Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 665
Eingetragen
31.8.1990
Branche
Großhandel mit TextilienHerstellung von technischen TextilienHerstellung von sonstigen Textilwaren a. n. g.
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Verkauf von textilen Produkten aus natürlichen und synthetischen Materialien, Verarbeitung solcher Erzeugnisse und Handel mit solchen Erzeugnissen einschließlich des Importes und Exportes

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tino Dörfel
seit 8.2.2024
Prokura
Stefan Friedrich
seit 22.7.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert25.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
25.00%
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Erbengemeinschaft der Erben Johannes Byhan
25.00%

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 6 angezeigt

Hildegard Elfriede Byhan
02794 Leutersdorf / OT Spitzkunnersdorf
250000
25.00%
Angelika Brigitte Herzog
02794 Leutersdorf
250000
25.00%
Marina Evelyn Müllerlei
02794 Leutersdorf / OT Spitzkunnersdorf
250000
25.00%
Stefan Friedrich
02794 Leutersdorf
250000
25.00%
Klaus Friedrich
02794 Leutersdorf / OT Spitzkunnersdorf
250000
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

C. F. Weber GmbH

Spitzkunnersdorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Konjunktur und Branchensituation

Das Bruttoinlandsprodukt entwickelte sich im Jahr 2023 mit einem Rückgang um 0,3 % negativ. Nach wie vor wird die wirtschaftliche Entwicklung durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und den anschwellenden Konflikt in Nahost negativ beeinflusst. Die deutsche Industrie und auch der private Konsum sind unter anderem durch überproportional gestiegene Energiepreise, eine insgesamt hohe Inflation und eine starke Verunsicherung geprägt.

Die Umsätze im Bereich der technischen Textilien lagen im Novembervergleich um 10,5 % unter dem Vorjahreswert. Während sich die Inlandsumsätze um ca. 1 % verringerten, lagen die Umsätze innerhalb der EU um ca. 9 % und mit Drittländern um ca. 20 % unter dem Vorjahresniveau. Der Export verringerte sich insgesamt um ca. 15 %.

2. Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage

Auftragseingangs- und Umsatzentwicklung

Der Auftragseingang der C. F. WEBER GmbH entwickelte sich besonders im zweiten Halbjahr negativ. Aufgrund des hohen Auftragsvorlaufs entwickelten sich die Umsatzerlöse im Inland nur leicht negativ. Im Export konnten mit Kunden aus der EU etwas höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr erzielt werden. Der Umsatz mit Kunden aus Drittländern wuchs überproportional.

In den Bereichen Arbeitsschutz und Technische Anwendungen konnten starke Zuwächse erzielt werden. Der Bereich Gepäck verzeichnete einen starken Umsatzrückgang. Auch im Bereich Sonnenschutz Outdoor wurden geringere Umsatzerlöse als im Vorjahr erzielt. Die übrigen Bereiche verzeichneten eine relativ stabile Entwicklung.

Ertragslage

Im Jahr 2023 wurde ein Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 1.757 und ein Gesamtergebnis in Höhe von TEUR 1.771 erzielt.

Positiv wirkten sich auf die Ertragslage die gestiegenen Umsatzerlöse im Export und eine leicht gesunkene Materialquote aus. Im Bereich der Abschreibungen sowie im Verwaltungs- und Vertriebsaufwand konnten ebenfalls positive Effekte erzielt werden.

Negativen Einfluss auf die Ertragslage hatten die gesunkenen Inlandsumsätze und aufgrund der allgemeinen Lohn- und Gehaltsentwicklung deutlich gestiegene Personalkosten. Die Produktivität hat sich im Vorjahresvergleich verringert. Zusätzlich wurde das Ergebnis durch gestiegene Raumkosten belastet.

Das Gesamtergebnis konnte durch Erträge aus Wertpapieren gesteigert werden.

Sondereinflüsse wirkten sich mit TEUR 81 positiv auf das Gesamtergebnis aus.

