Geodis RT Germany GmbH
Rheinstraße 10, 49090 Osnabrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Meier seit 18.11.2025 | Geschäftsführer |
Stephan Martens seit 2.10.2018 | Prokura |
Nabila Coort-Alami seit 2.10.2018 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
GEODIS Road Transport | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geodis RT Germany GmbHOsnabrückJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Organisatorische und rechtliche Struktur Die Geodis RT Germany GmbH ist eine Gesellschaft mit Sitz in Osnabrück, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Nummer HRB 17578. Die Geodis RT Germany GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der GEODIS Road Transport S.A.S., Méry, Frankreich. Die Gesellschaft ist Teil der GEODIS-Gruppe, welche wiederum Teil des französischen Eisenbahnunternehmens Société nationale des chemins de fer français (SNCF), Paris, ist. 1.2 Geschäftsmodell des Unternehmens Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Erbringung von europaweiten Transportleistungen für Verlader aus verschiedenen Branchen. Diese Dienstleistungen werden sowohl mit eigenem Equipment der Gruppe als auch festen Subunternehmern oder gecharterten Transportkapazitäten vom Spotmarkt erbracht. Das zweite Standbein des Unternehmens bilden Transporte mit eigenen und geleasten LKW sowie eigenen Berufskraftfahrern mit Tankaufliegern für die chemische Industrie. Geographisch ist die Gesellschaft hauptsächlich in Deutschland und Frankreich tätig. 1.3 Niederlassungen Der Standort Osnabrück ist Hauptsitz der Gesellschaft und dient neben der Steuerung der internationalen Full-Truck-Load (FTL-)Aktivitäten mitsamt Vertrieb auch der allgemeinen Verwaltung und Koordination der Geschäfte. Es besteht eine weitere kleine Filiale am Stuttgarter Flughafen. Dort befindet sich ein Außenposten für die FTL-Aktivitäten. In einer kleinen Filiale bei Darmstadt werden die Aktivitäten der eigenen LKW-Flotte mit Tankaufliegern und Kraftfahrern für den Bereich der flüssigen chemischen Gefahrstoffe gesteuert. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Im Zusammenhang mit den Entlastungspaketen, wie insbesondere der Gaspreisbremse, sind die wirtschaftlichen Einbuße aufgrund der Kriegssituation und ihren Konsequenzen zwar eingedämmt, jedoch aber nicht aufgehalten worden und somit hat sich das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % verringert. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex im Verlauf des Jahres deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Der Durchschnittspreis für Diesel lag im Jahr 2023 im Durchschnitt bei 1,545 € und liegt damit deutlich unter dem Durchschnittspreis von 1,821 € im Jahr 2022 (Quelle: BGL: Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung). 2.2 Ertragslage Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss. Das Geschäftsjahr 2023 war von mehreren Ereignissen geprägt: Das rückläufige Auftragsvolumen führte zu rückläufigen Marktpreisen (im Vergleich zu 2022 mit etwa 5 % - 7 % im Bereich FTL). Der Bereich Chemie erlebte eine gleichlaufende Entwicklung, wurde aber beginnend ab September immer mehr von zurückgehenden Volumina in der Chemiebranche beeinträchtigt. Dies resultierte vor allem aus Produktionsanpassungen aufgrund der Energiekrise. Trotz aller schwierigen Entwicklungen konnte den Kunden ein weiterhin hohes Servicelevel garantiert und zuverlässige Transportkapazitäten zur Verfügung gestellt werden. So konnten ehemalige Kunden zurückgewonnen und auch neue Kunden akquiriert werden. Aufgrund dessen betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 T€ 31.248 nach T€ 35.822 im Jahr 2022. Dies entspricht einem Rückgang von 12,77 % gegenüber dem Vorjahr. Durch im Jahr 2023 deutlich höhere Energiekosten, die insbesondere die Metall- und Papierindustrie getroffen haben, sind die gesamten Transportvolumen im Markt deutlich gesunken. Wir konnten allerdings, durch eine rechtzeitige Anpassung der Kosten im Transportbereich, den Trend sinkender Volumen durch höhere Roherträge auffangen. Neben dem Verlust von Transportvolumen bei unseren Kunden haben zusätzlich sinkende Dieselzuschläge, die wir an die Kunden weiterbelasten, unseren Gesamtumsatz belastet. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich von T€ 28.405 im Vorjahr auf T€ 25.731 verringert. Ursächlich hierfür ist ebenfalls der rückläufige Marktpreis. Die Personalaufwendungen erhöhten sich von T€ 2.523 auf T€ 2.728 (+ 8,14 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 122 auf T€ 1.999 gesunken. Die prognostizierte Umsatz- und Ergebnisentwicklung konnte nur zum Teil erreicht werden. Die Höhe der Umsatzerlöse in 2023 liegen ca. 10 % unter den Erwartungen, wohingegen der prognostizierte Jahresüberschuss deutlich übertroffen wurde. 2.3 Finanzlage Die Geodis RT Germany verfügt über ein Cash-Pooling Konto zur SNCF-Gruppe, das im operationellen Geschäft genügend Liquidität garantiert. Die Gesellschaft verfügt daher über ausreichenden Zugang zu flüssigen Mitteln, um ihren Verpflichtungen nachzugehen. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt T€ -55 (Vorjahr: T€ -177). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt T€ 1.667 (Vorjahr: T€ 1.657). Dieser ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 682) und dem positiven Jahresergebnis 2023 (T€ 716) zurückzuführen. 2.4 Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich um T€ 1.541 bzw. 22 % verglichen mit dem Vorjahreswert von T€ 6.992 auf T€ 5.451. Die Abnahme ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 6.825 auf T€ 5.260 zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich im Wesentlichen der Bilanzgewinn von T€ 2.200 auf T€ 735 reduziert. Ursächlich hierfür ist eine Ausschüttung i.H.v. T€ 2.181 sowie der Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr 2023 (T€ 716). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen und beläuft sich im laufenden Geschäftsjahr auf 3,37 % (Vorjahr: 2,02 %). 2.5 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Jahr 2023 erzielte die Geodis RT Germany GmbH bei Umsatzerlösen in Höhe von T€ 31.248 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 716. Darüber hinaus besteht weiterhin die Einbindung in den Cash-Pool der SNCF-Gruppe. Die für das Geschäftsjahr 2023 gesetzten Ziele konnten damit in Bezug auf die Umsatzentwicklung nicht erreicht werden aber in Bezug auf die Ergebnisentwicklung deutlich übertroffen werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Volkswirtschaft: Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringer Auftragsbestand, hoher Krankenstand, andauernde Streiks. Alles in allem dürfte die Wirtschaftsleistung im laufenden Quartal ihren Rückgang zunächst fortsetzen und um 0,1 % im Vergleich zum Vorquartal sinken. Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Insgesamt wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr wird die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Damit wurde die Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Vergleich zur ifo Konjunkturprognose Winter 2023 deutlich um 0,7 Prozentpunkte herabgesetzt und für das Jahr 2025 leicht um 0,2 Prozentpunkte angehoben. Anders als erwartet, befindet sich die deutsche Wirtschaft im Winterhalbjahr 2023/24 in einer Rezession. Insbesondere die Erholung der Industriekonjunktur setzt erst später ein. Die Inflationsrate wird weiter zurückgehen von durchschnittlich 5,9 % im vergangenen Jahr auf 2,3 % in diesem und 1,6 % im kommenden Jahr. Insbesondere die Gas- und Strompreise werden für die Verbraucher günstiger werden. Daher dürfte die Energiekomponente im Prognosezeitraum den Preisauftrieb senken. Prognose der Gesellschaft: Die aktuelle und zukünftige Ausrichtung beruht im Wesentlichen auf zwei Bereichen:
Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse von € 31 Mio. und einen positiven Jahresüberschuss in Höhe von über T€ 270. Größere Effekte aus dem Krieg in der Ukraine werden zu dem derzeitigen Kenntnisstand nicht erwartet. Es kann jedoch nicht abschließend beurteilt werden, inwieweit sich die draus resultierende Energiekrise und eine unter Umständen länger anhaltende Inflation auf die Planung auswirken wird. 3.2 Chancen- und Risikobericht 3.2.1 Chancenbericht Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 716 konnte das Jahr 2023 besser abgeschlossen werden, als im Herbst 2023 prognostiziert. In den ersten Wochen des Geschäftsjahres 2024 liegt die gesamte Geschäftsentwicklung der Gesellschaft oberhalb des geplanten Budgets. Es kann daher davon ausgegangen werden, dass die Budgetziele 2024 erreicht werden können. Nichtsdestotrotz sind die weiteren Auswirkungen insbesondere des Kriegs in der Ukraine kaum vorhersehbar und führen zu einer hohen Planungsunsicherheit. Durch den starken finanziellen Rückhalt der Geodis SNCF-Gruppe insbesondere im Bereich Liquidität und den zu erwartenden sich verstärkenden Schwierigkeiten vieler Marktteilnehmer durch die signifikant gestiegenen Diesel und Energiekosten werden zusätzliche Geschäftschancen erwartet. Diese liegen in der Übernahme zusätzlicher Geschäfte durch in Insolvenz geratene Wettbewerber, als auch in der Sondierung möglicher Akquisitionsziele. 3.2.2 Risikobericht Die Risiken für die vorliegende Prognose sind mannigfaltig. Vor allem von der weiteren Entwicklung der Energiepreise geht hohe Unsicherheit aus. Bislang wird davon ausgegangen, dass sich die Preise für Rohöl, Strom und Erdgas im Prognosezeitraum gemäß den Kursen an den Terminmärkten entwickeln werden. Demnach haben die jüngsten Preisrückgänge Bestand und die Preise pendeln sich nur knapp oberhalb des Niveaus ein, das in den Jahren vor der Coronakrise zu beobachten war. Ein weiteres erhebliches Risiko geht von der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzpolitik aus. Zwar konnte eine Einigung für den Haushalt des laufenden Jahres erzielt werden und die Einhaltung der Schuldenbremse dürfte gewährleistet sein. Allerdings ist es vor dem Hintergrund der derzeitigen Haushaltssituation sowie vor allem im Hinblick auf die vorrausichtlich abermals schwierigen Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2025 nicht unwahrscheinlich, dass dringend nötige Reformen auf die lange Bank geschoben oder nur zögerlich in Angriff genommen. Dieser Stillstand und die Unsicherheit über wichtige wirtschaftspolitische Weichenstellungen lähmen die Konjunktur und hemmen das langfristige Wachstum, da Ausgaben für Investitionen und Konsum zurückgehalten werden. Sollte sich die Unsicherheit, anders als in der vorliegenden Prognose unterstellt, nicht auflösen, dürfte die erwartete Erholung weiter in die Ferne rücken. Es sind geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um Cashflow und die Mengeneinbrüche zu kompensieren. Nur ein sehr restriktiver Umgang im Mahnwesen wird es dem Unternehmen ermöglichen, diese schwierige Zeit weiterhin ohne nachhaltige Schäden zu überstehen. 3.2.3 Gesamtaussage zur Chancen- und Risikolage Zusammenfassend ist festzustellen, dass weiterhin große Herausforderungen vor dem Unternehmen und der gesamten Wirtschaft in Deutschland, Europa und der Welt liegen. Als Tochterfirma der SNCF-Gruppe besteht aber eine gute Ausgangslage, um diese Situation zu meistern. Der klare Fokus auf Kostenmanagement und gleichzeitigem Geschäftsausbau wir die Gesellschaft in eine gute Position bringen. Im Rahmen unserer Risikobewertung ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 weder aus Einzelrisiken noch aus der Gesamtrisikolage eine Gefährdung der Fortführung des Unternehmens. Im Gegenteil konnten die Verlustvorträge ausgeglichen und darüber hinaus wichtige Reserven gebildet werden.
Osnabrück, den 10. April 2024 Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231 Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Osnabrück und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 17578 mit der Firma Geodis RT Germany GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. In der Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ergaben sich gegenüber dem Vorjahr keine Änderungen. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände. Diese orientiert sich jeweils an den kürzesten zulässigen Nutzungsdauern der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00, die angeschafft wurden, wurden einheitlich über eine planmäßige Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 3 Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
4 Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
5 Erläuterungen zur Bilanz 5.1 Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: € 7.263,78) enthalten. 5.2 Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 112.717,82 (Vorjahr: € 155.394,92) enthalten. 6 Sonstige Angaben 6.1 Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich fünf (Vorjahr: fünf) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 6.2 Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an: Herr Dirk Jeßke, (bis 27. Januar 2023), Frau Nadège Joelle Doubinsky, (vom 10. Januar 2023 bis 7. Januar 2024), Herr Julio Osle, (seit 10. Januar 2024). Die Geschäftsführer sind oder waren jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. 6.3 Konzernabschluss Die Geodis RT Germany GmbH, Osnabrück, ist ein hunderprozentiges Tochterunternehmen der Geodis Road Transport S.A.S., Méry, Frankreich. Der Jahresabschluss der Geodis RT Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der SNCF Mobilites Group, Sant Denis, Frankreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt. 6.4 Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die maximale Restlaufzeit der Verträge beträgt vier Jahre. 6.5 Außerbilanzielle Geschäfte gem. § 285 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft hat verschiedene Operating-Leasing-Verhältnisse, mit dem Vorteil, dass die liquiden Mittel nicht durch die Anschaffung von Anlagegütern gebunden sind. Es bestehen keine wesentlichen Risiken aus diesen Geschäften.
Osnabrück, den 10. April 2024 Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 3. Mai 2024 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 12. April 2024 erteilt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Geodis RT Germany GmbH, Osnabrück, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Geodis RT Germany GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Geodis RT Germany GmbH, Osnabrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Osnabrück, den 12. April 2024 PKF
WMS GmbH & Co. KG
Dr. Marc Danne, Wirtschaftsprüfer Yannick Herberger, Wirtschaftsprüfer |
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