Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 89228
Vorher
Interleasing S.H. GmbHWLP Leasing Service GmbH
Eingetragen
17.7.1985
Branche
Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels CarsharingVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tSonstige Vermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Leasinggeschäfte mit Waren aller Art, insbesondere mit Kraftfahrzeugen sowie erforderliche und/oder übliche Hilfs-, Dienst- und Nebengeschäfte, letztere für sich sowie als Dienstleister für Dritte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Martina Duckert
seit 27.10.2025
Prokura
Michael Pupala
seit 26.5.2025
Prokura
Swen Scholtyssek
seit 8.5.2025
Prokura
Markus Steuernagel
seit 13.2.2020
Prokura
Prokura
Matthias Sprank
seit 1.6.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
2000000
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BDK Leasing und Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I. Geschäftsmodell

Die BDK Leasing und Service GmbH ("BDK LS") ist eine Tochtergesellschaft der ALD Lease Finanz GmbH ("ALD LF") und über diese in den Bereich Retail, Mobility & Leasing Services der Societe Generale S.A., Paris, Frankreich, eingebunden, die mit mehr als 117.000 Beschäftigten in über 60 Ländern seit fast 160 Jahren Unternehmen, institutionellen Kunden und Privatkunden ein breites Feld von Produkten und Finanzdienstleistungen bietet.

Die BDK LS erbringt vorwiegend Dienstleistungen für Unternehmen der Societe Generale im Bereich Rechnungswesen und Controlling, im Bereich des Kreditrisiko- und Forderungsmanagements sowie im Bereich IT und Organisation.

Daneben werden in der BDK LS einzelne Leasinggeschäfte abgewickelt, die durch die ALD LF eingeworben und an die BDK LS vermittelt wurden. Die Abwicklung des Leasingbestandes erfolgt bis auf den Bereich Rechnungswesen und Forderungsmanagement durch Mitarbeiter der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH ("BDK"). Ab dem Geschäftsjahr 2024 werden keine neuen Leasingverträge mehr abgeschlossen. Entsprechend hat die Gesellschaft die Rückgabe der Erlaubnis gegenüber der BaFin angezeigt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Das Jahr 2023 war nunmehr das vierte Jahr in Folge, das von einer Krisensituation geprägt war. Nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie in den Jahren 2020 und 2021 entwickelten sich Lieferengpässe auch von Kraftfahrzeugen. Im Jahr 2022 wurden diese durch den Krieg in der Ukraine verschärft. In den Jahren 2022 und 2023 stieg die Inflation deutlich an und die EZB begann, darauf mit massiven Zinserhöhungen zu reagieren. Dies wiederum verursachte einen deutlichen Rückgang der privaten Nachfrage und des Konsums.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau.

Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %).

In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.

Das schwierige konjunkturelle Umfeld hatte Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. So stieg die durchschnittliche Arbeitslosenquote auf 5,7 % (2022: 5,3 %). Die Bundesagentur für Arbeit schätzt die jahresdurchschnittliche Kurzarbeiteranzahl auf noch 0,22 Millionen (2022: 0,43 Millionen).

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, fiel die Inflationsrate für 2023 damit etwas geringer aus als im Jahr zuvor (+6,9 %).

Besonders stark erhöhten sich die Preise für Nahrungsmittel (+12,4 %), Preise für Energieprodukte erhöhten sich um 5,3 %. Die Preise für Fahrzeugen stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,3 %.

Bereinigt um statistische Sondereffekte hat die Creditrefrom erstmals seit 2019 einen Überschuldungszuwachs bei Verbrauchern ermittelt. Die Überschuldungsquote ist zwar auf 8,15 % nach 8,48 % im Jahr 2022 gesunken. Dies resultiert jedoch ausschließlich aus der Verkürzung der Speicherfristen für Restschuldbefreiungen von bisher drei Jahren auf nunmehr 6 Monate. Ohne diesen Effekt betrüge die Quote 8,51 % und wäre damit leicht höher.

Nach Angabe der Creditreform stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2023 deutlich um 23,5 Prozent auf 18.100 Fälle (2022: 14.590 Fälle).

