Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 2042
Vorher
Runkel G.m.b.H.
Eingetragen
15.3.1979
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
1) Der Betrieb eines Bauunternehmens insbesondere im Bereich des Hochbaus. 2) Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen, sowie alle Geschäfte auszuführen, die im Hinblick auf den vorgenannten Zweck in ihrem Interesse liegen. Sie darf Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Friedhelm Runkel
seit 12.1.2021
Prokura
Geschäftsführer
Matthias Sänger
seit 9.1.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Runkel Hochbau GmbH

Siegen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS JAHR 2023

Firma Runkel Hochbau GmbH

A. Grundlage des Unternehmens

Innerhalb der Firmengruppe wickelt die Runkel Hochbau GmbH das Generalunternehmergeschäft ab. Zusammen mit den beiden Schwestergesellschaften Runkel Fertigteilbau GmbH (zwei Betonfertigteilwerke) und Runkel Treubau GmbH (Projektentwicklung und Bauträgergeschäft) bildet die Runkel Hochbau das operative Geschäft der Firmengruppe ab.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Nachfrage im Gewerbe- und Industriebau kühlte sich nach dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine leicht ab wohingegen die Nachfrage im Wohnungsbau zusätzlich durch den rasanten Anstieg der Bauzinsen und die erheblichen Einschränkungen der öffentlichen Förderprogramme quasi zum Erliegen kam. Die folgende Grafik zeigt allerdings, dass die Bautätigkeit im Jahr 2023 nach wie vor vom Segment des Wohnungsbaus dominiert ist. Der auf nunmehr 61,0 % bereits leicht zurückgegangene Anteil sowie die Verschiebung in den Produzentengruppen vom Bauhauptgewerbe auf das Ausbaugewerbe zeigen bereits die in 2023 einsetzenden Auswirkungen der abklingenden Nachfrage. Es befanden sich offensichtlich vermehrt in den Vorjahren gestartete Projekte in der Abarbeitung wohingegen die Anzahl neu gestarteter Projekte zurückging.

Chart

Quelle: https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Zahlen_Fakten/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild-2024-A5_final.pdf

Deutlich wird die merkliche Abkühlung des Neubaugeschäfts im Bereich Wohnungsbau auch in der folgenden Grafik, wobei durch die stark zurückgehende Zahl der Baugenehmigungen keine kurzfristige Trendumkehr zu erwarten ist:

Chart

Quelle: https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Zahlen_Fakten/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild-2024-A5_final.pdf

Nach der extremen Dynamik in der Baupreisentwicklung der Jahre 2021 und 2022 entwickeln sich die übergreifenden Indizes immer noch stark nach oben. Die dort wiedergegebene Entwicklung übersteigt immer noch die eingesetzte Dynamik im Verbraucherpreisindex. In den übergreifenden Preisindizes findet die Wiedergabe der auch im Alltagsgeschäft der Bauunternehmen beobachteten Preisanstiege allerding leicht verzögert statt. Die spezifischeren Indizes für Betonstahl, Bitumen und Energie zeigten im Jahr 2023 bereits eine Trendumkehr und die Preisniveaus erholten sich leicht. Die im letzten Lagebericht schon erwartete Entwicklung ist insofern eingetreten. Der prognostizierte negative Einfluss des Preisniveaus auf die allgemeine Baukonjunktur hat sich in 2023 jedoch verstärkt.

Chart

Quelle: https://www.bauindustrie.de/fileadmin/bauindustrie.de/Zahlen_Fakten/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild/Bauwirtschaft-im-Zahlenbild-2024- A5_final.pdf

2. Geschäftsverlauf

2.1 Entwicklung der Leistung

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Gesamtleistung mit 48,8 Mio € bei ca. 119 % der geplanten Leistung und damit auf einem sehr hohen Niveau. Die nach Beginn des Ukraine-Kriegs eingetretenen erheblichen Einschränkungen in der Verfügbarkeit von Materialien haben sich im Lauf des Jahres 2023 wieder gelegt. Auf die Leistungserbringung als solche haben sich keine nennenswerten Einflüsse ergeben. Die Leistungsprognose aus dem Lagebericht zum Jahresabschluss 2022 ist insofern eingetreten.

2.2 Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 361 vorgenommen. Sie entfallen im Wesentlichen auf Investitionen / Ersatzinvestitionen in den Bereichen Finanzanlagen (TEUR 180), Fuhrpark (TEUR 150) und Büro- und Geschäftsausstattung (TEUR 31). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres lagen mit TEUR 76 etwas über dem Niveau des Vorjahres.

