Ingo Hörske Transporte & Baustoffgroßhandel e.K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Anstrichmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn König seit 9.2.2021 | Geschäftsführer |
Mario Bollow seit 23.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Aqua-Tool GmbHBrandenburg an der HavelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Aqua-Tool GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Aqua-Tool GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Aqua-Tool GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Potsdam, 15. August 2024 Dr.
Knabe GmbH
Prof. Dr. Stephan Knabe, Wirtschaftsprüfer Sabine Paul, Wirtschaftsprüferin GesellschafterbeschlussWir, die Unterzeichnenden, sind die vertretungsberechtigten Organe der alleinigen Gesellschafterin der Aqua-Tool GmbH mit Sitz in Brandenburg und halten hiermit unter Verzicht auf jegliche gesetzliche und gesellschaftsvertragliche Form- und Fristvorschriften eine Gesellschafterversammlung ab und beschließen:
Prützke, 20.08.2024 REMONDIS GmbH & Co. KG Dr. Sven Heincke ppa. Christian Umbach GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Aqua-Tool GmbHBrandenburg
Lagebericht zum 31.12.2023AQUA-TOOL GmbHA. Grundlagen I. Organisation und Leistungsangebot Die AQUA-TOOL GmbH (vormals Aqua-Tool Industrial Control & Cleaning GmbH) ist seit der Übernahme aller Unternehmensanteile im Jahr 2021 ein Tochterunternehmen der REMONDIS GmbH & Co. KG, Region Ost und hat Ihren Sitz in Brandenburg a.d.H.. Darüber hinaus verfügt die AQUA-TOOL GmbH neben Ihrem Standort in Brandenburg a.d.H. über eine weitere Niederlassung in Salzwedel. Die AQUA-TOOL GmbH ist mit ihren 92 Mitarbeitern überwiegend im ostdeutschen Raum tätig. Es werden Dienstleistungen für Kommunen und Abwasserzweckverbände (u.a. Kanalreinigung- und Inspektion, Reinigung und Inspektion von Regenentwässerungsanlagen (Kanal); Kanalsanierung und Reparatur (Sanierung); Reinigung von Regen- und Abwasseranlagen privaten und gewerblichen und kommunalen Immobilienbesitzern und Betreibern (Service), Wartung von Hebeanlagen und Generalinspektion (Pumpen- und Industrieservice) durchgeführt. Die Gesellschaft ist dazu in den vier Bereichen Kanal, Service, Sanierung und Pumpe organisiert. II. Änderungen im Geschäftsjahr Im Geschäftsjahr wurde die Umsetzung der Annäherung an das corporate design (CD) der Obergesellschaft fortgesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 gab es im Management der Berichtsgesellschaft keine Veränderungen. Im operativen Bereich konnten die wesentlichen kommunalen Verträge, welche zur Ausschreibung anstanden, erneut gewonnen werden Für die Arbeitszeiterfassung wurde die Software ATOSS eingeführt, welche ebenfalls von der Obergesellschaft genutzt wird. B. Wirtschaftsbericht I. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Als Folge des Konfliktes in der Ukraine kam es im Jahr 2023 weiterhin, zu Lieferschwierigkeiten bestimmter Produkte, insbesondere im Bereich von Kfz- und LKW- Ersatzteilen. Der Konflikt in nahen Osten hat sich bisher noch nicht auf die Gesellschaft ausgewirkt. Die Energiekosten haben sich auf einem hohen Niveau unterhalb der Höchstwerte 2022 stabilisiert. Insgesamt führten die oben genannte Punkte in Verbindung mit der, insbesondere im ersten Halbjahr hohen, allgemeinen Inflation zu Kostensteigerungen von bis zu 30% für einige branchenspezifische Produkte. Die Auftragsentwicklung (Anfragen und Vergaben) seitens der Kommunen waren im Jahresverlauf insgesamt stabil. Der Bereich der Rohrreinigung ist generell konjunkturunabhängig, die Nachfrage der gewerblichen Kunden stabilisierte sich gegen Ende des Jahres. Diese Stabilisierung bei den Auftragsvergaben wird sich aber erst Anfang 2024 auswirken. Der sich abzeichnende Negativtrend in der Baubranche betrifft vor allem den Hochbau. Der Tiefbau ist davon nicht betroffen. 