Stammdaten

Register
Amtsgericht Landau HRB 30689
Vorher
A & F Aktiengesellschaft
Eingetragen
30.1.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
Geändert, nun: Die Herstellung und der Vertrieb von grabenlosen Technologien, insbesondere Schlauchliner, zur Sanierung von Rohrleitungen, Bau, Erwerb, Vertrieb von bautechnischen Geräten, Anlagen und Maschinen, sowie Servicetätigkeiten an bautechnischen Geräten, Anlagen und Maschinen, sowie alle in diesem Zusammenhang stehenden Leistungen. Die Gesellschaft ist zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, welche im Zusammenhang mit dem Unternehmensgegenstand notwendig oder nützlich erscheinen. Die Gesellschaft kann sich zu diesem Zweck an anderen Unternehmen beteiligen, Zweigniederlassungen errichten und die Geschäftsführung anderer Unternehmen übernehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Bichler
seit 22.9.2020
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Anke Massek
seit 3.2.2015
Prokura
Ludwig Allmann
seit 11.2.2011
Vorstandsmitglied
Vorstandsmitglied
Bernd Flossmann
seit 28.1.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

RelineEurope AG

Rohrbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

RELINEEUROPE AG, Rohrbach

1. Das Unternehmen und seine Geschäftsbereiche

Die RELINEEUROPE AG hat 2009 ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen und sich international zum Systemlieferant für Unternehmen der Rohrsanierungsbranche entwickelt. In mehr als 60 Ländern wurden erfolgreich Sanierungsprojekte mit dem UV-lichthärtenden Alphaliner durchgeführt.

Das Unternehmen besteht aus den Unternehmensbereichen Liner und Technologien und fertigt insbesondere Schlauchliner basierend auf der langjährigen Erfahrung. Neben der effizienten und qualitativ hochwertigen Produktion werden neue innovative Verfahren entwickelt.

Der Unternehmensbereich Equipment entwickelt und produziert komplette Systeme für die Aushärtung von GFK- Schlauchlinern mit UV-Licht. Das Angebot umfasst sämtliche für die Vor- und Nacharbeitung auf der Baustelle erforderlichen Geräte.

Die Gesellschaften, an denen die RELINEEUROPE AG mittelbar oder unmittelbar beteiligt ist, bilden die RELINE UV-Gruppe.

Mitglieder der RELINE UV-Gruppe sind

RELINEEUROPE AG

RELINE Aptec GmbH

RELINEAMERICA LLC

RELINEJAPAN LLC

RELINECHINA (Shanghai)

RELINE UV ASEAN PVT LTD

2. Entwicklung der Branche

Die öffentlichen Abwasserkanalnetze sind weltweit in einem sehr schlechten Zustand und müssen sukzessive wieder in Stand gesetzt werden. Dementsprechend ist auch in Zukunft mit einem erheblichen Sanierungsbedarf zu rechnen. Der Kanalsanierungsmarkt war in der Vergangenheit, aufgrund der Sanierungsnotwendigkeiten, relativ konjunkturunabhängig. Es wird davon ausgegangen, dass dies auch zukünftig so bleiben wird.

Auch in Zukunft wird ein weiteres stetiges Wachstum erwartet. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Markt für die grabenlose Sanierung von Kanalsystemen auch zukünftig weltweit positiv entwickeln wird.

Die Internationalisierungsstrategie der RELINEEUROPE AG soll durch die RELINE UV-Gruppe weiterverfolgt und ausgebaut werden. Durch Produktionsstandorte in Nordamerika und Indien sollen die Märkte in Amerika, Indien und Asien erschlossen und ausgebaut werden.

3. Ertragslage / Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Geschäftsbereiche Liner und Equipment werden jeweils als Profitcenter geführt.

Die Umsatzerlöse konnten in 2019 um 9,4 Mio. EUR bzw. 18,3% auf 60,4 Mio. EUR gesteigert werden. Die Lieferungen ins Ausland konnten um 7,2 Mio. EURO und die Inlandslieferungen um 2,2 Mio. EUR erhöht werden.

