Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 767582
Eingetragen
20.12.2018
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Gipserzeugnissen für den Bau
Gegenstand
(1) Gegenstand des Unternehmens sind der Glasdach- und Fassadenbau in Metall und Glas, die Entwicklung und Herstellung von Maschinen zur Oberflächenbearbeitung sowie die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Fassaden- und Fenstersystemen. (2) Die Gesellschaft darf im Rahmen ihres Unternehmensgegenstandes alle Geschäfte vornehmen und Maßnahmen treffen, die geeignet sind, den Zweck des Unternehmens unmittelbar und mittelbar zu fördern. Sie darf zur Erfüllung dieses Zwecks auch Zweigniederlassungen im Inund Ausland gründen, andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an diesen beteiligen, deren Geschäftsführung übernehmen und Unternehmensverträge abschließen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Störzer
seit 5.5.2021
Geschäftsführer
Prokura
Karsten Hennig
seit 15.1.2019
Prokura
Andreas Lacker
seit 15.1.2019
Prokura
Frank Lacker
seit 20.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Lacker Holding GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lacker GmbH

Waldachtal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Lacker GmbH

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung des Unternehmens und der Branche

Gegenstand des Unternehmens ist die Planung, Herstellung und Montage von Fassaden und Glasdächern aus Stahl, Aluminium und Glas. Darüber hinaus werden Ganzglas-Lamellenfenster hergestellt und vertrieben.

Die Unternehmensentwicklung der Lacker GmbH ist vor allem durch die Konjunktur der Baubranche und als überwiegend regionales Unternehmen durch die wirtschaftliche Entwicklung innerhalb Deutschlands geprägt.

Das Bauhauptgewerbe hat im Jahr 2023 einen Umsatzrückgang von preisbereinigt 3,3 Prozent hinnehmen müssen. Das Problem sind die hohen Preissteigerungen für Baumaterial und der Rückgang bei den Aufträgen.

Abweichend hiervon konnte die Lacker GmbH gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung von rund 87% bei annähernd gleich hoher Gesamtleistung verzeichnen.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Erwartungsgemäß konnten im Geschäftsjahr einige Großprojekte aus dem Bestand im Vorratsvermögen abgerechnet werden, was zu einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr führte.

Das geplante positive Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 wurde deutlich übertroffen.

1.2. Produktion

Im Geschäftsjahr 2023 bewegte sich die Auslastung der Produktionskapazitäten durchweg auf einem guten Niveau. Alle Kundenaufträge wurden abgearbeitet, so dass keine Kunden abgewiesen werden mussten.

Die Produktionsanlagen sind zu wesentlichen Teilen auf dem neuesten Stand.

Kostensteigerungen von Lieferanten sowie steigende Rohstoffpreise konnten aufgrund des harten Wettbewerbs und der mit den Kunden bestehenden Festpreisvereinbarungen nur bedingt weitergegeben werden.

In der Branche sind durch eine mittlerweile wieder größere Anzahl von Wettbewerbern nach wie vor nur niedrige Margen in den einzelnen Projekten erzielbar, wobei sich diese durch die schwächelnde Konjunkturentwicklung nur bedingt verbessert haben.

1.3. Personal- und Sozialbereich

Die direkten Aufwendungen für Löhne und Gehälter sind im Vergleich zu 2022 wegen der geringeren Personalzahl nochmals gesunken. In den Aufwendungen für 2023 sind die variablen Vergütungen enthalten.

1.4. Beschaffung

Der Beschaffung von Stahl, Aluminium und Glas kommt weiterhin eine sehr große Bedeutung zu. Im Jahr 2023 sind die Einkaufspreise für diese Rohmaterialien weiterhin auf einem hohen Niveau. Die hohen Preise konnten nur in begrenztem Umfang an unsere Kunden weitergegeben werden. Bei Bauvorhaben, welche über einen längeren Zeitraum realisiert werden, wird es immer anspruchsvoller, für diese Preissteigerungen mit den Kunden eine Einigung zu erzielen.

2. Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr 2023 ein Cash flow in Höhe von TEUR 985. Der Cash flow aus der Investitionstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR -553, der Cash flow aus der Finanzierungstätigkeit TEUR 335.

Saldiert hat sich im Geschäftsjahr 2023 ein Mittelzufluss von TEUR 767 ergeben, was zu einer entsprechenden Erhöhung des Finanzmittelbestandes zum Bilanzstichtag führte.

Die flüssigen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.280. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich leicht auf TEUR 1.521 erhöht. Dem stehen TEUR 831 an Rückstellungen und TEUR 1.566 an Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr gegenüber. Dies ergibt eine Liquidität 2. Grades von 158,6%.

Die Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der guten Ausstattung mit Kreditlinien jederzeit gesichert. Alle Lieferantenrechnungen konnten unter Beanspruchung der eingeräumten Skontoabzüge beglichen werden.

Die Finanzierung der Lacker GmbH ist weiterhin durch die Einräumung einer Rahmenkreditlinie gesichert. Diese kann wahlweise in Form von Darlehen, Kontokorrentinanspruchnahmen und Avalen genutzt werden. Der Zinssatz für die jeweilige Inanspruchnahme ist abhängig von der Art der Inanspruchnahme.

2.1. Investitionen

Die Lacker GmbH ist anlagenseitig sehr gut aufgestellt. Die Produktionsanlagen sind auf dem neuesten Stand der Technik. Durch ständige Wartung bzw. durch Ersatzbeschaffung sind die Anlagen in einwandfreiem Zustand.

Im Berichtsjahr wurden Neu- und Ersatzinvestitionen in normalem Ausmaß getätigt. Es wurde unter anderem in immaterielle Wirtschaftsgüter, in Maschinen, in Betriebs- und Geschäftsausstattung und IT-Equipment investiert. Zusätzlich wurde ein Bearbeitungszentrum nach Ablauf des Leasingsvertrages käuflich übernommen und die Anzahlung für den Erwerb eines generalüberholten Bearbeitungszentrums geleistet.

Zur Finanzierung des im zweiten Quartal 2024 erhaltenen LKW's inklusive Ladekran und Sattelauflieger wurde ein langfristiges Darlehen bei der Karin Lacker und Söhne GmbH & Co. KG aufgenommen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zu 2022 von TEUR 3.756 um TEUR 1.391 oder 37 % auf TEUR 5.147 erhöht..

Die Buchwerte des Anlagevermögens haben sich aufgrund des normalen Werteverzehrs unter Berücksichtigung der Neu- und Ersatzinvestitionen von TEUR 455 zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 um TEUR 58 auf TEUR 513 erhöht. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau haben sich im Berichtsjahr von TEUR 36 auf TEUR 365 ebenfalls erhöht. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 17,1 % (Vj. 13,1 %). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen hat sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.012 auf TEUR 4.232 erhöht.

Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag ist auf erfreuliche 46,02 % (von 27,26 % im Jahr 2022) angestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Entwicklung Umsatz-/Gesamtleistung

• Betriebsergebnis

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz und Gesamtleistung pro Mitarbeiter sowie die Umsatzrendite heran.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz pro Mitarbeiter um 102,8 % und die Gesamtleistung pro Mitarbeiter um 8,3 % angestiegen ist. Die Umsatzrendite ist im Jahr 2023 um 16,2 %-Punkte gestiegen.

Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr wieder deutlich gestiegen und wird von uns als sehr zufriedenstellend bewertet.

5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage zum 31.12.2023

Der Verlauf des Wirtschaftsjahres 2023 war wirtschaftlich sehr zufriedenstellend.

C. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwarten wir wieder ein positives Ergebnis im niederen einstelligen Prozentbereich bezogen auf die Gesamtleistung. Die derzeitige Auftragslage ist gut und der Auftragsbestand sorgt für eine gute Auslastung bis Jahresende. Für das Jahr 2024 rechnet die Lacker GmbH wieder mit einer Gesamtleistung auf Vorjahresniveau.

Die Lacker GmbH befindet sich für das Jahr 2024 in einer grundsätzlich soliden Marktposition und zählt innerhalb der Fassadenbaubetriebe zu den Markt- und Qualitätsführern in Süddeutschland. Die gleichbleibend hohe Qualität der Lacker-Fassaden wird von den bedeutenden Architekten erkannt und mit Vorschlägen zur Auftragsvergabe bei Bauherrn honoriert. Im Berichtsjahr 2023 konnten wir für unsere Lamellenfenster durch verschiedene Weiterentwicklungen in neuen Einsatzgebiete weitere Verkaufserfolge realisieren. Hier ist zukünftig durchaus mit zusätzlichen Umsätzen zu rechnen. Für die kommenden Jahre ist weiterhin geplant, den Bereich Projektleitung und technisches Büro personell weiter zu verstärken und zu qualifizieren.

D. Chancen- und Risikobericht

Finanzierungsrisiken bestehen bei der Lacker GmbH durch die Vorfinanzierung von Großprojekten. Diesen wird durch eine wöchentlich aktualisierte Liquiditätsplanung und zeitnahen Abschlagsrechnungen begegnet. Die Entwicklung der Rohstoffpreise sowie die teilweise knappe Verfügbarkeit der für uns relevanten Grundmaterialien bringt Risiken für unseren Geschäftsverlauf und unser Ergebnis mit sich und ist von uns nur bedingt beeinflussbar. Die Kostenentwicklung im Bereich Material und sonstigen Kosten ist aktuell nicht einschätzbar. Wir versuchen deshalb mit unseren Kunden Vereinbarungen bezüglich der Materialpreisgleitung zu treffen und durch eine transparente Kalkulation das Risiko einer Preisänderung zu minimieren.

Bedeutende personelle Engpässe sind nicht vorhanden, so dass mit der vorhandenen Personalstruktur der betriebliche Ablauf auch im Jahr 2024 bewältigt werden kann. Sollten temporäre Engpässe auftreten, werden diese mit Zeit- / Leiharbeitern und mit der Fremdvergabe von klar abgrenzbaren Leistungen behoben.

Unsere Chancen in der weiteren Entwicklung bestehen darin, dass wir durch verschiedene interne Maßnahmen Risiken in der Kalkulation von Angeboten und in der Auftragsabwicklung begrenzen und soweit möglich ausschließen werden. In diesem Zusammenhang werden vorhandene betriebliche Strukturen und Abläufe weiterhin einer intensiven Überprüfung unterzogen und Schwachstellen eliminiert. Nur so ist es möglich, im Unternehmen angemessene Ergebnisse zu erzielen und wieder eine solide Eigenkapitalbasis zu erarbeiten. Mit diesen Maßnahmen erwarten wir aufgrund unserer umfassenden Tätigkeitsbereiche wieder eine gute und erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens für die Zukunft.

Gleichwohl unterliegen wir neben dem o. g. allgemeinen Kalkulations, Angebots und Durchführungsrisiko typischen Geschäftsrisiken wie etwa dem Forderungsausfallrisiko. Dieses Risiko wird durch unser Forderungsmanagement und einer bestehenden Warenkreditversicherung minimiert. Insgesamt bestehen nach unserer Einschätzung damit bei uns keine Risiken, die über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehen.

 

Waldachtal, den 30. Juli 2024

gez. Frank Lacker, Geschäftsführer

gez. Stefan Störzer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 878.140,29 490.635,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.015,50 14.350,50
II. Sachanlagen 825.624,79 474.785,46
1. technische Anlagen und Maschinen 152.416,96 174.365,96
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.098,50 264.719,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 365.109,33 35.700,00
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 4.232.326,44 3.220.587,62
I. Vorräte 432.214,03 364.659,75
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5.165.543,09 11.111.354,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.520.504,92 1.343.690,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.279.607,49 1.512.237,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.867,12 44.807,42
Aktiva 5.147.333,85 3.756.031,00

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.368.711,86 1.023.927,91
I. Gezeichnetes Kapital 1.305.200,00 1.305.200,00
II. Kapitalrücklage 456.899,49 456.899,49
III. Bilanzgewinn 606.612,37 -738.171,58
B. Rückstellungen 831.219,26 1.153.631,77
C. Verbindlichkeiten 1.947.402,73 1.578.471,32
Passiva 5.147.333,85 3.756.031,00

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.635.374,57 6.152.092,84
2. Personalaufwand 5.247.146,69 5.521.717,01
a) Löhne und Gehälter 4.308.075,50 4.531.594,14
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 939.071,19 990.122,87
3. Abschreibungen 166.102,97 171.668,94
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 166.102,97 171.668,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.735.174,17 1.612.389,93
5. Erträge aus Beteiligungen 37,50 30,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3,28 39,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 85.029,08 94.217,39
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 43.647,62 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 1.358.314,82 -1.247.831,43
10. sonstige Steuern 13.530,87 13.255,87
11. Jahresüberschuss 1.344.783,95 -1.261.087,30
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 522.915,72
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 738.171,58
14. Bilanzgewinn 606.612,37 -738.171,58

Anhang zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Lacker GmbH mit Sitz in Waldachtal ist unter HRB 767582 im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart eingetragen.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes ist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Von der Erleichterungsregel des § 288 HGB wird Gebrauch gemacht.

Der Jahresabschluss der Lacker GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Bilanzausweis wurde entsprechend dem Grundsatz der Stetigkeit im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert vorgenommen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanz ist in Anlehnung an § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgebaut. Die Vorschriften zu den einzelnen Posten der Bilanz sowie die Bilanzvermerke gemäß § 268 HGB und die in § 277 HGB genannten Vorschriften zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden beachtet.

IV. Angaben zur Bilanz

Das Anlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten aktiviert sowie Anschaffungskostenminderungen abgesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis zu Euro 250,00 werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert über Euro 250,00 bis zu Euro 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, welcher über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben wird.

Die Abgänge werden für das Berichtsjahr bis zum Monat des jeweiligen Abgangs abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zum Nennwert angesetzt.