2. Geschäftsverlauf Insgesamt verlief das Geschäftsjahr erlösseitig auf vergleichbarem Niveau wie das Jahr 2022, wobei es zu keinen besonderen Schwankungen einzelner Kundensegmente kam. In Summe konnte die Berichtsgesellschaft somit Gesamterlöse von ca. 7.737 T€ in 2023 erwirtschaften. Damit lagen die Gesamterlöse ca. 0,5% unter denen des Vorjahres. Der prognostizierte Rückgang auf Grund der Restrukturierung konnte verhindert werden. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Ertragslage
Umsatzseitig konnte die Berichtsgesellschaft die Umsatzrückgänge einzelner Bereiche, auch ausgelöst durch die Prozesse der Umstrukturierung durch entsprechende Anstiege in anderen Bereichen kompensieren. Die im Vorjahr noch deutlich gestiegenen Kosten für die Beschaffung von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren verringerten sich auf 468 T€ und befinden sich damit wieder auf dem Niveau von 2021. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 29 T€ auf 4.384 T€. Die Anzahl der Mitarbeiter der Gesellschaft entspricht der des Vorjahres. Die Gesellschaft hatte mit 116 T€ Einstellungen in die EWB und PWB aus Forderungen einen Rückgang in dem Bereich um 94 T€. Die Abschreibungen sind im Berichtszeitraum um 903 T€ gestiegen (+14%). Ursächlich hierfür ist vor allem die Aktivierung des Neubaus (Sozial- und Verwaltungsgebäude). Im Bereich der Reparaturen sind im Wesentlichen die Kosten für Reparatur / Instandhaltung von Anlagen und Maschinen von 97 T€ auf 182 T€ auf fast den doppelten Betrag gestiegen. Hier wirken sich die nachgelagerten Effekte der des Ukrainekonflikts aus. Die der Raumkosten sind durch die Kosten für Gas, Strom und Wasser und den zusätzlichen Reinigungsaufwand von 94 T€ auf 143 T€ gestiegen Die weiteren Kfz-Kosten sind um 63 T€ auf 842 T€ gesunken. Die verschiedenen betrieblichen Kosten sind insgesamt um 50 T€ gestiegen. Der Anstieg basiert im Wesentlichen auf folgenden Veränderungen: Kosten Buchführungskosten (-40 T€) den Kosten für Entsorgung (+37 T€), den Kosten für Werkzeuge (+40) und den Rechts- und Beratungskosten (+15) Die Zinskosten beliefen sich im Jahr 2023 auf 184 T€ und lagen damit gut 164 T€ über dem des Vorjahres. Ursächlich für diese Mehrkosten sind die gestiegenen Zinsen für Gesellschafterdarlehen (bis Jahresende auf 3,65%) Das Vorsteuerergebnis des Berichtsjahres beträgt -440 T€ und liegt damit 116 T€ unter dem des Vorjahres. 2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme vermindert sich um 117 T€ und beträgt nunmehr 8.147 T€ (Vorjahr: 8.264 T€). Die Verringerung basiert auf der planmäßigen Abschreibung. Hinzu kommen gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 715 T€ für Investitionen wovon 250 T€ in 2025 fällig sind. Die restlichen Verbundverbindlichkeiten in Höhe von 6.411 T€ sind in ihrer Fälligkeit vertraglich nicht festgelegt und können täglich fällig werden. Die Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr ist als schwach zu beurteilen und die Gesellschaft hat ihre Planziele nur zum Teil erfüllt. 