Die EZB hat ihre restriktive Geldpolitik im Jahr 2023 fortgesetzt und in vier Schritten den Einlagenzins von 2,0 % p.a. auf schließlich 4,0 % p.a. erhöht.

Die Kapitalmarktzinsen sind im Jahresverlauf entsprechend ebenfalls gestiegen.

Insbesondere getragen von Bestellungen der Vorjahre wurden im Jahr 2023 2.844.609 PKW neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 7,3 % zum Vorjahr.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 % über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 % (Vorjahr: 17,8 %) aus.

Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 %, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 %. 524.219 neu zugelassene Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 % eine Steigerung von +11,4 % auf.

Bei den Importmarken konnten Great Wall (+19.316 %), NIO (+153,6 %) und MG (+35,4 %) die Zulassungen steigern. Polestar (-10,3 %) und Tesla ( -9,0 %) haben weniger Fahrzeuge zugelassen. Auch Mitsubishi (-44,8 %) und Renault (-14,5 %) mussten deutliche Verluste bei den Zulassungen hinnehmen.

Der Gebrauchtwagenmarkt ist mit 6.030.874 Besitzumschreibungen um 6,9 % gestiegen.

2. Geschäftsverlauf

Der Umfang der Dienstleistungen war derselbe wie im Vorjahr.

Im laufenden Jahr wurde im Rahmen des Projekts IS Evolution die Migration der IT- Infrastruktur von dem Rechenzentrum der ALD AutoLeasing D GmbH in ein klassisches Rechenzentrum sowie in die AWS Cloud abgeschlossen.

Der Geschäftsbesorgungsvertrag mit der ALD D über Dienstleistungen im Bereich Kreditrisikomanagement endete zum 31. Dezember 2023 und befindet sich in der Überleitungsphase bis zum 30. April 2024. Die Arbeitsverhältnisse der mit der Leistungserbringung beschäftigten Mitarbeitenden werden grundsätzlich im Rahmen eines Betriebsübergangs nach § 613a BGB auf die ALD D übergehen.

III. Lage

1. Organisatorische Grundlagen

Bis auf die Bereiche Rechnungswesen und Controlling sowie Forderungsmanagement werden alle wesentlichen Vertriebs- und Abwicklungsfunktionen des Leasinggeschäftes im Rahmen einer Geschäftsbesorgung durch Mitarbeiter der BDK erbracht.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 328 Mitarbeiter (Vorjahr 327 Mitarbeiter) beschäftigt und unterhält keine Niederlassungen.

Seit der Einführung des Jahressteuergesetzes 2009 zum 24.12.2008 unterliegt die BDK LS als Finanzdienstleistungsinstitut der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank. Die BDK LS hat einen Antrag auf Erlaubnis gestellt, die am 12.06.2009 erteilt wurde.

Zu der ALD LF bestehen ein Ergebnisabführungsvertrag sowie eine ertrags- und umsatzsteuerliche Organschaft.

Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren der Gesellschaft sind zum einen der Leasingvertragsbestand, der zum Ende des Geschäftsjahres 4 Verträge betrug und zum anderen die abgerechneten Dienstleistungen, die in 2023 mit TEUR 38.961 um 1 % gegenüber dem Vorjahr gesunken sind.

2. Ertragslage

Die Leasingerträge in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr TEUR 52) gliedern sich in

in TEUR 2023 2022
Erlöse aus Finance-Leasing 40 28
Erlöse aus dem Verkauf von Leasingobjekten 47 24

Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr TEUR 23) resultieren im Wesentlichen aus dem Verkauf von Leasingobjekten.

Zinserträge in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr TEUR 0) resultieren aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 42.674 (Vorjahr TEUR 41.456) resultieren im Wesentlichen aus der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen und Controlling, Risiko- und Forderungsmanagement sowie IT. Anders als in der Vorjahresberichterstattung erwartet ist die Leistungserbringung nicht wesentlich zurückgegangen.

