Beteiligungsgesellschaften
WESTFALICA GmbHLiquidiert
Steinstraße 9, 32547 Bad Oeynhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Josef Otto Saliger seit 30.3.2017 | Geschäftsführer |
Kay-Uwe Schneider seit 19.3.2010 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
WESTFALICA GmbHBad OeynhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht 2019der WESTFALICA GmbHGrundlagen des UnternehmensDie WESTFALICA GmbH (WESTFALICA) versorgt private, gewerbliche und industrielle Kunden in Ostwestfalen und angrenzenden Regionen Niedersachsens mit Gas, Wärme und Strom. Wir sind Grundversorger im Bereich Gas für verschiedene Orte in den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und Nienburg. Entwicklungen im Energiemarkt und Wettbewerb Im Energiemarkt herrscht weiterhin ein intensiver Wettbewerb auf allen Stufen der Lieferkette. Auch im Vertriebsgebiet der WESTFALICA ist eine hohe Wettbewerbsintensität spürbar. Auch angrenzende Energieversorger verstärkten ihre Vertriebsaktivitäten mit einer aggressiven Preispolitik. Dadurch erhöhen sich die Anstrengungen Kunden zu halten und neue zu gewinnen. Aktivitäten in der Kundenbindung werden immer wichtiger. Um die Chancen des liberalisierten Marktes zu nutzen, ist es nötig, das Unternehmen auf die sich ändernden Bedingungen flexibel anzupassen. Hierzu zählen insbesondere die zielgerichteten Marketing- und Vertriebsaktivitäten. Auch die guten Vertriebsergebnisse in der Stadt Minden geben Orientierung für weitere Maßnahmen im regionalen Markt. Das dortige Kundencenter befindet sich an einem attraktiveren Standort und bietet einen wichtigen Kontaktpunkt zu den Kunden und für vertriebliche Aktivitäten. Flankiert durch verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionen werden Service und Kundennähe erlebbar gemacht und der Markenname weiter gefestigt. Die Kundenzahlen steigen stetig und bilden die Grundlage für eine positive Geschäftsentwicklung in Minden. Die Kundenprozesse wurden effizienter und die eigenen Stärken wie Kundennähe und Service ausgebaut. Die Zahl der Kundenkontakte und Vertragsabschlüsse in unserem Kundencenter in Bad Oeynhausen und den regionalen Kundenbüros stiegen und bestätigen den eingeschlagenen Weg. Die Gas- und Stromprodukte wurden harmonisiert wie z. B. Produkte für elektrische Speicherheizungen und Wärmepumpen. Durch die weitere Entwicklung börsenindizierter Preismodelle für größere Geschäftskunden konnten bereits Energieverträge für die Folgejahre mit verschiedene Geschäftskunden geschlossen werden. Der Stromvertrieb bei Haushalts- und Geschäftskunden konnte überdurchschnittlich gut ausgebaut werden und bildet eine weitere Säule im Kundenportfolio. Die überwiegende Zahl der Kunden wurden gehalten und namhafte neue Kunden dazu gewonnen. Neben einem wettbewerbsfähigen Preis mit hochwertigem Service war die individuelle Kundenkommunikation für die Kunden wichtig. Förderprogramm WESTFALICA unterstützt die Anschaffung energiesparender Geräte und innovativer Technik ihrer Kunden. Damit leistet WESTFALICA seit Jahren einen aktiven Beitrag zum sparsamen Umgang mit Energie und zum Klimaschutz im Versorgungsgebiet. Wie in den Vorjahren wurden unter anderem Brennwertgeräte, die solare Warmwasserbereitung, kleine Blockheizkraftwerke und Photovoltaikanlagen sowie Elektro-Fahrräder mit attraktiven Zuschüssen gefördert. Der Klimaschutz rückt weiter in den Fokus. Im Berichtsjahr wurde das Förderprogramm "Prima Klima" gestartet. Kunden, die einen Baum pflanzen erhalten einen finanziellen Zuschuss von bis zu 100 €. UNTERNEHMENSAKTIVITÄTEN UND GESCHÄFTSVERLAUFErdgasverkauf Das Jahr 2019 war wie das Jahr 2018 um 7 % wärmer als ein durchschnittliches Jahr (Mittelwert aus den letzten 8 Jahren). Somit lag der Erdgasabsatz im Berichtsjahr mit 1.050 Mio. kWh (Vorjahr 1.080 Mio. kWh) auf dem gleichen Niveau wie 2018. Wärmeverkauf Das Dienstleistungsprodukt Wärme+ wurde im Berichtsjahr wieder stark bei den Kunden nachgefragt. 