Gardner Denver Thomas GmbHLiquidiert
82256 Fürstenfeldbruck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Munz seit 20.4.2015 | Prokura |
Mark Robert Sweeney seit 7.10.2014 | Geschäftsführer |
Andrew R. Schiesl seit 7.10.2014 | Geschäftsführer |
Patrick William Bennett seit 16.12.2013 | Geschäftsführer |
Dirk Schmalz seit 9.12.2010 | Prokura |
Stephan Wentker seit 27.11.2006 | Prokura |
Thomas Kurth seit 21.12.2005 | Geschäftsführer |
Roland Huppmann seit 2.4.2003 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.80% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Gardner Denver Thomas GmbHFürstenfeldbruck (vormals: Pucheim)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht und Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2013der Gardner Denver Thomas GmbH, PuchheimOrganisatorische / rechtliche StrukturDie Gardner Denver Thomas GmbH mit Sitz in Puchheim, ist Teil der Gardner Denver Gruppe mit Sitz in Wayne, Pennsylvania, USA, die am 30. Juli 2013 von der Kohlberg-Kravis & Co. LP (KKR) mit Sitz in New York, USA übernommen wurde. Am Hauptsitz Puchheim ist neben der Verwaltung auch der Vertrieb, das Marketing sowie die Entwicklungsabteilung untergebracht. Die Gesellschaft unterhält eine Produktionsstätte in Memmingen, in der Pumpen und Kompressoren für den OEM Bereich gebaut und vertrieben werden. Die Gesellschaft hat sich dabei in vielen wichtigen Bereichen der Industrie etabliert - in der Medizintechnik, in der Umwelttechnik, im Labor- und Analysenbereich, in der Lebensmitteltechnik und zuletzt auch in portablen oder stationären Brennstoffzellen. Unterschiedliche Technologien, eine große Typenvielfalt von Standardpumpen sowie kundenspezifische Produkte ermöglicht es dem Thomas Team, maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Luft, Gas und Flüssigkeiten anzubieten. Entwicklung im abgelaufenen GeschäftsjahrUmsatz- und AuftragsentwicklungDie deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2013 gegenüber den Erwartungen Anfang des Jahres nur um +0,4 % (preisbereinigtes Bruttoinlandsprodukt) gewachsen und liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres (+0,7 %). Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone schrumpfte mit -0,4 % (Vorjahr: -0,7 %) weiterhin leicht. Auch die Umsatzentwicklung im deutschen Maschinenbau ging von 207 Milliarden EUR (2012) auf 206 Milliarden EUR (2013) zurück. Der Brutto-Umsatz der Gardner Denver Thomas GmbH lag mit T€ 56.579 um T€ +3.599 deutlich über dem Vorjahresumsatz von T€ 52.980. Das entspricht einem Umsatzanstieg von 6,8%. Der Umsatz des Unternehmens wird mit eigenen Produkten und mit Handelswaren erzielt. Die Handelswaren umfassen sowohl Intercompany Handelswaren als auch Handelswaren, die von Dritten bezogen werden. Die Brutto-Umsatzentwicklung in diesen Bereichen zeichnet sich wie folgt ab: Der größte Bruttoumsatzanstieg ist mit T€ 3.168 auf T€ 51.758 bei der Eigenproduktion zu verzeichnen. Dies entspricht einem prozentualen Anstieg um 6,5 %. Im Vergleich zum Jahr 2012 stieg der Inlandsumsatz 2013 bei der Eigenproduktion spürbar um T€ 411 auf T€ 22.922 an. Der Auslandsumsatz stieg mit T€ 2.756 in 2013 deutlich gegenüber dem Niveau des Vorjahres auf T€ 28.835 an. Bei den Handelswaren stieg der Umsatz nach deutlichen Rückgängen in den Vorjahren wieder signifikant um T€ 432 (9,8 %) auf T€ 4.822. Dies beruht auf dem besseren Geschäft mit Abwassertechnik und der Stabilisierung mit InterCompany Handelswaren aus Nordamerika. Sowohl der Inlandsumsatz mit Handelswaren mit T€ 330 (9,5 %) als auch das Auslandsgeschäft mit T€ 102 (10,6 %) stiegen deutlich an. Dies ist im Wesentlichen Neugeschäften mit Dritthandelsware zu verdanken. Der Auftragseingang der Gardner Denver Thomas GmbH betrug im Jahr 2013 T€ 57.895 (Vorjahr: T€ +54.405). Damit spiegelt der Auftragseingang (+6,4 %) den Umsatzzuwachs 2013 (+6,8 %) wider. BeschaffungMit der Übernahme der Gardner Denver Inc. durch KKR wurde der Gardner Denver Way in Richtung Wachstum weiterentwickelt. Um dieses Wachstum zu unterstützen, ist die Einbindung unserer Zulieferer auf globaler Ebene intensiviert worden. Die Vorzugslieferanten von Gardner Denver Thomas bekommen nun die Möglichkeit sich Gardner Denver Konzern zu etablieren. Dadurch erschließen sich für diese Lieferanten Wachstumspotentiale. Lieferantenentwicklung:Zur weiteren Entwicklung von Vorzugslieferanten, wurden die Materialfelder Motore und Gussteile analysiert. Eine weitere Konsolidierung der Lieferanten wurde vorgenommen. Die Anzahl der aktiven Lieferanten betrug zum Jahresende 310. Ziel ist die Lieferanten für die Weiterentwicklung in vorstehend genannten Materialfeldern in 2014 auszuwählen. Durch Lieferprobleme eines Schlüssellieferanten in 2013 hat sich unsere Liefertreue nicht weiterentwickelt und stabilisierte sich auf 94,5 %. Durch intensive Zusammenarbeit und der Auswahl der geeigneten Lieferanten soll die Liefertreue im Jahr 2014 über den Stand des Jahres 2012 erhöht werden. Materialfluss.Kanban- und Konsignationslager ist für unsere Vorzugslieferanten ein Standard. Dadurch erhöht sich unsere Flexibilität bei kürzeren Durchlaufzeiten. Zusätzlich wird die Wunschterminerfüllung zu unseren Kunden verbessert. Lagerbestand:Der Brutto-Bestand an Vorräten verringerte sich trotz gestiegenen Umsatzes in 2013 um T€ -119. Materialpreisentwicklung:Im Rohstoffmarkt gab es im Vergleich zu 2012 keine großen Veränderungen. Insgesamt konnten wir in 2013 auf dem Niveau der Vorjahrespreise einkaufen. Mit dazu beigetragen hat auch der tendenziell schwächere US Dollar. InvestitionenDer Zugang an Anlagegütern lag mit T€ 1.045 um 30,3 % über dem Vorjahr (T€ 802). Wie schon in den Vorjahren lag der Schwerpunkt der Investitionen auch 2013 bei Ersatz-Investitionen. Das um die planmäßigen Abschreibungen verminderte Anlagevermögen stieg um T€ 299 auf T€ 2.703. Im Jahr 2013 wurden keine Anlagen-Abgänge gebucht. FinanzierungDas Unternehmen finanzierte sich wie in den Vorjahren aus dem Konzern Cash-Pool-Management. Der Cash Pool wird von der Gardner Denver Holdings GmbH & Co. KG geführt. Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultierende Cash Flow ist im Wesentlichen durch das Periodenergebnis nach Steuern in Höhe von T€ 7.938 (Vorjahr T€ 9.195) beeinflusst. Die zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands betrug T€ -102 (VJ T€ 252). Nach wie vor wesentlichen Einfluss auf die Veränderung des Finanzmittelbestandes hat der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit. Hier spiegelt sich das Konzern Cash Pooling wider. VermögenslageDie größten Einflüsse auf die Vermögenslage des Unternehmens kamen, wie schon in den Vorjahren, aus den Bereichen Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen. Bei den Forderungen (+T€ 10.142, +16,6% gg. Vorjahr) handelt es sich im Wesentlichen um die gestiegenen Forderungen aus dem Cash Pool Management. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+T€ 9.307, +16,2 % gg. Vorjahr) nahmen überwiegend wegen der nicht ausbezahlten Gewinnabführung zu. Die Rückstellungen stiegen auf T€ 3.971 (2013) im Vergleich zum Vorjahr (T€ 2.867). Dieser Anstieg ist vor allem durch die gestiegene Rückstellung für Personal (T€ 740) begründet. PersonalbereichIm Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 242 Mitarbeiter beschäftigt, davon 102 Mitarbeiter im gewerblichen und 140 Mitarbeiter im Angestellten-Bereich. Das sind 3 Mitarbeiter mehr als im Durchschnitt des Vorjahres. Neben eigenem Personal beschäftigt unser Unternehmen auch Leihkräfte zur Abdeckung von Bedarfsspitzen. Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf T€ 3.563 (Vorjahr: T€ 3.529). In diesem Bereich waren wie in auch im Jahr 2012 im Durchschnitt 40 Mitarbeiter beschäftigt. Im Jahr 2013 wurde der Fokus auf die Bearbeitung von Entwicklungsprojekten im Bereich der Membranpumpen für Gase und Flüssigkeiten gelegt. Auf Serienanläufe von einzelnen Teilen der neu geplanten Produktfamilien wurde zugunsten eines geplanten gemeinsamen Serienstarts bewusst verzichtet. Dieser ist in 2014 geplant. Daneben war ein Schwerpunkt der Arbeit in 2013 die Dämpfung von Vibrationen und die Beschäftigung mit neuen Antriebskonzepten. Auch wurden in 2013 wie in jedem Jahr zahlreiche Kundenapplikationen mit modifizierten Standardprodukten bedient. Die Aufwendungen für F+E werden langfristig geplant und überwacht. Für 2014 ist eine Steigerung der Aufwendungen auf T€ 3.998 vorgesehen. Die Schwerpunkte werden im Bereich der Verbreiterung des Angebots an modular aufgebauten Produktfamilien liegen. Gaspumpen werden davon gleichermaßen betroffen sein wie Flüssigkeitspumpen. Der einfachen, kundenorientierten Nutzung der modular aufgebauten Produktlinien wird eine wesentliche Bedeutung zukommen. ErtragslageDer Umsatz pro Mitarbeiter stieg in 2013 mit T€ 231 über das Vorjahresniveau (T€ 219). Allerdings wurden in 2013 im Durchschnitt mehr Leiharbeitnehmer beschäftigt. Dies war notwendig, um die Abgänge im gewerblichen Bereich auszugleichen und wegen des im Vergleich zum Vorjahr höheren Umsatzes.
Die nachfolgend dargestellte Ertragsübersicht zeigt die Entwicklung der EBITDA (Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization) bzw. der EBIT (Earnings Before Interests and Taxes) im Vergleich zum Vorjahr:
Der Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Erträgen ist hauptsächlich auf die Erträge aus der Versteuerung des geldwerten Vorteils aus Aktienverkäufen zurückzuführen. Die Gegenposition trägt mit zum Anstieg bei den Personalkosten bei. Der Materialaufwand erhöhte sich vor allem durch den höheren Umsatz im Bereich Handelswaren. Der Personalaufwand stieg auch wegen des leichten Personalaufbaus und der gestiegen Löhne und Gehälter. Der sonstige Betriebsaufwand stieg zwar ebenfalls an, ging aber anteilsmäßig gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Insgesamt konnte das sehr gute EBIT des Vorjahres trotz des höheren Umsatzes nicht ganz erreicht werden. Das im Budget 2013 festgelegte Betriebsergebnis wurde ebenfalls verfehlt. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenDie Arbeitsunfallhäufigkeit lag im Geschäftsjahr 2013 mit 12,5 aufgrund von 3 meldepflichtigen Unfällen (Vorjahr 1) immer noch unter dem Branchendurchschnitt (Unfallhäufigkeit BG ETEM 2013: 16,3 Unfälle je 1000 versicherte Mitarbeiter). Hierbei zeichnet sich aus, dass zusätzlich zu den gesetzlichen Vorgaben in kurzen Abständen Begehungen zur Erkennung und Beseitigung von Gefahrenpotentialen vorgenommen und alle Mitarbeiter regelmäßig geschult und unterwiesen werden. Die kontinuierliche Verbesserung von Abläufen und Produkten stützt sich auf eine sehr hohe Schulungsquote der Belegschaft im Bereich des LEAN-Management und -Production. Mit 99% sind fast alle Mitarbeiter geschult und haben im Durchschnitt 93% der intern angebotenen Schulungsmaßnahmen erfolgreich absolviert. Vorgänge von besonderer Bedeutung während des GeschäftsjahresDas Geschäftsjahr 2013 war durch große Kontinuität geprägt. So konnte der Umsatzanstieg im ersten Halbjahr auch im zweiten gehalten werden. Hierbei haben vor allem die großen Kunden, die international tätig sind, die Erwartungen übererfüllt. Insgesamt ergab sich damit ein über Budget liegender Umsatz für das gesamte Jahr 2013. Sowohl das Geschäft mit USA als auch mit dem europäischen Ausland übertraf die Erwartungen, während das Geschäft in Asien temporär stagnierte. In den verschiedenen operativen Bereichen wurde die konsequente Umsetzung des Gardner Denver Ways, einschließlich der Anwendung der entsprechenden Methoden und Werkzeuge, weiter vorangetrieben und damit eine positive Kostenentwicklung erreicht. Die Kundenorientierung der Organisation wurde weiter vorangetrieben. So war auch in 2013 die Zusammenarbeit der Abteilungen Verkauf und Engineering ein wesentlicher Punkt. Die weitere Optimierung der Fertigung stand auch in 2013 im Fokus der Aktivitäten. Die Fähigkeit sowohl Großstückzahlen in Serienfertigung als auch Kleinstückzahlen montageintensiver Produkte bedienen zu können, wurde weiter ausgebaut. Die Entwicklung neuer Produkte für Gas- und Flüssigkeitsanwendungen wurde vorangetrieben. WettbewerbssituationDie Wettbewerbssituation in 2013 war im Wesentlichen vergleichbar zu den Jahren zuvor. Die überwiegende Mehrzahl der Wettbewerber kommt aus Deutschland bzw. Europa. Vereinzelt treten asiatische Anbieter im Markt auf. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führten zu anhaltendem Preisdruck in den meisten Produktbereichen, welchem wir mit optimalem Kostenmanagement und flexibler Nutzung unseres breiten Produktspektrums begegneten. Ein optimales Kundenmanagement und eine professionelle Betreuung wurden ferner zur Steigerung der Kundenbindung und Wettbewerbsfähigkeit genutzt. Das breite Angebot an Technologien und die verbesserte Nutzungsmöglichkeit der Produktlinien für kundenspezifische Modifikationen half ebenfalls die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen. Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungNach stabiler Auftragslage im 2. Halbjahr des Geschäftsjahres 2013, hat die Auftragslage Anfang 2014 wieder angezogen und liegt über dem Niveau des 1. Quartals 2013. Aufgrund der damit vorliegenden Auftragszahlen gehen wir für 2014 von einem 1. Halbjahr über dem Niveau des 1. Halbjahres 2013 aus. Für den Verlauf des restlichen Jahres erwarten wir eine im Wesentlichen der Konjunktur folgende Entwicklung der Auftragseingänge für existierende Kunden und ein Wachstum, das auf erfolgreichem Abschluss von Projekten basiert. Wir streben in 2014 ein Wachstum von ca. 10% an. Sollte sich dieses Wachstum nicht einstellen, könnte auf der Kostenseite mit Hilfe der Jahresarbeitszeitkonten, der teilweisen Beschäftigung von Leiharbeitskräften, der kostenbewussten Besetzung offener Positionen und eines bewährten Kostenmanagements adäquat reagiert werden. Das Ergebnis wird 2014 in Relation zum Umsatz leicht über dem Niveau des Jahres 2013 liegen. Wenn die hohen Umsatzziele erreicht werden können, sollte das Ergebnis sogar überproportional zur Umsatzentwicklung ansteigen. Daher wird in allen Bereichen das Augenmerk auf wachstumsfördernde Aktivitäten gerichtet werden. Dies wird insbesondere durch Optimierung der Beratung und Umsetzung von technischen Lösungen für unsere Kunden geschehen. Internationale Regionen werden wir zusammen mit unseren Partnern weiter erschließen. Für 2014 erwarten wir auf Basis einer Erholung der globalen Konjunktur eine günstige Umsatzentwicklung und damit auch ein gegenüber 2013 verbessertes Ergebnis. Unter denselben Markt-Voraussetzungen streben wir auch 2015 ein weiteres absolutes Umsatz- und Ergebniswachstum an. Der stetigen Weiterentwicklung des Produktportfolios mit Neuentwicklungen für wachsende Zukunftsmärkte wird eine hohe Bedeutung beigemessen und die Organisation entsprechend optimiert. Die in den vergangenen Jahren eingeführten Prinzipien des Lean Managements sollen die Produktivität in allen Bereichen weiter optimieren. Neben der Steigerung des Umsatzes mit Produkten der Eigenfertigung erwarten wir auch Umsatzsteigerungen im Bereich unserer Handelswaren. Bei den Pumpen für Kleinkläranlagen rechnen wir in Osteuropa mit einer Belebung und einem positiven Trend. Die letztendliche Umsatz- und Kostenentwicklung wird in 2014 nicht zuletzt auch von der allgemeinen Konjunkturentwicklung, insbesondere der im EURO-Raum bestimmt werden. Die zuvor aufgeführten Annahmen basieren auf einer sich nicht signifikant verschlechternden Wirtschaftslage. Neben diesen allgemeinen Marktrisiken sehen wir derzeit keine weiteren aktuellen Risiken (insbesondere Branchenrisiken, unternehmensstrategische und informationstechnische Risiken), die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden. Auch rechtliche Risiken, Gewährleistungs-, Forderungsausfall- und Vertriebsrisiken, die über das allgemeine Risiko hinausgehen sind momentan nicht absehbar. Zur Überwachung dieser Risiken steht ein differenziertes internes Berichtswesen zur Verfügung. Abweichungen von den geplanten Werten werden aufgezeigt und untersucht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresIm Rahmen des Kaufs von Gardner Denver durch KKR hat die Gardner Denver Thomas GmbH ihren Lagerbestand als Sicherheit an die finanzierende Bank übereignet. Der entsprechende Vertrag datiert auf den 20. Februar 2014. Ansonsten existieren keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, die eine wesentlich andere Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage erforderlich machen würden.
