Novia Immo GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dorothe Maria Boven seit 1.7.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Noviapharm GmbHSchulzendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Grundlagen der Gesellschaft / Geschäftsmodel Die Noviapharm GmbH (im Folgenden: "Noviapharm") stellt in Deutschland patientenindividuelle Fertigarzneimittel (Fertigspritzen) her, die über die Lilienthal Apotheke in Schulzendorf an Ärzte und Kliniken geliefert werden. Die Herstellung der Produkte der Noviapharm erfolgt auf Grundlage patientenindividueller Verschreibungen durch Ärzte im Auftrag der Apotheke. Hierzu besteht zwischen der Noviapharm und der Apotheke ein Rahmenvertrag, der die Details der Bestellungen, Verantwortlichkeiten von Apotheke und Noviapharm sowie die Vergütungen festlegt. Die Apotheke rechnet die Arzneimittel gegenüber den Krankenkassen der Patienten ab. . Sämtliche erforderlichen gesetzlichen Voraussetzungen für die Herstellung und den Handel mit den Produkten des Unternehmens (§52a Abs 1 AMG, §13 AMG) liegen vor und werden in regelmäßigen Abständen geprüft. Die Gesellschaft unterhält in 15732 Schulzendorf gemietete Räume zur Herstellung der Arzneimittel (Reinräume), Räume zur Lagerung von Vorprodukten und Büroräume. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingen Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Markt des Unternehmens der Gesellschaft sind stabil. Ihre Produkte sind bei den Behandlungen der betreffenden Patienten eingeführt. Medizinische Entwicklungen, die diese Art der Produkte ganz oder zum Teil überflüssig machen oder ersetzen könnten, sind nicht erkennbar. Der Markt für patientenindividuelle Arzneimittel unterliegt insgesamt keinen wesentlichen Schwankungen. Gleiches gilt für den deutschen Markt für Arzneimittel insgesamt. Im spezielleren Markt der patientenindividuellen Fertigspritzen gibt es in Deutschland ca. 6 Wettbewerber ähnlicher Größe. Pharmazeutische Großunternehmen haben bislang kein Interesse gezeigt, in diesen Markt einzutreten. Dies ist auch nicht zu erwarten. Dass sämtliche Produkte auf Grundlage individueller Rezepturen einzeln hergestellt werden, erfordert Einrichtungen und Geschäftsabläufe, die dem Geschäftsmodell größerer Pharmaunternehmen nicht entsprechen. Die Markteintrittshürden für mögliche weitere Wettbewerber sind sehr hoch, da die arzneimittelrechtlichen Voraussetzungen für die erforderliche Herstellgenehmigung streng und komplex sind; die erforderlichen Zertifizierungen erfolgen in langwierigen und kostenintensiven Verfahren, die Anforderungen an die eingesetzte Technik und das erforderliche Personal sind hoch. Seit Aufnahme des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft im Jahr 2021 sind keine neuen Wettbewerber in den Markt eingetreten oder haben einen Markteintritt angekündigt. Das Unternehmen ist im Bereich der medizinischen Versorgung von Patienten in Deutschland tätig. Die Endkunden sind krankenversichert. Daher hat die aktuelle Wirtschaftslage in Deutschland (schwache Konjunktur) keinen Einfluss auf das Geschäft. Gleiches gilt für die aktuellen internationalen Krisen. Forschung und Entwicklung Zur Herstellung der Produkte des Unternehmens bedarf es keiner besonderen Technologie. Die dabei verwendeten Geräte stammen von darauf spezialisierten Lieferanten. Daher hatte das Unternehmen im Berichtszeitraum und in den Vorjahren keinen Aufwand für Forschung und Entwicklung. Im August 2024 hat Noviapharm eine von der Lilienthal entwickelte Software zur Abwicklung, Abrechnung und Dokumentation der Produktbestellungen gekauft Bisheriger Geschäftsverlauf Die Gesellschaft wurde im Jahr 2013 gegründet. Sie wurde zunächst in kleinem Rahmen aktiv. In Jahr 2020 wurden die erforderlichen Zulassungen beantragt und die dafür erforderlichen