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Scheidertalstraße 202, 65232 Taunusstein, DEUStammdaten
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Fischer GmbHTaunussteinJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2006
ANHANG für das Geschäftsjahr 2006A. Angaben zum JahresabschlussI. Allgemein Der Jahresabschluss der Fischer GmbH, Taunusstein, zum 31. Dezember 2006 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Soweit für Pflichtangaben ein Wahlrecht besteht, diese in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang aufgeführt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt im Rahmen der Grundsätze ordnungsgemäßer Bilanzierung allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen oder degressiven Methode ermittelt werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten € 410,00 nicht übersteigen, wurden aktiviert und über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten bewertet; der Grundsatz verlustfreier Bewertung wurde beachtet. Forderungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Abwertungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde eine Pauschalabwertung von 1 % auf die nach Abzug der einzelabgewerteten Forderungen sowie der Umsatzsteuer verbleibenden Netto-Forderungen gebildet. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs der Erstverbuchung oder dem niedrigeren Geldkurs zum Stichtag bewertet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Der Wertansatz der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Briefkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder dem höheren Kurs zum Stichtag bewertet. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesamten Anschaffungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Abschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnen Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagenspiegel auf Blatt 3. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006
2. Forderungen Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die übrigen Forderungen beinhalten Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 69. 3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. IV. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet aus einer bestehenden Sicherheiten-Poolvereinbarung für die Rückzahlung an Gesellschaften der Fischer-Gruppe gewährte Darlehen einschließlich Gebühren, die sich zum 31. Dezember 2006 auf T€ 4.047 belaufen. Darüber hinaus haftet die Gesellschaft aus einem Forderungsverzicht mit Besserungsabrede vom 25. November 2004 in Höhe von T€ 51. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von T€ 142 (Vorjahr: T€ 101). B. Sonstige AngabenI. Gesamtbetrag der sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Miet- und Umlageverträge mit der FISCHER GmbH & Co. surface technologies KG sowie Miet- und Wartungsverträge mit Dritten, die überwiegend mit einer Kündigungsfrist bis zu einem Jahr beendet werden können. Der Jahresbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 1.057. II. Organe Im Geschäftsjahr 2006 und bis zur Bilanzerstellung waren zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern bestellt:
Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Befreiungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die zum Bilanzstichtag gebildeten Pensionsrückstellungen bestehen für Geschäftsführer (T€ 347) sowie für ein früheres Geschäftsführungsmitglied (T€ 266). III. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2006 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) 163,9 Arbeitnehmer (Vorjahr: 163,8) beschäftigt. Davon entfallen auf:
Taunusstein-Wingsbach, im März 2007 gez. Erwin Fischer, Geschäftsführer gez. Peter Fischer, Geschäftsführer LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2006I. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftNachdem sich die Gesellschaft bereits in 2005 von dem vorangegangenen Verlustjahr überplanmäßig erholt hatte, setzte sich die wirtschaftliche Genesung der Gesellschaft in 2006 weiter fort. Die Nachfrage nach oberflächenveredelten Kunststoffteilen blieb in 2006 unvermindert hoch und schlug sich, getragen vom weiteren Ausbau der Systemteile, in 4,5 % gestiegenen Umsätzen nieder. Inzwischen generiert die Gesellschaft fast die Hälfte ihrer Umsätze aus dem Systemteil-Geschäft. Dadurch konnten beide Werksstandorte generell von einer hohen Auslastung profitieren, wenngleich ihr Beitrag zum Gesamtergebnis unterschiedlich stark ausfiel. Prozessbedingte, temporäre Störungen in den Werken verhinderten z.T. ein stärkeren Ergebnisanstieg, wobei zudem die gestiegenen Rohstoffpreise für die eingesetzten