SKV GmbH
Marburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Bilanz zum
31.12.2023
AKTIVA
|
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A. |
Anlagevermögen |
|
|
|
|
I. Sachanlagen |
|
|
|
|
1. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
929.485,04 |
|
1.016.305,45 |
|
2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
929.485,04 |
61.290,00 |
| B. |
Umlaufvermögen |
|
|
|
|
I. Vorräte |
|
|
|
|
1. Hilfs- und
Betriebsstoffe |
20.400,00 |
|
18.900,00 |
|
2. Waren |
2.229.000,00 |
2.249.400,00 |
2.246.000,00 |
|
II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
1.020.473,01 |
|
858.351,40 |
|
2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
5.170.145,85 |
|
4.362.539,33 |
|
3. Sonstige
Vermögensgegenstande |
53.090,98 |
6.243.709,84 |
87.817,52 |
|
III. Schecks,
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
|
51.947,52 |
10.803,26 |
| C. |
Rechnungsabgrenzungsposten |
|
7.601,01 |
13.802,00 |
|
|
|
9.482.143,41 |
8.675.808,96 |
PASSIVA
|
|
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| A. |
Eigenkapital |
|
|
|
|
I. Gezeichnetes
Kapital |
250.000,00 |
|
250.000,00 |
|
II.
Kapitalrücklage |
1.750.000,00 |
|
1.750.000,00 |
|
III. Gewinnvortrag |
343.121,15 |
2.343.121,15 |
343.121,15 |
| B. |
Rückstellungen |
|
|
|
|
1. Rückstellungen
für Pensionen u.ä. Verpflichtungen |
138.368,00 |
|
141.253,00 |
|
2. Sonstige
Rückstellungen |
157.511,22 |
295.879,22 |
186.935,86 |
| C. |
Verbindlichkeiten |
|
|
|
|
1. Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
6.378.911,16 |
|
5.432.180,97 |
|
2. erhaltene Anzahlungen
auf Bestellungen |
0,00 |
|
2.645,63 |
|
3. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
388.987,78 |
|
506.556,32 |
|
4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
75.244,10 |
6.843.143,04 |
63.116,03 |
|
davon aus Steuern: EUR
18.421,04 (Vorjahr: T€ 19) |
|
|
|
|
|
|
9.482.143,41 |
8.675.808,96 |
Gewinn-
und Verlustrechnung vom 1. Januar bis 31. Dezember
2023
|
|
2023 |
2022 |
|
|
EUR |
EUR |
EUR |
| 1. |
Umsatzerlöse |
17.894.540,81 |
|
19.586.221,31 |
| 2. |
Sonstige betriebliche
Erträge |
70.534,03 |
17.965.074,84 |
101.629,79 |
| 3. |
Materialaufwand |
|
|
|
|
Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
|
12.568.835,73 |
13.569.970,28 |
|
|
|
5.396.239,11 |
6.117.880,82 |
| 4. |
Personalaufwand |
|
|
|
|
a) Löhne und
Gehälter |
2.378.159,24 |
|
2.464.844,95 |
|
b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und für
Unterstützung |
508.571,99 |
2.886.731,23 |
514.259,43 |
|
davon für
Altersversorgung EUR 2.051,66 (Vorjahr T€
2) |
|
|
|
| 5. |
Abschreibungen auf
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
188.548,76 |
173.687,54 |
| 6. |
Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
|
2.505.991,82 |
2.527.039,07 |
|
|
|
-185.032,70 |
438.049,83 |
| 7. |
Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
|
115.589,41 |
86.459,54 |
|
davon aus verbundenen
Unternehmen: EUR 105.067,92 (Vorjahr T€ 78) |
|
|
|
| 8. |
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen |
|
185.477,56 |
47.450,19 |
|
davon an verbundene
Unternehmen: EUR 25.201,26 (Vorjahr T€ 20) |
|
|
|
|
davon aus Aufzinsung:
EUR 2.992,00 (Vorjahr T€ 3) |
|
|
|
| 9. |
Ergebnis nach
Steuern |
|
-254.920,85 |
477.059,18 |
| 10. |
Sonstige Steuern |
|
22.040,42 |
21.798,95 |
| 11. |
Aufgrund eines
Ergebnisabführungsvertrages übernommener
Fehlbetrag / abgeführter Gewinn |
|
276.961,27 |
-455.260,23 |
| 12. |
Jahresüberschuss |
|
0,00 |
0,00 |
SKV GmbH, Marburg, Amtsgericht Marburg
HRB Nr. 2322
ANHANG 2023
A. Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Die SKV GmbH hat den Jahresabschluss nach den
Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den
rechtsformspezifischen Vorschriften aufgestellt. Die SKV
GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d.
§ 267 Abs. 2 HGB, die von den
Aufstellungserleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB
Gebrauch macht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Immateriellen Vermögensgegenstände und
das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger linearer
Abschreibungen bewertet. Im Zugangsjahr erfolgt die
Abschreibung pro rata temporis. Die Abschreibungen erfolgen
über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Diese
orientiert sich - falls zutreffend - an den von den
Finanzverwaltungen veröffentlichten AfA-Tabellen.
Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren
beweglichen Wirtschaftsgütern des
Anlagevermögens, die einer selbstständigen
Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der
Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe direkt als
Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR
250 nicht übersteigen. Bei den geringwertigen
Wirtschaftsgütern, deren Anschaffungs- oder
Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen
Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 800
betragen, hat sich die SKV GmbH für das Wahlrecht
entschieden, diese im Jahr der Anschaffung vollständig
abzuschreiben.
Das Vorratsvermögen ist zu gleitenden
Durchschnittspreisen bewertet. Bei der Bewertung sind zudem
erhaltene Boni und Skonti anteilig
anschaffungspreismindernd berücksichtigt. Für
langsam bzw. nicht drehende Warenbestände sind
entsprechende Wertabschläge vorgenommen worden.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert
abzüglich erforderlicher Einzel- und
Pauschalwertberichtigungen angesetzt.
Flüssige Mittel sind mit dem Nennwert bewertet.
Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben
vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag
darstellen.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen
Rückstellungen ausgewiesenen Rückstellungen
für Jubiläumsverpflichtungen werden auf der
Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der
Projected-Unit-Credit Methode unter Berücksichtigung
der Richttafeln 2018 G von K. Heubeck bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen sind pauschal mit dem von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dabei ist
ein zum 31.12.2023 prognostizierter Zinssatz von 1,83 %
p.a. (im Vorjahr 1,78 %) und ein Rententrend von 2 %
angesetzt.
