IKOR AGLiquidiert

22765 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 148546
Eingetragen
18.10.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieUnternehmensberatung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Unternehmensberatung auf den Gebieten Betriebswirtschaft, Betriebsorganisation und lnformationstechnologie, Entwicklung, Vermittlung und Handel mit Software, Hardware sowie EDV- Zubehör, Durchführung von Schulungen sowie die Erbringung sonstiger Dienstleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

IKOR AG

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2018

Organisatorisches:

In 2018 setzte sich der Aufsichtsrat ausschließlich aus Gesellschaftern bzw. Aktionären der IKOR zusammen.

Im Geschäftsjahr 2018 wurden fünf ordentliche (diese immer zusammen mit der Geschäftsleitung) Aufsichtsrats-Sitzungen abgehalten. Daneben fanden mehrere Telefonkonferenzen - insbesondere im Vorwege zu den Aufsichtsrats-Sitzungen - innerhalb des Aufsichtsrates statt.

Darüber unterstützten der Aufsichtsratsvorsitzende und insbesondere seine Stellvertreterin der Geschäftsleitung bei besonders wichtigen und eilbedürftigen Themen auch außerhalb der Sitzungstermine.

Hauptthemen

Im Fokus der der Aufsichtsratssitzungen 2018 stand die wirtschaftliche Lage der IKOR und die Planung (am Anfang des Jahres noch für 2018 und am Ende des Jahres schon für 2019). Besonders kritisch wurde in jeder Sitzung die sich abzeichnende schlechte Ergebnisentwicklung der IKOR diskutiert. Der Aufsichtsrat stellte Fragen nach

strukturellen Problemen auf der Aufwandsseite

der Qualität der Prognose bezüglich der Umsätze

den Ergebnisrisiken bei Auslastungsschwankungen

der erwarteten Umsatzrendite

• Auf der Aufwandsseite kristallisierte sich insbesondere heraus:

Der Aufwand für Rekrutierung und Einarbeitung wurde unterschätzt und

die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt führt bei erfahrenen Beratern zu deutlichen Preisanstiegen.

• Die Umsätze lagen ungefähr im Plan.

• Bei den Auslastungsschwankungen besteht weiterhin die Forderung des Aufsichtsrates nach aktiver Auslastungssteuerung, um Spitzen rechtzeitig zu erkennen und auszugleichen, um Ergebnisminderungen zu minimieren.

 Bei der Umsatzrendite gibt es einen Dissens zwischen Aufsichtsrat und Vorstand: Der Aufsichtsrat hält eine Zielumsatzrendite von 12% für erreichbar. Aus Sicht des Vorstandes ist dieses Ziel aufgrund von höheren Aufwandsteigerungen, die nicht durch höhere Stundensätze kompensiert werden können, unrealistisch.

Bezogen auf die Planung stellten sich deutlich zu optimistische Annahmen bei den Töchtern Finsure und Assurance als Gründe für die Diskrepanz zwischen Planung und tatsächlich erreichtem Ergebnis heraus. Aber auch die IKOR AG und die Products konnten die gesteckten Ziele nicht erreichen, so dass sich das Betriebsergebnis (vor Steuern) in Höhe von ca. 900 TEUR im Vergleich zu 2017 (2.090 TEUR) mehr als halbiert hat.

Neben der wirtschaftlichen Lage der IKOR sind die Gründungen neuer Tochterfirmen umfangreich diskutiert worden. Im Endeffekt führte das zur Gründung der "IKOR Development Center Beograd" in Serbien und zur Absichtserklärung der Gründung einer Gesellschaft in Österreich. Bei der Tochter in der Schweiz wurde durch den Aufsichtsrat die Vertagung des Themas beschlossen Dieses Thema kann frühestens im II Quartal 2019 wieder vorgelegt werden.

Sonstige Themen

Weitere Punkte, die uns in 2018 im Aufsichtsrat beschäftigt haben:

1.

Vorstandsvertrag Sven Geilich

2.

Neuer Rahmenvertrag Gesellschafter

3.

stufenweise Umwandlung der Organisation des Konzerns in eine agile Organisation mit einer höheren Änderungsgeschwindigkeit

4.

Sonderprämie Mitarbeiter

Es ist uns in 2018 nicht gelungen, an das erfolgreiche Jahr 2017 anzuknüpfen. Wir haben zwar immer noch ein positives Ergebnis erzielt und wir kennen auch Jahre mit negativen Ergebnissen, aber das darf nicht dazu führen, dass wir uns auf positiven Ergebnissen ausruhen, eine Umsatzrendite von 3.8% ist einfach zu niedrig. Aus der Sicht des Aufsichtsrates ist eine Umsatzrendite (auf Basis EBT) von 12% (was 2016 und 2017 mit knapp 11% ja auch fast erreicht wurde) anzustreben.

Wir als Aufsichtsrat möchten allen Mitarbeitenden, allen Führungskräften und dem Vorstand für die geleistete Arbeit und für das hohe Engagement explizit unseren Dank aussprechen. Wir wünschen der IKOR-Gruppe ein erfolgreiches Jahr 2019.

 

Nils Thyselius

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