2.3 Unternehmensfinanzierung

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember TEUR 1.352 und ist damit um ca. 201 T€ niedriger als im Vorjahr. Unter Berücksichtigung einer um 5,1 % auf TEUR 12.832 gestiegenen Bilanzsumme (Vorjahr: TEUR 12.215) liegt die Eigenkapitalquote aktuell bei 10,5% (Vorjahr: 12,7%).

2.4 Personal

Gut entwickelt sich der Nachwuchs an Projektleitern. Hier zahlt sich die frühzeitige Einstellung einiger Jung-Ingenieure in den letzten Jahren aus, die sukzessive Projekte eigenverantwortlich abwickeln. Die Personalgewinnung etablierter Fachkräfte in allen Bereichen der technischen Vorbereitung und Betreuung der Bauaufgaben erweist sich weiterhin als schwierig. Glücklicherweise konnten dennoch einige qualifizierte Mitarbeiter eingestellt werden. Aktuell sind erfreulicherweise alle Planstellen adäquat besetzt.

3. Lage des Unternehmens

3.1 Vermögens- und Finanzlage

Die Unternehmensbeteiligungen blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert bei TEUR 2.308, die Vorräte verringerten sich nach Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen auf TEUR 1.225 (Vorjahr: TEUR 4.746), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich auf TEUR 4.769 (Vorjahr: TEUR 1.605). Die liquiden Mittel erhöhten sich auf TEUR 137 (Vorjahr: TEUR 13).

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 wurden durchweg aus eigenen Mitteln finanziert. Alle Verbindlichkeiten wurden planmäßig beglichen. Die Liquiditätslage der Gesellschaft war zu jeder Zeit geordnet und entwickelte sich weiterhin positiv.

Das Eigenkapital verringerte sich aufgrund des negativen Ergebnisses auf TEUR 1.351.

3.2 Ertragslage

Aufgrund der Laufzeiten der Projekte, die teilweise bereits vor den extremen Preisentwicklungen in den Jahren 2021 und 2022 begonnen wurden und nun zu Abrechnung kommen, hat sich das EBIT i.H.v. -162 TEUR (Vorjahr 496 TEUR) erheblich verringert und ist negativ. So konnten in den Jahren viele Nachunternehmer-Vergaben nur zu gegenüber den ursprünglich kalkulierten Budgets deutlich erhöhten Beträgen erfolgen und Projektablaufstörungen in den Jahren 2021 bis 2023 führten in einigen Projekten zu weiteren Verschlechterungen der Projektergebnisse. Teilweise führten diese Verwerfungen im Projektablauf zu Vertragsstrafe- und Schadenersatzforderungen, die nicht vollständig abgewehrt werden konnten. Insofern konnte das geplante Ergebnis nicht erreicht werden.

C. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für unsere Unternehmensplanung und -steuerung sind die Gesamtleistung - definiert als Umsatzerlöse zuzüglich Bestandsveränderungen unfertiger und fertiger Erzeugnisse - sowie das Jahresergebnis vor Ertragsteuern und die Liquidität.

D. Prognosebericht

Der Auftragsbestand für das Jahr 2024 liegt aufgrund der erheblich verschärften Marktsituation nicht zuletzt durch den Einbruch des Segments Wohnungsbau deutlich niedriger als zu Beginn des Jahres 2023, sodass mit einer Leistung deutlich unter Plan zu rechnen ist. Hier ist allerdings zu berücksichtigen, dass in 2 Arbeitsgemeinschaften Personal beigestellt wird, die nicht zu Leistungszahlen in der unternehmenseigenen Bilanz führt. Auch der Bestand an unfertigen Bauvorhaben liegt im Jahresabschluss 2023 deutlich unterhalb des Niveaus des Vorjahres. Insgesamt wird mit einem leicht negativen Ergebnis für 2024 gerechnet.

Die bereits im letzten Lagebericht angekündigten Lücken in der Auslastung des Personals im Jahr 2024 wird wohl eintreten, was sich zunächst in einem Abbau der Urlaubskonten wiederspiegeln wird. Trotz starker Bemühungen in der Auftragsbeschaffung und dem erfolgten Markenrelaunch deutet sich an, dass die Lücken nicht komplett zu schließen sein werden.

