Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Software & Support Media GmbH
Schwedlerstraße 8, 60314 Frankfurt am Main, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pouya Dr. Kamali-Loibl seit 16.12.2015 | Geschäftsführer |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MMS Mobile Media Solutions GmbHAufgelöst | 50.00% |
16Tags UG (haftungsbeschränkt)Aufgelöst | 10.53% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Software & Support Media GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Software & Support Media GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk grundsätzlich im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften nach § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a und 9b wird unter Anwendung der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Das Wirtschaftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauern betragen in Jahren für immaterielle Wirtschaftsgüter 0 bis 10 sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu Anschaffungskosten von EUR 800 netto werden in Anlehnung an die steuerlichen Bilanzierungsvorschriften im Jahr des Zugangs ergebniswirksam erfasst. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bewertet. Soweit aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung erforderlich, wurde der niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Bei den Wertpapieren des Anlagevermögens werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert auch bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung in Ausübung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 3 HGB vorgenommen. Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf den Forderungsbestand berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die Gewerbesteuer für die Veranlagungszeiträume 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 S. 1 HGB mit den von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen laufzeitadäquaten Zinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen hat hierbei eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Auf einen separaten Ausweis der Zinsaufwendungen und -erträge aus der Abzinsung in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde aus Wesentlichkeitsgesichtspunkten verzichtet. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet. Im Geschäftsjahr wurden gem. § 274 HGB für temporäre Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen latente Steuern gebildet, sofern sich diese Unterschiede in künftigen Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren und die Steuerabgrenzung nach § 274 Abs. 1 HGB verpflichtend vorzunehmen ist. Für sich gegebenenfalls ergebende aktive Überhänge an latenten Steuern aufgrund temporärer Differenzen sowie aufgrund bestehender steuerlicher Verlustvorträge wurden in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 2 HGB keine latenten Steuern angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz Das Anlagevermögen ist im nachfolgenden Anlagespiegel erläutert. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 und Nr. 11a HGB sind in der nachstehenden Tabelle erläutert.
† GBP EUR Kurs am 31.12.2022: 1,15278; Quelle: Oanda †† USD EUR Kurs am 31.12.2016: 0,949085; Quelle: Oanda
* zum 31.12.2016
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 19 TEUR (Vj.: 47 TEUR). Sie betreffen wie im Vorjahr vollständig den Lieferungs- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche gegen Gesellschafter in Höhe von 42 TEUR (Vj.: 42 TEUR) enthalten. In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten (116 TEUR; Vj.: 118 TEUR), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (92 TEUR; Vj: 75 TEUR) sowie Abschluss- und Steuerberatungskosten (106 TEUR; Vj.: 106 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von 3.214 TEUR eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr (Vj.: 1.500 TEUR) und in Höhe von 2.188 TEUR eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vj.: 3.438 TEUR). Es bestehen wie im Vorjahr keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Wie im Vorjahr sind keine der bilanzierten Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert. IV. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 4 TEUR (Vj.: 9 TEUR) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 3 TEUR (Vj.: 22 TEUR) enthalten. Die unter den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens ausgewiesenen außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund dauerhafter Wertminderung betragen 8 TEUR (Vj.: 58 TEUR). Die außerplanmäßigen Abschreibungen aufgrund nicht dauerhafter Wertminderung gem. § 253 Abs. 3 S. 6 HGB betragen 132 TEUR (Vj. 1.238 TEUR). Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung Die Gesellschaft hält Finanzanlagevermögen, aus dessen Wertentwicklung bzw. Veräußerungen es zu Aufwendungen bzw. Erträgen kommen kann. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Aufwendungen aus Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 140 TEUR (Vj.: 1.297 TEUR), Gewinne aus der Veräußerung von Finanzanlagen in Höhe von 0 TEUR (Vj.: 337 TEUR) sowie laufende Erträge aus Beteiligungen und Wertpapieren des Finanzanlagevermögens in Höhe von 130 TEUR (Vj.: 192 TEUR) erzielt. V. Sonstige Pflichtangaben 1.Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
2. Mitarbeiter Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2023: 84 , davon 1 Geschäftsführer, 83 Angestellte und 8 Auszubildende. 3. Haftungsverhältnisse Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten verpflichtete sich die Gesellschaft für gestellte Bürgschaften in Höhe von 64 TEUR (Vj.: 64 TEUR) zu haften. Bei diesen Bürgschaften handelt es sich um Mietavale für die Büroräume der Gesellschaft in Frankfurt am Main. Von dem in der Bilanz ausgewiesenen Bankbestand der Gesellschaft sind 43 TEUR als Sicherheiten für Avale und Mietkautionen verpfändet. Darüber hinaus hat die Gesellschaft Bankkonten i.H.v. 100 TEUR als Sicherheiten für Kreditlinien von Tochtergesellschaften hinterlegt. Basierend auf aktuellen betriebswirtschaftlichen Auswertungen sowie der Unternehmensplanung der Tochtergesellschaften geht die Geschäftsführung davon aus, aus den Sicherheiten nicht in Anspruch genommen zu werden. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen bis zum 31. Mai 2026 beträgt zum Bilanzstichtag 361 TEUR. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen zum Bilanzstichtag 39 TEUR davon Verpflichtungen im Geschäftsjahr
5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in das neue Geschäftsjahr vorzutragen.
