FranconoResidence GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Pegah Pourmaafi seit 7.8.2023 | Vorstandsmitglied |
Celine Völpel seit 17.3.2023 | Prokura |
Patrick Ditzel seit 11.8.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Franconofurt AGEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Franconofurt AGFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31. Dezember 2024Franconofurt AGAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar - 31. Dezember 2024Franconofurt AG
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024FRANCONOFURT AGFRANKFURT AM MAINInhaltsverzeichnis ALLGEMEINE ANGABEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ A. Anlagevermögen B. Umlaufvermögen C. Eigenkapital D. Sonstige Rückstellungen E. Verbindlichkeiten F. Passive latente Steuern G. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter II. Vorstand III. Aufsichtsrat IV. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres VI. Vorschlag für die Verwendung des Ergebnisses VII. Unterschrift des Vorstands Allgemeine Angaben Die Gesellschaft Franconofurt AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 51764 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Gemäß § 267 Abs. 2 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die größenabhängigen Erleichterungsvorschriften des § 288 Abs. 2 HGB wurden in Anspruch genommen. Das handelsrechtliche Gliederungsschema der §§ 265 Abs. 5; 266, 275 Abs. 1 i.V.m. Abs. 2 HGB wurde entsprechend den Vorschriften der Formblattverordnung für Wohnungsunternehmen ergänzt, um den Besonderheiten der Geschäftstätigkeit des Unternehmens als Wohnungsunternehmen Rechnung zu tragen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren abgeschrieben. Im Falle dauerhafter Wertminderung erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 HGB. Die Bewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Anschaffungskosten umfassen die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 40 beziehungsweise 50 Jahren für Gebäude sowie von 3 bis 11 Jahren für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Falle dauerhafter Wertminderung erfolgen Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 HGB. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert waren im Geschäftsjahr sowie im Vorjahr nicht erforderlich. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen sind mit ihrem Nennwert aktiviert. Unter den geleisteten Anzahlungen werden Vorleistungen (z.B. Kaufpreis, Grunderwerbsteuer, Maklercourtage) für Immobilienerwerbe erfasst, für die Nutzen und Lasten am Bilanzstichtag noch nicht übergegangen waren. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten oder bei dauerhafter Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Entfallen die Gründe für eine Wertminderung, erfolgt eine Zuschreibung. Unter den Vorräten werden insbesondere die zum Verkauf bestimmten Immobilien ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 1 i.V.m. Abs. 4 HGB. Sanierungen und Erneuerungen sowie umfassende Renovierungs- und Modernisierungsaufwendungen werden als nachträgliche Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Immobilienerwerbs- und Bereitstellungskosten sowie Anschaffungsnebenkosten (z. B. Notargebühren, Maklercourtage). Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Ebenfalls unter den Vorräten werden als Unfertige Leistungen noch nicht abgerechnete, umlagefähige Nebenkosten ausgewiesen, die im normalen Geschäftsgang mit den Mietern bis zur endgültigen Abrechnung in diesem Bilanzposten geführt werden. Die von den Mietern entrichteten Nebenkostenvorauszahlungen sind unter den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Abzug von Wertberichtigungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Allen erkennbaren Risiken wird durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten sind gemäß § 250 Abs. 1 HGB bilanziert. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bemessen und tragen allen am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken Rechnung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Auf die Angabe nach § 285 Nr. 29 HGB wurde unter Inanspruchnahme der Erleichterungsvorschrift nach § 288 HGB verzichtet. Die Mieterlöse werden in Höhe der Sollmieten, vermindert um Erlösschmälerungen, monatlich mit Leistungserbringung vereinnahmt. In den ausgewiesenen Umsatzerlösen aus der Bewirtschaftungstätigkeit sind neben den Mieterlösen ebenfalls die Erlöse aus Nebenkostenabrechnungen jeweils des Abrechnungsjahres des Vorjahres enthalten. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Mit Vertrag vom 24. Juli 2024 wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2023 die Francono FundAdvisory GmbH, Frankfurt am Main, als übertragende Gesellschaft auf die Franconofurt AG als übernehmende Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte, da die übernehmende Gesellschaft alleinige Gesellschafterin der übertragenden Gesellschaft war, ohne Gegenleistung. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte am 16. August 2024 im Handelsregister. An Stelle des bisher ausgewiesenen Beteiligungsbuchwertes an der übertragenden Gesellschaft werden bei der übernehmenden Gesellschaft die übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der übertragenden Gesellschaft in der Bilanz der Gesellschaft mit den Buchwerten fortgeführt. Der sich hierbei ergebende Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 7.461,23 wird als Verschmelzungsgewinn in den sonstigen Erträgen der Gesellschaft ausgewiesen. Durch die Verschmelzung erhöhten sich die Anteile an verbundenen Unternehmen um EUR 475.000,00, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen verminderten sich durch die Verschmelzung um EUR 475.790,86. Die Vergleichbarkeit des Abschlusses 2024 mit dem Vorjahresabschlusses ist durch die erfolgte Verschmelzung eingeschränkt. Erläuterungen zur Bilanz A. Anlagevermögen (I) Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. (II) Finanzanlagen Die Franconofurt AG besitzt an den nachstehend aufgeführten Gesellschaften folgende Anteile:
Es handelt sich jeweils um Anteile an verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft ist darüber hinaus noch unbeschränkt haftende Gesellschafterin an der FvS23 eGbR, Frankfurt am Main. Die Anteile werden als Beteiligung ausgewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf EUR 4,5 Mio. Ein Jahresabschluss für die im Jahr 2024 gegründete Gesellschaft liegt im Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch nicht vor. B. Umlaufvermögen (I) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen das Finanzamt und der Gemeinde in Höhe von EUR 2.056.293,67 (Vorjahr: EUR 1.564.520,91). Sie beinhalten Steuerforderungen aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer für das Jahr 2023 und 2024. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. (II) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Ausgewiesen werden im Wesentlichen frei verfügbare Bankguthaben. Die Bankguthaben enthalten vereinnahmte Mietkautionen und vereinnahmte Zinsen in Höhe von EUR 656.274,17 (Vorjahr: EUR 598.764,45), die auf einem separaten Bankkonto der Gesellschaft geführt werden. Die Bankguthaben aus Mietkautionen dienen als Sicherungsinstrument und können von der Gesellschaft nur für die vereinbarten Sicherungszwecke genutzt werden. C. Eigenkapital (I) Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital beträgt EUR 50.000,00 (Vorjahr EUR 50.000,00). Das Grundkapital ist eingeteilt in 50.000 auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stückaktien. (II) Gewinnverwendung Der Jahresabschluss 2023 wurde durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft am 25. März 2024 festgestellt. Die ordentliche Hauptversammlung vom 18. Juni 2024 wurde mit physischer Präsenz der Aktionäre und ihrer Bevollmächtigten abgehalten. Die in der Hauptversammlung getroffenen Beschlüsse wurden durch Aktionäre gerichtlich angefochten und gemäß Anerkenntnisurteil des Landgerichts Frankfurt am Main für nichtig erklärt. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2024 in Höhe von EUR 16.961.965,21 setzt sich aus dem Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 14.988.043,29 sowie dem Jahresüberschuss des Jahres 2024 von EUR 1.973.921,92 (Vorjahr: EUR 1.374.996,40) zusammen. D. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 222.259,70 (Vorjahr: EUR 144.174,80) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von EUR 25.000,00 (Vorjahr: EUR 50.000,00), ausstehende Rechnungen von EUR 40.000,00 (Vorjahr EUR 40.000,00) und der Tantieme in Höhe von EUR 112.060,00 (Vorjahr EUR 17.997,10). E. Verbindlichkeiten in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 59.029.814,41 (Vorjahr: EUR 59.178.924,48) betreffen Darlehen, die zur teilweisen Refinanzierung des Immobilienportfolios aufgenommen wurden. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte (Grundschuldeintragung im Grundbuch) zu nahezu 100 % gesichert. Darüber hinaus sind als sonstige Sicherheiten auch Ansprüche aus Miet- und Pachtzinsforderungen abgetreten. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind i. H. v. EUR 48.779.133 (Vorjahr: EUR 43.518.404) festverzinsliche und i.H.v. EUR 10.209.720 (Vorjahr: EUR 15.258.104) variabel verzinsliche Darlehen mit einer Laufzeit zwischen 2 und 9 Jahren enthalten (2025 - 2031) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Darlehens- und Zinsverbindlichkeiten in Höhe von EUR 621.159,82 (Vorjahr: EUR 1.070.343,40); davon gegenüber der OperaOne GmbH in Höhe von EUR 729,13 (Vorjahr: EUR 50.168,49) und der FranconoResidence GmbH in Höhe von EUR 20.154,65 (Vorjahr: EUR 20.174,91) und der GH Gesellschaft für Haustechnik GmbH in Höhe von EUR 600.276,04 (Vorjahr: EUR 1.000.000,00). Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr jeweils Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. F. Passive latente Steuern Es wurden passive latente Steuern in Höhe von EUR 1.407.112,78 (Vorjahr: EUR 1.386.289,54) im Jahresabschluss berücksichtigt. Die Veränderung der latenten Steuern im Geschäftsjahr betrug EUR 20.823,24. G. Haftungsverhältnisse/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft haftet als unbeschränkt haftende Gesellschafterin an der FvS23 eGbR, Frankfurt am Main für die Verbindlichkeiten dieser Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft wird davon ausgegangen, dass eine Inanspruchnahme aus dieser Haftung nicht erfolgt. Weitere Haftungsverhältnisse aus denen sich Verpflichtungen für die Gesellschaft ergeben könnten liegen keine vor. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von T EUR 110, von denen T EUR 55 innerhalb eines Jahres, der restliche Betrag innerhalb von einem bis zu fünf Jahren fällig ist. Sie stammen aus Dienstleistungsverträgen. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 10.660.142,04 (Vorjahr: EUR 17.826.696,41) setzen sich aus Erlösen aus dem Verkauf von Grundstücken EUR 5.952.086,00 (Vorjahr: EUR 13.324.000,00) und Erlösen aus der Bewirtschaftungstätigkeit in Höhe von EUR 4.708.056,04 (Vorjahr: EUR 4.502.696,41) zusammen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere Erträge aus Versicherungsansprüchen in Höhe von EUR 29.432,96 (Vorjahr: EUR 55.943,30) sowie Erträge aus der Anpassung der Wertberichtigung zu Forderungen in Höhe von EUR 57.179,98 (Vorjahr: EUR 0,00). In den Erträgen sind Erträge aus der Verschmelzung der Francono FundAdvisory GmbH auf die Gesellschaft in Höhe von EUR 7.461,23 enthalten. Sonstige betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen für das SAP- System in Höhe von EUR 53.674,85 (Vorjahr: EUR 55.471,51), Rechts- und Beratungskosten in Höhe von EUR 131.806,52 (Vorjahr: EUR 151.949,28) und Finanzierungskosten für die Darlehensaufnahme in Höhe von EUR 30.380,92 (Vorjahr: EUR 19.632,33). Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten Erträge aus der Gewinnausschüttung von der GH Gesellschaft für Haustechnik GmbH in Höhe von EUR 1.800.000,00 (Vorjahr: EUR 1.465.000,00). SONSTIGE ANGABEN 1. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt acht Mitarbeiter, davon 4 männlich und 4 weiblich. II. Vorstand Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus:
Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. In der Aufsichtsratssitzung vom 25. März 2024 wurde der Vorstandsvertrag von Herrn Christian Wolf bis zum 31. Dezember 2025 verlängert. Der Vorstandsvertrag von Frau Pourmaafi hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2025. III. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat bestand im Jahresverlauf aus:
Die als Aufwand erfassten Vergütungen für den Aufsichtsrat belaufen sich auf EUR 30.000,00 (Vorjahr EUR 30.000,00). IV. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG Die C.N.W. Vermögensverwaltung GmbH, Frankfurt am Main, hat der Gesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien der Gesellschaft gehört. Die SKI Beteiligungsgesellschaft mbH, Nürnberg, hat der Gesellschaft gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der Aktien der Gesellschaft gehört. V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. VI. Vorschlag für die Verwendung des ErgebnissesDer Vorstand schlägt dem Aufsichtsrat und der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von EUR 16.961.965,21 wie folgt zu verwenden.
VII. Unterschrift des Vorstands
Frankfurt am Main, den 10. April 2025 Franconofurt AG Christian Wolf Pegah Pourmaafi Hochstr. 27 60313 Frankfurt am Main Telefon 069/920 374 100 wolf@franconofurt.de www.franconofurt.de AnlagenspiegelFranconofurt AG
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Franconofurt AG, Frankfurt am Main1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Geschäftsmodell Die Unternehmenstätigkeit der Franconofurt AG ist hauptsächlich wohnungswirtschaftlich orientiert. Die Gesellschaft ist spezialisiert auf den Ankauf - und Verkauf von Mehrfamilienhäusern, die Vermietung der eigenen Liegenschaften sowie auf den Verkauf von Wohnungen, nachdem ausgewählte Mietshäuser in Wohneigentum aufgeteilt worden sind. Ihre Erträge erwirtschaftet die Gesellschaft insbesondere durch den Verkauf von Eigentumswohnungen und gegebenenfalls kompletten Mietshäusern und aus der Vermietung von Bestandsimmobilien. Dabei wird nicht ausgeschlossen, auch im gewerblichen Immobiliengeschäft zu investieren. Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass in Mehrfamilienhäusern teilweise auch Gewerbeeinheiten enthalten sind. Der Immobilienbestand der Gesellschaft ist zum größten Teil in den zentralen Stadtvierteln der Stadt Frankfurt am Main, wie zum Beispiel Nordend, Westend, Sachsenhausen (Nord) und Bockenheim, sowie im weiteren Rhein-Main-Gebiet zu finden. Es wird vorwiegend in den sehr beliebten Stadtteilen der Stadt Frankfurt am Main investiert. Das in der Vergangenheit erfolgreiche Geschäftsmodell der Franconofurt AG basiert auf einer sehr schlank gehaltenen internen Organisationsstruktur, sodass als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren vornehmlich der Umsatz sowie der Jahresüberschuss herangezogen werden. 1.2. Ziele und Strategien Die Strategie der Franconofurt AG ist es, den Bekanntheitsgrad der Gesellschaft weiter zu steigern, damit die Gesellschaft sehr schnell von Maklern über verkaufswillige Eigentümer Frankfurter Immobilien informiert wird. Franconofurt AG steht dafür ein, dass schnelle Entscheidungen getroffen werden sowie kurzfristige Immobilieneinkäufe aus eigener finanzieller Kraft gestemmt werden können. Mit der Optimierung dieser langjährig erprobten Strategie kann die Gesellschaft über den bereits etablierten indirekten Einkaufskanal und den nachgelagerten Absatz von aufgeteilten Immobilien zu mehr Umsatz und Ertrag kommen. Des Weiteren erweitert die Gesellschaft den langfristig im Bestand gehaltenen Immobilienbesitz, um entsprechende kontinuierliche Mieteinnahmen zu generieren. Diese Erwerbe werden auch mit entsprechenden Bankdarlehen finanziert. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen ANHALTENDE WIRTSCHAFTLICHE SCHWÄCHE IM GESCHÄFTSJAHR 2024 Aus: BMWK - Konjunktur und Wachstum Die wirtschaftliche Schwächephase in Deutschland hält auch zur Jahreswende an. Laut ersten, vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ist das BIP im Jahresendquartal 2024 in preis-, saison- und kalenderbereinigter Rechnung gegenüber dem Vorquartal erneut leicht um 0,1 % zurückgegangen. Im Gesamtjahr 2024 ist das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) demnach um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Positiv trugen dabei vor allem die öffentlichen und - zu einem geringeren Ausmaß - die privaten Konsumausgaben bei. Dies wurde jedoch überlagert von deutlich rückläufigen Anlageinvestitionen sowie einem negativen Impuls vom Außenbeitrag, wobei weitgehend stagnierenden Importen sinkende Exporte gegenüberstanden. Diese Ergebnisse spiegeln sich in den jüngsten Indikatoren wieder: Zwar zeigte sich bei der Produktion im Produzierenden Gewerbe im November 2024 eine spürbare Erholung, in der Dreimonatsbetrachtung ist diese aber weiterhin abwärtsgerichtet. Aktuelle Stimmungsindikatoren wie der ifo-Geschäftsklimaindex und der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe zeigen vor dem Hintergrund der anhaltenden Auftragsschwäche und des drohenden US- Protektionismus noch keine Belebung an. Der Dienstleistungssektor zeigt zu Beginn des vierten Quartals 2024 ein uneinheitliches Bild: Während sich die Produktion in den unternehmensnahen Dienstleistungen parallel zur Industrieproduktion abschwächt, hellte sich die Lage in den stärker konsumorientierten Dienstleistungsbereichen tendenziell etwas auf. So war die Produktion bei den konsumnahen Dienstleistern weiter leicht aufwärtsgerichtet. Die Verbraucherstimmung bleibt zur Jahreswende weiterhin verhalten: Zuletzt hat sich das HDE-Konsumbarometer im Januar 2025 wieder deutlich eingetrübt; das GfK-Konsumklima zeigt dagegen eine leichte Erholung an. Der preisbereinigte Umsatz im Einzelhandel konnte trotz schwachem Ergebnis im November 2024 im Dreimonatsvergleich noch gut zwei Prozent zulegen. Laut Hauptverband des deutschen Einzelhandels entwickelte sich allerdings das Weihnachtsgeschäft etwas verhaltener als erwartet, was sich teilweise wohl bereits in der rückläufigen Lageeinschätzung des ifo Geschäftsklimas im Einzelhandel niederschlug. Nach dem leichten Anstieg im dritten Quartal 2024 dürfte sich damit die schrittweise Erholung des privaten Konsums angesichts der fortgesetzten realen Kaufkraftgewinne auch zum Jahresende 2024 fortgesetzt haben. Eine konjunkturelle Erholung in Deutschland bleibt auch zum Jahresende 2024 aus. Hohe Unsicherheiten bezüglich der wirtschaftlichen Perspektiven im Inland wie auch im Ausland dämpfen derzeit Nachfrage, Produktion, Investitionen und privaten Konsum. Erst mit verlässlicheren Perspektiven für die weiteren wirtschafts-, finanz- und geopolitischen Rahmenbedingungen besteht die Aussicht, dass sich der Attentismus auflöst und die Stagnation einer etwas stärkeren wirtschaftlichen Wachstumsdynamik weicht. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Aus: https://publikationen.bundesbank.de/publikationen-de/berichtestudien/monatsberichte/monatsbericht-februar-2025-928514?article=konjunktur-indeutschland-950650#Die-Preise-fuer-Wohnimmobilien-in-Deutschland-2024 Die Preise für Wohnimmobilien stabilisierten sich 2024. Im Jahresmittel sanken die Wohnimmobilienpreise in Deutschland in Relation zum Vorjahreszeitraum leicht. Im Jahresverlauf stiegen sie allerdings seit der ersten Jahreshälfte wieder. Die leicht verbesserten Finanzierungskosten und die gestiegene Kaufkraft machten den Erwerb von Wohneigentum allmählich wieder attraktiver. Die privaten Haushalte profitierten zunehmend von steigenden Einkommen, und die Erwerbstätigkeit legte zu, während die Inflation sank. Zudem wirkten die erlahmte Angebotsausweitung sowie die weiter steigenden Baupreise stärkeren Preisrückgängen entgegen. Die Überbewertungen bauten sich im Einklang mit dem im Mittel relativ zum Vorjahr niedrigeren Preisniveau größtenteils ab. Da der Umschwung bei der Preisentwicklung erst im Jahresverlauf einsetzte, blieben die Preise im Jahresmittel hinter ihrem Vorjahresstand zurück. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sanken 2024 den Angaben des Verbandes deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zufolge um 1,6 %. Der Preisindex des Statistischen Bundesamtes ging im Durchschnitt der ersten drei Vierteljahre 2024 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2,8 % zurück. Der EPX - Preisindex für Wohnimmobilien der Hypoport AG, demzufolge sich die Preisentwicklung schon etwas früher drehte, stieg 2024 um 1,2 %. Auch in den Städten ermäßigten sich die Wohnimmobilienpreise. In 127 Städten sanken die Wohnimmobilienpreise Berechnungen auf Basis von Angaben der bulwiengesa AG zufolge im abgelaufenen Jahr um 1,4 %. Damit schwächte sich der Preisrückgang im Vergleich zum Vorjahr (- 4,6 %) deutlich ab. In den sieben Großstädten betrug der Rückgang 1,8 %. Laut dem vdp-Index verringerten sich die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum in den sieben Großstädten um 1,0 %. Die Neuvertragsmieten wurden 2024 weniger drastisch als im Vorjahr angehoben. Laut vdp-Angaben legten die Neuvertragsmieten in Deutschland um 5,5 % zu. Gemäß Berechnungen anhand von Daten der bulwiengesa AG erhöhten sich die Mieten bei neu abgeschlossenen Verträgen in den Städten um 3,5 %. Gegenüber dem Vorjahr wuchsen sie damit in beiden Fällen deutlich weniger stark. Auch in den sieben Großstädten ließ die Teuerung bei neu vermietetem Wohnraum nach. Damit näherte sich die Teuerung bei Mieten der von Kaufobjekten im Vergleich zu 2023 tendenziell an. Die Wohnraumnachfrage blieb trotz der geldpolitischen Straffung grundsätzlich stark. Dazu trugen der vergleichsweise stabile Arbeitsmarkt, die beträchtlichen Lohnzuwächse und die rückläufige Teuerung bei. Die etwas geringere Anhebung der Mieten sollte nicht als Zeichen schwächerer Nachfrage aufgefasst werden. Vielmehr wandelte sich die zwischenzeitlich auf den Mietmarkt verlagerte Wohnraumnachfrage wieder stärker in Kaufinteresse. Denn angesichts der Einkommenszuwächse, leicht verbesserten Finanzierungskosten sowie nachgelassener Teuerung verbesserte sich die Erschwinglichkeit beim kreditfinanzierten Erwerb von Wohneigentum. Darüber hinaus dürfte, teilweise demografisch bedingt, die Zahl an Ein- Personen-Haushalten weiter gestiegen sein. Das Transaktionsgeschehen am Wohnimmobilienmarkt belebte sich 2024. Ein in der Bundesbank neu entwickelter Indikator für das Transaktionsgeschehen am Wohnimmobilienmarkt basiert auf dem Steueraufkommen aus der Grunderwerbsteuer. Er ist recht rasch nach Ende des Berichtsquartals verfügbar. Er zeigt, dass die Transaktionen nach den Zinserhöhungen 2022 abrupt eingebrochen waren. Auch 2023 war die Marktaktivität außergewöhnlich niedrig. Seit Beginn des vergangenen Jahres erholte sie sich etwas. Insgesamt blieb die Zahl der Wohnimmobilienkäufe allerdings noch deutlich hinter derjenigen während des langjährigen Aufschwungs am Wohnimmobilienmarkt bis etwa 2021/22 zurück. Die Ausweitung des Wohnraumangebots erlahmte im vergangenen Jahr. Die Baukosten stiegen weiter, wenn auch nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Die mittlerweile sehr hohen Baupreise machten Investitionen in zusätzlichen Wohnraum teilweise unrentabel. Die Anzahl der fertiggestellten Wohnungen dürfte deutlich hinter der Marke der vorangegangenen Jahre von etwa 300.000 Einheiten zurückgeblieben sein. Dafür spricht die seit einiger Zeit hohe Zahl an stornierten Bauprojekten sowie der stark abgeschmolzene Auftragsbestand im Wohnungsbau. Der Auftragseingang erholte sich 2024 nicht von seinem äußerst niedrigen Stand des Vorjahres. Zudem waren die Bauinvestitionen und Baugenehmigungen in etwa so niedrig wie zu Beginn des Aufschwungs am deutschen Wohnimmobilienmarkt Anfang der 2010er Jahre. Die Zahl der genehmigten Projekte sank auf 215.000 Wohneinheiten. Die Überbewertungen bei Wohnimmobilien in Deutschland bauten sich im vergangenen Jahr größtenteils ab. Den Ergebnissen des regional differenzierten Panel-Schätzmodells zufolge lagen die Wohnimmobilienpreise in deutschen Städten 2024 nicht weit oberhalb des Wertes, der mit Blick auf soziodemografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angemessen ist. Sowohl das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete für Wohnungen in den Städten als auch das gesamtwirtschaftliche Kaufpreis-Einkommen-Verhältnis lag um weniger als 15 % oberhalb seines längerfristigen Mittelwerts. Für Deutschland insgesamt deutet die Langfristbeziehung zwischen Immobilienpreisen, Zinsen und Einkommen auf Preisabweichungen von weniger als 10 % hin. 2.3. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2024 ist der Umsatz in Bezug auf den Verkauf von Immobilien der Franconofurt AG gegenüber dem Vorjahr um ca. 55,6 % auf EUR 5,9 Mio. gesunken. Das ausgewiesene Jahresergebnis in Höhe von EUR 2,0 Mio. war höher als das im Vorjahr (EUR 1,4 Mio.). Die Prognose des Vorjahres (Umsatzerlöse: zwischen EUR 12,0 und 14,0 Mio.; Jahresüberschuss: zwischen EUR 0,2 und 0,5 Mio.) wurde bei den Umsatzerlösen nicht erreicht. Durch die verminderten Umsätze reduzierten sich auch die Margen beim Verkauf im Vergleich zum Vorjahr von EUR 1,8 Mio. auf EUR 1,3 Mio. im Jahr 2023. Das Jahresergebnis beträgt dennoch EUR 2,0 Mio. (i. Vj. EUR 1,4 Mio.). Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine Gewinnausschüttung der GH Gesellschaft für Haustechnik GmbH in Höhe von EUR 1,8 Mio. (i. Vj. 1,5) zu dem Jahresergebnis geführt hat. Aufgrund des erfolgten Ausbaus der Bestandsimmobilien und gestiegener Mieten konnten die Vermietungsumsätze erhöht werden, nämlich um ca. 4,5 % gegenüber dem Vorjahr auf EUR 4,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr. Der Bestand an Immobilien, die im Anlage- bzw. im Umlaufvermögen gehalten wurden, ist gegenüber dem Vorjahr vermindert, er hat sich um EUR 1,48 Mio. (inklusive geleisteter Anzahlungen) vermindert. Aufgrund eines gegenüber dem Vorjahr erhöhten Jahresüberschusses um EUR 0,6 Mio. auf EUR 2,0 Mio. war 2024 insbesondere wegen der Gewinnausschüttung der GH Gesellschaft für Haustechnik GmbH ein positives Jahr und übertraf die Erwartungen, da der Jahresverlauf aufgrund des Ukrainekrieges, der Wahlen in den USA und des weiterhin hohen Zinsniveaus schwer vorherzusehen war. Die Vermietungseinkünfte konnten gesteigert werden, jedoch blieb der Verkauf von Grundstücken hinter den Erwartungen zurück. Der Geschäftsverlauf ist trotz der schwierigeren Rahmenbedingungen insgesamt günstig verlaufen und hat sich positiv auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft ausgewirkt. Diese Entwicklung hat sich auch bis zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts fortgesetzt. Mit Vertrag vom 24. Juli 2024 wurde mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2023 die Francono FundAdvisory GmbH, Frankfurt am Main, als übertragende Gesellschaft auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Verschmelzung erfolgte ohne Gegenleistung. Die Eintragung der Verschmelzung erfolgte am 16. August 2024 im Handelsregister. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang. 2.4. Ertragslage Die Umsatzerlöse waren gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 aufgrund der verminderten Verkäufe niedriger und belaufen sich für das Geschäftsjahr 2024 auf insgesamt EUR 10,7 Mio. (Vorjahr: EUR 17,8 Mio.). Die Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen auf den Kerngeschäftsbereich Verkauf von Grundstücken und Gebäuden in Höhe von EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,3 Mio.) und auf die Vermietung von Wohnungen in Höhe von EUR 4,7 Mio. (Vorjahr: EUR 4,5 Mio.). Im Vorjahr 2023 ging der hohe Verkauf zu Lasten der Gewinnmarge um die kurzfristigen Kredite schnellstmöglich zu reduzieren. Deshalb sollte der Verkauf von Grundstücken und Gebäuden im Jahr 2024 plangemäß nicht wieder so hoch ausfallen wie im Jahr 2024. Insgesamt ist der Verkauf im Jahr 2024 aber niedriger ausgefallen als ursprünglich geplant. Aufgrund des Umsatzrückgangs verringerten sich ebenfalls die Aufwendungen aus dem Abgang von Verkaufsgrundstücken auf EUR 4,7 Mio. (Vorjahr: EUR 11,6 Mio.), infolgedessen erwirtschaftet die Gesellschaft aus dem Verkauf von Grundstücken und Gebäuden einen geringeren Bruttogewinn in Höhe von EUR 1,3 Mio. (Vorjahr: EUR 1,8 Mio.). Die Aufwendungen für die Bewirtschaftungstätigkeit in Höhe von EUR 1,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,7 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr konstant. Auch die Personalaufwendungen in Höhe von EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Im Durchschnitt waren 8 Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt. Die Immobilien des Anlagevermögens werden mit 2 % bzw. 2,5 % abgeschrieben. Die Abschreibungen betragen EUR 1,35 Mio. (Vorjahr: EUR 1,38 Mio.). Aufgrund der erheblichen Investitionen in Immobilien des Anlagevermögens wird auch in Zukunft mit hohen Abschreibungsbeträgen und damit negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis zu rechnen sein. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr reduziert und lagen im Geschäftsjahr 2024 bei EUR 0,44 Mio. (Vorjahr: EUR 0,56 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) erhöht. Die in den Erträgen aus Finanzanlagen ausgewiesenen Erträge aus Gewinnausschüttungen haben sich mit EUR 1,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 1,5 Mio.) erhöht. Das negative Zinsergebnis hat sich mit EUR 1,5 Mio. gegenüber dem Vorjahresniveau (negatives Zinsergebnis Vorjahr: EUR 1,9 Mio.) erheblich verbessert. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind geringfügig zum Vorjahr gestiegen EUR 0,05 Mio.; (Vorjahr: EUR 0,0 Mio.), die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind erheblich gesunken EUR 1,5 Mio.; Vorjahr EUR 1,9 Mio.). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belaufen sich auf EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Die Franconofurt AG weist für das Jahr 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.) aus. 2.5. Finanzlage 2.5.1. Liquidität Die Gesellschaft verfügte zum 31. Dezember 2024 über Flüssige Mittel in Höhe von EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.). Es wird an dieser Stelle auf die Ausführungen in Abschnitt B (II) des Anhangs verwiesen. Die Franconofurt AG hat im Jahr 2024 an ihre Aktionäre keine Dividende ausgeschüttet. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft unter Berücksichtigung der Zinszahlungen (EUR 1,5 Mio.) einen positiven Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit in Höhe von EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: positiver Cashflow 14,79 Mio.) erwirtschaftet. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb einer Beteiligung (EUR 0,8 Mio.) und betrug insgesamt EUR 1,1 Mio. (Vorjahr: EUR 1,2 Mio.). Den Abgängen aus den Sachanlagevermögen (EUR 3,5 Mio.) stehen Zugänge in ähnlicher Höhe (EUR 3,7 Mio.) gegenüber. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich ein Nettomittelabfluss in Höhe von EUR -0,2 Mio. (Vorjahr: Mittelabfluss EUR 14,4 Mio.). Zum 31. Dezember 2024 belaufen sich daher die Finanzverbindlichkeiten der Gesellschaft fast unverändert auf EUR 59,0 Mio. (Vorjahr: EUR 59,2 Mio.). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. 2.5.2. Investitionen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr EUR 0,9 Mio. in Immobilien des Umlaufvermögens investiert. Darüber hinaus sind Investitionen in Höhe von EUR 3,7 Mio. in Immobilien des Anlagevermögens zu verzeichnen. Diese beinhaltet den Zugang eines Objektes in Höhe von EUR 2,1 Mio., aktivierte Sanierungen in Höhe von EUR 0,5 Mio, sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von EUR 1,0 Mio. Zusätzlich wurde noch eine Beteiligung (Euro 0,8 Mio.) getätigt, so dass sich insgesamt Investitionen in Höhe von EUR 5,4 Mio. ergeben. 2.5.3. Kapitalstruktur / Aktienbestand Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 44,1 Mio. auf EUR 46,1 Mio. erhöht. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,00 und ist eingeteilt in 50.000 nennbetragslose Stückaktien. Die Aktien werden an der Börse Hamburg im Freiverkehr gehandelt. Es bedarf keine Beauftragung durch die Gesellschaft. Die Börse Hamburg kann den Handel jederzeit einstellen. Der Streubesitz der Anteile beträgt ca. 5 %. Aktien mit Sonderrechten, Genussscheine oder ähnliche Sonderrechte bestehen nicht. Hinsichtlich der Bedingungen für die Bestellung/Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie Satzungsänderungen sieht die Satzung keine vom Aktiengesetz abweichenden Regelungen vor. Die Satzung ist auf der Internetseite der Gesellschaft www.franconofurt.de veröffentlicht. Die Franconofurt AG weist einen Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2024 in Höhe von EUR 17,0 Mio. aus (Vorjahr: EUR 15,0 Mio.). Der Jahresüberschuss beträgt EUR 2,0 Mio. (Vorjahr: EUR 1,4 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 42,16 % (Vorjahr: 39,8 %) und zeigt die weiterhin solide Finanzierungsstruktur der Franconofurt AG. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich geringfügig auf EUR 59,0 Mio. (Vorjahr: EUR 59,2 Mio.), und sind somit fast unverändert gegenüber dem Vorjahr. Von den Verbindlichkeiten sind EUR 10,2 Mio. (Vorjahr: EUR 15,3 Mio.) variabel verzinslich. Die festverzinslichen Darlehen haben eine Laufzeit zwischen zwei und neun Jahren. Die Darlehenszinsen sind zum 31. Dezember 2024 auf einem durchschnittlichen Niveau von 2,1 % (i. Vj. 2,5%) des Bestands. Die Gesellschafterdarlehen wurden im Geschäftsjahr 2024 vollständig zurückgeführt (EUR 3,0 Mio.). 2.6. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich von EUR 110,8 Mio. im Vorjahr um EUR 1,5 Mio. auf EUR 109,3 Mio. verringert. Das Anlagevermögen macht mit EUR 94,6 Mio. (Vorjahr: EUR 94,5 Mio.) 86,5 % (Vorjahr: 85,3 %) der Bilanzsumme aus. Das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 93,3 Mio. (Vorjahr: EUR 94,4 Mio.) betrifft im Wesentlichen Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten von mehreren Objekten, die von der Gesellschaft für Vermietungszwecke und zur Erzielung von längerfristigen Wertsteigerungen erworben wurden einschließlich hierfür geleisteter Anzahlungen. Des Weiteren wird hierin auch das selbstgenutzte Bürogebäude ausgewiesen. Die Finanzanlagen erhöhten sich im Jahr 2024 auf EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.). Sie betreffen insbesondere die im Jahr 2024 erfolgte Beteiligung an einer Grundstücksbesitzenden Personengesellschaft (EUR 0,9 Mio.) sowie als Anteile an verbundenen Unternehmen ausgewiesene Anteile an drei Kapitalgesellschaften (EUR 0,5 Mio., im Vorjahr EUR 0,1 Mio.). Die Erhöhung der Anteile an verbundenen Unternehmen resultiert aus der im Geschäftsjahr erfolgten Verschmelzung der FranconoFund Advisory GmbH auf die Gesellschaft. Das Umlaufvermögen in Höhe von EUR 14,7 Mio. (Vorjahr: EUR 16,3 Mio.) entspricht einem Anteil von 13,5 % (Vorjahr: 14,7 %) an der Bilanzsumme. Der Bestand an zum Verkauf bestimmte Grundstücke und grundstücksgleiche Rechten mit fertigen Bauten hat sich nach Berücksichtigung von im Geschäftsjahr erfolgten Abgängen in Höhe von EUR 1,2 Mio. (Buchwert) aufgrund von Verkäufen, von Zugängen an Vorratsgrundstücken in Höhe von EUR 0,9 Mio. (Buchwert) insgesamt von EUR 11,4 Mio. auf EUR 11,0 Mio. vermindert. Im Geschäftsjahr 2024 wurden mit dem Verkauf von Grundstücken korrespondierende Umsatzerlöse in Höhe von EUR 5,9 Mio. (Vorjahr: EUR 13,3 Mio.) erzielt. Die sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Wesentlichen bedingt durch die Zunahme an Steuerforderungen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 2,1 Mio. 2.7. Hauptversammlung und Beschlüsse der Hauptversammlung im Geschäftsjahr 2024 Die Hauptversammlung der Gesellschaft fand am 18. Juni 2024 statt. Im Rahmen der Hauptversammlung wurden die folgenden Beschlüsse getroffen:
Die getroffenen Hauptversammlungsbeschlüsse wurden durch Aktionäre angefochten, da die Einladung zur Hauptversammlung fehlerhaft war. Mit Urteil vom 31. Oktober 2024 hat das Landgericht Frankfurt am Main daher entschieden, dass die Beschlüsse der am 18. Juni 2024 durchgeführten Hauptversammlung nichtig sind. Daher wurde auf Antrag des Vorstands der Gesellschaft durch Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main vom 22. Januar 2025 wurde die MM+P GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Jahr 2024 bestellt. Die anderen in der Hauptversammlung vom 18. Juni 2024 getroffenen und im Nachgang als nichtig festgestellten Beschlüsse sollen im Rahmen einer Hauptversammlung der Gesellschaft im laufenden Jahr 2025 nochmals zur Abstimmung gebracht werden. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Der sehr langjährige, jedoch bereits in 2023 teilweise unterbrochene Aufwärtstrend der Immobilienpreise in den Ballungsräumen, insbesondere im Rhein-Main Gebiet, wird unseres Erachtens auch im Jahr 2025 nicht weiter anhalten, da bei dem gestiegenen Zinsniveau, dem Ukrainekrieg, der Bewertung der Immobilien und der hohen Inflation nicht mehr so positive Rahmenbedingungen herrschen. Die Gesellschaft erwartet daher für das Geschäftsjahr 2025 insgesamt eine schwächere Unternehmensentwicklung. Trotz des erheblich gestiegenen Immobilienbestandes im Anlagevermögen mit einem hohen Vermietungstand und dem Bestand im Umlaufvermögen, blickt die Unternehmensleitung mit vorsichtigen Erwartungen auf das kommende Geschäftsjahr 2025. Für 2025 ist mit einem erheblich geringeren Jahresüberschuss im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 zu rechnen, da zwar für 2025 die Umsätze aus dem Verkauf von Grundstücken auf einem gleichen Niveau als im Geschäftsjahr 2024 erwartet werden. Allerdings wird nicht mit einer entsprechenden Gewinnausschüttung der GH Gesellschaft für Haustechnik GmbH gerechnet. Der Vorstand erwartet deshalb für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz zwischen EUR 10,0 Mio. und EUR 12,0 Mio. und einen Jahresüberschuss zwischen EUR 0,5 Mio. und EUR 1,0 Mio. Aufgrund des Prognosecharakters dieser Einschätzungen kann die tatsächliche Entwicklung von unseren Erwartungen wesentlich abweichen. 3.2. Chancenbericht Die Chancen die sich für die Gesellschaft im aktuellen Marktumfeld und aufgrund der aktuellen Strategie ergeben sind in der Rangfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt (beginnend mit der bedeutsamsten Chance):
3.3. Risikobericht Für die Franconofurt AG ergeben sich im aktuellen Marktumfeld und aufgrund der aktuellen Strategie verschiedene Risiken. Diese sind in der Rangfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt (beginnend mit dem bedeutsamsten Risiko):
Die zunehmende Digitalisierung und veränderte Nutzeranforderungen erfordern flexible Nutzungskonzepte und Smart-Building-Technologien, sodass Immobilien ohne Anpassung an Attraktivität und Wert verlieren können. Die steigende Staatsverschuldung birgt für Immobiliengesellschaften ebenfalls indirekte Risiken, die sich in langfristig hoch bleibenden Zinsen, steigenden Steuerbelastungen, steigenden Baukosten, Rückgang staatlicher Förderungen und wirtschaftlicher Unsicherheit auswirken könnten. Die Franconofurt AG hat Vorkehrungen getroffen, um diese Chancen zu nutzen bzw. die Auswirkung dieser Risiken zu minimieren. Durch massive Ausweitungen des Milieuschutzes und des Umwandlungsverbotes durch Inkrafttreten des Baulandmobilisierungsgesetzes auf das Aufteilergeschäft werden als kompensatorische Maßnahmen das Ausweichen auf Gebiete, in denen keine solche Restriktionen vorliegen, bzw. vermehrt Globalverkäufe, vorgenommen. Dennoch gibt es keine Garantie bzw. kann nicht ausgeschlossen werden, dass diese Risiken auch alle kumulativ realisiert bzw. eintreten könnten, da sie teilweise auch von externen Faktoren abhängig sind. 3.4. Risikomanagement Im Mittelpunkt des Risiko- und Chancenmanagements stehen die Sicherung des Vermögens und ein positiver wirtschaftlicher Fortschritt der Franconofurt AG. Mit dem Risikomanagement werden Gefährdungspotenziale verringert, der Bestand der Gesellschaft gesichert sowie die erfolgreiche Weiterentwicklung der Gesellschaft unterstützt. Der Vorstand der Franconofurt AG ist für die Organisation des Risikomanagements verantwortlich. Die Risiken werden regelmäßig neu bewertet und weiterverfolgt. Zudem werden über festgelegte Berichtswege die Aufsichtsräte regelmäßig vom Vorstand informiert. Über alle wesentlichen Risiken und Informationen wird darüber hinaus, sofern erforderlich, der Vorstand umgehend informiert, um zeitnah geeignete Maßnahmen ergreifen zu können. Grundlage für das Risikomanagementsystem ist unter anderem auch das installierte IT-System, das eine integrierte Mieten- und Finanzbuchhaltung der Franconofurt AG gewährleistet. Es ermöglicht eine regelmäßige Überwachung der Kosten im Rahmen der Immobilienbewirtschaftung und der wesentlichen Daten des Portfolios. Um Risiken zu erkennen, überwacht die Franconofurt AG das gesamtwirtschaftliche Umfeld, die Entwicklungen sowohl der Immobilien- als auch der Finanzbranche und interne Prozesse. Regelmäßig stattfindende Jour Fixe und Besprechungen dienen dabei ebenfalls der Risikofeststellung. Zudem erfolgten ein ständiger Kontakt und regelmäßiger Austausch des Vorstands mit den finanzierenden Banken und Gutachtern. Derzeit sind in der Franconofurt AG keine Risiken erkennbar, die bestandsgefährdend sein könnten oder die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinträchtigen. 3.5. Nachtragsbericht In Bezug auf die Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir im Übrigen auf die Erläuterungen im Anhang.
Frankfurt am Main, den 10. April 2025 Christian Wolf, Vorstand Pegah Pourmaafi, , Vorstand "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS"An die Franconofurt AG, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Franconofurt AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Franconofurt AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, den 10. April 2025 MM+P
GmbH
Matthias Müller, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats 2024Der Aufsichtsrat der Franconofurt AG setzte sich im Geschäftsjahr 2024 wie folgt zusammen:
1. Rechenschaftsbericht Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Aufsichtsrat befasste sich in zwei Sitzungen am 25. März 2024 und am 18. Juni 2024 umfassend mit der operativen sowie strategischen Entwicklung der Gesellschaft. Die jeweiligen Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Berichtsjahr an allen Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Aufgrund seiner Größe von drei Mitgliedern hat der Aufsichtsrat auch im Geschäftsjahr 2024 keine Ausschüsse gebildet. Zur Diskussion und Entscheidung standen zahlreiche Sachthemen sowie zustimmungspflichtige Maßnahmen. Zustimmungspflichtige Sachverhalte sowie grundsätzliche strategische Fragen wurden besonders ausführlich behandelt. Alle Aufsichtsratssitzungen waren gekennzeichnet durch einen intensiven und offenen Austausch mit dem Vorstand zur Lage der Franconofurt AG. Neben der Zusammenarbeit aufgrund besonderer Kontrollaufgaben hat der Vorstand den Aufsichtsrat regelmäßig und umfassend durch schriftliche Berichte und Ergebnisrechnungen informiert. Er hat auf den Aufsichtsratssitzungen ausführlich die wirtschaftliche Lage, die Entwicklung, die Geschäftspolitik, die Unternehmensplanung sowie alle bedeutsamen Geschäfte und Maßnahmen dargelegt. Der Aufsichtsrat hat alle Berichte mit dem Vorstand beraten, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Entscheidungen getroffen und den Vorstand auch in Fragen der Planung und Strategie beraten. Zu besonderen Geschäftsvorgängen wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen umfassend in Kenntnis gesetzt und bei gebotenen Einzelfällen in Abstimmung mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden um schriftliche Beschlussfassung gebeten. Darüber hinaus informierte der Vorstand den Aufsichtsratsvorsitzenden in regelmäßigen Gesprächen zu allen wichtigen Entwicklungen und anstehenden Entscheidungen. In begründeten Einzelfällen hat der Aufsichtsrat externe Sachverständige zur Beratung hinzugezogen. Der Vorstand ist seinen Informationspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat vollständig und zeitgerecht nachgekommen und hat dem Aufsichtsrat die nach Satzung bzw. Geschäftsordnung genehmigungspflichtigen Geschäfte vorgelegt. Der Aufsichtsrat ist - nach entsprechender Erörterung mit dem Abschlussprüfer - von der Rechtsmäßigkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand überzeugt. Weiter hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die Organisation der Gesellschaft und des Unternehmens erörtert und ist von der Leistungsfähigkeit dieser Organisation und der Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand überzeugt. Dies gilt auch für das vom Vorstand eingerichtete Risikoüberwachungssystem für die Gesellschaft über das der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand informiert wurde. In dem Risikoüberwachungssystem wird sowohl der Finanzbereich der Franconofurt AG als auch die operative Tätigkeit der Gesellschaft erfasst. Wesentliche, im Jahr 2024 besprochene Themen waren die Entwicklung des Kerngeschäftes im deutschen und insbesondere im Frankfurter Immobilienmarkt, in dem die Franconofurt AG als Aufteiler von Mehrfamilienhäusern und als Vermieter agiert. Außerdem wurde darüber gesprochen, dass weiterhin Objekte für das Anlagevermögen erworben werden, um durch Mieteinnahmen entsprechende konstante Mieterträge zu generieren. Es wurde neben einzelnen ausgewählten Projekten auch über die Margen und die Einkaufspreise pro qm gesprochen. Weitere Themen waren die anhaltenden Auswirkungen der Milieuschutzsatzungen der Stadt Frankfurt am Main, des Genehmigungsvorbehalts bei Aufteilung in Wohneigentum und die negativen Effekte der Zinspolitik auf das Kerngeschäft der Franconofurt AG. Der Aufsichtsrat der Franconofurt AG hat zudem mit dem Vorstand erörtert, weiterhin eine strikte Kostenkontrolle beizubehalten. 2. Abschlussprüfung Die ordentliche Hauptversammlung 2024 hatte am 18. Juni 2024 die MM+P Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Wiesbaden, zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt. Gegen die Beschlüsse aus der Hauptversammlung vom 18.06.2024 wurde Anfechtungsklage erhoben. Nach eingehender rechtlicher Prüfung und in Abstimmung mit dem Vorstand hat die Gesellschaft entschieden, der Klage nicht entgegenzutreten und sie anzuerkennen. Am 02.01.2025 erging das Anerkenntnisurteil mit Rechtskraftvermerk. Der Wirtschaftsprüfer wurde per gerichtlichen Beschluss am 22.01.2025 zum Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt. Alle anderen Beschlüsse werden in der diesjährigen Hauptversammlung erneut gefasst. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024, sowie den Lagebericht der Franconofurt AG geprüft und am 10. April 2025 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer berichtete außerdem dem Aufsichtsrat und dem Vorstand am 16. April 2025 über die wesentlichen Prüfungsergebnisse. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers seinerseits eigenständig geprüft und sich auf der Basis seiner eigenen Prüfung nach Gespräch und Diskussion mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer dem Ergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Abschlussprüfer hat über die Ergebnisse seiner Prüfung insgesamt und über einzelne Prüfungsschwerpunkte berichtet und beantwortete eingehend die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Lagebericht zum 31. Dezember 2024 in seiner Sitzung vom 16. April 2025 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat ist davon überzeugt, dass die Dividenden- und Bilanzpolitik des Vorstands für die Vorsorge der Gesellschaft unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre richtig ist und billigt die Dividendenpolitik des Vorstands. Der Aufsichtsrat hat daher dem Vorschlag des Vorstands, den nach Abschluss des Geschäftsjahres 2024 entstandenen Bilanzgewinn der Franconofurt AG in Höhe von EUR 16.961.965,21 zur Ausschüttung einer Dividende in Höhe von EUR 10,00 je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 16.461.965,21 auf neue Rechnung vorzutragen, einstimmig zugestimmt. Weiter hat der Aufsichtsrat den Vergütungsbericht zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeitern der Franconofurt AG für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit.
Für den Aufsichtsrat Bruno Kling, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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