Der Personalaufwand ist um 7 % auf TEUR 24.456 (Vorjahr TEUR 22.802) gestiegen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen sind mit TEUR 16.472 (Vorjahr 16.482 TEUR) enthalten, auch die Kosten für die noch angemieteten Büroräumlichkeiten am früheren Standort.

Die Abschreibungen sind auf TEUR 2.547 (Vorjahr TEUR 1.997) gestiegen, da viele Anlagegüter erst im Laufe des Vorjahres angeschafft wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 688 (Vorjahr TEUR 161) sind insbesondere aus der vorübergehenden Nutzung freier Mitarbeiter gestiegen.

Insgesamt ergibt sich damit ein Verlust nach Steuern in Höhe von EUR 1.434 (Vorjahr Verlust EUR 2.461), der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags durch die Gesellschafterin ALD LF ausgeglichen wird.

Damit hat sich die Ertragslage niedriger entwickelt als zum Zeitpunkt der Berichterstattung im Vorjahr prognostiziert.

3. Finanzlage

Kapitalstruktur

Zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit nutzt die Gesellschaft ihr Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.023 (Vorjahr TEUR 1.023). Der Fonds für allgemeine Bankrisiken ist mit TEUR 2.500 dotiert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 40). Die Gesellschaft verwendet keine Finanzinstrumente.

Kurzfristiger Liquiditätsbedarf wird durch die Gesellschafterin zur Verfügung gestellt. Zum Jahresende bestehen Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 2.834 (Vorjahr TEUR 5.590).

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.016 (Vorjahr TEUR 6.216) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Personal sowie für bezogene IT-Leistungen.

Liquidität

Die überschüssige Liquidität der Gesellschaft wird im Rahmen eines Cash-Poolings an die Gesellschafterin ALD LF übertragen. Notwendige Zahlungsmittel werden aus diesem Cash- Pool abgerufen.

Investitionen

In 2023 wurde Anlagevermögen in Höhe von TEUR 2.238 erworben und aus der vorhandenen Liquidität bezahlt. Besondere Finanzierungsvereinbarungen wurden nicht getroffen.

4. Vermögenslage

Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 5.511 (Vorjahr TEUR 7.838) betreffen die Leistungsverrechnung mit der BDK.

Das Leasingvermögen ist im Laufe des Geschäftsjahres auf TEUR 138 (Vorjahr TEUR 102) gestiegen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen aus Forderungen aus Leistungsverrechnung bestehen, haben sich auf TEUR 100 (Vorjahr TEUR 653) reduziert.

Die Geschäftsführung sieht die Finanz- und Vermögenslage als geordnet an.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die BDK LS ist eingebunden in das Risikomanagementsystem der ALD LF und der Societe Generale. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Gesellschaft den Aufbau eines eigenen Risikomanagementsystems fortgesetzt. Insbesondere wurde die Risikostrategie ergänzt, ein eigenes Risikohandbuch, eine Risikotragfähigkeitsrechnung und eine eigene Risikoberichterstattung implementiert.

Im Rahmen der Risikoinventur wurden die folgenden Risiken als wesentlich identifiziert:

Adressenausfallrisiko

Zinsänderungsrisiko

Liquiditätsrisiko

Währungsrisiko

Operationelles Risiko

Das Adressenausfall- und das Zinsänderungsrisiko resultieren aus den abgeschlossenen Leasingverträgen. Das Liquiditätsrisiko resultiert im Wesentlichen aus dem Einkauf von Dienstleistungen und ist durch die monatlichen Abrechnungen der Leistungen und Zahlung durch verbundene Unternehmen grundsätzlich beschränkt. Kurzfristiger Kapitalbedarf wird durch die ALD LF gedeckt.

Währungsrisiken bestehen in geringem Umfang, da die eingekauften Cloud-Leistungen in US- Dollar kontrahiert sind, und insofern einem Wechselkursrisiko unterliegen. Die Abrechnung gegenüber den Gruppenunternehmen erfolgt auf Basis des Wechselkurses zum Zeitpunkt der Zahlung. Zur Begrenzung des Risikos besteht ein laufendes Konto in US-Dollar.