Frankfurt, den 16. Mai 2024 Geschäftsführer: Dr. Pouya Kamali-Loibl Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der Software & Support Media GmbH, Frankfurt am Main1 Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1Unternehmenstätigkeit Software & Support Media GmbH (S&S) wurde 1995 unter dem Namen Software & Support Verlag GmbH gegründet. In den ersten zwei Jahren war der Unternehmensfokus auf die Publikation von IT-Fachzeitschriften gerichtet. Ab 1997 wurde das Produktangebot ausgeweitet, wobei die Ausrichtung an IT-Spezialisten, in einem B2B Umfeld, in allen relevanten Technologiemärkten weiter erhalten blieb. Mit der Umfirmierung 2009 wollte man das umfangreiche crossmediale Angebot im Namen widerspiegeln. Das heutige Produktportfolio umfasst- geordnet nach Relevanz - Konferenzen, Trainings, Fachmagazine, Onlineservices, Jobmessen sowie Bücher. Neben dem Hauptsitz in Frankfurt am Main besteht eine Zweigniederlassung in Berlin. Die Gesellschaft tätigt Finanzinvestitionen in Startups der Medien- und IT Branche, um die Vernetzung in dieser Branche zu verbessern sowie neue Geschäftschancen und Trends frühzeitig zu erkennen. Grundlegende Änderungen bei der Ausrichtung der Gesellschaft sowie deren Zielen und Strategien sind nicht geplant. Die S&S unterhält keine Forschungs- und Entwicklungsabteilung. 1.2Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland verschlechterte sich leicht im Jahr 2023. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel im Jahresdurchschnitt 2023 um preisbereinigte 0,3% gegenüber dem Vorjahr (Quelle: DESTATIS - Statistisches Bundesamt, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen vom 15.01.2024, Internetabruf von www.destatis.de am 02.05.2024), während im Jahr 2022 ein stärkeres Wachstum von 1,9% gegenüber 2021 verzeichnet wurde. Die Erwartungen in Bezug auf IT-Budgets aller Branchen waren weiterhin wie in den Vorjahren grundsätzlich positiv (siehe z. Bsp. "IT-Trends 2024" Report von Capgemini, Internetabruf vom 02.05.2024), sodass sich S&S insgesamt weiterhin in einem grundsätzlich positiven Marktumfeld bewegt. Für die Zukunftserwartungen im Angesicht höherer Inflation, sowie Leitzinsen im Jahr 2023, verweisen wir auf unsere Ausführungen im Bereich "Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung" sowie "voraussichtliche Entwicklung". Vor diesem Hintergrund haben wir 2023 ein zufriedenstellendes operatives sowie Jahresergebnis verzeichnet. 1.3Umsatz- und Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Umsatz von TEUR 13.036 erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von 10,4% gegenüber dem Vorjahr. Wie im Vorjahr stellen hierbei weiterhin die Bereiche Konferenzen, Trainings & Schulungen sowie Print und Media-Advertisement die umsatzstärksten Geschäftsbereiche dar mit einem Umsatzwachstum von 12,9%. Einer Minderung im Bereich Print (-14,5%) stand ein Umsatzzuwachs im Bereich "digitale Produkte" (insg. +15,7%) gegenüber. Die Vorjahreserwartung in Bezug auf das Umsatzniveau im Geschäftsjahr 2023 war, auf Grund von Wegfall jeglicher einschränkenden Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, aber auch der möglicherweise nachlassenden Kaufkraft unserer Kunden, moderat höher als im Geschäftsjahr 2022. Insgesamt konnte somit ein, den Erwartungen entsprechendes Umsatzergebnis, sowie Teilnehmerzahlen, im Geschäftsjahr 2023 erzielt werden. Die mit der operativen Geschäftstätigkeit verbundenen Kosten stiegen mit dem völligen Wegfall der Pandemie im Geschäftsjahr 2023 wieder. Insbesondere