Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 2322
Eingetragen
12.7.2000
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Holz, Baustoffen, Anstrichmitteln und Sanitärkeramik, ohne Spezialisierung auf eine der Produktgruppen
Gegenstand
Der Handel mit Artikeln der Datenverarbeitung und der Bautechnik und insoweit insbesondere der Handel mit Boden- und Wandbelägen aller Art sowie sonstiger Artikel zur Raumausstattung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Olaf Gabor
seit 19.2.2020
Prokura
Jens Hungershausen
seit 26.6.2019
Prokura
Jan Wehnert
seit 7.9.2018
Prokura
Joachim Klein
seit 16.1.2014
Prokura
Matthias Monden
seit 5.11.2012
Prokura
Peter Dr. Zillmer
seit 10.2.2011
Geschäftsführer
Ismail Simsek
seit 29.4.2010
Prokura
Ines Renate Buchholz
seit 29.4.2010
Prokura
Volker König
seit 3.3.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MEGATEX GmbH
Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SKV GmbH

Marburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 929.485,04 1.016.305,45
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 929.485,04 61.290,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Hilfs- und Betriebsstoffe 20.400,00 18.900,00
2. Waren 2.229.000,00 2.249.400,00 2.246.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.020.473,01 858.351,40
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.170.145,85 4.362.539,33
3. Sonstige Vermögensgegenstande 53.090,98 6.243.709,84 87.817,52
III. Schecks, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 51.947,52 10.803,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.601,01 13.802,00
9.482.143,41 8.675.808,96

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 1.750.000,00 1.750.000,00
III. Gewinnvortrag 343.121,15 2.343.121,15 343.121,15
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen u.ä. Verpflichtungen 138.368,00 141.253,00
2. Sonstige Rückstellungen 157.511,22 295.879,22 186.935,86
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.378.911,16 5.432.180,97
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 2.645,63
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 388.987,78 506.556,32
4. Sonstige Verbindlichkeiten 75.244,10 6.843.143,04 63.116,03
davon aus Steuern: EUR 18.421,04 (Vorjahr: T€ 19)
9.482.143,41 8.675.808,96

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.894.540,81 19.586.221,31
2. Sonstige betriebliche Erträge 70.534,03 17.965.074,84 101.629,79
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.568.835,73 13.569.970,28
5.396.239,11 6.117.880,82
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.378.159,24 2.464.844,95
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 508.571,99 2.886.731,23 514.259,43
davon für Altersversorgung EUR 2.051,66 (Vorjahr T€ 2)
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 188.548,76 173.687,54
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.505.991,82 2.527.039,07
-185.032,70 438.049,83
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115.589,41 86.459,54
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 105.067,92 (Vorjahr T€ 78)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 185.477,56 47.450,19
davon an verbundene Unternehmen: EUR 25.201,26 (Vorjahr T€ 20)
davon aus Aufzinsung: EUR 2.992,00 (Vorjahr T€ 3)
9. Ergebnis nach Steuern -254.920,85 477.059,18
10. Sonstige Steuern 22.040,42 21.798,95
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages übernommener Fehlbetrag / abgeführter Gewinn 276.961,27 -455.260,23
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

SKV GmbH, Marburg, Amtsgericht Marburg HRB Nr. 2322

ANHANG 2023

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die SKV GmbH hat den Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Die SKV GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB, die von den Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch macht.


Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.


Die Immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese orientiert sich - falls zutreffend - an den von den Finanzverwaltungen veröffentlichten AfA-Tabellen. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe direkt als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 250 nicht übersteigen. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800 betragen, hat sich die SKV GmbH für das Wahlrecht entschieden, diese im Jahr der Anschaffung vollständig abzuschreiben.


Das Vorratsvermögen ist zu gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Bei der Bewertung sind zudem erhaltene Boni und Skonti anteilig anschaffungspreismindernd berücksichtigt. Für langsam bzw. nicht drehende Warenbestände sind entsprechende Wertabschläge vorgenommen worden.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angesetzt.


Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.


Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.


Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der Projected-Unit-Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von K. Heubeck bewertet.


Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist ein zum 31.12.2023 prognostizierter Zinssatz von 1,83 % p.a. (im Vorjahr 1,78 %) und ein Rententrend von 2 % angesetzt.


Der Unterschiedsbetrag bei der Berechnung des Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen vom durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre beträgt EUR 1.082,00. Der Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt.


Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sind pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist zum 31.12.2023 ein Zinssatz von 1,76 % p.a. und ein Gehaltstrend von 2,25 % angesetzt. Die Fluktuation ist mit 10 % berücksichtigt.


Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.


Rückstellungen mit Restlaufzeiten größer ein Jahr sind abgezinst.


Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchung Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.197,34 0,00 0,00 0,00 3.197,34
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. ehemals Techn. Anlagen) 2.504.480,27 55.349,17 115.462,00 61.290,00 2.505.657,44
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 61.290,00 0,00 0,00 -61.290,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.568.967,61 55.349,17 115.462,00 0,00 2.508.854,78
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.197,34 0,00 0,00 3.197,34 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl. ehemals Techn. Anlagen) 1.488.174,82 188.548,76 100.551,18 1.576.172,40 929.485,04 1.016.305,45
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 61.290,00
Summe Anlagevermögen 1.491.372,16 188.548,76 100.551,18 1.579.369,74 929.485,04 1.077.595,45

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz


Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.


Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen sonstige Forderungen mit TEUR 5.371 (Vorjahr TEUR 4.463) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach Kompensation) mit TEUR -201 (Vorjahr TEUR -101). Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr TEUR 321).


Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere für zusätzliche Raumkosten mit TEUR 19 (Vorjahr TEUR 20) und für Berufsgenossenschaftsbeiträge mit TEUR 17 (Vorjahr TEUR 15) und für Personalkosten mit TEUR 47 (Vorjahr TEUR 54), sowie für Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 36) gebildet.


Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Mithaftung der MEGA eG abgesichert.


Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

II. Gewinn- und Verlustrechnung


Von den Umsatzerlösen entfallen auf:

verbundene Unternehmen: TEUR 1.143 (Vorjahr TEUR 1.203)


In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind verschiedene periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt TEUR 53 (Vorjahr TEUR 64) enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind aus den Abschreibungen von Forderungen und aus den Mindererlösen von Anlagenabgängen in Höhe von insgesamt TEUR 20 (Vorjahr TEUR 57) angefallen.


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten weiterbelastete Kosten in Höhe von TEUR 580 (Vorjahr TEUR 492) von verbundenen Unternehmen für die Übernahme von Dienstleistungen in den Bereichen Rechnungswesen, IT, Personalgestellung und Sonstiges.


In den sonstigen Steuern werden KFZ-Steuern und Grundsteuern ausgewiesen.


Die Grundsteuern beinhalten Grundsteueranteile aus Mietnebenkostenabrechnungen.

D. Sonstige Angaben


Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind, bestehen insbesondere für Miet- und Leasingverträge

Mieten für Geschäftsräume: Jahreswert TEUR 594 Laufzeit zwischen 1 bis 10 Jahren

Mieten/Leasing für Geschäftsausstattung Gesamtverpflichtung TEUR 149 (2024 - 2028)


Es bestehen Mithaftungsverpflichtungen für Verbindlichkeiten von Konzerngesellschaften gegenüber Kreditinstituten in Höhe von nominell TEUR 28.500 (Valuta TEUR 26.049). Wir gehen davon aus, dass die einzelnen Konzerngesellschaften aufgrund ihrer sehr guten Bonität in der Lage sind, ihre Verpflichtungen gegenüber den Kreditinstituten selbstständig zu erfüllen.


Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeit Teilzeit
Kaufmännische Mitarbeiter 37 4
Gewerbliche Mitarbeiter 18 2


Außerdem wurden durchschnittlich 1 geringfügig Beschäftigter und 2 Auszubildende beschäftigt.


Prokuristen sind im Geschäftsjahr 2023:

Ines Buchholz

Olaf Gabor

Jens Hungershausen

Joachim Klein

Matthias Monden

Ismail Simsek

Heinrich Schneider

Jan Wehnert


Die SKV GmbH wird in den Konzernabschluss der MEGA eG, Hamburg, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird.


Mit Zustimmung der Generalversammlung der MEGA eG am 26. Juni 2015 wurde im Vertrag vom 6. Juli 2015 rückwirkend zum 1. Januar 2015 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG abgeschlossen.


Geschäftsführer sind die Herren:

Volker König, Hamburg (Vorstandsvorsitzender der MEGA eG)

Dr. Peter Zillmer, Hamburg (Vorstandsmitglied der MEGA eG)


Die Herren König und Dr. Zillmer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge.

 

Marburg, 22. März 2024


Die Geschäftsführung

Lagebericht 2023 der SKV GmbH

Grundlagen


Die SKV GmbH ist seit über 60 Jahren ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Bodenbeläge und technische Kunststoffe für Bau und Innenausstattung und seit 2008 ein Unternehmen der MEGA Gruppe. Der Großhändler agiert im Raum Hessen an den 3 Standorten Marburg, Kassel und Fulda als Spezialist für Bodenbeläge und Bautechnik. Durch die geografische Lage und zusätzliche Produktlinien ergänzt die SKV GmbH die Leistungsfähigkeit und Vielfalt der MEGA Gruppe.

Geschäftsmodell


Die SKV GmbH ist ein Tochterunternehmen der MEGA eG. Die MEGA Gruppe ist ein Unternehmensverbund und bietet ein Vollsortiment für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sowie weitere handwerkerorientierte Services und Vorteile. An 121 Standorten deutschlandweit und im Onlineshop finden Fachhandwerker Qualitätsprodukte der Marke MEGA und von mehr als 600 namhaften Industriepartnern. Ziel der MEGA eG ist es, Mehrwerte und Vorteile zu schaffen, die ausschließlich dem Handwerk zugutekommen. Zudem investiert die MEGA eG in die Zukunft des Handwerks dadurch, dass sie zur Nachwuchsförderung vermehrt Azubiprojekte in den Innungen und Landesverbänden sowie die Ausbildung an Meisterschulen unterstützt. Darüber hinaus bietet die MEGA Akademie ein umfangreiches Seminar- und Schulungsangebot sowohl für Fachhandwerker als auch für die eigenen Mitarbeiter.


Die Struktur und die Beteiligungen der MEGA Gruppe stellen sich wie folgt dar:


Die SKV GmbH präsentiert sich Ende 2023 an 3 Standorten. Gemeinsam mit der MKB Mittelstandskreditbank AG und den weiteren Beteiligungen der MEGA Gruppe steht die Unternehmensgruppe insgesamt 60.000 Kunden an 121 Standorten in 14 Bundesländern zur Seite.