Die Gesellschaft erbringt hauptsächlich Dienstleistungen innerhalb des Konzerns. Den daraus resultierenden operationellen Risiken wird insbesondere durch den Einsatz standardisierter Verträge, veröffentlichter Organisationsrichtlinien und Arbeitsanweisungen sowie durch ein funktionierendes internes Kontrollsystem begegnet.

Nachhaltigkeitsrisiken sind Ereignisse oder Bedingungen aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, deren Eintreten tatsächlich oder potenziell negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie auf die Reputation unserer Bank haben können. Dieses schließt klimabezogene Risiken in Form von physischen Risiken und Transaktionsrisiken ein. Nachhaltigkeitsrisiken finden in den entsprechenden Risikoarten Berücksichtigung.

Im Rahmen der Risikoinventur werden die Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Risikoarten jeweils geprüft, abgeschätzt und gehen in die Beurteilung der einzelnen Risikoart ein. Dies gilt gleichermaßen für die Behandlung von Nachhaltigkeitsrisiken im Rahmen von Stresstests. Insofern gehen Nachhaltigkeitsrisiken mittelbar in das Risikoprofil der Bank ein.

Im Rahmen der Kreditentscheidung werden die Regelungen der Societe Generale (ESG- Blacklist für Branchen und Kreditnehmer) beachtet.

Die Muttergesellschaft ALD LF verfolgt eine Nachhaltigkeitsstrategie, in die die BDK LS eingebunden ist. Die Erlaubnis zur Erbringung von Finanzierungsleasinggeschäften ermöglicht es, grundsätzlich im Bereich des White Label Processings ergänzend zur Muttergesellschaft ALD LF ein joint venture mit einem Hersteller oder Importeur einzugehen. Die Geschäftsführung hat sich entschlossen, diese Möglichkeit nicht weiter zu verfolgen, sondern sich auf die Erbringung von Dienstleistungen im Unternehmensverbund zu beschränken.

Allen erkannten und latenten Risiken wurde durch die Bildung von Wertberichtigungen oder Rückstellungen angemessen Vorsorge getragen.

Das Eigenkapital und der Fonds für allgemeine Bankrisiken machen zusammen 27 % der Bilanzsumme aus. Die Risikotragfähigkeit des Unternehmens war zum Bilanzstichtag gegeben.

V. Prognosebericht

Die Gesellschaft wird den bestehenden Leasingbestand abwickeln und darüber hinaus kein Neugeschäft abschließen. Entsprechend werden die Leasingerträge und der Bestand in 2024 voraussichtlich sinken. Die Gesellschaft wird weiterhin Dienstleistungen im Konzernverbund erbringen.

Die Erträge aus der Leistungserbringung an verbundene Unternehmen werden aufgrund der Beendigung des Geschäftsbesorgungsvertrages mit ALD D parallel zu dem damit verbundenen Aufwand um etwa 15 % sinken. Die Mietverträge für die nur noch teilweise genutzten Büroflächen am früheren Standort enden im laufenden Geschäftsjahr.

Für das Jahr 2024 erwarten wir einen geringeren Verlust vor Gewinnabführung als im abgelaufenen Geschäftsjahr.

 

Hamburg, 28. März 2024

Martin Guse, Geschäftsführer

Matthias Sprank, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der BDK Leasing und Service GmbH, Hamburg

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 5.511.002,15 7.837.843,62
2. Forderungen an Kunden 1.142,31 1.412,23
3. Leasingvermögen 138.398,62 101.944,55
4. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.079.953,03 1.550.284,59
5. Sachanlagen
a) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 695.044,43 807.613,46
b) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.039.833,42 3.734.877,85 3.893.915,01
6. Sonstige Vermögensgegenstände 99.733,16 652.851,62
darunter: aus Forderungen gegen Gesellschafter EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
7. Rechnungsabgrenzungsposten 1.347.576,22 863.348,96
Summe der Aktiva 12.912.683,34 15.709.214,04