sind Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Materialaufwand um 20,0% gestiegen. Des Weiteren ergab sich ein Anstieg der Personalkosten um 20,9%. Ein wesentlicher Grund hierfür war die Neueinstellung von Personal, um die Investition in die digitale Lernplattform "entwickler.de" weiter voranzutreiben. Wir waren in der Prognose des Vorjahres davon ausgegangen, dass operative Kosten mit zunehmendem Geschäft sich steigern würden. Durch Wachsamkeit auf Gelegenheiten zur Kostenersparnis und Ergreifen dieser konnten nochmals Kosten gespart werden. Somit ergab sich ein zufriedenstellendes Bild im Bereich der Kosten. Insgesamt entwickelte sich das Ergebnis aus der operativen Geschäftstätigkeit (hier: Umsatzerlöse abzüglich Material-, Personalaufwand und sonstige betriebliche Aufwendungen - ordentliches Betriebsergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge) somit fallend um 3,1%. Insgesamt konnte sowohl ein positives operatives Ergebnis als auch Jahresergebnis erreicht werden. Im Vorjahr wurde - wegen der Erwartung von negativen Einflüssen durch Inflation, sowie internationalen Krisen mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Wir sind somit mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 insgesamt zufrieden. 1.4Investitionen Wir haben im Geschäftsjahr 2023 in den Bereich der digitalen Leseangebote und digitale Weiterbildung investiert. Hier wurde das Produkt "entwickler.de" insb. mit einer stärkeren Verzahnung unserer Produktpalette weiterentwickelt. 1.5Finanzierungsmaßnahmen bzw. - vorhaben Alle getätigten Investitionen konnten aus dem laufenden Cashflow finanziert werden. 1.6Personal- und Personalbereich Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 93 Mitarbeiter zur Belegschaft unseres Unternehmens (Vorjahr: 86). Der Jahresdurchschnitt stieg von 79 auf 84 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr. An den Geschäftsführer berichteten zum Ende des Geschäftsjahres neun Abteilungsleiter aus den Bereichen Sales, Redaktion und Grafik, Operations, Marketing, Schulungen und Trainings, "digitale Produkte", Web-Entwicklung und Mobile-Entwicklung. 2 Darstellung der Lage 2.1Ertragslage Der Rohertrag stieg um 4,2% auf TEUR 9.331 gegenüber dem Vorjahr. Hier überwog das Wachstum der Umsatzerlöse. Sonstige betrieblichen Erträge fielen im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres lagen bei TEUR 13.036 und sind gegenüber dem Vorjahr um 10,4% gestiegen. Gleichzeitig hat sich der Materialaufwand, insbesondere aufgrund gestiegener Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, um ca. 14,5% auf TEUR 3.865 erhöht. Insgesamt liegt somit der Ergebnisbeitrag des operativen Geschäfts (Rohergebnis ohne sonstige betriebliche Erträge) um TEUR 732 (8,7%) über dem des Vorjahres. Des Weiteren stieg der Personalaufwand um 20,9% auf TEUR 4.641. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 0,7% auf TEUR 2.029. Insgesamt verzeichneten wir somit einen zum Vorjahr um TEUR 1.245 höheren Jahresüberschuss. Im Vergleich zum Vorjahr stand dem leicht verschlechterten operativen Ergebnis ein besseres Finanzergebnis gegenüber. 2.2Finanzlage Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre laufenden Verpflichtungen zu erfüllen. Die der Gesellschaft zur Verfügung stehenden Finanzmittel stammen mehrheitlich aus Einzahlungen im Rahmen des operativen Geschäfts und aus Mittelzuflüssen aus den gehaltenen Finanzanlagen. Ebenfalls stammen Finanzmittel aus den gewährten staatlichen Beihilfen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bzw. erhaltenen KFW-Darlehen. Zum 31.12.2023 weist das Unternehmen liquide Mittel im Wert von TEUR 11.188 auf, im Vorjahr belief sich der Wert auf TEUR 10.991. 