Saab Training and Simulation GmbH

Salchauer Chaussee 1, 39638 Gardelegen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 27599
Eingetragen
21.10.2019
Branche
Herstellung von militärischen KampffahrzeugenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.
Gegenstand
Die Betreuung des Gefechtsübungszentrums Heer der Bundeswehr in Letzlingen und damit verbundene Dienstleistungen und sonstige Aktivitäten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Carolina Lundberg
seit 21.10.2019
Prokura
Asmus Pandikow
seit 21.10.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Saab Training and Simulation GmbH

Gardelegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen der Gesellschaft

Das Geschäft der Saab Training and Simulation GmbH ("Gesellschaft") ist der Betrieb und die Betreuung des Gefechtsübungszentrum Heer ("GÜZ") gem. Vertrag B/U2DB/GA182/GA001 zwischen der Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr ("BAAINBw") und der Saab AB, sowie dem Unterauftrag dafür zwischen der Saab AB und der Gesellschaft.

Die Saab AB ist die alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft, somit ist die Gesellschaft Teil der Saab Gruppe. Organisatorisch gehört die Gesellschaft zur Geschäftseinheit "Saab Training & Simulation", die Marktführer für Ausbildungsmittel und Dienstleistungen für die militärische Ausbildung auf der Basis von Laser-Simulatoren für Personen und Fahrzeuge ist.

Die Gesellschaft ist ausschließlich für die Erfüllung des o.g. Vertrages zuständig und beschäftigt dazu insgesamt über 200 Mitarbeiter, sowohl in Form eigener Angestellter als auch über weitere Unterauftragnehmer vor Ort sowie von der Bundesrepublik Deutschland beigestelltem Personal.

1.1 Auftrag

Das GÜZ ist die zentrale Ausbildungseinrichtung des Heeres zur Einsatzausbildung und truppengattungsgebundenen Ausbildung. Neben dem Heer üben auch Soldaten anderer militärischer Organisationsbereiche und auch anderer NATO-Partner im GÜZ. Der Aufbau des GÜZ begann 1995, 1997 wurde der erste Übungsbetrieb aufgenommen. Der Anteil des "industriellen Betriebs" wird in der heutigen Form seit 2004 betrieben, d.h. alle 4 bis 7 Jahre europäisch ausgeschrieben und an die Industrie vergeben. Saab war bereits 2004-2008 im Betrieb beteiligt und hat nun den Auftrag als industrieller Betreiber für 2020 bis 2026 erhalten.

Das GÜZ befindet sich auf dem "Truppenübungsplatz Altmark" in der Colbitz-Letzlinger Heide auf einer Fläche von ca. 230 km2 (ca. 12x30 km). Es ist spezialisiert auf laser-basierte Ausbildung, bei der der scharfe Schuss von Handwaffen und Fahrzeugen durch laser-basierte Simulatoren / Detektoren ersetzt wird, die Kernkompetenz von Saab Training & Simulation.

Die von der Bundesrepublik dazu unter dem Programmnamen "Ausbildungsgerät Duellsimulator" ("AGDUS") beschaffte Technik ist dabei der Kern des Simulationssystems im GÜZ. Dazu gehört auch die sog. "Zentrale", in der sämtliche Daten inklusive Audio und Video aus dem Übungsgeschehen zusammenlaufen und von den Ausbildern analysiert werden.

Der Auftrag der Gesellschaft besteht darin, die im GÜZ stationierte Dienststelle bei der Erfüllung ihres Ausbildungsauftrages zu unterstützen. Insbesondere beinhaltet dies die Verwaltung und Instandhaltung der eingesetzten Technik, des während der Übungen benötigten Materials und der ca. 400 im GÜZ stationierten Rad- und Kettenfahrzeuge, als auch die damit verbundene Logistik, d.h. der Transport von Soldaten und Material.

1.2 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2020

Der eigentliche Betrieb wurde am 01.02.2020 nach einem erfolgreichen Betriebsübergang im Dezember 2019 / Januar 2020 aufgenommen und die Gesellschaft ist seitdem der "industrielle Betreiber" des GÜZ.

In einvernehmlicher Zusammenarbeit mit dem vorherigen Betreiber wurde beim Betriebsübergang sowohl der Großteil des Personals, Teile des Anlagevermögens und die Verantwortung für das zu verwaltende Anlagevermögen des Bundes übergeben. Der Betriebsübergang des Personals erfolgte dabei im Rahmen des § 613a BGB, d.h. unter Berücksichtigung der mit dem vorherigen Betreiber bestehenden Vereinbarungen für das Personal.