E. Ukraine-Krieg

Mit Datum vom 24. Februar 2022 begann der russische Überfall auf die Ukraine. Der bis heute andauernde russische Angriffskrieg hat teilweise gravierende Auswirkungen auf Waren- und Energielieferungen in Deutschland. Die drohenden Lieferengpässe für einige Warengruppen konnten durch frühzeitige Auftragsvergaben vermieden werden. Die dynamische Preisentwicklung der Jahre 2021 und 2022 konnte in den aktuellen Projekten nicht vollständig kompensiert werden. Die Energiepreisentwicklung (Gasbezug) kann durch einen vor dem Ereignis abgeschlossenen mehrjährigen Liefervertrag in der Firmengruppe konstant gehalten werden.

F. Chancen- und Risikobericht

Wie bereits im Vorjahr praktiziert, hat die Geschäftsleitung entsprechende Szenarien geplant, um zeitnah und angemessen auf die weitere Entwicklung reagieren zu können. Die Geschäftsleitung überwacht im Rahmen des monatlichen Controllings die Entwicklung.

Im Rahmen des Risikomanagements beobachtet die Geschäftsführung laufend die Sicherung eines Bestandes an jederzeit verfügbarer Liquidität. Zum anderen ist das Risikomanagement durch Überwachungs- und Berichtsprozesse so ausgestaltet, dass die zeitnahe Information der Geschäftsleitung über alle wesentlichen Risiken gewährleistet ist.

Aus Verbindlichkeiten / Forderungen gegenüber Lieferanten, Nachunternehmern und Banken ergeben sich keine besonderen Risiken. Aufgrund von Zinsfestschreibungen bestehen aktuell keine Zinsrisiken.

Bei Neukunden wird vor Auftragsübernahme eine Online-Auskunft eingeholt, um Ausfallrisiken abzuschätzen. Während der Auftragsdurchführung erfolgt eine permanente Online-Überwachung der Bonität und des Zahlungsverhaltens. Der Fokus des Geschäfts auf stabile und ertragsstarke Stammkunden ermöglicht eine gute Einschätzung und die Vermeidung von Risikokonzentrationen.

Es erfolgt eine wöchentliche Fortschreibung der Liquiditätsplanung.

Die Überwachung der rechtlichen Risiken obliegt unmittelbar der Geschäftsführung und der Finanzbuchhaltung, die nach Abstimmung untereinander bei Bedarf externen rechtlichen Rat einholen.

IT-Risiken werden durch die Geschäftsleitung und Finanzbuchhaltung überwacht, die auch den Einsatz von externen Spezialisten koordiniert. Vor diesem Hintergrund erfolgt zum 01.01.2023 die Übertragung der IT in ein gesichertes, regionales Rechenzentrum.

Im operativen Bereich verfügt die Runkel Hochbau GmbH ebenfalls über ein Risikomanagementsystem, das dem Unternehmen gerecht wird. Wesentliche Bestandteile sind Planungs- und Controllingprozesse, die darauf abzielen, die Geschäftsleitung in die Lage zu versetzen, frühzeitig Risiken zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen gegenzusteuern.

Die mittelfristige Entwicklung der Baukonjunktur bleibt allerdings als externer Risikofaktor. Insbesondere das Risiko einer Rezession im Segment Bau infolge der globalen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Konflikts hat erhebliches Gewicht. Diesem Risiko wird allerdings durch den Auf- und Ausbau eines diversifizierten und stabilen Netzwerks aus Stammkunden entgegengewirkt.

Zur Absicherung evtl. Haftungsrisiken der Organträger (Geschäftsführer) und leitenden Angestellten wurde im Jahr 2010 eine umfassende D&O Versicherung mit einer Deckungssumme von 2,5 Mio. EUR mit einer integrierten Rückwärtsdeckung abgeschlossen. Zusätzlich wurde eine Universalstrafrechtsschutzversicherung für alle Beschäftigten abgeschlossen.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RUNKEL HOCHBAU GMBH, SIEGEN

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 5.456.469,95 5.405.373,54
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.371,00 2.892,00
II. Sachanlagen 194.556,15 136.119,63
III. Finanzanlagen 5.260.542,80 5.266.361,91
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.184.706,20 6.702.634,32
I. Vorräte 1.225.185,12 4.745.660,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.822.586,29 1.944.033,50
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 136.934,79 12.940,09
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 22.304,30 27.936,56
I. Andere Rechnungsabgrenzungsposten 22.304,30 27.936,56
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 168.985,00 79.488,00
12.832.465,45 12.215.432,42

