Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 16188
Vorher
Ansorg-Belux Holding GmbHAnsorg Holding GmbHAnsorg GmbH
Eingetragen
7.1.2004
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
ist die Planung, Entwicklung und Herstellung von lichttechnischen Anlagen, Beleuchtungsanlagen und Beleuchtungsgeräten aller Art, sowie der Vertrieb dieser Anlagen und der Handel mit diesen Anlagen und Geräten aller Art, einschließlich Import und Export dieser Erzeugnisse, sowie die Beteiligung an gleichartigen Unternehmen im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Korflür
seit 8.10.2025
Geschäftsführer
Peter Baldowsky
seit 8.10.2025
Prokura
Joachim Schürholz
seit 9.12.2024
Geschäftsführer
Franz-Josef Heckmanns
seit 25.6.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TRILUX GmbH & Co. KG
Germany
350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ansorg GmbH

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Lizenzen und ähnliche Rechte und Werte 2.854.059,00 3.039.305,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.855,00 473.260,00
3. Geleistete Anzahlungen 364.112,66 0,00
1.151.967,66 473.260,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 292.000,00 292.000,00
4.298.026,66 3.804.565,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.524.854,00 2.545.572,00
2. Unfertige Erzeugnisse 164.570,65 233.042,00
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.274.133,23 3.374.996,84
4. Geleistete Anzahlungen 306.850,69 375.181,49
5.270.408,57 6.528.792,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.257.987,97 2.571.320,34
2. Sonstige Vermögensgegenstände 446.068,10 1.212.898,30
3.704.056,07 3.784.218,64
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 999.123,41 346.123,56
9.973.588,05 10.659.134,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.374,49 27.295,93
14.328.989,20 14.490.995,46

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 5.740.000,00 5.740.000,00
III. Verlustvortrag -1.238.631,89
IV. Jahresüberschuss 844.707,13
V. Bilanzverlust im Vorjahr -1.238.631,89
5.446.075,24 4.601.368,11
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 339.877,00 333.220,00
2. Sonstige Rückstellungen 821.080,36 1.012.287,69
1.160.957,36 1.345.507,69
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 804.695,62 907.426,04
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.380.499,39 1.420.318,06
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 824.489,99 652.072,76
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.712.271,60 5.564.302,80
- davon aus Steuern: EUR 107.461,03 (Vorjahr: EUR 146.516,00) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.521,19 (Vorjahr: EUR 9.030,89) -
7.721.956,60 8.544.119,66
14.328.989,20 14.490.995,46

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2022

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 28.703.001,83 25.286.043,85
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -40.783,66 -299.360,68
3. Sonstige betriebliche Erträge 503.374,28 438.800,95
29.165.592,45 25.425.484,12
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.883.498,66 12.030.516,47
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.713.236,35 3.745.494,82
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.288.514,73 3.942.925,10
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 736.023,38 700.343,71
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 679.337,55 617.662,61
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.991.423,39 5.620.730,25
28.292.034,06 26.657.672,96
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.510,65 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 27.848,80 -26.338,15 -8.470,41
847.220,24 -1.240.659,25
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
11. Ergebnis nach Steuern 847.220,24 -1.240.659,25
12. sonstige Steuern 2.513,11 855,63
13. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 844.707,13 -1.241.514,88
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -1.497.117,01
15. Entnahme aus der Kapitalrücklage 1.500.000,00
16. Bilanzverlust (Vorjahr) -1.238.631,89

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Sitz der Ansorg GmbH ist Mülheim an der Ruhr. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 16188 im Register des Amtsgerichts Duisburg eingetragen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 HGB.

Teilweise wurden die handelsrechtlichen Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften genutzt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Allgemeines

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. sowie §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert.

Im Vorjahr haben die Gesellschafter Ergebnisverwendungen für das Geschäftsjahr 2021 im Geschäftsjahr 2021 beschlossen, sodass die Position "Bilanzverlust" auszuweisen war. Im Jahr 2022 lagen noch keine Verwendungsbeschlüsse für das Jahresergebnis vor.

Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzposten werden im Anhang gemacht.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet.

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig oder unverändert angewendet.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Das Wahlrecht der Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten wurde nicht genutzt.

II. Bilanzierung und Bewertung der Bilanzposten

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Dabei wird für Lizenzen eine Nutzungsdauer von zehn Jahren und für Software-Nutzungsdauern von drei bis fünf Jahren angenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die mit einer Dauer zwischen 3 und 15 Jahren bemessen wurden, abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die vor dem 1. Januar 2010 zugegangen sind, wird die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Zur linearen Methode wird in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt, übergegangen. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Vom Forderungsbestand wurde eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt. Soweit notwendig wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Fremdwährungsbestände werden zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 KGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Der Aktivüberhang Latente Steuern in Höhe von TEUR 95 (Vj.: TEUR 92) wurde nicht bilanziert. Es handelt sich im Wesentlichen um Wertabweichungen im Sachanlagevermögen, bei Pensionsrückstellungen und bei Sonstigen Rückstellungen. Zur Anwendung kam ein Durchschnitts-Steuersatz von 36,13%.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz als Durchschnitt der letzten 10 Jahre zum Zeitpunkt der Ermittlung in Höhe von 1,78% (Vorjahr: 1,94%) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden mit 2,00 % (Vorjahr: 1,75%) berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected-Unit-Credit-Methode. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck verwendet. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren zum Zeitpunkt der Ermittlung in Höhe von 1,42 % (Vorjahr: 1,37 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet.