Der Unterschiedsbetrag bei der Berechnung des
Erfüllungsbetrages der Pensionsrückstellungen vom
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre zum durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen
zehn Jahre beträgt EUR 1.082,00. Der Betrag ist
für Ausschüttungen gesperrt.
Die Rückstellungen für
Jubiläumsverpflichtungen sind pauschal mit dem von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen
Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2
HGB). Dabei ist zum 31.12.2023 ein Zinssatz von 1,76 % p.a.
und ein Gehaltstrend von 2,25 % angesetzt. Die Fluktuation
ist mit 10 % berücksichtigt.
Die sonstigen Rückstellungen werden mit den nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Rückstellungen mit Restlaufzeiten
größer ein Jahr sind abgezinst.
Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag
bilanziert.
Anlagenspiegel
|
Anschaffungs- und Herstellungskosten |
|
Stand 01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Umbuchung |
Stand 31.12.2023 |
|
€ |
€ |
€ |
|
€ |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
3.197,34 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
3.197,34 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl.
ehemals Techn. Anlagen) |
2.504.480,27 |
55.349,17 |
115.462,00 |
61.290,00 |
2.505.657,44 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
61.290,00 |
0,00 |
0,00 |
-61.290,00 |
0,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
2.568.967,61 |
55.349,17 |
115.462,00 |
0,00 |
2.508.854,78 |
|
Abschreibungen |
Buchwerte |
|
Stand 01.01.2023 |
Zugänge |
Abgänge |
Stand 31.12.2023 |
Stand 31.12.2023 |
Stand 31.12.2022 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
| I. Immaterielle
Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten |
3.197,34 |
0,00 |
0,00 |
3.197,34 |
0,00 |
0,00 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung (inkl.
ehemals Techn. Anlagen) |
1.488.174,82 |
188.548,76 |
100.551,18 |
1.576.172,40 |
929.485,04 |
1.016.305,45 |
| 2. Geleistete
Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
61.290,00 |
| Summe
Anlagevermögen |
1.491.372,16 |
188.548,76 |
100.551,18 |
1.579.369,74 |
929.485,04 |
1.077.595,45 |
C. Erläuterungen zur Bilanz und
zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Bilanz
Die Entwicklung der einzelnen Posten des
Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.
Die Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind sämtlich innerhalb
eines Jahres fällig.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
betreffen sonstige Forderungen mit TEUR 5.371 (Vorjahr TEUR
4.463) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (nach
Kompensation) mit TEUR -201 (Vorjahr TEUR -101).
Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von
TEUR 29 (Vorjahr TEUR 321).
Die sonstigen Rückstellungen wurden insbesondere
für zusätzliche Raumkosten mit TEUR 19 (Vorjahr
TEUR 20) und für Berufsgenossenschaftsbeiträge
mit TEUR 17 (Vorjahr TEUR 15) und für Personalkosten
mit TEUR 47 (Vorjahr TEUR 54), sowie für
Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von TEUR 39
(Vorjahr TEUR 36) gebildet.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr
eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind
durch Mithaftung der MEGA eG abgesichert.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
II. Gewinn- und Verlustrechnung
Von den Umsatzerlösen entfallen auf:
| verbundene
Unternehmen: |
TEUR |
1.143 (Vorjahr TEUR
1.203) |
In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind
verschiedene periodenfremde Erträge in Höhe von
insgesamt TEUR 53 (Vorjahr TEUR 64) enthalten.
Periodenfremde Aufwendungen sind aus den Abschreibungen von
Forderungen und aus den Mindererlösen von
Anlagenabgängen in Höhe von insgesamt TEUR 20
(Vorjahr TEUR 57) angefallen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
weiterbelastete Kosten in Höhe von TEUR 580 (Vorjahr
TEUR 492) von verbundenen Unternehmen für die
Übernahme von Dienstleistungen in den Bereichen
Rechnungswesen, IT, Personalgestellung und Sonstiges.
In den sonstigen Steuern werden KFZ-Steuern und
Grundsteuern ausgewiesen.
Die Grundsteuern beinhalten Grundsteueranteile aus
Mietnebenkostenabrechnungen.
D. Sonstige Angaben
Finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz
ausgewiesen sind, bestehen insbesondere für Miet- und
Leasingverträge
| ― |
Mieten für
Geschäftsräume: Jahreswert TEUR 594
Laufzeit zwischen 1 bis 10 Jahren
|
| ― |
Mieten/Leasing für
Geschäftsausstattung Gesamtverpflichtung TEUR
149 (2024 - 2028)
|
Es bestehen Mithaftungsverpflichtungen für
Verbindlichkeiten von Konzerngesellschaften gegenüber
Kreditinstituten in Höhe von nominell TEUR 28.500
(Valuta TEUR 26.049). Wir gehen davon aus, dass die
einzelnen Konzerngesellschaften aufgrund ihrer sehr guten
Bonität in der Lage sind, ihre Verpflichtungen
gegenüber den Kreditinstituten selbstständig zu
erfüllen.
Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten
Arbeitnehmer betrug:
|
Vollzeit |
Teilzeit |
| Kaufmännische
Mitarbeiter |
37 |
4 |
| Gewerbliche
Mitarbeiter |
18 |
2 |
Außerdem wurden durchschnittlich 1
geringfügig Beschäftigter und 2 Auszubildende
beschäftigt.
Prokuristen sind im Geschäftsjahr 2023:
| ― |
Ines Buchholz
|
| ― |
Olaf Gabor
|
| ― |
Jens Hungershausen
|
| ― |
Joachim Klein
|
| ― |
Matthias Monden
|
| ― |
Ismail Simsek
|
| ― |
Heinrich Schneider
|
| ― |
Jan Wehnert
|
Die SKV GmbH wird in den Konzernabschluss der MEGA
eG, Hamburg, einbezogen, der im elektronischen
Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Mit Zustimmung der Generalversammlung der MEGA eG am
26. Juni 2015 wurde im Vertrag vom 6. Juli 2015
rückwirkend zum 1. Januar 2015 ein Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA eG
abgeschlossen.