2.3Vermögenslage Die Bilanzsumme ist, gegenüber dem Vorjahr, um 5,5% auf TEUR 19.082 gestiegen. Dies resultiert insbesondere aus dem Zugang des Umlaufvermögens um TEUR 1.057. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme fiel von 27,3% auf 25,3%. Die Eigenkapitalquote ist von 54,9% zum 31.12.2022 auf 64,1% zum 31.12.2023 gestiegen. 2.4Wesentliche Leistungsindikatoren Wesentliche nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind die Anzahl der Besucher unserer Schulungen und Konferenzen, sowie Abonnentenzahlen, User-Zahlen unserer Online-Angebote, und schließlich die Auftragslage unseres Vertriebsteams. Den wesentlichsten nicht-finanziellen Leistungsindikator stellt hierbei die Anzahl der Besucher unserer Schulungen und Konferenzen dar. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind insbesondere der aus dem operativen Geschäft erzielte Umsatz sowie die damit verbundenen operativen Kostenpositionen der Gewinn- und Verlustrechnung und somit dem operativen Ergebnis. Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt hierbei insbesondere nach den Umsatzerlösen aus dem operativen Geschäft sowie dem operativen Ergebnis. Diese stellen somit die wesentlichsten finanziellen Leistungsindikatoren dar. 3 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Unsere Verbundenen Unternehmen lauten wie folgt: Software & Support Media LTD, Großbritannien, Neue Deutsche Kongress GmbH, Deutschland und S&S Media Inc., USA. Software & Support Media LTD führt Konferenzen in Großbritannien mit Hilfe unserer Gesellschaft aus und verfestigt dort ihren Stand im Markt. Die Neue Deutsche Kongress GmbH führt kleinere Kongresse im Bereich Finanzen aus, sie erwirtschaftet stabile Resultate. S&S Media Inc. hat in der Vergangenheit Kongresse in den USA ausgeführt, ist aber zurzeit operativ nicht tätig. 4 Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Im Geschäftsjahr 2024 besteht das Risiko einer abschwächenden bzw. sehr langsam erholenden Gesamtkonjunktur, ausgelöst durch eine fortwährende Inflation, welche mit Lieferengpässen von Gütern während der Corona-Pandemie und dem Ukraine-Krieg begann. Die zur Bekämpfung der Inflation gesteigerten Leitzinsen erschweren die Situation zusätzlich. Dies könnte zu Kürzungen bei geplanten IT-Budgets unserer Kunden, was sich negativ auf erwartete Buchungen und Teilnehmerzahlen sowie in der Folge negativ auf die Umsatzsowie Liquiditätsentwicklung der S&S auswirken könnte. Gleichzeitig besteht durch die in 2020 vollzogene Digitalisierung der S&S im Bereich der Konferenzen und Schulungen die Chance, von einer zunehmend digitaler werdenden Kommunikation wie z.B. Videokonferenzen zu profitieren und hier auch neue Produkte anzubieten. Hierdurch könnten bei gleichzeitiger Reduktion der Kosten die Umsatzerlöse und somit der Gewinn gesteigert werden. Die Geschäftsleitung überwacht die aktuellen Entwicklungen im Zuge der Corona-Krise und hat nötige Schritte, wie zum Beispiel das Vorhalten eines Liquiditätspuffers, getan, um eine ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft zu gewährleisten. Die S&S ist durch ihre gewöhnliche Geschäftstätigkeit gewissen finanziellen und marktspezifischen Risiken ausgesetzt. Finanzielle Risiken werden hierbei durch einen hohen Eigenkapitalbestand, stringente Controlling-Methoden, sowie Jahresplanung und -budgetierung für die nahe und mittlere Zukunft auf geringem Niveau gehalten. Die Geschäftsführung wird mittels monatlicher Reports über