Die Verbindlichkeiten sind in Höhe des Erfüllungsbetrags passiviert.

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

III. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse aus Warenverkäufen werden ausgewiesen, sobald die Lieferung ausgeführt und das wirtschaftliche oder rechtliche Eigentum auf den Käufer übergegangen ist. Umsatzerlöse aus Werkverträgen werden erfasst, sobald die Leistung erbracht wurde. Wahrscheinliche Risiken aus der Rücknahme von Erzeugnissen und Waren sowie aufgrund von Gewährleistungen oder sonstigen Reklamationen werden für bekannte Einzelrisiken zurückgestellt.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

C. Erläuterungen zur Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
Ansorg Srl, Bozen, Italien TEUR 100 % 96 2
Ansorg SARL, Entzheim, Frankreich TEUR 100 % 479 311 *)

*) Das Ergebnis der Ansorg SARL, Entzheim-FR gilt als vorläufig.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf TEUR 3.258 (Vj TEUR 2.571). Davon betreffen TEUR 15 (Vj.: TEUR 0) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen nahestehende Unternehmen.

Für Risiko behaftete Forderungen, für die eine Warenkreditversicherung besteht, sind Einzelwertberichtigungen nur auf die nicht versicherten Teilbeträge gebildet worden.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 57,8 (Vj. TEUR 57,8) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen umfassen die Verpflichtungen aus einer laufenden Rentenverpflichtung in vollem Umfang.

Der Unterschiedsbetrag für Pensionsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB, zwischen der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Rückstellung unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Zinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (zum Stichtag: 1,78 %; Vj.: 1,37 %) beträgt TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 28) und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abgrenzungen im Personalbereich, insbesondere für Jubiläumsgelder, Abfindungen/Lohnfortzahlungen sowie Garantieverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten (Vorjahreswerte in Klammern):

TEUR TEUR TEUR
Restlaufzeit
Gesamt 31.12.2022 bis zu 1 Jahr über 1 Jahr
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 805 805 0
(907) (907) (0)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.381 1.381 0
(1.420) (1.420) (0)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 824 824 0
(652) (652) (0)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.712 4.712 0
(5.565) (5.565) (0)
7.722 7.722 0
(8.544) (8.544) (0)

Vorbehaltlich des gesonderten Ausweises der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wären die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 474 (Vj.: TEUR 302) unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auszuweisen und in Höhe von TEUR 350 (Vj.: TEUR 350) in den sonstigen Verbindlichkeiten.

II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 278 (Vj.: TEUR 132) enthalten. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen mit TEUR 93 (Vj.: TEUR 89) und Erträge aus nicht in Anspruch genommenen Kundenguthaben mit TEUR 186 (Vj.: TEUR 43). Weiterhin sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 81 (Vj.: TEUR 219), aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 11 (Vj.: TEUR 71) sowie Erträge aus Schadensersatz in Höhe von TEUR 131 (Vj.: TEUR 0) enthalten.

Personalaufwand

Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 68 (Vj.: TEUR 103).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 132 (Vj.: TEUR 214).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 28 (Vj.: TEUR 8) enthalten in Höhe von TEUR 7 (Vj.: TEUR 8) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie der Jubiläumsrückstellung.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 866 (Vj.: TEUR 1.386) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Restlaufzeit Monate TEUR
Miet- und Leasingverpflichtungen 0 - 12 650
Miet- und Leasingverpflichtungen 13-60 216
Miet- und Leasingverpflichtungen > 60 0
866

Weitere finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestanden nicht.

Mitarbeiter

Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:

2022 2021
Angestellte 65 60
Gesamt 65 60

Geschäftsführung

zu Geschäftsführern sind bestellt:

 

Manfred Meier, Geschäftsführer, Zuzgen / Schweiz

- gemeinsam vertretungsberechtigt oder zusammen mit einem Prokuristen -

 

Rudolf Pütz, Geschäftsführer, Königstein im Taunus

- gemeinsam vertretungsberechtigt oder zusammen mit einem Prokuristen -Salvatore Brancato, Geschäftsführer, Voerde

- gemeinsam vertretungsberechtigt oder zusammen mit einem Prokuristen -

 

Dr. Björn Damm, Geschäftsführer, Düsseldorf (ab 26.07.2022)

- gemeinsam vertretungsberechtigt oder zusammen mit einem Prokuristen -

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2022 Bezüge von rd. TEUR 370. Auf die Angabe im Vorjahr wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernrechnungslegung

Ein Konzernabschluss braucht zum Stichtag nicht aufgestellt werden, da die Größenkriterien des § 293 HGB nicht erfüllt sind.

