010. gestiegen, da sich die Lagerbestände erhöht haben.

2.) Ertragslage

Der Umsatz aus betriebsspezifischer Leistung lag um TEUR 9.497 (49,4 %) über dem des Vorjahres. Hier hat sich insbesondere der deutsche Absatzmarkt um 52,7 % erhöht, auch die Umsätze in Europa sind um 68,8 % sowie im sonstigen Ausland um 33,2 % gestiegen. Aufgrund dieser Umsatzentwicklung konnte der Rohertrag um TEUR 3.941 (69,9 %) gesteigert werden, jedoch haben die gestiegenen Containerpreise diese Erhöhung zu Nichte gemacht - die Fracht- und Verpackungskosten lagen um 3.828 TEUR über Vorjahr sowie die Lagerkosten um TEUR 1.173. Durch Ausscheiden eines Geschäftsführers konnten die Personalkosten um TEUR 180 gesenkt werden.

Diese vorgenannten Entwicklungen haben dazu geführt, dass das Ergebnis nach Steuern trotz der positiven Umsatzentwicklung mit TEUR 306 um TEUR 27 unter dem des Vorjahres liegt.

3.) Finanzlage

Die Finanzlage hat sich aufgrund des stark gestiegenen "Working Capital Bedarfs" gegenüber dem Vorjahr etwas verschlechtert. Das Finanzmanagement der monolith setzt alles daran, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Nichtsdestotrotz betrug die Kreditoren-Laufzeit in 2021 54 Tage und hat sich gegenüber Vorjahr um 31 Tage erhöht. Die Debitoren-Laufzeit hat sich um 10 Tage von 28 auf 38 Tage erhöht.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 5,5 % und hat sich aufgrund des starken Anstiegs der Bilanzsumme um 8,3 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr gesenkt; inklusive Gesellschafterdarlehen liegt diese bei 16,0 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Verhältnis zur Bilanzsumme um 15,5 %-Punkte erhöht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 11,5 % der Bilanzsumme und haben sich im Verhältnis zur Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %-Punkte erhöht. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

4.) Gesamtaussage

Die finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der monolith sind im Wesentlichen Umsatzrendite und Cash-flow.

Die gesteckten Ziele des Jahres 2021 wurden sowohl umsatzmäßig als auch ganz besonders renditemäßig nicht erreicht. Störungen der Lieferketten führten zu gravierenden Verschiebungen der geplanten Umsätze. Auf der Kostenseite hatten wir Mehrkosten in der Größenordnung von 3,8 Mio. EUR zu verkraften, die bei unseren langfristigen Verträgen nicht verkalkuliert worden waren.

III. Chancen- und Risikobericht

1.) Chancen

In 2022 haben wir unser Produktprogramm um energiesparende Produkte erweitert; hier sehen wir neue Chancen zumindest einen gewissen Ausgleich für den Wegfall der sonstigen Produkte zu erreichen.

2.) Risiken

a) Marktrisiko

Inflationsängste als auch weiter steigende Rohstoff preise in Kombination mit dem Ukraine-Krieg führen beim Endverbraucher zu einer extremen Kaufzurückhaltung gerade im Nonfood-Bereich. Von dieser Kaufzurückhaltung sind gerade die Kunden der monolith, sprich Discounter aufgrund ihres Kundenklientels besonders getroffen. Inwieweit die erwarteten Rückgänge im sonstigen Bereich durch neue Produkte ausgeglichen werden kann ist fraglich.

b) Produktrisiko

Die monolith muss grundsätzlich ihren Kunden eine 3-Jahresproduktgarantie zusagen. Hierfür werden entsprechende Rückstellungen gebildet. Auch werden vor Verkauf der Geräte sämtliche möglichen Prüfungen getätigt, um ein Produktrisiko auszuschalten. Nichtsdestotrotz ist dieses Risiko grundsätzlich, gerade bei Elektroartikeln, latent vorhanden.

c) Lieferanten

Analog der Vorjahre besteht unverändert das Produktionsrisiko unserer chinesischen Lieferanten. Durch eine sehr spezifische Selektion und Konzentration auf langjährige Partner versuchen wir, dieses Risiko entsprechend einzudämmen.

d) Währung

Monolith nimmt an Ausschreibungen teil und ist somit im Falle der Auftragserteilung an Preise gebunden, die erst 10 Monate später fakturiert und bezahlt werden. Da unsere chinesischen Lieferanten in der Regel in US-Dollar oder Renminbi bezahlt werden, ergeben sich hieraus Wechselkursrisiken.

