Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 680784
Vorher
BARTEC Dispensing Technology GmbH
Eingetragen
24.8.2001
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Entwicklung und Produktion, das Engineering, der Vertrieb und Handel von und mit Geräten, Systemen und Maschinen sowie von und mit Softwareprodukten, insbesondere von und mit Geräten, Systemen und Maschinen und zugehörigen Softwareprodukten für die Verarbeitung, insbesondere die Dosierung von Kunststoffen.

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Rimann
seit 8.9.2025
Geschäftsführer
Jan-Ekke Rose
seit 22.8.2024
Prokura
Andreas Franz Olkus
seit 17.1.2024
Geschäftsführer
Andy Jorissen
seit 18.2.2020
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
MAX Automation SE
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bartec Dispensing Technology GmbH

Weikersheim

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006

A) Darstellung des Geschäftsverlaufs

Das Geschäftsjahr 2006 ist ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr für die BARTEC Dispensing Technology GmbH (nachfolgend kurz "BDT") und die Ergebnislage konnte gegenüber den Vorjahren weiter verbessert werden: In diesem Geschäftsjahr beträgt das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 810 (Vj. T€ 513) nach Berücksichtigung von Transaktionskosten (z.B. Zinsen für Akquisitionsdarlehen, Abschreibung von Geschäfts- und Firmenwert). Ein entscheidender Faktor hierfür ist neben dem guten Inlandsgeschäft der BDT in diesem Jahr und dem weiteren Ausbau des Auslandsvertriebs auch die Kooperation mit der FAS AUTOMATION GMBH, Garbsen, (nachfolgend kurz "FAS"), einem Spezialisten für maschinelle Automatisation.

Die BDT und die FAS traten zuerst als zwei eigenständige Firmen, später in enger Kooperation im zukunftsträchtigen Markt für die Fertigung von elektronischen Bauteilen auf. Die gemeinsamen Lösungen überzeugten namhafte Kunden aus dem In- und Ausland; einerseits die BDT als globaler und starker Partner für Dosierlösungen rund um das Verarbeiten von flüssigen und pastösen Reaktionsgießharzen, andererseits die FAS als gut positionierter Systemanbieter für die Montage- und Fertigungsautomation, schwerpunktmäßig für elektronische Bauteile. Da der Markt Komplettlösungen aus einer Hand fordert, wurde die FAS konsequenterweise zum 31. Oktober 2006 gegen Erhöhung des Stammkapitals um € 100,00 auf die BDT verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte am 11. Januar 2007 im Handelsregister. Die FAS besteht somit nicht mehr als eigenständige Firma und BDT/FAS firmieren ab sofort einheitlich unter dem Namen BARTEC Dispensing Technology GmbH.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 umfasst somit neben dem vollen Geschäftsjahr der BDT auch die letzten beiden Monate des Geschäftsbetriebs der FAS.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die traditionellen Branchen der BDT sind die Kfz-Zulieferindustrie, die Elektro-/ Elektronik-Industrie, Braune / Weiße Ware und Filtersysteme sowie die Verkehrssicherheit und die Medizintechnik. Das Hauptgeschäftsfeld der BDT liegt jedoch weiterhin in der Automobilindustrie.

Nach einer Umfrage der Unternehmensberatung ROLAND BERGER STRATEGY CONSULTANTS im Dezember 2006 mit 130 Top-Managern der Automobilzulieferindustrie erwarten diese für das Geschäftsjahr 2007, dass der Wettbewerbsdruck weiter wächst. Hauptbedenken sind v.a. der steigende Preisdruck, die ungewisse Entwicklung der Rohstoffpreise sowie der sich beschleunigende Trend zu billigeren Technik-Komponenten. Die Stimmung in Europa ist aber besser als in anderen Märkten; gerade nordamerikanische und asiatische Zulieferer sind pessimistisch. Ferner erwarten alle, dass sich die Branchenkonsolidierung weiter beschleunigen wird. Die Automobilindustrie wird weiter entscheidend zur Globalisierung beitragen. 80 % der Zulieferer glauben, dass das Globalisierungstempo weiter zunehmen wird. Indien hat sich positiv entwickelt und steht für die kommenden zwölf Monate als Investitionsstandort an erster Stelle. Auch Russland wird für die Zulieferer zunehmend interessant. Die Einführung neuer Technologien wird sich 2007 weiter beschleunigen. Einspritztechnik/Abgasnachbehandlung sowie aktive Fahrzeugsicherheit betrachten Top-Manager mittel- bis langfristig dabei als wichtigste Technologiebranche.