3. Finanzlage Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung Hierbei werden monatliche die SOLL / IST Zahlen der Bereiche abgeglichen und ins Verhältnis zum Auftragsvorlauf (Auslastungsgrad) gesetzt. So liegt der Umsatz im Bereich Service kumuliert zwar 10% oberhalb des Vorjahres, das Bereichsziel zur Planerfüllung wurde allerdings um 77T€ verfehlt. Der Bereich Kanal liegt im Vergleichszeitraum 123T€ über Plan. Sanierung und Roboter liegen ebenfalls kumuliert über Plan (171 T€), Pumpen- und Industrieservice liegen im Plan. Die Auslastung im Bereich Kanal liegt bei 3,5 und bei den Robotern bei 4,5 Monaten, was branchentypisch gute Werte sind. Im Bereich Service und Industrieservice gibt tätigkeitsbedingt keinen relevanten Vorlauf. Der Bereich der Sanierung war im ersten Halbjahr mit teilweise etwas zu geringem Vorlauf versehen. Dies hat sich für die zweite Jahreshälfte auf bereits verbessert (ca. 3 Monate). Betriebsergebnis Der monatliche Abgleich der Kosten im Verhältnis zu den Erlösen und zum Plan Besondere Betrachtung finden hier die Personalkostenquote im Vergleich zur Wertschöpfung. Diese sollte Unternehmensweit von 63,8% zur Wertschöpfung auf 59,7% zu Juli und 58% insgesamt für 2024 sinken. Aktuell liegt die Gesellschaft bei 60,1%. Investitionstätigkeit Der monatliche Abgleich der geplanten mit der tatsächlichen Investitionstätigkeit, sowie die quartalsweise Auswertung des Fuhrparks (Einsatzbereitschaft, Prognose der Verfügbarkeit) auf Grund der Lieferfristen der Hersteller. In diesem Bereich liegt die Gesellschaft zum Berichtszeitpunkt 6T€ unterhalb des Plans und wird ohne unvorhersehbare Ereignisse weiter unter dem Plan bleiben. Diese Verschlechterung der Kennzahlen im Bereich der Personalkosten trägt erheblich zum negativen Betriebsergebnis der Gesellschaft bei. Die Zugänge im Geschäftsjahr beliefen sich auf ein Volumen von 470T€. Die Finanzlage der Gesellschaft ist aktuell schwach, aber stabil. III. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr Die gesamtwirtschaftliche Betrachtung des Jahres 2023 fällt weiterhin kritisch aus. Bedingt durch die Ukrainekrise und den Konflikt im Nahen Osten kam es weiterhin zu erheblichen Kostensteigerungen, Schwierigkeiten in den Lieferketten und durch mittelbare und unmittelbare Faktoren zu einer Inflation von 7,9%. Insgesamt konnte die Gesellschaft das Erlösniveau von 2022 nahezu halten (7.737 T€ 2023 zu 7.776 T€ 2022) Als Resultat aus diesen Entwicklungen ist das abgelaufene Geschäftsjahr negativ zu beurteilen. Die Gesellschaft hat ihre Planziele im Bereich der Erlöse erreicht. Die Kosten in einzelnen Bereichen wie Reparaturen von Fahrzeugen und Anlagen sind eindeutig noch zu hoch. Weiterhin Belasten die hohen Zinsen das Ergebnis. Diese werden für das Folgejahr sinken (von 3,65% auf 3,4 mit einer Prognose von unter 3% für 2025) C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken I. Chancen- und Risikobericht 1. Risiken Als ein großes Risiko, nicht nur für die Berichtsgesellschaft, sondern für die gesamte Volkswirtschaft, stellt sich weiterhin die politische Entwicklung in Osteuropa sowie im Nahen Osten dar. Verstärkend kommen die Unsicherheiten wegen der Haushaltslage in Deutschland hinzu. Es ist weiterhin mit eheblichen Lohnkostenentwicklung zu rechnen, da für die branchenspezifischen Tätigkeiten ein Mangel an qualifizierten Bewerbern besteht. Externe Risiken Zu den Risiken zählen im Wesentlichen die Leistungen für Baufirmen im Bereich Kanal und Sanierung. Während kommunale Auftraggeber in aller Regel nicht ausfallen, sind im Bereich Pumpenservice und Service- und Notdienst die einzelnen Forderungen sehr gering. Aktuell sind die Leistungen für Tiefbaufirmen allerdings nicht von dem allgemeinen Negativtrend der Baubranche betroffen. Risiken bestehen auch im Bereich der Materialvorräte in der Bilanz. Die operativen Chancen zur kurzfristigen Realisierung einer Bau- oder Sanierungsmaßnahme können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden. Es besteht ein Lieferantenrisiko