Koalick Verwaltungs GmbH & Co. KG
Selbe AdresseSteinkohlenbergbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sandro Koalick seit 27.2.2020 | Geschäftsführer |
Torsten Koalick seit 21.6.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 1.38% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 98.62% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
REA GmbHDrebkauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang1. Allgemeine Angaben Die REA GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft"), ist im Handelsregister beim Amtsgericht Cottbus unter der HRB 4941 eingetragen. Der Jahresabschluss der REA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. In Aufbau und Gliederung folgen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung den Vorschriften des HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gesellschaft nimmt teilweise die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Erstellung des Abschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Mit Gesellschafterin Koalick Holding GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Entsprechend wird der Gewinn der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 abgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich linearer planmäßiger Abschreibungen auf der Grundlage einer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren. Im laufenden Geschäftsjahr zugegangene immaterielle Vermögensgegenstände werden zeitanteilig abgeschrieben. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen werden wie folgt linear vorgenommen:
Im laufenden Geschäftsjahr zugegangene Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden diese als Zu- und Abgang ausgewiesen. Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden die Gegenstände des Anlagevermögens mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen, fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Material- und Fertigungskosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Abschreibung der in der Fertigung genutzten Anlagegüter zuzüglich der Kosten für die allgemeine Verwaltung bewertet. Zur verlustfreien Bewertung wird der niedrigere beizulegende Wert ausgehend von den vorsichtig geschätzten Veräußerungspreisen abzüglich noch anfallender Herstellungskosten abgeleitet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Einzelwertberichtigungen für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen werden in angemessener Höhe vorgenommen. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,25% des nicht einzelwertberichtigten und ausfallbehafteten Forderungsbestandes gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die bis zum Zeitpunkt der Aufstellung der Bilanz erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages; langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. 3. Erläuterungen zu Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang beigefügt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt TEUR 600 (Vj.: TEUR 1.085) sind in Höhe von TEUR 68 (Vj.: TEUR 103) den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 532 (Vj.: TEUR 982) den sonstigen Vermögensgegenständen zuzuordnen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten betreffen in Höhe von TEUR 422 (Vj.: TEUR 421) zugunsten Dritter verpfändete Guthaben. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 26. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen v. a. ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 467; Vj.: TEUR 322), nicht genommenen Urlaub und Mehrarbeit (TEUR 222, Vj.: TEUR 185) und Tantiemen (TEUR 163 Vj.: TEUR 119). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten entsprechen dem nachfolgend aufgeführten Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.580 (Vj.: TEUR 2.288) sind in Höhe von TEUR 22 (Vj.: TEUR 12) den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 1.558 (Vj.: TEUR 2.275) den sonstigen Verbindlichkeiten zuzuordnen. In Höhe von TEUR 1.355 (Vj.: TEUR 2.239) ergeben sich die Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von TEUR 1.335 (Vj.: TEUR 1.195) Verbindlichkeiten aus Mietkauf- und Leasingverträgen. 4. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse ergeben sich insgesamt aus Abbrucharbeiten und ähnlichen Erlösen, insbesondere Bau-, Transport- und Verwertungserlösen. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse ergeben sich aus übernommenen Bürgschaften über TEUR 3.120 (Vj. TEUR 3.118) für nahestehende Unternehmen. Das Risiko aus der Inanspruchnahme aus diesen Bürgschaften wird wegen der aktuell gegebenen Bonität des Schuldners als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die nicht aus der Bilanz ersichtlichen künftigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3a HGB bestehen aus Miet- und Leasingverträgen und betragen insgesamt TEUR 72 (Vj.: TEUR 160). Die Gesellschaft hat gemäß einer unbefristeten behördlichen Genehmigung zulässige Mengen Abbruchmaterialien eingelagert, die im Rahmen der planmäßigen künftigen Geschäftstätigkeit zum Recycling und anschließenden Verkauf vorgesehen sind. Da die kalkulierten Kosten für das Recycling durch die erwarteten Erlöse aus dem Verkauf des aufbereiteten Materials und des anfallenden Schrotts gedeckt sind, wurden keine Rückstellungen für das Recycling nicht aufbereiteter Abbruchmaterialien gebildet. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:
Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer ergeben sich aus der Organstellung. Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen Mutterunternehmen war zum Bilanzstichtag die Koalick Holding GmbH, Drebkau. Das Mutterunternehmen erstellt aufgrund der größenabhängigen Befreiungen gemäß § 293 HGB keinen Konzernabschluss. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Drebkau, 31. Mai 2024 Torsten Koalick, Geschäftsführer Sandro Koalick, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die REA GmbH, Drebkau PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der REA GmbH, Drebkau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, 4. Juli 2024 BDO AGWirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Assmann, Wirtschaftsprüferin gez. Hohmann, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023A. Geschäftsmodell Die REA GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") ist ein mittelständisches Familienunternehmen, das seit 1997 in den Bereichen Recycling, Erdbau und Abbruch tätig ist. Am 20. Dezember 2019 wurde mit der Koalick Metallverwertung GmbH (jetzt: Koalick Holding GmbH) ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gesellschaft hat sich in den über 25 Jahren dabei stetig weiterentwickelt und präsentiert sich heute am Markt als mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die REA GmbH blickt dabei auf eine langjährige Erfahrung im Abbruch von Wohneinheiten, von ehemaligen militärischen Standorten und Industrieanlagen zurück. Im Vorfeld der Rekultivierung ehemaliger Tagebauanlagen sind wir in der Baufeldfreimachung, Tiefenenttrümmerung und Bodensanierung tätig. Mit vielen Auftraggebern besteht seit mehreren Jahren eine feste Zusammenarbeit. Hieraus konnten auch durch unser persönliches Engagement stetig neue Auftraggeber hinzugewonnen werden. Vor allem unsere Flexibilität, nicht nur regional eingeschränkt tätig zu sein, bietet uns immer wieder neue Wege und Möglichkeiten auf Marktveränderungen schnell zu reagieren und notwendige Maßnahmen einzuleiten. Wir sind als Entsorgungsfachbetrieb gemäß Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) für den Geltungsbereich Einsammeln, Befördern, Lagern, Behandeln und Vermitteln von Abfallarten zertifiziert. Zudem erfüllt die REA GmbH die Anforderungen an einen systematischen und wirksamen Arbeits- und Gesundheitsschutz auf der Grundlage der Umsetzung des Arbeitsschutzmanagement-Leitfadens der BG Verkehr in Übereinstimmung mit dem Leitfaden für Arbeitsschutzmanagementsysteme NLF / ILO-OSH 2001. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 und 2018 ein umfangreiches Zertifizierungsverfahren für den Standard SCC P: 2011 durchlaufen und ein uneingeschränktes Zertifikat erhalten. Im Dezember 2023 wurde das jährliche Audit erfolgreich bestanden. Bei der Prüfung steht der effektive Sicherheits-, Gesundheits- und Umweltschutz bei der Durchführung von Abbrucharbeiten und Entsorgungsleistungen im Vordergrund. Die Gesellschaft verfügt über eine nach Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) genehmigte Entsorgungsanlage, eine Bauschuttrecyclinganlage, ein Holzzwischenlager und eine Baumischsortieranlage. Die Abfälle auf unseren Lagerplätzen werden mit moderner Technik sortiert, recycelt und nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz wieder der Verwertung zugeführt. Wie vom Gesetzgeber verlangt, werden auch gefährliche Abfälle bei uns über das elektronische Nachweisverfahren (ZEDAL) abgewickelt. Der regionale Fachkräftemangel und damit einhergehende Personalgewinnung hat sich im Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert und stellt wie auch im Vorjahr eine kritische Größe dar. Die REA GmbH unterstützt ihre Mitarbeiter in allen Bereichen, um an erforderlichen Fort- und Weiterbildungen teilzunehmen. Eine konsequente strategische Personalplanung sowie eine demografieorientierte Personalentwicklung sind für das Unternehmen unabdingbar geworden. B. Wirtschaftsbericht 1. Branchenentwicklung Der Umsatz im Baugewerbe in Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 gemäß dem Statistischem Bundesamt einen realen (preisbereinigten) einen Rückgang um 5,3 % zum Vorjahr. Der Auftragseingang ist nominal um 3,3 % gestiegen, jedoch real (kalenderbereinigt) um 4,7 % gesunken. 2. Geschäftsverlauf Der Gesellschaft ist es durch eine gute über das gesamte Geschäftsjahr konstante Auftragslage gelungen, eine volle personelle Auslastung zu erreichen und positive Geschäftsergebnisse zu erwirtschaften. An beiden Standorten, Drebkau und Spreenhagen, wurden über das gesamte Geschäftsjahr hinweg permanent Aufträge regional und überregional ausgeführt. 3. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr von TEUR 19.489 auf TEUR 22.396 gestiegen. Bei den im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen Aufträgen konnten gute wirtschaftliche Ergebnisse erzielt werden. Der stichtagsbezogene Auftragsbestand zum Jahresende 2023 hat sich zum Vorjahr um 3,5 % auf TEUR 5.705 reduziert. C. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ergibt sich aus der nachfolgenden Aufstellung:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden TEUR 1.243 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert und Ausleihungen in Höhe von TEUR 778 ausgereicht. Die Reduzierung des Umlaufvermögens ergibt sich im Wesentlichen durch den Rückgang der liquiden Mittel und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Aufgrund der Gewinnabführung hat sich das Eigenkapital von TEUR 5.092 gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Durch Senkung der Bilanzsumme um TEUR 281 steigt die Eigenkapitalquote um 0,7 Prozentpunkte auf 35,3 %. Die Verringerung der Verbindlichkeiten von TEUR 498 ergibt sich hauptsächlich aus der gesunkenen Gewinnabführung an die Koalick Holding GmbH. 2. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr um TEUR 2.907 bzw. 14,9 % gestiegen. Maßgeblich hierfür waren größere Bauvorhaben und Preissteigerungen. Der Anteil der Aufwendungen für Material- und Fremdleistungen belief sich bezogen auf die Gesamtleistung auf 50,7 % (Vj.: 45,8 %). Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die projektbedingt erhöhten Bauleistungen von Subunternehmern bei gleichzeitigem Preisanstieg der baustellenbedingten Materialkosten zurückzuführen. Der Anteil des Personalaufwands belief sich bezogen auf die Gesamtleistung auf 24,2 % (Vj.: 23,1 %). Der Anstieg des Personalaufwands ist vor allem auf gestiegene Löhne und Gehälter zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 464 gestiegen. Die Steigerung betrifft vor allem die Kosten für Reparaturen und Instandhaltungen sowie Versicherungsaufwendungen und Kleinmaterialen. Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 884 auf TEUR 1.355 gesunken. Diese Minderung ergibt sich teilweise aus Kostensteigerungen im Material- und Personalbereich, die nicht vollständig weiterberechnet werden konnten. Des Weiteren ergab sich im Vorjahr ein hohes Ergebnis aus der Abrechnung von Aufträgen, die im Vorvorjahr angearbeitet waren. Aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der Koalick Holding GmbH wird ein ausgeglichenes Jahresergebnis ausgewiesen. Die geplante Gesamtleistung von ca. EUR 17 Mio. und das geplante Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 0,5 Mio. wurden übertroffen. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich anhand einer verkürzten Kapitalflussrechnung wie folgt dar:
Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deckt die Zahlungsmittelabflüsse für die Investitionen und Finanzierungen nicht vollständig ab. Der negative Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR 1.707 ergibt sich im Wesentlichen aus Investitionen von TEUR 1.243 in Sachanlagen und von TEUR 778 in Finanzanlagen. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 2.140 ist durch abgeführte Gewinne TEUR 2.239 geprägt. Der Finanzmittelbestand ist um TEUR 921 auf TEUR 2.837 gesunken, darin enthalten sind in Höhe von TEUR 422 (Vj.: TEUR 421) zugunsten Dritter verpfändete Guthaben. Die frei verfügbaren Mittel betragen somit TEUR 2.415 zum Bilanzstichtag. Die Liquidität während des gesamten Geschäftsjahres war gesichert. Kreditlinien wurden nicht in Anspruch genommen. 4. Leistungsindikatoren Wesentliche Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Zur Analyse der Ertragslage wurden darüber hinaus folgende Kennzahlen ermittelt:
Zur Analyse der Vermögenslage wurden folgende Kennzahlen ermittelt:
D. Chancen- und Risikobericht 1. Projektchancen und -risiken Die REA GmbH ist in den Regionen Berlin und Brandenburg am Markt gut positioniert und arbeitet mit vielen Auftraggebern seit mehreren Jahren zusammen. Der Bereich Abbruch arbeitet unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen der Bauwirtschaft. Die äußeren Einflüsse, wie zeitliche Verzögerungen, technische Risiken und entstehende Mehrkosten lassen sich nicht immer vollständig vorhersehen und erfordern neben der Durchsetzung von Nachträgen auch Verhandlungsgeschick bei der Beauftragung von Nachunternehmern. Für das Erkennen wesentlicher Risiken bedient sich die Gesellschaft aus dem projektbezogenen Baustellencontrolling. Dies soll der Früherkennung, Vermeidung und Reduzierung unternehmensgefährdender Risiken dienen. Alle Führungskräfte sind angehalten und verpflichtet, im Rahmen der ihnen gestellten Aufgaben, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Risikoerkennung vorzunehmen, Risiken zu überwachen und notwendige Maßnahmen zur Vermeidung dieser einzuleiten. Grundsätzlich werden die in unserem Kerngeschäft Abbruch und Entsorgung typischen Projektrisiken vom jeweiligen Baustellen-Team gesteuert. Alle neuen Erkenntnisse müssen schnell und effektiv in die Baustellenabrechnung einfließen, damit Chancen und Risiken besser erkannt werden. Wir werden auch einen Schwerpunkt unserer Arbeit auf die bessere Verwertung von Informationen aus Ergebnissen von Projektgeschäften legen, um frühzeitig technischen Risiken und Marktänderungen entgegen zu wirken. Die wirtschaftlichen Risiken aus den öffentlichen Abbruchaufträgen der Gesellschaft konnten durch ein gutes Projektmanagement minimiert werden. Das betriebliche Controlling, in Zusammenarbeit mit den Bauleitungen, soll gewährleisten, dass sich unternehmerische Chancen und Risiken frühzeitig erkennen lassen und die Gesellschaft in der Lage ist, Chancen gezielt wahrzunehmen und Risiken aktiv und wirksam zu begegnen. Weitere Risiken bilden die Beschaffung des Materials bzw. der Einkauf der Subunternehmerleistungen. Hierbei darf das Augenmerk nicht nur auf den Kosten- und Qualitätsgesichtspunkten liegen, sondern muss auch die Lieferantenbewertungen, Entwicklungen sowie die Überwachung mit einbeziehen. Weitere Beschaffungsrisiken, wie Vertrags-, Standort-, technische und Abhängigkeitsrisiken sind unabdingbar und führen nur unter Einbeziehung aller Faktoren zu einer langfristigen erfolgreichen Beschaffungskompetenz. Der Einkauf für die Projekte liegt überwiegend in der Bauabteilung. Diese ist verantwortlich für die Beschaffung, den Einkauf, die Sicherstellung der Ausführung und die Qualität. Die schrittweise Einführung eines zentralen Einkaufs soll eine Reduzierung der Kosten insbesondere von Transportkosten, durch Standardisierung geringere Verwaltungskosten und durch Gruppen Rahmenverträge eine bessere Position gegenüber Lieferanten erzielt werden. Durch die allgemeine Veränderung von äußeren Rahmenarbeitsbedingungen, ausgelöst durch die zahlreichen Krisen der vergangenen Jahre sowie durch den steigenden Informationsbedarf und reduzierten Kapazitäten ist die Digitalisierung in den Unternehmen rasant vorangeschritten. Seit dem zweiten Halbjahr 2023 werden im Unternehmen im Bereich des Flottenmanagement sowie den Rechnungswesens Digitalisierungsprozesse umgesetzt, die zukünftig effizientere Arbeitsabläufe ermöglichen. Des Weiteren könnte bei einer möglichen negativen Branchenentwicklung infolge hoher Baupreise und -zinsen sowie sinkender liquider Mittel für Bauinvestitionen Aufträge ausbleiben und der Wettbewerb zunehmen. Aufgrund zunehmender Bedrohungen im IT-Bereich wurden verschiedene Maßnahmen in Form von mehrstufigen Sicherheits- und Antivirenkonzepten, der Vergabe von Zugriffsrechten, Zugangskontrollsystemen mit Passwort-Policy, zweckmäßigen Datensicherungen umgesetzt. 2. Finanzierungsrisiken Die Kunden werden regelmäßig einer Bonitätsprüfung unterzogen, so dass im Bereich der Forderungsausfälle ein geringes Risiko besteht. Gleichzeitig wird durch Bauvertragsgestaltungen, Zahlungsplänen sowie zeitnahen Abrechnungen der einzelnen Aufträge das Liquiditätsrisiko minimiert. E. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024 Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. erwartet für das Jahr 2024 im Bauhauptgewerbe einen realen Rückgang des Umsatzvolumens um 3,5 %. Der Auftragsbestand der Gesellschaft zu Beginn des Jahres 2024 von ca. EUR 5,7 Mio. wird demgegenüber zu einer guten Auslastung im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 führen. Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einer Gesamtleistung von ca. EUR 17 Mio. und mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von ca. EUR 0,5 Mio.
Drebkau, 31. Mai 2024 Torsten Koalick, Geschäftsführer Sandro Koalick, Geschäftsführer |
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