Von diesen Trends kann BDT profitieren; BDT ist bereits durch weltweite Vertriebseinheiten vertreten und plant diese zukünftig auch weiter auszubauen. Sollten sich neue Märkte wie Indien und Russland als interessant herausstellen, so werden auch hier eigene Vertriebsbüros aufgebaut. Der Fokus auf aktive Fahrzeugsicherheit hat zur Folge, dass die Elektronikkomponenten in Fahrzeugen weiter zunehmen werden. Das Geschäftsfeld der BDT ist also weiterhin ein Wachstumsmarkt.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2006 um 16 % auf T€°16.133 (Vj. T€ 13.904) weiter ausgebaut werden. Ein entscheidender Faktor hierfür ist neben dem guten Inlandsgeschäft der BDT auch v.a. die Verschmelzung der FAS auf die BDT zum 31.10.2006, was dazu führt, dass die letzten beiden Monate des Geschäftsbetriebs der FAS der BDT zugerechnet werden.

2006
TEUR
2005
TEUR
Umsatzerlöse 16.087 13.866
- Inland 7.717 4.530
- Ausland nicht EU 3.661 1.755
- EU-Länder 4.708 7.581
Nebenerlöse 66 61
Skonti (neg.) - 20 - 24
Boni (neg.) 0 0
16.133 13.904

Den stärksten Umsatzanteil hat im Geschäftsjahr 2006 die deutsche Vertriebseinheit, die ca. 68 % (Vj. 44°%) des Gesamtumsatzes vermitteln konnte. Neben dem bisher überhaupt besten Jahr der deutschen Vertriebseinheit, die vom positiven Investitionsklima der deutschen Automobilzulieferer in 2006 stark profitiert hat, kommt hier auch die Verschmelzung mit der FAS zum Tragen. Die ausländischen Vertriebseinheiten konnten im Geschäftsjahr 2006 wenn überhaupt nur am Vorjahresniveau festhalten: die belgischen Vertriebseinheit hat ca. 15 % (Vj. 19 %) des Gesamtumsatzes vermitteln können, wogegen der Umsatzanteil der englischen Vertriebseinheit mit ca. 11 % (Vj. 31 %) stark abgefallen ist. Ein entscheidender Grund hierfür, sind fehlende Großprojekte wie im Geschäftsjahr 2005.

Als Folge der steigenden Anzahl verkaufter Maschinen im Markt, hat sich der Anteil des Service- und des Ersatzteilgeschäfts der BDT stetig erhöht. Die BDT erwirtschaftet knapp 30% ihres Umsatzes mit diesem Geschäftszweig.

Der Auftragsbestand zum 31.12.2006 liegt bei T€ 3.016 (Vj. T€ 1.406).

Produktion

Im Geschäftsjahr 2006 wurden rd. 95 Anlagen in Weikersheim und rd. 6 Anlagen in den letzten beiden Monaten am Standort Garbsen gefertigt.

Beschaffung

Die Umsatzerlöse von T€ 16.133 beinhalten auch die Aufträge, die von der belgischen und der englischen Vertriebsgesellschaft vermittelt wurden. Die BDT BVBA und die BDT Ltd. erhielten hierfür Provisionen in Höhe von T€ 784 (Vj. T€ 897). Eine weitere Provisionszahlung in Höhe von T€ 52 (Vj. T€ 1) erhielt die BDT Inc., da mit deren Zustimmung Umsätze in dem von ihr exklusiv bearbeiteten Vertragsgebiet gemacht wurden. Fremde Dritte erhielten Provisionen von T€ 15 (Vj. T€ 0). Bereinigt man die Gesamtleistung von T€ 16.517 um diese Marge und stellt die bereinigte Gesamtleistung dann in Relation zum Materialaufwand, so beträgt die Materialaufwandsquote 51,1 % (Vj. 48,8 %). Die starke Erhöhung der Materialaufwandsquote liegt v.a. an der Verschmelzung mit der FAS, die durch das Automationsgeschäft einen wesentlich höheren Zukaufanteil hat sowie weiterhin an dem hohen Zukauf von fremden Softwaredienstleistungen.

Investitionen

Die BDT hat im Geschäftsjahr 2006 insgesamt T€ 244 (Vj. T€ 159) investiert. Die Investitionen betrafen v.a. zwei eigengefertigte Miet-/Vorführanlagen und Neuerwerbungen im DV-Bereich.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Die BDT verfügt über Betriebsmittelkredite der Sparkasse Tauberfranken von € 2,8 Mio., der Dresdner Bank AG (Niederlassung Köln) von € 2,788 Mio. und der Hannoverschen Volksbank von € 0,75 Mio.