Metalle Kupfer und Nickel ursächlich für den Rückgang des Rohertrages verantwortlich sind. Der Preisanstieg bei diesen Einsatzmaterialien war besonders im 2. Halbjahr so rasant, dass man diese Mehrkosten sukzessive auch an die Kunden herantragen musste, aber bisher nicht in allen Fällen auch als Preiserhöhung durchsetzen konnte. Das durch außerordentliche Einflüsse bereinigte "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" konnte nach 170 T€ im Vorjahr um 140% auf 408 T€ gesteigert werden, und stellt mit einer Quote von 2,8 % der Gesamtleistung den höchsten Wert seit dem Jahre 2000 dar. Basierend auf der Umsetzung der in 2005 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen, ermöglichte die zurückgewonnene, zunehmende Ertragskraft es der Gesellschaft, mit der verbesserten Liquiditätslage auch die Verbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten unter voller Ausnutzung der Skonto-Möglichkeiten zu reduzieren. II. Voraussichtliche Entwicklung der GesellschaftDie in 2006 fortgesetzte Verbesserung der Ergebnissituation ist gleichermaßen auch Maßgabe für das kommende Jahr. Bei einer Umsatzsteigerung von fast 5 % wird für die Gesellschaft ein Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. 450 T€ prognostiziert. Dabei werden die größten Umsatzsteigerungen bei den Systemteilkunden erwartet (sowohl im Ausbau von Bestandskunden als auch im Bereich der Neuakquisitionen), während der Lohngalvanikbereich bei den Großkunden als stabil und bei kleineren Kunden eher als weiterhin rückläufig eingeschätzt werden muss. Besonders bei diesen ist die Preisempfindlichkeit sehr hoch, während im Systemteilgeschäft die aufgebaute Kompetenz als Komplettlöser vermehrt vom Markt honoriert wird. Damit werden die Werke erneut ausreichend aber in unterschiedlicher Weise zum Erfolg der Gesellschaft beitragen können. III. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresZum 1. April 2007 beginnt ein neuer, besonders in der Automobilindustrie erfahrener, Vertriebsmitarbeiter seine Tätigkeit in der Fischer-Gruppe. Als übergeordneter Vertriebsleiter soll dieser sowohl die strategischen als auch operativen Aufgaben für alle Gesellschaften erfolgsorientiert wahrnehmen. IV. Risiken der künftigen EntwicklungDie Märkte für die Gesellschaft zeigen sich besonders im Bereich der Systemteile als intakt und ausbaufähig, während das Kostendiktat in der Lohngalvanik vermehrt Einzug hält. Insofern bestätigt sich die Richtigkeit der in 2003 eingeleiteten strategischen Umorientierung in Richtung Systemteil, wenn auch in 2004 für diesen Prozess zunächst ein unerwartet hohes "Lehrgeld" zu zahlen war. Daher gilt es auch künftig bereits eingeleitete Maßnahmen der Optimierung konsequent weiter umzusetzen. Besonders bei einer professionellen Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft Fischer Kunststofftechnik GmbH & Co. KG bestehen beste Chancen auf einen hohe Akzeptanz der Produkte und Leistungen durch potente Kunden und Interessenten. Wenn auch diese zunächst vornehmlich im Automobilbereich zu finden sind, so können aber gerade diese helfen, sich in tiefergehenden Projekten (z.B. inkl. Werkzeugbau) weiter zu qualifizieren oder mit der höheren Fertigungstiefe auch anderen Branchen (z.B. Sanitär, Elektro) ausbaufähig dienen zu können. Die Risiken in der Weiterentwicklung dieses Geschäftes liegen im adäquaten Mitwachsen von Organisation und "Know-How" der eingesetzten Personalressourcen sowie in den schwer einzuschätzenden Entwicklungen der Rohstoffpreise. In diesem Zusammenhang ist mehr den je eine aufmerksame Einkaufspolitik gepaart mit einer optimalen Verwendung der eingesetzten Materialien erforderlich, aber auch eine nicht zu vernachlässigende Pflicht auf der Vertriebsseite, Kostennachteile den Kunden transparent und fair anzudienen und somit für eine erfolgsorientierte Kompensation von Kostennachteilen zu sorgen. Gleichwohl bedarf es auch zukünftig besonderer Anstrengungen, auskömmliche und ausreichende Auftragsvolumina im Bereich Lohngalvanik zu akquirieren, um auch die erforderliche Auslastung für das Stammwerk in Wingsbach gewährleisten zu können.
Taunusstein, im März 2007 gez. Erwin Fischer, Geschäftsführer gez. Peter Fischer, Geschäftsführer BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fischer GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und des durch den Lagebericht vermittelnden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Limburg an der Lahn, den 30. März 2007 MNT
Revision und Treuhand GmbH
gez. Leonhard Wagner, Wirtschaftsprüfer gez. André Schäfer, Wirtschaftsprüfer |
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