Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Porex Technologies GmbH
Industriestraße 21, 02692 Obergurig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sabine Landow seit 12.12.2023 | Prokura |
Anna Grzybowska seit 17.12.2021 | Prokura |
Ralph Kunze seit 11.8.2021 | Geschäftsführer |
Christian Bernert seit 2.1.2017 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Clear Edge Filtration Holding II Coöperatief U.A. | 90.00% |
Porex Technologies Holdings, LLC | 10.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Porex Technologies GmbHObergurigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäftsmodell des UnternehmensUnsere Gesellschaft ist in der Kunststoffsinterfertigung tätig. Die Tätigkeit der Firma konzentriert sich auf das Design, die Fertigung und den Vertrieb von porösen, gesinterten Kunststoffartikeln für verschiedene Industriezweige in Deutschland und weltweit. Jeder der gefertigten Artikel ist eine Komponente, die in Produkten unserer Kunden eingesetzt wird. Alle Artikel der Firma sind daher Zulieferartikel und werden in der Regel vom Endabnehmer nicht bewusst wahrgenommen. Die Gesellschaft unterhält den Standort in Obergurig, wo sich die Produktion und der Sitz der Firma befindet. Der Markt für unsere Produkte ist in sechs Segmente aufgeteilt. Die Marktsegmente werden nach Anwendungsbereichen aufgegliedert. Diese stellen sich wie folgt dar:
Die Erforschung und Entwicklung neuer Technologien wird zentralisiert in den USA durchgeführt. B. Wirtschaftsbericht1. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenIm Jahr 2023 stand die Weltwirtschaft vor einer Reihe von Herausforderungen wie weiterhin hoher Inflationsrate, Krieg in der Ukraine und im mittleren Osten. Darüber hinaus erschweren politische Entscheidungen auf EU- und nationaler Ebene (z.B. Gesetze über Lieferketten, Energieverbrauch, etc.) wirtschaftliche Aktivitäten. Die deutsche Wirtschaft wird weiter von den Folgen des Ukraine-Krieges und den extremen Energiepreiserhöhungen belastet. Für das Jahr 2024 erwartet die Bundesregierung nur noch minimales Wachstum von 0,2 % und 1,3 % im Jahr 2025. In Anbetracht dessen war die Porex Technologies GmbH im Jahr 2023 weiterhin gut positioniert. Die Nachfrage nach unseren medizinischen Produkten ist jedoch weiterhin schwach. Die Porex Technologies GmbH ist für das kommende Jahr gut aufgestellt, um alle potenziellen Herausforderungen zu bewältigen. 2. Darstellung der LageErtragslage Zur Darstellung der Ertragslage verweisen wir auf die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023.
Die Umsatzerlöse sind um 9.355 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Vor allem die Nachfrage nach unseren medizinischen Produkten, die in der Zeit der Pandemie wesentlich gestiegen ist, hat nachgelassen. Teilweise sind die Lager bei unseren Kunden immer noch voll. Darüber hinaus verändert sich das Bestellverhalten der Kunden deutlich: Es wird weniger langfristig (z.B. durch Bestellungen mit Jahresmengen), dafür eher kurzfristig und mit kleineren Volumina bestellt. Dies erschwert die Planbarkeit und auch die operative Abarbeitung der Aufträge insgesamt. Die gesamten Materialkosten sind aufgrund des Umsatzrückgangs und der Änderungen im Umsatzmix gesunken. Die Senkung der Personalkosten ist auf die niedrige Anzahl der Mitarbeiter wegen der sinkenden Nachfrage nach unseren Produkten und die Umstellung auf eine 24/5-Produktion im 4. Quartal 2022 zurückzuführen. Der Personalbestand wurde anhand der gegebenen Auftragslage laufend überprüft. Der daraus resultierende Personalabbau wurde gründlich geplant und über mehrere Monate verteilt mit vertretbaren Kosten durchgeführt. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber Vorjahr um 1.333 TEUR gesunken. Dies resultiert hauptsächlich aus den niedrigeren Lizenzgebühren und Ausgaben für Leiharbeitnehmerleistungen und Einstellungen in Einzelwertberichtigungen zu Forderungen. Im Jahr 2023 ist die Bruttomarge um 20,5 % gesunken. Dies resultiert vor allem aus der sinkenden Auftragslage. Vermögenslage Nachfolgende Übersicht ergibt sich nach Zusammenfassungen und Saldierungen, die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen wurden, aus den Bilanzen der beiden letzten Geschäftsjahre.