Ferner wurden der BDT Gesellschafterdarlehen der M.A.X. Automation AG von € 1.565.084,00 zzgl. aufgelaufener Zinsen von € 204.139,12 gewährt; Die Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der M.A.X. Automation AG resultieren mit € 1.122.584,00 aus einem Gesellschafterdarlehen, welches die M.A.X. Automation AG von der FORTAS AG nach der Eintragung der Sachkapitalerhöhung im Handelsregister mit sämtlichen Rechten und Pflichten zum 21.03.2005 übernommen hat. Dieses Darlehen ist mit 10% zu verzinsen. Die Tilgung setzt erst ein, wenn das Aquisitionsdarlehen der Dresdner Bank AG (Köln) und das Verkäuferdarlehen vollständig zurückgezahlt sind. Die Zinsen sind erst zu zahlen, wenn die in § 3 des Darlehensvertrags aufgeführten Bedingungen erfüllt sind. Ferner hat die M.A.X Automation AG der BDT ein kurzfristiges Darlehen von € 250.000,00 (Zins: 2,5 % p.a.) per 25.10.2006 gewährt. Im Rahmen der Verschmelzung sind weitere Darlehen der M.A.X. Automation AG von € 192.500,00 (Zins: 8,0 % p.a.) auf die BDT übergegangen.

Zur Finanzierung des "asset deals" hat die Grama Blend GmbH (früher: BDS Verwaltungs GmbH) mit Wirkung ab dem 01.04.2002 der BDT ein "Verkäuferdarlehen" gewährt. Dieses Darlehen wurde inklusive Zinsen vollständig zum 28.12.2006 getilgt. Die Tilgung wurde durch Aufnahme eines neuen Darlehens bei der Sparkasse Tauberfranken über ursprünglich T€ 500 (Zins: 5,45 % / Tilgung: € 8.334,00 mtl.) finanziert. Die letzte Tilgungsrate ist zum 30.10.2011 zu leisten.

Gegenüber der FORTAS AG bestehen noch Zinsverbindlichkeiten in Höhe von € 327.572,70, die erst dann zu zahlen sind, wenn die in § 3 des Darlehensvertrags aufgeführten Bedingungen erfüllt sind. Ferner besteht gegenüber der FORTAS AG noch ein Darlehen von € 82.500,00, welches im Rahmen der Verschmelzung der FAS Automation GmbH auf die BDT übergegangen ist.

Im Jahr 2007 ist in Abhängigkeit von der operativen Cash-Flow-Situation geplant, zuerst die Zinsverbindlichkeiten der FORTAS AG zu tilgen und danach eine neue Vereinbarung mit der M.A.X. Automation AG zu treffen, da mit der Tilgung der Zinsverbindlichkeit der FORTAS AG alle übrigen Voraussetzungen des ursprünglichen Darlehensvertrags erfüllt sind und somit einer Neuregelung nichts mehr im Wege steht.

Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer / Azubis / BA'ler) lag im Geschäftsjahr bei 77,5 Mitarbeitern (Vj. 67). Durch die Verschmelzung der FAS auf die BDT zum 31.10.2006 hat sich die Anzahl der Beschäftigten (ohne Geschäftsführer / Azubis / BA'ler) um 27,5 Mitarbeiter erhöht.

Vertrieb

Der Vertrieb der Produkte der BDT wird von vier Vertriebsgesellschaften wahrgenommen:

BARTEC Dispensing Technology BVBA (Belgien)

BARTEC Dispensing Technology Inc. (USA)

BARTEC Dispensing Technology Ltd. (UK)

BARTEC Singapore PTE Ltd. (SGP)

Die ersten drei Gesellschaften sind Schwestergesellschaften der BDT und gehören zu 100% der M.A.X. Automation AG.

Die BARTEC Singapore PTE Ltd. (SGP) ist eine Gesellschaft des BARTEC Konzerns (Sitz in Bad Mergentheim) und gehört somit nicht zu den verbundenen Unternehmen der BDT.

Während die BDT BVBA (Belgien) und die BDT Ltd. (UK) die Produkte der BDT in deren Namen und auf deren Rechnung vertreiben und dafür eine Provision auf den vermittelten Umsatz erhalten, verkaufen die BDT Inc. (USA) und die BARTEC Singapore PTE Ltd. (SGP) die Produkte der BDT in eigenem Namen und auf eigene Rechnung. Die Gesellschaften besitzen jeweils die Alleinvertriebsrechte für folgende Länder:

Land Gesellschaft
Belgien, Niederlande, Luxemburg, Frankreich, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Island BDT BVBA (Belgien)
USA, Kanada, Mexiko BDT Inc. (USA)
UK, Nord Irland BDT Ltd. (UK)
Singapur, Indonesien, Malaysia BARTEC Singapore PTE Ltd. (SGP)

Der direkte Zugriff der BDT auf die Unternehmen ist dadurch gewährleistet, dass der Geschäftsführer der BDT, Herr Patrick Vandenrhijn, bei den drei Schwestergesellschaften entweder als Geschäftsführer oder Beirat tätig ist.