Passiva

Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
täglich fällig 418,20 40.029,63
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 2.006,78 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 3.371.757,31 5.930.811,53
darunter: aus Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter EUR 2.834.122,31 (Vj. EUR 5.590.275,53)
4. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 727.202,00 760.422,00
b) andere Rückstellungen 5.288.715,29 6.015.917,29 5.455.367,12
4. Fonds für allgemeine Bankrisiken 2.500.000,00 2.500.000,00
5. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 1.022.583,76 1.022.583,76
Summe der Passiva 12.912.683,34 15.709.214,04

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Leasingerträge 87.053,31 52.201,30
2. Leasingaufwendungen 40.026,84 47.026,47 23.114,83
3. Zinserträge aus
Kredit- und Geldmarktgeschäften 22.967,55 260,46
darunter aus negativen Zinsen: EUR 0,00 (Vj. EUR 0,00)
4. Zinsaufwendungen 8.928,60 14.038,95 602,35
5. Provisionsaufwendungen 4.206,28 3.035,24
6. Sonstige betriebliche Erträge 42.673.762,76 41.456.077,55
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 20.605.435,91 19.087.579,49
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.850.661,81 24.456.097,72 3.714.418,10
darunter: für Altersversorgung EUR 72.224,13 (Vj. EUR 79.528,72)
b) andere Verwaltungsaufwendungen 16.472.008,15 40.928.105,87 16.481.780,59
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen 23.148,39 28.347,96
b) auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 2.523.759,80 2.546.908,19 1.968.224,95
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen 687.663,42 161.012,56
darunter aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 0,00 (Vj. EUR 27.309,00)
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 1.839,88 1.225,44
11. Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 2.500.000,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -1.433.895,46 -2.460.802,20
13. Erträge aus Verlustübernahme 1.433.895,46 2.460.802,20
14. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00

Amtsgericht Hamburg

HRB 89228

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Rechnungslegungsvorschriften

Der Jahresabschluss der BDK Leasing und Service GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB unter Berücksichtigung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Den branchenbedingten Besonderheiten bei Leasinggesellschaften wurde durch Erweiterungen bzw. Anpassungen gemäß § 265 Abs. 5 und 6 HGB Rechnung getragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Forderungen an Kreditinstitute sowie Forderungen an Kunden erfolgt zu Nominalwerten. Zum Stichtag, wird auf den Bestand der Forderungen eine Einzelwertberichtigung ermittelt.

Die Forderungen an Kunden sind zu Nominalwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert. Erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Einzelwertberichtigungen erfolgen bei vermuteter Zahlungsunfähigkeit (Forderungen älter 90 Tage) oder einem bekannten Ausfallgrund, wie z.B. Insolvenz, Betrug oder andere bekannte negative Informationen über die Zahlungsfähigkeit des Kunden. Anhand eines Wertberichtigungskennzeichens wird der Kunde entsprechend gekennzeichnet. Das Wertberichtigungskennzeichen wird vom Forderungsmanagement gesetzt und gibt den Wertberichtigungssatz vor. Die Wertberichtigungssätze sind statistisch ermittelt.

Die Vermögensgegenstände des Leasingvermögens sind zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bilanziert. Abschreibungen werden unter Berücksichtigung der kalkulierten Restwerte gebildet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Fahrzeuge mit Anschaffung im Berichtsjahr wurden linear abgeschrieben.

Die immateriellen Anlagewerte und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgten linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Geringwertige Anlagegüter unter EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter von mehr als EUR 250,00 bis EUR 800,00 werden im Erwerbsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EstG voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter über EUR 800,00 werden aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Unter den Forderungen an Kreditinstitute weisen wir seit dem Berichtsjahr erstmalig ein auf Fremdwährung notierendes Bankkonto aus, dieses wird in USD geführt. Nach § 256a HGB wurde es zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert.

Um die periodengerechte Zuordnung von Aufwendungen darzustellen wird ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 HGB gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträge dotiert.

Die Rückstellungen für Pensionen und der Verpflichtungen für Jubiläums- und Sterbegelder wurden anhand versicherungsmathematischer Gutachten nachgewiesen.

Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit über einem Jahr wurde eine Abzinsung des Erfüllungsbetrages vorgenommen. Davon sind Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Jubiläen sowie Sterbegeldverpflichtungen betroffen. Erfolgswirksame Änderungen aus Auf- und Abzinsungen wurden im Vorjahr in dem sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen und werden ab dem Berichtsjahr im Zinsergebnis ausgewiesen.

Der Wert der Pensionsrückstellungen wurde auf Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung ermittelt. Entsprechend dem Vorjahr erfolgt die Ermittlung der Pensionsrückstellungen nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Den Bewertungen liegen als Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde. Der Rechnungszins beträgt 1,83% (VJ 1,78%), der siebenjährige Rechnungszins beträgt 1,75 % (VJ 1,44 %), der Rententrend für laufende Renten 2,45 % (wie VJ) sowie kein Gehaltstrend. Das Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wird nicht in Anspruch genommen.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 EUR 8.183 (VJ EUR 38.769).

Der Wert der Verpflichtungen für Jubiläumsgelder wurde auf Basis einer versicherungsmathematischen Berechnung ermittelt. Entsprechend dem Vorjahr erfolgt die Ermittlung der Verpflichtungen für Jubiläumsgelder nach der Methode der laufenden Einmalprämien (Projected Unit Credit Method). Den Bewertungen liegen als Rechnungsgrundlage die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck zugrunde. Der Rechnungszins beträgt 1,75 % (VJ 1,44 %), der Einkommenstrend beträgt 3,00 % (wie VJ).

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen unter anderem Forderungen gegen das verbundene Unternehmen Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH, Hamburg. Diese Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Des Weiteren beinhaltet der Posten ein auf USD laufendes Bankkonto mit einem Saldo zum Bilanzstichtag von EUR 2.531.676,02 (VJ EUR 0).

3.2 Leasingvermögen

Das Leasingvermögen in Höhe von TEUR 138 (VJ TEUR 102) enthält zum Bilanzstichtag vier Fahrzeuge.

3.3 Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens 2023 ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt.

Der in den Sachanlagen enthaltene Gesamtbetrag der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt TEUR 3.040 (VJ TEUR 3.894).

Entwicklung des Anlagevermögens 2023 der BDK Leasing und Service GmbH, Hamburg

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.422.636,91 958.310,29 0,00 0,00 4.380.947,20
2. Anlagen im Bau 171.900,86 566.770,27 0,00 0,00 738.671,13
3.594.537,77 1.525.080,56 0,00 0,00 5.119.618,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.033.227,82 136.846,28 205.875,89 -172.989,38 791.208,83
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.566.687,09 479.658,74 977.160,38 172.989,38 6.242.174,83
7.599.914,91 616.505,02 1.183.036,27 0,00 7.033.383,66
III. Leasingvermögen
Leasingvermögen 149.813,36 96.630,25 84.115,04 0,00 162.328,57
11.344.266,04 2.238.215,83 1.267.151,31 0,00 12.315.330,56
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.044.253,18 995.412,12 0,00 0,00 3.039.665,30
2. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.044.253,18 995.412,12 0,00 0,00 3.039.665,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 225.614,36 79.877,74 205.003,27 -4.324,43 96.164,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.672.772,08 1.448.469,94 923.225,04 4.324,43 3.202.341,41
2.898.386,44 1.528.347,68 1.128.228,31 0,00 3.298.505,81
III. Leasingvermögen
Leasingvermögen 47.868,81 23.148,39 47.087,25 0,00 23.929,95
4.990.508,43 2.546.908,19 1.175.315,56 0,00 6.362.101,06
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.341.281,90 1.378.383,73
2. Anlagen im Bau 738.671,13 171.900,86
2.079.953,03 1.550.284,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 695.044,43 807.613,46
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.039.833,42 3.893.915,01
3.734.877,85 4.701.528,47
III. Leasingvermögen
Leasingvermögen 138.398,62 101.944,55
5.953.229,50 6.353.757,61

3.4 Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 100 (VJ TEUR 653) betreffen sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 100 (VJ TEUR 4). Bei diesen Forderungen handelt es sich um debitorische Kreditoren, diese Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.5 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.371 (VJ TEUR 5.931) beinhalten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen TEUR 2.834 (VJ TEUR 5.590), Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 295 (VJ TEUR 279) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 242 (VJ TEUR 62). Sämtliche Verbindlichkeiten sind in unter einem Jahr fällig.