Der arbeitsbezogene Ablauf im Geschäftsjahr 2020 folgte dem üblichen Betrieb des GÜZ. Der Umfang des Auftrags war jedoch gemindert, teils aufgrund der beginnenden und anhaltenden Corona-Pandemie und veränderten / abgesagten Übungen als auch der seitens Kunden für 2020 geplanten Regenerationsmaßnahmen für Anteile der Systemtechnik.

Unter Berücksichtigung der äußeren Umstände verlief das Geschäftsjahr insgesamt jedoch sehr positiv. Die Umsätze der Gesellschaft entsprachen mit ca. 14,5 MEUR den Erwartungen, das Ergebnis von ca. 3 MEUR fiel besser aus als erwartet, hauptsächlich aufgrund bereits im Laufe des Jahres eingeführten Maßnahmen zur Effektivisierung und Kosteneinsparungen.

Das Anlagevermögen der Gesellschaft bestand im Geschäftsjahr vorrangig aus dem beim Betriebsübergang vom vorigen Betreiber übernommenen Anlagevermögen und wurde im Laufe des Geschäftsjahrs nur geringfügig verändert.

Die Liquidität der Gesellschaft war durch die Einbeziehung in das Cash-Pooling der Konzern-Muttergesellschaft Saab AB stets gesichert.

Insgesamt ist das Geschäftsjahr als sehr positiv zu bewerten.

Vermögens-/Finanzlage

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen machen mit TEUR 3.015 (Vorjahr: TEUR 25) 61% des Gesamtvermögens aus. Darin enthalten sind im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash-Pooling.

Die Eigenkapitalquote liegt bei einem Eigenkapital von TEUR 3.014 (Vorjahr: TEUR 25) bei 61% (Vorjahr: 100%) und ist respektive der Ausstattung mit Eigenmitteln relativ hoch. Der Verschuldungsgrad beträgt 36% (Vorjahr: 0%).

Ertragslage

Die Ertragslage ist im Berichtsjahr gekennzeichnet durch einen positiven Rohertrag von TEUR 11.816 und Personalkosten von TEUR 6.720. Die Handelsspanne von 82% resultiert aus dem fix vereinbarten Anteil an Umsatzerlösen mit der Muttergesellschaft.

Aufgrund der Aufnahme des Geschäftsbetriebs in 2020 sind die Kennzahlen nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

1.2.1 Vermögenslage

Die Vermögenslage und das Kapital entwickelten sich 2020 wie folgt:

31.12.2020 31.12.2019 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
A. Vermögen
I. Anlagevermögen
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 7 0,1 0 0,0 7
2. Sachanlagen 162 3,3 0 0,0 162
3. Summe 169 3,4 0 0,0 169
II. Umlaufvermögen
1. Vorräte 1.672 33,8 0 0,0 1.672
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4 0,1 0 0,0 4
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.015 61,0 25 100,0 2.990
4. Sonstige Aktiva 80 1,6 0 0,0 80
5. Summe 4.771 96,6 25 100,0 4.746
IV. Vermögen gesamt 4.940 100,0 25 100,0 4.915
B. Kapital
I. Eigenkapital
1. Gezeichnetes Kapital 25 0,5 25 100,0 0
2. Verlustvortrag 0 0,0 0 0,0 0
3. Jahresergebnis 2.989 60,5 0 0,0 2.989
4. Summe 3.014 61,0 25 100,0 2.989
II. Fremdkapital
Kurzfristiges Fremdkapital
a) Steuerrückstellung 1.187 24,0 0 0,0 1.187
b) Sonstige Rückstellungen 505 10,2 0 0,0 505
c) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 164 3,3 0 0,0 164
d) Sonstige Passiva 70 1,4 0 0,0 70
e) Summe 1.926 38,9 0 0,0 1.926
III. Kapital gesamt 4.940 100,0 25 100,0 4.915

Daraus ergeben sich folgende Kennzahlen zur Vermögensstruktur:

Kennzahl 2020 2019
Eigenkapitalquote (Eigenkapital / Gesamtkapital) 61% 100%
Verschuldungsgrad (Fremdkapital / Gesamtkapital) 39% 0%

1.2.2 Analyse der Ertragslage

Die Ertrags- und Aufwandspositionen entwickelten sich 2020 wie folgt:

2020 2019 Ergebnis- auswirkung
TEUR % TEUR % TEUR
A. Rohertrag A. 11.816 100,0 0 - 11.816
B. Aufwendungen B.
1. Personalkosten 6.720 56,9 0 - -6.720
2. Abschreibungen 160 1,4 0 - -160
3. Betriebskosten 301 2,6 0 - -301
4. Verwaltungskosten 548 4,6 0 - -548
5. Vertriebskosten 25 0,2 0 - -25
6. Sonstige Kosten 4 0,0 0 - -4
7. Summe 7.758 65,7 0 - -7.758
C. Betriebsergebnis C. 4.058 34,3 0 - 4.058
D. Finanzergebnis D.
Zinsaufwendungen/
Finanzergebnis -4 0,0 0 - -4
E. Neutrales Ergebnis E.
Neutrale Erträge Sonstiges /
Neutrales Ergebnis 126 1,1 0 - 126
F. Unternehmensergebnis vor Steuern F. 4.180 35,4 0 - 4.180
G. Ertragsteuern G. 1.187 10,1 0 - -1.187
H. Sonstige Steuern H. 4 0,0 0 - -4
I. Jahresüberschuss I. 2.989 25,3 0 - 2.989

Daraus ergeben sich folgende Kennzahlen zur Ertragslage:

Kennzahl 2020 2019
Umsatzrentabilität (Überschuss / Umsatz) 21% 0%
Handelsspanne (Rohertrag / Nettoumsatz) 82% 0%

1.3 Chancen/Risiken

Die Grundlage für die Existens der Gesellschaft liegt im Auftrag der Muttergesellschaft, der aus einem festen, monatlich fakturierten, Anteil sowie einem variablen, drei-monatlich fakturierten, Anteil besteht. Der variable Anteil besteht aus einer Reihe von einzeln abrufbaren Positionen, die wiederum weitestgehend vom Übungsgeschehen geprägt sind. Die größten Risiken für den variablen Anteil des Einkommens sind dabei im Umfang reduzierte oder gar eingestellte Übungen sowie das Bestellverhalten des Kunden bzgl. Stornierungen.

In einem "Normaljahr" des Betriebes im GÜZ sind dabei die üblichen Parameter gut abschätzbar, im Jahre 2020 war dies wesentlich schwieriger, da die beginnende Corona-Pandemie fast zeitgleich zur Inbetriebnahme auch den Übungsbetrieb negativ beeinträchtigte.

Zukünftig sind jedoch wesentliche, über die üblichen Geschäftsrisiken hinausgehende Risiken oder gar bestandsgefährdende Tatsachen nicht absehbar, insofern die andauernde Corona-Pandemie auch weiterhin den Übungsbetrieb negativ beeinflusst.

Eine andauernde Corona-Pandemie wirkt sich auch weiterhin negativ auf den Übungsbetrieb aus. Zukünftig sind jedoch keine weiteren wesentlichen, über die üblichen Geschäftsrisiken hinausgehenden Risiken absehbar.

1.4 Prognose

Der Auftrag der Gesellschaft ist nicht direkt an die Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland gekoppelt. Insbesondere wird der Auftrag des GÜZ als systemkritische Funktion auch weiterhin fortbestehen, da hier Soldaten u.a. für wichtige Auslandseinsätze vorbereitet werden, die auch unabhängig von der Gesamtenwicklung vorgenommen werden.

Allerdings rechnen wir auch weiterhin mit internen Herausforderungen und Extraaufwendungen, um das private Leben unserer Mitarbeiter während der globalen Corona-Pandemie und den damit in Deutschland und Sachsen-Anhalt eingeführten Beschränkungen, wie beispielsweise die Schließung von Schulen und Kindergärten, mit ihren Arbeitsaufgaben und dem Auftrag der Gesellschaft zu verbinden.

Zusammen mit dem für das Jahr 2021 geltenden Einkommensmodell, in dem der variable Anteil des Einkommens sich gegenüber 2020 erhöht, und damit auch die Exponierung gegenüber der o.g. Risiken, haben wir die Erwartungen in der Gesellschaft als auch bei der Gesellschafterin entsprechend angepasst und gehen von einem erheblichen Umsatzrückgang und einer gegenüber dem Vorjahr abgeschwächten Ergebnislage für 2021 aus.

Die Fortsetzung der Auswirkungen der Corona-Pandemie sind momentan nur schwer abzuschätzen, lassen aber im besten Fall zu einer Annäherung des Übungsbetriebs an den "Normalbetrieb" im vierten Quartal hoffen. Allerdings sind einige Vertragserweiterungen im Gespräch, die 2021 noch ergebnisrelevant umgesetzt werden könnten, auch dann mit Fokus auf das vierte Quartal.