Die Kursabsicherung des entsprechenden Warenwertes jedes Auftrages erfolgt unmittelbar nach der mündlichen Auftragserteilung seitens des Kunden durch ein:

Devisentermingeschäft / Option in USD und/oder chinesische Yuan oder

Kauf Option.

Die Laufzeit dieser Absicherungsgeschäfte wird immer an das Datum des errechneten Zahlungseinganges der jeweiligen Ware angepasst.

e) Corona

Die weitere Entwicklung des Corona-Virus und darauf aufbauend evtl. Schließungen von Städten in China (0-Covid-Strategie) führen zu einem erheblichen Produktions- und Logistikproblem seitens der monolith. Die Vorlaufzeiten bei Promotionartikeln wurden entsprechend erhöht, nichtsdestotrotz sind Liefer- und Frachtzeiten in der heutigen Zeit ein entsprechendes Risiko, welches wir aber durch längere Vorlaufzeiten versuchen zu eliminieren.

f) Retouren

Im Gegensatz zum Promotion Geschäft haben unsere Abnehmer beim e-Commerce Geschäft ein grundsätzliches Retoure-Recht. Das Risiko aus den Retouren hält sich jedoch für uns in Grenzen, da die Ware unmittelbar nach Aktionsende durch die Schwesterfirmen Summary oder Zoomyo sowohl umgearbeitet als auch weiterverkauft werden kann.

g) Logistikkosten

Wie unter d) erwähnt, nimmt die monolith an Ausschreibungen teil und fixiert ihre Preise 10 Monate vor der eigentlichen Verschiffung. Wie das Jahr 2021 gezeigt hat, kann es im Falle von unerwarteten steigenden Container-/ Logistikkosten zu einem nicht unerheblichen wirtschaftlichen Risiko seitens der monolith kommen. Unser Kunde hat mittlerweile bei den Verschiffungen eine Gleitklausel eingebaut, sodass wir diesbezüglich kompensiert werden bzw. das Risiko sich nahezu eliminiert hat. In diesem Jahr sind die Containerkosten, weitestgehend konstant bzw. mit leicht sinkender Tendenz.

IV. Prognosebericht

Trotz der o.g. Risiken und der starken Endverbraucherzurückhaltung gehen wir für 2022 von einem gestiegenen Umsatz und einem positiven Ergebnis aus, da wir kostenseitig zudem entsprechend reagiert haben bzw. ggf. noch nachjustieren können.

 

Essen, 12.09.2022

Stephan Vocke, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Monolith GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Monolith GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Monolith GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 27. September 2022

WIR TREUHAND GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilfried Duesing, Wirtschaftsprüfer

Jens Jensen, Wirtschaftsprüfer

PROTOKOLL Gesellschafterversammlung am 07. Dezember 2022

in den Räumen der Life Vermögensgesellschaft mbH in Essen

Folgende Tagungsordnungspunkte wurden beschlossen:

1.) Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft per 31.12.2021

Der Jahresabschluss der Monolith GmbH zum 31.12.2021 wird festgestellt.

Die Geschäftsführung wird entlastet.

2.) Gewinnverwendungsbeschluss

Es wurde beschlossen, den Bilanzgewinn per 31.12.2021 in Höhe von EUR 305.582,64 als Gewinn vorzutragen.

 

Essen, den 07. Dezember 2022

Stephan Vocke für Vocke Industries GmbH

Bernd Loibl

Loibl Beteiligungs GmbH

Thoralf Hagen

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

20 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.