Bilanzverlust / Ergebnisverwendung

Die Gesellschafter haben im Geschäftsjahr 2021 einen Betrag von TEUR 800 in die Kapitalrücklage eingelegt und aus der Kapitalrücklage einen Betrag von TEUR 1.500 zum Ausgleich des Verlustvortrages entnommen. Der Verlustvortrag aus dem Vorjahr sowie der Jahresüberschuss 2022 sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Prüfungs- und Beratungsgebühren nach § 285 Nr. 17 HGB

Das im Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüferleistungen beträgt TEUR 16 (Vj.: TEUR 15). Andere Leistungen wurden nicht erbracht.

Nachtragsbericht

Im Jahr 2023 haben sich die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts auf die globale Wirtschaft weiter verstärkt. Statt einer Entspannung der Lieferengpässe und einem Anstieg des privaten Konsums prägen nun schwankende Energiepreise, außerordentlich hohe Inflationsraten, neue Belastungen der Lieferketten und eine hohe Unsicherheit das Konjunkturbild.

Diese Entwicklungen haben zu einer Verlangsamung des privaten Konsums, des Außenhandels und der Investitionsbereitschaft von Unternehmen geführt.

Anstelle eines dynamischen Aufschwungs wird für dieses Jahr bestenfalls ein moderates Wachstum erwartet. Angesichts dieser Rahmenbedingungen bestehen weiterhin Unsicherheiten darüber, wie sich die globale wirtschaftliche Situation auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirkt.

Bedeutende Ereignisse nach dem Stichtag, die sich auf das Geschäftsjahr 2023 ertragsseitig auswirken:

Peek & Cloppenburg, Deutschlands größter Modehändler, stellte am 3. März 2023 einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren in Eigenverwaltung unter Aufsicht eines gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalters. Die Geschäftsführung hat den Antrag gestellt, um einen Restrukturierungsprozess zu beschleunigen und um sich für die Zukunft neu aufzustellen.

Weitere Gesellschaften der Gruppe im In- und Ausland sowie die Schwestergesellschaft Peek & Cloppenburg in Österreich sind nicht vom Schutzschirm betroffen. Sie führen ihre Geschäftstätigkeit ohne Einschränkung fort.

Das Amtsgericht in Düsseldorf bestätigt zum 1. Juni 2023 das Verfahren in Eigenverwaltung. Kernelemente der Restrukturierung ist laut dem Sanierungsplan die Neuaufstellung des Unternehmens sowie eine Einigung mit den Gläubigern.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- oder Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

 

Mülheim an der Ruhr, 18. Juli 2023

Ansorg GmbH

Die Geschäftsführung

Manfred Meier

Rudolf Pütz

Salvatore Brancato

Björn Damm

Anlagenspiegel

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Historische Anschaffungskosten
Stand 1.1.2022 Zugänge Umgliederungen Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 3.500.000,00 0,00 0,00 0,00 3.500.000,00
2. Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte (Software) 175.166,81 171.920,66 0,00 86.411,00 260.676,47
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 3.675.166,81 171.920,66 0,00 86.411,00 3.760.676,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 35.949,46 0,00 0,00 0,00 35.949,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.984.498,78 636.765,89 0,00 303.390,54 3.317.874,13
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 364.112,66 0,00 0,00 364.112,66
Sachanlagen insgesamt 3.020.448,24 1.000.878,55 0,00 303.390,54 3.717.936,25
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 292.000,00 0,00 0,00 0,00 292.000,00
292.000,00 0,00 0,00 0,00 292.000,00
Anlagevermögen gesamt 6.987.615,05 1.172.799,21 0,00 389.801,54 7.770.612,72
Kumulierte Abschreibungen
Stand 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 466.667,00 350.000,00 0,00 816.667,00
2. Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte (Software) 169.194,81 7.166,66 86.411,00 89.950,47
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 635.861,81 357.166,66 86.411,00 906.617,47
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 35.949,46 0,00 0,00 35.949,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.511.238,78 322.170,89 303.390,54 2.530.019,13
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen insgesamt 2.547.188,24 322.170,89 303.390,54 2.565.968,59
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen gesamt 3.183.050,05 679.337,55 389.801,54 3.472.586,06
Buchwerte
Stand 31.12.2022 Stand Vorjahr
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Lizenzen 2.683.333,00 3.033.333,00
2. Entgeltlich erworbene ähnliche Rechte und Werte (Software) 170.726,00 5.972,00
Immaterielle Vermögensgegenstände insgesamt 2.854.059,00 3.039.305,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 787.855,00 473.260,00
3. Geleistete Anzahlungen 364.112,66 0,00
Sachanlagen insgesamt 1.151.967,66 473.260,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 292.000,00 292.000,00
292.000,00 292.000,00
Anlagevermögen gesamt 4.298.026,66 3.804.565,00

