Thermic Energy RZ GmbH
Zedtlitzer Dreieck 2, 04552 Borna, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Austria Email Aktiengesellschaft | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Thermic Energy RZ GmbHBornaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Unser Unternehmen bietet ein breites Portfolio an Produkten für den Bereich der Regenerativen Energie. Das Sortiment reicht von Speichern bis hin zu kompletten Energiesystemen. Das Portfolio umfasst im Wesentlichen die Sparte Trinkwasserspeicher und Pufferspeicher sowie Heizungszubehör, Energiesysteme und Solarthermie. Ein weiteres Geschäftsfeld ist der Handel mit Photovoltaikmodulen und zugehörigen Komponenten, insbesondere Befestigungssystemen. Unsere Produkte vertreiben wir zu 82 % in Deutschland und zu ca. 18 % in das europäische Ausland überwiegend über den Heizungs- und Sanitärfachgroßhandel. Im Geschäftsjahr 2023 konnte insgesamt ein deutlicher Umsatzzuwachs in Höhe von ca. 29 % verzeichnet werden. Auf dem deutschen Absatzmarkt konnte dabei ein Umsatzwachstum von ca. 28 % erzielt werden. Die Geschäftsbeziehungen mit dem Ausland legten im Berichtsjahr 2023 ebenfalls zu. Die Umsatzerlöse sind hier um reichlich 34 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die erzielten Umsätze erstrecken sich neben dem deutschen Markt im Wesentlichen auf die Länder Österreich, Belgien, Niederlande, Frankreich, Italien, Rumänien, Spanien und die Schweiz. Der Speicherabsatz entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz starken Bestellrückgangs positiv. Dies ist hauptsächlich auf einen hohen Auftragsstand, resultierend aus der hohen Nachfrage des Vorjahres und in der 1. Jahreshälfte des Geschäftsjahres, zurückzuführen. Neue Auftragseingänge waren ab der 2. Jahreshälfte auf Grund der beginnenden Konjunkturschwäche stark rückläufig. Der Vertrieb von Solarthermie Kollektoren nebst Zubehör sowie der Handel mit Photovoltaikkomponenten ist nach wie vor ein Saisongeschäft und konzentriert sich im Wesentlichen auf das zweite und dritte Quartal im Jahr. Aufgrund der frühzeitig eingeleiteten Neuausrichtung, verstärkt auf Speicher, sind der Photovoltaikhandel und der Solarthermie Vertrieb zwischenzeitlich für unser Unternehmen nur noch ein Randsegment und dienen als Ergänzung unseres Portfolios. Zur Planung und Steuerung verwendet die Gesellschaft als wesentliche Leistungsindikatoren den Umsatz sowie das Ergebnis vor Steuern. 2. Forschung und Entwicklung Zur Optimierung unserer Produkte erfolgen Forschung und Entwicklung in unserem Unternehmen fortlaufend. Wir bieten ein sehr umfangreiches Portfolio an Speicherlösungen. In einem stark umkämpften Markt arbeiten wir an einer permanenten Verbesserung unserer Produkte in Bezug auf Kostenstruktur und Differenzierung. Neben dem vielfältigen Standardprogramm fertigen wir auch Sonderspeicher nach individuellem Kundenwunsch. Hier arbeiten wir ständig gemeinsam mit unseren Kunden an der Optimierung der Speicherausführungen. Weiterhin arbeiten wir regelmäßig an der effizienteren Ausführung unserer Speicher-Isolierungen, um auch den künftigen Marktanforderungen im Zuge der neuen EU-Energielabel-Richtlinie ab 2025 gerecht zu werden. Seit Anfang 2022 wurde auch im Verbund mit Groupe Atlantic vermehrt Forschungs- und Entwicklungsarbeit betrieben, um den aktuellen wie auch zukünftigen Marktanforderungen hinsichtlich Energieeffizienz und Digitalisierung erfolgreich begegnen zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 lt. Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen haben die Konjunktur gedämpft. Hinzu sind ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben, dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Unser Unternehmen steht im direkten Wettbewerb mit einigen Herstellern aus dem In- und Ausland sowie einigen Händlern, welche den Sanitär- und Heizungsfachgroßhandel mit Speichern beliefern. Eine Konkurrenzsituation besteht auch zu anderen namhaften Unternehmen. Diese liefern jedoch eine andere Produktvielfalt und bewegen sich in anderen Preissegmenten. Der Speichermarkt für Heizanlagen ist hart umkämpft. Entscheidende Faktoren im Wettbewerb sind neben Qualität und Preis, vor allem Lieferzuverlässigkeit und das Portfolio. Alle Produktionsschritte erfolgen bei Thermic Energy unternehmensintern. Dadurch können wir jederzeit auch individuelle Kundenwünsche und Sonderanfertigungen realisieren. Wir sind in allen Bereichen bestens aufgestellt und zuversichtlich, uns am Markt weiterhin gut zu behaupten. Nach Auswertung des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) wurden im Jahr 2023 ca. 891.000 Speicher verkauft, was einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 18 % entspricht. Der Absatz von Solarthermieanlagen verlief 2023 deutlich unter Vorjahresniveau. Wurden in 2022 noch etwa 91.000 neue Anlagen installiert, so waren es 2023 deutschlandweit lediglich rund 51.000 neue Anlagen. Der Photovoltaikmarkt entwickelte sich in 2023 gegenüber 2022 deutlich positiv. Im Jahr 2023 wurden insgesamt rund 1.065.000 neue Photovoltaik-Anlagen bei der Bundesnetzagentur angemeldet. Dies entspricht nach rund 383.000 Anlagen im Jahr 2022 einem Zuwachs von ca. 178 %. Insgesamt sehen wir diese Produktsparte weiterhin als Ergänzung zu den von uns angebotenen Heizungs-Komplettlösungen sowie zur Optimierung unseres Produktportfolios. 2. Geschäftsverlauf Nach einem starken Umsatzanstieg im Jahr 2022 wurde im Berichtsjahr 2023 erneut ein deutliches Umsatzplus von rund 28,5 % gegenüber dem Vorjahr erzielt. Im europäischen Ausland waren unsere Umsätze nach den vorherigen Einschränkungen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2023 wieder deutlich positiver. Im Berichtsjahr 2023 konnten wir unsere Umsätze außerhalb Deutschlands erneut mit einem deutlichen Umsatzplus von ca. 34,4 % gegenüber dem Vorjahr steigern. Insgesamt betrachtet haben wir unsere Marktposition weiter gefestigt und ausgebaut. Durch teilweise gefallene Rohstoffbezugspreise vor allem ab der 2. Jahreshälfte 2023 haben sich unsere Materialaufwendungen quotal zu den Umsatzerlösen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbessert. Im Ergebnis stieg unser Rohertrag in 2023 auf ca. 36,8 % der Gesamtleistung gegenüber 32,7 % in 2022. Der Personalbestand wurde im Jahr 2023 gegenüber 2022 in der Durchschnittsbetrachtung um 30 Mitarbeiter erhöht. Dies steht im direkten Zusammenhang mit unserer Kapazitätserweiterung. Darüber hinaus erfolgten Lohnanpassungen für alle Beschäftigten der Thermic Energy RZ GmbH. Insgesamt ergibt sich in 2023 dadurch eine deutliche Steigerung der Personalkosten gegenüber dem Vorjahr von ca. 48 %. Die Abschreibungen bewegen sich im Geschäftsjahr 2023 auf Grund unserer Investitionen in die Kapazitätserweiterung ca. 88 % über dem Niveau des Vorjahres und machen rund 3,3 % der Gesamtleistung aus. Der Zinsaufwand für Verbindlichkeiten lag 2023 aufgrund unserer Finanzierungen der Investitionen in unsere Kapazitätserweiterung beim 4,5-fachen des Vorjahresniveaus. Ein wesentlicher Teil entfällt hier auf Ausleihungen von verbundenen Unternehmen bzw. auf Gesellschafterdarlehen. Zur Qualitätssicherung und -optimierung und zur Effizienzerhöhung unserer Geschäftsprozesse sind wir seit 2018 nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert. Im Juni 2023 fand das zweite Überwachungsaudit zum Qualitätsmanagementsystem in unserem Unternehmen statt. Dieses wurde erfolgreich abgeschlossen. Unser ERP-System wurde auch im Jahr 2023 weiter an die Prozesse im Unternehmen angepasst und optimiert. Dies betrifft hauptsächlich Softwareanpassungen. Es besteht weiterer Handlungsbedarf für eine optimale, vollumfängliche Nutzung des Warenwirtschaftssystems. Hier sind wir mit unserem Dienstleister im ständigen Austausch. Weiterhin wird an Verknüpfungen bzw. Schnittstellen im Zuge unserer Integration zur Groupe Atlantic gearbeitet. Hierzu wurde im Jahr 2023 ein Projekt mit Mitgliedern der GA gestartet. Ziel ist ein Abschluss bis Ende 2024 und anschließendem Go-live im Januar 2025. In 2023 wurden der im Jahr 2021 begonnene Ausbau und die Optimierung unserer Produktion fortgeführt. Unser Anlagevermögen hat sich um reichlich 6 Mio. EUR gegenüber 2022 erhöht. Im Berichtsjahr wurde hauptsächlich in technische Anlagen und Maschinen investiert. Wesentliche Investitionen waren hierbei die Anschaffung und Inbetriebnahme von vier CNC Drehmaschinen, eine Großformatstanze sowie eine Randbearbeitungsmaschine und eine Vielzahl von neuen Schweißmaschinen. Unser Gesellschafter Rafael Zeller hat im September 2023 seine Gesellschaftsanteile von 30 % an die Austria Email AG, Österreich, verkauft, an der wiederum der Konzern GROUPE ATLANTIC aus Frankreich eine Mehrheitsbeteiligung hält. Das Jahresergebnis der Thermic Energy RZ GmbH liegt für das Jahr 2023 bei minus 4.094 TEUR. Im Vorjahr betrug der Verlust 799 TEUR. 3. Lage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme von Thermic Energy stieg im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 32,3 % auf 35,4 Mio. EUR (VJ 26,8 Mio. EUR). Der Anteil des Anlagevermögens stieg von 63,5 % im Jahr 2022 auf 65,5 % zum Bilanzstichtag 2023. Die Vorräte stiegen gegenüber dem Vorjahr deutlich von 5,1 Mio. EUR um 32,5 % auf 6,7 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten werden zum Bilanzstichtag geprägt durch Gesellschafterdarlehen sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und verdoppelten sich im Jahr 2023 auf einen Wert von 20,2 Mio. EUR. Des Weiteren bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 9,6 Mio. € unverändert fort. Auf Grund des Jahresfehlbetrages ist das Eigenkapital auf ein Minimum von 71,2 TEUR gesunken. b) Finanzlage Die Liquiditätslage unserer Gesellschaft ist ausreichend, durch die Unterstützung mittels Gesellschafterdarlehen und Darlehen von verbundenen Unternehmen. Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen beglichen, Kundenforderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Kontokorrentkredite stehen zum Bilanzstichtag keine zur Verfügung. Das Finanzvermögen stieg im Jahr 2023 um 0,8 Mio. EUR und betrug zum Bilanzstichtag rund 3 Mio. EUR. Der Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeiten war im Wesentlichen zurückzuführen auf die Aufnahme von Gesellschafterdarlehen in Höhe von 10 Mio. EUR. Gegenläufig wirkte sich der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit, insbesondere in technische Anlagen und Maschinen sowie andere Betriebs- und Geschäftsausstattung, aus. Dieser erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,5 % auf 7,7 Mio. Die betrieblichen Tätigkeiten verursachten im Geschäftsjahr 2023 ebenfalls einen Mittelabfluss in Höhe von 0,7 Mio. EUR. c) Ertragslage Der rein operative Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war geprägt von einer zurückhaltenden Nachfrage, insbesondere ab der 2. Jahreshälfte. Hier sind Neubestellungen stark rückläufig gewesen. Die Steigerung in Stück sowie im Umsatz beruht auf sogenannten Altbestellungen, die im Jahr 2023 zur Auslieferung gekommen sind. Die ausgelieferten Speicherstückzahlen konnten somit insgesamt um knapp 14 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr sowohl im emaillierten Bereich als auch im Pufferbereich erhöht werden. Die Gesamtumsatzerlöse konnten um 28,5 % gesteigert werden. Damit wurde die Prognose des Vorjahres erreicht. Der Materialeinsatz hat sich quotal um ca. 6,3 %-Punkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Hier wirken sich teilweise gesunkene Einkaufspreise sowie Anpassungen der Verkaufspreise für unsere Produkte positiv aus. Die Kosten für bezogene Leistungen haben sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr auf Grund verstärktem Einsatz von Leiharbeitskräften signifikant erhöht. Die Kosten für die Verbringung unserer Waren haben sich ebenfalls erhöht. Hier wirken sich die deutlich gestiegenen Transportkosten auf Grund erheblicher Dieselpreiserhöhungen und die weiterhin akute Personalsituation in der Branche aus. Unser Personalaufwand hat sich absolut und auch quotal gegenüber dem Berichtszeitraum 2022 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich ebenfalls gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Bei den Zinsaufwendungen war im Jahr 2023 ein starker Anstieg auf 1,1 Mio. EUR zu verzeichnen, was einer Steigerungsrate von 4,5 entspricht. Der Anstieg war zurückzuführen auf einen Anstieg im Zinsniveau sowie die Neuaufnahme von Gesellschafterdarlehen. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2023 ist mit einem Verlust in Höhe von 4,094 Mio. EUR signifikant unter das Vorjahresergebnis gefallen. Die Vorjahresprognose wurde damit deutlich verfehlt. 4. Gesamtaussage Die Umsatzentwicklung ist erfreulich. Auf der Kostenseite belasten insbesondere die Kosten für Personal und der Einsatz von Leiharbeitskräften sowie die Ausgaben für die Verbringung unserer Produkte und Energiekosten das Ergebnis. Weiterhin wirken sich Kosten im Zusammenhang mit unserer Kapazitätserweiterung aus. Unsere wirtschaftliche Lage kann auch unter Berücksichtigung der vorgenannten Kostenthemen insgesamt als nicht zufriedenstellend bezeichnet werden und hat unsere Erwartungen nicht erreicht. 5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es liegen keine nach dem Bilanzstichtag eingetretenen Ereignisse vor, die maßgeblichen Einfluss auf die Positionen des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 haben. III. Prognosebericht Für 2024 dämpfen die zunehmenden geopolitischen Spannungen, Inflation und ein hohes Zinsniveau die Erwartungen. Zudem wird der Ausblick durch eine schwache Wirtschafts- und Investitionsdynamik und das allgemeine Stimmungsbild beeinflusst. Auf der Verbraucherseite besteht nach wie vor ein großes Interesse nach Produkten und Lösungen, die die Abhängigkeit von fossilen Quellen reduzieren und die Betriebs- und Energiekosten senken. Wesentliche Voraussetzung dafür, dass dieses Verbraucher-Interesse zu Investitionen im Heizungs- und Warmwasser Segment und Aufträgen führt, sind langfristig ausgerichtete, nachvollziehbare und berechenbare Regelungen und Anreize auf europäischer und nationaler Ebene sowie erleichterter Kreditzugang für einkommensschwache Haushalte. In der ersten Jahreshälfte 2024 gehen wir von einer deutlich nachlassenden Nachfrage aus. Zum einen ist dies auf eine Verunsicherung und somit Zurückhaltung der Verbraucher zurückzuführen. Auf der anderen Seite weisen unsere Kunden sehr hohe Lagerbestände aus, die im ersten Schritt abverkauft werden müssen. Auf Grund der erhöhten Fertigungskapazitäten der Hersteller wird dies zu einem deutlich steigenden Wettbewerbsdruck und infolgedessen zu sinkenden Preisen führen. Ein hohes Lohn- und Gehaltsniveau sowie der volatile Rohstoff- und Energiemarkt stellen weitere große Herausforderungen für das Unternehmen und vor allem das Ertragsniveau dar. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Um die Entwicklung unserer Gesellschaft zu forcieren, konzentrieren wir uns weiterhin verstärkt auf unsere Vertriebsaktivitäten, vor allem im innergemeinschaftlichen Markt. Weiterhin arbeiten wir ständig an Neu- und Weiterentwicklungen sowie an der Schaffung von Differenzierungsmerkmalen für unsere Kunden. Individuelle Kundenwünsche und Sonderanfertigungen können wir durch unsere Flexibilität jederzeit realisieren. Im Verbund mit der Groupe Atlantic wird das Unternehmen jedenfalls alle Möglichkeiten zur Belebung der Nachfrage und zur Sicherung der Ertragskraft ausschöpfen. Laufende Projekte zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation sind darauf ausgerichtet, die durch Investitionen - und das Bekenntnis zu Produktionsstandort Deutschland - erhöhte Fertigungskapazität zu nutzen. Bei Fortwirken der schwierigen Rahmenbedingungen auch im zweiten Halbjahr gehen wir für das Jahr 2024 von einem deutlich fallenden Umsatz aus. Für das Jahresergebnis 2024 erwarten wir eine moderate Erhöhung des Verlusts im Vergleich zum Berichtsjahr. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Da wir überwiegend auf dem deutschen und dem innereuropäischen Markt tätig sind, bestehen keine potenziellen Währungsrisiken, welche die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten. Fakturiert wird grundsätzlich in EUR. Risiken sehen wir in dem Bereich der Beschaffungen bzw. in den teilweisen Schwankungen am Rohstoff- und Energiemarkt. Insbesondere durch die unsichere Marktlage auf Grund der weiterhin angespannten geopolitischen Lage sehen wir teilweise Risiken in der Beschaffung von Rohstoffen und Energie. Produktionskapazitäten werden von uns auf Grund der volatilen Rahmenbedingungen regelmäßig überprüft und analysiert, so dass je nach Material- oder Ersatzteilverfügbarkeiten, Nachfragedynamik oder Auswirkungen auf Grund geopolitischer Lage Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden können. Im Personalbereich gibt es kaum frei verfügbares Fachpersonal mit den erforderlichen Qualifikationen. Daher kann es zu Engpässen bei der Besetzung von vakanten Stellen in einzelnen Bereichen kommen. Die Entwicklung des Zinsniveaus ist unter ständiger Beobachtung des Managements. Die Zinsen sind im Berichtsjahr gestiegen. Auf Grund von verzinsten Krediten gegenüber einem Kreditinstitut und unserem Gesellschafter hatte dies deutliche Auswirkungen, die auch 2024 Einfluss auf unseren Ertrag haben werden. Um Firmendaten vor Cyberangriffen zu schützen, wurden im Verbund mit Groupe Atlantic strenge IT-Maßnahmen gesetzt. So werden Daten von verdächtigen Servern bereits im Vorfeld geblockt, die Prüfung der E-Mails erfolgt in der Cloud bereits vor Eintritt ins Unternehmen. Doppelte Sicherheitsüberprüfung (Virenprüfung) bei Devices, verschärfte Passwort-Richtlinien für User sowie permanente Überprüfung der Firewall durch sicherheitstechnische Experten reduzieren die Cyberrisiken. Prozessrisiken bestehen in allgemein üblichem Umfang. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir kunden- und vertriebsorientiert. Dabei setzen wir auf unsere Erfahrung, Innovationen und Zuverlässigkeit. Durch Diversifikation bei unseren Produkten können wir auf alle Marktnachfragen schnell reagieren. Unabhängig vom Heizmedium haben wir den passenden Speicher in unserem Portfolio. Durch unsere neue semiautomatische Produktionslinie sind wir gut für den Wettbewerb aufgestellt und können insbesondere beim Thema Lieferperformance und Preis punkten. Durch unsere flexible Produktionsweise können wir jederzeit auf Kundenwünsche reagieren. Somit sind Fertigungen von Produkten für Industriekunden und/oder als OEM-Produkt jederzeit möglich. Beim Sonderspeicherbau können spezielle Anforderungen der Kunden projektbezogen in Einzelfertigung problemlos und flexibel geplant sowie umgesetzt werden. Durch Erweiterung unserer Lagerflächen können wir unsere Lagerhaltung sukzessive an die vom Markt geforderte Aufrechterhaltung der Lieferbereitschaft anpassen. Das heißt, dass ausgewählte Artikel lagernd und somit umgehend lieferbar sind. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und unserem Gesellschafter, Lieferanten und im geringen Maße gegenüber Leasinggesellschaften. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind, bedingt durch die Zusammenarbeit mit namenhaften, solventen Großhändlern, die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Beim Management der Finanzpositionen setzen wir auf eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Unser Bestreben ist es auch zukünftig immer in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Borna, 31. Juli 2024 Thermic Energy RZ GmbH Geschäftsführung Dr. Thomas Schneiderheinze Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Unsere Gesellschaft hat ihren Sitz in Borna. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 40285 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Dabei wird eine Nutzungsdauer von 1 bis 5 Jahren angenommen. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen EURO 250,01 und EURO 800,00 lagen, werden seit 2016 in voller Höhe abgeschrieben. Erhaltene Investitionszuschüsse werden von den Anschaffungs- und Herstellungskosten der bezuschussten Anlagegüter gekürzt. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben: scroll
Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten Einzel- sowie Gemeinkosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden für erkennbare Risiken gegebenenfalls Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Eine detaillierte Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach Bruttowerten ist aus dem Anlagenspiegel Seite 6 ersichtlich: Umlaufvermögen Die Pauschalwertberichtigung ist mit 1,0 % (Vj. 1,0 %) des um die Umsatzsteuer bereinigten Forderungsbestandes gebildet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Gewährleistung, für Verwaltungskosten, für Personalaufwendungen, sowie Rückstellungen für ausstehende Kosten. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Arten sowie Restlaufzeiten sind aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich: scroll
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Darüber hinaus bestehen für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 697. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren. Im Geschäftsjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen. Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich nach Gruppen wie folgt dar: scroll
Sonstige Angaben Im September des Geschäftsjahres wurden die Geschäftsanteile i. H. von 30%, die bis dahin durch Herrn Rafael Zeller gehalten wurden, von der Austria Email Aktiengesellschaft übernommen, sodass diese zum Ende des Geschäftsjahres 100% der Anteile hält (vgl. beigefügte Anlage). Das Mutterunternehmen der Groupe Atlantic, deren Teil die Thermic Energy RZ GmbH ist, firmiert unter ATLANTIC Société Française de Développement Thermique Société anonyme à Directoire et Conseil de surveillance 44, Boulevard des Etats-Unis 85000 LA ROCHE SUR YON France Dieses Unternehmen stellt den Konzernabschluss auf. Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt: Herr Tobias Schönfeld, Kaufmann Herr Stéphane le Maitre, Ingenieur Die Gesellschaft macht von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Im ersten Quartal 2024 haben wir trotz aller Bemühungen einen Auftragsrückgang verzeichnen müssen. Das ist der derzeitigen unsicheren Marktsituation und einem hohen Zinsniveau geschuldet, was sich auf alle Unternehmensbereiche auswirkt. Diese Faktoren sowie die Unklarheit über die Bewertung der verwendeten Produkte in der Zukunft bewirken einen Rückgang im privaten Bausektor.
Borna, 31. Juli 2024 Die Geschäftsführung Dr. Thomas Schneiderheinze Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Thermic Energy RZ GmbH, Borna Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Thermic Energy RZ GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thermic Energy RZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 16. Dezember 2024 Baker Tilly GmbH & Co. KG Dr. Joachim Schroff, Wirtschaftsprüfer Armin Scherer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. Dezember 2024 festgestellt. Beschluss über die ErgebnisverwendungMit Gesellschafterbeschluss vom 18. Dezember 2024 wurde beschlossen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -4.094.310,51 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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