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten, vermindert um Skonti und Rabatte, angesetzt.

Anschließend werden die so ermittelten Werte, soweit erforderlich, mit individuellen Abwertungsfaktoren bewertet, um so Alter, Zustand, Gängigkeit und betriebsindividuelle Verwendbarkeit zu berücksichtigen.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde dabei berücksichtigt.

Kostenbestandteile gem. §§ 255 Abs. 2 Satz 4 und Abs. 3 HGB (Kosten für Forschung und Vertrieb sowie Zinsen für Fremdkapital) wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht eingerechnet.

Die anderen Gegenstände des Umlaufvermögens werden nominell zu den Anschaffungskosten bewertet.

Erkennbaren Risiken wurde durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Pauschalwertberichtigung zu Forderungen (1 %), welche auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet wurde, deckt das allgemeine Kreditrisiko ab.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten nominell bewertete Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für einen bestimmten Zeitraum danach.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 1.305.200,00.

Im Bilanzgewinn ist ein Verlustvortrag in Höhe von Euro 738.171,58 enthalten.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen gem. § 249 HBG werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle erkennbaren Risiken gebildet (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Angaben zu Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
davon bis zu 1 Jahr
EUR
mit einer 1 bis 5 Jahre
EUR
Restlaufzeit größer 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 695.190 695.190 0 0
(Vorjahr) (1.099.522) (1.099.522) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.252.213 870.533 172.800 208.880
(Vorjahr) (478.950) (478.950) (0) (0)
Summe 1.947.403 1.565.723 172.800 208.880
(Vorjahr) (1.578.471) (1.578.471) (0) (0)

Die Lieferungen an die Firma Lacker GmbH von Waren usw. erfolgten zum größten Teil unter Eigentumsvorbehalt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 753.357 (Vorjahr: Euro 211.347) enthalten. Davon sind Euro 371.677 (Vorjahr: Euro 211.347) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und Euro 381.680 (Vorjahr: Euro 0) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

V. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich in den Folgejahren voraussichtlich auf:

2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
Mietverpflichtungen: 244 244 244
Leasingverpflichtungen: 80 42 7

Die Avalkonten betragen am 31. Dezember 2023 insgesamt 7.604.794,27 Euro.

Mit einer Inanspruchnahme ist erfahrungsgemäß nicht zu rechnen.

Anzahl der Beschäftigten Arbeitnehmer

Die Zahl der im Wirtschaftsjahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Personen beträgt 84.

Die Arbeitnehmer unterteilen sich in 48 gewerbliche Arbeitnehmer, 29 Angestellte sowie 1 Auszubildende und 6 Aushilfen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Lacker GmbH sind Herr Frank Lacker, Dipl.-Ing. (FH), Waldachtal sowie Herr Stefan Störzer, M. Eng., Waldachtal.

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023:

 

Waldachtal, den 30. Juli 2024

gez. Frank Lacker, Geschäftsführer

gez. Stefan Störzer, Geschäftsführer

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 106.750,79 49.714,77 0,00 156.465,56
II. Sachanlagen 3.310.490,98 503.896,53 80.428,83 3.733.958,68
1. technische Anlagen und Maschinen 1.895.238,22 26.335,63 18.110,05 1.903.463,80
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.379.552,76 148.151,57 62.318,78 1.465.385,55
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35.700,00 329.409,33 0,00 365.109,33
III. Finanzanlagen 1.500,00 0,00 0,00 1.500,00
Summe 3.418.741,77 553.611,30 80.428,83 3.891.924,24
Abschreibungen
01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 92.400,29 13.049,77 0,00 105.450,06
II. Sachanlagen 2.835.705,52 153.053,20 80.424,83 2.908.333,89
1. technische Anlagen und Maschinen 1.720.872,26 48.283,13 18.108,55 1.751.046,84
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.114.833,26 104.770,07 62.316,28 1.157.287,05
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 2.928.105,81 166.102,97 80.424,83 3.013.783,95
Buchwerte 31.12.2023 Buchwerte 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 51.015,50 14.350,50
II. Sachanlagen 825.624,79 474.785,46
1. technische Anlagen und Maschinen 152.416,96 174.365,96
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 308.098,50 264.719,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 365.109,33 35.700,00
III. Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
Summe 878.140,29 490.635,96

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 HGB nachgeholt sowie gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen gemäß § 327 HGB in Anspruch genommen. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk unseres Abschlussprüfers wurde für den vollständigen Jahresabschluss samt Lagebericht erteilt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lacker GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lacker GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lacker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 30. Juli 2024

WSB Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jürgen Wolf, Wirtschaftsprüfer

gez. Marius Laskowski, Wirtschaftsprüfer

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