Apleona MT Services GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gerald Pilotto seit 20.10.2015 | Geschäftsführer |
Matti Jäkel seit 5.9.2014 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
![]() BIS HIMA GmbHHeinsbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2009Bilanz zum 31.12.2009BIS HIMA GmbH, HeinsbergA K T I V A scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2009 bis 31.12.2009BIS HIMA GmbH, Heinsbergscroll
ANHANG zum 31.12.2009BIS HIMA GmbH, Heinsberg(1) A. Allgemeine Angaben und ErläuterungenMit Verschmelzungsvertrag vom 04.08.2009 und Handelsregistereintrag vom 28.08.2009 erfolgte die Verschmelzung der BIS HIMA GmbH, Heinsberg (aufnehmende Gesellschaft), mit der BIS Industrieservice West GmbH, Düsseldorf. Der Jahresabschluss der BIS HIMA GmbH wird in den nach IFRS aufgestellten Konzernabschluss der Bilfinger Berger AG, Mannheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der Bilfinger Berger AG wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Da dieser Konzernabschluss nach IFRS aufgestellt wird, ergeben sich Abweichungen gegenüber den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden nach HGB. Die Abweichungen ergeben sich insbesondere durch
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Um die Übersichtlichkeit zu verbessern, haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke im Anhang aufgeführt. Weiterhin wurden einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst; sie sind im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. (2) B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert übernommen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Der Wertverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände werden innerhalb von 5 Jahren abgeschrieben. Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren, am Bilanzstichtag beizulegenden Werten angesetzt. Die unfertige Leistung wird mit dem Teil der Herstellungskosten, der in direktem Zusammenhang mit der Leistungserstellung auf den Baustellen entstanden ist, zuzüglich aktivierungsfähiger Gemeinkosten aktiviert; Risiken aus schwebenden Geschäften sind durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Möglichen Risiken haben wir durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Liquide Mittel wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Richttafeln 2005 G ermittelt. Der sich auf Basis der steuerlichen Vorschriften (§ 6a EStG) nach der Teilwertmethode ergebende Wert wurde in der Handelsbilanz um einen gesonderten Betrag aufgestockt, der sich aufgrund der Bewertungen nach IAS 19 ergibt (Rechnungszinssatz 5,50 %, Einkommenssteigerung 2,50 %, Rentenanpassung 1,50 %), wobei als versicherungsmathematisches Verfahren das Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet wird. Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgt auf Vollkostenbasis. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz(3) Darstellung zur Verbesserung der Vergleichbarkeit gem. § 265 Abs. II HGB Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wurden nachstehend die Vorjahreszahlen der verschmolzenen BIS HIMA GmbH und BIS Industrieservice West GmbH zusammengefasst und den aktuellen Zahlen der BIS HIMA GmbH gegenübergestellt. A K T I V A scroll
(4) Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (Anlagespiegel) dargestellt. Die in den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere beinhalten die Geldanlagen zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeitguthaben von Arbeitnehmern (EUR 124.216,77) und für (Lebensarbeitszeitkonten) in Höhe von EUR 130.791,48 das Programm "BIS Lifetime". (5) Zusammensetzung und Fristigkeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände: scroll