Puchheim, den 25. Juli 2014 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2013Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2013
Anhang für das Geschäftsjahr 20131 ALLGEMEINE ANGABENDer vorliegende Jahresabschluss der Gardner Denver Thomas GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des HGB und GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 3 und 4 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem in § 266 Abs. 2 und 3 HGB vorgesehenen Gliederungsschema. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Übereinstimmung mit dem im § 275 Abs. 2 HGB dargestellten Gesamtkostenverfahren gegliedert. 2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode gemäß der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 5-10 Jahren. Seit dem 1. Januar 2008 erfolgt für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, mit Anschaffungskosten bis zu je 150 EUR, die Abschreibung in voller Höhe im Jahr des Zugangs. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten zwischen 151 EUR und 1.000 EUR liegen, werden im Geschäftsjahr Sammelposten gebildet, die ab dem Jahr des Zugangs über 5 Jahre linear abgeschrieben werden. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, abzüglich Anschaffungskostenminderungen, unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Im Einzelnen: Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden chargengenau zu Einstandspreisen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der durch die Fertigung veranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens berücksichtigt werden. Des Weiteren werden angemessene Teile der freiwilligen sozialen Aufwendungen zu den Herstellungskosten aktiviert. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Das Guthaben bei Kreditinstituten ist zum Nennbetrag bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen entsprechen den in den versicherungsmathematischen Gutachten ermittelten Teilwerten unter vollumfänglicher Zugrundelegung der "Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck". Der Rechnungszins richtet sich nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank. Bewertungsverfahren: Projected Unit Credit (PUC) Rechnungszins: 4,89 % Trend Rente: 2,00 % Trend Gehalt: 3,00 % Die Jubiläumsrückstellungen wurden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der im Juli 2005 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2005 G) ermittelt. Für die Bewertung der Jubiläumsrückstellung wurde ein Diskontierungszinssatz von 4,89 % verwendet. Zur pauschalen Berücksichtigung der Fluktuation wurde eine Fluktuationsrate von 9 % angesetzt. Die Bewertung erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method), wobei zum Bilanzstichtag jeweils nur der Teil der künftigen Jubiläumsleistungen berücksichtigt wird, der zeitratierlich bereits erdient ist. Zusätzlich wurde pauschal unterstellt, dass für Mitarbeiter, deren monatliche Bezüge unterhalb der aktuellen entsprechenden Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung liegen, die Jubiläumszuwendungen in voller Höhe beitragspflichtig in der Sozialversicherung sind. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit wird im Rahmen des § 253 Abs. 1 und 2 HGB auf Basis der folgenden Berechnungsgrundsätze und Rechnungsgrundlagen durchgeführt: Bewertungsverfahren: Projected Unit Credit (PUC) Rechnungszins: 3,37 % Richttafeln 2005 G Trend Entgelte: 3,00 % Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz entsprechend der Laufzeit diskontiert. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen sind berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Aufgrund der bestehenden körperschaft-, umsatz- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der Gardner Denver Holdings GmbH & Co. KG erfolgt der Ausweis von laufenden und latenten Steuern grundsätzlich beim Organträger. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert. 3 GRUNDLAGEN DER WÄHRUNGSUMRECHNUNGVermögensgegenstände und Schulden werden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit kleiner ein Jahr erfolgt zum Abschlussstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtages. Das Imparitätsprinzip wird in diesen Fällen nicht beachtet. Die Folgebewertung der Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt unter Beachtung des Imparitätsprinzips, so dass zum Abschlussstichtag bestehende Kursverluste aufwandswirksam berücksichtigt werden, Kursgewinne aber nicht. 4 ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS4.1 Bilanz4.1.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt, der diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. 4.1.2 VorräteDer Bestand des gesamten Vorratsvermögens ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR -167 (-4,1 %) zurückgegangen. Gründe dafür waren insbesondere eine Kanban Vereinbarung mit einem A-Lieferanten. Abwertungen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer bzw. verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden sachgerecht bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen mit TEUR 139 (i. Vj. TEUR 153), bei den unfertigen Erzeugnissen mit TEUR 3 (i. Vj. TEUR 20) und bei den Fertigerzeugnissen mit TEUR 47 (i. Vj. TEUR 51) vorgenommen. 4.1.3 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeAlle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte in Höhe von TEUR 2.539 (Vj. TEUR 2.250) stiegen gegenüber dem Vorjahr leicht an. Dies ist fast ausschließlich auf den im Vergleich zum Vorjahr um 26 % höheren Dezember Umsatz zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 71.263 (Vj. TEUR 61.121) betreffen Forderungen aus Cash-Pooling-Verträgen i.H.v. TEUR 68.839 (Vj. TEUR 59.769) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. TEUR 2.424 (Vj. TEUR 1.352). Die Forderungen aus dem Cash-Pool haben sich in erster Linie aufgrund des positiven operativen Ergebnisses erhöht. Die Abführungen an den Cash-Pool übersteigen die Inanspruchnahme deutlich. Die sonstigen Vermögensgegenstände i.H.v. TEUR 64 (Vj TEUR 122) bestehen im Wesentlichen aus debitorischen Kreditoren in Höhe von TEUR 39, Forderungen zur Insolvenzsicherung der Altersteilzeit in Höhe von TEUR 16 und Kautionen in Höhe von TEUR 7. 4.1.4 EigenkapitalDas Stammkapital der Gesellschaft beträgt gegenüber dem Vorjahr unverändert EUR 1.789.521,58 (DM 3.500.000,00). 4.1.5 RückstellungenZum 31. Dezember 2013 setzen sich die Rückstellungen wie folgt zusammen:
Die sonstigen Rückstellungen sind als kurzfristig zu klassifizieren, mit Ausnahme der Jubiläumsrückstellung (TEUR 118) sowie der Rückstellung für Altersteilzeit (TEUR 37) im Bereich der Personalrückstellungen. Die Pensionsrückstellung hat sich wie folgt entwickelt: Aufgrund der erstmaligen Anwendung der Bewertungsvorschriften des BilMoG zum 1. Januar 2010 ergab sich ein verteilungsfähiger Zuführungsbedarf gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB in Höhe von TEUR 187. Dieser Betrag wird bis spätestens 31. Dezember 2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem Fünfzehntel angesammelt. Zum 31. Dezember 2013 wurde eine entsprechende Zuführung in Höhe von TEUR 12 vorgenommen. Dementsprechend verbleibt zum 31. Dezember 2013 ein Unterschiedsbetrag (nicht ausgewiesene Rückstellung) in Höhe von TEUR 137. Gemäß Gutachten ist zum 31. Dezember 2013 eine Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 1.523 zu bilanzieren, die jedoch mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung gemäß § 246 Abs. 2 HGB zu verrechnen ist. Somit ist ein Wert von TEUR 1.359 zu passivieren. Mit der Gesamtbetriebsvereinbarung