Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 590319
Eingetragen
26.1.1990
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerSonstige Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
Schreibversehen im Gegenstand von Amts wegen berichtigt; nun: Der Handel mit Kraftfahrzeugen sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen aller Art einschließlich Zubehör, die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art, sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Software.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Karlheinz Auer
seit 21.11.2022
Geschäftsführer
Ralph Widder
seit 12.4.2019
Prokura
Michael Mink
seit 19.2.2018
Prokura
Karl Heinz Auer
seit 27.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

75.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
75.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Meßkircher Str. 125, 78333 Stockach
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Auer GmbH

Stockach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2022 bis zum 31.08.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. September 2022 bis 31. August 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Auer GmbH betreibt den Handel und die Vermietung von Kraftfahrzeugen (PKW und Motorräder sowie Wohnwagen und Wohnmobile) einschließlich Zubehör und Ersatzteilen. Dabei werden die PKW ausschließlich innerhalb der Unternehmensgruppe vermietet. Schwerpunkte der Marken im Motorradhandel bildet die Marke Ducati sowie bei dem Handel mit Wohnwagen und Wohnmobilen die Marken Bürstner, Carado, Eriba, Hymer, Laika, LMC, Niesmann und Bischoff. Weiterhin führt die Gesellschaft auch Service- und Reparaturleistungen aus. Zudem ist Gegenstand des Unternehmens die Entwicklung und der Vertrieb von Software.

2. Zweigstellen

Die Leistungen werden im Bodenseeraum an zwei Standorten in Stockach, in Zizenhausen sowie in Ravensburg angeboten. Die Gesellschaft verfügt nicht über eigenes Grundvermögen, sondern betreibt ihren Geschäftsbetrieb ausschließlich in angemieteten Immobilien. Hauptstandort und Sitz der Geschäftsleitung und der Verwaltung ist der Standort Stockach. Ein weiterer Standort in Stockach ist als spezielles Wohnmobil-Center ausgestaltet. Am Standort Zizenhausen befindet sich ein Motorrad-Center.

3. Zielsetzung und Strategie

Zielsetzung des Unternehmens ist es, in dem regionalen Absatzgebiet Bodensee und Hegau die Stellung eines regionalen Marktführers bei den von der Gesellschaft vertretenen Wohnwagen und Wohnmobilen zu erreichen bzw. zu erhalten. Hierbei werden Anfragen von Kunden aus der Schweiz als wichtige Absatzschwerpunkte miteinbezogen. Strategisch wird diese Zielsetzung durch eine für den Kunden sehr umfangreiche und attraktive Präsentation von neuen und gebrauchten Wohnwagen und Wohnmobilen angestrebt.

Weiterhin ist die Gesellschaft auch auf die Vermietung von neuen und gebrauchten Wohnmobilen und auf zusätzliche Serviceleistungen spezialisiert.

Zusätzlich entwickeln und vertreiben wir Software innerhalb der Auer Gruppe.

Die finanziellen Zielsetzungen des Unternehmens sind vorwiegend mittel- und langfristig ausgerichtet. Hierzu gehört die weitere Stärkung unserer Eigenkapitalbasis, welche wir durch Thesaurierung der erwirtschafteten Erträge anstreben. Weiterhin verfolgen wir eine nachhaltige Wachstumsstrategie zur Erhaltung der Marktführerschaft für die von uns vertretenen Marken in unserem regionalen Absatzgebiet für die Region Bodensee und Hegau.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Handel mit Wohnwagen und Wohnmobilen muss sich wegen des zunehmenden Online-Vertriebs auf sinkende Umsatzrenditen einstellen.

Die Anbieter müssen daher mit neuen Geschäftsmodellen, effizienteren Prozessen sowie der stärkeren Ausrichtung auf Kundenerlebnis und -bindung gegensteuern. Gemeinsam mit den Herstellern müssen die Caravan-Händler ihre Rolle, ihre Aufgaben und ihre Vergütung im Verkaufsprozess neu definieren.

Eine entscheidende Rolle werden neue Handelsformate spielen. Investitionsbereite Händler, die diese Entwicklung durch innovative Ideen vorantreiben, werden davon profitieren. Entscheidend werden dabei folgende Punkte sein:

Kundenorientierung: Die Branche muss die Zufriedenheit ihrer Kunden steigern. Intensive Datenanalysen ermöglichen eine ausgereifte digitale Betreuungsstrategie, die Caravan-Händler lokal umsetzen. Sie können den Käufern passgenaue Lösungen anbieten - und so den Umsatz steigern.