3.6 Rückstellungen

Die Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.016 (VJ TEUR 6.216) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 3.477 (VJ TEUR 2.894) und für IT in Höhe von TEUR 1.285 (VJ TEUR 1.497). Es wurden, wie im Vorjahr, keine Rückstellungen auf das Leasinggeschäft gebildet.

3.7 Fonds für allgemeine Bankrisiken

Es besteht ein Sonderposten gemäß § 340g HGB in Höhe von TEUR 2.500.

3.8 Eigenkapital

Das Gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 1.023.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Leasingerträge in Höhe von TEUR 87 (VJ TEUR 52) betreffen im Wesentlichen Erlöse aus dem Finance-Leasing und Verkaufserlöse von Leasingrückläufern.

Die Leasingaufwendungen in Höhe von TEUR 40 (VJ TEUR 23) beinhalten Aufwendungen für Fahrzeugverkäufe.

Die Zinserträge betreffen im Wesentlichen die Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 23 (VJ TEUR 0).

Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlich die Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (VJ TEUR 27).

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 42.674 (VJ TEUR 41.456) betreffen im Wesentlichen Kostenerstattungen für IT-Leistungen in Höhe von TEUR 15.758 (VJ TEUR 16.439), Credit Risk Management in Höhe von TEUR 9.648 (VJ TEUR 9.430) und Dienstleistungen und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen für das Rechnungswesen und Controlling in Höhe von TEUR 9.116 (VJ TEUR 9.137).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 16.472 (VJ TEUR 16.482) enthalten insbesondere bezogene Beratungsleistungen für IT in Höhe von TEUR 5.763 (VJ TEUR 8.873), Mieten für Räumlichkeiten in Höhe von TEUR 2.360 (VJ TEUR 1.174), Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 1.336 (VJ TEUR 962), Wartung Software TEUR 1.188 (VJ TEUR 874) und externe Betriebskosten in Höhe von TEUR 270 (VJ TEUR 272).

Die Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 24.456 (VJ TEUR 22.802) enthalten Löhne und Gehälter in Höhe von TEUR 20.605 (VJ TEUR 19.088), Aufwendungen für Altersvorsorge in Höhe von TEUR 72 (VJ TEUR 80) und Aufwendungen im Zusammenhang mit Sozialabgaben in Höhe von TEUR 3.779 (VJ TEUR 3.623).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 647 (VJ TEUR 0) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme von externen Arbeitskräften.

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zur Gesellschafterin ALD Lease Finanz GmbH, Hamburg.

5. Sonstige Angaben

5.1 Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 durchschnittlich 327 Mitarbeiter (VJ 327) beschäftigt. Hiervon waren 322 (VJ 318) Angestellte Mitarbeiter und 5 (VJ 9) studentische Aushilfen. Von den 327 Mitarbeitern waren 5 leitende Mitarbeiter, davon 1 weiblich und 4 männlich, und 322 nichtleitende Mitarbeiter, davon 150 weiblich und 172 männlich.

5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden finanzielle Verpflichtungen aus laufenden Mietverträgen für die Räumlichkeiten in Hamburg in Höhe von TEUR 29.876 (VJ TEUR 27.652). Davon sind TEUR 2.407 (VJ TEUR 2.329) innerhalb eines Jahres, TEUR 8.488 (VJ TEUR 7.762) zwischen einem und fünf Jahren fällig und TEUR 18.981 (VJ TEUR 17.561) in mehr als fünf Jahren fällig. Die Mietverträge weisen eine Restlaufzeit bis zum 30. Juni 2037 aus.

