FM-Plast Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Matti Reiffenrath seit 4.1.2021 | Geschäftsführer |
Meike Reiffenrath-Friedhoff seit 4.1.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Lübbering seit 6.9.2010 | Geschäftsführer |
Joachim Lütticke seit 6.9.2010 | Prokura |
Karsten Bergmann seit 29.3.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 32.00% | |
| 24.00% | |
| 24.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FM-Plast GmbHLennestadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FM-PLAST GMBH, LENNESTADTI. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS UND LAGE 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Als Partner der abfüllenden Industrie in Europa entwickelt und produziert FM-Plast Primärverpackungen aus Kunststoff wie Verschlüsse und andere Verpackungsteile in allen Formen, Farben und Funktionen. Die Verpackungen werden vor allem im Bereich der Schönheits- und Haushaltspflege eingesetzt. FM-Plast ist ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Lennestadt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagniert, belastet durch einen rückläufigen privaten Konsum und eine schwache außenwirtschaftliche Nachfrage, auch wenn sich die Rahmenbedingungen angesichts deutlich sinkender Inflationsraten, steigender Realeinkommen und einer leichten Aufhellung der Stimmung in der Wirtschaft etwas verbessert (Quelle: Statistisches Bundesamt). Lieferkettenunterbrechungen sowie ein zunehmender Fachkräftemangel erhöhen den Kostendruck bzw. die Produktionsunsicherheiten. Die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. 6 % auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Insgesamt wurden 2023 in Deutschland 12,7 Millionen Tonnen (- 9 %) Kunststoffe verarbeitet, davon 2,4, Mio. Tonnen recycelte Kunststoffe. Die Anzahl der Beschäftigten ist mit 319.264 um 2,2 % gesunken. Ähnliches gilt für die Branche der Kunststoffverpackung. Die Absatzmenge sank um 9,5 % auf 3,8 Mio.to, der Umsatz sank um 7,7 % auf 16,8 Mrd. Euro (Quelle: GKV, Gesamtverband Kunststoffverarbeitung). Haupteinsatzbereich unserer Verpackungen ist die Schönheits- und Haushaltspflege. Auf Basis von Hochrechnungen für das Gesamtjahr melden die im Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) organisierten Unternehmen einen Umsatzanstieg um 8,4 % auf 33,4 Milliarden Euro. Der Inlandsumsatz legt um 8,6 % auf 21,1 Milliarden Euro zu. Der Exportumsatz wächst um 8,1 % auf 12,3 Milliarden Euro (Quelle: IKW). Damit liegt die Branche deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Kunststoffverpackungsindustrie in Deutschland. Eine zunehmende Sparneigung bei Konsumenten - Trading-down Effekt - führte 2023 zu einem starken Zulauf der Handelsmarken. FM-Plast profitierte 2023 sowohl von der Branchenentwicklung in der Körper- und Haushaltspflegeindustrie als auch von der positiven Entwicklung der Handelsmarke. Im Rahmen der FM-Plast Wachstumsstrategie wird seit Oktober 2022 das neue Werk II in der Industriestraße genutzt. Zunächst als Logistikimmobilie. Im Laufe des Jahres 2024 ist die Inbetriebnahme der Produktion geplant. Der FM-Plast Exportanteil in das Europäische Ausland beträgt 58 %. 2. Rohergebnis Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Rohergebnis von € 12,014 Mio. erzielt werden. Dieses Ergebnis liegt über dem Niveau des Vorjahresergebnisses. 3. Investitionen In 2023 wurde stark in neue Maschinen und Werkzeuge investiert. Die Gesamtinvestitionen des Geschäftsjahres betrugen T€ 1.943. Neue Leasingverpflichtungen sind wir 2023 nicht eingegangen. 4. Finanzierungsmaßnahmen Alle Bankdarlehen wurden 2023 planmäßig zurückgeführt. Die Summe der Bankverbindlichkeiten belaufen sich zum Jahresende auf € 3,28 Mio. Im Geschäftsjahr konnte auf die Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie nicht verzichtet werden. 5. Personal-Sozialbereich FM-Plast beschäftigt 97 Mitarbeiter. FM-Plast hatte drei Betriebsunfälle zu verzeichnen. 6. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres FM-Plast setzt Rezyklat-Materialien in der Serienfertigung ein. Alle von FM-Plast gehaltene Zertifikate wurden erfolgreich auditiert. II. DARSTELLUNG DER LAGE 1. Vermögenslage und Finanzlage Die Bilanzsumme ist um 8,4 % gestiegen auf € 8,066 Mio. Die Eigenkapitalquote beträgt 3,2 %. Die Anlagenintensität liegt bei 50,7 % industrietypisch auf einem hohen Niveau. III. CHANCEN UND RISIKOBERICHT Die FM-Plast verfügt über eine solide Kundenbasis und kann auf Referenzen aus 45 Jahren verweisen. FM-Plast ist Partner der Markenindustrie und Marktführer in der Belieferung von Verschlüssen im europäischen Private Label Markt. Durch Einführung des Efficient Closure Systems in 2012 und als Vorreiter für höchste Effizienz in der Branche wird die Marktposition und Kostenführerschaft konsequent ausgebaut. FM-Plast hat ein strategisches Wachstumsziel für 2030 verabschiedet. Das Ziel beinhaltet eine Umsatzkomponente, eine Absatzkomponente und eine Nachhaltigkeitskomponente. FM-Plast ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die geschäftsgefährdend sind oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben könnten, hinzuweisen. Die FM-Plast GmbH hat für das frühzeitige Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Systeme liefern unterjährig Hinweise auf Risiken. Diese Systeme werden fortlaufend optimiert. Risiken sehen wir in der Unterbrechung der globalen Lieferketten durch internationale Krisen, in der hohen Inflationsrate, der volatilen Rohmaterialkostenentwicklung und im Fachkräftemangel. IV. PROGNOSEBERICHT 2024 Die deutsche Wirtschaft steckt weiter in der Rezession und wird auch in 2024 wegen schwacher Geschäftsaussichten und geopolitischer Unsicherheit nicht wesentlich wachsen. Hohe Inflationsraten und eine Vielzahl an internationalen Krisen haben den Konsumenten stark verunsichert. Die Handelsmarke profitiert von einem veränderten Konsumentenverhalten. Als Hauptlieferant für die abfüllende Industrie der Handelsmarke rechnen wir mit einem steigenden Absatz und einer Stagnation der Rohmaterialkosten. Wir werden verstärkt Lohnfertiger einsetzen und ab 2024 die Fertigung im Werk II aufnehmen und die Immobilie somit stärker in die Wertschöpfung einbinden. Die Automatisierung der neuen Fertigung steht dabei im Mittelpunkt. Wir gehen von einem positiven Geschäftsverlauf und steigenden Umsätzen in 2024 aus.
Lennestadt-Grevenbrück, den 11. April 2024 FM-PLAST GMBH Geschäftsführung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023FM-PLAST GMBH, LENNESTADTI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS
Der Jahresabschluss der FM-Plast GmbH zum 31.12.2023 wurde gem. den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 richten sich nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und §§ 264 bis 288 HGB. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (2 bis 17 Jahre) der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten unter 800,00 € betragen, werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt nach der retrograden Methode mit den durchschnittlichen Verkaufspreisen unter Abzug der Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten sowie eines durchschnittlichen Gewinnaufschlages. Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde beachtet. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand wurde mit dem Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Nutzung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Bei der Berechnung wurden folgende Angaben zu Grunde gelegt:
Aufgrund der geänderten Bewertung der Pensionsrückstellungen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz ergab sich im Geschäftsjahr 2010 ein Unterschiedsbetrag von TEUR 61 zum 1. Januar 2010. Von dem Wahlrecht, den Unterschiedsbetrag auf 15 Jahre zu verteilen, wurde Gebrauch gemacht. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB unterliegt der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren der Ausschüttungssperre. Gemäß § 301 AktG greift die Ausschüttungssperre nicht bei einem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, so dass der vollständige Jahresüberschuss abgeführt wurde.
Die Pensionsverpflichtungen sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gedeckt. Die Vermögenswerte wurden mit den Pensionsverpflichtungen saldiert.
Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten, sofern vorhanden, die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen: - Die Abschreibung bei Anlagenzu- oder -abgängen wird monatsgenau berechnet. - Die Abschreibung bei Umbuchungen wird monatsgenau berechnet. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 260.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen, rückständigen Urlaub, Bonus- und Tantiemeverpflichtungen und Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 3.809.869,59. Die Verbindlichkeiten sind mit den nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen verbunden:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Friedhoff Beteiligungs-GmbH. IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Erläuterung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Märkte:
Zinsaufwand In den Zinsaufwendungen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von EUR 10.575,02 und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen nach der Berücksichtigung der Verrechnung mit den Zinserträgen aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von EUR 18.359,34 enthalten. V. ERGÄNZENDE ANGABEN Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen gegenüber Gesellschaftern bis zu einem Jahr: Mieten EUR 683.691,60 Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft gewährt Dritten folgende Pfandrechte und sonstige Sicherheiten:
Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 16 Angestellte und 77 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 16 Angestellte; 71 gewerbliche Mitarbeiter). Geschäftsführung
Die Angabe der Geschäftsführungsbezüge unterbleibt unter Anwendung der Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss an die Friedhoff Beteiligungs-GmbH abgeführt.
Lennestadt-Grevenbrück, den 11.04.2024 FM-Plast GmbH Geschäftsführung
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FM-Plast GmbH, Lennestadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FM-Plast GmbH, Lennestadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FM-Plast GmbH, Lennestadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, 27. Juni 2024 SiegRevision
GmbH
Dipl.-Kfm. Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer Mit Datum vom 18.07.2024 wurde der hier verkürzt wiedergegebene Jahresabschluss unverändert durch die Gesellschafter festgestellt. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
15 nahegelegene Organisationen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Bauträger für Wohngebäude
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Ingenieurbüros für Tragwerksplanung
Wagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen