citygate24 GmbH
Altstädter Straße 8, 20095 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Konstantin Köster seit 17.11.2025 | Geschäftsführer |
Julian Grabau seit 22.8.2024 | Prokura |
Maria Morasch seit 22.8.2024 | Prokura |
Maria-Jose Prendel seit 22.2.2021 | Prokura |
Axel Köster seit 8.4.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% | |
| 40.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Außenhandelsgesellschaft Wachsmuth & Krogmann m.b.H.Eigenbeteiligung | 20.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
citygate24 GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Anhang zum Jahresabschluss 20221. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 20095 Hamburg, Lange Mühren 1, bis zum 31. Dezember 2022. Ab dem 1. Januar 2023 ist dieser in der Altstädter Straße 8, 20095 Hamburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Registernummer HRB 90254 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag zum zweiten Mal in Folge die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Das gesetzliche Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wird angewandt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren im Sinne des § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungen wurden unter Beachtung des § 252 HGB vorgenommen. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder niedrigeren Zeitwerten. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Auf Fremdwährung lautende Guthaben werden zum Bilanzstichtag zu dem jeweiligen Devisenmittelkurs bewertet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen in Höhe von EUR 12.500,00 wurden gemäß § 272 Abs.1 Satz 2 HGB offen von den Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt und der verbleibende Betrag wird als Posten "Eingefordertes Kapital" in der Bilanz ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. 3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Die sonstigen Rückstellungen von insgesamt TEUR 515 wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und betreffen in Höhe von TEUR 500 (Vj.: TEUR 0) die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und mit TEUR 15 (Vj.: TEUR 5) die Rückstellungen für die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 34 (Vj.: TEUR 0) sind unbesichert. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sie betreffen in Höhe von TEUR 11.248 (Vj.: TEUR 10.679) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.900 um Verbindlichkeiten aus der Gewinnverwendung 2022. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.053 (Vj.: TEUR 4) betreffen mit TEUR 4.958 (Vj.: TEUR 4) die Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern. Weiterhin betrifft der Ausweis mit TEUR 70 (Vj.: TEUR 0) die Verbindlichkeiten aus den Ertragsteuern 2021 sowie in Höhe von TEUR 25 (Vj.: TEUR 0) die kreditorischen Debitoren. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 392 (Vj.: TEUR 390) beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 10 (Vj.: TEUR 10). 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte die Geschäftsführung durch:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Ergebnisverwendung Aus dem Bilanzgewinn soll ein Betrag in Höhe von EUR 2.900.000,00 ausgeschüttet werden. Mutterunternehmen, Konzernzugehörigkeit Gesellschafterin der citygate24 GmbH, Hamburg, ist die Außenhandelsgesellschaft Wachsmuth & Krogmann mbH, Hamburg (100 % Anteile). Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der Außenhandelsgesellschaft Wachsmuth & Krogmann mbH, Hamburg, das gleichzeitig das Mutterunternehmen ist. Diese stellt einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 auf.
Hamburg, den 29. September 2023 gez. Peter Reuscher gez. Axel Köster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die citygate 24 GmbH (nachfolgend citygate) ist Streckenimporteur für Nonfood Aktionsartikel für Gebrauchsgüter aller Art, insbesondere sog. Mitnahmeartikel. Die Gesellschaft bedient einen international tätigen Discounter, der zu den Marktführern gehört. Da wir uns dabei auf gelernte Beschaffungswege und Lieferanten stützen konnten, waren wir trotz der Beschränkungen in der Pandemie in der Lage diese Geschäfte zu realisieren und abzuwickeln. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist das Auftun und Gestalten von neuen innovativen Produkten, die sich vom Wettbewerb abheben und für den Kunden einen Mehrwert bieten. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft sind unsere Produktmanager in Verbindung mit den Sortimentsentwicklern und den Industriedesignern. Erste Entwürfe und Muster werden im Unternehmen mit einem 3D Drucker erstellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft war im Geschäftsjahr von zahlreichen Herausforderungen geprägt, darunter insbesondere die im Laufe des Jahres abklingenden Auswirkungen der Corona-Pandemie sowie die zahlreichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. In Folge der angespannten weltwirtschaftlichen Lage und dem damit einhergehenden Inflationsdruck, den steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie den Lieferkettenstörungen entwickelte sich die Wirtschaft in 2022 insgesamt sehr volatil. Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland trotz der genannten Herausforderungen um 1,9 % höher war als noch im Vorjahr. Weiterhin war eine Zunahme der preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen in Deutschland um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Bedingt durch die Corona-Pandemie ist der branchenbezogene Markt stark gewachsen, da die Ausgaben in den Konsum von Artikeln für das häusliche Umfeld wie Wohnung, Haus, Garten und Freizeitgestaltung umgelenkt wurden. Die Marktsituation ist in den letzten Jahren durch eine deutliche Ausweitung des Angebotes und damit verbunden starken Wettbewerbsdruck geprägt. Aufgrund unserer langen Vorlaufzeit von 7 bis 12 Monaten hatten wir im Geschäftsjahr 2022 unter den Auswirkungen des Ukraine-Krieges noch nicht zu leiden. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.750 (i.Vj.: TEUR 170) ab. Der Gesamtumsatz der Gesellschaft betrug TEUR 36.794 (i.Vj.: TEUR 13.509) und lag somit rd. 272 % über dem Umsatz des Vorjahres. Der Rohertrag von TEUR 4.511 (i.Vj.: TEUR 642) lag damit um 602,65 % über dem Vorjahresniveau. Das signifikante Umsatzwachstum resultierte aus den kontinuierlichen Vorbereitungen in den Vorperioden, sodass im Berichtsjahr das Geschäft getätigt werden konnte. Die Gesellschaft bedient sich zur Erfüllung und Abwicklung ihrer Geschäfte der Ressourcen der Muttergesellschaft. Diese stellt die Räumlichkeiten, Personal, Finanzierung und Management zur Verfügung. Die Kosten wurden der Gesellschaft anteilig berechnet. Da unser Kunde die Frachtraumbuchung und Verschiffung in Eigenregie vorgenommen hat, traf uns die Frachtenkrise an dieser Stelle nicht. Die mangelnde Verlässlichkeit, zum vereinbarten Termin die Ware am Lieferort zu haben und damit an dem Kunden fakturieren zu können, war im gesamten Jahr sehr belastend und hat verschiedenste Zusatzaufwendungen verursacht, die letztendlich das Ergebnis beeinträchtigt haben. In Summe konnte dank des stark gewachsenen Geschäfts im Berichtsjahr ein signifikanter Ergebnisbeitrag abgeliefert werden. 3. Lage des Unternehmens Trotz der bereits erwähnten angespannten Marktwirtschaft entwickelte sich die Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022 positiv. Nachfolgende Erläuterungen sollen die Entwicklungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Detail darstellen. a) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. So erhöhten sich die liquiden Mittel gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.389 (+ 361,72 %). Mit der deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 10.678 gestiegen (+ 129,05 %). Diese wurden im Laufe des Folgejahres im Wesentlichen beglichen. Zum Bilanzstichtag bestehen nur geringe Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEUR 34). Grundsätzlich erfolgt die Finanzierung des laufenden Geschäfts über die Linien der Muttergesellschaft. Im Berichtsjahr ist ein Anstieg der Verbindlichkeiten zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten im Verbundbereich in Höhe von TEUR 569 (+ 16,40) zurückzuführen ist. Der weitere Anstieg wurde im Wesentlichen durch die weiterbelasteten Kosten der Muttergesellschaft (Miete, Mitarbeiter, etc.) in Höhe von TEUR 511 verursacht. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Der Cash-Flow setzt sich wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds umfasst die liquiden Mittel abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. c) Ertragslage Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 2.750 (i.Vj.: TEUR 170) ab. Das EBIT von TEUR 4.120 (i.Vj.: TEUR 252) erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls deutlich. Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen gelernte Produktgruppen dar, die wir über Jahre aufgebaut und weiterentwickelt haben. Dazu gehören Kerzen, Beleuchtung und Elektrohaushaltsgeräte. Unsere Umsätze hängen hier stark von der Sortimentspolitik und dem Einkaufsverhalten des Kunden ab. Die Mengen pro Aktion und Artikel sind zum Teil stark gestiegen und es sind eine Vielzahl neuer Produkte erfolgreich vermarktet worden. Hier ist zunehmend eine hohe Expertise gefordert, um im Marktumfeld erfolgreich bestehen zu können. Zunehmend werden auch Markenartikel namhafter Produzenten in die Aktionsvermarktung einbezogen, bei denen wir als Mittler fungieren. Dem einhergehend ist der Materialaufwand mit einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr in Höhe von TEUR 19.415 ebenfalls signifikant gewachsen. Unter anderem waren hierfür auch die mit den Lieferkettenstö-rungen zusammenhängenden starken Anstiege der Frachtkosten ursächlich. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Die Umsatzentwicklung war im Geschäftsjahr aufgrund der umgesetzten Wachstumsstrategie sehr positiv. Dies wirkte sich trotz der gestiegenen Kosten insbesondere im Bereich der Frachten entsprechend positiv auf den Rohertrag aus. Auch die Umsatzrendite war zufriedenstellend und der Cash-Flow sehr positiv. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin neue Produktideen und Produktfelder suchen und entwickeln. Durch das Ende der Pandemie können wir wieder reisen und die für uns wichtigen Messen besuchen. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Den Risiken von Lieferstörungen begegnen wir durch langjährige Partnerschaften zu Lieferanten in Fernost und einem nicht zu großen Lieferanten- und Produzentenstamm. Für das Geschäftsjahr 2023 erwarten wir einen Umsatz von TEUR 13.000. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Anforderungen seitens der Gesetzgeber und Kunden nehmen seit Jahren zu, so dass die Importeure zunehmend Energie und Aufwand in Zertifizierung und permanente Auditierung der Hersteller investieren müssen, um reibungslos liefern zu können. Dies kann einen erhöhten Aufwand für die Gesellschaft nach sich ziehen. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Finanzmärkte, die Inflation und damit die Konjunktur in Deutschland werden auch in 2023 anhalten und können die wirtschaftliche Situation unserer Kunden sowie die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns erhebliche Umsatz-und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der deutlichen Überkapazitäten in der Branche zugenommen. Die eigenen Einkaufsgesellschaften unserer Kunden sind permanent unsere Wettbewerber. Möglicherweise sind wir zu weiteren Organisationsoptimierungen gezwungen, die dann außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe verursachen werden. Die Dramatik der Containerfrachten konnten wir zwar durch entsprechend angepasste Kalkulationen abmildern und handhabbar machen, aber die insgesamt kritische Verschiffungssituation mit langen Laufzeiten und Verspätungen blieb auch 2022 präsent. Eine nachhaltige Entspannung und Normalisierung wird erst in 2023 stattfinden. In der Vergangenheit und Gegenwart fiel es uns schwer, geeignetes Personal zu gewinnen bzw. auch zu halten, da ein starker Wettbewerbsdruck um gutes Personal am Standort herrscht. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, kompensieren wir durch Sicherungsgeschäfte. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern durch. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Finanzierungskosten und dem steigenden Preisniveau. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den wesentlichen im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch den möglichen Rückgriff auf finanzielle Mittel des Mutterunternehmens sowie die Inanspruchnahme von Factoring-Lösungen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.
Hamburg, den 29. September 2023 Citygate24 GmbH gez. Axel Köster gez. Peter Reuscher BESTÄTIGUNGSVERMERK Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 (Anlage 4) der citygate24 GmbH, Hamburg, unter dem Datum vom 29. September 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die citygate24 GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der citygate24 GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der citygate24 GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 29. September 2023 HANSA
PARTNER GmbH
gez. ppa. Timo Rathjens, Wirtschaftsprüfer gez. Swantje Ulmer, Wirtschaftsprüferin |
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