Das Anlagevermögen ist um 101 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Es wurde weiterhin an dem Standort investiert, wobei die Investitionen über den jährlichen Abschreibungen lagen. Die Vorräte sind um 1.964 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Dabei kam es insbesondere zu einer Senkung des Bestands an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (1.408 TEUR) sowie fertigen Erzeugnissen (756 TEUR), um das Working Capital des Unternehmens zu verbessern. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Jahr 2022 um 7.498 TEUR gestiegen. Dabei kam es zu einer Steigerung der konzerninternen Forderungen (8.263 TEUR) insbesondere aus dem Cash Pool-Vertrag und einer deutlichen Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten um 936 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 172 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Rechnungsabgrenzungsposten haben sich um 6.507 TEUR reduziert und resultieren wesentlich aus einer aufwandsbezogenen Verbuchung der im Jahr 2021 gezahlten Vorauszahlung für Lizenzgebühren (21,5 Mio. EUR) für die Jahre 2022 - 2024 an unsere Schwestergesellschaft in Fairburn, USA.
Die sonstigen Rückstellungen sind wegen niedrigerer Rückstellungen im Personalbereich gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Verbindlichkeiten sind um 488 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesunken. Im Wesentlichen sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 646 TEUR und die sonstigen Verbindlichkeiten um 333 TEUR zurückgegangen. Dagegen sind die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 487 TEUR gestiegen. Die Bilanzsumme ist auf 44.055 TEUR (Vj. 44.927 TEUR) gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt 66,3 %. Ergänzend verweisen wir auf die Bilanz sowie die im Anhang vorgenommenen Erläuterungen. Finanzlage Die Gesellschaft erwirtschaftet einen positiven Cashflow. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss wird aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft abgeführt. Die Finanzierung ist über den Konzern-Cash Pool gewährleistet. Insgesamt sind wir mit dem Geschäftsverlauf 2023 zufrieden. Der Umsatzrückgang nach dem Ende der Corona-Pandemie war insgesamt erwartbar. Neben grundsätzlich geringeren Bedarfen ist dies u.a. auch dadurch zu begründen, dass Kunden während der Pandemie überdurchschnittlich hohe Bestände aufgebaut hatten, die nun zunächst abgebaut werden. Damit ist der Bedarf nach Neuware verringert. Es ist uns jedoch gelungen, die Kostenstruktur konsequent an die veränderte Situation anzupassen. C. PrognoseberichtTrotz der schwierigen und unsicheren gesamtwirtschaftlichen Situation erwarten wir im Jahr 2024 eine stabile Betriebsleistung. Viele unserer Kunden haben überfüllte Lager, die zuerst abgebaut werden müssen. Das hat zur Folge, dass wir einen weiteren Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr im ersten halben Jahr, analog zum vierten Quartal 2023 zu erwarten haben. Eine Verbesserung der Auftragslage in der zweiten Jahreshälfte ist nicht zu erwarten. Die Kunden bestellen in der Tendenz deutlich kurzfristiger als bisher; höhere Bedarfe zeichnen sich dabei nicht ab. Wir rechnen darum nicht mit einer Steigerung, sondern eher mit einer stabilen Umsatzlage. Aufgrund der weiterhin hohen Inflation sowie der politischen Rahmenbedingungen gehen wir davon aus, dass sowohl die Energiepreise als auch wesentliche Rohstoffpreise über dem Niveau des Vorjahres liegen werden. D. Chancen und RisikoberichtDie Unsicherheit über die wirtschaftliche Situation für das Jahr 2024, wie der Krieg in der Ukraine, die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und der hohe Energiepreis besteht weiterhin. Die Inflationsrate soll im Jahr 2024 zurückgehen, aber immer noch auf einem hohen Niveau von durchschnittlich 2,2 % bleiben. Es sollen auch die Lieferketten weltweit besser funktionieren und die Preise für die Vorprodukte für die industrielle Fertigung und Produktion nicht mehr so stark wie in 2023 steigen. Durch den eher geringen Exportanteil in Nicht-EU-Länder sehen wir uns nur bedingt vom Handelsstreit USA-China betroffen. Das hat aber eine Auswirkung auf das allgemeine Wirtschaftsklima und kann negative Folgen auf das geplante Umsatzwachstum haben. Darüber hinaus erwarten wir durch die hohe Inflation einen signifikanten Kostendruck nicht nur auf der Ebene der Rohmaterialen, sondern auch von anderen Kostarten, den wir nur teilweise in unserer Planung berücksichtigen können. Chancen sehen wir vor allem in dem noch zu hebenden Optimierungspotenzial in der Produktion, in der Rückgewinnung von verlorengegangenen Kunden sowie den Einstieg in neue Märkte. Zudem gehen wir angesichts der demographischen Situation in den meisten Ländern Europas davon aus, dass wir als Zulieferer für die medizinische Industrie gut positioniert sind. Durch die Herstellung von Produkten für mehrere Segmente sind wir breit aufgestellt. Dies gibt uns die Chance, uns weiterzuentwickeln und neue Produkte am Standort zu produzieren.
