Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 70247
Eingetragen
11.2.1983
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit GetränkenEinzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie Tankstellen
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Mineralölen und den aus ihnen gewonnenen sowie verwandten Produkten, die Errichtung, der Erwerb und der Betrieb von Tankstellen, Autowaschanlagen, Getränkemärkten und Schankstätten. Errichtung, Erwerb und Betrieb von Wohn- und Gewerbeimmobilien samt Vermietung, Verpachtung oder Verkauf; Errichtung, Erwerb und Betrieb von Gastronomiebetrieben; Herstellung von Getränken; Handel und Vermittlung von Kunstgegenständen; Handel mit Sportartikeln und aller damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pascal Kreil
seit 7.2.2023
Geschäftsführer
Evi Amberger
seit 20.10.2004
Prokura
Christian Amberger
seit 9.11.2001
Geschäftsführer
Michael Amberger
seit 9.11.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

81377 München, Waldgarten-Str. 44
800.000 €
50.00%
82166 Gräfelfing, Akilindastr. 43
800.000 €
50.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Allguth GmbH

Gräfelfing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

ALLGUTH GmbH, Gräfelfing

A. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ALLGUTH GmbH ist ein mittelständisches Mineralölunternehmen mit einer Vielzahl moderner Tankstellen, Getränkemärkte und Autowaschanlagen. Relevanter Absatzmarkt ist die Landeshauptstadt München und das bayerische Umland.

2. Ziele und Strategien

Wir investieren gezielt in die Betreibung von Großtankstellen. Grundsätzliches Ziel unseres unternehmerischen Handelns besteht darin, dass die mit der Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur dann eingegangen werden, wenn ein adäquater Mehrwert für das Unternehmen geschaffen werden kann.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der Tankstellenmarkt in Deutschland wird von zahlreichen Faktoren beeinflusst, die sich nicht nur national, sondern global manifestieren. Vor allem im Jahr 2023 führten eine Reihe von Ereignissen zu einer deutlichen Verunsicherung und einhergehenden massiven Energiepreisschwankungen; der andauernde Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine; die Eskalation im Osten in Form des Überfalls von Hamas-Terroristen auf Israel und die anschließenden kriegerischen Konflikte; auch die Rolle des Irans.

Des Weiteren sind der Klimawandel sowie dessen politische und wirtschaftliche Implikationen von großer Bedeutung für die Tankstellenbranche. Im Mobilitätsbereich zeichnet sich ab, dass fossile Antriebe kurz-, bis mittelfristig durch klimafreundliche Lösungen ersetzt werden sollen. Die derzeit politisch präferierte Antriebsart ist das Elektroauto. Dagegen spricht aber der abrupte Förderstopp, der Ende 2023 in Deutschland beschlossen wurde. Zusätzlich wird im EU-Parlament insbesondere seitens der Vertreter der EVP für eine vollständige Aufhebung des Verbrennerverbots ab 2035 geworben mit dem Hinweis, dass weiterhin "E-Fuels-Only" Fahrzeuge zugelassen werden sollen. Je nach politischer Mehrheit scheint es derzeit völlig unsicher, welche Antriebskonzepte sich künftig durchsetzen werden.

Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2023 gegenüber der Vorjahresperiode um 5,1% von 100,2 auf 95,1 Millionen Tonnen. Bei Ottokraftstoff betrug die Änderungsrate + 2,5%, bei Dieselkraftstoff - 3,6%.

Besondere Relevanz für die Entwicklung des Kraftstoffabsatzes hat die Entwicklung des Pkw-Bestands in Deutschland. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes stieg der Fahrzeugbestand in Deutschland im Jahr 2023 auf den Rekordwert von 49.098.685 Personenkraftwagen. 61,6% hiervon wurden mit Benzin und 28,8% mit Diesel angetrieben. Dies waren die häufigsten Kraftstoffarten. Der Anteil an Elektro-Pkw stieg auf 2,9% und der an Hybrid-Pkw auf 5,9%. Flüssiggasangetriebene Pkw waren mit einem Anteil von 0,6% und erdgasangetriebene Pkw mit einem Anteil von 0,1% registriert.