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2022 BIS ZUM 31. DEZEMBER 2022

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

1.1. Geschäftsmodell und Unternehmensstruktur

Die Ansorg GmbH ist ein international tätiges Unternehmen in der Planung, Entwicklung und Herstellung von lichttechnischen Produkten und Beleuchtungsanlagen für den Retail-/Einzelhandel, sowie Vertrieb dieser Produkte/Anlagen und Handel mit diesen Anlagen und Geräten, einschließlich Import und Export dieser Erzeugnisse. Zu den Produkten gehören sowohl Standardleuchten als auch Kundensonderlösungen. Ergänzt wird das Sortiment durch ausgesuchte Fremdprodukte für ganzheitliche Lichtkonzepte, die als Handelsware zugekauft werden. Der Kernmarkt von Ansorg ist der Retailhandel.

National arbeitet das Unternehmen im Direktvertrieb mit einem eigenen Vertriebsteam und Lichtplanung. International wird die Ansorg durch Tochtergesellschaften und derzeit in ca. 20 Ländern durch eigene Vertriebsmitarbeiter und über Handelspartner / Partnerbetriebe vertreten.

Im Rahmen von Kunden-Rollouts folgt Ansorg der Kundenexpansion in neue regionale Märkte. Ansorg Produkte sind insgesamt in über 100 Ländern im Einsatz.

Die Gesellschafterstruktur ist seit dem 1. November 2020 unverändert. Der Gesellschafterkreis besteht aus fünf natürlichen Personen, die teilweise die jetzige Geschäftsführung abbilden.

1.2. Forschung und Entwicklung

Neue Produkte und / oder Weiterentwicklungen sichern die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit der Ansorg GmbH. Die Entwicklungsabteilung ist dabei operativ ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht eine markt- und kundenorientierte Anwendungsentwicklung, die nachhaltig zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Durch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern und technologieführenden Unternehmen in den unterschiedlichen Technologie-Sparten (z.B. Materialentwicklung/LED Effizienz/Reflektor-Technologie/Steuerungstechnik) verfolgen wir das Ziel, neue Anwendungsfelder zu definieren, bei denen für Endkunden ein Mehrwert geschaffen werden kann bzw. für die Retail-Marken eine Differenzierung am Markt ermöglicht wird. Dies spiegelt sich auch in einer smarten Integration von neuen Technologien in Beleuchtungskonzepten und Produkten wider.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung war geprägt von einer allgemeinen Erholung nach den wirtschaftlichen Einbrüchen aufgrund der COVID-19-Pandemie. Viele Länder konnten ihre Wirtschaftstätigkeit wieder ausüben und verzeichneten ein solides Wachstum. Insbesondere die fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie die USA, China und die Europäische Union verzeichneten eine deutliche Erholung und erreichten teilweise sogar ein höheres Wirtschaftsniveau als vor der Pandemie. Die Erholung wurde durch umfangreiche fiskal- und geldpolitische Maßnahmen der Regierungen und Zentralbanken unterstützt, die darauf abzielten, das Wachstum anzukurbeln und die Beschäftigung zu fördern.

Trotz der allgemeinen Erholung gab es jedoch auch Herausforderungen. Auch im Jahr 2022 führten globale Lieferkettenengpässe und steigende Rohstoffpreise zu Produktionsausfällen und Inflationstendenzen in einigen Ländern. Diese Faktoren beeinflussten die wirtschaftliche Entwicklung in bestimmten Regionen und führten zu einer gewissen Heterogenität im globalen Wachstum.

Darüber hinaus prägten geopolitische Spannungen und Handelskonflikte die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022. Insbesondere der Konflikt in der Ukraine stellte ein bedeutender geopolitischer Faktor dar, der Auswirkungen auf die globale Wirtschaft hatte. Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland erreichte im Jahr 2022 eine Eskalation, als Russland eine militärische Invasion in Teilen der Ukraine durchführte. Diese Handlung führte zu einer Verschlechterung der geopolitischen Lage und einer Zunahme der Spannungen zwischen Russland und den westlichen Staaten. Die Ukraine ist ein wichtiger Transitstaat für den Energiefluss nach Europa, insbesondere für russische Gaslieferungen. Die militärischen Auseinandersetzungen und die Unsicherheit bezüglich der Energieversorgung führten zu Sorgen über mögliche Engpässe und Preisschwankungen auf dem Energiemarkt.

Die Auswirkungen waren jedoch regional unterschiedlich und hingen von der Abhängigkeit einzelner Länder von der Ukraine als Handelspartner oder als Energiequelle ab.

Trotz der Herausforderungen durch den Konflikt zeigte die Weltwirtschaft insgesamt eine gewisse Widerstandsfähigkeit und setzte ihren Erholungskurs fort.