Autonomes Fahren: Die Zahl der vollautomatisiert oder autonom fahrenden Fahrzeuge in Europa nimmt bis 2025 auf niedrigem Niveau zu. Das reduziert Unfälle und Bagatellschäden, aber auch die Auslastung der Werkstätten. Da diese Entwicklung noch einige Jahre dauert, haben die Autohändler Zeit, ihr Geschäftsmodell anzupassen.

2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2022/23 (Finanzielle Leistungsindikatoren)

2.1. Ertragslage

Zur Analyse der Ertragslage erfolgt nachfolgend eine Gegenüberstellung der Gewinn- und Verlustrechnung des Geschäftsjahres 2022/23 mit derjenigen des Vorjahres 2021/22. Im Mittelpunkt der Betrachtung stehen hierbei die Ergebnisveränderungen zum Vorjahr. Die Wertangaben erfolgen gerundet auf volle tausend Euro (TEUR).

2022/23 2021/22 Veränderung
TEUR % TEUR % %
Umsatzerlöse (Gesamtleistung) 20.667 100,0 29.259 100,0 -29,4
Materialaufwand -15.166 73,4 -21.956 75,0 -30,9
Rohertrag 5.501 26,6 7.303 25,0 -24,7
Sonstige betriebliche Erträge 72 0,3 83 0,3 -13,3
Personalaufwand -2.384 11,5 -2.473 8,5 -3,6
Abschreibungen -746 3,6 -635 2,2 17,5
Sonstige betriebl. Aufwendungen -1.449 7,0 -1.219 4,2 18,9
Sonstige Steuern (nicht vom Ertrag) -12 0,1 -10 0,0 10,9
Betriebsergebnis (EBIT) 982 4,8 3.049 10,4 -67,8
Zinserträge 40 0,2 13 0,0 198,3
Zinsaufwand -302 1,5 -166 0,6 81,6
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 720 3,5 2.896 9,9 -75,1
Steuern vom Ertrag -213 1,0 -808 2,8 -73,6
Jahresergebnis 507 2,5 2.088 7,1 -75,7

Die wesentlichen Einflussfaktoren für die Entwicklung der Ertragslage sind Umsatzerlöse, Materialaufwand, Personalaufwand und sonstige Betriebsaufwendungen.

Aufgrund der vorgegebenen Struktur und der starken Absatzmarktorientierung steht die Entwicklung der Umsatzerlöse als wichtigster Leistungsindikator im Mittelpunkt unseres Interesses.

Die Umsatzerlöse entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Umsatzerlöse in TEUR 20.667 29.259
Veränderung in TEUR -8.592 2.669
Veränderung in % -29,4 10,0

Die Umsatzerlöse der Auer GmbH sind im Geschäftsjahr 2022/23 um TEUR 8.592 (29,4%) gesunken.

Der Materialaufwand und die Materialaufwandsquote entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Materialaufwand in TEUR 15.166 21.956
Veränderung in TEUR -6.790 178
Veränderung in % -30,9 0,8
Materialaufwandsquote in % 73,4 75,0

Die Materialaufwandsquote liegt mit 73,4% unter der des Vorjahres (75,0 %).

Der Personalaufwand und die Personalaufwandsquote zeigen folgende Entwicklung in den letzten zwei Jahren:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Personalaufwand in TEUR 2.384 2.473
Veränderung in TEUR -88 331
Veränderung in % -3,6 15,5
Personalaufwandsquote in % 11,5 8,5

Die Personalaufwendungen zeigen in Bezug auf ihren Anteil an der Gesamtleistung einen Wert von 11,5 % (Vorjahr 8,5 %). In absoluten Werten ergab sich eine Verminderung um TEUR 88 bzw. 3,6 %.

Die sonstigen Betriebsaufwendungen und deren Quote an der Betriebsleistung (= Betriebsaufwandsquote) entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Sonstiger Betriebsaufwand in TEUR 1.449 1.219
Veränderung in TEUR 230 -16
Veränderung in % 18,9 -1,3
Betriebsaufwandsquote in % 7,0 4,2

Die Betriebsaufwandsquote stieg im Wirtschaftsjahr von 4,2 % auf 7,0 %. In absoluten Werten ergab sich eine Erhöhung um TEUR 230.