Die BDT hat die Option auch die Vertriebsrechte "Singapur/Malaysia" vom BARTEC Konzern zu erwerben. Dies ist jedoch bis auf weiteres nicht geplant.

Ferner hat die BDT ein Vertriebsbüro in China, was für die BDT in deren Namen und auf deren Rechnung die Produkte vertreibt.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Außer der Verschmelzung der FAS Automation GmbH auf die BDT zum 31. Oktober 2006 gab es keine weiteren wichtigen Vorgänge im Geschäftsjahr.

B) Darstellung der Lage

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2006 wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.133 (Vj. T€ 13.904) erzielt. Hierauf fielen Handelsprovisionen in Höhe von T€ 852 (Vj. T€ 898) an. Der Jahresüberschuss beträgt T€ 518 (Vj. T€°265). Bei der Beurteilung der Ertragslage ist zu berücksichtigen, dass hierin Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte, Kundenstamm sowie Know-how von insgesamt T€ 449 (Vj. T€ 449) sowie Zinsaufwendungen für die drei Darlehen aus dem Firmenkauf in Höhe von T€ 150 (Vj. T€ 195) enthalten sind.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen betrug zum Bilanzstichtag T€ 3.779 (Vj. T€ 4.078) und ist damit trotz der Verschmelzung mit der FAS und der damit einhergehenden Übernahme der bilanziellen Buchwerte von T€°230 zum 31.10.2006 gegenüber dem Vorjahr um 8 % gesunken. Es beinhaltet immaterielle Vermögensgegenstände von T€ 2.897 (Vj. T€°3.359), die im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Erwerb der Vermögensgegenstände der BARTEC Dosier-Systeme GmbH & Co. KG entstanden sind, sowie Sachanlagen von T€ 881 (Vj. T€ 718).

Das Umlaufvermögen betrug zum 31.12.2006 T€ 7.103 (Vj. T€ 6.041).

Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geprägt durch die drei im Rahmen des 2002 vollzogenen Firmenkaufs ("asset deal") aufgenommenen Darlehen. Das bei der Dresdner Bank AG bestehende Akquisitionsdarlehen wurde bis einschließlich 30.09.2006 vierteljährlich mit T€ 165 getilgt. Auf die beiden übrigen Darlehen (Verkäuferdarlehen sowie Darlehen der M.A.X. Automation AG) wurden zur Schonung der Liquidität in der Vergangenheit weder Zins- noch Tilgungsleistungen erbracht. Auf die ausstehenden Zinsforderungen wird dabei auch kein Zinseszins erhoben. Das Verkäuferdarlehen wurde zum 28.12.2006 mit sämtlichen Zinsverbindlichkeiten getilgt.

Die BDT hatte zum 31.12.2006 ein gezeichnetes Kapital von T€ 80,1 (Vj. T€ 80) sowie eine Kapitalrücklage von T€°1.999 (Vj. T€ 1.965). Die Erhöhung des gezeichneten Kapitals sowie der Kapitalrücklage steht im Zusammenhang mit der Verschmelzung der FAS auf die BDT zum 31.10.2006, in deren Rahmen das gezeichnete Kapital um € 100,00 und die Kapitalrücklage um T€ 34 erhöht wurde. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 26,2 % (Vorjahr 22,6 %). Unter Hinzurechnung der eigenkapitalähnlichen Mezzanine Darlehen samt Zinsen gegenüber der FORTAS AG in Höhe von T€ 327 (Vj. T€ 327) und der M.A.X. Automation AG in Höhe von T€ 1.326 (Vj. T€ 1.211) beträgt die erweiterte Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag sogar 41,3 % (Vj. 43,4 %).

C) Chancen-/Risikobericht

Spezifische Risiken bestehen derzeit für die BDT nicht.

Allgemeinen Risiken wie z.B. Forderungsausfällen wird neben einer umfassenden Bonitätsprüfung von Neukunden zusätzlich mit einer Warenkreditversicherung begegnet. Die max. Entschädigung pro Versicherungsjahr beträgt das 25-fache der Jahresprämie, derzeit T€°337,5.