Einrichtungen geschaffen. Die Herstellerlaubnis für die Produkte wurde Ende 2020 erteilt. Die Produktion wurde Anfang 2021 aufgenommen. Die Umsätze stiegen von 32.228 TEUR in 2021 über 44.123 TEUR in 2022 auf 44.895 TEUR in 2023. Die Gesellschaft hat seit 2022 zwei Geschäftsführer. Die Zahl der Beschäftigten wuchs von 18 (2022) auf 22 (2023). Für Ausgangsstoffe der Produkte hat die Gesellschaft als Lieferanten jeweils größere Pharmaunternehmen. Einziger "Kunde" (derzeit) der Gesellschaft ist die Lilienthal Apotheke, die aus arzneimittelrechtlichen Gründen den Verkauf der Produkte an die Endkunden durchführt. Die Beauftragung erfolgt durch Kliniken und Facharztzentren (Ärzte der Endkunden). Die Noviapharm leistet hierbei laufend Vertriebsunterstützung bei Kliniken und Facharztzentren. Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 Die Auftragslage der Noviapharm im Jahr 2023 war im Wesentlichen stabil. Der Verlust eines größeren Kunden der Apotheke konnte durch eine Geschäftsausweitung mit Bestandskunden und durch die Gewinnung von Neukunden weitgehend ausgeglichen werden. Das Ergebnis von 44,9 Mio. EUR Umsatz und einem betrieblichen Rohergebnis von 7,4 Mio. EUR entsprach etwa dem von 2022 (Umsatz 44,1 Mio EUR / Rohergebnis 7,2 Mio EUR). Ertragslage Der Jahresüberschuss 2023 belief sich auf 4.261 TEUR gegenüber 4.483 TEUR in 2022. Finanzlage Die Gesellschaft ist für das aktuelle Umsatzvolumen mit ausreichend working capital ausgestattet. Die Bilanzsumme beläuft sich auf 13.490 TEUR. Durch die nicht ausgeschütteten Überschüsse der Vorjahre beträgt das Eigenkapital 10.773 TEUR. Damit ist eine Eigenkapitalquote von 79,9 % der Bilanzsumme erreicht. Das Nettoumlaufvermögen beläuft sich auf 13.401 TEUR. im Vorjahr waren es 8.551 TEUR. Die Höhe des Bestands der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Noviapharm von 1.054 TEUR erklärt sich durch die Zeiträume zwischen Abrechnung der verkauften Produkte und Zahlung durch die Krankenkassen. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch das Eigenkapital als gesichert anzusehen. Es gab in den letzten drei Jahren keine Forderungsausfälle. Ihren laufenden Verbindlichkeiten kommt die Gesellschaft pünktlich nach. Die professionelle Liquiditätsplanung der Geschäftsführung sorgt für einen optimalen Einsatz der Eigenmittel. Der Eigenkapitalanteil beträgt knapp 79,9 % der Bilanzsumme, im Vorjahr waren es knapp 75,9%. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme liegt bei knapp 99,3 %; im Vorjahr waren dies knapp 99,7 %. Chancen und Risikobericht Das Kerngeschäft des Unternehmens (Herstellung patientenindividueller Fertigspritzen) läuft stabil. Es bestehen aktuell keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten. Um das Geschäft breiter aufzustellen, wurden im Laufe des Jahres 2024 Vorbereitungen für den Eintritt in neue Geschäftsfelder getroffen. Diese Planungen sollen 2025 umgesetzt werden. Risiken Vertraglich ist die Lilienthal Apotheke derzeit der einzige Kunde der Gesellschaft, wobei es hier einen langfristigen Rahmenvertrag gibt. Wegen der engen Geschäftsbeziehungen mit der Noviapharm besteht hier zudem eine wechselseitige Abhängigkeit. Sollte es im Verhältnis zur Lilienthal Apotheke dennoch zu Schwierigkeiten kommen, ist die Noviapharm in der Lage, kurzfristig eine Belieferung der Endkunden über andere Apotheken zu organisieren. Der wesentliche Faktor für den Verkauf der Produkte auf Kundenseite sind die Beziehungen der Gesellschaft zu Kliniken und Facharztzentren. Hierbei spielt das Handling der Rezepturen und die Abrechnung über bestimmte Apotheken eine untergeordnete Rolle. Weitaus wichtiger sind Qualität der Noviapharm-Produkte sowie Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Lieferungen, die durch Noviapharm sichergestellt wird. Dies wird durch die Marketing- und