Obergurig, den 20. September 2024 Ralph Kunze, Geschäftsführer Christian Bernert, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist als Porex Technologies GmbH im Handelsregister von Dresden unter HR B Nr. 28343 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Postenbezeichnung innerhalb der immateriellen Vermögensgegenstände wurde an die Verhältnisse der Gesellschaft angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer bemessene Abschreibungen (lineare Methode; Nutzungsdauer durchschnittlich ca. 5 Jahre für entgeltlich erworbene Software) angesetzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In dem Bewertungsansatz der Herstellungskosten werden nur die direkten Aufwendungen und angemessene Teile der Gemeinkosten im Sinne von § 255 Abs. 2 HGB einbezogen. Fremdkapitalzinsen und Verwaltungsgemeinkosten kamen nicht in Ansatz. Die Vermögensgegenstände werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese variieren, je nach Anlagenklassen zwischen 3 bis 10 Jahren (bei Gebäuden ca. 30 Jahre). Es erfolgten weder Sonderabschreibungen noch außerplanmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 1.000,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben und der Abgang nur bei tatsächlichem Abgang ausgewiesen. Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand erfasst. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen bzw. zu niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung (gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB) und Fremdkapitalzinsen (gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB) wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt, außerdem wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten in ausländischer Währung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die erhaltenen Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen zum Anlagevermögen passiviert und separat auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Posten werden korrespondierend zur Entwicklung der geförderten Vermögensgegenstände fortgeführt. Die Erträge aus der Auflösung dieser Positionen werden innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Sie sind insgesamt kurzfristig. Vom Wahlrecht der Abzinsung der kurzfristigen Rückstellungen wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassenmittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind kurzfristig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zum größten Teil aus dem Cash Pool-Vertrag i.H.v. Mio. 19,5 EUR (Vj. Mio. 11,3 EUR) und sie bestehen gegenüber dem Gesellschafter. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert in Höhe von Mio. EUR 7,8 (Vj. TEUR 11,3) mit einer Restlaufzeit von unter 1 Jahr aus einer Vorauszahlung für Lizenzgebühren an die Porex Corporation. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen über TEUR 558 und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 240. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind sonstige Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung (Mio. EUR 11,89; Vj. Mio. EUR 11,65) und des Weiteren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen im geschäftsüblichen Umfang sowie jährliche Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Porex Corporation als verbundenes Unternehmen aus Technologienutzungen in Höhe von 16,7 % des Nettoumsatzes. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 43.276, die sich nach Regionen wie folgt zusammensetzten: Europa: TEUR 31.392, Amerika: TEUR 9.729, Asien: TEUR 2.082 und Afrika & Australien: TEUR 73. Nach Segmenten gliedern sich die Umsätze wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen i.H.v. TEUR 145,5 (Vj. TEUR 460) sind im Wesentlichen die Erträge aus der Rückerstattung von Quarantänegeld von TEUR 31, Erträge Rückkaufswert Altersvorsorge i.H.v. TEUR 22 und Erträge aus Währungsumrechnung i.H.v. TEUR 29 enthalten. Steuern Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages sind im Jahresabschluss keine Ertragssteuer und keine latenten Steuern auszuweisen. Sonstige AngabenGeschäftsführung Christian Bernert, München, Managing Direktor Madison Industries, Head of Europe Ralph Kunze, Großdubrau, Geschäftsführer Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB und unter Bezugnahme auf das BMJ-Schreiben vom 6. März 1995 auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. Ergebnisverwendung Entsprechend dem Gewinnabführungsvertrag mit der Clear Edge Filtration Holding GmbH (CEFH) wird der Gewinn in Höhe von EUR 11.893.277,68 aus dem Geschäftsjahr 2023 an die CEFH abgeführt. Der Gewinnvortrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Mitarbeiter Im laufenden Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 219 Mitarbeiter beschäftigt, davon 173 Lohnempfänger und 46 Angestellte. Wirtschaftsprüfer Das Honorar für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 der Porex Technologies GmbH betrug TEUR 26. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Filtration Group Corporation, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Sitz des Mutterunternehmens befindet sich in Austin, Texas 78759, USA, Arboreturn Plaza 1, 9442 Capital of Texas Hwy. N, Suite 390. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. Das Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis ist die Clear Edge Filtration Holding GmbH, Düsseldorf. Der Konzernabschluss soll im Unternehmensregister offengelegt werden.
Obergurig, den 20. September 2024 Ralph Kunze, Geschäftsführer Christian Bernert, Geschäftsführer Anlage zum AnhangEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Porex Technologies GmbH, Obergurig PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Porex Technologies GmbH, Obergurig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Porex Technologies GmbH, Obergurig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dresden, den 20. September 2024 Deloitte
GmbH
Andreas Franke, Wirtschaftsprüfer Jan Kahlert, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses gemäß § 328 Abs. 1a Satz 1 HGBDer Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Porex Technologies GmbH, Obergurig, wurde mit Beschluss des Gesellschafters vom 28. Oktober 2024 festgestellt. |
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