Wesentliches Risiko im Sondermaschinenbau ist eine Fehleinschätzung der technischen Realisierbarkeit bzw. der zugesagten Funktionen und Leistungen, die sich erst während des Herstellungsprozesses im Detail herausstellt. Dem Risiko von Fehleinschätzungen begegnet die BDT bereits in der Projektanbahnungsphase durch intensive Prüfung des technischen Konzepts durch Hinzuziehung interner und externer Fachkräfte als auch des Kunden. In Zweifelsfragen besteht die Möglichkeit technische Lösungen unter Laborbedingungen auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Diese Möglichkeit wird bei der BDT oft in Anspruch genommen. Während des Projektverlaufs werden wöchentliche Zwischenkalkulationen gemacht, die den Projektleitern einen Überblick geben, ob sich das Projekt noch im geplanten Kosten-/Zeitgefüge befindet. Nach Projektabschluss folgt eine Nachkalkulation. Der ganze Prozess hat sich bereits über Jahre bewährt und hilft bei der Einschätzung neuer Projekte.

Insgesamt sehen wir derzeit keine Risiken, die den Fortbestand der BDT gefährden oder wesentlich beeinträchtigen können.

Die BDT ist in das Risiko-Management-System der Hauptgesellschafterin M.A.X. Automation AG eingebunden. Diese hat ein Instrumentarium zur Erfassung und Bewältigung von bestandsgefährdenden Risiken vorgegeben, was auch im Geschäftsjahr 2006 angewandt wurde. Das Risikomanagement ist in fünf essentielle Kategorien aufgeteilt: Konjunktur-Markt, Geschäftstätigkeit, sonstige/individuelle Risiken, Absatz- und Beschaffung. Im Wesentlichen handelt es sich bei dem angewandten System um verschiedene, stufenartig aufgebaute und EDV-gestützte Matrixen, die ausgehend von einer Risikoerkennung über Risikobewertung eine Risikobewältigung zum Ziel haben. Dabei werden Risiken eruiert, die Bedeutung der Risiken für das Unternehmen festgelegt, ein rechnerischer Risikofaktor ermittelt, um dann exakt inhaltliche und zeitlich festgelegte Maßnahmen zur Risikobewältigung zu formulieren. Eine von der M.A.X. Automation AG vorgegebene Auswahlliste möglicher Risiken und ein Leitfaden über die Handhabung der elektronischen Datei runden die Vollständigkeit des Systems ab. Das Berichtsintervall an das Mutterunternehmen ist abgesteckt und erfolgt per Datentransfer.

Die im Rahmen des Risikomanagements erkannten und bewerteten Probleme werden im Rahmen der monatlich stattfindenden Gesprächsrunden des Managementkreises der Gesellschaft erörtert und es werden Maßnahmen eingeleitet, die die bestehenden Risiken minimieren sollen.

D) Künftige Entwicklung

Für das Geschäftsjahr 2007 ist ein weiteres Umsatzwachstum geplant, was darauf aufbaut, dass das gute Investitionsklima in Deutschland weiter anhält und die ausländischen Vertriebseinheiten mindestens ihr Vorjahresniveau wieder erreichen können. Das Umsatzwachstum soll v.a. durch den Bereich Industrieautomation erreicht werden.

E) Forschung und Entwicklung

Seit Ende des Geschäftsjahres 2006 wurde die Abteilung "Entwicklung Dosiertechnik" aufgebaut. Zweck dieser Abteilung ist es, den Wettbewerbsvorteil in der Dosiertechnik zu erhalten und weiter auszubauen.

F) Ausblick

Die BDT plant in den nächsten drei Folgejahren ihren Umsatz und ihr Ergebnis weiter auszubauen. Hierzu werden im Geschäftsjahr 2007 u.a. folgende Maßnahmen verfolgt

Technische und kaufmännische Integration der beiden Standorte Weikersheim und Garbsen mit Aufwendungen u.a. im Bereich Datenkommunikation

Technische Standardisierung und damit einhergehende Reduzierung der Materialaufwandsquote

Verstärkung der eigenen Softwareabteilung, um die Abhängigkeit von Dritten zu reduzieren und die Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen

Ausbau des weltweiten Vertriebs

Grundsätzlich erwarten wir eine Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftsentwicklung.