296 Wärmekunden konnten im Tarifbereich hinzugewonnen werden, eine Steigerung um 3,2 %. Zusätzlich erhöhte sich die Zahl der Warmwasserkunden um 146. Der Wärmeverkauf blieb trotz der steigenden Kundenzahlen mit 71 Mio. kWh konstant zum Vorjahr, was auf die warme Witterung zurück zu führen ist. Stromverkauf Der Stromverkauf konnte sowohl im Grundversorgungsgebiet als auch mit der Regionalmarke in den angrenzenden Regionen Ostwestfalens und Niedersachsens weiter ausgebaut werden. Die Zahl der Stromkunden erhöhte sich um rund 8 % auf 11.500 Kunden. Darüber hinaus wurden die Kundengruppen Gewerbe-, Groß- und Bündelkunden weiter ausgebaut. Der Stromverkauf erhöhte sich um rund 7 % auf 91 Mio. kWh. Kundenentwicklung Im Jahr 2019 konnte der Kundenstamm gegenüber dem Vorjahr erneut weiter ausgebaut werden. Die Zahl der Erdgaskunden stieg leicht an. Die Kundenzahlen in den Sparten Strom und Wärme entwickelten sich sehr positiv. Insgesamt erhöhte sich die Gesamtzahl der Tarifkunden um rund 3 % auf rd. 46.600 Kunden. Preisentwicklung Aufgrund der Preisentwicklung an den Energiemärkten konnten Gas und Strom für 2019 relativ günstig beschafft werden. Daher blieben die Grundversorgungstarife für Erdgas stabil. Andere Erdgastarife wurden entsprechend angepasst oder blieben unverändert. Im Strombereich wurden die Tarife zum Teil erhöht, da Steuern, Abgaben und Netznutzungsentgelte anstiegen. Für 2020 werden durch weiter steigende Steuern, Abgaben und Energiepreise signifikante Preisänderungen im Strom erwartet. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Berichtsjahres Die Bilanzsumme beträgt zum Stichtag 20,1 Mio. € mit einer Eigenkapitalquote von 29,8 %. Das Eigenkapital beläuft sich auf 6,0 Mio. €. Investitionen Im Geschäftsjahr 2019 investierte WESTFALICA insgesamt 491 T€, überwiegend in den Ausbau des Wärmebereiches. Ertragslage Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2019 abzüglich der Energie- und Stromsteuer 66,8 Mio. €, gegenüber dem Vorjahr eine Erhöhung um 2,6 Mio. €. Ursächlich sind erhöhte Kundenzahlen und Verkaufspreise, insbesondere in den Stromtarifen zu nennen. Mit der Muttergesellschaft GELSENWASSER AG besteht ein Gewinnabführungsvertrag, gemäß dem die WESTFALICA GmbH ihren entstehenden Gewinn abführt; dies sind für das Berichtsjahr 3.886 T€ und liegt somit im geplanten Ergebnisrahmen. Beteiligung Die Nahwärme Bad Oeynhausen-Löhne GmbH (NWOL) liefert seit 1992 in den Städten Bad Oeynhausen und Löhne Wärme und Strom an gewerbliche und kommunale Kunden. An der Nahwärme Bad Oeynhausen-Löhne GmbH (NWOL) ist die WESTFALICA GmbH mit 26,0 % beteiligt. Die anderen Gesellschafter sind die Energieservice Westfalen Weser GmbH (65,4 %) und die Stadt Löhne (8,6 %). Aufgrund der vorzeitigen Vertragsauflösung mit einem Großkunden reduzierten sich Absatz, Umsatz und auch Kosten signifikant. Im Jahr 2018 betrug der Wärmeabsatz 23,9 Mio. kWh (Vorjahr 36,5 Mio. kWh). Die Stromerzeugung durch die Biomethan-Blockheizkraftwerke sank auf 12,4 Mio. kWh (Vorjahr 18,8 Mio. kWh). Insgesamt wurden rd. 4,4 Mio. € Umsatz durch Wärme- und Stromverkäufe erzielt (Vorjahr 6,9 Mio. €). Ebenfalls sanken die eingekauften Energiemengen für die Wärme- und Stromerzeugung. Die