2. Geschäftsverlauf

Die leicht rückläufige Umsatzentwicklung im Geschäftsjahr 2023/2024 ist wenig aussagekräftig, da sich der nominale Umsatz stets am Ölpreis orientiert. Dieser ist von Natur aus volatil und hat in der Regel keine Auswirkungen auf die realen Absatzmengen im Tankstellengeschäft. So konnten die Kraftstoffverkaufsmengen aufgrund eines nachlassenden Corona-Effektes wieder gesteigert werden; und dies zu geringfügig steigenden Margen. Dasselbe gilt für das Getränkegeschäft. Die Franchisechise-Erlöse aus dem Autowaschgeschäft sind nahezu unverändert geblieben.

Die Vorjahresprognose, nach der das Betriebsergebnis (= EBIT vor Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Organschaftsverhältnis) auf den 31.01.2024 leicht über dem Vorjahresniveau liegen würde, ist eingetreten.

Die Belieferung der Tankstellen mit Qualitätskraftstoffen und Waren war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Die Lieferkettenprobleme haben sich aufgelöst.

Im Ergebnis schätzen wir das abgelaufene Geschäftsjahr 2023/2024 trotz noch bestehender Corona-Nachwehen als sehr erfolgreich ein.

Das Investitionsniveau im Geschäftsjahr 2023/2024 lag deutlich über dem des Vorjahres; bei TEUR 33.050. Neben der Sanierung eines Mehrfamilienhauses im Münchner Westen wurde ein bereits im Besitz befindliches Heizkraftwerk in München-Aubing zu einem Kunst-, und Kulturkraftwerk weiter ausgebaut. Die Eröffnung steht im Oktober 2024 bevor. Zusätzlich wurde eine Beteiligung an einem Immobilienprojekt in München-Schwabing eingegangen.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 336.826 um 4,8% auf TEUR 320.644 gesunken. Auch der Materialaufwand fiel, allerdings überproportional mit 6,6%, von TEUR 297.714 auf TEUR 277.993, so dass sich im Ergebnis der Rohertrag von TEUR 36.496 um TEUR 3.477 auf TEUR 39.973 verbesserte.

Die Abschreibungen lagen mit TEUR 5.301 10,9% unter dem Vorjahresniveau mit TEUR 5.950.

Die Aufwendungen für die Betriebsleistung haben sich von TEUR 19.605 um 10,6% auf TEUR 21.677 erhöht.

Das Gesamtergebnis vor Ertragsteuern (EBT) hat sich von TEUR 17.176 um TEUR 415 auf TEUR 17.591 erhöht und der Jahresüberschuss ist von TEUR 12.923 um TEUR 197 auf TEUR 13.120 gestiegen.

4. Finanzlage

Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 18.463 um TEUR 597 auf TEUR 17.866 verringert. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit hat sich von TEUR - 13.620 um TEUR 18.023 auf TEUR - 31.643 verändert und der Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit ist von TEUR 8.498 um TEUR 5.086 auf TEUR 3.412 gesunken. Im Ergebnis hat der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag von TEUR 13.835 um TEUR 10.365 auf TEUR 3.470 abgenommen.

5. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 134.009 um TEUR 24.345 auf TEUR 158.354 erhöht.

Das Eigenkapital hat von TEUR 93.698 um TEUR 13.120 auf TEUR 106.818 zugenommen. Die Eigenkapitalquote ist mit 67,5% gegenüber dem Vorjahr (69,9%) gefallen.

Das Anlagevermögen (mittel- und langfristig gebundenes Vermögen) hat sich von TEUR 85.479 um TEUR 27.661 auf TEUR 113.140 erhöht; und das Umlaufvermögen (kurzfristig gebundenes Vermögen) ist von TEUR 48.530 um TEUR 3.316 auf TEUR 45.214 gefallen.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von TEUR 13.210 um TEUR 2.833 auf TEUR 16.043 erhöht. Die übrigen kurzfristigen Passiva sind gegenüber dem Vorjahr von TEUR 27.101 um TEUR 8.392 auf TEUR 35.493 gestiegen.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft war stets ausreichend. Die Ertragskraft stellt weiter sicher, dass künftige Investitionen ohne längerfristige Fremdverschuldung vorgenommen werden können. Gelegentliche kurzfristige Zwischenfinanzierungen werden ausschließlich zur Wahrnehmung aktueller Marktchancen eingesetzt.

6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die ALLGUTH verwendet als bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikator, der zur Steuerung des Unternehmens herangezogen wird, das Betriebsergebnis (= EBIT vor Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Organschaftsverhältnis).