Unter Berücksichtigung dieser Veränderungen zeigt sich nachfolgende Entwicklung des Jahresergebnisses und der Umsatzrendite (= Jahresergebnis/Umsatzerlöse) in den letzten zwei Jahren:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Jahresergebnis in TEUR 507 2.088
Veränderung in TEUR -1.581 1.586
Veränderung in % -75,7 316,0
Umsatzrendite in % 2,5 7,1

Die Ergebnisentwicklung 2022/23 zeigt ein gesunkenes Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahreswert. Vergleicht man das Ergebnis vor Ertragsteuern mit dem Vorjahr ergibt sich nachfolgende Entwicklung:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 732 2.896
Veränderung in TEUR -2.164 2.262
Veränderung in % -74,7 356,6

Nach Zurechnung des Zinsergebnisses zur Ermittlung des EBIT zeigen sich nachfolgende Entwicklungen:

Geschäftsjahr 2022/23 Vorjahr 2021/22
EBIT in TEUR 982 3.049
Veränderung in TEUR -2.067 2.086
Veränderung in % -67,79 216,6

2.2. Finanzlage

Von zentraler Bedeutung für die Vermögenslage ist die Höhe des Eigenkapitals und der Eigenkapitalquote (= Eigenkapital/Bilanzsumme).

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Eigenkapital in TEUR 3.350 2.843
Veränderung in TEUR 507 2.089
Veränderung in % 17,8 277,0
Eigenkapitalquote in % 13,8 17,7

Die Eigenkapitalquote ist in 2022/23 hinsichtlich des erwirtschafteten Jahresüberschusses auf 13,8 % gesunken. Absolut hat sich die Eigenkapitalbasis um TEUR 507 erhöht.

Das gesamte Fremdkapital und die Fremdkapitalquote (Fremdkapital/Bilanzsumme) zeigt entsprechend die nachfolgende Entwicklung:

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Fremdkapital 20.886 13.220
Veränderung in TEUR 7.666 -1.853
Veränderung in % 58,0 -12,3
Fremdkapitalquote in % 86,2 82,3

2.3. Vermögenslage

Die Liquidität und deren Anteil bezogen auf die Bilanzsumme (Liquiditätsquote) entwickelten sich in den letzten zwei Jahren wie folgt:

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Flüssige Mittel in TEUR 803 931
Veränderung in TEUR -128 -459
Veränderung in % -13,8 -33,0
Liquiditätsquote in % 3,3 5,8

Die Liquiditätsquote beträgt 3,3 %. Nominal erfolgte eine Verminderung um TEUR 128. Die Zahlungsbereitschaft der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/23 jederzeit gewährleistet.

Weitere Kennzahlen der Vermögenslage entwickelten sich wie folgt:

Geschäftsjahr 31.08.2023 Vorjahr 31.08.2022
Anlagenintensität (= Anlagevermögen/Gesamtvermögen) in % 21,4 22,0
Anlagendeckung
(= Eigenkapital/Anlagevermögen) in %
64,6 80,4
Vorratsintensität (= Durchschnittliches Vorratsvermögen/Bilanzsumme) in % 54,7 59,6
Umschlaghäufigkeit Vorräte (= Umsatzerlöse/Durchschnittlicher Vorratsbestand) 1,6 3,1
Umschlaghäufigkeit Kundenforderungen (= Umsatzerlöse/Durchschnittlicher Kundenforderungsbestand) 44,3 47,8

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Unsere Geschäftsentwicklung 2022/2023 war rückläufig. Für 2023/24 haben wir ursprünglich mit einer Gesamtleistung von TEUR 27.503 und einem Betriebsergebnis vor Steuern von TEUR 297 geplant.

2. Chancen- und Risikobericht

Das durch die durchgeführten und noch anstehenden Investitionen erhöhte Kapitalbindungsrisiko kann und soll durch die Realisierung von höheren Umsatzpotentialen abgedeckt werden.

Das derzeit steigende Zinsniveau stellt für die Auer GmbH ein Risiko dar, das in unseren Planrechnungen berücksichtigt wird. Die Auer GmbH sieht für das Geschäftsjahr 2023/24 ein erhöhtes Zinsänderungsrisiko. Der After-Sales-Bereich läuft weiterhin sehr stabil und ist aufgrund seiner Struktur erfahrungsgemäß weniger konjunkturanfällig als der Fahrzeugverkauf.

Mit unseren Systemen zur Unternehmenssteuerung und Kundenloyalisierung, die permanent weiterentwickelt und den Marktanforderungen angepasst werden, können wir vorausschauend und schnell auf Veränderungen reagieren. Einem konjunkturell bedingten Nachfragerückgang können wir uns zwar nicht entziehen, damit verbundene Ertragsrisiken halten wir jedoch für beherrschbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Fremdkapitalstruktur der Auer GmbH ist zu einem hohen Anteil durch Bankkredite in Höhe von Mio. EUR 18,9 (=92,0 %) geprägt, wobei die kurzfristigen Finanzierungsmittel der Kreditinstitute in Höhe von Mio. EUR 17,1 (= 90,3 %) zur Finanzierung des ebenfalls kurzfristigen Vorratsvermögens mit Mio. EUR 16,9 dienen. Diese Kapitalbindung verursacht grundsätzlich ein Zinsänderungsrisiko.

Bei genauer Analyse zeigt sich, dass von den gesamten Bankverbindlichkeiten rd. Mio. EUR 17,1 kurzfristige Verbindlichkeiten sind, für die die Finanzierungskonditionen auf den Fahrzeugvertrieb abgestimmt sind. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen Mio. EUR 1,8 und sind Darlehen und Terminkredite von normalen Geschäftsbanken mit festen Zinssätzen.

Für die kurzfristigen Bereiche beinhaltet der Zinssatz einen individuellen Risikoaufschlag, der sich nach dem aktuellen Rating der Auer GmbH bei der jeweiligen Gläubigerbank richtet. Die Auer GmbH sieht für das Geschäftsjahr 2023/24 kein erhöhtes Zinsänderungsrisiko.

Drohenden Forderungsausfällen in den Kundenforderungen tragen wir organisatorisch durch unser Mahnwesen und die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen ausreichend Rechnung. Die vorhandenen liquiden Zahlungsmittel und Bankguthaben sichern eine jederzeitige Zahlungsbereitschaft unserer Gesellschaft.

 

Stockach, den 28. Februar 2024

Karl-Heinz Auer, Geschäftsführer

Marcel Auer, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. August 2023

Auer GmbH, Stockach, Kraftfahrzeughandel/ Softwareentwicklung

AKTIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 451.722,00 499.107,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 978.031,10 868.393,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.700.591,00 2.119.411,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.669,27 50.854,27
4.731.291,37
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 16.946.404,52 9.550.300,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.284.109,92 2.021.166,78
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 336.567,80 (Vj.: EUR 1.101.267,54)
III. Guthaben bei Kreditinstituten 802.865,52 931.158,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 19.700,00 22.772,00
24.236.093,33 16.063.163,69

PASSIVA

31.08.2023 31.08.2022
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklage 153.000,00 153.000,00
III. Gewinnvortrag 2.638.937,51 550.909,61
IV. Jahresüberschuss 507.135,36 3.350.202,06 2.088.027,90
B. RÜCKSTELLUNGEN 241.013,63 1.021.571,85
C. VERBINDLICHKEITEN 20.615.977,64 12.151.525,14
davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 18.897.949,61 (Vj.: EUR 10.083.433,84)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj.: EUR 52.713,03)
davon aus Steuern: EUR 23.820,36 (Vj.: EUR 26.021,51) D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 28.900,00 47.000,00
24.236.093,33 16.063.163,69

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. September 2022 bis 31. August 2023

2022/23 2021/22
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.573.300,90 7.386.373,74
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.938.818,12 2.000.821,38
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 445.425,54 2.384.243,66 471.808,10
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 746.202,49 635.281,46
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.449.142,80 1.218.960,15
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 40.038,84 13.421,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 302.040,44 166.287,54
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 212.972,57 808.149,78
8. Ergebnis nach Steuern 518.737,78 2.098.487,32
9. Sonstige Steuern 11.602,42 10.459,42
10. Jahresüberschuss 507.135,36 2.088.027,90

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis 31. August 2023

Auer GmbH, Stockach

Registergericht Freiburg i. Br., HRB 590319

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Gegenstand des Unternehmens ist der Handel sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen aller Art einschließlich Zubehör, die Reparatur von Kraftfahrzeugen aller Art sowie die Entwicklung und der Vertrieb von Software.

Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr. Das Geschäftsjahr 2022/23 hat am 1. September 2022 begonnen und endete am 31. August 2023.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des Dritten Buches des HGB.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, angesetzt.

2. Sachanlagen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 4 HGB angesetzt.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die in dieser Position enthaltenen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt und tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten bis zu einem Jahr.

3. Rückstellungen

Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme Rechnung.

Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen:

31.8.2023 31.8.2022
TEUR TEUR
Urlaubsanspruch 64,1 45,2
Berufsgenossenschaft 43,2 19,7
Erstellung und Prüfung Jahresabschluss 16,0 16,0
123,3 80,9

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Stand31.08.2023 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit > 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten 20.615.977,64 18.797.006,54 1.174.952,24 644.018,86
(12.151.525,14) (10.027.878,48) (1.218.702,24) (904.944,42)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 9.170.936,42 sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen von Vorräten sowie Sicherheitsabtretungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gesichert.

D. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Anzahl der Beschäftigten

Im Geschäftsjahr gliedert sich die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten wie folgt:

Gruppen Mitarbeiterzahl
Angestellte 41
Geringfügig Beschäftigte 19
Summe 60

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus der Nutzung von fremden Gegenständen aufgrund von Miet- und Leasing- verträgen, die dem Sachanlagevermögen zuzuordnen wären, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 548 p.a. Die Angabe beinhaltet die voraussichtlich jährlich zu zahlenden Beträge aus den genannten Verpflichtungen.

3. Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Karl-Heinz Auer, Kfz-Meister und Kfz-Betriebswirt, Stockach;

Marcel Auer, Stockach (seit 14.11.2022);

Thomas Bitz, Kempten (von 23.01.2023 bis 28.09.2023).

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der Karl Auer Grundbesitz GmbH & Co. KG, Stockach. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Karl Auer Grundbesitz GmbH & Co. KG, Stockach, einbezogen. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Bis zur Erstellung des Anhangs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022/23 zu verzeichnen, die wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft haben können.

6. Ergebnisverwendung

Bis zur Erstellung des Anhangs wurde kein Beschluss über die Ergebnisverwendung des Geschäftsjahres gefasst.

 

Stockach, den 28. Februar 2024

Karl-Heinz Auer, Geschäftsführer

Marcel Auer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Auer GmbH, Stockach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Auer GmbH, Stockach - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auer GmbH, Stockach, für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. August 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. September 2022 bis zum 31. August 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Konstanz, den 11. März 2024

bmi auditax GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

D. Moraschi, Wirtschaftsprüfer

Anlagenspiegel zum 31. August 2023

Auer GmbH

Stockach

Anschaffungskosten
Stand 1.9.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.8.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 39.715,49 4.882,00 0,00 44.597,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 712.551,00 0,00 0,00 712.551,00
752.266,49 4.882,00 0,00 757.148,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.118.191,00 164.139,10 0,00 1.282.330,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.949.030,07 3.471.806,49 1.560.608,64 4.860.227,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 50.854,27 1.815,00 0,00 52.669,27
4.118.075,34 3.637.760,59 1.560.608,64 6.195.227,29
4.870.341,83 3.642.642,59 1.560.608,64 6.952.375,78
kumulierte Abschreibungen
Stand 1.9.2022 Zugänge Abgänge Stand 31.8.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 35.436,49 4.764,00 0,00 40.200,49
2. Geschäfts- oder Firmenwert 217.723,00 47.503,00 0,00 265.226,00
253.159,49 52.267,00 0,00 305.426,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 249.798,00 54.501,00 0,00 304.299,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 829.619,07 639.434,49 309.416,64 1.159.636,92
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.079.417,07 693.935,49 309.416,64 1.463.935,92
1.332.576,56 746.202,49 309.416,64 1.769.362,41
Buchwert
31.8.2023 31.8.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.397,00 4.279,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 447.325,00 494.828,00
451.722,00 499.107,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 978.031,10 868.393,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.700.591,00 2.119.411,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.669,27 50.854,27
4.731.291,37 3.038.658,27
5.183.013,37 3.537.765,27

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung vom 11. Juli 2024.

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