Bei den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere Forderungen an die Belegschaft und Forderungen aus Lieferantenverkehr. (6) Die Liquiden Mittel beinhalten Kassenbestände. (7) 100 % der Anteile an der BIS HIMA GmbH werden von der Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG), München, gehalten. Die Bilfinger Berger Industrial Services GmbH ist ein 100%-iges Tochterunternehmen der Bilfinger Berger AG, Mannheim. Somit ist die BIS HIMA GmbH ein verbundenes Unternehmen zur Bilfinger Berger AG und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochtergesellschaften. (8) Aufgrund des Jahresfehlbetrags von EUR 6.026.791,14 und des Verlustvortrages aus dem Vorjahr von EUR 2.824.976,45 ist ein Bilanzverlust von EUR 8.851.767,59 entstanden, so dass sich ein Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von EUR 6.848.246,00 ergeben hat. Eine Überschuldung i.S.v. §19 Inso liegt aber nicht vor, da die Alleingesellschafterin unter dem Datum vom 9. Januar 2006 eine Patronatserklärung abgegeben hat, die mit Schreiben vom 8. Januar 2010 bis zum 30. Juni 2011 als unkündbar erklärt wurde. Danach ist sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat kündbar, wobei die bis zur Beendigung der Patronatserklärung entstandene Zahlungsverpflichtung auch nach Beendigung fortbesteht. (9) Zusammensetzung der Rückstellungen: scroll
Darüber hinaus bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen, die sich nach § 6a EStG berechnen. Der Fehlbetrag für diese Verpflichtungen, der sich nach IAS 19 berechnet, beläuft sich auf EUR 3.484.287,85. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Abfindungen, Urlaubsansprüche, Überstunden-Zeitkonto gewerbliche Arbeitnehmer, ausstehende Lieferantenrechnungen und drohende Verluste. (10) Die Verbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf: scroll
Gegenüber der Alleingesellschafterin Bilfinger Berger Industrial Services GmbH (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG) bestand am 31.Dezember 2009 eine Verbindlichkeit in Höhe von EUR 6.213.169,46 (Vorjahr: EUR 1.727.821; davon EUR 5.674.275,27 -Vorjahr: EUR 1.448.280- aus Cashclearing). Im Vorjahr wurden die erhaltenen Anzahlungen maximal bis zur Höhe des aktivierten Projektes von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Ein darüberhinaus gehender Betrag wurde auf der Passivseite ausgewiesen. Ab den Geschäftsjahr 2009 werden die erhaltenen Anzahlungen insgesamt bis maximal zur Höhe des Gesamtbetrags der unfertigen Leistungen abgesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber den restlichen verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. (11) Sonstige finanzielle Verpflichtungen scroll
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(12) Darstellung zur Verbesserung der Vergleichbarkeit gem. § 265 Abs. II HGB Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit wurden nachstehend die Vorjahreszahlen der verschmolzenen BIS HIMA GmbH und BIS Industrieservice West GmbH zusammengefasst und den aktuellen Zahlen der BIS HIMA GmbH gegenübergestellt. Gewinn- und Verlustrechnung scroll
(13) Die Umsatzerlöse enthalten im wesentlichen Umsätze innerhalb Deutschlands (EUR 55.841.560,52). Des Weiteren wurden Umsätze innerhalb der EU (EUR 809.745,32) und in Drittländern (EUR 1.435,00) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Form von Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen EUR 1.392.017,94. (15) Materialaufwand scroll
(16) Personalaufwand scroll
(17) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Montagesonderkosten, Wertberichtigungen auf Forderungen, Umlagen, Reisekosten sowie Miet- und Leasingkosten. (18) Zinsergebnis scroll
E. Sonstige Angaben(19) Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter scroll
(20) Geschäftsführer im abgelaufenen Geschäftsjahr war:
Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Dortmund, 05.03.2010
Die Geschäftsführung BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BIS HIMA GmbH, Heinsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 10. März 2010 Ernst & Young GmbH Neugebauer, Wirtschaftsprüfer Schaffhauser, Wirtschaftsprüfer LageberichtBIS HIMA GmbH, HeinsbergInhaltsverzeichnis Einleitung Überblick
Gesellschaftliche Strukturen
Geschäftsentwicklung
Geschäftszahlen
Finanzlage Personalentwicklung