Geschäftsführer sind die Herren:
| ― |
Volker König, Hamburg
(Vorstandsvorsitzender der MEGA eG)
|
| ― |
Dr. Peter Zillmer, Hamburg
(Vorstandsmitglied der MEGA eG)
|
Die Herren König und Dr. Zillmer erhalten von
der Gesellschaft keine Bezüge.
Die Geschäftsführung
Lagebericht 2023 der SKV GmbH
Grundlagen
Die SKV GmbH ist seit über 60 Jahren ein
mittelständisches Unternehmen im Bereich
Bodenbeläge und technische Kunststoffe für Bau
und Innenausstattung und seit 2008 ein Unternehmen der MEGA
Gruppe. Der Großhändler agiert im Raum Hessen an
den 3 Standorten Marburg, Kassel und Fulda als Spezialist
für Bodenbeläge und Bautechnik. Durch die
geografische Lage und zusätzliche Produktlinien
ergänzt die SKV GmbH die Leistungsfähigkeit und
Vielfalt der MEGA Gruppe.
Geschäftsmodell
Die SKV GmbH ist ein Tochterunternehmen der MEGA eG.
Die MEGA Gruppe ist ein Unternehmensverbund und bietet ein
Vollsortiment für das Maler-, Bodenleger- und
Stuckateurhandwerk sowie weitere handwerkerorientierte
Services und Vorteile. An 121 Standorten deutschlandweit
und im Onlineshop finden Fachhandwerker
Qualitätsprodukte der Marke MEGA und von mehr als 600
namhaften Industriepartnern. Ziel der MEGA eG ist es,
Mehrwerte und Vorteile zu schaffen, die
ausschließlich dem Handwerk zugutekommen. Zudem
investiert die MEGA eG in die Zukunft des Handwerks
dadurch, dass sie zur Nachwuchsförderung vermehrt
Azubiprojekte in den Innungen und Landesverbänden
sowie die Ausbildung an Meisterschulen unterstützt.
Darüber hinaus bietet die MEGA Akademie ein
umfangreiches Seminar- und Schulungsangebot sowohl für
Fachhandwerker als auch für die eigenen Mitarbeiter.
Die Struktur und die Beteiligungen der MEGA Gruppe
stellen sich wie folgt dar:
Die SKV GmbH präsentiert sich Ende 2023 an 3
Standorten. Gemeinsam mit der MKB Mittelstandskreditbank AG
und den weiteren Beteiligungen der MEGA Gruppe steht die
Unternehmensgruppe insgesamt 60.000 Kunden an 121
Standorten in 14 Bundesländern zur Seite.
Zum 31.12.2023 beschäftigte die SKV GmbH 64
Mitarbeiter (2022: 64) und in der MEGA Gruppe inkl. der
seit 01.01.2023 integrierten Mitarbeiter der Fa. Robert
Schmid GmbH & Co. KG 1.381 (2022: 1.330). Inklusive
unserer Beteiligungen waren es unverändert zum Vorjahr
1.700 Mitarbeiter. Ende 2023 beschäftigten wir in der
SKV GmbH 2 Auszubildende (2022: 2), in der MEGA Gruppe
waren es 91 (2022: 89) und inklusive unserer Beteiligungen
115 Auszubildende (2022: 115). Im vergangenen Jahr
starteten 36 junge Menschen ihre Ausbildung in der MEGA
Gruppe in den Berufen Kaufleute für Groß- und
Außenhandelsmanagement, Fachkraft für
Lagerlogistik, Fachlageristen und Fachinformatiker für
Systemintegration.
Die MEGA Gruppe setzt auf eine nachhaltige
Personalpolitik. Junge Talente aus den eigenen Reihen
werden individuell gefördert und erhalten eine gute
und fundierte Berufsausbildung im kaufmännischen oder
gewerblichen Bereich mit einer entsprechenden Perspektive
innerhalb der MEGA Gruppe.
Ziele, Strategien und Entwicklung
Als Traditionsunternehmen und als Genossenschaft ist
der Gedanke nachhaltiger Partnerschaft in unserem
Mutterunternehmen der MEGA eG als Genossenschaft tief in
unserem Gedankengut verankert. Als
Sortimentsgroßhandel verstehen wir es als unsere
Aufgabe, eine breite Produktvielfalt für das Handwerk
zu bewahren. Ziel ist es, dass wir unser Leistungsportfolio
und unseren Service gezielt an den Bedürfnissen
unserer Geschäftspartner ausrichten und ausbauen.
Dabei werden wir die MEGA Gruppe konsequent
weiterentwickeln. Im Rahmen der MEGA MESSE 2023 wurden
mehrere neue Produkte der Marke MEGA vorgestellt mit dem
Ziel, das rationellere und nachhaltigere Arbeiten der
Anwender zu unterstützen sowie für mehr
Anwendungs- und Abnahmesicherheit zu sorgen.
Auch über das Produktsortiment hinaus versteht
die MEGA Gruppe Innovation und Nachhaltigkeit als Grundsatz
ihrer Unternehmenspolitik und tätigt gezielte
Investitionen in die eigene und digitale Infrastruktur.
Ausdruck dessen sind beispielsweise der Totalumbau des
Wohnberatungscentrums am Standort Hamburg zu einer neuen
Verkaufs- und Präsentationsfläche für Wand
und Boden sowie die kontinuierliche Entwicklung des MEGA
Onlineshops. Zudem wurde unser erster MEGA24 Standort in
Pinneberg in Betrieb genommen. Im Rahmen eines Selfservices
erhalten die Kunden die Möglichkeit, auch
außerhalb der Öffnungszeiten stationär
einzukaufen.
Auch der digitale Ausbau in der MEGA Gruppe stand im
vergangenen Jahr im Fokus unserer Aktivitäten. Mit
einer höheren Sichtbarkeit auf den
Social-Media-Kanälen werden wir der nachhaltigen
Bedeutung dieses Marketinginstruments gerecht, das
zunehmend auch für die Fachkräftegewinnung
wichtig wird. Derzeit verzeichnen wir täglich
über 4.500 Besucher in unserem Onlineshop und
bundesweit haben sich über 25.000 Nutzer angemeldet.
Neben ausführlichen Produktinformationen stehen den
Nutzern ihre Einkaufskonditionen, Lieferscheine und
Rechnungsübersicht online zur Verfügung. Neu
installiert haben wir einen Bereich "Sale" für einen
Resteverkauf.
