Kreditbanken einschließlich Zweigstellen ausländischer Banken
Merck Finck Treuhand AktiengesellschaftLiquidiert
Pacellistraße 16, 80333 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Angelika Aschenbrenner seit 11.5.2011 | Prokura |
Marc E. Kurtenbach seit 22.7.2010 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Merck Finck Treuhand AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung im Bundesanzeiger verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. die diesbezüglich erteilte Bescheinigung bestimmt. LageberichtGeschäftsverlaufDas Jahr 2014 war für die Merck Finck Treuhand AG, München (MFT) durch eine konstante Entwicklung der Mandats- und Honorarstruktur gekennzeichnet. Der Bedarf nach neutraler und unabhängiger Honorarberatung erhöht sich weiterhin (siehe Honoraranlageberatungsgesetz (BT-Drs. 17/12295) und Börsenzeitung Juli 2014 "Guter Rat ist teuer - Die Finanzmarktrichtlinie Mifid II stellt die Provisionsberatung auf den Kopf"). Herr Marc E. Kurtenbach ist weiterhin als Alleinvorstand für die Geschäftsführung tätig. Neben dem Aufsichtsratsvorsitzenden, Georg Freiherr von Boeselager, befinden sich weiter Michael Krume und Dr. Jörg Streißle im Aufsichtsrat. Zum Ende des Jahres 2014 befinden sich unverändert 4 Mitarbeiter (inkl. Vorstand) bei der MFT. Sämtliche Teammitglieder treffen sich in einem Rhythmus von ca. sechs Wochen, um aktuelle Themen und strategische Maßnahmen zu besprechen. Darüber hinaus findet wöchentlich eine Telefonkonferenz mit Besprechung aktueller Themen statt. Der Vorstand erhält von allen Teammitgliedern einen Bericht über die Aktivitäten bei bestehenden Mandaten, sowie bei in der Anbahnung befindlicher Interessenten. Die MFT bietet grundsätzlich zwei Dienstleistungen an: Family Office sowie Strategieberatung. Diese werden ggfs. durch den Bereich Nachfolgeplanung ergänzt. Im Bereich Family Office wird nach wie vor die buchhalterische Arbeit von Warth & Klein GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Düsseldorf getätigt. Die Zusammenarbeit erfolgt reibungslos. Die Zufriedenheit der Kunden mit den Reports ist gut. Das im Jahr 2009 aufgenommene Angebot der Strategieberatung wird gut angenommen. Die Dienstleistung fokussiert sich ausschließlich auf die liquiden Anlagen der vermögenden Privatkunden oder Stiftungen. Im Jahr 2014 wurden insgesamt 13 Strategieberatungen durchgeführt. Die Anzahl der Testamentsvollstreckungsmandate ist im Jahr 2014 auf 56 gestiegen. Es befinden sich derzeit zwei in Ausübung. Zum Ende des Jahres 2014 wurden 27 Mandate (Vj: 26) begleitet, hiervon 24 Family Office Mandate, 2 Vermögens Controlling Mandate sowie ein Beiratsmandat. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDas Eigenkapital (gezeichnetes Kapital) beträgt EUR 1,0 Mio., welches zu 100% von der Merck Finck & Co. oHG, München (MFC), gehalten wird. Weiterhin bestehen Rücklagen in Höhe von insgesamt TEUR 55 (Vj: TEUR 36). Die Forderungen an Kreditinstitute betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.180 (Vj: TEUR 1.171) und sind täglich fällig. Die Forderungen an Kunden belaufen sich auf TEUR 240 (Vj: TEUR 283) und enthalten in Rechnung gestellte Gebühren aus erbrachten Dienstleistungen sowie Beratungshonorare. Die Rückstellung für Pensionen wurde entsprechend dem Gutachten der Towers Watson Deutschland GmbH, Wiesbaden, für 2014 auf insgesamt TEUR 203 (Vj: TEUR 166) erhöht. Die anderen Rückstellungen von insgesamt TEUR 161 (Vj: TEUR 270) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Maßnahmen im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung in Höhe von TEUR 96 (Vj: TEUR 207), für Prüfungsgebühren TEUR 28 (Vj: TEUR 27), für die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen TEUR 15 (Vj: TEUR 17) und für Steuerberatungskosten TEUR 5 (VJ: TEUR 10) zusammen. Die Provisionserträge und Honorare belaufen sich auf TEUR 762 (Vj: TEUR 690). Die Steigerung der Provisionserträge resultiert aus Honorarerhöhungen, dem Zugewinn eines neuen Mandats sowie einer gegenüber 2013 geringeren Vermittlungsprovisionszahlung an die MFC. Die Provisionsaufwendungen für bezogene Leistungen konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil bei TEUR 136 (Vj. TEUR 135) gehalten werden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen, die sich aus dem Personalaufwand sowie den anderen Verwaltungsaufwendungen zusammensetzen, konnten im Geschäftsjahr 2014 um TEUR 67 gesenkt werden, was im Wesentlichen auf die Verringerung des Mitarbeiterstandes in 2013 zurückzuführen ist, die sich erst in 2014 voll auswirkte. Es entstanden außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 8 und außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 13. Die außerordentlichen Aufwendungen stehen im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung im Vorjahr, wobei die Kosten von der MFC übernommen wurden. Das Jahr 2014 wurde mit einem Gewinn in Höhe von TEUR 19 (Vj: Verlust in Höhe von TEUR 92, der auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der MFC ausgeglichen wurde) abgeschlossen. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften wurde der Gewinn vollumfänglich in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Insgesamt stellt sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft aufgrund des Ergebnisabführungs-vertrages mit der MFC als stabil dar. Die Ertragslage konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter verbessert werden. Voraussichtliche Entwicklung/PrognoseberichtDie Auswirkungen der Finanz-/Wirtschaftskrise sind für die Dienstleistungen, die von der MFT angeboten werden, ausgestanden. Im Laufe des Jahres 2014 wurden diverse Gespräche, insbesondere in Richtung Family Office und Strategieberatung geführt. Für das Geschäftsjahr 2015 sieht die Gesellschaft gute Perspektiven und Chancen für ihre Dienstleistungen und ein gutes Wachstumspotenzial durch Akquisition. Unter Berücksichtigung der bekannten Mandatsveränderungen geht die MFT für 2015 bei den Verwaltungskosten von einer konstanten Entwicklung aus. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2015 leicht steigende Provisionserträge und Honorare zwischen TEUR 775 und TEUR 800. Die Provisionsaufwendungen werden anlog zu den Provisionserträgen leicht steigen. Wir erwarten in 2015 ein Jahresergebnis zwischen TEUR 40 und TEUR 100. Diese Prognose basiert für das Geschäftsjahr 2015 wiederum auf einer positiven Entwicklung durch Honorarerhöhung und Neukundenakquisition. Risikomanagementziele und -methodenEs resultieren aus den bestehenden Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Kunden sowie aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden keine besonderen Preisänderungsrisiken, Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen. Mit dem gesamten Team findet in einem Abstand von sechs Wochen ein Präsenzmeeting statt; darüber hinaus eine wöchentliche Telefonkonferenz, in deren Rahmen die wichtigsten Themen hinsichtlich Organisation, Administration und Kundenbeziehungen besprochen werden. Es besteht eine Geschäftsanweisung für die verschiedenen Dienstleistungen. Ausfallrisiken werden aufgrund des Controllings über den Eingang der ausstehenden Rechnungen im Wesentlichen nicht gesehen und bestehen angesichts der Erfahrung der letzten Jahre nur in sehr geringem Maße. Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Derivative Finanzinstrumente wurden nicht abgeschlossen. Auf Basis der monatlich erstellten Gewinn- und Verlustrechnung sowie der dazugehörigen betriebswirtschaftlichen Auswertungen ist eine jederzeitige Abweichungskontrolle gegenüber dem Budget möglich und wird ebenso monatlich durchgeführt. Personelle Risiken werden durch eine sorgfältige Auswahl bzw. eine außerordentlich gute theoretische Ausbildung, üblicherweise betriebswirtschaftliches Studium sowie Bankausbildung, Weiterbildung und langjährige (≥ 20 Jahre) Berufserfahrung nach besten Möglichkeiten minimiert. Rechtliche Risiken sind in soweit abgedeckt, da jegliche Vertragsgestaltung, sei es mit dem Kunden, externen Kooperationspartnern oder aber auch Arbeitsverträge, durch die Rechtsabteilung bzw. die Personalabteilung der MFC begleitet wird. Es besteht mit der MFC eine Vereinbarung, dass wir dem IT-System der MFC und damit auch dem Backup-System im Notfall angeschlossen sind. Wesentliche Tätigkeiten v.a. hinsichtlich der aufsichtsrechtlichen Anforderungen sind an die MFC ausgelagert. Durch die vertraglichen Regelungen hinsichtlich der wesentlichen Auslagerungen stellen wir sicher, dass die ausgelagerten Bereiche in das interne Kontroll- und Überwachungssystem integriert sind. Für die einzelnen Bereiche ist eine jährliche Überwachung durch den Vorstand implementiert. Der Vorstand der Gesellschaft erhält zudem von der Internen Revision die Prüfungsberichte über die ausgelagerten Bereiche sowie den jährlichen Gesamtbericht der Internen Revision. Das wesentliche Risiko für die MFT könnte darin bestehen, dass operativ verantwortliche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und entsprechende Kundenbestände zum Wettbewerber übergehen könnten. Um dem zu entgegnen sind sämtliche Arbeitsverträge von "Schlüsselpositionen" mit halb-/einjährigen Kündigungsfristen belegt. Die Risikolage der Gesellschaft ist der Geschäftstätigkeit entsprechend angemessen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhält zum 31.12.2014 folgende Niederlassungen: Niederlassung Frankfurt Niederlassung Stuttgart Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2014.
München, den 24. Februar 2015 Marc E. Kurtenbach Jahresbilanz zum 31. Dezember 2014Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014
Anhang für das Geschäftsjahr 2014I Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und zur OffenlegungDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 340 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und den ergänzenden Vorschriften der RechKredV aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt in der Staffelform gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV (Formblatt 3). Diejenigen Posten der Formblätter 1 (Bilanz) und 3 (GuV), die im aktuellen Jahresabschluss 2014 nicht enthalten sind, wurden nicht aufgeführt. II Bilanzierung und BewertungFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden sind zum Nennwert bilanziert. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert waren nicht erforderlich. Sachanlagen, die ausschließlich aus Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen, werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Anlagenzugänge werden unter Berücksichtigung der geschätzten Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach dem modifizierten Teil-wertverfahren. Es wurden die Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (RT 2005 G) zugrunde gelegt. Grundlegende Annahmen der Berechnung:
Bei dem verwendeten Rechnungszins handelt es sich um eine Schätzung, die Abweichung zum tatsächlichen Zins per 31. Dezember 2014 (4,53%) ist unwesentlich. Der ursprüngliche Unterschiedsbetrag aus der Änderung des Bewertungsverfahrens wegen BilMoG beträgt EUR 69.582,00. Entsprechend der Übergangsvorschriften wurde 1/15 in Höhe von EUR 4.639,00 in 2014 ergebniswirksam berücksichtigt und in den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Summe der nicht passivierten Schulden aus unmittelbaren Pensionsverpflichtungen beträgt EUR 46.387,00. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme passiviert. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. III Sonstige Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft verfügt über ein Grundkapital von EUR 1.000.000,00, das in 1.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von je EUR 1,00 eingeteilt ist. Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen Forderungen sowie Verbindlichkeiten an den Gesellschafter und beinhalten im Wesentlichen Konten in laufender Rechnung sowie Verbindlichkeiten aus Provisionen, Umsatzsteuer-Zahllast 12/2014 und Forderungen aus der Übernahme von Kosten im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung. Die anderen Forderungen an Kreditinstitute gliedern sich nach Restlaufzeiten wie folgt:
Die Forderungen an Kreditinstitute bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Forderungen an Kunden enthalten in Rechnung gestellte Gebühren für erbrachte Dienstleistungen für das Geschäftsjahr 2014 und sind täglich fällig. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 8.400,00 (Vorjahr: EUR 27.645,47) betreffen die Abgrenzung der Umsatzsteuererstattung für das Geschäftsjahr 2014. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 11.416,46 (Vorjahr: EUR 11.825,75) betreffen im Wesentlichen die Lohn- und Kirchensteuer für Dezember 2014. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 160.850,55 (Vorjahr: EUR 269.846,60) enthalten im Wesentlichen die Rückstellung für Maßnahmen im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung in Höhe von EUR 96.173,00 (Vorjahr: EUR 207.297,00), für Abschlusserstellung und -prüfung in Höhe von EUR 27.661,55 (Vorjahr: EUR 26.941,60), ausstehende Rechnungen in Höhe von EUR 3.500,00 (Vorjahr: EUR 3.500,00), Steuerberatung in Höhe von EUR 4.760,00 (Vorjahr: EUR 9.520,00), Rückstellung für die EdW in Höhe von EUR 14.750,00 (Vorjahr: EUR 16.850,00) sowie die Urlaubsrückstellung in Höhe von EUR 12.206,00 (Vorjahr: EUR 3.438,00). Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 18.812,23 wurde in voller Höhe in die gesetzliche Rücklage eingestellt. In den Vermögenswerten und Schulden sind keine auf Fremdwährung lautenden Werte enthalten. Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr gemäß Anlagespiegel wie folgt entwickelt: Anlagespiegel 2014