Vertriebsabteilung der Gesellschaft begleitet. Für Produktion und vor allem Kundenbindung ist die IT zur Abwicklung, Abrechnung und Dokumentation der Einzelaufträge für die Patienten ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfung des Unternehmens. Diese IT wurde von der Lilienthal Apotheke entwickelt; Noviapharm war unter einem Lizenz- und Servicevertrag berechtigt, diese Software mitzunutzen. Im August 2024 hat Noviapharm diese Software gekauft und trägt seitdem auch für deren Instandhaltung, Pflege und Weiterentwicklung Sorge. Die Geschäftsleitung der Noviapharm sieht daher keine wesentlichen Absatzrisiken. Die Ausgangsstoffe für die Produkte der Gesellschaft kommen von verschiedenen (jeweils zertifizierten) größeren Pharmaunternehmen und Arzneimittelgroßhandlungen, die miteinander in Wettbewerb stehen. Aktuell ist nicht damit zu rechnen, dass ein Lieferant ausfällt. Sollte dies dennoch geschehen, ist damit zu rechnen, dass ein Wettbewerber dessen Produkte zu ähnlichen Konditionen liefern kann. Die von Noviapharm eingesetzten Vorprodukte sind von etwaigen Lieferengpässen asiatischer Verkäufer nicht betroffen; die genutzten Vorprodukte stammen aus europäischer Produktion. Wesentliche Lieferengpässe hat es bei den Lieferanten der Noviapharm nicht gegeben. Die Gesellschaft trägt dafür Sorge, dass das Unternehmen stets mit Vorprodukten für die geplante Produktion von mindestens 2 Wochen bevorratet ist. Für wesentliche Kostensteigerungen bei Vorprodukten der Herstellung gibt es keine Anzeichen. Die Geschäftsleitung der Noviapharm sieht daher keine wesentlichen Belieferungsrisiken. Ein Risiko für das Geschäft könnte entstehen, wenn Krankenkassen für die von Noviapharm gelieferten Fertigarzneimittel zukünftig nur noch deutlich niedrigere Preise erstatten. Anzeichen hierfür gibt es bisher nicht. Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass in Zukunft eine Reduzierung der von Krankenkassen erstatteten Kosten für die Produkte der Noviapharm erfolgt. Falls es zu einer solchen Situation kommen sollte, wäre mit einem Gewinnrückgang zu rechnen. Dass Krankenkassen Preise für Arzneimittel so weit reduzieren, dass Hersteller mit Verlust produzieren müssten, ist nicht zu erwarten. Die Geschäftsleitung der Noviapharm sieht daher keine wesentlichen Preisrisiken. Latent besteht allerdings das Risiko, ausreichend qualifiziertes Personal für das Unternehmen zu halten oder zu finden. Die bisherige Personalfluktuation war jedoch gering und es gelang stets, geeignete neue Mitarbeiter zu finden. Bei den Ergebnissen des Unternehmens sind allgemeine und auch branchenübliche Steigerungen von Löhnen und Gehältern ohne Weiteres zu finanzieren. Die Geschäftsleitung der Noviapharm sieht daher keine wesentlichen Personalrisiken. Das Geschäft der Gesellschaft wurde von ihrem geschäftsführenden Alleingesellschafter Lilienthal Apotheke Dr. Michael Wackernagel e. K. aufgebaut. Seit 2022 gibt es eine zweite Geschäftsführerin, Frau Boven-Krohn, die qualifiziert und in der Lage ist, das bisherige Geschäft (ggf. mit Unterstützung neuer weiterer Geschäftsführer) fortzuführen. Sollte Herr Dr. Wackernagel als Geschäftsführer ausfallen, wäre das Unternehmen dadurch nicht gefährdet. Insgesamt sieht die Geschäftsleitung für das Unternehmen und dessen Weiterentwicklung keine wesentlichen Risiken. Risiken für dessen Bestand sind nicht erkennbar. Prognose Die Geschäftsleitung erwartet im bisherigen Geschäftsbetrieb für 2024 eine Ergebnissteigerung (siehe vorstehend). Aktuell ist eine Ausweitung des Geschäfts durch Aufnahme neuer Geschäftsbereiche geplant, die in 2025 umgesetzt werden, soll. Die Planungen sind jedoch dergestalt, dass hierfür beim aktuellen und in der Zukunft erwarteten Geschäftsverlauf keine Zuführung von Kapital oder Finanzmitteln erforderlich sein wird.