Die Auftragslage in 2019 entwickelte sich sowohl im Liner- als auch im Equipment-Bereich im Vergleich zum Vorjahr positiv.

Die Gesamtleistung erhöhte sich um 6,5 Mio. EUR auf insgesamt 58,9 Mio. EUR.

Der Materialaufwand ist aufgrund der höheren Leistung um 3,7 Mio. EUR bzw. 12,6% auf 33,8 Mio. EUR, gestiegen, wobei sich die Materialeinsatzquote im Wesentlichen aufgrund von Volumeneffekten und Veränderungen im Produktmix auf 55,9 % reduziert hat.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich, im Wesentlichen bedingt durch Neueinstellungen, und Lohn- sowie Gehaltsanpassungen um TEUR 173 bzw. 2,2%. Die Personaleinsatzquote hat sich dennoch auf 13,2% reduziert.

Die Abschreibungen betrugen TEUR 801 und lagen auf dem Niveau des Vorjahres. Hiervon entfielen TEUR 362 auf technische Anlagen und Maschinen, TEUR 211 auf die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie TEUR 215 auf immaterielle Vermögensgegenstände.

Die Werbekosten sind aufgrund der im laufenden Jahr nicht angefallenen Messekosten um TEUR 122 auf TEUR 728 gesunken.

Die Vertriebskosten sind um TEUR 405 oder 21,5% auf 1,5 Mio. EUR gesunken.

Ausschlaggebend für den Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren gesteigerte Instandhaltungskosten, erhöhte Reisekosten und gestiegene weitere sonstige Kosten. Letztere sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 354 auf 1,7 Mio. EUR gestiegen und beinhalten unter anderem Aufwendungen für Lizenzen in Höhe von 511 TEUR, Mietleasing in Höhe von 288 EUR, Aufwendungen für Abraum- und Abfallbeseitigung in Höhe von TEUR 169 sowie Kosten für Arbeitssicherheit in Höhe von TEUR 97.

Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf rund 6,2 Mio. EUR und liegt mit 1,9 Mio. EUR über dem Vorjahresergebnis.

4. Investitionen

Im Jahr 2019 betrugen die Investitionen 9,7 Mio. EUR. Diese betrafen in Höhe von 4,8 Mio. EUR das Finanzanlagevermögen, in Höhe von 4,2 Mio. EUR die Immateriellen Vermögensgegenstände (Patente und IP Rechte) sowie sonstige Investitionen in Maschinen, Betriebs- und Geschäftsausstattung für TEUR 737.

5. Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage ist in 2019 auf einem guten Niveau geblieben.

Mit den verfügbaren liquiden Mitteln, einem Cash-Flow der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 6,8 Mio. EUR sowie der Aufnahme von Bankdarlehen in Höhe von 5,5 Mio. EUR wurden die Investitionen, eine Gewinnausschüttung in Höhe von 3 Mio. EUR sowie ein Darlehen in Höhe von 0,9 Mio. EUR an die Reline Management Corp. finanziert.

Das Eigenkapital ist von 11,8 Mio. EUR auf 14,8 Mio. EUR gestiegen, wobei sich die Eigenkapitalquote im Wesentlichen aufgrund der durch das hohe Investitionsniveau bedingten Steigerung der Bilanzsumme von 63,3 % auf 50,9% reduzierte.

Die Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt.

Die liquiden Mittel betrugen zum Bilanzstichtag 1,9 Mio. EUR und lagen 2,2 Millionen EUR unter dem Vorjahr.

Die Zahlungsfähigkeit war 2019 jederzeit vorhanden.

6. Risiken

Nach dem Stichtag ergaben sich durch den Ausbruch der Corona-Pandemie weltweite Risiken, deren genaue Entwicklung nicht im Detail absehbar ist. Die Folgewirkungen dieser Risiken auf die Geschäftsentwicklung werden durch die Unternehmensleitung anhand der vorhandenen Informationen regelmäßig überprüft und neubewertet.