NWOL verbrauchte 16,4 Mio. kWh Erdgas (Vorjahr 24,6 Mio. kWh) und 33,3 Mio. kWh Biomethan bzw. Biogas (Vorjahr 51,1 Mio. kWh).Im Geschäftsjahr 2018 wurde ein Jahresüberschuss von 65 T€ erreicht und lag damit im geplanten Bereich. Risiko- und Chancenbericht sowie AusblickRisikobericht Zur gezielten Sicherung bestehender und zukünftiger Erfolgspotenziale ist das Risikomanagement bei WESTFALICA integraler Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung. Die Basis bildet ein systematischer, den gesamten Gelsenwasser-Konzern umfassender Risikomanagementprozess. Durch die Bewertung und den kontrollierten Umgang mit Risiken wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft gesichert. Ungünstige Entwicklungen werden frühzeitig erkannt, wodurch gegensteuernde Maßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können. Zur Optimierung des Risikomanagementprozesses besteht konzernweit eine dezentrale Datenbankanwendung. Hierbei werden Möglichkeiten der Verbesserung, insbesondere hinsichtlich der Dokumentation und Bewertung der Chancen und Risiken sowie der Maßnahmenüberwachung, genutzt. Ferner besteht mit dieser Anwendung jederzeit Transparenz über die aktuelle Risikolage. Die Angemessenheit und Effektivität des Risikomanagementsystems werden durch die interne Revision im Konzern regelmäßig überwacht. Den Schwerpunkt der Risikobetrachtungen stellen die Marktrisiken dar. WESTFALICA stellt sich den Auswirkungen der steigenden Wettbewerbsintensität durch strukturelle Weiterentwicklung ihrer kundengruppenbezogenen Produkte und ihres Beschaffungsportfolios. Die deutsche Strom- und Gaswirtschaft befindet sich im stetigen Wandel. Bei der Umsetzung der Vorgaben und der sich weiter entwickelnden Anforderungen durch den Gesetzgeber und die Regulierungsbehörden ist ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit und Flexibilität erforderlich. Um sich den wachsenden Herausforderungen der Energiemärkte zu stellen, hat WESTFALICA gemeinsam mit Gelsenwasser eine Beschaffungsplattform eingerichtet, um die Energieportfolien weiter zu optimieren. Für die sich hierdurch ergebenden neuen Risiken wurden in Form einer Konzernrichtlinie verbindliche Vorgaben gemacht, die das Managen der Risiken im Umfeld von Handel, Beschaffung und Vertrieb von Energie regeln. Die Überwachung der Risiken wird vom Controlling wahrgenommen. Im Fokus der Risikobetrachtungen stehen weiterhin die wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und Europa, um die Einflüsse auf die Energieabsätze frühzeitig zu erkennen. Die Entwicklungen der Energieabsätze und der steigenden Wettbewerbsintensität wurden prognostiziert und bei der Unternehmensplanung berücksichtigt. Der Gefahr der kundenseitigen Forderungsausfälle begegnet WESTFALICA durch systematische Bonitätsprüfungen und angepasste Mahnverfahren. Auch vor dem Hintergrund der eingeleiteten Gegenmaßnahmen sind für die Zukunft keine Risiken aus heutiger Sicht erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Chancen bericht WESTFALICA steht - wie die gesamte Branche - unter dem Druck steigender Wettbewerbsintensität und sich ändernder gesetzlicher Rahmenbedingungen. Vor diesem Hintergrund wird WESTFALICA die Zusammenarbeit mit der Gelsenwasser-Gruppe weiter vertiefen, um Synergien zu realisieren. Dies gilt insbesondere für kaufmännische Dienste, bei Vertriebsprozessen sowie im Energiehandel und im Marketing über alle Produktsparten. Die Vertriebs- und Marketingaktivitäten im Gas-, Strom- und Wärmebereich werden in den kommenden Jahren weiter forciert. Neben Maßnahmen zur Stärkung der Kundenbindung wird die Akquisition neuer Kunden innerhalb und im regionalen Umfeld des Versorgungsgebietes Kernaufgabe des Vertriebes sein, um einerseits Mengen- und Kundenrückgänge zu minimieren und anderseits durch neue Kunden den Kundenstamm zu erhöhen. Dabei gilt es, die Position im Grundversorgungsgebiet zu festigen und die Marktanteile in der Sparte Strom sowie im regionalen Gas- und Wärmemarkt kontinuierlich weiter auszubauen. Die Stärkung der WESTFALICA als kundenorientierter und leistungsfähiger Energiedienstleister in den Sparten Gas, Strom, Wärme und Dienstleistungen, auch über die Grenzen des Grundversorgungsgebietes hinaus, wird in den kommenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und bietet die Grundlage für Kundenwachstum. Verstärkte Aktivitäten liegen in der sinnvollen Ergänzung der Produktpalette um weitere Dienstleistungen und einer individuellen Kundenkommunikation. Die Optimierung der Vertriebsprozesse, die Bereitstellung von qualifiziertem Personal und deren Weiterbildung bleiben weiter fester Bestandteil. Mit den geplanten Maßnahmen wird WESTFALICA auch weiterhin Optionen aus den sich verändernden Energiemärkten erfolgreich nutzen, um weiter moderate Kundenzuwächse insbesondere im regionalen Markt zu erzielen. Ausblick Der Strombereich und der regionale Gasvertrieb entwickeln sich weiter positiv. Für 2020 und 2021 konnten bereits weitere Verträge in den verschiedenen Kundensegmenten abgeschlossen werden. Somit werden ein leicht steigender Absatz und Umsatz erwartet. Im grundversorgten Gebiet zielen unsere Aktivitäten verstärkt auf Kundenbindung und Rückgewinnung verlorener Kunden. Im Jahr 2020 werden wieder umfangreiche Wettbewerbsaktivitäten benachbarter und überregionaler Energieversorger erwartet. Die derzeitigen Preisangebote der Wettbewerber geben deutliche Hinweise auf einen aggressiven Wettbewerb um Marktanteile. WESTFALICA setzt weiterhin auf faire und marktgerechte Preise, verbunden mit einem leistungsfähigen Service. Im nächsten Jahr wird das Design der Marke "WESTFALICA" neugestaltet. Dadurch werden die Werbebotschaften in Richtung Umweltschutz und Nachhaltigkeit geschärft. Ebenfalls wird der Nutzen der Energie für die Kunden mehr in den Mittelpunkt gerückt. Die Marketingaktivitäten werden daraufhin angepasst. Die bisherigen Botschaften wie günstige Preise, kompetente Energieberatung und die lokale Nähe spielen weiterhin eine wichtige Rolle. In 2020 werden weitere wettbewerbsfähige Gas- und Stromprodukte angeboten. Parallel wird die Akquisition auf verschiedene regionale Bereiche intensiviert. Die Aktivitäten im Kundencenter in Minden bleiben weiterhin auf dem hohen Niveau, um die Marktposition und den Kundenstamm auszubauen. Bei einem durchschnittlichen Witterungsverhalten im Jahr 2020 wird ein Jahresergebnis zwischen 3 Mio. € und 4 Mio. € erwartet. In diesen Planwerten sind die möglichen Auswirkungen des sich weltweit ausbreitenden Corona-Virus (2019-nCOV) noch nicht berücksichtigt. Unterbrochene Lieferketten oder verändertes Konsumverhalten können erhebliche negative Auswirkungen auf den Welthandel und die deutsche Industrieproduktion haben. Gegenwärtig lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise, insbesondere die konjunkturellen Auswirkungen auf die Kunden der WESTFALICA GmbH im Industrie- und Gewerbebereich, noch nicht verlässlich einschätzen. Vorstellbar ist u. a., dass die Gas- und Stromabgaben an Industrie- und Gewerbekunden geringer ausfallen als in der Planung unterstellt oder dass es zu einem Anstieg von Zahlungsausfällen in allen Kundensegmenten kommen kann.
Bad Oeynhausen, 19. März 2020 WESTFALICA GmbH Peter Saliger Kay-Uwe Schneider Bilanz zum 31. Dezember 2019AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2019 bis 31.12.2019
Anhang 2019Allgemeine AngabenDie WESTFALICA GmbH mit Sitz in Bad Oeynhausen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Oeynhausen unter HRB 11881 eingetragen. Der Jahresabschluss der WESTFALICA GmbH wurde nach den für große Kapitalgesellschaften maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den Vorschriften des Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren gewählt. Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019 werden beim Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Besonderheiten der Versorgungswirtschaft sind in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung durch Ergänzung oder Untergliedern einzelner Posten berücksichtigt. Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Positionen der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden grundsätzlich im Anhang erläutert. Eingeklammerte Ziffern in der Vorspalte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung geben Hinweise auf die betreffenden Positionen im Anhang. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Wasser und Gas Westfalen GmbH & Co. Holding KG, Bochum. Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen. Die WESTFALICA GmbH wird in beide Konzernabschlüsse einbezogen. Diese werden beim Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gesellschaft beachtet die verpflichtend anzuwendenden gesetzlichen Regelungen. Darüber hinaus ist Folgendes anzumerken: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, Sachanlagen zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Fertigungs- und Materialkosten Gemeinkosten im steuerlich geforderten Umfang. Zinsen für Fremdkapital bleiben außer Ansatz. Die Abschreibungen auf vor dem 1. Januar 2010 angeschaffte oder hergestellte immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgen entweder linear oder degressiv mit späterem Übergang auf die lineare Methode zu den steuerlich zulässigen Höchstsätzen. Die Zugänge seit dem 1. Januar 2010 werden ausschließlich linear abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den beizulegenden Wert vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von über 250 € bis 800 € werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 20 bis 30 Jahre, bei Bauten 19 bis 50 Jahre, beim Rohrnetz 15 bis 30 Jahre (Wärmeleitungen), bei Maschinen fünf bis 20 Jahre und bei Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis 15 Jahre. Anteile an Beteiligungsunternehmen sind zu Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Möglichen Ausfallrisiken wird durch Wertberichtigungen angemessen Rechnung getragen. Erhaltene monatliche Abschlagszahlungen auf den abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Verbrauch der Kunden sind mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verrechnet. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgerechnete Verbräuche wurden kundenindividuell zum Bilanzstichtag hochgerechnet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen (1) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2) In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erhaltene Abschlagszahlungen in Höhe von 16.664 T€ (Vorjahr: 16.444 T€) auf den abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Energieverbrauch der Kunden verrechnet worden. Der abgegrenzte, noch nicht abgelesene Verbrauch vom Ablesestichtag bis 31. Dezember 2019 beträgt 24.218 T€ (Vorjahr: 23.497 T€) und ist unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Gezeichnetes Kapital (3) Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt 100.000,00 € und ist voll eingezahlt. Es wird zu 100 % von der GELSENWASSER AG, Gelsenkirchen, gehalten. Kapitalrücklage (4) In der Kapitalrücklage ist das Aufgeld aus früheren Kapitalerhöhungen enthalten. Gewinnrücklagen (5) Die Gewinnrücklagen resultieren aus der erfolgsneutralen Einstellung des Sonderpostens mit Rücklageanteil gemäß Art. 67 Abs. 3 EGHGB. Rückstellungen (6) Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Position enthält Aufwendungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (989 T€), energiewirtschaftliche Risiken (498 T€) und sonstige Risiken. Verbindlichkeiten (7) Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen im Berichtsjahr auf folgende Bilanzpositionen:
Auf die alleinige Gesellschafterin GELSENWASSER AG entfallen im Berichtsjahr 6.997 T€ (Vorjahr: 3.577 T€). Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 467 T€ (Vorjahr: 529 T€) auf Steuerverbindlichkeiten. Alle Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse (8)
Energie- und Stromsteuer entstehen bei der Lieferung von Erdgas und Strom an die Endverbraucher. Sie werden offen von den Umsatzerlösen abgesetzt. Sonstige betriebliche Erträge (9)
Materialaufwand (10) Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten überwiegend Aufwendungen für den Gas- und Strombezug, darüber hinaus Energieaufwendungen und Reparaturmaterialien. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen entfallen im Wesentlichen auf die für die Durchleitung von Gas und Strom zu zahlenden Netznutzungsentgelten. Sonstige betriebliche Aufwendungen (11) In den sonstigen betrieblichen sind im Wesentlichen Betriebsführungskosten der GELSENWASSER AG, Abschreibungen auf Forderungen und Werbekosten enthalten. Darüber hinaus enthalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 60 T€. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (12) Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen in Höhe von 0,4 T€ (Vorjahr 1 T€). Ergänzende AngabenAnteilsbesitz Die WESTFALICA GmbH hält 26 % der Anteile an der Nahwärme Bad Oeynhausen-Löhne GmbH. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 weist bei einem Eigenkapital von 2.934 T€ einen Jahresüberschuss von 65 T€ aus. Angaben gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Im Rahmen von Dienstleistungsverträgen hat die WESTFALICA GmbH im Berichtsjahr technische und kaufmännische Dienstleistungen von der GELSENWASSER AG in Höhe von 3.160 T€ (Vorjahr 2.749 T€) und von der GELSENWASSER Energienetze GmbH in Höhe von 406 T€ (Vorjahr 444 T€) in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Das Bestellobligo aus bis zum 31. Dezember 2019 bereits erteilten Aufträgen beträgt 1.077 T€. Sonstige Verpflichtungen bestehen im üblichen Rahmen aus Miet- und Leasingverträgen. Die WESTFALICA GmbH verfügt zum 31. Dezember 2019, im Rahmen einer Dienstleistung, über ein Treuhandvermögen von der Gemeinde Hüllhorst in Höhe von 19 T€. Honorar des Abschlussprüfers Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird unter Verweis auf § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Honorare des Abschlussprüfers im Konzernabschluss der GELSENWASSER AG enthalten sind. Nachtragsbericht Der sich weltweit ausbreitende Corona-Virus (2019-nCOV) kann durch unterbrochene Lieferketten oder verändertes Konsumverhalten erhebliche negative Auswirkungen auf den Welthandel und die deutsche Industrieproduktion haben. Gegenwärtig lassen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise, insbesondere die konjunkturellen Auswirkungen auf die Kunden der WESTFALICA GmbH im Industrie- und Gewerbebereich, noch nicht verlässlich einschätzen. Vorstellbar ist u. a., dass die Gas- und Stromabgaben an Industrie- und Gewerbekunden geringer ausfallen als in der Planung unterstellt oder dass es zu einem Anstieg von Zahlungsausfällen in allen Kundensegmenten kommen kann. Geschäftsführung
Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit nebenberuflich aus und erhalten von der Gesellschaft keine Vergütung. Herr Peter Saliger ist hauptberuflich Bereichsleiter Vertrieb der GELSENWASSER AG. Herr Kay-Uwe Schneider ist Vertriebsleiter der GELSENWASSER AG für die Region Ostwestfalen.
Bad Oeynhausen, 19. März 2020 WESTFALICA GmbH Peter Saliger Kay-Uwe Schneider AnhangEntwicklung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Westfalica GmbH, Bad Oeynhausen VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Westfalica GmbH, Bad Oeynhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Westfalica GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des Entwurfs einer Neufassung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Abs. 5 Energiewirtschaftsgesetz (IDW EPS 610 n.F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Essen, den 20. März 2020 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Hubert Ahlers, Wirtschaftsprüfer ppa. Detmar Lentz, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 3.6.2020 festgestellt. |
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