Darüber hinaus haben wir mit der MEGA Produkt
App einen weiteren digitalen Baustein zur
Vertriebsunterstützung für unsere Mitarbeiter auf
den Weg gebracht. Mit diesem Vertriebsinstrument sind
sämtliche Informationen rund um unsere MEGA Produkte
einschließlich regionale Durchschnittspreise und
vergleichbare Wettbewerbsprodukte für unsere
Mitarbeiter verfügbar.
Die Baubranche gehört zu den weltweit
ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren. Als
Großhandelsunternehmen für das Maler-,
Bodenleger- und Stuckateurhandwerk sehen wir es als unsere
Pflicht an, ökologische und soziale Verantwortung zu
übernehmen und die Zukunft der Branche aktiv
mitzugestalten. Ein Meilenstein auf diesem Weg ist unser
MEGAgrün Sortiment. Mit dieser Produktlinie verfolgen
wir das Ziel, Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit
und Wohngesundheit zu setzen. Das Komplettsystem umfasst
speziell entwickelte Profi-Produkte, die durch Argumente,
wie zum Beispiel emissionsminimiert,
konservierungsmittelfrei, recycelt, recycelbar oder
weichmacherfrei überzeugen. Nachhaltigkeit und die
Wahrung der Menschenrechte entlang unserer
Wertschöpfungskette werden auch in Zukunft den Kurs
der MEGA Gruppe bestimmen.
Im Zuge unserer nachhaltigen, umweltbewussten
Ausrichtung und aus wirtschaftlichen Aspekten haben wir
eine moderne und leistungsfähige Photovoltaikanlage in
der Zentrale in Hamburg errichtet. Diese trägt zur
Verbesserung der CO
2-Bilanz bei.
Nicht finanzielle Leistungsfaktoren in der MEGA
Gruppe ergeben sich aus unseren genossenschaftlichen
Grundwerten, unserem genossenschaftlichen
Förderauftrag und den Führungsgrundsätzen
von Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung.
Im Einzelnen verfolgen wir folgende Ziele:
| ― |
eine auf Kontinuität und
Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensentwicklung
und -politik,
|
| ― |
eine verlässliche
Personalpolitik mit der Folge gut ausgebildeter und
qualifizierter, kundenorientierter und hoch
motivierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
|
| ― |
eine Standortpolitik, die unsere
Funktion als Unternehmen in unserem originären
Geschäftsgebiet festigt
|
Wirtschaftsbericht
Gesamtwirtschaftliche und
branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die im Jahr 2022 im Zuge des Ukrainekrieges
eingetretene wirtschaftliche Schwächephase dauerte
auch das gesamte Jahr 2023 an. Die bis zum Frühjahr
bestehenden Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung
erfüllten sich nicht. Zum Jahresbeginn wurde die
Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden
Belastungen aufgrund der hohen Inflation, der
Materialengpässe und der teilweise noch bestehenden
Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren
Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den
westlichen Notenbanken in Gegenwirkung auf die Inflation
vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die
wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit.
Überlagert wurden diese Einflüsse auch von
dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in
Deutschland und den hohen Unsicherheiten nach dem
Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November
2023. Die gewollte Umwidmung von Haushaltmitteln für
die Bekämpfung der Corona-Pandemie in den
Energieklimafond in Höhe von 60 Mrd. Euro wurde von
den Richtern des Bundesverfassungsgerichts als
verfassungswidrig eingestuft. In Reaktion darauf musste die
Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung
deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Weiter
führen die Folgen des eskalierenden Nahostkonfliktes
zu weltwirtschaftlichen Beeinträchtigungen.
Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte
Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um - 0,3 %
(2022: + 1,8 %). Zwar verminderte sich die Inflationsrate
von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr
2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin hoch,
senkte sich aber im 2. Halbjahr deutlich auf 3,7 % im
Dezember 2023 und auf 2,5 % im Februar 2024.
Im November 2023 waren die Erwartungen der
Konjunkturforscher (u. a. Wirtschaftsweisen) schon
wesentlich pessimistischer als noch im Frühjahr.
Zunächst wurde für 2024 1,3 % an Steigerung
prognostiziert. In ihrem Jahreswirtschaftsbericht im
Februar 2024 erwartet die Bundesregierung mittlerweile nur
noch eine Steigerung um 0,2 % und auch mittelfristig werden
nur 0,5 % gesehen.
Die hohe Inflation hemmt auch den privaten Konsum.
Neben den beschriebenen Konjunkturbeeinträchtigungen
hat auch die Bundesregierung zur Verunsicherung
beigetragen. Um das notwendige Klimaziel der
Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen, haben die drei
Regierungsparteien ihre unterschiedlichen Auffassungen zu
den Lösungen in der Öffentlichkeit diskutiert und
somit für eine hohe Verunsicherung in der
Bevölkerung gesorgt. Das sogenannte "Heizungsgesetz"
wurde für die Bundesbürger im 1. Halbjahr 2023
zum Inbegriff für hohe kommende Kosten. Weil niemand
wusste, was in der Zukunft an Kosten auf ihn zukommt, haben
private Bauherren wie auch Unternehmen ihre Investitionen
zurückgefahren. Besonders im Wohnungsbau werden
deswegen viele Vorhaben verschoben oder abgesagt. Erst mit
Inkrafttreten des neuen Gebäudeenergiegesetzes zum
01.01.2024 sind die zu erwartenden Kostenpositionen etwas
klarer. Die Kaufzurückhaltung und Sparquote verharren
weiterhin auf einem hohen Niveau. Die privaten
Konsumausgaben gingen 2023 preisbereinigt um 0,7 %
zurück (2022: + 3,9 %). Auch der Staatskonsum, der
2022 noch um 1,6 % angestiegen war, sank um deutliche 1,5
%. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit -0,7 %
wesentlich zum Rückgang des Bruttoinlandsprodukts bei.
In der Baubranche haben die hohen Baukosten für
einen starken Konjunktureinbruch gesorgt. Die wichtigsten
Gründe für den Rückgang sind die erhebliche
Verteuerung der Finanzierung und der Bauleistungen sowie
der anhaltende Mangel an Arbeitskräften. Die
europäische Zentralbank hat durch ihre 10
Zinsanhebungen seit Juli 2022 für eine deutliche
Verteuerung von Krediten gesorgt. Viele Familien mit
Kindern sind heute nicht mehr in der Lage, die zudem auch
stark gestiegenen Immobilienkaufpreise zu finanzieren.