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete im Jahr 2022 eine Erholung nach den wirtschaftlichen Einbrüchen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs wieder, wenngleich auf einem etwas moderateren Niveau im Vergleich zu einigen anderen großen Volkswirtschaften. Dieses Wachstum wurde hauptsächlich durch eine starke Nachfrage nach deutschen Exportgütern getrieben. Dies war teilweise auf die Erholung der internationalen Handelsaktivitäten und die steigende Nachfrage nach Investitionsgütern zurückzuführen. Die deutschen Exportunternehmen profitierten auch von der wirtschaftlichen Erholung in den USA und China, zwei der wichtigsten Handelspartner Deutschlands.

Dennoch gab es auch Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022. Die steigenden Rohstoffpreise und Engpässe in den Lieferketten belasteten die Produktionskosten und führten zu Inflationstendenzen. Die Energiepreise stiegen ebenfalls an, insbesondere aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Energieversorgung durch Russland. Diese Entwicklungen beeinflussten die Gewinnsituation vieler Unternehmen und erhöhten den Druck auf die Verbraucher.

Insgesamt konnte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 eine solide Erholung verzeichnen, wenngleich einige Herausforderungen vorhanden waren. Die Exportnachfrage und die allmähliche Erholung des Inlandskonsums waren die Haupttriebfedern für das Wachstum. Die Unsicherheiten im internationalen Handel, die Inflationsrisiken und die Energiesicherheit blieben jedoch wichtige Faktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland beeinflussten.

2.2 Branchenbezogene Entwicklung und Geschäftsverlauf

2.2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Für Ansorg ist vornehmlich die Entwicklung in den relevanten Retail-Segmenten, z.B. Food, Automotive, Fashion von Bedeutung. Nach dem Abebben der Covid-19 Pandemie bleibt unser Geschäft im Jahr 2022 weiterhin beeinflusst von Lieferketten-Engpässen, die vor allem elektronische Bauteile, z.B. LEDs, Treiber, umfassen sowie von Kostensteigerungen bei Vormaterialien und Frachten. Ebenso haben die drastisch gestiegenen Energiekosten einen erheblichen Einfluss auf unsere Branche und Kunden.

Die Einzelhandelsumsätze mit Lebensmitteln in Deutschland sanken 2022 laut statistischem Bundesamt real gegenüber 2021 um -4,6%. Gegenüber 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, verzeichnete die Branche einen realen Umsatzrückgang von 1,1%.

Unverändert kritisch ist die Entwicklung im Fashion-Handel zu bewerten. Dieser ist von Nachfrageverschiebungen in die Online-Kanäle sowie von einer Kaufzurückhaltung der Konsumenten aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten negativ betroffen. Das findet Niederschlag in Store-Schließungen, Investitionszurückhaltung und vermehrt auch Insolvenzen.

Dennoch zeigt sich, dass viele Händler und Marken ihr stationäres Geschäft stärken und wieder in ihre Läden investieren. Dabei werden insbesondere auch Investitionen in energiesparende Lösungen priorisiert. Dies kommt der Ausstattung bzw. Umrüstung von Läden mit modernster, energieeffizienter LED-Beleuchtung zugute.

2.2.2 Geschäftsverlauf der Ansorg GmbH

Die Ansorg hat das Geschäftsjahr 2022 erfolgreich abgeschlossen. Einmal mehr haben sich angesichts der vielfältigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs der konsequente Kurs und die breite und solide internationale Aufstellung bewährt. Der Gesamtumsatz stieg auf ein hohes Niveau, sodass das Ergebnis (EBIT) sich zum Vorjahr deutlich verbesserte.

Die negativen Ergebniseffekte - Rückgang im Retailhandel in Deutschland durch Investition in Kundenpreise, Kostensteigerungen u.a. aus Energie, Rohstoffen, Personal und Logistik konnten durch die positiven Effekte in der Wertschöpfung und Kostendisziplin kompensiert werden.

Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2022 ein Umsatzwachstum 13,51 % realisiert und neue Kunden für Ansorg gewonnen werden. Durch Sondereinsätze und hohe Flexibilität ist es gelungen, die Herausforderungen aus den Lieferengpässen bei Vormaterialien und elektronischen Komponenten sowie überproportionale Kostensteigerungen bei nahezu allen Rohstoffen, Bauteilen und Frachten, zu meistern. Die Aufträge konnten dadurch dennoch fristgerecht geliefert und sämtliche Kunden zufrieden gestellt werden.

Die jährliche Kundenzufriedenheitsanalyse unterstreicht die positive Entwicklung und kundenorientierte Ausrichtung von Ansorg.

Um uns für die herausfordernde Lage auf der Beschaffungsseite optimal auszurichten, konnten wir mit einer Vielzahl von Kunden Jahreskontrakte vereinbaren, die uns erlaubten, vorausschauend zu disponieren und damit unsere Kunden termingerecht zu beliefern.

Da im Retail längerfristige Abnahmekontrakte üblich sind, konnten die Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite nicht in gleichem Maße an den Markt weitergegeben werden. Folglich hat sich die erzielbare Kundenmarge verschlechtert. Hinzu kommen laufende Aufwände aus wichtigen internen Strukturprojekten zur nachhaltigen Zukunftsausrichtung von Ansorg.