vom 24. Oktober 2012 wurden neue Jubiläumsleistungen vereinbart, die insgesamt zu höheren Auszahlungen führen. Die Rückstellung lt. Gutachten erhöhte sich von TEUR 115 (Vj) auf TEUR 118. Auch bei den Rückstellungen für Altersteilzeit wurde den Bewertungsrichtlinien des BilMoG Rechnung getragen. Zum 31. Dezember 2013 ergab sich ein Verbrauch durch Leistungszahlung in Höhe von TEUR 71 sowie eine Zuführung in Höhe von TEUR 10. Weiterhin wurde eine Zuführung wegen Verzinsung in Höhe von TEUR 3 gebucht. Diese Zuführung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis unter "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Personalrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die Rückstellung für Urlaub TEUR 33 (i. Vj. TEUR 19), Überstunden TEUR 64 (i. Vj. TEUR 65), Bonus/Sonderzahlung TEUR 1.265 (i. Vj. TEUR 504), Berufsgenossenschaft TEUR 106 (i. Vj. TEUR 85), Altersteilzeit TEUR 37 (i. Vj. TEUR 95), Jubiläen TEUR 118 (i. Vj. TEUR 115) sowie ausstehende Lohnzahlungen TEUR 3 (i. Vj. TEUR 2). Die größten Veränderungen resultieren aus der der höheren ergebnisabhängigen Sonderzahlung für alle Beschäftigten sowie dem Rückgang der ATZ Rückstellung durch Verbrauch. 4.1.6 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten sind insgesamt, wie im Vorjahr, ausnahmslos innerhalb eines Jahres fällig. Die unbesicherten Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen gegen Dritte sind mit einem Wert von TEUR 999 in etwa auf Vorjahresniveau (TEUR 1.035). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenden Unternehmen i.H.v. TEUR 66.846 (Vj. TEUR 57.539) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus dem Gewinnabführungsvertrag gegenüber der Gesellschafterin TIWR GmbH & Co.KG i.H.v. TEUR 65.953 (i. Vj. TEUR 57.489). 4.2 Gewinn- und Verlustrechnung4.2.1 UmsatzerlöseDie Brutto-Umsatzerlöse von TEUR 56.579 (Vj. TEUR 52.980) lassen sich in folgende Bereiche untergliedern:
Im Vergleich zum Vorjahr gab es - absolut betrachtet - in jedem Bereich Umsatz-Zuwächse. Insbesondere das Auslandgeschäft mit Eigenfertigungsprodukten wies eine gute Wachstums rate auf. Dies liegt vor allem an steigenden Umsätzen mit europäischen Intercompany Niederlassungen. Im Bereich der Eigenfertigung ist neben den GDT-Pumpen auch die Produktgruppe der Leckanzeigegeräte enthalten. Die Handelsware wird sowohl aus dem Intercompany-Bereich als auch von Dritten bezogen. 4.2.2 Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 1.268 (Vj. TEUR 545) betreffen unter anderem Kostenweiterbelastungen an verbundene Unternehmen von TEUR 156 (Vj. TEUR 162) und periodenfremde Erträge von TEUR 9 (Vj. TEUR 60), die aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen resultieren. Ein großer Unterschied zum Vorjahr liegt in den Erträgen aus geldwerten Vorteilen der Mitarbeiter von TEUR 508 (Vj. TEUR 104). In dieser Position sind zum einen die nach dem Kauf Gardner Denvers durch KKR ausbezahlten Aktien-Optionen enthalten. Zum anderen sind die Erträge aus dem geldwerten Vorteil Kfz enthalten, die ebenfalls angestiegen sind, da mehrere Mitarbeiter neu mit Kraftfahrzeugen ausgestattet wurden. Als weiterer, größerer Posten sind weiterverrechnete Frachtkosten von TEUR 117 (Vj. TEUR 109) in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Die Erträge aus Kursgewinnen betragen TEUR 383 (Vj. TEUR 2). Sie resultieren hauptsächlich auf den Schwankungen des EUR im Verhältnis zum USD im abgelaufenen Geschäftsjahr. 4.2.3 Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 5.148 (Vj TEUR 4.687) betreffen hauptsächlich Aufwendungen für Konzerndienstleistungen TEUR 903 (Vj. TEUR 1.125), Aufwendungen für die Instandhaltung der Gebäude und der Maschinen i. H. v. TEUR 642 (Vj. TEUR 608), Miete für Gebäude TEUR 808 (i. Vj. TEUR 800), Werbung TEUR 326 (Vj. TEUR 343), Ausgangfrachten TEUR 232 (i. Vj. TEUR 222), Zeitarbeit TEUR 90 (Vj. TEUR 169), Versicherungen TEUR 95 (i. Vj. TEUR 110) sowie Verkaufsprovisionen von TEUR 83 ( Vj. TEUR 73). Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen betragen TEUR 155. Im Vorjahr wurden diese mit den Erträgen aus Kursdifferenzen saldiert und als Null ausgewiesen. Die Gewährleistungsaufwendungen liegen mit TEUR 264 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 26). Der Anstieg über das normale Niveau ist größtenteils auf einen Gewährleistungsfall mit einem Kunden zurückzuführen. Die niedrigen Aufwendungen des Vorjahres waren überwiegend von der Auflösung einer Gewährleistungs-Rückstellung beeinflusst. 4.2.4 Außerordentliche AufwendungenDie außerordentlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 12 (Vj TEUR 12) betreffen die ratierliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen aus der Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB aus der Umstellung des BilMoG. 4.2.5 GewinnabführungDas Jahresergebnis der Gesellschaft wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gardner Denver Thomas GmbH, Puchheim, als beherrschter Gesellschaft und der TIWR Holding GmbH, Puchheim, als beherrschende Gesellschaft vollständig an letztere abgeführt. 5 SONSTIGE ANGABEN5.1 HaftungsverhältnisseZum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB in Form von Bürgschaften in einer Höhe von insgesamt TEUR 160. Im Wesentlichen betreffen diese Bürgschaften die Mietkaution für die derzeit genutzten Gebäude (TEUR 108) sowie ein Zoll-Aufschubkonto (TEUR 20). Das Risiko der Inanspruchnahme wird als sehr gering eingeschätzt, da es weder in der Vergangenheit noch derzeit Anzeichen darauf gibt, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. 5.2 Sonstige finanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen, deren Kündigungstermine zwischen 2014 und 2017 liegen:
5.3 GeschäftsführungDer Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Meyer Larsen, Michael, Vice President, Wayne, Pennsylvania (USA) bis 18.10.2013 Walters, Brent Andrew, Vice President, Wayne, Pennsylvania (USA) bis 18.10.2013 Antoniuk, David J., Phoenixville (USA) ab 18.10.2013 Mc Grath, Michael James, Mullica Hill (USA) ab 18.10.2013 Bennett, Patrick William, München ab 16.12.2013 Kurth, Thomas, Dipl. Betriebswirt, Freising, 5.4 Gesamtbezüge der GeschäftsführungEin Mitglied der Geschäftsführung hat einen Anstellungs- bzw. Dienstvertrag mit der Gesellschaft. In Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt deshalb die Offenlegung der Bezüge der Geschäftsführung. Die für die Tätigkeiten der sonstigen Mitglieder der Geschäftsführung anfallenden Kosten werden im Rahmen von Konzernumlagen weiterbelastet. 5.5 MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
5.6 KonzernverhältnisseAn der Gesellschaft ist zu 100 % die TIWR Holding GmbH, Puchheim, beteiligt. Über ihre Gesellschafterin gehört die Gesellschaft zum Konzern von Gardner Denver Inc., Quincy, USA. Der Konzernabschluss kann auf der Webseite der Gesellschaft eingesehen werden. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Gardner Denver Inc., USA, einbezogen und entsprechend veröffentlicht. Der Konzernabschluss wird nach US amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (US-GAAP) erstellt. Der Konzern stellt den Abschluss sowohl für den größten, als auch den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. 5.7 Gesamthonorar des AbschlussprüfersDas aufwandswirksam erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2013 beläuft sich auf TEUR 55; es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 5.8 Nicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden PersonenNicht marktübliche Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden nicht getätigt.
Puchheim, den 25. Juli 2014 Die Geschäftsführung Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gardner Denver Thomas GmbH, Puchheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Gardner Denver Thomas GmbH, Puchheim, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 25. Juli 2014 Deloitte
& Touche GmbH
Lehnhardt, Wirtschaftsprüfer Ostendorf, Wirtschaftsprüfer |
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