Ein Geschäftsrisiko ist darin zu sehen, dass eine Ungewissheit darüber besteht, inwieweit die öffentlichen Kanalnetze auch zukünftig im gleichen Umfang saniert werden. Bei dem produzierten Schlauchliner handelt es sich um ein halbfertiges Erzeugnis, das von den Kunden entsprechend der Vorgaben von RELINE eingebaut werden muss. Durch die entsprechende Unterstützung von Servicetechnikern sollen Risiken, dass Schäden beim Einbau von Linern entstehen, minimiert werden. In der RELINE Academy werden Mitarbeiter der Kunden regelmäßig geschult und über neue Produktentwicklungen, die den Einbau von Linern unterstützen bzw. erleichtern sollen, informiert.

Um den selbst gesetzten hohen Ansprüchen bei Qualität und Transparenz gerecht zu werden, hat RELINEEUROPE in allen Unternehmensbereichen ein DIN EN ISO 9001 zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Das Total-Quality-Management-System (TQM) von RELINEEUROPE geht weit über diese Anforderungen hinaus.

Die Kunden von RELINEEUROPE können sich damit auf hohe Qualitätsstandards bei sämtlichen Produkten, Leistungen sowie beim Service verlassen.

Abhängigkeiten auf der Beschaffungsseite bestehen für die RELINEEUROPE nicht. Für die eingesetzten Rohmaterialien existiert eine Mehrzahl an Anbietern auf dem Markt, die RELINEUROPE verfolgt eine Mehrere-Lieferanten-Strategie.

Bei Auslandsgeschäften werden Finanzrisiken dadurch minimiert, dass Kunden vor Auslieferung von Linern oder Equipment Anzahlungen zu leisten haben. Zum Teil erfolgt eine Auslieferung nur Zug um Zug gegen vollständige Bezahlung der gelieferten Produkte. Soweit es rechtlich möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist, werden Risiken durch den Abschluss entsprechender Versicherungen minimiert.

Brand- und Elementarrisiken werden durch den Abschluss entsprechender Versicherungen abgedeckt, wobei die Deckungssummen regelmäßig überprüft werden.

Forderungsausfallrisiken werden durch ein Forderungsmanagement mit Bonitätsprüfungen minimiert. Ausfälle sind jedoch nicht auszuschließen.

Eine Abhängigkeit von Großkunden besteht nicht.

Für Risiken aus Gewährleistungsmängeln sind entsprechende Rückstellungen gebildet. Produkt- und Umweltrisiken werden durch entsprechende Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fehlervermeidung Rechnung getragen.

Derzeit sind nach Auffassung der Unternehmensleitung keine den Bestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken vorhanden.

7. Chancen

Sowohl im Inland als auch im Ausland wird der Bedarf, die öffentlichen Kanalnetze zu sanieren, weiter steigern. Dementsprechend wird auch zukünftig in die Neu- und Weiterentwicklung des Systems der Liner-Herstellung, in das Equipment und in die Anwendungstechnik investiert. Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie wird die Erschließung neuer Märkte weiter vorangetrieben.

Es kann ein komplettes Produkt- und Dienstleistungspaket in den Bereichen Liner und Equipment angeboten werden. Dieses Dienstleistungsangebot wird durch das Total-Quality-Management-System (TQM), in das alle Kunden mit eingebunden sind, begleitet. Das TQM ist in der Vergangenheit bereits erfolgreich implementiert worden und wurde und wird von den Kunden sehr gut angenommen.