Schulzendorf, den 19. Februar 2025 Gez. Dr. Michael Wackernagel BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Bei der Erstellung des Anhanges wurde nicht von den Erleichterungsvorschriften gemäß §§ 274a und 288 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Noviapharm GmbH mit Sitz in Schulzendorf im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der Nummer HRB 11381 CB eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt unter dem Aspekt der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (3 bis 5 Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Alle Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Fertige Erzeugnisse und Waren sind unverändert wie im Vorjahr mit dem Inventurwert per 31.12.2023 (Bewertung nach Netto-EK (NNEK)) angesetzt. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gemäß § 250 Absatz 1 HGB Ausgaben vor dem Stichtag der Schlussbilanz, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr liegen nicht vor. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zugänge im Geschäftsjahr 2023 beinhalten entgeltlich erworbene immaterielle Wirtschaftsgüter, Hardware und geringwertige Wirtschaftsgüter. Der nachfolgend dargestellte Anlagenspiegel ist Bestandteil des Anhangs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen in Höhe von 1.042 TEUR gegenüber der Lilienthal-Apotheke, deren Gesellschafter Herr Dr. Wackernagel ist. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten im Verbindlichkeitenspiegel haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 51 TEUR betreffen Verbindlichkeiten gegenüber der Lilienthal-Apotheke. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Nutzungsverträgen für Sachanlagen und Software in einem jährlichen Gesamtvolumen von 62 TEUR. Die Verträge bestehen gegenüber der Lilienthal-Apotheke, deren Gesellschafter Herr Dr. Wackernagel ist, und laufen auf unbestimmte Zeit. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden im Abschlusszeitraum nicht. Organe Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Dr. Michael Wackernagel, Apotheker Frau Dorothe Boven-Krohn, Apothekerin Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer wird unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtetet. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: 22 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Ereignisse nach dem Abschlussstichtag mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben sich nicht ergeben.
Schulzendorf, 13.Juli 2024 gez. Dr. Michael Wackernagel sonstige Berichtsbestandteile
Schulzendorf, den 19. Februar 2025 Gez. Dr. Michael Wackernagel Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 27.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk5. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung Nach dem Ergebnis unserer Prüfung haben wir am 27. Februar 2025 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Noviapharm GmbH. Schulzendorf. zum 31. Dezember 2023 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von uns an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Noviapharm GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Noviapharm GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Noviapharm GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen. für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss. entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Ubereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDVV) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses. der den deutschen. für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen. die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig. anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich. auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben. um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist. hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen. ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist. und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit. aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen. wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte. dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern. planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise. die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen. beabsichtigte Unvollständigkeiten. irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen. die unter den gegebenen Umständen angemessen sind. jedoch nicht mit dem Ziel. ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht. die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen. dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen. dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung. Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt. dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss. seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Uberwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystern, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin
Hamburg. den 27. Februar 2025 NordicRevsion GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Dipl.- Kfm. Torsten Satz, Wirtschaftsprüfer |
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