Nachtragsbericht Risikobericht und Risikomanagement Ausblick EinleitungDie Hauptkunden der BIS HIMA GmbH (HIMA) kommen überwiegend aus den Bereichen Maschinenbau, Automotiv und der chemischen Industrie. Die Ende 2008 begonnene weltweite Wirtschaftskrise hat einen Großteil der Kunden dazu veranlasst die Produktion weiter zu drosseln bzw. abzustellen. Investitionen und Großreparaturen wurden weiterhin zurückgestellt. Dies führte bereits ab dem 1. Quartal 2009 in einigen Abteilungen zu erheblichen Auslastungsproblemen. Deshalb wurde für die HIMA ab dem 1. April 2009 die Kurzarbeit eingeführt. Am 1. September 2009, rückwirkend zum 1. Januar 2009, wurde die BIS Industrieservice West GmbH mit Sitz in Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf HRB 33425; im Nachfolgenden: BIS IS West genannt) auf die BIS HIMA GmbH fusioniert. Das heißt, die HIMA wurde übernehmender Rechtsträger der BIS IS West. Durch die Verschmelzung mit der BIS IS West wurde das Leistungsportfolio um die Leistungen Industrieisolierung, industrieller Fassadenbau und Innenausbau ergänzt. Aufgrund der schlechten Rahmenvertragskonditionen in diesen Bereichen sind jedoch zusätzliche negative Ergebniseinflüsse zu verzeichnen. ÜberblickDie HIMA ist im Handelsregister Aachen HRB 10321 eingetragen und gehört zum Konzern der Bilfinger Industrial Services GmbH, München (vormals Bilfinger Berger Industrial Services AG, nachfolgend BIS GmbH genannt), die wiederum zum Konzern der Bilfinger Berger AG, Mannheim, gehört. Organisatorisch ist die BIS GmbH in vier Divisions aufgeteilt, Central Europe, Western Europe, Northern & Eastern Europe und International. Die HIMA gehört zur Division Central Europe. Tätigkeitsfeld Die HIMA betreibt Industrieinstandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau, Industrieisolierung, industriellen Fassadenbau und Ausbau in den Industriezweigen Chemie, Chemiefaser, Papier, Fördertechnik, Glasherstellung, Nahrungsmittel und Automotiv. Dazu betreibt die HIMA Standorte in Aachen, Düren und Leverkusen sowie Dauerbaustellen im Bereich der Industrie-Isolierung in Düsseldorf, Dormagen, Gronau, Hamm, Köln, Leverkusen und Wuppertal. Strategie Das Ziel der HIMA ist es, die komplette Instandhaltung, über den gesamten Lebenszyklus der Produktionsanlagen für unseren Kunden zu übernehmen. Das heißt, dass Management- und Koordinationsfunktionen sowie alle operativen Instandhaltungs-Aktivitäten von der HIMA durchgeführt werden. Gesellschaftliche StrukturenIm Zuge der Verschmelzung mit der BIS IS West ist der Bereich Gerüstbau in zwei Asset-Deals an die Schwestergesellschaften BIS arnholdt GmbH (Fuhrpark) und BIS Equipment Service GmbH (Gerüstbaumaterial) übergegangen. Das Gerüstbau- Personal (54 MA) ist im Rahmen eines Betriebsübergangs an BIS arnholdt GmbH übergegangen. Herr Wirkus ist Alleingeschäftsführer der HIMA. Organisation Die HIMA ist in sechs Hauptabteilungen untergliedert scroll
GeschäftsentwicklungAnfang Februar 2009 erlebte die HIMA einen erheblichen Auftragseinbruch, besonders im Bereich Industrieinstandhaltung an den Standorten Heinsberg, Aachen und Leverkusen. Den Arbeitsmangel kompensierten die Mitarbeiter durch Abbau ihrer Arbeitszeitkonten (Freizeit). Ab dem 01. April 2009, nach Abschluss einer Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat, mussten wir auf Grund des anhaltenden Arbeitsausfalls bei der Agentur für Arbeit die Kurzarbeit anmelden. Die Abteilungen EMSR und Maschinen- und Anlagenbau waren mit der Abwicklung des Projektes Toho Tenax Bau der Linie 4 (Rollenböcke und EMSR-Installationen) bis Mai 2009 ausgelastet. Hier mussten zusätzliche Leihkräfte in AÜG eingesetzt werden. Insgesamt stand die gesamte Branche unter starken Wettbewerbsdruck. Übersicht Arbeitsausfall / Kurzarbeit Auf Grund des Tarifvertrages Chemie unserer Mitarbeiter in Heinsberg müssen die Kurzarbeiterbezüge auf 90% des monatlichen Nettoentgelts aufgestockt werden. GeschäftszahlenUmsatz und Ergebnis Die Umsatzerlöse haben sich aufgrund der beschriebenen Geschäftsentwicklung von T€ 66.666 in 2008 (einschließlich BIS IS West) auf T€ 56.653 in 2009 reduziert. Dies entspricht einem Rückgang von 15 %. Die Gesamtleistung verminderte sich sogar um T€ 16.571, dies entspricht einem Rückgang von24 %. Aufgrund von Restrukturierungen im Personalbereich sowie in anderen betrieblichen Bereichen im Zuge der Verschmelzung, konnten die Ausgaben