für Spezialtechnik. Die Lieferzeit ist zwar im Vergleich zum Vorjahr für bestimmte Produkte von 24 auf 18 Monate gesunken, unerwartete Totalausfälle können damit aber weiterhin kurzfristig nicht oder nur zu erheblichen Mehrkosten über ein Mietfahrzeug kompensiert werden. Auch wenn im Zuge der Restrukturierung bis auf weiteres keine Investitionen geplant sind, so sind seitens der Hersteller bisher keine Erweiterungen ihrer Kapazitäten geplant. Von daher besteht hier auch zukünftig ein Risiko für die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft. Interne Risiken In einer Fachabteilung bestehen Risiken hinsichtlich der Erstellung der Dokumentationen. Diesem Risiko wird durch einem internen (wöchentlichen) Reporting Rechnung getragen Sollte die Gesellschaft ihre Leistungsfähigkeit verlieren besteht ein latentes Risiko zusätzlich zu konkreten Erlösen aus aktuellen Projekten auch den Auftraggeber des Projektes als Kunden grundsätzlich und somit zukünftige Erlöse zu verlieren. Die der Berichtsgesellschaft zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel des Gesellschafters sind an die Entwicklung des Leitzinses der EZB gekoppelt. Die AQUA-TOOL GmbH hat sich gegen steigende kurzfristige Zinsen nicht abgesichert. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland zählen. Von diesen Veränderungen, zum Beispiel Anpassungen bei der LKW-Maut, wären aber alle Marktteilnehmer gleichermaßen betroffen. Daher ist die Geschäftsführung der AQUA-TOOL GmbH der Ansicht, dass es nach heutigem Kenntnisstand keine inländischen politischen oder Marktrisiken gibt. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. 2. Chancen In der AQUA-TOOL GmbH wurden im Berichtsjahr Investitionen in Höhe von 470 T€ getätigt. Dank der gestiegenen Anforderungen der kommunalen Auftraggeber konnten gegen Ende des Geschäftsjahres Aufträge zu deutlich verbesserten Konditionen gewonnen werden. Chancen, die sich aus Kooperationen oder Übernahmen ergeben, werden weiterhin einzelfallspezifisch geprüft. Darüber hinaus bestehen Chancen die sich aus der Verschmelzung mit den Schwestergesellschaften, LIDZBA Reinigungsgesellschaft mbH und Aqua-Tool Entsorgung & Recycling GmbH. Die Verschmelzung mit der Aqua-Tool Entsorgung & Recycling GmbH ist für August 2024 geplant, die mit der LIDZBA Reinigungsgesellschaft mbH für 2025. Die LIDZBA Reinigungsgesellschaft mbH verfügt im Raum Brandenburg über mehrere Kommunale Entsorgungsverträge mit Kommunen bzw. Abwasserzweckverbänden und bietet ebenfalls Kanalreinigungs- und Kanalinspektionsleistungen an. Aus diesen Aktivitäten konnten im Geschäftsjahr 2023 erstmalig größere cross-selling Effekte erzielt werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit bei kurzfristigen Technikausfall durch die Kapazitäten der Schwestergesellschaften Unterstützung zu bekommen, ohne auf Dritte angewiesen zu sein. Die Absicherung der Liquidität seitens des Gesellschafters ist sichergestellt. 3. Prognose Die Berichtsgesellschaft muss auch im folgenden Berichtsjahr die identifizierten Prozesse und Maßnahmen weiter umsetzen. Dies gilt insbesondere für die Kosten in einzelnen Bereichen ebenso für die Effizienz in der Bearbeitung der Aufträge Es ist daher mit einem Anstieg der Erlöse von 11,2% des Umsatzes und einem positiven Betriebsergebnis im Bereich von 100T€, zu rechnen. Es werden im folgenden Geschäftsjahr keine neuen Investitionen getätigt und nur begonnene beendet. Insgesamt stellen sich die langfristigen Entwicklungsmöglichkeiten der Gesellschaft ab 2025 fortfolgenden, die sich aus der Marktsituation in Verbindung mit den Schwestern ergeben, als erheblich positiv dar.