Gleichzeitig hat die Bundesregierung die
Neubauförderung stark zurückgefahren und die
Standards für den Neubau Anfang 2023 abermals
verschärft. Hingegen spielt der Materialmangel im
Gegensatz zu 2021 und 2022 kaum eine Rolle mehr. Laut der
Prognose des ifo Instituts sanken die realen
Bauinvestitionen im Jahr 2023 um 2,7 % und dürften im
Jahr 2024 um weitere 2,6 % zurückgehen. Die realen
Bauinvestitionen sind im Wohnungsbau lt. den Novemberzahlen
des ifo Instituts um - 3,0 % rückläufig und
für 2024 werden - 4,5 % erwartet. Der gewerbliche
Hochbau im Jahr 2023 sank um - 3,0 % und der
öffentliche Hochbau ist um 2,0 % angestiegen, beide
Sektoren dürften im Jahr 2024 stagnieren. Für
2025 rechnen einige Volkswirte mit einer deutlichen
Erholung der Bauinvestitionen.
Insbesondere der Wohnungsbau bricht ein und das
Auftragsvolumen geht zurück. Jahreslang war dieser der
wichtigste Impulsgeber für das Baugewerbe, heute ist
er das Sorgenkind. Dies wird aus der rückläufigen
Entwicklung der Baugenehmigungen ersichtlich. Für den
Wohnungsbau gilt das schon länger bestehende Ziel von
400.000 neuen Wohnungen pro Jahr. Davon ist man mit 260.100
genehmigten Wohnungen und einem Rückgang von 26,6 %
weit entfernt; er bedeutet sogar den niedrigsten Wert seit
2012. Das ifo Institut erwartet, dass im Jahr 2023 mit nur
270.000 Wohnungen um 8,5 % weniger fertiggestellt wurden,
für 2024 wird ein abermaliger Rückgang um 17 %
auf 225.000 Wohnungen geschätzt. Dadurch wird für
2024 ein Gesamtdefizit von 520.000 und für 2025 von
700.000 Wohnungen erwartet. Der Wohnungsmangel ist gerade
in vielen Städten sehr groß, was wiederum die
Mieten für Bestandswohnungen stark nach oben treibt
und ein bezahlbares Wohnen für viele Menschen
unmöglich macht.
Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat jetzt ein
neues Förderprogramm von 1 Mrd. € für 2024
und 2025 beschlossen, das ausschließlich Wohnungen
des unteren und mittleren Preissegments fördern soll.
Auch der Fördertopf über die KfW für den
klimafreundlichen Neubau, der nach mehrmaliger
Erhöhung Mitte Dezember 2023 gestoppt werden musste,
da das Volumen ausgeschöpft war, ist im Februar 2024
mit 762 Millionen € wieder angelaufen. Weitere Anreize
kommen auch durch das Wachstumschancengesetz, welches
bessere Abschreibungsmöglichkeiten für
Wohnungsbauprojekte vorsieht. Diese nun zielgerichtete
Maßnahmen geben die Möglichkeit, die
Wohnungsbaulücke in der Zukunft etwas kleiner halten
zu können. Wenn das Konjunkturtal durchschritten ist,
besteht genügend Nachfragebedarf in der Zukunft.
Das Ziel eines CO2-neutralen Gebäudestandards
liefert Impulse. Darauf spezialisierte Betriebe können
mit einem erhöhten Auftragsvolumen rechnen, wenn die
Förderpraxis für die Auftraggeber transparent und
wirksam ist. Auch die Stichwörter künstliche
Intelligenz und Digitalisierung halten im Handwerk Einzug.
Bei der Bauplanung und Ausführung kommt KI zum
Einsatz. Kameras und Sensoren erkennen frühzeitig
Risiken und Fehler auf der Baustelle. Um die
Wohnungsneubauziele überhaupt erreichen zu
können, wird in der Zukunft auch verstärkt auf
serielles Bauen, ähnlich der Automobilbranche, gesetzt
werden müssen. Dabei werden Teile eines Gebäudes
im Werk mehrfach produziert und vor Ort miteinander
verbunden. Dieses Prinzip vereinfacht den Planungs- und
Herstellungsprozess von Neubauwohnungen.
Maler und Lackierer sind moderne und vielseitige
Handwerksberufe mit langer Tradition. Diese Branche ist
sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Renovierung und
Modernisierung bestehender Bauwerke tätig. Ende 2022
gab es noch 39.241 Maler- und Lackiererbetriebe in
Deutschland, das ist der geringste Wert seit der
Wiedervereinigung. Mit 201.325 Beschäftigten sank die
Zahl abermals. Zum Vergleich: 1995 waren es noch 275.000
Mitarbeitende. Auch die Anzahl der Auszubildenden hat sich
in dem Zeitraum mit zurzeit noch 20.000 mehr als halbiert.
Für unsere Branche, den Großhandel, gab es
im Jahr 2023 keine Schwierigkeiten mehr bei der
Materialbeschaffung. Nach den sehr turbulenten
Lieferengpässen in den vorangegangenen Jahren hat sich
die Liefersituation deutlich verbessert. Die globale
Rohstoffverfügbarkeit hat sich auf ein Niveau wie vor
Corona normalisiert.
Unser Vorteil als Großhändler ist unser
breites und tiefes Warensortiment sowie die umfangreiche
Lagerkapazität. Weiter stärken wir unsere
Erreichbarkeit für unsere Kunden, zum einen durch
digitale Kundencenter. Hier sorgt jeweils ein Team aus der
Region für eine bessere telefonische Erreichbarkeit
bei der Auftragsannahme und Beratung. Zum anderen werden
ausgewählte Standorte um einen MEGA24-Service
erweitert. Hier haben Mitglieder die Möglichkeit, an
24 Stunden (außer an Sonn- und Feiertagen) ihr
benötigtes Material einzukaufen. Dieses versetzt uns
in die Lage, die Anforderungen unserer Kunden zu
erfüllen. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2024
mit nicht so stark ansteigenden Preisen und keinen
nennenswerten Lieferengpässen.
Als größter herstellerunabhängiger
Großhändler unserer Branche gestaltet die MEGA
Gruppe den aktuellen Konsolidierungsprozess durch
Beteiligungen und Übernahmen aktiv mit und behält
auch die Lieferanten- und Artikelvielfalt im Blick. Mit
unserer Umsatzentwicklung liegen wir über dem
Marktdurchschnitt.
Geschäftsverlauf
Die Geschäftsentwicklung 2023 und die Nachfrage
nach unseren Produkten waren durch die anhaltende
Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren
Auftraggeber geprägt. Dank unserer hervorragenden MEGA
MESSE Ende April 2023 hat sich die MEGA Gruppe im
Branchenvergleich deutlich besser gegen den
rückläufigen Markttrend behaupten können als
unsere Wettbewerber; denn viele unserer Handwerkskunden
sind mit noch gut gefüllten Auftragsbüchern in
das Jahr 2023 gestartet. Dennoch führte die anhaltend
verhaltene Marktentwicklung zu einem deutlichen Umsatzminus
bei der SKV GmbH. Dabei standen in unserem Produktspektrum
der Fußbodenmarkt und die Bautechnik besonders stark
unter Druck.
Nach der Corona-bedingten Auszeit fand nach vier Jahren
am 28. und 29.04.2023 mit der MEGA MESSE 2023 wieder das
Branchenereignis für das Fachhandwerk statt. Hier
begegnen sich Handwerksprofis verschiedenster Gewerke und
erleben das Neueste aus Materialentwicklung und
Anwendungstechnik. In den Messehallen Hamburg
präsentierten wir mit knapp 100 Industriepartnern auf
über 10.000 m
2 zahlreiche Produktneuheiten, Praxistipps und
handwerksgerechte Serviceleistungen sowie ein buntes
Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie.
Abgerundet durch die sehr gut besuchten MEGA Partys in der
Altonaer Fischauktionshalle wird dieser Branchentreff mit
familiärer Note zu einem Höhepunkt für
unsere Mitglieder und Kunden. Bereits im Vorfeld der Messe
spürte die MEGA eG als Veranstalter den Nachholbedarf
der Kunden, die Reiseprogramme und die MEGA Partys waren so
schnell ausverkauft wie nie zuvor. Mit einem Ergebnis von
25 Mio. € Auftragseingang an den zwei Messetagen
konnte die MEGA Gruppe das gesteckte Ziel und auch den
Istwert der Vormesse deutlich übertreffen.
Im Zuge der Digitalisierung unserer
Geschäftsprozesse hat die MEGA Gruppe im letzten Jahr
begonnen, die Auslieferungsprozesse zu unseren Kunden zu
verschlanken. Nach einer erfolgreichen Testphase in den
MEGA Standorten Lüneburg, Lübeck und Eutin
erfolgte die Umsetzung bereits in der Region Nord 1.
Bundesweit wird dieses Konzept dann bis zum Herbst 2024
eingeführt sein. Weiter konzentrierte sich die MEGA
Gruppe auf den Ausbau von MEGA24 Standorten.
Lage der SKV GmbH
Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage sowie Liquidität
Die SKV GmbH schließt mit einem Umsatz von 17,9
Mio. € ab und liegt damit 8,7 % unterhalb des
Vorjahreswertes von 19,6 Mio. €. Hauptgrund für
diese Entwicklung war vor allem die anhaltende
Kaufzurückhaltung unserer Kunden und deren
Auftraggeber, was im Wesentlichen aus dem vorstehend
Beschriebenen überraschend starken Konjunktureinbruch
in der Baubranche resultierte. Somit hat sich auch die
Prognose im Lagebericht des Vorjahres 2022 im Umsatz
(erwartet wurde damals eine Umsatzsteigerung von 16 % im
Geschäftsjahr 2023) und entsprechend auch im Ergebnis
nicht erfüllt.
Der Materialaufwand sinkt um 1 Mio. € auf 12,6
Mio. € (VJ 13,6 Mio. €). Damit sinkt auch die
Handelsmarge leicht um 0,9 %-Punkte auf nunmehr 29,8 % (VJ
30,7 %).
Durch den leicht rückgängigen
durchschnittlichen Personalbestand im Vergleich zum Vorjahr
von 62 Mitarbeiter sinkt der Personalaufwand im
Berichtsjahr um 92,4 T€ (3,1%) auf 2,9 Mio. €.
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und
Sachanlagen steigen um 14,9 T€ auf 188,5 T€.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sinken um
21,0 T€ auf 2.506,0 T€. Wesentliche
Aufwandspositionen sind hier mit 790,4 T€ Mieten und
Nebenkosten, 269,9 T€ Frachten und Verpackungen, 473,8
T€ Kraftfahrzeugkosten und 451,2 T€ sonstiger
Personalaufwand.
Das Ergebnis vor Ergebnisabführung liegt mit
-277,0 T€ um 732,2 T€ unterhalb des
Vorjahreswertes (455,3 T€) und sinkt unterhalb des
Planwertes. Der Hauptgrund dafür ist der
Umsatzrückgang insbesondere in den umsatzstarken
Warengruppen Bautechnik, Bodenbeläge und
Wandbekleidungen. Durch den starken Fokus auf die
Maßnahmen zur Verbesserung der Produktivität und
Energieeinsparungen konnten die betrieblichen Aufwendungen
fast auf dem Vorjahresniveau gehalten werden.
Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der
MEGA eG.
Die Bilanzsumme der SKV beträgt zum
Bilanzstichtag 31.12.2023 9,5 Mio. € und steigt damit
im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. €.
Das Anlagevermögen beträgt 929,5 T€
(Vorjahr 1.077,6 T€) und beinhaltet
ausschließlich die Sachanlagen.
Das Umlaufvermögen zum 31.12.2023 beträgt
8,5 Mio. €. Das entspricht eine Steigerung um 0,9 Mio.
€ zum Vorjahr und resultiert vor allem aus dem
Forderungsbereich.
Die Vorräte sind nahezu unverändert im
Vergleich zum Vorjahr und liegen bei 2.249,4 T€.
Im Bereich der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände steigen die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen um 0,2 Mio. € auf 1,0 Mio.
€. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
steigen um 0,8 Mio. € auf 5,2 Mio. €. Die
sonstigen Vermögensgegenstände bleiben
unverändert bei 0,1 Mio. €.
Durch den Ergebnisabführungsvertrag mit der MEGA
eG bleibt das Eigenkapital unverändert.
Die Rückstellungen der SKV GmbH zum
Bilanzstichtag sinken um 32,3 T€ auf 295,9 T€.
Die wesentliche Rückstellungsposition ist mit 138,4
T€ Rückstellungen für Pensionen u. ä.
Verpflichtungen.
Die Verbindlichkeiten steigen um 0,8 Mio. € auf
6,8 Mio. €. Innerhalb der Verbindlichkeiten betragen
die Bankenverschuldung 6,4 Mio. €, die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,4 Mio.
€ und die sonstigen Verbindlichkeiten 0,1 Mio. €.
Die Liquidität der SKV GmbH war auch im
abgeschlossenen Geschäftsjahr durch die Einbindung in
die Konzernfinanzierung und dem damit verbundenen Zugriff
auf die Kreditlinien, die für die Unternehmen der
Gruppe bei den beteiligten Banken bestehen, jederzeit
gewährleistet. Die durchschnittliche Inanspruchnahme
der zur Verfügung gestellten Kreditlinien der MEGA
Gruppe lag im Jahr 2023 bei 62,4 %. Damit war die
Finanzierung unserer Geschäftsaktivitäten
jederzeit möglich.
Die bilanziellen Verhältnisse sind auch im
Jahresabschluss 2023 geordnet. Alle Posten sind mit
kaufmännischer Vorsicht bewertet und bilden eine
solide Grundlage für die künftige Entwicklung des
Unternehmens.
Kapitalstruktur
Bei der SKV GmbH handelt es sich um eine Gesellschaft
mit beschränkter Haftung. Die Gesellschafteranteile
werden vollständig von der Muttergesellschaft MEGA eG
gehalten, die einen Kapitalanteil von 250,0 T€
besitzt. Dieser Anteil entspricht 10,7 % des Eigenkapitals
der Gesellschaft. Der Anteil der Rücklagen von 1.750,0
T€ bildet mit 74,7 % den wesentlichen Bestandteil des
Eigenkapitals der Gesellschaft. Der Gewinnvortrag liegt bei
14,6 %. Der Eigenkapitalanteil beträgt somit 24,7 %
der Bilanzsumme.
Investitionen
Im Jahr 2023 wurden im Wesentlichen Investitionen im
Bereich Fuhrpark in 1 LKW und 1 PKW in Höhe von
insgesamt 48,2 T€ getätigt.
Prognose-, Chancen- und
Risikobericht
Prognosebericht
Die Marktentwicklung für 2024 ist in der
Baubranche weiterhin durch ein hohes Maß an
Investitionsunsicherheiten geprägt. Von politischer
Seite erwarten wir keine gravierenden und
strukturverändernden Impulse für unsere Branche.
Im Jahr 2023 nicht erteilte Baugenehmigungen werden 2024
und 2025 als Neubauprojekte insbesondere im Wohnungsbau
fehlen. Erste erwartete Zinssenkungen im Jahresverlauf
geben allerdings Hoffnung auf eine Stimmungsverbesserung in
der Bau- und Immobilienwirtschaft. Die Notwendigkeit,
Bestandsimmobilien energetisch zu sanieren, wurde mit der
neuen Version des Gebäudeenergiegesetzes (GEG)
unterstrichen und zeigt den für uns wichtigen Trend in
der Sanierung und Renovierung von Gebäuden auf.
Für 2024 geht die MEGA Gruppe von einem weiteren
Volumenrückgang im Markt aus, dem wir durch intensive
Marktbearbeitung und hohe Kostendisziplin entgegenwirken
werden. Die MEGA Gruppe wird daher in diesem Jahr weiterhin
den Schwerpunkt auf Produktivitätsfortschritte durch
Digitalisierung der Prozesse legen.
Für das Jahr 2024 gehen wir von einem Anstieg
der Umsätze um 5 % und einem leichten Rückgang
des Jahresergebnisses vor EAV aus. Für 2025 rechnen
wir mit einer leicht höheren Umsatzsteigerung und
danach mit jeweils 4 %.
Risiko- und Chancenbericht
Das Risikomanagementsystem der MEGA Gruppe wird
regelmäßig auf Aktualität und Umfang
überprüft und um neue, potenzielle Gefahren
analysiert und ergänzt. Damit verbundene Auswirkungen
können eingeschätzt und möglichen Risiken
frühzeitig vorgebeugt werden. Unsere
Einschätzungen zu den Risiken werden in dem
jährlichen Risikobericht ausführlich
dokumentiert.
Im Verlauf des Jahres 2023 wurden die deutschen
Wirtschaftsverhältnisse weiterhin maßgeblich von
den Ereignissen der vorangegangenen Jahre geprägt.
Insbesondere der Ukraine-Krieg hat weiterhin spürbare
Auswirkungen auf die Baubranche gehabt. Das Jahr war durch
die stark gestiegene Inflations- und Zinsentwicklung sowie
die noch anfänglich steigenden Materialpreise
geprägt. Dies wirkte sich negativ auf den
Wohnungsbaumarkt aus und führte zu einem Rückgang
der Investitionsbereitschaft. Diese Entwicklung machte sich
auch im Umsatz und im Ergebnis bemerkbar. Die
Materialpreise haben sich mittlerweile wieder stabilisiert.
Auch in Bezug auf Lieferengpässe und die Knappheit von
Rohstoffen zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr eine
positive Entwicklung. Zusammenfassend lässt sich
feststellen, dass die Baubranche weiterhin kurz- und
mittelfristig einer unsicheren Zukunft entgegensieht.
Um etwaigen Versorgungsengpässen
entgegenzuwirken, wurden im Jahr 2022
Energieeinsparmaßnahmen für jeden Standort
definiert. Diese waren auch in 2023 verpflichtend und die
Energiekosten unterlagen einer ständigen
Überprüfung. Die Märkte für die
Versorgung mit Energie haben zum Ende des Jahres 2023
wieder ein normales Maß erreicht und ein
möglicher Versorgungsausfall konnte vermieden werden.
Die MEGA Gruppe richtet ihr unternehmerisches Handeln
an den ESG-Kriterien (Environmental/Umwelt, Social/Soziales
und Governance/Unternehmensführung. Die
Nachhaltigkeitsziele sind Teil der Unternehmens-DNA und
spiegeln sich im Handeln wider. Chancengleichheit, faire
Arbeitsbedingungen, eine gesunde Work-Life-Balance,
Gesundheitsförderung sowie die individuelle
Förderung der Mitarbeitenden haben hierbei eine hohe
Priorität. Verantwortungsbewusst zu handeln ist
für uns ein zentrales Unternehmensziel und gehört
zum Selbstverständnis der MEGA Gruppe.