Durch eine weitere Internationalisierung sollen die Märkte in Asien, Nordamerika und Südamerika weiter erschlossen werden, um so die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. In Nordamerika wurde eine Beteiligung an der RELINEAMERICA LLC erworben, die bereits seit mehreren Jahren auf dem nordamerikanischen Markt tätig ist und eine Liner-Produktion mit dem gleichen Herstellungsverfahren betreibt. In Indien wurde eine Joint Venture Gesellschaft mit einem indischen Partner errichtet, RELINE UV ASEAN PVT LTD. Eine Produktionsstätte wurde aufgebaut, um so den indischen Markt erschließen zu können. Die RELINEEUROPE AG plant die Übernahme der Mehrheitsanteile an der chinesischen Gesellschaft RELINECHINA (Shanghai). Weiterhin wird geprüft, einen Produktionsstandort aufzubauen, um die Liefergeschwindigkeit zu steigern und die Kundenbindung zu verbessern. Die RELINEJAPAN LLC wurde 2019 übernommen.

Das Produktportfolio der RELINE UV-Gruppe ist 2019 durch die Integration der RELINE Aptec GmbH in die RELINEEUROPE AG um Schlauchliner für Trinkwasser erweitert worden. Hierdurch wird zusätzliches Wachstum in einem neuen Produktsegment erwartet.

Die Weiterentwicklung der bestehenden Produkte und die Entwicklung von neuen Produkten soll weiter vorangetrieben werden. Weiterhin sollen die Organisationsabläufe im gesamten Unternehmen, insbesondere in der Liner-Produktion und im Equipment-Bereich verbessert werden.

8. Voraussichtliche Entwicklung

Die bis zur Bilanzerstellung erzielten Umsätze liegen aufgrund der Auswirkungen des Corona Virus sowie von Einmaleffekten in 2019 unter Vorjahr. Um die Kosten an das gesunkene Aktivitätsniveau anzupassen wurden alle nicht notwendigen Ausgaben verschoben oder gestrichen. In Teilbereichen des Unternehmens wurde Kurzarbeit eingeführt.

Aufgrund des Corona Virus befinden sich die Absatzmärkte der RELINEEUROPE AG in einer sehr dynamischen Situation, wodurch die weitere Entwicklung des Unternehmens schwer vorauszusagen ist.

Der aktuelle Auftragseingang ist zufriedenstellend und es ist weiterhin von einer guten Auftragslage auszugehen.

Sofern die Lieferketten stabil bleiben, kann man von einer fristgerechten Abwicklung der Aufträge ausgehen.

Weitere Einschränkungen, bedingt durch die Pandemie, sind derzeit nicht abzusehen.

Zum momentanen Zeitpunkt besteht keine Gefährdung der Unternehmenstätigkeit.

Die Gesellschaft wird auch im Geschäftsjahr 2020 ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen.

Für das laufende Geschäftsjahr wird mit einem geringen Gewinn gerechnet.

In den Geschäftsjahren ab 2020 werden weitere Investitionen für die Entwicklung neuer Produkte in den Bereichen Liner und Equipment erfolgen, insbesondere im Druckleitungs- bzw. Trinkwasserbereich wird an der Weiterentwicklung der Liner bzw. der Weiterentwicklung und Verbesserung des Equipments gearbeitet. Auch die Auslandsbeteiligungen sollen weiter ausgebaut werden.

 

Rohrbach, den 29. Juni 2020

gez. Bernd Flossman, Vorstand

gez. Ludwig Allmann, Vorstand

gez. Christian Noll, Vorstand

gez. Frank Mersmann, Vorstand

gez. Patrick P. Heimpold, Vorstand

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 12.397.675,88 3.684.196,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.397.029,00 396.202,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 127.248,00 148.431,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 4.269.781,00 247.771,00
II. Sachanlagen 3.210.458,32 3.257.334,40
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 169.426,00 181.486,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.142.278,00 2.238.657,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 844.383,00 784.419,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 54.371,32 52.772,40
III. Finanzanlagen 4.790.188,56 30.660,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.790.188,56 30.660,28
B. Umlaufvermögen 16.728.381,83 14.828.201,20
I. Vorräte 4.441.927,06 4.823.438,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.402.572,08 5.867.013,78
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.959.712,74 0,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 882.223,20 0,00
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.350.774,52 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 7.092.084,82 5.867.013,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.291,20 4.291,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.883.882,69 4.137.749,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 64.887,17 36.599,25
Bilanzsumme, Summe Aktiva 29.190.944,88 18.548.997,13