Vermögens- und Finanzlage

Das Vermögen der Gesellschaft erhöhte sich um TEUR 567. Die Bilanzsumme beträgt TEUR 12.820 nach TEUR 12.253 im Vorjahr. Das Anlagevermögen verringerte sich um TEUR 27 auf TEUR 2.753. Abschreibungen in Höhe von TEUR 459 stehen Investitionen in Höhe von TEUR 432 gegenüber.

Die Vorräte verringerten sich um TEUR 284 auf TEUR 2.918. Besonders im Bereich der Rohstoffe erfolgte eine geringere Vorratshaltung.

Die liquiden Mittel der Gesellschaft erhöhten sich um TEUR 1.077.

Entwicklung der Vermögenskennzahlen:

2023
%
2022
%
Abnutzungsgrad der Sachanlagen 74,8 75,4
Anteil Vorratsvermögen am Gesamtvermögen 22,8 26,1
Anteil Kundenforderungen am Gesamtvermögen 0,8 2,6

Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft verringerten sich um TEUR 206 auf TEUR 253. Liquide Mittel wurden zur Finanzierung von Investitionen, zur Instandhaltung, zur Tilgung von Investitionsdarlehen sowie für Leasingverträge verwendet.

Der Cashflow entwickelte sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Cashflow
Cashflow aus Betriebstätigkeit +2.440 +1.117
Cashflow aus Investitionstätigkeit -394 -187
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -969 -893
Veränderung der liquiden Mittel +1.077 +37

Entwicklung der Liquiditätskennzahlen:

2023
%
2022
%
Liquidität 1. Grades 929 611
Liquidität 2. Grades 957 655
Liquidität 3. Grades 1.348 989

Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich um TEUR 872 auf TEUR 11.899. Die Eigenkapitalquote beträgt 92,8 % nach 90,0 % im Vorjahr.

Verluste durch Insolvenzen sind nicht entstanden.

Investitionen

Investitionen erfolgten in neue Webmaschinen als Ersatz und Erweiterung der Weberei. Weitere Investitionen erfolgten in die Erweiterung der Unternehmenssoftware.

Mitarbeiter

Im Jahr 2023 waren im Unternehmen durchschnittlich 55 Mitarbeiter einschließlich zwei Geschäftsführern und zwei Auszubildenden beschäftigt. Die Anzahl der Mitarbeiter lag unter dem Vorjahresniveau.

3. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Trotz leicht gesunkener Umsatzerlöse blickt die C. F. WEBER GmbH auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich im vergangenen Jahr verschlechtert. Die Inlandsnachfrage wurde durch eine anhaltend hohe Inflation und steigende Zinsen belastet. Die erarbeitete Marktposition konnte trotz dieser Bedingungen gehalten werden.

Der Ausblick auf das Jahr 2024 ist verhalten. Die negative Entwicklung des Auftragsbestandes lässt auf eine weiter sinkende Nachfrage schließen. In allen Bereichen ist eine deutliche Kaufzurückhaltung spürbar und hinzu kommen nach wie vor gut gefüllte Läger bei unseren Kunden. Im Bereich der Energie- und Personalkosten ist auch im kommenden Jahr mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen. Diese Entwicklungen werden sich negativ auf die Ergebnisentwicklung auswirken.

Chancen werden weiterhin in der hohen Fertigungstiefe der C. F. WEBER GmbH gesehen. Wir liefern unseren Kunden textile Komplettlösungen aus einer Hand unter Nutzung der Weberei, Färberei, Veredlung sowie Beschichtung und Kaschierung. Unser moderner Maschinenpark bietet die Voraussetzung für ein kontinuierlich hohes Qualitätsniveau bei gleichzeitig flexiblen Liefermöglichkeiten.

Chancen sehen wir in der Fokussierung auf unsere Kernmärkte Arbeitsschutz, öffentlicher Dienst, Sport und Outdoor sowie technische Anwendungen. Hierfür werden die bestehenden Sortimente kontinuierlich durch die hauseigene Entwicklungsabteilung in enger Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten optimiert und neue Produkte entwickelt. Insbesondere im Bereich der nachhaltigen Textilien wurden dazu in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Ein weiteres Augenmerk liegt dabei auf der Optimierung der Technologien, um den steigenden Energiekosten und Auflagen entgegenzuwirken.

Chancen werden auch in der weiteren Verbesserung betrieblicher Abläufe, vom Vertrieb über die Entwicklung bis hin zur Produktion gesehen. Ziel ist eine noch effizientere Nutzung der bestehenden Ressourcen.

Weiterhin sehen wir Chancen im Ausbau und der Erweiterung von Managementsystemen und Zertifizierungen, insbesondere im Bereich des Nachweises der Nachhaltigkeit der Produkte und des gesamten Produktionszyklus.

Risiken sehen wir im Bereich der Rohstoff- und Energiekosten. Insbesondere im Bereich der Energiekosten hat sich die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland weiter erheblich verschlechtert. Immer neue und unkalkulierbare Mehraufwendungen wie Zulagen und die CO 2 -Abgabe bei technologisch nicht vorhandenen Alternativen führen zu Mehrkosten, die nur schwer auf die Kundenpreise umzulegen sind und im außereuropäischen Wettbewerb nicht anfallen. Die notwendige Verringerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe wird keinesfalls in Frage gestellt, wettbewerbsfähige Alternativen zum technologisch notwendigen Erdgas sind aber schlichtweg noch nicht vorhanden.

Risiken werden auch weiterhin in der Gewinnung von Fachkräften für die immer komplexeren Anforderungen sowohl im technologischen wie auch im produktiven Bereich gesehen. Ziel muss es somit sein, die Mitarbeiter durch Schulungen selbst zu qualifizieren und durch die eigene Ausbildung künftiger Facharbeiter die Nachfolge zu sichern. Besonders im Bereich der Gewinnung von Auszubildenden wurden die Aktivitäten weiter verstärkt.

Wir sind durch den Einsatz von IT-Systemen zur Unterstützung der Geschäftsprozesse sowie zur internen und externen Kommunikation IT-Risiken ausgesetzt, welche sich aus verschiedenen Quellen und Szenarien ergeben können. Dazu gehören Cyberangriffe, Systemausfälle, Datenverluste, Datenschutzverletzungen, aber auch technologische Veränderungen. Hieraus könnten sich bedeutsame wirtschaftliche Folgen auf den operativen Geschäftsbetrieb, die Reputation und die Kundenbeziehungen sowie haftungsrechtliche Konsequenzen ergeben.

Risiken werden im Bereich strengerer Grenzwerte für Abluft und Abwasser gesehen, die unter Umständen zu erheblichen Investitionen führen können. Risiken sehen wir auch in weiterer Regulierung, insbesondere durch Vorgaben der EU für Nachweisplichten, die einen erheblichen bürokratischen Aufwand verursachen, ohne für die Gesellschaft und Unternehmen Mehrwerte zu erbringen.

Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden oder deren Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können, werden derzeit nicht gesehen.

Aus Sicht der Geschäftsleitung überwiegen die Chancen die Risiken. Unsere Kernkompetenzen Innovation, Flexibilität und Qualität bilden weiterhin die Grundlage einer nachhaltigen, positiven Unternehmensentwicklung.

 

Spitzkunnersdorf, im Februar 2024

Stefan Friedrich, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.753.181,60 2.779.713,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 249.020,00 52.035,50
II. Sachanlagen 2.299.776,64 2.523.292,64
III. Finanzanlagen 204.384,96 204.384,96
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.055.069,45 9.464.271,95
I. Vorräte 2.917.906,00 3.201.792,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 205.300,15 407.264,42
III. Wertpapiere 1.887.229,08 1.120.724,63
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.044.634,22 4.734.490,90
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.427,70 8.690,50
12.819.678,75 12.252.675,55