Seit dem 01.01.2024 sind wir als Unternehmen mit
mindestens 1.000 Mitarbeitern in der MEGA Gruppe
verpflichtet, die Anforderungen aus dem
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) umzusetzen.
Unsere Grundsatzerklärung und ein entsprechendes
Meldesystem für Beschwerdeverfahren sind auf unserer
Internetseite publiziert.
Seit dem letzten Jahr gelten für die MEGA Gruppe
auch die Bestimmungen nach dem Hinweisgeberschutzgesetz
(HinSchG). Diese Vorgaben setzen wir über die
Plattformlösung unseres Arbeitgeberverbandes, dem AGA
Norddeutscher Unternehmensverband Großhandel,
Außenhandel, Dienstleistung e.V. um.
Seit dem Jahr 2015 schreibt der Gesetzgeber für
Unternehmen mit einer Anzahl vom mindestens 250
Mitarbeitern in der MEGA Gruppe sowie einem Umsatzvolumen
von mindestens 50 Mio. € ein sogenanntes Energieaudit
zur Überprüfung des Energieverbrauchs vor. Alle
vier Jahre muss dieses Audit wiederholt werden. Nach der
turnusmäßigen Erneuerung in 2019 stand die
zweite Erneuerung des Audits im Jahr 2023 an.
In 2023 fand turnusgemäß ein
Wiederholungsaudit nach dem Qualitätsmanagementsystem
DIN EN ISO 9001:2015 für die MEGA Gruppe statt. Die
Zertifizierungsgesellschaft TÜV Austria auditierte uns
erneut ohne Abweichungen. Auch das im Jahr 2019
eingeführte IT-Sicherheitsmanagementsystem nach VDS
10000 wurde im letzten Jahr einem Rezertifizierungsaudit
unterzogen. Die vorhandenen hohen Sicherheitsstandards
wurden erneut überprüft und durch einen externen
IT-Sicherheitsbeauftragten bestätigt. Es gab keine
meldepflichtigen Verletzungen des Schutzes
personenbezogener Daten gemäß Art. 33 DSGVO.
Den Erfolg unseres Unternehmens sichern wir durch
Kostendisziplin sowie eine nachhaltige Steigerung unserer
Produktivität. Unternehmensbereiche und -prozesse
werden anhand einer Benchmark bewertet und daraus Chancen
zur Verbesserung abgeleitet und umgesetzt. Zurzeit liegt
unser Fokus auf der Digitalisierung unserer Prozesse und
dem Ausbau der Social Media Aktivitäten, aber auch auf
dem Ausbau unserer Marke MEGA und der Konzentration auf
unsere Kernpartner. Mit der Marke MEGA differenzieren wir
uns nachhaltig von unseren Wettbewerbern. Ende 2023 haben
wir damit begonnen, unseren Onlineshop technologisch in die
Cloud zu migrieren, um die Online-Infrastruktur für
unsere Kunden zukunftssicher zu gestalten.
Ein besonderes Augenmerk legen wir auf die
Marktentwicklung und die Wettbewerberstruktur in unserer
Branche. Im Rahmen einer zukunftsorientierten
Geschäftspolitik nutzen wir Chancen für ein
Wachsen durch die Integration von Unternehmen bzw.
Unternehmensteilen in die MEGA Gruppe.
Die Liquidität ist in der MEGA Gruppe jederzeit
gegeben. Finanzierungsbedarf und -Struktur werden
regelmäßig geprüft und - falls erforderlich
- an die Markgegebenheiten angepasst. Der Kapitalbedarf der
MEGA Gruppe wird aus dem operativen Cashflow sowie durch
die Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen
gedeckt.
Aus unserer Sicht sind in keinem Unternehmens- oder
Aufgabenbereich bestandsgefährdende Risiken oder
solche mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögen-,
Ertrags- und Finanzlage erkennbar.
Unseren Kunden aber auch unseren Industriepartnern
und Geschäftsfreunden danken wir sehr, dass wir diese
großen Herausforderungen des Jahres 2023 gemeinsam
erfolgreich bewältigen konnten und dass sie uns ihre
Treue gehalten haben. Auch danken wir unseren
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement
und ihre hervorragenden Leistungen zum Wohle der MEGA
Gruppe. Bleiben Sie uns weiterhin verbunden und lassen Sie
uns gemeinsam die Chancen des Jahres 2024 nutzen.
| Volker König |
Dr. Peter Zillmer |
|
Geschäftsführer |
Geschäftsführer |
Gesellschafterversammlung
der SKV GmbH Zu den Sandbeeten 4 35043 Marburg
am 08.07.2024 in Hamburg
| Gesellschafter: |
MEGA eG vertreten durch
die Vorstandsmitglieder Volker König und Dr.
Peter Zillmer |
zu 100 % |
Hiermit fassen der/die Gesellschafter folgende
Beschlüsse:
1. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 mit
folgenden Eckdaten
| Bilanzsumme |
€ |
9.482.143,41 |
| Jahresfehlbetrag |
€ |
- 276.961,27 |
|
Verlustübernahme |
€ |
276.961,27 |
| Gewinnvortrag |
€ |
343.121,15 |
| Bilanzgewinn |
€ |
343.121,15 |
wird hiermit festgestellt und genehmigt.
2. Den Geschäftsführern wird für das
Geschäftsjahr 2023 Entlastung erteilt.
3. Der Jahresfehlbetrag wird aufgrund eines
Ergebnisabführungsvertrages von der MEGA eG
übernommen.
4. Der Auftrag zur Prüfung des Jahresabschlusses
für das Geschäftsjahr 2024 wird an die AWADO
Deutsche Audit GmbH, Hannover erteilt.
| Volker König |
Dr. Peter Zillmer |
Bestätigungsvermerk
des unabhängigen Abschlussprüfers
An die SKV GmbH, Marburg
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SKV GmbH -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der SKV GmbH für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
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ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
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beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Unternehmens vermittelt.
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beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
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führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
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Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
AWADO GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Dokument unterschrieben
von: Michael Krone |
Dokument unterschrieben
von: Ulf Büchsenschütz |
| Krone |
Büchsenschütz |
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Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
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