Brandenburg, den 12.08.2024 Mario Bollow Björn König Anhang für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge Der Jahresabschluss der Aqua-Tool GmbH, Spittastraße 3, 14770 Brandenburg/Havel (Amtsgericht Potsdam, HRB 27647P) für das Geschäftsjahr 01.01.2023 - 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gemäß § 255 III bis III HGB) bilanziert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu vier Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen acht und 15 Jahren) angesetzt. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 IV HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Sonstige Rückstellungen werden i. H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. B. Weitere Angaben zur Bilanz Entwicklung der Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. Anhang für das Geschäftsjahr 2023Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.Forderungen gegen Gesellschafter Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.327 (Vorjahr: T€ 1.205.). Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen hauptsächlich Forderungen basierend auf dem konzerninternen Leistungsaustausch von T€ 31 (Vorjahr: T€ 18). 1.2 Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind laufende Abgrenzungen von T€ 10 (Vorjahr T€ 32). 1.3 Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 T€ 25 (Vorjahr T€ 25). Das Stammkapital ist voll eingezahlt. 1.4 Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personalkosten i. H. von T€ 245 (Vorjahr T€ 222) sowie für Abschlusskosten T€ 34 (Vorjahr T€ 32) enthalten. 1.5 Verbindlichkeiten 1.Verbindlichkeitenspiegel Die Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel (Anlage zum Anhang) ausgewiesen. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen i. H. von T€ 6.460 (Vorjahr: 5.905) und resultieren aus einem Darlehen. Zu dem Darlehen besteht keine Besicherung. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist nicht besichert. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023Aqua-Tool GmbHBrandenburg
C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Sachbezüge aus der KFZ Nutzung Arbeitnehmer i. H. von T€ 64 (Vorjahr: T€ 64) bzw. periodenfremde Aufwendungen i. H. von T€ 33 (Vorjahr: T€ 36) enthalten. Zum Bilanzstichtag wurden Einstellungen in die Einzelwertberichtigung zu Forderungen iHv T€ 114 (Vorjahr T€ 207) vorgenommen. D. Sonstige Angaben Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Gemäß § 286 Abs. 4 HGB werden die Bezüge der Geschäftsführung nicht bekannt gegeben. Es bestehen keine Pensionsverpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen entstehen aufgrund von drei auf 1 Jahr geschlossenen Mietverträgen für die Betriebsstätte Salzwedel sowie für Lagerflächen iHv T€ 46 und für einige Leasingverträge für Fahrzeuge iHv T€ 88. Haftungsverhältnisse Zum Abschlussstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Gewinnvortrag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es sind keine wesentlichen Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag zu verzeichnen.
Brandenburg, den Mario Bollow, Geschäftsführer Björn König, Geschäftsführer BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Anlagenspiegel nach Bilanzposten vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Werte nach: Handelsrecht Werte in: EUR
Zinsen für Fremdkapital wurden bei keinem Posten des Anlagevermögens aktiviert. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Großhandel mit Anstrichmitteln
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen