Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 209012
Vorher
SMPB Beteiligungsgesellschaft mbHSattler Media Group GmbH
Eingetragen
22.8.2014
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens sowie die Erbringung von Management-Dienstleistungen und anderen Dienstleistungen, insbesondere, aber nicht ausschließlich, für verbundene Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hendrik Struckmeier
seit 8.10.2025
Geschäftsführer
Martin Koschei
seit 22.2.2021
Geschäftsführer
Ralf Büttner
seit 22.2.2021
Geschäftsführer
Matthias Rostalski
seit 22.2.2021
Prokura
Rudolf Becker
seit 22.2.2021
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Oldenburg
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sattler Group GmbH (vormals: Sattler Media Group GmbH)

Hornburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SATTLER MEDIA GROUP GMBH, HORNBURG

A. Grundlagen des Konzerns

I. Geschäftsmodell des Konzerns

Der Sattler-Konzern besteht zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 aus den Gesellschaften Sattler Media Group GmbH (nachfolgend "SMG"), Sattler Media Press GmbH (nachfolgend "SMP"), SMI Sattler Media Impress GmbH (nachfolgend "SMI"), Sattler Direct Mail GmbH & Co. KG (nachfolgend "SDM"), Sattler Direct Mail Verwaltungsgesellschaft mbH (nachfolgend "SDMV"), Sattler Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG (nachfolgend "SIV"), Sattler Premium Print GmbH (nachfolgend "SPP", vormals Druck Center Drake & Huber GmbH), Drake Vermögens GmbH (nachfolgend "DVG"), Sattler Logistic Solutions GmbH nachfolgend "SLS" (vormals: Drake Verwaltungs GmbH) und Häseler Schöneis Buchbinderei GmbH (nachfolgend "HSB"). SMG, SMP, SMI, SIV und SLS haben ihren Firmensitz in Hornburg; SDM und SDMV in Hildesheim; SPP und DVG in Bad Oeynhausen; HSB in Esterwegen.

Die Sattler Media Press GmbH ist die größte operative Gesellschaft und zugleich Mutterunternehmen des SMP-Teilkonzerns. Die SMI Sattler Media Impress GmbH dient innerhalb des Teilkonzerns SMP als Holdinggesellschaft für zukünftige Unternehmenserwerbe. Die SDM ist wiederum die operative Gesellschaft am Standort in Hildesheim; die SDMV deren persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin). Die SIV dient dem Erwerb und der Verwaltung von Immobilienvermögen; sämtliche Kommanditanteile hält die SMP. Die SPP bündelt die hinzuerworbenen Aktivitäten im Geschäftsfeld der Premium-Printprodukte und ist im Rollenoffset-, Bogenoffset- und Digitaldruck am Standort in Bad Oeynhausen tätig. Als Tochtergesellschaft von SPP bietet HSB Weiterverarbeitungsdienstleistungen für Druckereien an den Standorten Minden und Esterwegen an. Die SLS ist im Bereich e-Commerce-Logistik und Fulfillment tätig. Die DVG verwaltet und verpachtet die Betriebsimmobilien an den Standorten Bad Oeynhausen und Esterwegen an die operativen Gesellschaften.

Die Sattler Media Press GmbH versteht sich als Dienstleister für die Herstellung hochauflagiger Druckprodukte im Werbebereich. Im Rollenoffsetdruck werden an den Standorten Hornburg und Barleben hauptsächlich Zeitungsbeilagen, Magazine und Kataloge produziert. Die Sattler Direct Mail GmbH & Co. KG produziert dagegen im Digitaldruck kleinauflagige Druckprodukte sowie personalisierte Mailings. Die Sattler Premium Print GmbH erweitert das Portfolio der Unternehmensgruppe um qualitativ hochwertige geheftete und klebegebundene Magazine und Kataloge. Die Sattler Logistic Solutions GmbH lagert am Standort Zilly Waren von Webshop-Betreibern ein und konfektioniert und versendet diese.

SMP und SDM bedienen, hauptsächlich im Rahmen langjähriger Geschäftsbeziehungen, im Wesentlichen Kunden aus den Bereichen Lebensmitteleinzelhandel, Mode, Möbel, Drogerie, Automotive und Elektroeinzelhandel. SPP bedient neben Einzelhandelskunden im Wesentlichen Markenartikler, Möbel- und Automobilhersteller sowie Verlagskunden. Der überwiegende Anteil der Umsatzerlöse wird dabei in Deutschland erzielt.

II. Ziele und Strategien

Aufgrund der harten Wettbewerbssituation ist das vorrangige Ziel, die Wettbewerbsposition durch eine höchst effiziente Fertigung und verlässliche Produktions- und Logistikprozesse zu festigen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 vor allem weiterhin geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Die extremen Energiepreiserhöhungen und damit in Verbindung stehenden Verteuerungen aller Wirtschaftsgüter im Verlauf des Jahres 2022 dämpften die Konjunktur in Jahr 2023 nachhaltig. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Das kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 um 0,1 % geringer als im Vorjahr. Erstmals seit dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 war die BIP-Entwicklung somit negativ.

Die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief dabei unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %.

Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresbereich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste, Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem an Groß- und Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt.

Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen PKW-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

In der Frühjahrsprojektion ging die Bundesregierung davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 im Zuge niedrigerer Inflationsraten, geldpolitischer Lockerungen, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmender Impulse von der Außenwirtschaft langsam erholt und wieder an Dynamik gewinnt. Insgesamt wurde in der Frühjahrsprojektion für dieses Jahr mit einer Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,3 % gerechnet. Aufgrund eines statistischen Unterhangs aus dem Jahr 2023 unterzeichnet dieser Wert der jahresdurchschnittlichen Veränderung allerdings die zugrunde liegende konjunkturelle Dynamik; die dahinter liegende Verlaufsrate, die den Zuwachs des preis-, saison- und kalenderbereinigten BIP im vierten Quartal zum Vorjahresquartal ausweist, liegt mit knapp 1 % deutlich höher. Im kommenden Jahr dürfte sich die Erholung stabilisieren und die deutsche Wirtschaft im Jahresdurchschnitt mit einer Rate von 1,0 % weiter expandieren.

Auch für die deutsche Druck- und Medienindustrie war das Jahr 2023 erneut kein leichtes Jahr. Die massiven Energiepreissteigerungen im Laufe des Jahres 2022, ausgelöst durch den Krieg in der Ukraine, zogen ebenfalls massive Preiserhöhungen bei den Druckerzeugnissen nach sich, welche ihren Peak im 4ten Quartal 2022 erreichten. Durch diesen historischen Preisanstieg in kürzester Zeit und die damit in Verbindung stehende Unplanbarkeit von Budgets, wurden seitens der Abnehmer massenhaft Volumina gestrichen. Tageszeitungen verringerten ihre Umfänge, Verlage strichen eine Vielzahl an Verkaufstiteln, Bücherproduktionen kamen teilweise vollständig zum Erliegen, die Handelskonzerne verkleinerten ihre wöchentlichen Werbungen in Auflage, Format und Seitenzahl, Katalogproduktionen wurden gestrichen, die Reaktionen waren mannigfaltig. Dieser massive Nachfrageeinbruch prägte die Buchungslage in der Druckindustrie innerhalb des 1ten Halbjahres 2023.