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 14.845.928,31 11.748.788,21
I. gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
II. Kapitalrücklage 750.000,00 750.000,00
III. Bilanzgewinn 12.995.928,31 9.898.788,21
davon Gewinnvortrag 6.898.788,21 5.706.767,39
B. Rückstellungen 2.105.930,57 2.235.336,02
C. Verbindlichkeiten 12.219.330,86 4.540.452,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.964.325,00 193.750,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 752.900,00 193.750,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.211.425,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.315.651,32 830.698,08
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.315.651,32 830.698,08
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.939.354,54 3.516.004,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.939.354,54 3.516.004,65
D. Passive latente Steuern 19.755,14 24.420,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 29.190.944,88 18.548.997,13

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 25.456.391,78 22.685.396,88
2. Personalaufwand 8.000.616,13 7.828.322,22
a) Löhne und Gehälter 6.944.914,44 6.942.307,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.055.701,69 886.014,46
davon für Altersversorgung 20.275,11 19.797,84
3. Abschreibungen 801.430,43 789.866,52
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 801.333,10 789.866,52
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 97,33 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.979.870,33 8.103.202,65
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 80,83 76,76
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.238,34 5.911,13
davon aus verbundenen Unternehmen 24.238,34 5.911,13
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 58.091,02 31.603,45
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.493.465,27 1.698.333,57
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 4.665,03 24.089,44
8. Ergebnis nach Steuern 6.147.156,94 4.239.979,60
9. sonstige Steuern 8.016,84 5.958,78
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 42.000,00 42.000,00
11. Jahresüberschuss 6.097.140,10 4.192.020,82

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
11. Jahresüberschuss 6.097.140,10 4.192.020,82
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.898.788,21 5.706.767,39
13. Bilanzgewinn 12.995.928,31 9.898.788,21

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: RelineEurope AG
Firmensitz laut Registergericht: Rohrbach
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Landau
Register-Nr.: 30689

Der Jahresabschluss der RELINEEUROPE AG zum 31.12.2019 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte zum Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Als Kalkulationsbasis diente die interne Kostenrechnung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Einzelwertberichtigungen waren vorzunehmen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden mit den zu erwartenden Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 2.951.485,53

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 3.487.914,23

Der Gesamtbetrag der Entwicklungskosten des Geschäftsjahres betrug EUR 22.179,61. Davon entfällt auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ein Betrag von EUR 0,00.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 192.562,50 0,00 0,00 0,00 0,00 192.562,50
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 890.229,57 4.215.539,00 0,00 0,00 0,00 5.105.768,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.082.792,07 4.215.539,00 0,00 0,00 0,00 5.298.331,07
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 230.066,87 1.009,67 0,00 0,00 0,00 231.076,54
technische Anlagen und Maschinen 3.582.425,80 328.186,63 0,00 83.265,38 0,00 3.827.347,05
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.656.964,79 406.512,80 0,00 379.202,02 0,00 1.684.275,57
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.772,40 1.598,92 0,00 0,00 0,00 54.371,32
Summe Sachanlagen 5.522.229,86 737.308,02 0,00 462.467,40 0,00 5.797.070,48
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 30.660,28 4.759.528,28 0,00 0,00 0,00 4.790.188,56
Summe Finanzanlagen 30.660,28 4.759.528,28 0,00 0,00 0,00 4.790.188,56
Summe Anlagevermögen 6.635.682,21 9.712.375,30 0,00 462.467,40 0,00 15.885.590,11
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.131,50 21.183,00 0,00 0,00 0,00 65.314,50
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 642.458,57 193.529,00 0,00 0,00 0,00 835.987,57
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 686.590,07 214.712,00 0,00 0,00 0,00 901.302,07
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 48.580,87 13.069,67 0,00 0,00 0,00 61.650,54
technische Anlagen und Maschinen 1.343.768,80 361.782,63 0,00 20.482,38 0,00 1.685.069,05
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.545,79 211.768,80 0,00 244.422,02 0,00 839.892,57
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.264.895,46 586.621,10 0,00 264.904,40 0,00 2.586.612,16
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.951.485,53 801.333,10 0,00 264.904,40 0,00 3.487.914,23
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Buchwert 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 127.248,00 148.431,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 4.269.781,00 247.771,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 4.397.029,00 396.202,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 169.426,00 181.486,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 2.142.278,00 2.238.657,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 844.383,00 784.419,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 54.371,32 52.772,40
Summe Sachanlagen 0,00 3.210.458,32 3.257.334,40
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 4.790.188,56 30.660,28
Summe Finanzanlagen 0,00 4.790.188,56 30.660,28
Summe Anlagevermögen 0,00 12.397.675,88 3.684.196,68