Vor diesem Hintergrund war das Geschäftsjahr 2022 von einem Wachstumsschub bei Aufträgen und Umsätzen sowie einer wesentlichen Verbesserung des Geschäftsergebnisses gegenüber den Vorjahren geprägt.

Die Umsatzentwicklung ergibt folgendes Bild:

Vertriebsregion Deutschland

Umsatz 2022: 10.110 TEUR

% z. Vorjahr: + 14 %

Vertriebsregion International

Umsatz 2022: 18.593 TEUR

% z. Vorjahr: + 13 %

Gesamtumsatz 28.703 TEUR / + 13,5 % z. Vorjahr 2021

2.3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.3.1. Ertragslage

Die Ertragslage hat sich 2022 vom Corona-bedingten Einbruch der Vorjahre erholt. Der Anstieg des Gesamtumsatzes um 13,5 % zum Vorjahr unterteilt sich in einem Anstieg des Inlandsumsatzes von rd. 14 % und einem Anstieg des Auslandsumsatz von rd. 13 %. Die Auswirkungen der o.g. Effekte sorgten in der ersten Jahreshälfte für Unterschreitungen der budgetierten Umsätze. Erst mit Beginn des dritten Quartals konnten die budgetierten Umsätze erreicht bzw. teils übertroffen werden.

Das Rohergebnis stieg um 19,9 % zum Vorjahr von 9.649 TEUR auf 11.569 TEUR an. Da sich der relative Materialeinsatz entgegengesetzt verhielt, verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr die Rohertragsquote (Rohertrag im Verhältnis zur Gesamtleistung) von 37,95% auf 39,7 %.

Im Geschäftsjahr 2022 sind die Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um rd. 381 TEUR von rd. 4.643 TEUR auf 5.025 TEUR gestiegen. Die sonstigen betriebliche Aufwendungen sanken zum Vorjahr um 629 TEUR auf 4.991 TEUR.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen sind mit 679 TEUR etwa auf Vorjahresniveau.

Das Finanzergebnis beträgt rd. -26 TEUR (Vj. -8 TEUR). Insgesamt erzielte Ansorg ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 847 TEUR (Vj. -1.241 TEUR).

2.3.2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 162 TEUR auf nunmehr 14.329 TEUR. Der Rückgang ist durch die Reduzierung der Vorräte, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Zunahme flüssiger Mittel bedingt.

Die Eigenkapitalquote beträgt 38 % (Vj. 32 %). Die Verbindlichkeiten betragen 7.722 TEUR (Vj. 8.544). Davon sind rd. 4.321 TEUR Verbindlichkeiten (Vj. 5.100 TEUR), die das Darlehen von nahestehenden Personen der Gesellschafter an die Ansorg GmbH umfassen. Zusätzliche Finanzierungen über Kreditinstitute sind im Geschäftsjahr nicht erfolgt.

Durch diese Entwicklung verbesserte sich die Bilanzstruktur. Dies ging mit einer verbesserten Liquidität und einer Reduzierung der mittel- und langfristigen Schulden einher.

2.3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren sind die Kennzahlen Personalaufwand im Verhältnis zum Rohertrag, Eigenkapitalquote und EBIT-Quote (operatives Ergebnis/Umsatz) definiert.

Der Personalaufwand im Verhältnis zum Rohertrag hat sich im Jahr 2022 auf 43,4 % (Vj. 48 %) verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem Vorjahr und beträgt 38 % (Vj. 32 %) der Bilanzsumme.

Die EBIT-Quote (EBIT / Gesamtleistung) verbesserte sich zum Vorjahr und beträgt 3,0 % (Vj. -4,9 %). Durch weitere Kostenreduzierungs- und Vertriebsmaßnahmen soll die EBIT-Quote weiterhin verbessert werden.

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir Folgendes an:

Ansorg strebt eine sehr hohe Kundenbindung und -zufriedenheit an. Die Geschäftsführung will diese vor allem durch zuverlässige Lieferungen und schnelle Reaktionen auf Kundenanfragen und Wünsche erreichen. Wir führen laufend Kundenzufriedenheitsbefragungen durch. Dabei ist der "Net Promoter Score" der Ausgangspunkt für ein abgeleitetes Ziel- und Maßnahmensystem zur weiteren Stärkung von Kundenzufriedenheit und -loyalität. Neben den Kunden ist uns ebenso die Mitarbeiterzufriedenheit besonders wichtig. Wir versuchen mit verschiedenen Instrumenten wie z.B. Mitarbeiterbefragungen, Homeoffice, Weiterbildung, gerechte Entlohnung sowie leistungsbezogenen Boni eine hohe Identifikation und Engagement zu schaffen. Ebenso legen wir Wert auf unsere Führungswerte, die auf eine wertschätzende, motivierende und leistungsorientierte Führungs- und Unternehmenskultur ausgerichtet sind.