Da sich die massiven Energiepreissteigerungen im Jahr 2022 allerdings auf nahezu jede Industrie des produzierenden Gewerbes im gleichen Maße auswirkten, zeigte sich branchenübergreifend ein ähnliches Bild. In der Folge sank der allgemeine Energiebedarf und somit die Nachfrage. Die Preisrally am Energiemarkt war gestoppt, die Unsicherheit in Wirtschaft und Bevölkerung ob der ausreichenden Versorgung mit Energie fand ihr Ende. Die Preise am Energiemarkt unterliefen einer deutlichen Preiskorrektur innerhalb des 1ten Quartals 2023, welches sich seit dem 2ten Quartal 2023 auf einem bis heute anhaltendem Niveau einpendelte.

Einhergehend mit der Preiskorrektur am Energiemarkt sowie dem dadurch ausgelösten Nachfragerückgang, fielen innerhalb des 1ten Quartals 2023 ebenfalls die Rohstoff- und Erzeugerpreise. Im Gegensatz zu den Energiepreisen vollzogen sich die Korrekturen bei den Rohstoff- und Erzeugerpreisen jedoch mit Verzögerungen und in kleineren Schritten. Der Impuls auf die Belebung der Nachfrage blieb dementsprechend zunächst aus.

Die 2te Jahreshälfte hingegen wurde durch zwei wesentliche Effekte eingeleitet, welche den weiteren Verlauf der wirtschaftlichen Entwicklung innerhalb der Druckindustrie maßgeblich bestimmten. Zum einen erreichten die Rohstoff- und Erzeugerpreise das Niveau der tatsächlichen Energiebeschaffungskosten. Zum anderen setzten die zurückgegangenen Konsumausgaben die Werbetreibenden unter Druck, mehr Ausgaben in die Kundenkommunikation zu investieren. In der Folge füllten sich die Auftragsbücher der Druckdienstleister, was einen Ausgleichseffekt der ersten schwachen Jahreshälfte nach sich zog.

Die seit Jahren stattfindende Strukturanpassung in der deutschen Druck- und Medienwirtschaft war somit auch 2023 nicht abgeschlossen. Die Folgen der sinkenden Auflagen von gedruckten Zeitungen, Zeitschriften und Büchern sowie die Zurückhaltung der Werbeinvestitionen war eine weiterhin rückläufige Produktionstätigkeit innerhalb der Druckindustrie und damit verbunden eine sich stetig vermindernde Anzahl von Druckunternehmen und Beschäftigten. Die Druck- und Medienwirtschaft befindet sich somit erneut in einem schrumpfenden Marktumfeld und ist einem enormen Wettbewerb ausgesetzt, der sich u. a. in Form von sinkenden Erzeugerpreisen für Druckereileistungen sowie einer hohen Anzahl von Insolvenzfällen zeigt.

II. Geschäftsverlauf des Konzerns

Wirtschaftlicher Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Sattler Media Group Konzerns im Geschäftsjahr 2023 war in den Druck- und Medienbetrieben (SMP, SPP, SDM und HSB) durch die massiven Preissteigerungen (insbes. Papier und Energiekosten) innerhalb des Jahres 2022 stark belastet. In der ersten Jahreshälfte waren wir mit einer schwachen, branchenübergreifenden Nachfrage konfrontiert. Die Verunsicherung der Kundschaft sowie die weiterhin hohen Einkaufspreise führten zu Zurückhaltung, welche letztlich mit deutlich rückläufigen Preisentwicklungen in der zweiten Jahreshälfte abgelegt wurde und in der Produktion zu nahezu Vollauslastung führte.

Da diese Kostensteigerungen zu großen Teilen an unsere Kunden weitergegeben werden konnten, resultiert in Verbindung mit der im Jahresdurchschnitt ordentlichen Auslastung in Summe ein zufriedenstellendes Vorsteuerergebnis 2023 vor dem Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss in Höhe von +2,4 Mio. Euro (2022: +3,6 Mio. Euro) im Konzern. Das Konzernjahresergebnis nach Steuern beträgt +1,15 Mio. Euro.

Das Konzernergebnis war dabei belastet durch die Übernahme des im Frühjahr 2023 erworbenen Geschäftsbetriebs der insolventen BOREK Media GmbH, welcher seitdem als Sattler Logistic Solutions GmbH fortgeführt, in die Gruppe integriert und saniert wird, sowie dem Erwerb der Geschäftsanteile an der Bernd Häseler Buchbinderei GmbH, welche seinerseits wiederum den Geschäftsbetrieb der insolventen Schöneis GmbH übernommen hat, und seitdem beide Betriebe unter der Firmierung Häseler Schöneis Buchbinderei GmbH fortführt.

Die in den Vorjahren umgesetzten Maßnahmen zur Kostenoptimierung wurden auch im Jahr 2023 konsequent weitergeführt.

Insgesamt wurden 6,4 Mio. Euro in Sachanlagen investiert, um zukünftig effizienter und flexibler fertigen zu können. Die Kapazitäten wurden in Teilbereichen ausgeweitet, um kurzfristige und neue kundenseitige Anforderungen abdecken zu können.

Im Ergebnis verlief die Geschäftsentwicklung auch im Jahr 2023 trotz der Belastungen auf der Beschaffungsseite sehr zufriedenstellend.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Gesamtumsatz von 116,6 Mio. Euro erreicht (2022: 116,9 Mio. Euro).

Dies entspricht einer Minderung gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. Euro bzw. 0,3 %.

Produktion

Unsere operative Gesamtleistung lag im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei 116,9 Mio. Euro (2022: 116,8 Mio. Euro).

Unverändert war der mit weitem Abstand größte Anteil der genutzten Druckkapazität mit der Herstellung von Zeitungsbeilagen belegt. Darüber hinaus wurden Magazine, Rätselhefte, TV-Zeitschriften und Kataloge produziert.

Bereinigt um die Effekte aus den preisbedingt um etwa 4,8 Mio. Euro reduzierten Materialaufwendungen gegenüber dem Vorjahr ist das Produktionsvolumen bei konstantem Umsatzniveau in Folge der getätigten Zukäufe weiter gewachsen.

Beschaffung

Die Materialaufwandsquote (vgl. 1)) lag im Geschäftsjahr 2023 bei 59,3 % und hat sich damit preisbedingt gegenüber dem Vorjahr (63,5 %) deutlich verringert.

Die Quote für Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (vgl. 2)) verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 von 59,4 % (2022) auf 53,3 %. Die Quote für bezogene Leistungen (vgl. 3)) lag im Berichtsjahr mit 5,9 % etwa 2,2 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (2022: 4,1 %), was insbesondere auf die im Rahmen der Übernahme hinzugekommenen Beförderungsleistungen bei SLS zurückzuführen ist.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Berichtsjahr auf 15,5 Mio. Euro. Die Quote lag bei 13,2 % (vgl. 4)) (2022: 14,8 %).

Unsere Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 hatte der Konzern der Sattler Media Group GmbH (inkl. Aushilfen und Auszubildende, exkl. Geschäftsführer) durchschnittlich 623 Beschäftigte (Geschäftsjahr 2022: 478 Beschäftigte). Die Geschäftsführung im Konzernmutterunternehmen bestand im Berichtsjahr aus zwei Geschäftsführern.

Der auf das Geschäftsjahr entfallende Personalaufwand betrug 26,4 Mio. Euro (Geschäftsjahr 2022: 21,3 Mio. Euro). Die Personalaufwandsquote (vgl. 5)) lag bei 22,6 % (2022: 18,3 %) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden keine Pensionen gezahlt. Es bestehen auch in Zukunft keine Pensionsansprüche.

Im Berichtsjahr wurden verschiedene Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durchgeführt. Im Mittelpunkt standen dabei Maßnahmen zur Qualifikation in den Bereichen Vertrieb, Arbeitsvorbereitung und Technik.

III. Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage zum 31. Dezember 2023

a) Ertragslage

Das Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2023 vor Ertragsteuern und vor dem Anteil anderer Gesellschafter beträgt 2,4 Mio. Euro (2022: 3,6 Mio. Euro.). Unter Berücksichtigung des Ertragsteueraufwands in Höhe von 0,8 Mio. Euro (2022: 0,7 Mio. Euro) und des Anteils anderer Gesellschafter in Höhe von 0,4 Mio. Euro (2022: 0,5 Mio. Euro) ergibt sich insgesamt ein Konzernjahresüberschuss von 1,15 Mio. Euro (2022: 2,4 Mio. Euro).

b) Finanzlage

(1) Kapitalstruktur

Der Konzernjahresüberschuss in Höhe von 1,15 Mio. Euro sowie der Anteil der nicht beherrschenden Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss in Höhe von 0,4 Mio. Euro, unter Berücksichtigung einer Ausschüttung i.H.v. TEUR 98, erhöhen das Eigenkapital. Unter Einbezug des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter in Höhe von 0,5 Mio. Euro beträgt die Eigenkapitalquote nunmehr 33,9 % (Vorjahr: 32,9 %). Das Eigenkapital unter Einbezug des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter beläuft sich auf 19,7 Mio. Euro (Vorjahr: 18,2 Mio. Euro). Die langfristig dem Konzern zur Verfügung stehenden Finanzmittel summieren sich ohne Betrachtung der Bankverbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Eigenkapitals sowie unter Einbezug des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter sowie 50 % des ausgewiesenen Sonderpostens auf ca. 20,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Dies entspricht bezogen auf die Bilanzsumme einer Quote von 35,6 % (Vorjahr: 34,8 %).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,1 Mio. Euro auf 8,5 Mio. Euro.

Der Bilanzposten Sonstige Verbindlichkeiten beinhaltet Mietkaufdarlehen in Höhe von 7,3 Mio. Euro (Vorjahr 6,7 Mio. Euro) sowie Nachrangdarlehen in Höhe von 0,4 Mio. Euro.

Die Verbindlichkeiten in Summe haben sich von 30,8 Mio. Euro im Vorjahr um 0,7 Mio. Euro auf 30,1 Mio. Euro verringert.

(2) Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen im Umfang von TEUR 6.737 getätigt, davon in:

Immaterielle Vermögensgegenstände: TEUR 345

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden

Grundstücken: TEUR 1.028
Technische Anlagen und Maschinen: TEUR 3.611
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: TEUR 991
Anlagen im Bau: TEUR 762

Den Investitionen sowie den konsolidierungskreisbedingten Netto-Zugängen in Höhe von 0,1 Mio. Euro stehen im Jahre 2023 Abschreibungen in Höhe von 5,3 Mio. Euro sowie Netto-Abgänge in Höhe von 0,6 Mio. Euro gegenüber.

(3) Liquidität

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro). Zusätzlich sind zum Stichtag Kontokorrentlinien im Umfang von 6,2 Mio. EUR nicht in Anspruch genommen.

Der Netto-Cash-Flow beträgt im Geschäftsjahr 2023 +1,7 Mio. Euro und setzte sich wie folgt zusammen:

Cash-Flow aus der laufenden Tätigkeit + 7,1 Mio. Euro
Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit - 5,2 Mio. Euro
Cash-Flow aus der Finanzierung - 0,3 Mio. Euro
Konsolidierungskreisbedingte Änderung + 0,1 Mio. Euro

c) Vermögenslage

Der Konzern weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine Bilanzsumme von 58,0 Mio. Euro (Vorjahr: 55,4 Mio. Euro) aus. Das Eigenkapital beträgt inkl. des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter nominal 19,7 Mio. Euro. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rd. 33,9 % (Vorjahr: rd. 32,9 %). Die langfristig dem Konzern zur Verfügung stehenden Eigenmittel summieren sich unter Berücksichtigung des Eigenkapitals sowie 50 % des ausgewiesenen Sonderpostens auf ca. 20,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Die Eigenmittelquote beträgt somit 35,6 % (Vorjahr: 34,8 %).

Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens beträgt 61,3 % (= 35,6 Mio. Euro) gegenüber 62,6 % (= 34,6 Mio. Euro) im Vorjahr. Davon entfallen auf Grund und Boden sowie Gebäude 17,6 Mio. Euro (Vorjahr: 17,3 Mio. Euro) und auf Technische Anlagen und Maschinen 14,5 Mio. Euro (Vorjahr: 13,9 Mio. Euro).

Bei den wesentlichen Positionen im Umlaufvermögen handelt es sich um die Vorräte in Höhe von 8,6 Mio. Euro (Vorjahr: 10,7 Mio. Euro) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10,0 Mio. Euro (Vorjahr: 8,3 Mio. Euro).

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Die Auftragslage im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 hat sich im Vergleich zum Vorjahr, welches nachfrageseitig insbesondere durch hohe Einkaufspreise für Papier und Energie belastet war, wieder erholt. Dagegen haben höhere Kosten insbesondere in den Bereichen Personalaufwand und Zinsaufwand das Ergebnis belastet, sodass das erste Halbjahr in Summe auf dem Vorjahresniveau liegt und ein leicht positives Konzernvorsteuerergebnis erreicht werden konnte. Für das Gesamtjahr 2024 erwarten wir ebenfalls ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir insgesamt von einer gegenüber Vorjahr leicht verbesserten Auslastungssituation aus, durch welche die höheren Kosten in den Bereichen Personal und Zinsen kompensiert werden. Wir erwarten somit ein weiterhin durch negative Ergebnisbeiträge der in 2023 übernommenen Gesellschaften SLS und HSB belastetes positives Konzernergebnis in Höhe von +1,0 bis +1,5 Mio. Euro, wobei der Umsatz leicht über Vorjahresniveau erwartet wird.

Im Geschäftsjahr 2024 haben wir durch den Zukauf der Primus International Printing GmbH einen Betrieb für die Herstellung kleinauflagiger Drucksachen übernommen, welcher die Unternehmensgruppe zusätzlich durch einen etablierten Online-Vertriebskanal erweitert.

Für das kommende Jahr sind nach aktuellem Stand Investitionen im Umfang von ca. 7,5 Mio. EUR in energieeffizienzsteigernde Maßnahmen sowie Druck- und Weiterverarbeitungstechnik vorgesehen, die teilweise aus dem laufenden Cash-Flow und teilweise über die üblichen Finanzierungsformen abgebildet werden.

Während die Umsatzprognose des Vorjahres im Geschäftsjahr 2023 mit 116,6 Mio. Euro bestätigt werden konnte, wurde die Ergebnisprognose von +1,5 bis +1,7 Mio. Euro für das Berichtsjahr mit 1,15 Mio. Euro aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen leicht verfehlt.

II. Chancen- und Risikobericht

Der Konzern hat geeignete Maßnahmen getroffen, um frühzeitig den Fortbestand des Konzerns gefährdende Entwicklungen erkennen zu können.

Mit der Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN EN ISO 50001 hat sich der Konzern zu einem effizienten Einsatz von Energie bekannt. Damit wurde sowohl eine Festigung der Wettbewerbsposition erreicht als auch bislang Einsparungen bei der inzwischen abgeschafften EEG-Umlage und für die folgenden Geschäftsjahre Ersparnisse bei der Stromsteuer realisiert.

Aus den jährlichen Budgetplanungen werden Maßnahmen und Ziele entwickelt, die monatlich kontrolliert und analysiert werden. Die Verantwortlichen aller Funktionsbereiche berichten auch während des Monats bei sich abzeichnenden gravierenden Fehlentwicklungen, so dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Dies betrifft insbesondere die Kosten- und Deckungsbeitragsentwicklung. Die Liquidität wird durch eine Wochen- und Jahresplanung gesteuert. Das Forderungsmanagement zur Überwachung von Forderungsausfallrisiken ist durch wöchentliche Aktivitäten straff organisiert.

Wesentliche Zinsänderungsrisiken liegen durch entsprechende Vereinbarungen mit den Finanzierern derzeit nicht vor.

Der Ukraine-Krieg stellt weiterhin ein Risiko dar, dem der Konzern jedoch bei einer erneuten Verschärfung mit den bereits erprobten Instrumenten begegnen würde.

Die strategischen Risiken liegen in der Vergleichbarkeit der Wertschöpfung mit in- und ausländischen Rollendruckern. Das Unternehmen arbeitet daher mit Nachdruck daran, neue Produktentwicklungen zu generieren und die Wettbewerbsfähigkeit der vorhandenen Druckmaschinen durch gezielte Investitionen weiter zu verbessern.

Unsere Aktivitäten werden sich auch zukünftig darauf konzentrieren, die Produktivität zu erhöhen, die Produktionsstabilität zu optimieren und die Produktionssteuerung weiterhin zu verbessern.

Der Eintritt großvolumiger Rollenoffsetmaschinen in den Markt hat zusätzliche Druckkapazitäten in den Markt gebracht und zu einer weiteren Verschärfung der Wettbewerbssituation geführt. Diese Situation ist Risiko und Chance zugleich. Die zusätzlichen Druckkapazitäten üben Druck auf die Marktpreise aus. Der dadurch entstehende Margendruck konnte im Geschäftsjahr 2023 jedoch weitestgehend durch die Weiterführung des vor Jahren erfolgreich umgesetzten Vertriebs- und Produktionskonzeptes kompensiert werden. Vorteilhaft ist, dass wir uns in diesem Zuge mit unseren kleineren und flexibleren Druckmaschinen auf die für uns passenden Produkte mit vielen Wechseln und Eindrucken konzentrieren können, so dass wir davon ausgehen, diesen Margendruck auch 2024 zu kompensieren.

Die operativen Risiken liegen im Materialeinkauf und der Fremdvergabe. Nach wie vor gilt es, sowohl Volumen zu sichern als auch Preissteigerungen entgegenzuwirken. Diesen Risiken begegnen wir durch Jahreskontrakte und einer Konzentration auf wenige, wichtige strategische Partner. Weiterhin wurde die Verarbeitungstiefe innerhalb der Gruppe durch Unternehmenszukauf im Bereich Weiterverarbeitung erhöht.

Der Konzern hat sich als wichtiger Partner für große Handelsunternehmen positioniert. Er zeichnet sich durch die langjährige Erfahrung in der Abwicklung komplexer, terminsensibler Aufträge sowie das umfangreiche Produktangebot und die enge Verzahnung der verschiedenen Geschäftsfelder aus. Die Kunden genießen den Vorzug, von einem Dienstleister über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg betreut zu werden.

Die Produkte werden in hohen Auflagen mit vielfältigen Produktionsvarianten industriell gefertigt. Der Durchsatz ist entsprechend hoch. Der schlanke Betrieb und die Konzentration auf Kernkompetenzen sichern eine attraktive Marktposition. Sofern die umgesetzte Vertriebs-/Produktionsstrategie konsequent und erfolgreich weitergeführt wird, sind Risiken aus der allgemeinen Geschäftsentwicklung, die den üblichen Rahmen übersteigen, derzeit nicht bekannt.

Das Konzerneigenkapital beträgt unter Einbezug des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter zum 31. Dezember 2023 ca. 19,7 Mio. Euro (Vorjahr: 18,2 Mio. Euro). Die Eigenmittel des Konzerns summieren sich unter Berücksichtigung des Eigenkapitals, des passiven Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung mit Eigenkapitalcharakter sowie 50 % des ausgewiesenen Sonderpostens auf ca. 20,7 Mio. Euro (Vorjahr: 19,3 Mio. Euro). Dies entspricht einer Eigenmittelquote von 35,6 % (Vorjahr: 34,8 %). Trotz der erheblichen Herausforderungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges konnten wir unsere solide Eigenmittelbasis somit weiter verbessern und unsere Wettbewerbsposition erneut stärken. Zudem zeigt die positiv abgeschlossene Ausschreibungsphase für das Jahr 2024 unsere gestärkte Marktpositionierung und lässt uns optimistisch in die Zukunft blicken.

D. Verantwortung für die Umwelt

Als ein europaweit tätiger Konzern im Bereich der Print-Medien sehen wir uns verpflichtet, im Einklang mit der Umwelt zu produzieren. Der Umweltschutz muss als Prozess von allen Mitarbeitern sowie den Führungskräften dauerhaft gelebt werden und ein Teil der Konzernphilosophie sein. Dieser Verpflichtung kommen wir nach, indem wir den aktiven Umweltschutz als eines unserer Unternehmensziele festgeschrieben haben.

Mit der Zertifizierung der SMP nach DIN EN ISO 50001 im Geschäftsjahr 2012, den im kontinuierlichen Drei-Jahres-Rhythmus erfolgten Rezertifizierungen und den weiter vorangetriebenen Effizienz-Verbesserungen haben wir unseren Bemühungen um einen schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen weiteren Nachdruck verliehen. In diesem Zusammenhang verpflichten wir uns zur Anwendung der besten verfügbaren und wirtschaftlich vertretbaren Technologie. Im Jahr 2024 erfolgt eine unternehmensgruppenweite Matrix-Rezertifizierung für die Produktionsstandorte Bad Oeynhausen, Hildesheim, Hornburg und Barleben.

Wir haben die Zertifizierung nach dem FSC-CoC Standard in unsere internen Prozessabläufe eingeführt. Durch die Verwendung von FSC-Papier unterstützen wir eine weltweit verbesserte Bewirtschaftung der Wälder. Das Holz für FSC-zertifizierte Papiere stammt aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. Diese wird regelmäßig überprüft und muss umweltgerecht, sozialverträglich und wirtschaftlich tragfähig erfolgen.

Durch die Prozesskette der Papierherstellung, den Papiertransport, den Druck und die Auslieferung der Erzeugnisse entstehen Treibhausgas-Emissionen. Unser Ansatz ist hierbei die vollständige Kompensation dieser Co2-Emissionen durch Förderung von Umweltprojekten. In diesen Projekten wird u.a. die Gewinnung natürlicher Energiequellen gefördert, die einen Ausgleich zur entstandenen Menge schaffen. Kein neuer Ansatz, jedoch entstehen diese Quellen zusätzlich und nur durch unterschiedliche Projekte in verschiedenen Schwellenländern der Erde. Die Projekte sind zugelassen, TÜV-zertifiziert und öffentlich einsehbar. Mit den Lösungen von First Climate können Unternehmen Emissionen ausgleichen, die durch die Herstellung, die Nutzung und die Entsorgung bzw. Verwertung ihrer Erzeugnisse entstehen. Das Ergebnis ist ein klimaneutrales Produkt. Weiterführende Informationen erhalten sie unter www.firstclimate.com.

E. Fazit der Geschäftsleitung

Durch erhebliche Anstrengungen konnten wir die Herausforderungen im Geschäftsjahr 2023 meistern. Die Summe der vorgenommenen Maßnahmen verbesserte die positive Geschäftsentwicklung. Wir sehen den Konzern mit einer nominal erheblich verbesserten Eigenkapitalausstattung deutlich gestärkt für die Zukunft aufgestellt. Die durchgeführten und geplanten Investitionen werden die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Flexibilität und vielfältigen Möglichkeiten der Produktionskapazitäten weiter stärken.

 

Hornburg, den 11. Dezember 2024

Geschäftsführung Sattler Media Group GmbH

Martin Koschei

Ralf Büttner

1) Materialaufwand / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung)

2) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung)

3) Aufwendungen für bezogene Leistungen / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung)

4) Sonstige betriebliche Aufwendungen / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung)

5) Personalaufwand / (Umsatzerlöse + Bestandsveränderung)

KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

SATTLER MEDIA GROUP GMBH, HORNBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 35.573.546,64 34.612.592,45
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 515.167,00 421.056,50
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 515.167,00 421.056,50
II. Sachanlagen 34.138.379,64 33.271.535,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.573.412,50 17.339.821,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.508.626,49 13.887.969,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.265,29 1.364.779,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.075,36 678.966,07
III. Finanzanlagen 920.000,00 920.000,00
Ausleihungen an nahe stehende Unternehmen 920.000,00 920.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 22.298.864,26 20.674.622,12
I. Vorräte 8.639.237,43 10.710.713,82
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.967.684,36 8.614.188,86
2. Unfertige Erzeugnisse 1.981.282,82 1.470.872,83
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 606.627,80 610.652,13
4. Geleistete Anzahlungen 83.642,45 15.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.071.363,06 9.066.593,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.983.400,20 8.304.318,27
2. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen 59.943,11 45.223,11
3. Forderungen gegen Gesellschafter 128.092,79 57.231,84
4. Sonstige Vermögensgegenstände 899.926,96 659.819,78
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.588.263,77 897.315,30
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 139.084,31 111.862,11
58.011.495,21 55.399.076,68

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 19.219.059,67 17.735.595,58
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 7.944.148,80 7.944.148,80
III. Konzernbilanzgewinn 6.332.996,90 5.180.490,24
- davon Gewinnvortrag: EUR 5.180.490,24 (Vorjahr: EUR 2.776.121,90)
IV. Nicht beherrschende Anteile 4.916.913,97 4.585.956,54
B. UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER KAPITALKONSOLIDIERUNG 469.656,09 496.622,00
- davon mit Eigenkapitalcharakter: EUR 469.656,09 (Vorjahr: EUR 496.622,00)
C. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 1.970.353,90 2.122.510,37
D. RÜCKSTELLUNGEN 4.803.626,70 2.935.775,86
1. Steuerrückstellungen 1.664.768,00 1.373.833,30
2. Sonstige Rückstellungen 3.138.858,70 1.561.942,56
E. VERBINDLICHKEITEN 30.123.068,59 30.781.810,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.527.341,60 8.616.033,31
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 774.367,18 428.520,42
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.110.567,57 11.527.530,77
4. Sonstige Verbindlichkeiten 11.710.792,24 10.209.725,95
- davon aus Steuern: EUR 1.417.997,66 (Vorjahr: EUR 656.409,66)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 38.105,04 (Vorjahr: EUR 33.117,15)
F. PASSIVE LATENTE STEUERN 1.425.730,26 1.326.762,42
58.011.495,21 55.399.076,68

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 116.612.690,32 116.921.896,55
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 279.835,12 -141.577,32
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.540.876,94 4.248.014,55
- davon Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 2.450.423,76)
4. Materialaufwand -69.282.166,12 -74.119.305,05
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -62.342.774,76 -69.350.255,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.939.391,36 -4.769.049,60
5. Personalaufwand -26.406.732,16 -21.307.106,11
a) Löhne und Gehälter -21.724.637,21 -17.613.395,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.682.094,95 -3.693.711,00
- davon für Altersversorgung: EUR 44.764,34 (Vorjahr: EUR 32.265,31)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -5.289.663,38 -4.291.670,69
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -15.467.759,12 -17.255.078,16
- davon Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.117.425,94)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 14.720,00 14.720,00
- davon von nahe stehenden Unternehmen: EUR 14.720,00 (Vorjahr: EUR 14.720,00)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.769,62 829,76
- davon von Gesellschaftern: EUR 998,45 (Vorjahr: EUR 402,53)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -488.986,65 -357.523,37
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -841.604,52 -739.901,98
- davon passive latente Steuern: EUR 98.967,84 (Vorjahr: EUR -167.581,43)
12. Ergebnis nach Steuern 1.673.980,05 2.973.298,18
13. Sonstige Steuern -92.515,97 -89.787,77
14. Konzernjahresüberschuss vor dem Anteil anderer Gesellschafter 1.581.464,08 2.883.510,41
15. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernjahresüberschuss -428.957,42 -479.142,07
16. Konzernjahresüberschuss 1.152.506,66 2.404.368,34
17. Gewinnvortrag 5.180.490,24 2.776.121,90
18. Konzernbilanzgewinn 6.332.996,90 5.180.490,24

KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

SATTLER MEDIA GROUP GMBH, HORNBURG

I. Allgemeine Erläuterungen

1. Allgemeine Angaben

Das Mutterunternehmen Sattler Media Group GmbH (nachfolgend "SMG GmbH") hat seinen Sitz in Hornburg und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Braunschweig unter der Registernummer HRB 209012 eingetragen.

2. Konsolidierungskreis

Der Konzernabschluss der SMG GmbH umfasst neben dem Mutterunternehmen nachfolgende Tochtergesellschaften, an denen die SMG GmbH als Mutterunternehmen mittel- oder unmittelbar beteiligt ist und die in den Konzernabschluss durch Vollkonsolidierung einbezogen worden sind:

Unternehmen Sitz Anteil
Unmittelbare Beteiligungen
Sattler Media Press GmbH Hornburg 75,5 %
Sattler Premium Print GmbH (vormals: Druck Center Drake & Huber GmbH) Bad Oeynhausen 100,0 %
Drake Vermögens GmbH Bad Oeynhausen 55,0 %
Sattler Logistic Solutions GmbH(vormals: Drake Verwaltungs GmbH) Hornburg (vormals:Bad Oeynhausen) 100,0 %
Mittelbare Beteiligungen
Sattler Media Press GmbH an der 100,0 %
Sattler Direct Mail GmbH & Co. KG * / ** Hildesheim 100,0 %
Sattler Direct Mail Verwaltungsgesellschaft mbH * / *** Hildesheim 100,0 %
Sattler Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG * / ** Hornburg 100,0 %
SMI Sattler Media Impress GmbH * Hornburg 100,0 %
Sattler Premium Print GmbH an der 100,0 %
Häseler Schöneis Buchbinderei GmbH Esterwegen 100,0 %

* Die Gesellschaften sind in den Konzernabschluss des Teilkonzernmutterunternehmens Sattler Media Press GmbH für das Geschäftsjahr 2023 einbezogen.

** Die Gesellschaft macht im Geschäftsjahr 2023 von der Befreiungsvorschrift des § 264b HGB teilweise Gebrauch.

*** Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftende Gesellschafterin der Sattler Direct Mail GmbH & Co. KG sowie der Sattler Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde erstmals die Häseler Schöneis Buchbinderei GmbH in den Konsolidierungskreis der Sattler Media Group GmbH einbezogen.

3. Abschlussstichtag

Der Bilanzstichtag der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen stimmt mit dem des Mutterunternehmens überein. Abschlussstichtag des Mutterunternehmens sowie der einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2023.

II. Konsolidierungsmethoden

a) Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen wurde als Vollkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB) durchgeführt. Dabei erfolgte die Verrechnung des Beteiligungsansatzes gemäß § 301 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem anteiligen Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze (Zeitwerte) zu dem Zeitpunkt, zu dem das jeweilige Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist.

b) Schuldenkonsolidierung

Die Schuldenkonsolidierung erfolgt gemäß der gesetzlichen Grundlage (§ 303 Abs. 1 HGB) durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

c) Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Erträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen.

d) Latente Steuerabgrenzung

Hierzu wird auf die Erläuterungen zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen verwiesen.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Allgemein

Der vorliegende Konzernabschluss ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden.

Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

2. Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Soweit der beizulegende Wert niedriger ist, wurde dieser angesetzt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen. Die Abschreibungen werden planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handels- und steuerrechtlichen Vorschriften ausschließlich nach der linearen Methode vorgenommen. Für die Beurteilung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von Druckmaschinen wird von eigenen Erfahrungswerten und potentiellen Wiederverkaufspreisen und nicht von den Nutzungszeiten aus der besonderen steuerlichen Abschreibungstabelle für Druckereien ausgegangen. Daraus resultieren längere Nutzungsdauern.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens (Wirtschaftsgüter im Sinne des Steuerrechts), die zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind, werden wie folgt behandelt:

Für geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 800,00) wird im Jahr des Zugangs der Abgang unterstellt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

3. Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. niedrigeren Marktpreisen am Abschlussstichtag angesetzt. In den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind Materialkosten, Fertigungskosten sowie evtl. Sonderkosten der Fertigung enthalten. Darüber hinaus werden nach Maßgabe der handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften Gemeinkostenanteile einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird gemäß dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung ausreichend Rechnung getragen.

Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, gebildet.

4. Latente Steuern

Die latenten Steuern berücksichtigen temporäre Unterschiede zwischen den Steuerbilanzwerten und den Werten, der nach deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Bilanzen sowie Unterschiede zur Steuerbilanz, die durch Konsolidierungsbuchungen entstanden sind. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der jeweilige Steuersatz der Gesellschaft zugrunde gelegt, bei der die Gründe für die latenten Steuern bestehen.

Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge werden insoweit angesetzt, wie mit einer Nutzung innerhalb der nächsten 5 Jahre gerechnet wird. Zudem sind aktive latente Steuern auf die Eliminierung konzerninterner Transaktionen gebildet worden.

Passive latente Steuern werden auf temporäre Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung gebildet.

Sich ergebende aktive und passive latente Steuern werden im Rahmen der Gesamtdifferenzenbetrachtung saldiert.

5. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Der Sonderposten umfasst Investitionszuschüsse aus G.A.-Mitteln des Landesförderinstituts und Investitionszuschüsse zur Stärkung des Investitionsklimas in Niedersachsen aus Mitteln des Landes Niedersachsen. Berücksichtigt wurden Zuschüsse zu Investitionen der Sattler Media Press GmbH der Kalenderjahre bis 2003. Im Jahr 2021 wurde zudem der Sattler Media Press GmbH ein Investitionszuschuss der NBank Hannover i.H.v. TEUR 250 gewährt, für den ein Sonderposten gebildet wurde. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände aufgelöst.

6. Steuerrückstellungen

Steuerrückstellungen sind für die Körperschaft- und Gewerbesteuer des Berichtsjahres und für Vorjahre gebildet.

7. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall gebildet und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken in ausreichender Höhe. Die Bewertung erfolgt dabei in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

8. Verbindlichkeiten

Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag.

9. Währungsumrechnung

Soweit vorhanden, werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gemäß § 256a HGB sind bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger § 253 Abs. 1 Satz 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden.

IV. Erläuterungen zum Konzernabschluss

1. Erläuterungen zur Konzernbilanz

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Konzernanlagevermögens ist aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel ersichtlich.

Die der Sattler Media Press GmbH in der Vergangenheit zugeflossenen Investitionszuschüsse werden nicht von den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abgesetzt, sondern als Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Konzernanlagevermögen passiviert. Die Verteilung erfolgte entsprechend der getätigten und geförderten Investitionen. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt in Höhe der Abschreibungen der geförderten Vermögensgegenstände.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Abgesehen von den Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen i.H.v. TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 45) haben die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände keine Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr.

c) Konzerneigenkapital

Aus der Erstkonsolidierung des unmittelbaren Tochterunternehmens Drake Vermögens GmbH resultierte ein passiver Unterschiedsbetrag. Im Berichtsjahr wurde der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 58) ergebniswirksam aufgelöst.

Die nicht beherrschenden Anteile umfassen die Beteiligung an dem Teilkonzernmutterunternehmen Sattler Media Press GmbH mit seinen Beteiligungen an dessen Tochtergesellschaften (Sattler Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG und SMI Sattler Media Impress GmbH) sowie Enkelgesellschaften (Sattler Direct Mail GmbH & Co. KG und Sattler Direct Mail Verwaltungsgesellschaft mbH) sowie die Beteiligung an der Drake Vermögens GmbH. Die nicht beherrschenden Anteile enthalten das den anderen Gesellschaftern zuzurechnende Eigenkapital sowie das den anderen Gesellschaftern zuzurechnende anteilige Jahresergebnis des Jahres 2023 der einbezogenen Unternehmen.

Hinsichtlich der Zusammenstellung und Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Konzerneigenkapitalspiegel verwiesen.

d) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen folgende Positionen:

Rückstellungen 31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Rückstellungen für Personalkosten 1.026,7 752,0
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 919,1 0,0
Rückstellungen für Kundenboni 436,9 0,0
Rückstellungen für Berufsgenossenschaft/ Schwerbehindertenabgabe 284,7 243,8
Sonstige Rückstellungen 471,5 566,1
3.138,9 1.561,9

e) Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel (Vorjahresbeträge in Klammern):

Verbindlichkeiten Gesamt
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. gegenüber Kreditinstituten 8.527,3 2.245,3 3.068,5 3.213,5
(8.616,0) (2.536,7) (3.094,4) (2.984,9)
2. Erhaltene Anzahlungen 774,4 774,4 0,0 0,0
auf Bestellungen (428,5) (428,5) (0,0) (0,0)
3. aus Lieferungen und 9.110,6 9.110,6 0,0 0,0
Leistungen (11.527,6) (11.527,6) (0,0) (0,0)
4. Sonstige 11.710,8 5.186,5 6.147,0 377,3
(10.209,7) (3.326,8) (5.715,2) (1.167,7)
30.123,1 17.316,8 9.215,5 3.590,8
(30.781,8) (17.819,6) (8.809,6) (4.152,6)

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen folgende Sicherheiten:

Eingetragene Grundschulden auf dem Grundbesitz in Barleben in Höhe von TEUR 4.800.

Eingetragene Grundschulden auf dem Grundbesitz in Hornburg in Höhe von TEUR 3.500.

Eingetragene Grundschulden auf dem Betriebsgrundstück in Hildesheim in Höhe von TEUR 2.100.

Eingetragene Grundschulden auf dem Grundbesitz in Bad Oeynhausen in Höhe von TEUR 1.600.

Eingetragene Grundschulden auf den auf dem Grundbesitz in Esterwegen in Höhe von TEUR 1.035.

Abtretung von Forderungen aus dem Grundbesitz in Esterwegen gemäß Vertrag vom 22. Mai 2023.

Globalabtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Buchstaben A bis Z) gemäß Vertrag vom 18. August 1992, 30. April 1999 und vom 31. März 2020. Die Globalabtretung mit Vertrag vom 18. August 1992 sowie vom 30. April 1999 besteht in Verbindung mit einem Sicherheitenpoolvertrag vom 18. März 2021.

Sicherungsübereignung des Warenlagers mit wechselndem Bestand gemäß Vertrag vom 15. März 2021 in Verbindung mit einem Sicherheitenpoolvertrag vom 18. März 2021.

Sicherungsübereignungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von insgesamt TEUR 16,6 gemäß Vertrag vom 30. November 2018.

Für eine Darlehensverbindlichkeit im Rahmen der sonstigen Verbindlichkeiten besteht folgende Sicherheit:

Eingetragene Grundschulden auf dem Grundbesitz in Bad Oeynhausen in Höhe von TEUR 4.000.

2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Das Geschäftsjahr des Konzerns ist das Kalenderjahr. Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember 2023. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den gleichen Abschlussstichtag.

a) Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Herstellung und dem Vertrieb von Druckerzeugnissen aller Art. Die Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten ergibt sich wie folgt:

2023
TEUR
2022
TEUR
Deutschland (Inland) 103.750,9 102.647,6
Andere EU-Länder (übriges Gemeinschaftsgebiet) 6.824,3 6.281,7
Länder außerhalb der EU (Drittland) 6.037,5 7.992,6
116.612,7 116.921,9

b) Personalaufwand

Die Personalaufwendungen umfassen Aufwendungen für Löhne und Gehälter sowie für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung. Bei der Auszahlung des Kurzarbeitergeldes an die Arbeitnehmer und dessen Erstattung durch die Bundesagentur für Arbeit handelt es sich um einen durchlaufenden Posten innerhalb der Löhne und Gehälter. Sozialversicherungsbeiträge, die auf Arbeitsausfälle während des Bezugs von Kurzarbeitergeld entfallen und die die Gesellschaft alleine zu tragen hatte, wurden von der Bundesagentur für Arbeit gemäß § 2 Abs. 1 KugV erstattet. Die Erträge aus der Erstattung werden im Personalaufwand direkt von den gezahlten Sozialversicherungsbeiträgen gekürzt.

c) Sonstige betriebliche Erträge

Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen in Höhe von TEUR 152,2 (Vorjahr: TEUR 152,2) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Vorjahr Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung aus der Versicherungsentschädigung in Folge eines Brandes an einer Maschine am Standort Barleben (TEUR 2.450,4). Dem Ertrag stehen Umsatzeinbußen während der Betriebsunterbrechung sowie entsprechende Aufwendungen für die Wiederherstellung und Abwicklung des Schadensereignisses gegenüber (TEUR 1.117,4).

Des Weiteren beinhaltet der Posten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 22,4 (Vorjahr: TEUR 16,8) sowie Erträge aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags in Höhe von TEUR 249,8 (Vorjahr: TEUR 58,5).

d) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 99,6 (Vorjahr: TEUR 72,9) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen nachfolgende sonstige finanzielle Verpflichtungen des Konzerns:

Aus Leasingverträgen ergibt sich eine Gesamtbelastung in Höhe von TEUR 728,9 die sich wie folgt aufteilt:

TEUR 347,8 für 2024

TEUR 381,1 für den Zeitraum 2025 bis 2027

2. Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer des Mutterunternehmens Sattler Media Group GmbH sind:

Herr Martin Koschei, Oldenburg

Herr Ralf Büttner, Altdorf

Herr Martin Koschei ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Ralf Büttner ist einzelvertretungsberechtigt.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 314 Abs. 3 HGB verzichtet.

3. Personalbestand

Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten ohne Geschäftsführer betrug:

2023 2022
Angestellte 143 113
Arbeiter 398 301
Aushilfen 37 29
578 437
Auszubildende 45 41

4. Honorar des Konzernabschlussprüfers

Die nachfolgende Tabelle gibt einen Überblick über das Gesamthonorar des Konzernabschlussprüfers:

2023
TEUR
2022
TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 60,5 55,5
b) Andere Bestätigungsleistungen 5,5 10,0
c) Steuerberatungsleistungen 23,8 24,0
d) Sonstige Leistungen 0,0 0,0
89,8 89,5

 

Hornburg, den 11. Dezember 2024

Geschäftsführung Sattler Media Group GmbH

Martin Koschei

Ralf Büttner

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Konsolidierungskreisbedingter Zugang
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.383.240,14 6.752,89 344.619,03 0,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.179.225,55 261.656,89 1.027.540,02 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.277.495,93 146.852,88 3.611.096,20 1.205.639,68
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.614.776,49 230.733,31 991.357,90 31.205,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 678.966,07 0,00 761.954,86 -1.236.845,57
98.750.464,04 639.243,08 6.391.948,98 0,00
III. FINANZANLAGEN
Ausleihungen an nahe stehende Unternehmen 920.000,00 0,00 0,00 0,00
101.053.704,18 645.995,97 6.736.568,01 0,00
ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.734.612,06
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 32.468.422,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 577.080,00 65.664.004,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.785,14 6.809.288,45
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 204.075,36
635.865,14 105.145.790,96
III. FINANZANLAGEN
Ausleihungen an nahe stehende Unternehmen 0,00 920.000,00
635.865,14 107.800.403,02
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Konsolidierungskreisbedingter Zugang
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Auflösungen
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 962.183,64 5.941,39 251.320,03 0,00 1.219.445,06
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.839.404,19 221.211,39 834.394,38 0,00 14.895.009,96
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.389.526,70 132.700,52 3.640.954,98 7.804,00 51.155.378,20
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.249.997,20 202.815,11 562.993,99 58.783,14 4.957.023,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
65.478.928,09 556.727,02 5.038.343,35 66.587,14 71.007.411,32
III. FINANZANLAGEN
Ausleihungen an nahe stehende Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
66.441.111,73 562.668,41 5.289.663,38 66.587,14 72.226.856,38
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 515.167,00 421.056,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.573.412,50 17.339.821,36
2. Technische Anlagen und Maschinen 14.508.626,49 13.887.969,23
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.852.265,29 1.364.779,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.075,36 678.966,07
34.138.379,64 33.271.535,95
III. FINANZANLAGEN
Ausleihungen an nahe stehende Unternehmen 920.000,00 920.000,00
35.573.546,64 34.612.592,45

KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
TEUR
2023
TEUR
2022
TEUR
Periodenergebnis 1.582 2.883
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 5.290 4.292
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 1.519 192
-/+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen -402 67
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 225 -4.359
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.080 2.313
- Gewinn aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -914 -409
- Zinserträge -17 -16
+ Zinsaufwendungen 489 358
- Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 -2.450
+ Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 1.117
+ Ertragsteueraufwand 842 740
+ Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 2.173
- Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0 -867
- Ertragsteuerzahlungen -413 -92
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.121 5.942
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -345 -63
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.484 804
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -6.392 -7.191
+ Erhaltene Zinsen 2 0
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -5.251 -6.450
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 4.315 5.263
- Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten -4.067 -4.373
- Gezahlte Zinsen -489 -358
- Gezahlte Dividenden an Gesellschafter -98 0
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -339 532
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.531 24
+ Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 160 0
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 897 873
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.588 897
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
+ Liquide Mittel 2.588 897
2.588 897

EIGENKAPITALSPIEGEL ZUM 31. DEZEMBER 2023

Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital
EUR
Gewinnrücklagen
EUR
Konzernbilanzgewinn
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 25.000,00 7.944.148,80 2.776.121,90 10.745.270,70
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 2.404.368,34 2.404.368,34
Stand am 31. Dezember 2022 25.000,00 7.944.148,80 5.180.490,24 13.149.639,04
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 1.152.506,66 1.152.506,66
Gewinnausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2023 25.000,00 7.944.148,80 6.332.996,90 14.302.145,70
Mutterunternehmen
Nicht beherrschende Anteile
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 4.106.814,47 14.852.085,17
Konzernjahresüberschuss 479.142,07 2.883.510,41
Stand am 31. Dezember 2022 4.585.956,54 17.735.595,58
Konzernjahresüberschuss 428.957,42 1.581.464,08
Gewinnausschüttungen -98.000,00 -98.000,00
Stand am 31. Dezember 2023 4.916.913,97 19.219.059,67

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sattler Media Group GmbH, Hornburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Sattler Media Group GmbH, Hornburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sattler Media Group GmbH, Hornburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Konzerns abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichend geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen der Sattler Media Group GmbH, Hornburg, unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 12. Dezember 2024

Flick Gocke Schaumburg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Ternes, Wirtschaftsprüfer

Remig, Wirtschaftsprüfer

BILLIGUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

SATTLER MEDIA GROUP GMBH, HORNBURG

Der Konzernabschluss der Sattler Media Group GmbH, Hornburg, wurde am 20. Dezember 2024 gebilligt.

Nachrichten & Medien

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