 

Weikersheim, den 08. Februar 2007

Patrick Vandenrhijn, Geschäftsführer

Uwe Weber, Geschäftsführer

Susan C. Rassau, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2006

AKTIVA

EUR EUR 31.12.2005
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.181,00 234
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.836.767,00 2.897.948,00 3.126
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.369,00 92
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.706,56 553
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.465,02 881.540,58 73
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.257.187,05 996
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.182.780,70 1.188
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 405.348,43 89
4. Geleistete Anzahlungen 41.518,00 18
5. Erhaltene Anzahlungen - 556.875,70 2.329.958,48 - 119
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.068.833,95 3.061
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 472.253,45 612
3. Sonstige Vermögensgegenstände 45.005,54 4.586.092,94 195
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 186.873,05 1
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 11.485,28 39
10.893.898,33 10.158

PASSIVA

EUR EUR 31.12.2005
TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 80.100,00 80
II. Kapitalrücklage 1.999.390,09 1.965
III. Gewinn- / Verlustvortrag 253.809,85 - 12
IV. Jahresüberschuss 518.138,42 266
2.851.438,36 2.299
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 100.414,66 253
2. Sonstige Rückstellungen 856.809,67 957.224,33 507
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.426.712,70 2.306
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 789.261,16 2.158
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.116.248,03 1.566
4. Sonstige Verbindlichkeiten 753.013,75 7.085.235,64 1.062
davon aus Steuern EUR 281.546,85 (Vj. 49 TEUR )
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 108,92 (Vj. 101 TEUR )
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 7
10.893.898,33 10.158

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2006

EUR EUR 2005
TEUR
1. Rohergebnis 8.728.182,31 7.687
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 3.599.141,32 - 3.177
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung EUR 14.460,05 (Vj. TEUR 13) - 695.543,87 - 636
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 672.783,87 - 672
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 2.620.054,07 - 7.587.523,13 - 2.336
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.044,93 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen EUR 118.536,84 (Vj. TEUR 89 ) - 337.348,83 - 330.303,90 - 353
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 810.355,28 513
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 281.267,18 - 235
9. Sonstige Steuern - 10.949,68 - 292.216,86 - 13
10. Jahresüberschuss 518.138,42 265

Anhang für das Geschäftsjahr 2006

I. Vorbemerkungen

Mit Wirkung zum 31. Oktober 2006 wurde die FAS Automation GmbH (Garbsen) auf die BARTEC Dispensing Technology GmbH verschmolzen. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte am 26. Januar 2007. Die Verschmelzung hat zur Folge, dass die BARTEC Dispensing Technology GmbH die Vermögensgegenstände der FAS Automation GmbH zum 31. Oktober 2006 übernommen hat. Die Geschäftsvorfälle der FAS Automation GmbH in den Monaten November und Dezember 2006 werden der BDT zurückgerechnet. Somit ist eine Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt möglich.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Gliederungsschemata der §§ 266, 275 HGB erstellt, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung kommt.

Das Prinzip der Darstellungs- und Bewertungsstetigkeit wurde beachtet und gewahrt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Darüber hinaus wurden die Vorschriften des GmbHG beachtet. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Die Bewertung der Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach kaufmännischer Prüfung Rechnung.

Anlagevermögen

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs-/ Herstellungskosten - und soweit abnutzbar -, vermindert um nutzungsbedingte lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegegenstände werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspeiegel als Zugang und als Abgang ausgewiesen.

Umlaufvermögen

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten zzgl. Transportkosten aktiviert, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge im angemessenen Umfang vorgenommen wurden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten wurden Material- und Fertigungseinzelkosten, Sonderkosten der Fertigung und angemessene Anteile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.

Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten bzw. zu Anschaffungskosten. Risikobehaftete und uneinbringliche Forderungen werden einzeln wertberichtigt bzw. abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2% vorgenommen.

Liquide Mittel sind mit dem Nominalbetrag des Kassenbestandes und der Bankguthaben angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten sind mit den Zahlungsbeträgen unter Abzug planmäßiger Auflösungen angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen in angemessener Höhe ab.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Währungsumrechnung

Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt grundsätzlich zu den im Anschaffungszeitpunkt geltenden Umrechnungskursen; falls der Kurs zum Bilanzstichtag für Forderungen niedriger bzw. für Verbindlichkeiten höher ist, erfolgt die Bewertung zum Wechselkurs des Bilanzstichtages. Das Niederstwert/-Höchstwertprinzip wurde beachtet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Angaben zu bestimmten Bilanzpositionen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung

Eine Vergleichbarkeit des Jahresabschlusses mit den Vorjahreszahlen ist durch die Verschmelzung der FAS Automation GmbH auf die BARTEC Dispensing Technology GmbH nur eingeschränkt möglich. Wesentliche Vermögensgegenstände der FAS Automation GmbH, die die BARTEC Dispensing Technology GmbH zum 31. Oktober 2006 übernommen hat, sind:

Bilanz zum 31. Oktober 2006

AKTIVA

A. Anlagenvermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0
II. Sachanlagen 231
III. Finanzanlagen 0
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 623
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.350
III. Wertpapiere
IV. Kassenbestand 0
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16
AKTIVA 2.220

PASSIVA

A. Eigenkapital 34
B. Rückstellungen 56
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten vs. Kreditinstitute 532
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 677
3. Verbindlichkeiten vs. verbundene Unternehmen 660
4. Sonstige Verbindlichkeiten 261
PASSIVA 2.220

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage 3).