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 1.351.951,19 1.552.566,53
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 864.848,70 864.848,70
III. Gewinnvortrag 487.717,83 268.093,62
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss -200.615,34 219.624,21
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.704.773,00 1.047.060,00
C. VERBINDLICHKEITEN 9.771.091,26 9.609.849,93
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 4.650,00 5.955,96
12.832.465,45 12.215.432,42

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.925.915,76 4.687.370,00
2. Personalaufwand -2.683.320,26 -2.623.189,15
a) Löhne und Gehälter -2.219.096,74 -2.181.998,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -464.223,52 -441.190,29
- davon für Altersversorgung: EUR 28.993,84 (Vorjahr: EUR 29.062,25)
3. Abschreibungen -75.901,72 -71.462,03
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -75.901,72 -71.462,03
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.366.054,31 -1.514.270,87
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 15.300,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 46.350,02 10.966,37
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 46.260,02 (Vorjahr: EUR 10.876,37)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.919,87 9.003,97
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -127.783,78 -168.382,17
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -270.874,42 345.336,12
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 89.497,00 -108.284,00
- davon aktive latente Steuern: EUR 89.497,00 (Vorjahr: EUR -108.284,00)
11. Ergebnis nach Steuern -181.377,42 237.052,12
12. Sonstige Steuern -19.237,92 -17.427,91
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss -200.615,34 219.624,21

Anhang für das Geschäftsjahr JAHR

Runkel Hochbau GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Runkel Hochbau GmbH hat ihren Sitz in Siegen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegen unter HR B 2042 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Es wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB handelt und damit gemäß § 288 HGB nicht alle Angaben nach §§ 265 - 286 HGB in den Anhang aufgenommen worden sind.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für EUR 12.832.465,45 Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 Abs. 2 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde um den Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit" erweitert.

Die Gliederung der Bilanz ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB um die Posten "Geschäftsguthaben bei Genossenschaften" und "Anteile Arbeitsgemeinschaften" erweitert worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroßen Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden überwiegend nach der linearen Methode unter Beachtung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Die in 2023 angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten.

2. Vorräte

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten. Dabei werden die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB ermittelt. Von dem Wahlrecht angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung in die Berechnung der Herstellungskosten einzubeziehen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen, wird Gebrauch gemacht. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen.

3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

SIEGEN

Einzelwertberichtigungen werden in ausreichender Höhe vorgenommen.

4. Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

5. Aktive latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise sowie aus zum Geschäftsjahresende bestehenden Verlustvorträgen gemäß § 274 HGB. Für die nächsten fünf Jahre wurden von einer zu erwartenden Verlustverrechnung mit steuerlicher Gewinnen in Höhe von 100 % des zum Jahresende 2023 bestehenden Verlustvortrages ausgegangen. Der Betrag in Höhe von 168.985,00 EUR (Vorjahr: 79.488,00 EUR) ist gemäß § 285 Nr. 28 HGB ausschüttungsgesperrt.

6. Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

7. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Rückstellung für Pauschalgarantien wird wie im Vorjahr mit 0,25 % des Nettoumsatzes angesetzt.

Bei der Bewertung der Rückstellung für Nachlaufkosten erfolgt die Berücksichtigung der allgemeinen Geschäftskosten durch eine bauvorhabenbezogene Schätzung der allgemeinen Geschäftskosten nach dem Abschlussstichtag. Die Rückstellung für Nachlaufkosten ist zu Selbstkosten bewertet.

8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.150.000,00 (Vorjahr: EUR 1.130.000,00) sind Ausleihungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 150.000,00 (Vorjahr: EUR 150.000,00) enthalten.

Mit Datum vom 16. Dezember 2019 wurde mit den Firmen "Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG" in 57076 Siegen und der "W. Hundhausen Bauunternehmung GmbH" in 57076 Siegen eine weitere Bau-Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen "ARGE Johann-Moritz-Quartier" gegründet. An der v. g. Arbeitsgemeinschaft sind die drei Unternehmen zu je 1/3 beteiligt. Der Buchwert beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 25.819,11).

Mit Datum vom 08. Februar 2022 wurde mit den Firmen "Otto Quast Bauunternehmen GmbH & Co. KG" in 57076 Siegen eine weitere Bau-Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen "ARGE Siegufer" gegründet. An der v. g. Arbeitsgemeinschaft sind die zwei Unternehmen zu je 1/2 beteiligt. Der Buchwert beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 0,00.

Für den Anlagenspiegel verweisen wir auf die Anlage zu diesem Anhang.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind solche an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.177,79 (Vorjahr: EUR 112.436,91) ausgewiesen.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 610.432,81 (Vorjahr: EUR 43.236,58) handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 6.132,51 (Vorjahr: EUR 8.668,83).