teilweise reduziert werden. Trotzdem hat sich das Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2009 deutlich auf T€ -6.027 verschlechtert. Ausgehend von der Geschäftstätigkeit 2008 der HIMA bedeutet dies eine Verschlechterung um T€ 6.056. Basierend auf der kombinierten Geschäftstätigkeit 2008 der verschmolzenen Gesellschaften hat sich das Jahresergebnis um T€ 954 verschlechtert. Vermögenslage Aufgrund des Jahresfehlbetrags in 2009 beläuft sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.848. Die Gesellschaft ist trotzdem nicht insolvent i.S.d. §19 InsO, da die BIS GmbH mit Schreiben vom 09. Januar 2006 eine Patronatserklärung abgegeben hat. Durch eine Zusatzvereinbarung vom 08. Januar 2010 wurde diese Patronatserklärung bis zum 30. Juni 2011 verlängert. Bilanzsumme Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.964 auf T€ 21.137 (Vorjahr T€ 16.173 einschließllich BIS IS West) erhöht. Die Zunahme ist im Wesentlichen technisch bedingt durch den Ausweis des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages. Darüber hinaus stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen insbesondere aufgrund des Cash-Poolings, womit sich die Gesellschaft die benötigten liquiden Mittel zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes beschafft. Ursächlich für den starken Anstieg der Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling im Vergleich zur bisherigen HIMA ist vor allem die Verschmelzung mit der BIS IS West mit einer Erhöhung um T€ 5.239. Investitionen Das Investitionsvolumen belief sich im Geschäftsjahr 2009 auf insgesamt T€ 377. Davon entfallen T€ 233 auf Sachanlagen, T€ 123 auf Wertpapiere im Wesentlichen zur Absicherung der Altersteilzeitguthaben von Arbeitnehmern und T€ 21 auf immaterielle Vermögensgegenstände. Durch die Verschmelzung mit der BIS IS West ging Anlagevermögen i.H.v. T€ 1.994 zu. Anschließend wurden Sachanlagen über Asset-Deals an die Schwestergesellschaften BIS arnholdt GmbH (T€ 263) und BIS Equipment Service GmbH (T€ 758) übertragen. FinanzlageAufgrund des bestehenden Cash-Pooling mit der BIS GmbH werden die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling dem Finanzmittel-Fonds zugerechnet. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts ist durch die kurzfristigen vertraglichen Zahlungsziele für Kundenforderungen gesichert Der Finanzierungsbedarf wird im Rahmen eines täglichen Cash-Clearings von der BIS GmbH gedeckt, die im Rahmen einer Patronatserklärung zugesichert hat, die Gesellschaft finanziell so auszugestalten, dass sie ihren laufenden Verpflichtungen nachkommen kann. Im laufenden Jahr wurden bei den Investitionen lediglich Ersatzbeschaffungen getätigt. scroll
Der (negative) Finanzmittelbestand der BIS IS West geht in 2009 unter dem Punkt Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit in die HIMA ein. PersonalentwicklungDie Mitarbeiterzahlen der HIMA waren auf einem relativ konstanten Niveau von ca. 280 Mitarbeitern. Durch die Fusion mit der BIS IS West rückwirkend zum 1. Januar 2009 sind Mitarbeiter hinzugekommen. Der Personalbestand der ehemaligen BIS IS West hat im Laufe des Jahres stark abgenommen. Zum 31. Dezember 2009 waren 447 Mitarbeiter beschäftigt, davon 45 Auszubildende. Ausbildung Die HIMA betreibt eine eigene Ausbildung. Mit der eigenen Ausbildung sichern wir unsere Fachkräfte und damit den Fortbestand der HIMA. Wir werden damit auch der sozialen Verantwortung eines großen Arbeitsgebers gerecht und haben zusätzliche Lernpartnerschaften mit Schulen und Kooperationspartnern übernommen. Somit bilden wir zurzeit 45 junge eigene Mitarbeiter aus und zusätzlich bilden wir für unsere Kooperationspartner weitere 28 Jugendliche in folgenden Ausbildungsberufen aus:
NachtragsberichtRelevante Ereignisse zwischen Bilanzstichtag und Tag der Bilanzerstellung liegen nicht vor. Risikobericht und RisikomanagementDurch die Zugehörigkeit zum Bilfinger Berger Konzern werden für das interne Risikomanagement die zentralen Einheiten der BIS GmbH genutzt. Über ein einheitliches Managementinformationssystem erfolgt die zentrale Kommunikation relevanter unternehmensbezogener Daten. Diese Basis des Risikomanagementsystems enthält auch Informationen aus den Bereichen Markt, Finanz- und Rechnungswesen sowie Personal. Flankierend zu den Abteilungen und Gesellschaften vor Ort haben sich die Konzerneinheiten Projektcontrolling, Unternehmenscontrolling und Revision in Verbindung mit einem transparenten konzernweiten System für das Finanz-und Rechnungswesen hinsichtlich einer Risikofrüherkennung bewährt. Die Finanzierung, die Absicherung von Währungsrisiken sowie die erforderlichen Versicherungen werden zentral gesteuert. Damit verbunden ist auch die Berücksichtigung sich ändernder Parameter innerhalb der Konzernplanung und der Wertung einzelner Aktivitäten. So erfolgt die Kommunikation erwarteter Zins-, Bürgschafts- oder Versicherungskonditionen an die operativen Einheiten als Basis für die Bottom-up-Berichtserstattung und die operative Planung. Für die zukünftige Entwicklung ergeben sich branchentypische Risiken (Automotiv-Bereich, Chemie und Maschinen- und Anlagenbau) für das Unternehmen. Latente rechtliche bestandsgefährdende Risiken sind für das Unternehmen sind zurzeit nicht erkennbar. AusblickFür das Geschäftsjahr 2010 rechnet die HIMA vorübergehend nicht mit einem weiteren Marktwachstum. Sowohl der Markttrend zu langfristigen großen Paketverträgen, insbesondere im Bereich Chemie- und Petrochemische Industrie, als auch die Tendenz zum Outsourcing von Kern- und Managementfunktionen in der industriellen Instandhaltung werden anhalten. Die Kombination aus regionaler Präsenz und überregionalen Kompetenzzentren versetzt die Division in die Lage, sowohl qualitativ als auch kapazitiv diesen komplexen Aufgabenstellungen zu begegnen und dadurch insgesamt Marktschwächen auszugleichen. Die bekannten Erfolgsfaktoren — hohes Qualitätsniveau, zuverlässige Arbeitssicherheit, Kompetenz der Bündelung aller relevanten Leistungen und gut ausgebildetes eigenes Fachpersonal in allen Bereichen — sind die Differenzierungsmerkmale, die die BIS-Gruppe zum zuverlässigen Partner bei Schlüsselkunden sowohl im Rahmenvertragsgeschäft als auch im Projektgeschäft macht. Der weitere Ausbau des Leistungsportfolios, die selektive Bearbeitung von Investitionsprojekten und die kritische Prüfung von Outsourcing-Projekten werden sowohl die Leistungsfähigkeit der Division als auch die Risikostruktur des Geschäftes nachhaltig positiv beeinflussen. Die abgesicherte Dauerkundenstruktur und die erteilten Rahmenverträge sichern auch für das Geschäftsjahr 2010 die Grundauslastung der Gesellschaften. Die BIS-Gruppe bietet ihren Kunden eine nur selten auf dem Markt vorhandene Leistungsbreite und —tiefe, gepaart mit einer hohen Servicequalität und mittelständischer Flexibilität. Schwerpunktmäßig verfolgt die Gesellschaft in 2010 das Ziel, durch gezielte Akquisition neues Kundenpotential zu generieren. Für das laufende Jahr ist ein Umsatz von 35,6 Mio Euro geplant. Dieses Ziel ist auf Grund der weltweiten Wirtschaftskrise eine große Herausforderung, da die Hauptkunden aus der Chemie, dem Automotiv Sektor und aus dem Maschinen- und Anlagenbau kommen. Eine Verbesserung der Ertragslage ist aufgrund der Tariflohnentwicklung und der einzelnen Standortkosten nur eingeschränkt möglich. Auch für die Jahre 2010 und 2011 geht die Geschäftsführung bei gleichbleibenden Umsatzzahlen von keinen wesentlichen Verbesserungen in den einzelnen Geschäftsbereichen aus. Wir werden in 2010 weiterhin ein negatives Ergebnis ausweisen, allerdings wird dieses erheblich geringer sein als in 2009. Für das Jahr 2011 gehen wir davon aus, dass wir den Sprung auf die positive Ergebnisseite schaffen. Marketingaktivitäten 2009/2010 der BIS HIMA GmbH Im Laufe des Geschäftsjahres 2009 wurden bei der BIS HIMA GmbH diverse Maßnahmen für den Vertrieb und die Gewinnung von Aufträgen eingeleitet. Zu Beginn des Jahres wurde ein Marketingkonzept erstellt, welches den Fokus hat, das durch die Fusionierung von BIS HIMA und BIS IS West entstehende Leistungspaket an Bestands- und Neukunden in Form eines klar definierten Auftretens zu kommunizieren, und so eine optimale Kundenbetreuung zu gewährleisten. Darüber hinaus sollen durch die Zusammenarbeit mit verbundenen BIS-Gesellschaften und die Direktansprache bei Bestands- und Neukunden neue Aufträge gewonnen werden. Zum Ende 2009 wurde mit Unterstützung des Zentralbereichs Unternehmenskommunikation eine qualifizierte Adressliste mit potentiellen Neukunden aus dem Mittelstand der näheren Umgebung (Distanz <100km) erstellt — diese soll für das laufende Geschäftsjahr als Grundlage für die Neuakquisition von Kunden und Aufträgen dienen. Um die Marketingaktivitäten innerhalb der HIMA möglichste effizient zu gestalten und zu dokumentieren wurde weiterhin in 2009 ein für den Vertrieb zuständiger Mitarbeiter benannt. Erste Ergebnisse seiner Arbeit waren hierbei die konkrete Definition von Key-Account-Zuständigkeiten für ausgewählte Kunden, sowie das Konzept eines gemeinsamen, persönlichen Auftretens bei Bestandskunden, um alle im Portfolio der HIMA vorhandenen Leistungen zu kommunizieren. Grundlage war hierbei das erstellte Marketingkonzept, welches zurzeit den aktuellen Anforderungen und Gegebenheiten angepasst wird, um auch langfristig ein strukturiertes Vorgehen im Rahmen der Akquisitionsaktivitäten der HIMA zu gewährleisten. Restrukturierung / Personalabbau 2009 Durch die Ausgliederung der Abteilung Gerüstbau der ehemaligen BIS Industrieservice West zur BIS arnholdt GmbH wurden im Juni 2009 insgesamt 54 Mitarbeiter abgebaut, davon 7 Angestellte und 47 Gewerbliche. Durch zusätzliche Personalabgänge im Jahr 2009 verringerte sich die Personalstärke der HIMA insgesamt um weitere 76 Beschäftigte, darunter 55 gewerbliche und 21 angestellte Mitarbeiter. Hiervon stammten 59 Mitarbeiter aus dem Betriebsteil der ehem. IS West und 17 Mitarbeiter aus dem Betriebsteil der HIMA. Ziel war die Reduzierung unproduktiver Personalressourcen, wobei zwei der Abgänge aus der ehem. IS West aus Zeitverträgen resultierten, die in 2009 ausgelaufen sind. Die Gesamtanzahl der dem Bereich der ehemaligen IS West zuzuordnenden Mitarbeiter verringerte sich somit in 2009 von 272 auf 159 Mitarbeiter (-113 MA). Hiervon befinden sich zurzeit 127 in gewerblicher Tätigkeit und 32 im Angestelltenverhältnis. Bestandsgefährdende Risiken Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2009 i.H.v. T€ 6.848 bilanziell überschuldet. Die BIS GmbH als Alleingesellschafterin hat zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Überschuldung mit Datum vom 08.01.2010 eine Patronatserklärung abgegeben. Diese ist bis zum 30.06.2011 seitens der BIS GmbH nicht kündbar. Aufgrund der Patronatserklärung gehen wir dementsprechend davon aus, dass keine tatsächliche Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt. Für das Geschäftsjahr 2011 erwarten wir ein positives Ergebnis. Die laufende Finanzierung der Gesellschaft ist überdies durch die Teilnahme am bestehenden Cash-Pooling mit der BIS GmbH gesichert, somit sind insgesamt keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar.
Heinsberg, 5. März 2010
Die Geschäftsführung PROTOKOLL
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| - Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 den Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang, aufgestellt. | |
| - Die Bilanz weist eine Bilanzsumme aus von | € 21.319.746,14 |
| - In Übereinstimmung mit der Bilanz weist die Gewinn- und Verlustrechnung aus: | |
| einen Jahresverlust von | € 6.026.791,14 |
| und unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus 2008 von | € 2.824.976,45 |
| somit einen Bilanzverlust von | € 8.851.767,59 |
Die Alleingesellschafterin beschließt sodann Folgendes:
| 1. |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 wird hiermit festgestellt. |
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| 2. |
Der Bilanzverlust wird auf neue Rechnung vorgetragen. |
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| 3. |
Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2009 Entlastung erteilt. |
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| 4. |
Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 wird gewählt:
|
München, den 25.05.2010
Bilfinger Berger Industrial Services GmbH
Schmidt
ppa. Göpfert
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