Unter dem Posten "Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten" sind die im Rahmen des "asset deals" im Jahre 2002 aufgedeckten stillen Reserven des Know-hows und des Kundenstammes ausgewiesen.

Der Geschäfts- und Firmenwert stammt aus dem "asset deal" im Jahre 2002 mit der BDS Verwaltungs GmbH. Er wird in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften über 15 Jahre abgeschrieben.

Unter der Position "Grundstücke und Bauten" sind Mietereinbauten erfasst. Das übrige Sachanlagevermögen umfasst überwiegend Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 467 (Vorjahr T€ 612) betreffen die Schwesterunternehmen, BARTEC Dispensing Technology, Inc. (USA) sowie die BARTEC Dispensing Technology BVBA (Belgien), und resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen überwiegend Ansprüche gegenüber den Altgesellschaftern der FAS Automation GmbH.

Das Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestand in Höhe von T€ 187 setzt sich v. a. aus dem Guthaben bei Dresdner Bank, Würzburg (T€ 179) sowie bei der Shanghai Bank, China (T€ 7) zusammen.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden v. a. Mietkosten 2006 ausgewiesen.

Der Ausweis des Eigenkapitals erfolgte unter Berücksichtigung der am 11. Dezember 2006 beschlossenen Kapitalerhöhung von € 100,00. Die Kapitalerhöhung erfolgte aufgrund der Verschmelzung mit der FAS Automation GmbH. Kapitalerhöhung und Verschmelzung wurden am 26. Januar 2007 in das Handelsregister eingetragen.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen im wesentlichen Rückstellungen für Tantiemen und Prämien (T€ 209) Gewährleistung / Garantie (T€ 125), ausstehende Rechnungen (T€ 190) sowie Urlaubs- und Gleitzeitrückstand (T€ 175).

Soweit G + V-Posten auf Fremdwährungsgeschäften beruhen, erfolgte ihre Bewertung zu dem am Entstehungstag maßgeblichen Wechselkurs.

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit: davon mit Restlaufzeit Gesamtbetrag
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.035 392 0 3.427
(Vorjahr) (2.307) (0) (0) (2.307)
aus Lieferungen und Leistungen 789 0 0 789
(Vorjahr) (2.158) (0) (0) (2.158)
gegenüber Gesellschaftern 1.769 0 0 1.769
(Vorjahr) (0) (1.212) (0) (1.212)
gegenüber verbundenen Unternehmen 347 0 0 347
(Vorjahr) (354) (0) (0) (354)
sonstige Verbindlichkeiten 753 0 0 753
(Vorjahr) (157) (905) (0) (1.062)
Gesamt 6.693 392 0 7.085
(Vorjahr) (4.976) (2.117) (0) (7.093)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

A) Verbindlichkeiten von insgesamt € 1.458.718,88 gegenüber der Sparkasse Tauberfranken und von insgesamt € 1.500.931,25 gegenüber der Dresdner Bank AG, Würzburg:

a)

Raumsicherungsübereignung des Inventars der BARTEC Dispensing Technology GmbH

b)

Raumsicherungsübereignung der Waren mit Abtretung der Verkaufsforderungen der BARTEC Dispensing Technology GmbH

c)

Globalabtretung von Außenständen inklusive Abtretung der Ansprüche aus Entschädigungen der Warenkreditversicherung der BARTEC Dispensing Technology GmbH