2.3.4 Zusammenfassung und aktuelle Situation

Vor dem Hintergrund der im Geschäftsjahr 2022 überwundenen Pandemie und der wieder anziehenden Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, Europa und weltweit haben die ergriffenen Kosteneinsparungs- und Vertriebsmaßnahmen dazu geführt, dass insgesamt ein positives Ergebnis erreicht wurde.

Strategische Projekte wurden aufgesetzt und konsequent bearbeitet. Sie haben in zentralen Unternehmensbereichen und -prozessen zu deutlichen Verbesserungen geführt, die sich in den erfolgsrelevanten Kennzahlen positiv niederschlagen.

3. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

3.1 CHANCENBERICHT

Ansorg hat die erforderlichen Maßnahmen ergriffen, um die wirtschaftliche Lage zu stabilisieren und nachhaltig zu verbessern. Hierzu zählen:

Automatisierung vieler Prozesse durch die Implementierung eines neuen ERP-Systems

Reduzierung der Bestände und Etablierung eines Vorplanungs-Managements

Optimierung der Lieferketten

Relaunch der Ansorg Website

Aufbau Digitaler Lichtraum und digitaler Kundenpräsentationen

Weiterhin striktes Kostenmanagement

Das Ende 2021 gestartete ERP-Projekt wurde im Geschäftsjahr 2022 komplett neu aufgesetzt und pünktlich zum Jahreswechsel implementiert. Wir schaffen damit die Voraussetzungen für erhebliche Vereinfachungen und Beschleunigung von Prozessen sowie eine durchgängige Transparenz im Unternehmen.

Weiterhin besteht ein deutlicher Nachholbedarf bei bestehenden Store-Beleuchtungen. Viele Einzelhandelsunternehmen haben nach wie vor "alte Leuchtentechnik" bzw. Leuchten der frühen LED-Generation im Einsatz. Sie verspielen damit einerseits wertvolle Verkaufspotentiale und sind anderseits den hohen Energiepreisen besonders ausgesetzt. Hierfür haben wir ein Refurbishment Konzept implementiert, welches deutliche Einsparungspotentiale bei Energiekosten und CO 2 -Verbrauch eröffnet. Neue Zielkunden werden mit dem Angebot angesprochen.

Ansorg ist von seiner Grundhaltung ein nachhaltiges Unternehmen. Langlebige, hochwertige Produkte und verantwortungsvolles Handeln auf allen Stufen des Kreislaufsystems bilden für uns daher die Grundlage. Nachhaltigkeit und Klimaschutz sind zu unabdingbaren strategischen Parametern geworden, jedes Unternehmen muss daran arbeiten, seine Nachhaltigkeitsbilanz zu verbessern. Vor diesem Hintergrund sehen wir gute Chancen für Ansorg im Markt. Mit unseren Lichtkonzepten und Produkten haben wir vor, verkaufsfördernde, effiziente und nachhaltige Retail-Stores zu schaffen.

Durch flache Hierarchien und teamorientierte Führung wollen wir sicherstellen, dass alle wichtigen Entwicklungen frühzeitig erkannt werden und bei Fehlentwicklungen entsprechend gegengesteuert werden kann. Das Controllingsystem basiert auf einem monatlichen Berichtsystem, welches über die relevanten Kennzahlen informiert. Sämtliche Grunddaten werden mit den Planzahlen abgeglichen. Mit diesen betriebswirtschaftlichen Instrumenten werden sowohl operative als auch strategische Steuerungs- und Kontrollaufgaben durchgeführt.

Darüber hinaus besteht durch die Gesellschafterstruktur eine stabile und erfahrene Unternehmensführung, die zukunftsgerichtet investiert und die Voraussetzungen für eine stabile Unternehmensentwicklung schafft.

3.2 RISIKOBERICHT

3.2.1 Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken

Die Risiken für ein Unternehmen hängen nicht nur von der Ausrichtung des Unternehmens selbst ab. Vielmehr ist die gesamte Branche hinsichtlich Kunden- und Wettbewerbsverhalten gesamtheitlich zu berücksichtigen, um strategische Impulse zu setzen.

Die Covid-19 Pandemie hat ihre Auswirkungen weitestgehend verloren und das gesellschaftliche Leben ist zu einer neuen Normalität zurückgekehrt. Dennoch bleibt es dabei, dass die Umsatzverlagerungen in digitale Kanäle weiterhin hoch bleiben und dem stationären Einzelhandel entgehen. Hinzu kommen Kaufzurückhaltung der Konsumenten durch hohe Inflation und überproportionale Energiepreisverteuerungen.

Auf der Kostenseite führen die Lieferketten-Engpässe zu einem anhalten Druck auf die Margen, zumal eine Preisanhebung und -durchsetzung im Großkundengeschäft nicht unmittelbar möglich ist. Umso mehr ist es notwendig, die Möglichkeiten für Rationalisierungen konsequent zu nutzen.

Ein Risiko auf der Absatzseite bildet die geschäftstypische Kundenstruktur, die sich gezielt auf Großkunden ausrichtet. Sie birgt das Risiko eines signifikanten Umsatzeinbruchs bei Wegfall einzelner umsatzstarker Kunden.