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.898.628,19 11.027.729,28
I. Gezeichnetes Kapital 511.291,88 511.291,88
II. Kapitalrücklage 2.994.223,64 2.994.223,64
III. Gewinnrücklagen 6.622.213,76 5.736.780,95
IV. Jahresüberschuss 1.770.898,91 1.785.432,81
B. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZULAGEN UND INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 174.814,59 267.375,83
C. RÜCKSTELLUNGEN 493.296,42 499.620,00
D. VERBINDLICHKEITEN 252.939,55 457.950,44
- davon aus Steuern: EUR 22.380,68 (Vorjahr: EUR 60.023,23)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 508,99)
12.819.678,75 12.252.675,55

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.632.674,08 5.675.409,85
2. Personalaufwand -2.406.344,92 -2.267.667,00
a) Löhne und Gehälter -1.999.031,20 -1.881.427,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -403.392,47 -381.557,92
- davon für Altersversorgung und für Unterstützung: EUR 10.656,00 (Vorjahr: EUR 11.056,00)
c) Sonstiger Personalaufwand -3.921,25 -4.681,26
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -458.860,50 -486.357,30
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -915.743,84 -949.781,14
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 32.468,19 11.061,82
6. Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -5.580,00 -79.700,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -381,81 -1.296,88
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -94.169,62 -104.168,68
9. Ergebnis nach Steuern 1.784.061,58 1.797.500,67
10. Sonstige Steuern -13.162,67 -12.067,86
11. Jahresüberschuss 1.770.898,91 1.785.432,81

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. VORBEMERKUNGEN

Die C. F. Weber GmbH hat ihren Sitz in Spitzkunnersdorf und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter der Nummer HRB 665.

Der Jahresabschluss der C. F. Weber GmbH, Spitzkunnersdorf, wurde nach den gesetzlichen Vorschriften des HGB und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein.

II. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Rechnungslegung erfolgt nach kaufmännischen Grundsätzen. Zur Erläuterung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung dient nachstehender Anhang.

III. ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

Die Bewertungsgrundsätze des Abschlusses weichen nicht von denen des Vorjahres ab.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Die Abschreibung erfolgt entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert unter EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Die sonstigen Finanzanlagen beinhalten Edelmetalle, welche der wirtschaftlichen Sicherung der Finanzmittel der Gesellschaft dienen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder mit einem niedrigeren Wert, der sich im Hinblick auf eine verlustfreie Bewertung ergeben hat, angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Materialgemeinkosten, Fertigungseinzelkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungskosten. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Des Weiteren sind Abschläge bei schlechter Gängigkeit sowie zur Berücksichtigung der Altersstruktur vorgenommen worden.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Erkennbaren Einzelrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen; dem allgemeinen Kreditrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten oder, soweit notwendig, mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert.

Sämtliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in fremden Währungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Das gezeichnete Kapital wird entsprechend dem Handelsregisterauszug und dem Gesellschaftsvertrag mit TEUR 511 (DM 1.000.000,00) ausgewiesen.

Für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen wurde ein Sonderposten gebildet.

Rückstellungen sind grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geschätzten Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei sind alle bis zum Bilanzstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken berücksichtigt worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Aktive latente Steuern, welche sich aus unterschiedlichen handelsbilanziellen und steuerbilanziellen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, sonstigen Rückstellungen und steuerlichen Verlustvorträgen, welche innerhalb der nächsten fünf Jahre voraussichtlich verrechnet werden können, ergeben und die insoweit zu einer Steuerentlastung führen, werden in Ausübung des Aktivierungswahlrechts auf den Ansatz einer aktiven latenten Steuer nicht bilanziert.

IV. ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU DEN EINZELNEN POSTEN DER BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Erläuterungen zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Vorräte

Die Vorräte werden nach Ermittlung der Herstellungskosten in einem System fester Altersabschläge, die nach Jahren gestaffelt sind, bewertet.