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 886.514,40 EUR (Vorjahr: 4.291,20 EUR), davon gegenüber verbundenen Unternehmen 882.223,20 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR)

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ein Disagio von EUR 0,00.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte gemäß § 268 Abs. 1 HGB unter Ergebnisverwendung. Im Bilanzgewinn wurde ein Gewinnvortrag von EUR 6.898.788,21 einbezogen.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Gewährleistungen mit EUR 562.915,00 und Personalkosten mit EUR 631.848,31.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
Mehr als 5 Jahre
EUR
Insgesamt
EUR
Verbindlichk. gegenüber Kreditinstituten 752.900,00 2.711.600,00 1.499.825,00 4.964.325,00
Erhaltene Anzahlungen 797.034,00 0,00 0,00 797.034,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.002.250,82 0,00 0,00 1.002.250,82
Verbindlick. gegenüber verbundenen Unternehmen 4.315.651,32 0,00 0,00 4.315.651,32
Sonstige Verbindlichkeiten 1.140.069,72 0,00 0,00 1.140.069,72
8.007.905,86 2.711.600,00 1.499.825,00 12.219.330,86

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Bürgschaften, Forderungsabtretungen und Raumsicherungsübereignungen der Maschinen, Anlagen und des Inventars besichert.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 127.248,00.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 127.248,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 127.248,00

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 8.007.905,86 EUR (Vorjahr: 4.540.452,73 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 4.211.425,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 19.755,14.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR -4.665,03.

IV. Sonstige Angaben

Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von EUR 1.100.000,00 ist eingeteilt in:

Grundkapital EUR
1.100.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 1.100.000,00

Es handelt sich um Namensaktien.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen

2020
Miete/Pacht TEUR 750 bis 2033 befristet
Miete/Pacht TEUR 17 jährlich kündbar

Der Rest in Höhe von TEUR 1.376 bezieht sich auf den Fuhrpark und einzelne sonstige Verpflichtungen. Auf verbundene Unternehmen entfallen insgesamt TEUR 0,00.

Insgesamt betragen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen für das Folgejahr TEUR 1.457.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 75,00
Angestellte 37,50
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 113,50
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 106,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 7,00

Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Bernd Flossmann ausgeübter Beruf: Rechtsanwalt Funktion: Vorstand Recht und Steuern
Ludwig Allmann ausgeübter Beruf: Bilanzbuchhalter Funktion: Vorstand Finanzen und Produktion
Christian Noll ausgeübter Beruf: Dipl. Kaufmann Funktion: Vorstand Vertrieb, Services und Entwicklung

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Daniela Weiser (Vorsitzende) ausgeübter Beruf: Fachanwältin für Steuerrecht, Kanzlei Flossmann & Collegen, Mannheim
Gerd Betzler (Stellvertreter) ausgeübter Beruf: Betriebswirt (VWA), Pforzheim
Alex Rösli ausgeübter Beruf: Dipl. Maschinenkonstrukteur, Verwaltungsrat, arpe AG, Buckten (CH)

Die Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Daniela Weiser.