Zum 31.12.2023 beschäftigte die SKV GmbH 64 Mitarbeiter (2022: 64) und in der MEGA Gruppe inkl. der seit 01.01.2023 integrierten Mitarbeiter der Fa. Robert Schmid GmbH & Co. KG 1.381 (2022: 1.330). Inklusive unserer Beteiligungen waren es unverändert zum Vorjahr 1.700 Mitarbeiter. Ende 2023 beschäftigten wir in der SKV GmbH 2 Auszubildende (2022: 2), in der MEGA Gruppe waren es 91 (2022: 89) und inklusive unserer Beteiligungen 115 Auszubildende (2022: 115). Im vergangenen Jahr starteten 36 junge Menschen ihre Ausbildung in der MEGA Gruppe in den Berufen Kaufleute für Groß- und Außenhandelsmanagement, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachlageristen und Fachinformatiker für Systemintegration.


Die MEGA Gruppe setzt auf eine nachhaltige Personalpolitik. Junge Talente aus den eigenen Reihen werden individuell gefördert und erhalten eine gute und fundierte Berufsausbildung im kaufmännischen oder gewerblichen Bereich mit einer entsprechenden Perspektive innerhalb der MEGA Gruppe.

Ziele, Strategien und Entwicklung


Als Traditionsunternehmen und als Genossenschaft ist der Gedanke nachhaltiger Partnerschaft in unserem Mutterunternehmen der MEGA eG als Genossenschaft tief in unserem Gedankengut verankert. Als Sortimentsgroßhandel verstehen wir es als unsere Aufgabe, eine breite Produktvielfalt für das Handwerk zu bewahren. Ziel ist es, dass wir unser Leistungsportfolio und unseren Service gezielt an den Bedürfnissen unserer Geschäftspartner ausrichten und ausbauen. Dabei werden wir die MEGA Gruppe konsequent weiterentwickeln. Im Rahmen der MEGA MESSE 2023 wurden mehrere neue Produkte der Marke MEGA vorgestellt mit dem Ziel, das rationellere und nachhaltigere Arbeiten der Anwender zu unterstützen sowie für mehr Anwendungs- und Abnahmesicherheit zu sorgen.


Auch über das Produktsortiment hinaus versteht die MEGA Gruppe Innovation und Nachhaltigkeit als Grundsatz ihrer Unternehmenspolitik und tätigt gezielte Investitionen in die eigene und digitale Infrastruktur. Ausdruck dessen sind beispielsweise der Totalumbau des Wohnberatungscentrums am Standort Hamburg zu einer neuen Verkaufs- und Präsentationsfläche für Wand und Boden sowie die kontinuierliche Entwicklung des MEGA Onlineshops. Zudem wurde unser erster MEGA24 Standort in Pinneberg in Betrieb genommen. Im Rahmen eines Selfservices erhalten die Kunden die Möglichkeit, auch außerhalb der Öffnungszeiten stationär einzukaufen.


Auch der digitale Ausbau in der MEGA Gruppe stand im vergangenen Jahr im Fokus unserer Aktivitäten. Mit einer höheren Sichtbarkeit auf den Social-Media-Kanälen werden wir der nachhaltigen Bedeutung dieses Marketinginstruments gerecht, das zunehmend auch für die Fachkräftegewinnung wichtig wird. Derzeit verzeichnen wir täglich über 4.500 Besucher in unserem Onlineshop und bundesweit haben sich über 25.000 Nutzer angemeldet. Neben ausführlichen Produktinformationen stehen den Nutzern ihre Einkaufskonditionen, Lieferscheine und Rechnungsübersicht online zur Verfügung. Neu installiert haben wir einen Bereich "Sale" für einen Resteverkauf.


Darüber hinaus haben wir mit der MEGA Produkt App einen weiteren digitalen Baustein zur Vertriebsunterstützung für unsere Mitarbeiter auf den Weg gebracht. Mit diesem Vertriebsinstrument sind sämtliche Informationen rund um unsere MEGA Produkte einschließlich regionale Durchschnittspreise und vergleichbare Wettbewerbsprodukte für unsere Mitarbeiter verfügbar.


Die Baubranche gehört zu den weltweit ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Als Großhandelsunternehmen für das Maler-, Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sehen wir es als unsere Pflicht an, ökologische und soziale Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft der Branche aktiv mitzugestalten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist unser MEGAgrün Sortiment. Mit dieser Produktlinie verfolgen wir das Ziel, Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und Wohngesundheit zu setzen. Das Komplettsystem umfasst speziell entwickelte Profi-Produkte, die durch Argumente, wie zum Beispiel emissionsminimiert, konservierungsmittelfrei, recycelt, recycelbar oder weichmacherfrei überzeugen. Nachhaltigkeit und die Wahrung der Menschenrechte entlang unserer Wertschöpfungskette werden auch in Zukunft den Kurs der MEGA Gruppe bestimmen.

Im Zuge unserer nachhaltigen, umweltbewussten Ausrichtung und aus wirtschaftlichen Aspekten haben wir eine moderne und leistungsfähige Photovoltaikanlage in der Zentrale in Hamburg errichtet. Diese trägt zur Verbesserung der CO 2-Bilanz bei.


Nicht finanzielle Leistungsfaktoren in der MEGA Gruppe ergeben sich aus unseren genossenschaftlichen Grundwerten, unserem genossenschaftlichen Förderauftrag und den Führungsgrundsätzen von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Im Einzelnen verfolgen wir folgende Ziele:

eine auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung und -politik,

eine verlässliche Personalpolitik mit der Folge gut ausgebildeter und qualifizierter, kundenorientierter und hoch motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

eine Standortpolitik, die unsere Funktion als Unternehmen in unserem originären Geschäftsgebiet festigt

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen


Die im Jahr 2022 im Zuge des Ukrainekrieges eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte auch das gesamte Jahr 2023 an. Die bis zum Frühjahr bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung erfüllten sich nicht. Zum Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen aufgrund der hohen Inflation, der Materialengpässe und der teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Gegenwirkung auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit.


Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und den hohen Unsicherheiten nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November 2023. Die gewollte Umwidmung von Haushaltmitteln für die Bekämpfung der Corona-Pandemie in den Energieklimafond in Höhe von 60 Mrd. Euro wurde von den Richtern des Bundesverfassungsgerichts als verfassungswidrig eingestuft. In Reaktion darauf musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Weiter führen die Folgen des eskalierenden Nahostkonfliktes zu weltwirtschaftlichen Beeinträchtigungen.


Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um - 0,3 % (2022: + 1,8 %). Zwar verminderte sich die Inflationsrate von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin hoch, senkte sich aber im 2. Halbjahr deutlich auf 3,7 % im Dezember 2023 und auf 2,5 % im Februar 2024.


Im November 2023 waren die Erwartungen der Konjunkturforscher (u. a. Wirtschaftsweisen) schon wesentlich pessimistischer als noch im Frühjahr. Zunächst wurde für 2024 1,3 % an Steigerung prognostiziert. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht im Februar 2024 erwartet die Bundesregierung mittlerweile nur noch eine Steigerung um 0,2 % und auch mittelfristig werden nur 0,5 % gesehen.


Die hohe Inflation hemmt auch den privaten Konsum. Neben den beschriebenen Konjunkturbeeinträchtigungen hat auch die Bundesregierung zur Verunsicherung beigetragen. Um das notwendige Klimaziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, haben die drei Regierungsparteien ihre unterschiedlichen Auffassungen zu den Lösungen in der Öffentlichkeit diskutiert und somit für eine hohe Verunsicherung in der Bevölkerung gesorgt. Das sogenannte "Heizungsgesetz" wurde für die Bundesbürger im 1. Halbjahr 2023 zum Inbegriff für hohe kommende Kosten. Weil niemand wusste, was in der Zukunft an Kosten auf ihn zukommt, haben private Bauherren wie auch Unternehmen ihre Investitionen zurückgefahren. Besonders im Wohnungsbau werden deswegen viele Vorhaben verschoben oder abgesagt. Erst mit Inkrafttreten des neuen Gebäudeenergiegesetzes zum 01.01.2024 sind die zu erwartenden Kostenpositionen etwas klarer. Die Kaufzurückhaltung und Sparquote verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. Die privaten Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 0,7 % zurück (2022: + 3,9 %). Auch der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % angestiegen war, sank um deutliche 1,5 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit -0,7 % wesentlich zum Rückgang des Bruttoinlandsprodukts bei.


In der Baubranche haben die hohen Baukosten für einen starken Konjunktureinbruch gesorgt. Die wichtigsten Gründe für den Rückgang sind die erhebliche Verteuerung der Finanzierung und der Bauleistungen sowie der anhaltende Mangel an Arbeitskräften. Die europäische Zentralbank hat durch ihre 10 Zinsanhebungen seit Juli 2022 für eine deutliche Verteuerung von Krediten gesorgt. Viele Familien mit Kindern sind heute nicht mehr in der Lage, die zudem auch stark gestiegenen Immobilienkaufpreise zu finanzieren. Gleichzeitig hat die Bundesregierung die Neubauförderung stark zurückgefahren und die Standards für den Neubau Anfang 2023 abermals verschärft. Hingegen spielt der Materialmangel im Gegensatz zu 2021 und 2022 kaum eine Rolle mehr. Laut der Prognose des ifo Instituts sanken die realen Bauinvestitionen im Jahr 2023 um 2,7 % und dürften im Jahr 2024 um weitere 2,6 % zurückgehen. Die realen Bauinvestitionen sind im Wohnungsbau lt. den Novemberzahlen des ifo Instituts um - 3,0 % rückläufig und für 2024 werden - 4,5 % erwartet. Der gewerbliche Hochbau im Jahr 2023 sank um - 3,0 % und der öffentliche Hochbau ist um 2,0 % angestiegen, beide Sektoren dürften im Jahr 2024 stagnieren. Für 2025 rechnen einige Volkswirte mit einer deutlichen Erholung der Bauinvestitionen.


Insbesondere der Wohnungsbau bricht ein und das Auftragsvolumen geht zurück. Jahreslang war dieser der wichtigste Impulsgeber für das Baugewerbe, heute ist er das Sorgenkind. Dies wird aus der rückläufigen Entwicklung der Baugenehmigungen ersichtlich. Für den Wohnungsbau gilt das schon länger bestehende Ziel von 400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Davon ist man mit 260.100 genehmigten Wohnungen und einem Rückgang von 26,6 % weit entfernt; er bedeutet sogar den niedrigsten Wert seit 2012. Das ifo Institut erwartet, dass im Jahr 2023 mit nur 270.000 Wohnungen um 8,5 % weniger fertiggestellt wurden, für 2024 wird ein abermaliger Rückgang um 17 % auf 225.000 Wohnungen geschätzt. Dadurch wird für 2024 ein Gesamtdefizit von 520.000 und für 2025 von 700.000 Wohnungen erwartet. Der Wohnungsmangel ist gerade in vielen Städten sehr groß, was wiederum die Mieten für Bestandswohnungen stark nach oben treibt und ein bezahlbares Wohnen für viele Menschen unmöglich macht.


Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat jetzt ein neues Förderprogramm von 1 Mrd. € für 2024 und 2025 beschlossen, das ausschließlich Wohnungen des unteren und mittleren Preissegments fördern soll. Auch der Fördertopf über die KfW für den klimafreundlichen Neubau, der nach mehrmaliger Erhöhung Mitte Dezember 2023 gestoppt werden musste, da das Volumen ausgeschöpft war, ist im Februar 2024 mit 762 Millionen € wieder angelaufen. Weitere Anreize kommen auch durch das Wachstumschancengesetz, welches bessere Abschreibungsmöglichkeiten für Wohnungsbauprojekte vorsieht. Diese nun zielgerichtete Maßnahmen geben die Möglichkeit, die Wohnungsbaulücke in der Zukunft etwas kleiner halten zu können. Wenn das Konjunkturtal durchschritten ist, besteht genügend Nachfragebedarf in der Zukunft.


Das Ziel eines CO2-neutralen Gebäudestandards liefert Impulse. Darauf spezialisierte Betriebe können mit einem erhöhten Auftragsvolumen rechnen, wenn die Förderpraxis für die Auftraggeber transparent und wirksam ist. Auch die Stichwörter künstliche Intelligenz und Digitalisierung halten im Handwerk Einzug. Bei der Bauplanung und Ausführung kommt KI zum Einsatz. Kameras und Sensoren erkennen frühzeitig Risiken und Fehler auf der Baustelle. Um die Wohnungsneubauziele überhaupt erreichen zu können, wird in der Zukunft auch verstärkt auf serielles Bauen, ähnlich der Automobilbranche, gesetzt werden müssen. Dabei werden Teile eines Gebäudes im Werk mehrfach produziert und vor Ort miteinander verbunden. Dieses Prinzip vereinfacht den Planungs- und Herstellungsprozess von Neubauwohnungen.


Maler und Lackierer sind moderne und vielseitige Handwerksberufe mit langer Tradition. Diese Branche ist sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Renovierung und Modernisierung bestehender Bauwerke tätig. Ende 2022 gab es noch 39.241 Maler- und Lackiererbetriebe in Deutschland, das ist der geringste Wert seit der Wiedervereinigung. Mit 201.325 Beschäftigten sank die Zahl abermals. Zum Vergleich: 1995 waren es noch 275.000 Mitarbeitende. Auch die Anzahl der Auszubildenden hat sich in dem Zeitraum mit zurzeit noch 20.000 mehr als halbiert.


Für unsere Branche, den Großhandel, gab es im Jahr 2023 keine Schwierigkeiten mehr bei der Materialbeschaffung. Nach den sehr turbulenten Lieferengpässen in den vorangegangenen Jahren hat sich die Liefersituation deutlich verbessert. Die globale Rohstoffverfügbarkeit hat sich auf ein Niveau wie vor Corona normalisiert.


Unser Vorteil als Großhändler ist unser breites und tiefes Warensortiment sowie die umfangreiche Lagerkapazität. Weiter stärken wir unsere Erreichbarkeit für unsere Kunden, zum einen durch digitale Kundencenter. Hier sorgt jeweils ein Team aus der Region für eine bessere telefonische Erreichbarkeit bei der Auftragsannahme und Beratung. Zum anderen werden ausgewählte Standorte um einen MEGA24-Service erweitert. Hier haben Mitglieder die Möglichkeit, an 24 Stunden (außer an Sonn- und Feiertagen) ihr benötigtes Material einzukaufen. Dieses versetzt uns in die Lage, die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024 mit nicht so stark ansteigenden Preisen und keinen nennenswerten Lieferengpässen.


Als größter herstellerunabhängiger Großhändler unserer Branche gestaltet die MEGA Gruppe den aktuellen Konsolidierungsprozess durch Beteiligungen und Übernahmen aktiv mit und behält auch die Lieferanten- und Artikelvielfalt im Blick. Mit unserer Umsatzentwicklung liegen wir über dem Marktdurchschnitt.

Geschäftsverlauf


Die Geschäftsentwicklung 2023 und die Nachfrage nach unseren Produkten waren durch die anhaltende Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren Auftraggeber geprägt. Dank unserer hervorragenden MEGA MESSE Ende April 2023 hat sich die MEGA Gruppe im Branchenvergleich deutlich besser gegen den rückläufigen Markttrend behaupten können als unsere Wettbewerber; denn viele unserer Handwerkskunden sind mit noch gut gefüllten Auftragsbüchern in das Jahr 2023 gestartet. Dennoch führte die anhaltend verhaltene Marktentwicklung zu einem deutlichen Umsatzminus bei der SKV GmbH. Dabei standen in unserem Produktspektrum der Fußbodenmarkt und die Bautechnik besonders stark unter Druck.

Nach der Corona-bedingten Auszeit fand nach vier Jahren am 28. und 29.04.2023 mit der MEGA MESSE 2023 wieder das Branchenereignis für das Fachhandwerk statt. Hier begegnen sich Handwerksprofis verschiedenster Gewerke und erleben das Neueste aus Materialentwicklung und Anwendungstechnik. In den Messehallen Hamburg präsentierten wir mit knapp 100 Industriepartnern auf über 10.000 m 2 zahlreiche Produktneuheiten, Praxistipps und handwerksgerechte Serviceleistungen sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Abgerundet durch die sehr gut besuchten MEGA Partys in der Altonaer Fischauktionshalle wird dieser Branchentreff mit familiärer Note zu einem Höhepunkt für unsere Mitglieder und Kunden. Bereits im Vorfeld der Messe spürte die MEGA eG als Veranstalter den Nachholbedarf der Kunden, die Reiseprogramme und die MEGA Partys waren so schnell ausverkauft wie nie zuvor. Mit einem Ergebnis von 25 Mio. € Auftragseingang an den zwei Messetagen konnte die MEGA Gruppe das gesteckte Ziel und auch den Istwert der Vormesse deutlich übertreffen.


Im Zuge der Digitalisierung unserer Geschäftsprozesse hat die MEGA Gruppe im letzten Jahr begonnen, die Auslieferungsprozesse zu unseren Kunden zu verschlanken. Nach einer erfolgreichen Testphase in den MEGA Standorten Lüneburg, Lübeck und Eutin erfolgte die Umsetzung bereits in der Region Nord 1. Bundesweit wird dieses Konzept dann bis zum Herbst 2024 eingeführt sein. Weiter konzentrierte sich die MEGA Gruppe auf den Ausbau von MEGA24 Standorten.

Lage der SKV GmbH

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sowie Liquidität


Die SKV GmbH schließt mit einem Umsatz von 17,9 Mio. € ab und liegt damit 8,7 % unterhalb des Vorjahreswertes von 19,6 Mio. €. Hauptgrund für diese Entwicklung war vor allem die anhaltende Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren Auftraggeber, was im Wesentlichen aus dem vorstehend Beschriebenen überraschend starken Konjunktureinbruch in der Baubranche resultierte. Somit hat sich auch die Prognose im Lagebericht des Vorjahres 2022 im Umsatz (erwartet wurde damals eine Umsatzsteigerung von 16 % im Geschäftsjahr 2023) und entsprechend auch im Ergebnis nicht erfüllt.


Der Materialaufwand sinkt um 1 Mio. € auf 12,6 Mio. € (VJ 13,6 Mio. €). Damit sinkt auch die Handelsmarge leicht um 0,9 %-Punkte auf nunmehr 29,8 % (VJ 30,7 %).


Durch den leicht rückgängigen durchschnittlichen Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr von 62 Mitarbeiter sinkt der Personalaufwand im Berichtsjahr um 92,4 T€ (3,1%) auf 2,9 Mio. €.


Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen steigen um 14,9 T€ auf 188,5 T€.


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken um 21,0 T€ auf 2.506,0 T€. Wesentliche Aufwandspositionen sind hier mit 790,4 T€ Mieten und Nebenkosten, 269,9 T€ Frachten und Verpackungen, 473,8 T€ Kraftfahrzeugkosten und 451,2 T€ sonstiger Personalaufwand.


Das Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt mit -277,0 T€ um 732,2 T€ unterhalb des Vorjahreswertes (455,3 T€) und sinkt unterhalb des Planwertes. Der Hauptgrund dafür ist der Umsatzrückgang insbesondere in den umsatzstarken Warengruppen Bautechnik, Bodenbeläge und Wandbekleidungen. Durch den starken Fokus auf die Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität und Energieeinsparungen konnten die betrieblichen Aufwendungen fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.


Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG.


Die Bilanzsumme der SKV beträgt zum Bilanzstichtag 31.12.2023 9,5 Mio. € und steigt damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. €.


Das Anlagevermögen beträgt 929,5 T€ (Vorjahr 1.077,6 T€) und beinhaltet ausschließlich die Sachanlagen.


Das Umlaufvermögen zum 31.12.2023 beträgt 8,5 Mio. €. Das entspricht eine Steigerung um 0,9 Mio. € zum Vorjahr und resultiert vor allem aus dem Forderungsbereich.


Die Vorräte sind nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr und liegen bei 2.249,4 T€.


Im Bereich der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände steigen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,2 Mio. € auf 1,0 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen steigen um 0,8 Mio. € auf 5,2 Mio. €. Die sonstigen Vermögensgegenstände bleiben unverändert bei 0,1 Mio. €.


Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG bleibt das Eigenkapital unverändert.


Die Rückstellungen der SKV GmbH zum Bilanzstichtag sinken um 32,3 T€ auf 295,9 T€. Die wesentliche Rückstellungsposition ist mit 138,4 T€ Rückstellungen für Pensionen u. ä. Verpflichtungen.


Die Verbindlichkeiten steigen um 0,8 Mio. € auf 6,8 Mio. €. Innerhalb der Verbindlichkeiten betragen die Bankenverschuldung 6,4 Mio. €, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,4 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten 0,1 Mio. €.


Die Liquidität der SKV GmbH war auch im abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die Einbindung in die Konzernfinanzierung und dem damit verbundenen Zugriff auf die Kreditlinien, die für die Unternehmen der Gruppe bei den beteiligten Banken bestehen, jederzeit gewährleistet. Die durchschnittliche Inanspruchnahme der zur Verfügung gestellten Kreditlinien der MEGA Gruppe lag im Jahr 2023 bei 62,4 %. Damit war die Finanzierung unserer Geschäftsaktivitäten jederzeit möglich.


Die bilanziellen Verhältnisse sind auch im Jahresabschluss 2023 geordnet. Alle Posten sind mit kaufmännischer Vorsicht bewertet und bilden eine solide Grundlage für die künftige Entwicklung des Unternehmens.

Kapitalstruktur


Bei der SKV GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafteranteile werden vollständig von der Muttergesellschaft MEGA eG gehalten, die einen Kapitalanteil von 250,0 T€ besitzt. Dieser Anteil entspricht 10,7 % des Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Anteil der Rücklagen von 1.750,0 T€ bildet mit 74,7 % den wesentlichen Bestandteil des Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Gewinnvortrag liegt bei 14,6 %. Der Eigenkapitalanteil beträgt somit 24,7 % der Bilanzsumme.

Investitionen


Im Jahr 2023 wurden im Wesentlichen Investitionen im Bereich Fuhrpark in 1 LKW und 1 PKW in Höhe von insgesamt 48,2 T€ getätigt.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht


Die Marktentwicklung für 2024 ist in der Baubranche weiterhin durch ein hohes Maß an Investitionsunsicherheiten geprägt. Von politischer Seite erwarten wir keine gravierenden und strukturverändernden Impulse für unsere Branche. Im Jahr 2023 nicht erteilte Baugenehmigungen werden 2024 und 2025 als Neubauprojekte insbesondere im Wohnungsbau fehlen. Erste erwartete Zinssenkungen im Jahresverlauf geben allerdings Hoffnung auf eine Stimmungsverbesserung in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Notwendigkeit, Bestandsimmobilien energetisch zu sanieren, wurde mit der neuen Version des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) unterstrichen und zeigt den für uns wichtigen Trend in der Sanierung und Renovierung von Gebäuden auf. Für 2024 geht die MEGA Gruppe von einem weiteren Volumenrückgang im Markt aus, dem wir durch intensive Marktbearbeitung und hohe Kostendisziplin entgegenwirken werden. Die MEGA Gruppe wird daher in diesem Jahr weiterhin den Schwerpunkt auf Produktivitätsfortschritte durch Digitalisierung der Prozesse legen.


Für das Jahr 2024 gehen wir von einem Anstieg der Umsätze um 5 % und einem leichten Rückgang des Jahresergebnisses vor EAV aus. Für 2025 rechnen wir mit einer leicht höheren Umsatzsteigerung und danach mit jeweils 4 %.

Risiko- und Chancenbericht


Das Risikomanagementsystem der MEGA Gruppe wird regelmäßig auf Aktualität und Umfang überprüft und um neue, potenzielle Gefahren analysiert und ergänzt. Damit verbundene Auswirkungen können eingeschätzt und möglichen Risiken frühzeitig vorgebeugt werden. Unsere Einschätzungen zu den Risiken werden in dem jährlichen Risikobericht ausführlich dokumentiert.


Im Verlauf des Jahres 2023 wurden die deutschen Wirtschaftsverhältnisse weiterhin maßgeblich von den Ereignissen der vorangegangenen Jahre geprägt. Insbesondere der Ukraine-Krieg hat weiterhin spürbare Auswirkungen auf die Baubranche gehabt. Das Jahr war durch die stark gestiegene Inflations- und Zinsentwicklung sowie die noch anfänglich steigenden Materialpreise geprägt. Dies wirkte sich negativ auf den Wohnungsbaumarkt aus und führte zu einem Rückgang der Investitionsbereitschaft. Diese Entwicklung machte sich auch im Umsatz und im Ergebnis bemerkbar. Die Materialpreise haben sich mittlerweile wieder stabilisiert. Auch in Bezug auf Lieferengpässe und die Knappheit von Rohstoffen zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine positive Entwicklung. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Baubranche weiterhin kurz- und mittelfristig einer unsicheren Zukunft entgegensieht.


Um etwaigen Versorgungsengpässen entgegenzuwirken, wurden im Jahr 2022 Energieeinsparmaßnahmen für jeden Standort definiert. Diese waren auch in 2023 verpflichtend und die Energiekosten unterlagen einer ständigen Überprüfung. Die Märkte für die Versorgung mit Energie haben zum Ende des Jahres 2023 wieder ein normales Maß erreicht und ein möglicher Versorgungsausfall konnte vermieden werden.


Die MEGA Gruppe richtet ihr unternehmerisches Handeln an den ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales und Governance/Unternehmensführung. Die Nachhaltigkeitsziele sind Teil der Unternehmens-DNA und spiegeln sich im Handeln wider. Chancengleichheit, faire Arbeitsbedingungen, eine gesunde Work-Life-Balance, Gesundheitsförderung sowie die individuelle Förderung der Mitarbeitenden haben hierbei eine hohe Priorität. Verantwortungsbewusst zu handeln ist für uns ein zentrales Unternehmensziel und gehört zum Selbstverständnis der MEGA Gruppe.


Seit dem 01.01.2024 sind wir als Unternehmen mit mindestens 1.000 Mitarbeitern in der MEGA Gruppe verpflichtet, die Anforderungen aus dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) umzusetzen. Unsere Grundsatzerklärung und ein entsprechendes Meldesystem für Beschwerdeverfahren sind auf unserer Internetseite publiziert.


Seit dem letzten Jahr gelten für die MEGA Gruppe auch die Bestimmungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG). Diese Vorgaben setzen wir über die Plattformlösung unseres Arbeitgeberverbandes, dem AGA Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistung e.V. um.


Seit dem Jahr 2015 schreibt der Gesetzgeber für Unternehmen mit einer Anzahl vom mindestens 250 Mitarbeitern in der MEGA Gruppe sowie einem Umsatzvolumen von mindestens 50 Mio. € ein sogenanntes Energieaudit zur Überprüfung des Energieverbrauchs vor. Alle vier Jahre muss dieses Audit wiederholt werden. Nach der turnusmäßigen Erneuerung in 2019 stand die zweite Erneuerung des Audits im Jahr 2023 an.


In 2023 fand turnusgemäß ein Wiederholungsaudit nach dem Qualitätsmanagementsystem DIN EN ISO 9001:2015 für die MEGA Gruppe statt. Die Zertifizierungsgesellschaft TÜV Austria auditierte uns erneut ohne Abweichungen. Auch das im Jahr 2019 eingeführte IT-Sicherheitsmanagementsystem nach VDS 10000 wurde im letzten Jahr einem Rezertifizierungsaudit unterzogen. Die vorhandenen hohen Sicherheitsstandards wurden erneut überprüft und durch einen externen IT-Sicherheitsbeauftragten bestätigt. Es gab keine meldepflichtigen Verletzungen des Schutzes personenbezogener Daten gemäß Art. 33 DSGVO.


Den Erfolg unseres Unternehmens sichern wir durch Kostendisziplin sowie eine nachhaltige Steigerung unserer Produktivität. Unternehmensbereiche und -prozesse werden anhand einer Benchmark bewertet und daraus Chancen zur Verbesserung abgeleitet und umgesetzt. Zurzeit liegt unser Fokus auf der Digitalisierung unserer Prozesse und dem Ausbau der Social Media Aktivitäten, aber auch auf dem Ausbau unserer Marke MEGA und der Konzentration auf unsere Kernpartner. Mit der Marke MEGA differenzieren wir uns nachhaltig von unseren Wettbewerbern. Ende 2023 haben wir damit begonnen, unseren Onlineshop technologisch in die Cloud zu migrieren, um die Online-Infrastruktur für unsere Kunden zukunftssicher zu gestalten.


Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die Marktentwicklung und die Wettbewerberstruktur in unserer Branche. Im Rahmen einer zukunftsorientierten Geschäftspolitik nutzen wir Chancen für ein Wachsen durch die Integration von Unternehmen bzw. Unternehmensteilen in die MEGA Gruppe.


Die Liquidität ist in der MEGA Gruppe jederzeit gegeben. Finanzierungsbedarf und -Struktur werden regelmäßig geprüft und - falls erforderlich - an die Markgegebenheiten angepasst. Der Kapitalbedarf der MEGA Gruppe wird aus dem operativen Cashflow sowie durch die Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen gedeckt.


Aus unserer Sicht sind in keinem Unternehmens- oder Aufgabenbereich bestandsgefährdende Risiken oder solche mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögen-, Ertrags- und Finanzlage erkennbar.


Unseren Kunden aber auch unseren Industriepartnern und Geschäftsfreunden danken wir sehr, dass wir diese großen Herausforderungen des Jahres 2023 gemeinsam erfolgreich bewältigen konnten und dass sie uns ihre Treue gehalten haben. Auch danken wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihre hervorragenden Leistungen zum Wohle der MEGA Gruppe. Bleiben Sie uns weiterhin verbunden und lassen Sie uns gemeinsam die Chancen des Jahres 2024 nutzen.

Volker König Dr. Peter Zillmer
Geschäftsführer Geschäftsführer

 

Marburg, 25. März 2024

Gesellschafterversammlung der SKV GmbH Zu den Sandbeeten 4 35043 Marburg


am 08.07.2024 in Hamburg

Gesellschafter: MEGA eG vertreten durch die Vorstandsmitglieder Volker König und Dr. Peter Zillmer zu 100 %


Hiermit fassen der/die Gesellschafter folgende Beschlüsse:


1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit folgenden Eckdaten

Bilanzsumme 9.482.143,41
Jahresfehlbetrag - 276.961,27
Verlustübernahme 276.961,27
Gewinnvortrag 343.121,15
Bilanzgewinn 343.121,15


wird hiermit festgestellt und genehmigt.


2. Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.


3. Der Jahresfehlbetrag wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages von der MEGA eG übernommen.


4. Der Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2024 wird an die AWADO Deutsche Audit GmbH, Hannover erteilt.

 

Hamburg, den 08.07.2024

Volker König Dr. Peter Zillmer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die SKV GmbH, Marburg

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der SKV GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SKV GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 31. Mai 2024


AWADO GmbH


Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Steuerberatungsgesellschaft

Dokument unterschrieben von: Michael Krone Dokument unterschrieben von: Ulf Büchsenschütz
Krone Büchsenschütz
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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