 

Gardelegen, 17. Februar 2021

Saab Training & Simulation GmbH

Dr. Asmus Pandikow, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Anlagevermögen 168.735,00 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.815,00 0,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 6.815,00 0,00
II. Sachanlagen 161.920,00 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 58.165,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.755,00 0,00
B. Umlaufvermögen 4.771.615,03 24.918,16
I. Vorräte 1.671.759,86 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.099.855,17 24.918,16
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.015.095,36 24.918,16
2. sonstige Vermögensgegenstände 84.759,81 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.940.350,03 24.918,16

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital 3.013.690,87 24.918,16
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 81,84 0,00
III. Jahresüberschuss 2.988.772,71 -81,84
B. Rückstellungen 1.692.842,87 0,00
C. Verbindlichkeiten 233.816,29 0,00
1. sonstige Verbindlichkeiten 233.816,29 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.940.350,03 24.918,16

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
21.10.2019 - 31.12.2019
EUR
1. Rohergebnis 11.941.046,22 0,00
2. Personalaufwand 6.720.103,01 0,00
a) Löhne und Gehälter 5.405.681,88 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.314.421,13 0,00
davon für Altersversorgung 183.553,80 0,00
3. Abschreibungen 160.094,03 0,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 160.094,03 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 876.730,50 81,84
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.984,28 0,00
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.187.115,69 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 2.993.018,71 -81,84
8. sonstige Steuern 4.246,00 0,00
9. Jahresüberschuss 2.988.772,71 -81,84

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 der Saab Training and Simulation GmbH, Gardelegen, wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 264ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Saab Training and Simulation GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Gardelegen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Amtsgericht Stendal

Register-Nr.: HRB 27599

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Die Gesellschaft wurde am 21.10.2019 mit Eintragung in das Handelsregister formal errichtet. Die Aufnahme der wirtschaftlichen Tätigkeit erfolgte am 01.02.2020. Folgernd sind die Posten des Jahresabschlusses nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar, da hier eine wirtschaftliche Tätigkeit am Markt noch nicht erfolgte.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennbetrag erfasst.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen Rechnung getragen. Soweit solche Risiken nach dem Bilanzstichtag entstanden sind, wird auf sie im Anhang verwiesen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.

Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2020
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2020
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 9.814,13 0,00 0,00 0,00 9.814,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 9.814,13 0,00 0,00 0,00 9.814,13
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 76.146,00 0,00 0,00 0,00 76.146,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 242.868,90 0,00 0,00 0,00 242.868,90
Summe Sachanlagen 0,00 319.014,90 0,00 0,00 0,00 319.014,90
Summe Anlagevermögen 0,00 328.829,03 0,00 0,00 0,00 328.829,03
kumulierte Abschreibungen 01.01.2020
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2020
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.999,13 0,00 0,00 0,00 2.999,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.999,13 0,00 0,00 0,00 2.999,13
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 17.981,00 0,00 0,00 0,00 17.981,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 139.113,90 0,00 0,00 0,00 139.113,90
Summe Sachanlagen 0,00 157.094,90 0,00 0,00 0,00 157.094,90
Summe Anlagevermögen 0,00 160.094,03 0,00 0,00 0,00 160.094,03
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2020
Euro
Buchwert 31.12.2019
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.815,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.815,00 0,00
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 58.165,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 103.755,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 161.920,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 168.735,00 0,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben den Rückstellungen für übrige ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von 363.300,08 Euro Rückstellungen für Personalkosten/ Urlaubsrückstellungen in Höhe von 142.427,10 Euro.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Es bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und betragen 233.816,29 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Forderungen in Höhe von 25.415,93 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Zu der Gewinn- und Verlustrechnung sind keine Angaben zu tätigen.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrsbeschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres 2020 waren im Unternehmen durchschnittlich 172 Angestellte beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens von dem Geschäftsführer Dr. Asmus Pandikow (System Engineer) geführt.

Konzernzugehörigkeit

Die Saab Training and Simulation GmbH ist nach § 271 Abs. 2 HGB verbundenes Unternehmen im Verhältnis zur Muttergesellschaft Saab AB (publ) mit Sitz in Linköping (Schweden) und wird in deren Konzernabschluss einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist beim schwedischen Firmenregisteramt (Bolagsverket) in Sundsvall unter der Registrations-Nummer 556036-0793 erhältlich.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Gardelegen, 17. Februar 2021

Dr. Asmus Pandikow, System Engineer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Saab Training and Simulation GmbH, Gardelegen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Saab Training and Simulation GmbH, Gardelegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Saab Training and Simulation GmbH, Gardelegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, 18. Februar 2021

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