die Finanz-, Ertrags-, und Vermögenslage stetig informiert. Natürlich sind wir auch marktspezifischen Risiken ausgesetzt, diese grenzen wir durch ständige Erweiterung des Themenangebots und Diversifizierung der Produktpalette ein. Risiken aus dem operativen Geschäft können im Wesentlichen darin bestehen, dass durch schnelle Veränderungen der technologischen Entwicklung im Bereich der IT Veränderungen und Trends nicht rechtzeitig erkannt werden und damit die Qualität der Beiträge durch Autoren und Referenten nicht aufrechterhalten werden könnte, was zu einem möglichen Kunden- bzw. Teilnehmerverlust und damit zu Umsatz- und Ergebnisrückgängen für die Gesellschaft führt. Gleichzeitig besteht durch die gute Marktpositionierung und Reputation der S&S sowie deren gute Kostenposition die Chance, zukünftige Entwicklungen im IT-Fachmarkt frühzeitig erkennen und dort den Marktanteil ausbauen zu können. Gute Chancen der zukünftigen Entwicklung werden von der Geschäftsführung im Bereich des Ausbaus des digitalen Angebotes der Gesellschaft sowie des Ausbaus des Produktportfolios im Konferenz- und Schulungsbereich gesehen. Aufgrund der in der Folge des Brexit weiterhin bestehenden Unsicherheiten über die zukünftigen Beziehungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der europäischen Union sowie die wirtschaftliche Entwicklung im Vereinigten Königreich besteht ein Risiko für unser britisches Tochterunternehmen. Sollte sich die Ökonomie in Großbritannien negativ entwickeln, könnte dies zu geringeren Weiterbildungsbudgets in britischen Unternehmen führen. Zum anderen könnte dies dem Standort London als internationalem Treffpunkt schaden. Software & Support Media GmbH beteiligte sich in den letzten Jahren an verschieden Startups über Kapitaleinlagen oder Ausleihungen. Diese dienten zur Vernetzung und Unterstützung der Branche, in der wir tätig sind. Die Startups sind besonderen Gefahren ausgesetzt: Wir können theoretisch unsere gesamten Einlagen verlieren. Allerdings besteht auch die Chance, allein durch ein einziges erfolgreiches Investment, mögliche Verluste teilweise oder vollständig zu kompensieren. In der Zukunft planen wir keine größeren Einzelinvestitionen in diesem Bereich zu tätigen. Sich für uns abzeichnende Marktchancen planen wir durch gezielte Investitionen zu nutzen bzw. auf sich ändernde Marktgegebenheiten zu reagieren. 5 Voraussichtliche Entwicklung Die in 2.4 aufgeführten Leistungsindikatoren verliefen bis inklusive April 2024 im Vergleich zum Vorjahr auf ähnlichem Niveau. Es ist möglich, dass die in 4 genannten gesamtkonjunkturellen Faktoren bis Ende des Jahres weitere Hürden für unser Geschäft stellen. Somit gehen wir davon aus, dass für das Geschäftsjahr 2024 insgesamt die wesentlichsten finanziellen Leistungsindikatoren, also Umsatzerlöse und das operative Ergebnis, sowie der wesentlichste nicht-finanzielle Leistungsindikator, also die Teilnehmerzahl der Schulungen und Trainings in einer Bandbreite von 0 bis 5% niedrigere Werte erreichen werden als im Geschäftsjahr 2023.
Frankfurt, den 16. Mai 2024 Dr. Pouya Kamali-Loibl Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Software & Support Media GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Software & Support Media GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Software & Support Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes M aß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 16. Mai 2024 ba
audit gmbh
Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer |
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