Wir registrieren daneben, dass Großkunden ihr Zahlungsverhalten verändern und grundsätzlich die Zahlungsziele nicht gänzlich einhalten. Wir reagieren mit engem Monitoring und konsequentem Forderungsmanagement.

Sondereffekte aus der Einführung einer neuen ERP-Software und Neuausrichtung der gesamten IT-Infrastruktur sind im Ergebnis 2022 mit beinhaltet.

3.2.2 Finanzwirtschaftliche Risiken

Vor dem Hintergrund der in den Vorabschnitten ausgeführten Gegebenheiten hat sich die finanzwirtschaftliche Situation zum Vorjahr dennoch verbessert. Sie bleibt weiterhin durch gezieltes Cash Management in enger Beobachtung, so dass eine Stabilisierung erreicht werden kann.

Aufgrund der derzeit ausreichenden Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens und der erwarteten Umsatzentwicklung können wir keine kurzfristigen Liquiditätsrisiken erkennen. Wir gehen davon aus, dass die ergriffenen Maßnahmen die Liquidität des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023 sicherstellen.

Durch die bestehende Finanzierungsstruktur erwarten wir derzeit keine finanziellen Engpässe.

Währungsrisiken werden von uns zeitnah antizipiert, sodass sie keinen maßgeblichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

4. PROGNOSEBERICHT

4.1 Branchenentwicklungen

Die Geschäftsführung ist sich sicher, dass der stationäre Einzelhandel Zukunft hat und es immer Retail-Geschäfte und Gewinner innerhalb der Retail-Branchen geben wird. Das zeigt sich durch anziehende Investitionen vieler Kunden nach Ende der Covid-19 Pandemie.

Unsere Kunden in den verschiedenen Retail-Segmenten sind breit gefächert und teilweise auch systemrelevant. Durch den breiten Branchenmix und eine internationale Vertriebsausrichtung sind wir gut positioniert. Die sich abzeichnenden Strukturverschiebungen im stationären Einzelhandel mit neuen Standort-, Sortiments- und Servicekonzepten eröffnen neue Lichtanwendungen und damit gute Zukunftspotentiale durch neue anwendungsspezifische Lichtlösungen.

Steigende Energiepreise tangieren den stationären Retailhandel erheblich, auch die Beleuchtung ist ein beachtlicher Kostenblock im laufenden Betrieb. Deshalb legen wir einen Schwerpunkt auf wirtschaftliche Refurbishment-Angebote für unsere Kunden. Diese profitieren von Energie- und CO 2 -Einsparungen bei schnellem Return on Invest. Energieeinsparungen von 50 % und Amortisationszeiten unter 3 Jahren machen die Erneuerung älterer Beleuchtungsanlagen wirtschaftlich interessant.

4.2 Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Die für 2022 erwartete Umsatzsteigerung von 10% wurde mit einer tatsächlichen Umsatzsteigerung von 13,5 % übertroffen.

Durch die erfolgten strategischen Maßnahmen, Ausweitung der Kundenbasis und Intensivierung der Exportaktivitäten versprechen wir uns weiterhin anhaltendes Wachstum, sowohl auf dem Inlandsmarkt als auch auf den internationalen Märkten.

Externe Effekte, wie mögliche Auswirkungen der politischen Verwerfungen in Ländern wie Russland sowie Ukraine, oder die Folgen der überproportionalen Kostenentwicklungen z. B. bei Energie und Personal, sorgen weiterhin für Unsicherheiten. Dennoch lassen die ergriffenen Maßnahmen insgesamt eine positive Entwicklung für die Ansorg GmbH erwarten.

Im Geschäftsjahr 2023 erwarten wir eine Steigerung der Umsatzentwicklung um 10 % sowie eine positive Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage.

Wir erwarten für 2023 ein verbessertes Rohergebnis, sodass wir ein positives Betriebsergebnis erzielen können. Ferner erwarten wir entsprechend einen Anstieg der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr.

Wir richten uns noch stärker als in der Vergangenheit auf expandierende Kundengruppen aus, die in ihre Retailstruktur investieren. Insofern sehen wir gute Chancen, den eingeschlagenen Wachstumskurs erfolgreich weiterzuführen und das Unternehmensergebnis nachhaltig zu stärken.

Wir gehen davon aus, auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der Senkung der Herstellkosten für die entwickelten und vertriebenen Erzeugnisse, die mit einem straffen Kostenmanagement innerhalb der gesamten Organisation einhergeht.

 

Mülheim an der Ruhr, den 18. Juli 2023

Ansorg GmbH

Manfred Meier

Rudolf Pütz

Salvatore Brancato

Björn Damm

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Ansorg GmbH, Mülheim an der Ruhr

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Ansorg GmbH, Mülheim an der Ruhr - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ansorg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 18. Juli 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Fritz, Wirtschaftsprüfer

Wulfmeier, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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