Dem Bewertungssystem liegen folgende Ansätze zugrunde:

%
laufendes Jahr 100,00
älter 1 Jahr 75,00
älter 2 Jahre 50,00
älter 3 Jahre 25,00
älter 4 Jahre und mehr 5,00

Weiterhin sind Abschläge zur verlustfreien Bewertung und im Hinblick auf die Gängigkeit (Aktualität der Artikel) berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonderposten

Die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen und Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Investitionsgüter.

Verbindlichkeiten

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben im Geschäfts- sowie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 69. Diese hatten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden die durch den jeweiligen Kredit angeschafften Maschinen sicherungsübereignet, so dass die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vollständig besichert waren. Mit vollständiger Tilgung erfolgte die Freigabe der Sicherungsübereignung per 21. Dezember 2023.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus eingegangenen Leasingverträgen. Zahlungsverpflichtungen bestehen über den Bilanzstichtag hinaus im Umfang von TEUR 24 (Vj.: TEUR 47).

Zum Bilanzstichtag bestanden weiterhin finanzielle Verpflichtungen aus Einkaufskontrakten in Höhe von TEUR 100 (Vj.: TEUR 204).

Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten als außergewöhnliche Erträge Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von TEUR 92. Des Weiteren sind Buchgewinne aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 38 und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 enthalten. Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens waren in Höhe von TEUR 45 zu verzeichnen.

Aus der Währungsumrechnung entstanden Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.

Der Posten Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge beinhaltet Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 140,00 (Vj.: EUR 30,00).

V. ERGÄNZENDE ANGABEN

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
Geschäftsführer 2 2
Angestellte 15 17
Arbeiter 36 36
Auszubildende 2 1
Gesamt 55 56

Geschäftsführung:

Herr Dipl.-Ing. Klaus Friedrich, Spitzkunnersdorf (bis 31. Dezember 2023),

Herr Dipl.-Wirt. Ing. (FH) Stefan Friedrich, Leutersdorf,

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Bezüge.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von EUR 1.770.898,91 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

VI. NACHTRAGSBERICHT

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Spitzkunnersdorf, im Februar 2024

Stefan Friedrich, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 345.486,76 0,00 260.862,06 286.937,44 319.411,38
Geleistete Anzahlungen 51.458,50 212.541,56 -264.000,06 0,00 0,00
396.945,26 212.541,56 -3.138,00 286.937,44 319.411,38
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 3.039.462,47 0,00 0,00 0,00 3.039.462,47
Technische Anlagen und Maschinen 6.755.995,85 218.600,92 0,00 78.999,84 6.895.596,93
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 459.317,39 1.191,52 3.138,00 0,00 463.646,91
10.254.775,71 219.792,44 3.138,00 78.999,84 10.398.706,31
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 204.384,96 0,00 0,00 0,00 204.384,96
10.856.105,93 432.334,00 0,00 365.937,28 10.922.502,65
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 344.909,76 12.416,06 286.934,44 70.391,38
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
344.909,76 12.416,06 286.934,44 70.391,38
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 1.998.293,42 49.901,00 0,00 2.048.194,42
Technische Anlagen und Maschinen 5.345.420,47 375.607,92 78.997,84 5.642.030,55
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 387.769,18 20.935,52 0,00 408.704,70
7.731.483,07 446.444,44 78.997,84 8.098.929,67
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.076.392,83 458.860,50 365.932,28 8.169.321,05
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Software 249.020,00 577,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 51.458,50
249.020,00 52.035,50
SACHANLAGEN
Grundstücke und Bauten 991.268,05 1.041.169,05
Technische Anlagen und Maschinen 1.253.566,38 1.410.575,38
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.942,21 71.548,21
2.299.776,64 2.523.292,64
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 204.384,96 204.384,96
2.753.181,60 2.779.713,10

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die C. F. Weber GmbH, Spitzkunnersdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der C. F. Weber GmbH, Spitzkunnersdorf, - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023, Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C. F. Weber GmbH, Spitzkunnersdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, den 21. Mai 2024

DONAT WP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Donat, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 26. Juni 2024 festgestellt.

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