B) Verbindlichkeiten von insgesamt € 467.062,57 gegenüber der Volksbank, Garbsen

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden die nachfolgenden

Forderungen in Höhe von € 0,00 (Vj. T€ 0)
Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.769.213,13 (Vj. T€ 1.212)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen und setzen sich aus einem Gesellschafterdarlehen der M.A.X. Automation AG in Höhe von €°1.122.584,00 und Zinsverbindlichkeiten für dieses Darlehen in Höhe von €°203.000,66 zusammen. Das Gesellschafterdarlehen wird mit 10 % p. a. verzinst und diente zur Finanzierung des "asset deals" aus dem Jahr 2002. Ursprünglich wurde das Darlehen von der FORTAS AG gewährt. Die M.A.X. Automation AG hat das Darlehen mit Wirkung zum 21. März 2005 übernommen. Die Zinsen sind erst zu zahlen, wenn die in § 3 des Darlehensvertrags aufgeführten Bedingungen erfüllt sind. Ferner hat die M.A.X Automation AG der BDT ein kurzfristiges Darlehen von € 250.000,00 (Zins: 2,5 % p. a.) per 25.10.2006 gewährt. Im Rahmen der Verschmelzung sind weitere Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der M.A.X. Automation AG von € 192.500,00 (Zins: 8,0 % p. a.) auf die BDT übergegangen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich v. a. aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Schwestergesellschaft in Großbritannien zusammen.

Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen T€ 119 (Vj. T€ 89) die M.A.X. Automation AG.

Sonstige Angaben

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im wesentlichen aus Leasing- und Mietverträgen. Die finanziellen Verpflichtungen betragen für 2007 T€ 565 und für die nächsten zwei bis fünf Geschäftsjahre voraussichtlich T€ 869.

Während des Geschäftsjahres waren durchschnittlich 78 Arbeitnehmer (Vj. 67 Arbeitnehmer) beschäftigt, wobei sich folgende Aufteilung ergibt:

2006 2005 2004
Angestellte 52 45 41
Arbeiter 26 22 23
Gesamt 78 67 64

Die Geschäftsführung setzt sich aus folgenden gesamtvertretungsberechtigten Personen zusammen, wobei die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer vertreten wird:

 

Herr Wirt.-Ing. Patrick Vandenrhijn, Geschäftsführer

 

Herr Dipl.-Ing. Uwe Weber, Geschäftsführer (seit 19. Mai 2006)

 

Frau Dipl.-Kffr. Susan C. Rassau (seit 01. Januar 2007)

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr T€ 162 (Vj. T€ 233).

Seit dem 01. Januar 2003 ist Herr Manfred Heim zum Beirat berufen. Mit Wirkung zum 30. April 2006 hat er sein Amt als Beirat fristlos niedergelegt, da aufgrund der inzwischen durch die M.A.X. Automation AG eingeführten Bericht- und Controllinginstrumente eine gesonderte Begleitung nicht mehr notwendig ist.

Die Gesellschaft ist seit dem 27. November 2006 eine 100 %-ige Tochter der M.A.X. Automation AG. Diese Gesellschaft erstellt einen Konzernjahresabschluss, in den der Jahresabschluss der BARTEC Dispensing Technology GmbH mit einbezogen wird. Der Konzernabschluss der M.A.X. Automation AG wird in Düsseldorf beim Amtsgericht unter HRB 49021 offen gelegt.

 

Weikersheim, den 08. Februar 2007

Patrick Vandenrhijn, Geschäftsführer

Uwe Weber, Geschäftsführer

Susan C. Rassau, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der BARTEC Dispensing Technology GmbH, Weikersheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hannover, 28. Februar 2007

Dr. Ebner, Dr. Stolz und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Wilfried Steinke, Wirtschaftsprüfer

Christian Fröhlich, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.041.267,85 14.682,41 1) 0,00 1.055.950,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.209.726,50 0,00 0,00 4.209.726,50
5.250.994,35 14.682,41 0,00 5.265.676,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 128.606,93 0,00 0,00 128.606,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 877.947,20 254.701,16 2) 144.152,60 988.495,76
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.596,17 205.377,88 3) 29.470,17 398.503,88
1.229.150,30 460.079,04 173.622,77 1.515.606,57
6.480.144,65 474.761,45 173.622,77 6.781.283,33
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2006
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 807.083,85 187.685,41 0,00 994.769,26
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.083.915,50 289.044,00 0,00 1.372.959,50
1.890.999,35 476.729,41 0,00 2.367.728,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.077,93 13.160,00 0,00 49.237,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 325.296,20 113.960,60 43.467,60 395.789,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 149.575,17 68.933,86 29.470,17 189.038,86
510.949,30 196.054,46 72.937,77 634.065,99
2.401.948,65 672.783,87 72.937,77 3.001.794,75
Buchwerte
Stand am 31.12.2006
EUR
Stand am 31.12.2005
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 61.181,00 234.184,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.836.767,00 3.125.811,00
2.897.948,00 3.359.995,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79.369,00 92.529,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.706,56 552.651,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.465,02 73.021,00
881.540,58 718.201,00
3.779.488,58 4.078.196,00

1) davon EUR 4,50 von Handke
2) davon EUR 165.907,26 von Handke
3) davon EUR 64.863,95 von Handke

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