Latente Steuern Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz ergeben sich ausschließlich bei den Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 57.952,00 (Vorjahr: EUR 32.068,00). Aufgrund des Aktivierungswahlrechts haben wir keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Die Provisionserträge enthalten Erträge aus erbrachten Dienstleistungsgeschäften. Die Provisionsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für ausgelagerte Dienstleistungen im Zusammenhang mit den Family Office-Mandaten. In den anderen Verwaltungsaufwendungen sind Honorare für unseren Abschlussprüfer in Höhe von EUR 30.240,00 (netto) enthalten. EUR 22.640,00 (netto) betreffen Honorare für Abschlussprüfungsleistungen. EUR 7.600,00 (netto) entfallen auf andere Bestätigungsleistungen. Steuerberatungsleistungen sowie sonstige Leistungen wurden durch den Abschlussprüfer nicht erbracht. Die Erträge aus der Umsatzsteuererstattung (abziehbare Vorsteuer) wurden bisher in den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen (Vorjahr: EUR 12.000,00). Ab 2014 verfolgt der Ausweis in den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (EUR 4.634,64), da die Erstattung ausschließlich den Verwaltungsaufwand betrifft. Die außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von EUR 13.073,50 (Vorjahr: EUR 392.603,07) betreffen Aufwendungen aus der Aufzinsung für die Fortführung der Maßnahmen im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung in Höhe von EUR 8.434,50 sowie die Anpassung der Pensionsrückstellungen durch das BilMoG (Artikel 67 Abs. 1 und 7 EGHGB) in Höhe von EUR 4.639,00 (Vorjahr: EUR 4.639,00). Die außerordentlichen Erträge in Höhe von EUR 8.434,50 (Vorjahr: 387.964,07) betreffen einen Zuschuss durch die Muttergesellschaft für die Maßnahmen im Zusammenhang mit der personellen Umgestaltung. Im Berichtsjahr wurden Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen getätigt. Die Merck Finck Treuhand AG erbringt für Kunden des Bankhauses Merck Finck & Co. oHG, München, Vermittlungsleistungen. Es handelt sich hierbei jedoch ausschließlich um Geschäfte mit Unternehmen, die in den Konzernabschluss der KBL European Private Bankers S.A., Luxemburg, einbezogen sind. Somit liegen keine berichtspflichtigen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen vor. Eventualverbindlichkeiten ist die Gesellschaft nicht eingegangen. Sonstige Verpflichtungen und Risiken i.S.d. § 285 Nr. 3 HGB i.V.m. § 285 Nr. 11a HGB ergeben sich aus der Komplementärstellung der Gesellschaft bei dem Unternehmen Bischof-Kaller-Straße 1 Grundstücksverwaltung AG & Co. KG, München. Gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Dienstleistungsverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 81 (Vorjahr: EUR 76). Diese bestehen in voller Höhe gegenüber verbundenen Unternehmen. IV MitarbeiterDer durchschnittliche Personalstand betrug:
Teilzeitbeschäftigte wurden in Vollzeitäquivalente umgerechnet. V OrganeDem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2014 folgende Mitglieder an:
Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Berichtsjahr 2014 keine Bezüge. Dem Vorstand gehören folgende Mitglieder an:
Die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes unterbleiben gem. § 285 Nr. 9a und 9b i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB. VI Sonstige AngabenMandate in Gremien von Kapitalgesellschaften Marc E. Kurtenbach ist Mitglied des Verwaltungsrats der Acron Helvetia I Immobilien Aktiengesellschaft, Solothurn, Schweiz. Anteilsbesitz nach § 285 Satz 1 Nr. 11a HGB Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin des folgenden Unternehmens: - Bischof-Kaller-Straße 1 Grundstückverwaltung AG & Co. KG, München. Muttergesellschaft nach § 285 Satz 1 Nr. 14 HGB Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von dem Bankhaus Merck Finck & Co. oHG, München, gehalten. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der Pioneer Holding S.A., Luxemburg, erstellt. Deren Tochtergesellschaft, die Precision Capital S.A., Luxemburg, erstellt einen Konzernabschluss, der beim zuständigen Handelsregister in Luxemburg hinterlegt wird. Für den kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt die KBL European Private Bankers S.A., Luxemburg, einen Konzernabschluss. Dieser Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht und befreit gemäß § 291 HGB die Merck Finck & Co. oHG von der Verpflichtung, einen eigenen Konzernabschluss zu erstellen. Die Konzernabschlüsse werden nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS), in der von der europäischen Union genehmigten Fassung, erstellt.
München, 24. Februar 2015 Merck Finck Treuhand Aktiengesellschaft Marc Kurtenbach BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Merck Finck Treuhand AG, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 25. März 2015 Ernst
& Young GmbH
W. Bauer, Wirtschaftsprüfer O. Bauer, Wirtschaftsprüfer Protokollüber die Sitzung des
Aufsichtsrates
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