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten betragen insgesamt EUR 60.187,61 (Vorjahr: EUR 425.258,57). Hiervon haben EUR 21.650,30 (Vorjahr: EUR 277.823.37) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 38.537,31 (Vorjahr: EUR 138.014,67) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditistituten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren betragen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 9.320,53).

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 51.919,53 (Vorjahr: EUR 341.299,14) handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 51.919,53 (Vorjahr: EUR 341.299,14). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 49.033,78 (Vorjahr: EUR 109.615,87).

Insgesamt bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 9.732.553,95 (Vorjahr: EUR 9.462.514,73). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen insgesamt in Höhe von EUR 38.537,31 (Vorjahr: 147.332,20). Davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (Vorjahr: EUR 9.320,53).

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 60.187,61 durch Grundschulden auf dem Grundbesitz der Fa. Christian Runkel GmbH & Co. KG besichert.

4. Haftungsverhältnisse

Es besteht ein Kreditrahmen in Höhe von TEUR 625, der unter gesamtschuldnerischer Haftung den Firmen Runkel Hochbau GmbH, Runkel Fertigteilbau GmbH und RKS Holding GmbH zur Verfügung steht. Der Kreditrahmen ist ausnutzbar als Kontokorrent, Geldmarkt, Wechseldiskont oder Avalkredit (außer Kreditbürgschaften). Es besteht weiterhin ein Rahmenkredit für Investitionsfinanzierungen in Höhe von TEUR 450. Die Inanspruchnahme beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 0,00.

Es besteht ein Avalkreditrahmen in Höhe von TEUR 3.500, der unter gesamtschuldnerischer Haftung den Firmen Runkel Hochbau GmbH, Runkel Fertigteilbau GmbH und RKS Holding GmbH zur Verfügung steht. Der Avalkreditrahmen ist in voller Höhe ausnutzbar für Gewährleistungs-, Vertragserfüllungs- und Anzahlungsbürgschaften.

Es besteht für die Firmen Runkel Hochbau GmbH, Runkel Fertigteilbau GmbH und Runkel Treubau GmbH die Möglichkeit, einen zusätzlichen Avalkreditrahmen (keine Kreditbürgschaften) von TEUR 525 gegen entsprechende Barabdeckung in gleicher Höhe in Anspruch zu nehmen. Auch hier besteht eine gesamtschuldnerische Haftung.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Mithaftung der Runkel Hochbau GmbH für Kontokorrentlinien der Runkel Fertigteilbau GmbH in Höhe von EUR 250.000 und für eine Avalkreditlinie in Höhe von TEUR 1.500, die wahlweise von den Firmen Runkel Hochbau GmbH und Runkel Fertigteilbau GmbH in Anspruch genommen werden kann.

Es besteht eine Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von TEUR 700 zur wahlweisen Ausnutzung als Kontokorrentkredit (Kreditnehmer: Runkel Hochbau GmbH und Runkel Fertigteilbau GmbH) und Avalkredit auf diversen Konten in gesamtschuldnerischer Haftung mit der RKS Holding GmbH.

Darüber hinaus besteht eine Rahmenkreditvereinbarung in Höhe von TEUR 6.800 zur Ausnutzung als Avalkredit (Kreditnehmer: Runkel Hochbau GmbH und Runkel Fertigteilbau GmbH) in gesamtschuldnerischer Haftung mit der RKS Holding GmbH.

Des Weiteren besteht ein Aval/Bürgschaftskreditrahmen bei Kautionsversicherungen in Höhe von TEUR 19.500, die unter gesamtschuldnerischer Haftung den Firmen Runkel Hochbau GmbH sowie Runkel Fertigteilbau GmbH zur Verfügung steht.

Der von der Berichtsfirma in Anspruch genommene Aval- und Bürgschaftskreditrahmen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 9.034.

Bei den Firmen Runkel Hochbau GmbH, Runkel Fertigteilbau GmbH, Runkel Treubau GmbH und RKS Holding GmbH handelt es sich um verbundene Unternehmen.

Die Inanspruchnahme schätzen wir aufgrund gegenwärtiger Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten (auch im Verbund) als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB).

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund der Pachtverträge für den betrieblichen Grundbesitz gegenüber der Firma Christian Runkel GmbH & Co. KG sowie aus verschiedenen Leasingverträgen über Fahrzeuge und Büromaschinen. Die Pachtzahlungen sind z. T. ertragsabhängig; die Leasingaufwendungen variieren in Abhängigkeit von der Anzahl der geleasten Fahrzeuge und Büromaschinen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen < 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
aus Pachtverträgen 66 66 0
aus Leasingverträgen 126 203 0
Summe 192 263 0

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen für einen Wasserschaden in einem Bauvorhaben in Höhe von TEUR 648 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 57) aus Garantieleistungen für Vorjahre enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen aus Einstellung in die Einzelwertberichtigungen zu Forderungen in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

VI. Sonstige Pflichtangaben

1. Anzahl der Beschäftigten

Im Jahresdurchschnitt hat die Gesellschaft 31 Angestellte und einen Auszubildenden beschäftigt.

2. Mitglieder der Geschäftsführung

Geschäftsführer waren zum Stichtag:

- Herr Marc Alexander Runkel (B.Sc.), Siegen

- Herr Dipl.-Ing. Matthias Sänger, Wilnsdorf

Alle Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtig. Herr Marc Alexander Runkel ist zudem von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Beteiligungsverhältnisse

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname, Sitz: Anteilshöhe: Jahresergebnis 2023:
EUR
Eigenkapital zum 31.12.2023:
EUR
IPS Immobilien Projekte Siegerland GmbH 25,00 % -211.124,61 3.673.435,72
ARGE Johann-Moritz-Quartier * 33,33 %
ARGE Siegufer * 50,00 %

* § 286 Abs. 3 S. 2 HGB wird angewendet

4. Bezüge der Geschäftsführer

Die Angabe der Gesamtbezüge für Mitglieder der Geschäftsführung und frühere Mitglieder gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

5. Nachtragsbericht - Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es bestehen keine besonderen Vorgänge nach dem Bilanzstichtag.

6. Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Ergebnisses

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen das Jahresergebnis 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.859,17 0,00 0,00 0,00 125.859,17
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 52.170,86 969,75 0,00 0,00 53.140,61
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 600.797,99 180.332,55 112.257,73 0,00 668.872,81
652.968,85 181.302,30 112.257,73 0,00 722.013,42
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.130.000,00 180.000,00 160.000,00 0,00 1.150.000,00
Beteiligungen 2.307.542,80 0,00 0,00 0,00 2.307.542,80
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.800.000,00 0,00 0,00 0,00 1.800.000,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.000,00 0,00 0,00 0,00 3.000,00
Anteile an Arbeitsgemeinschaften 25.819,11 0,00 25.819,11 0,00 0,00
5.266.361,91 180.000,00 185.819,11 0,00 5.260.542,80
6.045.189,93 361.302,30 298.076,84 0,00 6.108.415,39
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 122.967,17 1.521,00 0,00 124.488,17
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 26.833,49 2.702,00 0,00 29.535,49
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 490.015,73 71.678,72 63.772,67 497.921,78
516.849,22 74.380,72 63.772,67 527.457,27
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an Arbeitsgemeinschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
639.816,39 75.901,72 63.772,67 651.945,44
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.371,00 2.892,00
II. Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 23.605,12 25.337,37
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.951,03 110.782,26
194.556,15 136.119,63
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.150.000,00 1.130.000,00
Beteiligungen 2.307.542,80 2.307.542,80
Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.800.000,00 1.800.000,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.000,00 3.000,00
Anteile an Arbeitsgemeinschaften 0,00 25.819,11
5.260.542,80 5.266.361,91
5.456.469,95 5.405.373,54

 

Siegen, den 28. November 2024

Marc Alexander Runkel, B.Sc.

Dipl.-Ing. Matthias Sänger

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023: 28. November 2024

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Runkel Hochbau GmbH, Siegen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Runkel Hochbau GmbH, Siegen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Runkel Hochbau GmbH, Siegen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 28. November 2024

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Dipl.-Kfm. H. Wacker, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss (Auszug)

Runkel Hochbau GmbH, Siegen

Unter Verzicht auf die Wahrung sämtlicher gesetzlicher oder satzungsmäßiger Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung fasst die alleinige Gesellschafterin hiermit die folgenden Gesellschafterbeschlüsse:

Der Jahresfehlbetrag 2023 der Firma Runkel Hochbau GmbH in Höhe von EUR 200.615,34 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Das Gewinnvortragskonto beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 487.717,83. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 287.102,49.

 

Siegen, den 28. November 2024

RKS Holding GmbH

vertreten durch Marc Alexander Runkel

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

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