Als weitere Steuerungsgrößen dienen insbesondere die Kennzahlen Cash-Flow, Absatz und Marge.

Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren sind im Wesentlichen die Kundenzufriedenheit, Arbeitnehmerbelange (Fluktuation, Mitarbeiterzufriedenheit, Fortbildung) sowie auch Umweltbelange für das Unternehmen relevant.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Im Hinblick auf das Mobilitätsverhalten zeigen die letzten Jahre einen Bedeutungsanstieg des motorisierten Individualverkehrs. In der letzten regelmäßig vom TÜV-Verband durchgeführten Mobility-Studie zeigt sich, dass die befragten Personen mit steigender Tendenz möglichst flexibel und unabhängig sein wollen. Auch die Bedürfnisse möglichst schnell, verlässlich und planbar unterwegs zu sein, führt zu Steigerungsraten bei den Mineralölprodukten. Interessanterweise haben Sicherheit und Kosten, aber auch die Umweltfreundlichkeit an Bedeutung verloren.

Nachdem die Tankstellen während der Corona-Zeiten bewiesen haben, dass sie als Nahversorger gute Dienste leisten können, bleibt das Shop-Geschäft für die Tankstellenbetriebe eine besonders relevante Umsatzquelle. Tankstellen sind meist an gut erreichbaren Orten mit Parkmöglichkeit gelegen und damit für den Kunden bequem zugänglich. Die längeren Öffnungszeiten ermöglichen es auch zu späteren Uhrzeiten und an Sonn- und Feiertagen einzukaufen.

Trotz unverändert bestehender Rezessionsgefahr erwartet die Geschäftsführung für das laufende Wirtschaftsjahr ein Betriebsergebnis (EBIT) moderat über Vorjahresniveau. Diese Erwartung resultiert aus der Annahme leicht steigender Absatzmengen bei deutlich steigenden Margen.

2. Chancen

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass flüssige Energieträger für die Mobilität zentral bleiben werden. Gründe dafür sind ihre hohe Energiedichte und Praxistauglichkeit sowie die zuverlässige Logistik. Es kommt künftig darauf an, fossile durch erneuerbare oder klimaneutrale Energieträger zu ersetzen, um die Systemeffizienz weiterhin zu erhalten.

Effizientere Motoren, neue Antriebstechnologien und Mobilitätskonzepte wetteifern darum, was sich künftig durchsetzen wird, um dieses Ziel zu erreichen. Wir erwarten, dass unabhängig davon, ob das Fahrzeug selbst fährt oder vom Fahrer gelenkt wird, ob Hybrid-Antriebe Strom und Kraftstoffe kombinieren oder immer mehr junge Leute lieber Carsharing nutzen als ein eigenes Auto zu besitzen, sich die Mobilität auch in den kommenden Jahren überwiegend auf fossile Kraftstoffe stützen wird. Gleichzeitig wird der Mix alternativer Antriebsenergien vielfältiger.

Elektrofahrzeuge wiesen Januar 2024 erneut mit 1.408.681 Einheiten und Hybridfahrzeuge einschließlich der Plug-in-Hybrid-Pkw mit 2.911.262 Einheiten Steigerungen bei den alternativen Antriebsarten auf. Allerdings ist die absolute Anzahl an zugelassenen Fahrzeugen gegenüber dem Gesamtbestand noch gering.

Waren E-Fuels in den Jahren zuvor nur ein Thema für Experten im Energiesektor, so rücken synthetische Kraft- und Brennstoffe als wasserstoffbasierte Produkte immer mehr in den Mittelpunkt der politischen Agenda und in das Blickfeld der Öffentlichkeit. E-Fuels sind auf Basis von erneuerbarem Strom hergestellte gasförmige und flüssige Kraftstoffe wie Wasserstoff, Methan sowie synthetische Otto- und Dieselkraftstoffe inklusive Kerosins. Eine bedeutsame Veränderung ereignete sich im Frühjahr 2023. Die Regierung hat beschlossen die 10. Bundes-Immissionsschutzverordnung anzupassen. Ab 2024 ist es nun möglich in Deutschland paraffinische Kraftstoffe, einschließlich E-Fuels und Hydrotreated Vegetable Oils (HVO) zu verkaufen. Als direkte Substitute zu den klassischen Treibstoffen erlauben sie weiterhin den Gebrauch von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und können über die bestehende Infrastruktur der Tankstellen vertrieben werden.

Im Ergebnis erwarten wir, dass Deutschland auch in den kommenden Jahren einen interessanten Absatzmarkt bieten wird. Zwar nimmt der Wandel von fossilen zu alternativen und zunehmend klimaneutralen Kraftstoffen Fahrt auf. Auch steht die Elektrifizierung im politischen Maßnahmenkatalog derzeit noch im Vordergrund. Es ist jedoch nach Ansicht der Geschäftsführung wahrscheinlich, dass auf unabsehbare Zeit der allergrößte Teil des Energiebedarfs im Mobilitätssektor von flüssigen Kraftstoffen gedeckt werden wird.

3. Risiken

ALLGUTH ist im Rahmen ihrer unternehmerischen Tätigkeit Risiken ausgesetzt. Zu den wesentlichen Risiken des Geschäftes zählen allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken sowie Betriebsrisiken, die sich aus den Eigenschaften der Tankstellenprodukte ergeben. Dazu zählt die starke Volatilität des Ölpreises sowie die erhöhte Aufmerksamkeit der Verbraucher auf Bewegungen des Preises pro Barrel und der Preisbewegungen an den Preistafeln von Tankstellen. Hinzu kommen allgemeinpolitische und volkswirtschaftliche Risiken, die nicht beeinflussbar sind. Dazu gehören Veränderungen gesetzlicher Vorschriften, die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland und die Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohöl.

Bestandteil unseres Risikomanagements sind die an strategischen Zielen orientierte Beschaffung von Treibstoffen und Waren. Dies schließt etwa den regelmäßigen Abschluss von festen Lieferverträgen mit ein. Regelmäßige Kontrollen unabhängiger Überwachungsorgane und Aufsichtsämter sowie die Einhaltung einschlägiger Gesetzesnormen tragen dazu bei, die Betriebsrisiken zu minimieren. Es bestehen Versicherungspolicen für Haftpflicht und andere Schadensrisiken, die angemessene Selbstbehalte und Deckungssummen vorsehen. Betriebliche Prozesse und Funktionen werden durch in die Arbeitsabläufe integrierte Informationssysteme abgesichert. Deren Effizienz und Zuverlässigkeit wird fortlaufend überprüft und weiterentwickelt. Ergänzt wird das Risikomanagement durch ein effizientes Berichtswesen sowie durch gültige Anweisungen und Richtlinien.

Die Geschäftsführung erhält dadurch rechtzeitig Hinweise auf das Entstehen von Risiken, um entsprechende Maßnahmen zur Risikosteuerung ergreifen zu können.

 

Gräfelfing, 14.08.2024

ALLGUTH GmbH

gez. Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Anlagevermögen 113.139.463,08 85.479.338,70
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.085.008,03 1.178.228,03
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.085.008,03 1.178.228,03
II. Sachanlagen 107.647.936,77 83.207.542,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.970.951,46 55.105.647,16
2. technische Anlagen und Maschinen 1.681.337,00 2.469.835,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.760.075,00 2.103.071,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.235.573,31 23.528.989,23
III. Finanzanlagen 4.406.518,28 1.093.568,28
1. Beteiligungen 4.406.518,28 1.093.568,28
B. Umlaufvermögen 45.063.996,46 48.376.462,94
I. Vorräte 4.921.412,42 4.593.857,56
1. fertige Erzeugnisse und Waren 3.298.084,76 3.040.704,25
2. sonstige Vorräte 1.623.327,66 1.553.153,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 36.292.893,83 28.752.853,86
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.131.588,72 8.497.954,79
2. sonstige Vermögensgegenstände 28.161.305,11 20.254.899,07
III. Wertpapiere 379.424,64 1.194.485,20
1. sonstige Wertpapiere 379.424,64 1.194.485,20
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.470.265,57 13.835.266,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 150.685,44 153.592,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 158.354.144,98 134.009.393,99

Passiva

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. Eigenkapital 106.817.739,76 93.698.030,16
I. gezeichnetes Kapital 1.600.000,00 1.600.000,00
II. Gewinnrücklagen 92.098.030,16 79.175.373,09
1. andere Gewinnrücklagen 92.098.030,16 79.175.373,09
III. Jahresüberschuss 13.119.709,60 12.922.657,07
B. Rückstellungen 16.043.280,07 13.209.824,07
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.704.126,00 4.578.590,00
2. Steuerrückstellungen 2.178.306,52 2.230.358,15
3. sonstige Rückstellungen 9.160.847,55 6.400.875,92
C. Verbindlichkeiten 35.453.646,03 26.968.986,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.605.378,46 11.498.861,50
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.061.407,29 949.716,29
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.437.843,84 12.926.831,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.289.676,00 564.168,23
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.059.340,44 1.029.408,92
davon aus Steuern 1.011.385,57 72.384,19
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39.479,12 132.553,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 158.354.144,98 134.009.393,99

Gewinn- und Verlustrechnung

1.2.2023 - 31.1.2024
EUR
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 320.644.378,17 336.826.424,85
2. sonstige betriebliche Erträge 262.593,61 353.621,93
3. Materialaufwand 280.670.738,04 300.330.582,63
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 277.992.825,65 297.714.340,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.677.912,39 2.616.242,24
4. Personalaufwand 4.746.316,79 4.356.022,31
a) Löhne und Gehälter 4.163.645,82 3.712.793,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 582.670,97 643.228,61
davon für Altersversorgung 40.662,00 120.459,00
5. Abschreibungen 5.301.493,20 5.950.326,71
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.301.493,20 5.950.326,71
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 11.517.753,71 9.191.699,61
7. Erträge aus Beteiligungen 2.100,00 2.100,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.951.317,60 1.414.587,69
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 12.569,07 740.197,66
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 631.349,48 187.284,84
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme 2.289.676,00 564.168,23
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 4.470.522,06 4.253.084,83
13. Ergebnis nach Steuern 13.219.971,03 13.023.367,65
14. sonstige Steuern 100.261,43 100.710,58
Jahresüberschuss 13.119.709,60 12.922.657,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/24

ALLGUTH GmbH, Gräfelfing

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023/24 wurde unter Anwendung der aktuellen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Fremdkapitalzinsen werden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht angesetzt.

Die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Das Vorratsvermögen ist mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger waren, sind diese angesetzt.

Die Forderungen sind mit dem Nominalwert abzüglich Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten sind zu ihren Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Börsen- oder Marktpreisen bewertet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach der Teilwert-Methode mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %). Die Berechnung basiert auf folgenden Parametern: Sterbe- und Invalidisierungswahrscheinlichkeiten nach den "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck; Rentendynamik: 2,5 % p.a. (Vorjahr: 2,5 % p.a.).

Die sonstigen Rückstellungen sowie die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert.

Die Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 108). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 25.546 (Vorjahr: TEUR 9.700).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abbruchkostenverpflichtungen in Höhe von TEUR 8.204 (Vorjahr: TEUR 5.630), Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen in Höhe von TEUR 262 (Vorjahr: TEUR 265), Rückstellungen für Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr: TEUR 35) und Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 658 (Vorjahr: TEUR 471).

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag von TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 258). In Höhe dieses Unterschiedsbetrags sind die passivierten Rückstellungen für Pensionen und der Zinsaufwand im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz nach bisheriger Ermittlung niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten werden wie folgt erläutert:

(in Klammern jeweils die Vorjahresbeträge)

Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit von:
Art der Verbindlichkeit TEUR 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
mehr als 5 Jahre
TEUR
gesicherte Beträge
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15.605 5.605 10.000 0 0
(11.499) (1.024) (10.475) (0) (0)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.061 1.061 0 0 0
(950) (950) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.438 14.438 0 0 14.438
(12.927) (12.927) (0) (0) (12.927)
Verbindlichkeiten gegenüber 2.290 2.290 0 0 0
verbundenen Unternehmen (564) (564) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.060 1.832 228 0 0
(1.029) (811) (218) (0) (0)
35.454 25.226 10.228 0 14.438
(26.969) (16.276) (10.693) (0) (12.927)

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt. Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen i.S. des § 285 Nr. 4 HGB unterbleibt nach § 286 Abs. 2 HGB.

Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen sind in Höhe von TEUR 237 (Vorjahr: TEUR 41) in den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen enthalten.

Aufwendungen aus der Aufzinsung von der Pensionsrückstellung sind in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 81) in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten.

Sonstige Angaben

Der Sitz der ALLGUTH GmbH ist Gräfelfing. Die Gesellschaft ist im Register des Amtsgerichts München unter der Nummer HRB 70247 eingetragen.

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über die nachstehenden Unternehmen berichtet.

Firmenname/Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
TEUR
Eigenkapital
Bergson GmbH 100% 0 TEUR 142
HP Neunzehnte Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG 89% - -
Bergson Kultur GmbH 50% - -

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses liegen für die Gesellschaften HP Neunzehnte Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG und Bergson Kultur GmbH noch keine Jahresabschlüsse vor.

Es bestehen Miet- und Pachtverträge für Grundstücke. Die Aufwendungen für diese finanziellen Verpflichtungen belaufen sich derzeit auf rd. TEUR 2.676 jährlich (Vorjahr: rd. TEUR 2.668). Auf Gesellschafter entfallen davon TEUR 305 (Vorjahr: TEUR 290). Die diesen Verpflichtungen zugrundeliegenden Einzelverträge sind sowohl der Höhe als auch der Laufzeit nach unterschiedlich. Die durchschnittliche Restlaufzeit beträgt ca. 5 Jahre.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 46 Mitarbeiter (Vorjahr: 45 Mitarbeiter).

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/24:

- Herr Christian Amberger, Kaufmann

- Herr Michael Amberger, Kaufmann

- Herr Pascal Kreil, Ingenieur

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023/24 berechnete Gesamthonorar in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 23) entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen. Weitere Leistungen wurden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023/24 i.H.v. TEUR 13.120 in die Gewinnrücklagen einzustellen.

 

Gräfelfing, 14.08.2024

ALLGUTH GmbH

Geschäftsleitung

gez. Christian Amberger

gez. Michael Amberger

gez. Pascal Kreil

Mit Beschluss vom 06. Dezember 2024 wurde beschlossen den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023/2024 den Gewinnrücklagen zuzuführen.

Anlagespiegel

Historische Anschaffungs-und Herstellungskosten
Stand 01.02.2023
EUR
Zugang 2023/2024
EUR
Abgang 2023/2024
EUR
Umbuchungen 2023/2024
EUR
Stand 31.01.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.988.609,59 20.293, 14.628,00 0,00 1.994.274,79
1.988.609,59 2020.293,20 14.628,00 0,00 1.994.274,79
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 129.121.647,28 5.366,30 0,00 0,00 129.127.013,58
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.282.654,94 377.009,42 348.025,46 -5.530,00 27.306.108,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.392.716,99 597.515,58 502.762,20 5.530,00 11.493.000,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.528.989,23 28.706.584,08 0,00 0,00 52.235.573,31
191.326.008,44 29.686.475,38 850.787,66 0,00 220.161.696,16
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 2.143.568,28 3.362.950,00 50.000,00 0,00 5.456.518,28
2.143.568,28 3.362.950,00 50.000,00 0,00 5.456.518,28
195.458.186,31 33.069.718,58 915.415,66 0,00 227.612.489,23
Abschreibungen
Stand 01.02.2023
EUR
Zugang 2023/2024
EUR
Abgang 2023/2024
EUR
Umbuchungen 2023/2024
EUR
Stand 31.01.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 810.381,56 113.513,20 14.628,00 0,00 909.266,76
810.381,56 113.513,20 14.628,00 0,00 909.266,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.016.000,12 3.140.062,00 0,00 0,00 77.156.062,12
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.812.819,94 1.165.507,42 348.025,46 -5.530,00 25.624.771,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.289.645,99 882.410,58 444.661,20 5.530,00 9.732.925,37
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
108.118.466,05 5.187.980,00 792.686,66 0,00 112.513.759,39
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.050.000,00 0,00 0,00 0,00 1.050.000,00
1.050.000,00 0,00 0,00 0,00 1.050.000,00
109.978.847,61 5.301.493,20 807.314,66 0,00 114.473.026,15
Buchwert
Stand 01.02.2023
EUR
Stand 31.01.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.178.228,03 1.085.008,03
1.178.228,03 1.085.008,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.105.647,16 51.970.951,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.469.835,00 1.681.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.103.071,00 1.760.075,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 23.528.989,23 52.235.573,31
83.207.542,39 107.647.936,77
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.093.568,28 4.406.518,28
1.093.568,28 4.406.518,28
85.479.338,70 113.139.463,08

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

"

An die Allguth GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Allguth GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allguth GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

München, 14.08.2024

ACCONSIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Losse, Wirtschaftsprüferin

gez. Zelaskowski, Wirtschaftsprüfer

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