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 531 (VJ TEUR 231) gegenüber dem verbundenen Unternehmen ALD AutoLeasing D GmbH, Hamburg und Restlaufzeiten bis Januar 2027. Davon sind TEUR 35 innerhalb eines Jahres und TEUR 158 zwischen einem und zwei Jahren fällig und TEUR 338 zwischen zwei und fünf Jahren fällig.

5.3 Geschäftsführung

Martin Guse, Sprecher der Geschäftsführung, Geschäftsführer Markt, gleichzeitig Geschäftsführer der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH, Hamburg, und der ALD Lease Finanz GmbH, Hamburg.

Matthias Sprank, Geschäftsführer Marktfolge, gleichzeitig Geschäftsführer der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH, Hamburg, und der ALD Lease Finanz GmbH, Hamburg.

In Anwendung der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichten wir auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge, welche von der ALD Lease Finanz GmbH und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe GmbH getragen werden.

Bei der Gesellschafterin ALD Lease Finanz GmbH besteht eine Rückstellung für Pensionsansprüche früherer Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 2.216 (VJ TEUR 2.097).

Die Geschäftsführer haben direkt von der BDK LS keine Bezüge erhalten.

5.4 Konzernverhältnisse

Die BDK Leasing und Service GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der ALD Lease Finanz GmbH, Hamburg.

Die ALD Lease Finanz GmbH ist seit 1. Januar 2017 Tochtergesellschaft der Societe Generale Effekten GmbH, Frankfurt am Main. Die Muttergesellschaft Societe Generale Effekten GmbH, Frankfurt am Main, ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Societe Generale Frankfurt, einer Zweigniederlassung der Societe Generale S.A., Paris. Aus diesem Grund wird sie voll in den übergeordneten Konzernabschluss einbezogen.

Der Konzernabschluss der Societe Generale S.A., Paris, wird in Übereinstimmung mit den International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und bei der Geschäftsstelle des Handelsgerichts Paris (Greffe du Tribunal de Commerce de Paris) hinterlegt. Der Konzernabschluss 2023 der Societe Generale S.A., Paris, der Konzernlagebericht sowie der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers werden in deutscher Sprache offengelegt.

Aufgrund der Regelungen des § 290 HGB und des § 117 WpHG ist die Societe Generale Effekten GmbH, Frankfurt am Main, verpflichtet, einen Konzernabschluss und -lagebericht zum 31. Dezember 2023 aufzustellen. Der Konzernabschluss der Societe Generale Effekten GmbH, Frankfurt am Main, wird in Übereinstimmung mit den International Accounting Standards (IAS) und International Financial Reporting Standards (IFRS) und den zugehörigen Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRIC), die in der Europäischen Union im Geschäftsjahr 2023 verpflichtend anzuwenden sind, aufgestellt. Die nach § 315e Abs. 1 Handelsgesetzbuch (HGB) erforderlichen Angaben wurden im Konzernanhang vorgenommen.

Der Konzernabschluss 2023 der Societe Generale Effekten GmbH, Frankfurt am Main, der Konzernlagebericht sowie der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers werden in deutscher Sprache offengelegt.

Die Muttergesellschaft der BDK Leasing und Service GmbH, die ALD Lease Finanz GmbH, ist nach § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit.

Die BDK Leasing und Service GmbH unterschreitet die Umsatzgrenze des Mindeststeuergesetzes (MinStG) und fällt somit nicht in den Anwendungsbereich des MinStG.

Die Offenlegung der Honorare des Abschlussprüfers erfolgt im Konzernabschluss der SG Effekten.

5.5 Nachtragsberichtserstattung

Ab dem Geschäftsjahr 2024 werden keine neuen Leasingverträge mehr abgeschlossen. Entsprechend hat die Gesellschaft die Rückgabe der Erlaubnis gegenüber der BaFin im Februarangezeigt.

 

Hamburg, den 28. März 2024

Martin Guse, Geschäftsführer

Matthias Sprank, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BDK Leasing und Service GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BDK Leasing und Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BDK Leasing und Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 15. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Rütten, Wirtschaftsprüfer

Flemming Klappstein, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss 2023 der BDK Leasing und Service GmbH wurde am 16.07.2024 festgestellt.

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