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstands betrugen für das Geschäftsjahr EUR 930.172,86, die der Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 12.408,00.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis Eigenkapital
RELINE APTEC GmbH 100,00% -240.783 EUR -383.202 EUR
Reline UV Asean Private Limited 50,00% -45.906 Rs 54.097 Rs
RELINEJAPAN LLC 50,00% -16.669 Yen 470.842 Yen
RELINECHINA (Shanghai) Environmental Technology Co., Ltd. 20,00% -1.351.461 Yuan -347.540 Yuan
Reline Management Corp. 100,00% -21.823 USD 3.000.000 USD

Angabe über das Bestehen einer Beteiligung an der Gesellschaft, die nach § 20 Abs. 1 oder 4 AktG

der Gesellschaft mitgeteilt worden ist

Die SML Verwaltungs GmbH hält an der Unternehmung mehr als 25 % des Aktienkapitals.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Es ist darauf hinzuweisen, dass aufgrund der Entwicklungen bezüglich des Corona-Viruses die weitere Entwicklung im Detail nicht abzusehen ist, daher nimmt das Management eine ständige Überprüfung der vorhandenen Informationen sowie Ihrer Auswirkungen vor.

Eine quantitative Schätzung ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich. Soweit die Lieferketten weiterhin gewährleistet sind, sieht das Management keine Veranlassung die Einschätzungen für das Folgejahr zu korrigieren. Aufgrund Verzögerungen in den Lieferketten könnte jedoch die Auslastung sinken und die Erwartungen des Jahres zu korrigieren sein.

Ergebnisverwendung

Die Vorstände schlagen vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 12.995.928,31 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rohrbach, den 29.06.2020

RELINEEUROPE AG, Rohrbach

gez. Bernd Flossmann, Vorstand

gez. Ludwig Allmann, Vorstand

gez. Christian Noll, Vorstand

gez. Frank Mersmann, Vorstand

gez. Patrick P. Heimpold, Vorstand

Bericht des Aufsichtsrats

der RELINEEUROPE AG

über die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2019

Dem Aufsichtsrat wurde der Jahresabschluss der RelineEurope AG vorgelegt.

Herr Wirtschaftsprüfer Oberle hat in einer Sitzung des Aufsichtsrats die einzelnen Positionen des Jahresabschlusses erläutert und den Aufsichtsrat umfassend informiert, auch zu Lagebericht und Vorschlag für die Verwendung des Bilanzergebnisses und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung. Herr Wirtschaftsprüfer Oberle hat über Umstände informiert, die seine Befangenheit besorgen lassen, und über Leistungen, die er zusätzlich zu den Abschlussprüfungsleistungen erbracht hat.

Aufgrund der eingehenden Erläuterungen des Wirtschaftsprüfers hat der Aufsichtsrat außerhalb einer Sitzung einstimmig mit allen Stimmen beschlossen:

1. Es wird festgestellt, dass der Vorstand den Aufsichtsrat während des Geschäftsjahres über die Lage des Unternehmens und die wesentlichen geschäftlichen Ergebnisse und Vorhaben unterrichtet hat. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung aufgrund der Vorstandsberichte und gemeinsamer Sitzungen mit dem Vorstand laufend überwacht.

2. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses zustimmend zur Kenntnis genommen. Einwendungen sind nicht zu erheben. Der Jahresabschluss wird, wie vorgelegt, gebilligt und damit festgestellt.

 

München, den 10. August 2020

gez. Philipp Freyschlag, Vorsitzender des Aufsichtsrats

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.08.2020 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die RELINEEUROPE AG, Rohrbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RELINEEUROPE AG, Rohrbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RELINEEUROPE AG, Rohrbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 30.06.2020

RESIDENZ TREUHAND
Dr. Eichhorn, Oberle und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.- Wirtsch. Ing. Oberle, Wirtschaftsprüfer

Dipl.- Kfm. Blässinger, Wirtschaftsprüfer

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