CargoNation Germany GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wiebke, geb. Schumann Rumpf seit 30.6.2023 | Geschäftsführer |
Stefano Milani seit 29.6.2022 | Geschäftsführer |
Jörn Jahnke seit 17.3.2020 | Geschäftsführer |
Pierre Schwuchow seit 10.10.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Atlas Netherlands AcquisitionCo Coöperatief U. A. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ATLAS Material Testing Technology GmbHLinsengerichtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023der ATLAS Material Testing Technology GmbH, LinsengerichtAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der ATLAS Material Testing Technology GmbH, Linsengericht
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023der ATLAS Material Testing Technology GmbH, LinsengerichtI. Allgemeine Hinweise Der Firmensitz der Gesellschaft ist in Linsengericht. Die Gesellschaft ist unter der Handels-registernummer HRB 92424 im Handelsregister B des Amtsgerichts Hanau eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Der Ausweis in der Bilanz folgt dem Gliederungsschema nach § 266 HGB unter zusätzlicher Beachtung von § 42 GmbHG. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die Erleichterungsvorschriften für die Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß §§ 266 und 276 HGB werden nicht in Anspruch genommen; die Erleichterungsvorschrift gemäß § 288 Abs. 2 HGB wird in Anspruch genommen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Zum Monatsletzten sowie zum Bilanzstichtag erfolgt eine Anpassung an den amtlichen Mittelkurs, wobei die eingetretenen Kursgewinne und -verluste ergebniswirksam erfasst werden. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden im Rahmen der Folgebewertung mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu Anschaffungskosten bzw. dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB ergibt sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Sie werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 HGB sind nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear vermindert bzw. zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250 werden im Zeitpunkt des Zugangs als Aufwand gebucht. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 250 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. 2. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Für bestimmte Vorräte werden die Werte mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den im Warenwirtschaftssystem hinterlegten Kalkulationspreisen, die ständig überwacht und gepflegt werden, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, bewertet. Diese Kalkulationspreise entsprechen im Wesentlichen den durchschnittlichen Anschaffungskosten. Grundlage für die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten sind die Einzelkalkulationen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Sie enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie anteilige Material- sowie Fertigungsgemeinkosten. Die Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrads erfolgte in der Weise, dass anhand des Fertigungsplans bis zu dem laut Inventur festgestellten Bearbeitungsstand bewertet wurde. Waren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie den Mahnkosten, den Skonti und den Zinsverlusten bei verspäteter Zahlung wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen in Höhe von 1% Rechnung getragen. Die Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben ist zum Barwert angesetzt. Forderungen in fremder Währung werden zum Kurs am Bilanzstichtag bewertet, der sich nur unwesentlich von den historischen Kursen unterscheidet. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen EUR 23.214.257,16 (Vj. EUR 18.883.445,67). Davon resultieren EUR 1.214.257,16 (Vj. EUR 1.483.445,67) aus Lieferungen und Leistungen und EUR 22.000.000,00 (Vj. EUR 17.400.000,00) aus Darlehen. Das Darlehen war bis zum 31. Dezember 2012 fest und verlängert sich seitdem jeweils um 12 Monate, wenn dieses nicht mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten gekündigt wird. 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten angesetzt. 5. Rechnungsabgrenzungsposten Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 6. Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert und lautet unverändert auf EUR 25.000,00. 7. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) mit den biometrischen Rechnungsgrundlagen der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, einem Rechnungszins von 1,82% für die Mitarbeiter in Linsengericht und für die ehemalige Betriebsstätte Mörfelden-Walldorf und 1,83% für die ehemalige Betriebsstätte Duisburg, einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,5% für die ehemalige Betriebsstätte Duisburg und 3% für Linsengericht und einem Rententrend von 2,0% für die ehemaligen Betriebsstätten Duisburg und Mörfelden-Walldorf und 2,25% für die Betriebsstätte Linsengericht. Eine Fluktuation wurde nicht berücksichtigt. Der Rechnungszins für die Abzinsung wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz lt. Bundesbank angesetzt, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Rechnungszins von 1,82% bzw. 1,83% bezieht sich auf einen 10-jährigen Durchschnittszins. Nach § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag nach Satz 1 entsprechen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 99.436 (Vj. EUR 447.432). Das von GBG-Consulting sowie das von Willis Towers Watson GmbH gerechnete Pensionsgutachten für die Mitarbeiter der ehemalige Betriebsstätte Mörfelden-Walldorf und die Mitarbeiter für die Betriebsstätte Linsengericht beinhalten einen Sondereffekt aus der hohen Inflation der Vorjahre, sodass die Pensionen im Geschäftsjahr 2023 angestiegen sind. Gemäß der Saldierungspflicht nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB für Deckungsvermögen wurden die Vermögensgegenstände aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (EUR 56.696) mit den Pensionsverpflichtungen (EUR 9.672.378) verrechnet. Es besteht kein Unterschied zwischen den Anschaffungskosten gemäß der Mitteilung des Versicherers und dem beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung (EUR 163.017) sind gemäß § 277 Abs. 5 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Rückstellungen für Jubiläumsgelder werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Die handelsrechtliche Berechnung der Rückstellungen für Jubiläumsgelder erfolgte mit den biometrischen Rechnungsgrundlagen der Richttafeln 2018 G, einem Rechnungszins von 1,74% und einer Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 3,0%. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung (EUR 1.219) sind gemäß § 277 Abs. 5 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Verpflichtungen abzudecken. 8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsverbindlichkeiten werden mit einem internen Kurs bewertet, der sich nur unwesentlich vom Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag unterscheidet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 9. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten ausschließlich Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Geschäftsjahr. III. Sonstige Angaben Geschäftsführer Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr: Jörn Jahnke, Kleinkahl, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer Stefano Milani, Peschiera Borromeo/Italien, Division Vice President AMETEK Europe and Brazil Wiebke Rumpf, Seeheim-Jugenheim, Managing Director Die Bezüge der aktiven Geschäftsführer werden gemäß §286 Abs. 4 HGB nicht angegeben, da nur ein aktiver Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge bezieht. Die Bezüge ehemaliger Geschäftsführer und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich auf TEUR 73. Den ehemaligen Geschäftsführern und ihren Hinterbliebenen wurden Pensionszusagen erteilt. Die hierfür gebildete Rückstellung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.665. Arbeitnehmer Es wurden im Durchschnitt 73 Arbeitnehmer im Berichtsjahr beschäftigt, davon im Geschäftsbereich ATLAS 64 Arbeitnehmer, im Geschäftsbereich ACS 9 Arbeitnehmer. Nachtragsbericht Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, wie auch der Nahostkonflikt, hatte bisher keine direkten wesentlichen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Die Gesellschaft hat keine Kunden- und Lieferantenbeziehungen in der Ukraine und Russland. In Israel besteht eine finanziell unwesentliche Kundenbeziehung mit einem Distributor. Dennoch haben die Konflikte insbesondere einen starken Einfluss auf die Entwicklung der Energiepreise. Auf den Absatz der Gesellschaft haben die Geschehnisse im aktuellen Geschäftsjahr 2024 keine unmittelbaren Auswirkungen, was sich am stabilen Absatzniveau widerspiegelt. Konzernverhältnisse Der vorliegende Abschluss wird in den Konzernabschluss der AMETEK, Inc., Delaware, USA, einbezogen. Diese stellt für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die AMETEK Inc. ist eine an der New Yorker Börse gelistete Aktiengesellschaft. Die Gesellschaft wird in der Liste der in den Konzernabschluss einbezogenen Töchtergesellschaften unter der Form 10K aufgeführt. Dieser Konzernabschluss wird unter Central Index Key 37868 bei der U.S. Securities and Exchange Commission in Washington D.C., USA, offengelegt und trägt die Commission File-Nr. 1-12981. Der Konzernabschluss ist zudem im Internet auf der Homepage der AMETEK, Inc. abrufbar: https://investors.ametek.com/financial-information/annual-reports Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestanden wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen. Die Mietverträge hatten am 31.Dezember 2023 Restlaufzeiten zwischen einem Jahr und drei Jahren. Die kumulierten Verpflichtungen bis zum Ende der Verträge beliefen sich auf TEUR 1.732 (Vj. TEUR 2.091). Davon entfallen TEUR 614 auf Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr und TEUR 1.118 Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 2.143.093,51. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.657.237,18 auf neue Rechnung vorzutragen.
Linsengericht, den 5. November 2024 Jörn Jahnke, Geschäftsführer Wiebke Rumpf, Geschäftsführerin Stefano Milani, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023ATLAS Material Testing Technology GmbH, Linsengericht
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023der ATLAS Material Testing Technology GmbH, LinsengerichtGrundlagen Geschäftsmodell Der Sitz der ATLAS Material Testing Technology GmbH befindet sich in Linsengericht. Der Geschäftsbereich ACS hatte bis 2017 seine Niederlassung am Standort Mörfelden-Walldorf. Im April 2017 wurde jedoch beschlossen, diesen Standort Ende 2017 an den Sitz der Gesellschaft zu verlagern. Der Geschäftsbereich ACS ist im Anlagenbau tätig. Der Geschäftsbereich, der zuvor bereits in Linsengericht angesiedelt war, baut und vertreibt Geräte im Bereich Bewitterungsprüftechnik und bietet auch Laborleistungen in diesem Bereich an (nachfolgend auch kurz "ATLAS"). Neben einem vollständigen Produktportfolio bietet er auch die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen, die Bereitstellung von umfangreichen Servicedienstleistungen, wie technischer Service, Schulungen, Workshops und Beratungen an. Seit November 2010 gehört die ATLAS-Gruppe zu der AMETEK-Konzerngruppe. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entwickelt ihre Produkte, Systeme und Serviceleistungen ständig weiter. Sie verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung und arbeitet eng mit externen Experten im In- und Ausland zusammen. Die eingesetzten Technologien in dem Geschäftsbereich der Bewitterungsprüftechnik wurden weiterentwickelt. Dabei hat sich die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Muttergesellschaft AMETEK, Inc., Delaware, intensiviert und zu einem regen Austausch von technischem Know-how geführt, dies führt in Zukunft zu erwarteten Kostensenkungen und zu Beschleunigungen im Entwicklungsbereich. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung arbeiten 9 Mitarbeiter (Vj. 10). Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr TEUR 1.149 (Vj. TEUR 1.104). Das sind 3,69% bezogen auf die Gesamtleistung (Vj. 3,65%). Die Weiter- und Neuentwicklung von Geräten sichert die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und das geplante Wachstum. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 ist die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft weiterhin indirekt durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine über die gestiegenen Energiepreise und die gestörten Lieferketten sowie über die weiterhin hohe Inflation durch die damit einhergehenden Materialkostensteigerungen beeinflusst worden. Trotz positiver Entwicklungen der Betriebsleistung in den Jahren 2021 (TEUR 29.248), 2022 (TEUR 30.238) und 2023 (TEUR 31.145) konnten wir das Niveau der Betriebsleistung vor der Corona Pandemie im Jahr 2019 (TEUR 33.006) aufgrund der oben beschriebenen Ereignisse nicht erreichen. Im Geschäftsjahr konnte die Betriebsleistung um TEUR 907 oder 3,0% gesteigert werden. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzt sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Preisbereinigt schrumpfe das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Vergleich zum Vorjahr um -0,30% (Vj. +18,8%). Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt 2023 um 0,7% höher. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. (Quelle 1: https://www.statistikportal.de/de/vgrdl/ergebnisse-laenderebene/bruttoinlandsprodukt-bruttowertschoepfung/bip) (Quelle 2: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/pm-bip.pdf?blob=publicationFile) Deutschlandweit zählt die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie zu einem der wesentlichen Industriezweige. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat im Gesamtjahr 2023 - trotz nachlassender Dynamik im zweiten Halbjahr - erneut ein Umsatzwachstum erzielt. Unterm Strich stand für 2023 ein Branchenumsatz von 237,9 Milliarden Euro zu Buche, was einem Plus von 6,0 Prozent gegenüber 2022 entspricht. Die reale Produktion - also ohne Preiseffekte - stagnierte zwar im Jahr 2023 (0,0%), die Branche bleibt aber die einzige große Industriebranche in Deutschland, deren Produktionstätigkeit heute wieder über dem Vor-Corona-Niveau liegt. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie lieferte im vergangenen Jahr Waren im Wert von 253,8 Milliarden Euro (+2,7%) ins Ausland. Wie schon in den letzten Jahren war China, in das Exporte in Höhe von 25,6 Milliarden Euro gingen, das größte Einzelabnehmerland, wenngleich hier das Vorjahresniveau um 3,5 Prozent verfehlt wurde. Die Ausfuhren in die USA erhöhten sich 2023 um 5,4 Prozent auf 24,9 Milliarden Euro, jene in die Eurozone legten um 5,6 Prozent auf 86,3 Milliarden Euro zu. Im Rahmen seiner aktuellen Prognose rechnet der ZVEI für die deutsche Elektro- und Digitalindustrie mit einem Rückgang der realen Produktion um zwei Prozent im aktuellen Jahr. Eine insgesamt schwache Industriekonjunktur in Deutschland, die nachlassende eigene Produktionstätigkeit im zweiten Halbjahr 2023 und rückläufige Auftragseingänge (-1,9% im Jahr 2023) lasten auf dem Ausblick. (Quelle:
https://www.zvei.org/fileadmin/user_upload/Presse_
Geschäftsverlauf und Ertragslage Pandemiebedingt waren die Umsatzerlöse im Jahr 2020 um 21,59% gesunken. Im Jahr 2021 führte die Erholung zu einem Umsatzplus von 12,12% auf TEUR 29.675. Im Jahr 2022 sank der Umsatz um 2,27% auf TEUR 29.000. Im aktuellen Geschäftsjahr ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,48% auf TEUR 30.589 gestiegen. Damit liegen wir hier leicht unter unserer Vorjahresprognose. Dabei ist der Umsatz im Geschäftsbereich ACS um 91,68% und der Umsatz im Geschäftsbereich ATLAS um 0,43% gestiegen. Der Umsatz im Geschäftsbereich ACS trägt mit ca. 10,06% (Vj. 5,54%) zum Gesamtumsatz bei. Die in der Regel positive Entwicklung des Bereichs Reparaturen, technischer Service und Verbrauchsmaterialien entwickelte sich im Geschäftsjahr mit 4,90% positiv (Vj. Rückgang 0,11%). Dieser Bereich macht immerhin 34,73% (Vj. 33,25%) des Umsatzes im Geschäftsbereich LA aus. Die Marge in diesem Bereich erhöhte sich um 1,4%. Der Anstieg der Betriebsleistung um TEUR 907 oder 3% und gesunkene Materialkosten (Materialintensität ist von 44,90% auf 42,69% gesunken) führten zu einem Anstieg des Rohergebnisses um TEUR 1.187. Damit konnte der Anstieg des Personalaufwandes von TEUR 636 oder 8,1% sowie der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 365 mehr als kompensiert werden. Das EBITDA ist um TEUR 186 oder 6,79% gestiegen. Der Anstieg des Ergebnisses vor Steuern lässt sich hauptsächlich auf den Anstieg der Zinserträge zurückführen. Die im Lagebericht 2022 abgegebene Prognose in Bezug auf das Ergebnis vor Steuern konnte übertroffen werden. Trotz des, wie oben dargestellt, schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes konnte unsere Gesellschaft auch im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre gute Marktposition und ihre Marktführerstellung behaupten. Wesentliche Ursache für diese starke Marktstellung ist, neben einem vollständigen Produktportfolio, auch die Versorgung mit Verbrauchsmaterialien und Ersatzteilen, die Bereitstellung von umfangreichen Servicedienstleistungen, wie technischer Service, Schulungen, Workshops und Beratungen im Bereich der Bewitterungsprüftechnik. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind insgesamt um 5,48% gestiegen. Dabei sind die Umsätze im Geschäftsbereich ATLAS um 0,43% und die Umsätze im Geschäftsbereich ACS um 91,68% gestiegen. Dadurch erhöhte sich der Anteil des Geschäftsbereichs ACS von 5,5% auf 10,1% der Gesamtumsatzerlöse. Die Betriebsleistung ist um TEUR 907 oder 3,0% gestiegen. Im Geschäftsbereich ACS, in dem ganze Anlagen gebaut werden, findet die Gewinnrealisierung erst mit der Abnahme der jeweiligen Anlage statt. Aufgrund diesem Projektgeschäft im Geschäftsbereich ACS sind die Bestandsveränderungen stark schwankend und die Betriebsleistung lässt sich folglich schwer mit dem Vorjahr vergleichen. Die Materialintensität im Geschäftsbereich ATLAS unterliegt keinen starken Schwankungen. Im Geschäftsbereich ACS ist dies jedoch, analog den Erträgen, der Fall. Abhängig von der Art und Größe des Projekts kann die Materialintensität stark schwanken und sich nicht proportional zum Umsatz verhalten. Dies erklärt auch die schwankende Materialintensität in Höhe von 42,69% im Jahr 2023 im Vergleich zu den Geschäftsjahren 2022 (44,90%) und 2021 (39,91%). Das Rohergebnis ist um 7,12% gestiegen (Vj. 5,19% Rückgang). Die Rabatte betrugen im Verhältnis zum Umsatz im Geschäftsjahr ca. 6,27%, im Vorjahr betrugen diese ca. 4,79%. Das zeigt, dass wir unsere Preise im Markt nicht immer durchsetzen konnten. Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 73 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr insgesamt um TEUR 636 oder 8,10% gestiegen. Trotz niedrigerem Personalstand sind die Löhne und Gehälter aufgrund von Gehaltssteigerungen sowie Abfindungen für fünf Mitarbeiter gestiegen. Aufwandsmindernd tragen niedrigere erfolgsabhängige Vergütungen sowie gesunkene Urlaubsansprüche bei. Die sozialen Abgaben sind um 3,20% gestiegen und liegen damit im Rahmen des Anstiegs der Löhne und Gehälter. Die Aufwendungen für Altersversorgung sind mit 236,33% überdurchschnittlich gestiegen. Das erklärt sich hauptsächlich mit gestiegenen Zuführungen zu den Pensionsverpflichtungen, welche auf die Auswirkungen der in den letzten Jahren deutlich gestiegenen Inflation zurückzuführen sind. Die Personalintensität (Verhältnis Personalaufwand zu Betriebsleistung) beträgt 27,27% und ist damit um 1,28% höher als im Vorjahr. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 56 erklärt sich hauptsächlich mit dem Rückgang der Kursgewinne von TEUR 24, dem Rückgang der Erträge aus wertberichtigten Forderungen von TEUR 14 sowie dem Rückgang der Erlöse aus der Herabsetzung der Pauschalwertberichtigung von TEUR 13. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 365 oder 6,02% gestiegen. Im Wesentlichen resultiert das aus einem Anstieg der Reisekosten (TEUR 152), der Mietnebenkosten (TEUR 87), der Fahrzeugkosten (TEUR 71), der Reparaturen und Instandhaltungskosten (TEUR 67), der Werbekosten (TEUR 66) sowie der Rechts- und Beratungskosten (TEUR 35). Demgegenüber stehen Rückgänge der Währungskursverluste (TEUR 87), der Vertreterprovisionen (TEUR 66), der Lizenzaufwendungen (TEUR 49) sowie der Management Fees (TEUR 45). Das Finanzergebnis ist um TEUR 641 gestiegen. Grund hierfür ist der Anstieg der Zinserträge um TEUR 629, resultierend hauptsächlich aus einem an ein verbundenes Unternehmen gewährtes Darlehen. Dieses wurde im Geschäftsjahr um TEUR 4.600 erhöht. Außerdem profitiert die Gesellschaft von der allgemeinen Zinsentwicklung, da die Verzinsung ab 1.7.2021 an die Höhe des 3-Monats-EURIBOR angepasst wurde. Gegenläufig wirkten sich die verminderten Zinsaufwendungen, hauptsächlich resultierend aus dem gesunkenen Zinsanteil der Pensionszuführung um TEUR 7 sowie gesunkenen Zinsaufwendungen aus Banken um TEUR 6 aus. Die Steuerquote ist hauptsächlich erklärbar durch Abweichungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz im Bereich Rückstellungen. Das EBITDA ist um TEUR 186 auf TEUR 2.925 gestiegen. Vermögenslage
Die immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 38 resultieren aus aktivierten gewerblichen Schutzrechten. Die Sachanlagen sind um TEUR 24 gestiegen. Dabei stehen Investitionen ins Sachanlagevermögen von TEUR 262 Abschreibungen von TEUR 238 gegenüber. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betragen TEUR 1.269 und entfallen mit TEUR 788 auf den Geschäftsbereich ATLAS und mit TEUR 481 auf den Geschäftsbereich ACS. Die Unfertigen Erzeugnisse von TEUR 2.317 entfallen mit TEUR 140 auf den Geschäftsbereich ATLAS und mit TEUR 2.177 auf den Geschäftsbereich ACS. Die Fertigen Erzeugnisse und Waren betragen TEUR 374. Davon beträgt der Anteil des Geschäftsbereichs ATLAS TEUR 317 und der Anteil des Geschäftsbereichs ACS TEUR 57. Die von den Vorräten abgesetzten Erhaltenen Anzahlungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 3.016. Die Höhe der erhaltenen Anzahlungen erklärt sich mit TEUR 2.773 aus dem Projektgeschäft des Geschäftsbereichs ACS. Der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an der Bilanzsumme beträgt 4,10% (Vj. 5,45%). Dies ergibt das 0,51-fache (Vj. 0,62-fache) des durchschnittlichen Monatsumsatzes. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 23.214), die mit 72,99% (Vj. 69,02%) den größten Anteil der Bilanzsumme ausmachen, erklären sich aus längeren Zahlungszielen für Gesellschaften der AMETEK Unternehmensgruppe sowie gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 22.000 (Vj. TEUR 17.400). Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um TEUR 137 gestiegen. Der Anstieg entfällt mit TEUR 83 auf Körperschaftsteuer- und Solidaritätszuschlag 2023 und mit TEUR 72 Gewerbesteuerforderungen 2023. Gegenläufig wirkt sich der Rückgang der Umsatzsteuerforderungen um TEUR 12 aus. Der Rückgang der Liquiden Mittel um TEUR 169 erklärt sich hauptsächlich mit dem Anstieg der Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Finanzlage
Das Eigenkapital besteht neben dem unverändert gegenüber dem Vorjahr ausgewiesenen gezeichneten Kapital von TEUR 25 aus der eingestellten Kapitalrücklage durch freiwillige Zuzahlung der Gesellschafter von TEUR 4.785 (Vj. TEUR 4.785) und dem Bilanzgewinn von TEUR 12.800. Die Gesellschaft erreicht damit eine Eigenkapitalquote von 55,37% (Vj. 56,53%). Die Pensionsrückstellungen (TEUR 9.616) und Jubiläumsrückstellungen (TEUR 89) machen insgesamt einen Anteil in Höhe von 30,52% (Vj. 34,02%) der Bilanzsumme aus. Dies erklärt sich hauptsächlich mit dem Anstieg der Rückstellungen für Abfindungen (TEUR 110), Jahresabschluss und Jahresabschlussprüfung (TEUR 16), Ausstehende Rechnungen (TEUR 15), Archivierung (TEUR 14) sowie Überstunden (TEUR 12). Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Rückstellungen für Bonus (TEUR 78), Management Fees (TEUR 50), der Rückstellungen für Urlaub und Urlaubsgeld (TEUR 40) sowie der Rückstellungen für Berufsgenossenschaft (TEUR 14) aus. Dem Unternehmen steht damit ein langfristiges Kapital aus Eigenkapital sowie Pensions- und Jubiläumsrückstellungen von TEUR 27.315 bzw. 85,89% (Vj. 90,56%) der Bilanzsumme zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um TEUR 1.892 gestiegen. Der Anstieg entfällt auf Verbindlichkeiten aus Lizenzen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.229 auf TEUR 4.699 gestiegen. Grund hier ist hauptsächlich die gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.892) sowie der um TEUR 480 gestiegene Gewinn. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt im Berichtsjahr TEUR -4.868 (Vj. TEUR -2.190) und resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Konzerndarlehens um TEUR 4.600. Im Ergebnis ergibt sich eine Reduzierung des Finanzmittelbestands um TEUR 169, der Finanzmittelbestand zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 4.514. Das eingesetzte Cashflow-Management hat dazu beigetragen, eine kurzfristige wie langfristige hohe Liquidität zu gewährleisten. Diese hohe Liquidität wurde durch Rahmenkreditvereinbarungen mit den Finanzpartnern der Gesellschaft zusätzlich abgesichert. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Ausblick Seit dem Jahr 2021 sehen wir eine deutliche Erholung von den Auswirkungen der Covid-19- Pandemie. Kaum wurde diese Krise jedoch überwunden, folgte der Krieg zwischen Russland und der Ukraine mit starken Auswirkungen auf die Energiepreise. Hinzu kamen außerdem Lieferkettenprobleme, hohe Inflation und gestiegene Kreditzinsen. Trotz weiterhin positiver Entwicklungen rechnen wir für 2024 nicht damit, das Umsatzniveau des Jahres 2019 (vor der Pandemie) zu erreichen. Aufgrund des bisherigen Geschäftsverlaufs im Jahr 2024 rechnen wir mit keinen wesentlichen Steigerungen zu 2023 und rechnen daher für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Umsatz von Mio. EUR 30,5 bis 31,5. Damit liegen wir zwar noch unter dem Umsatz des Jahres 2019 (Mio. EUR 33,7), aber höher als 2022 und in etwa auf dem Niveau von 2023. Das erwartete Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2024 wird geschätzt auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Die globale gesamtwirtschaftliche Entwicklung hat für uns als exportorientiertes Unternehmen entscheidenden Einfluss auf den künftigen Geschäftserfolg der Gesellschaft. Die globale gesamtwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere im Zusammenhang mit dem weiterhin anhaltenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine und der daraus resultierenden höheren Energiepreise als Folge des Krieges, können Einfluss auf den künftigen Geschäftserfolg der Gesellschaft haben. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte bisher keine direkten Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Wir gehen derzeit davon aus, dass dies aber über die höheren Energiepreise als Folge des Krieges Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft haben wird. Das wird uns auch betreffen. Wie weit wir die höheren Energiekosten und die inflationsinduzierten, gestiegenen Einkaufspreise an die Kunden weitergeben können, hängt von der weiteren Entwicklung der Weltwirtschaft ab. Risiken können außerdem durch neue zusätzliche Belastungen für Verbraucher und Unternehmen entstehen, insbesondere aus den gestiegenen Energiekosten. Der Produktionsstandort Deutschland wird noch teurer werden, neben einem Anstieg der Energiepreise besteht auch ein Risiko hinsichtlich der Beschaffungspreise der Materialien und der Ausstattung. Die Geschäftsführung steuert diese Risiken durch langjährige Geschäftsbeziehungen mit den Lieferanten sowie der regelmäßigen Analyse und Vergleich von Beschaffungspreisen durch die Einkaufsabteilung. Ein zusätzlicher Schwerpunkt wird neben den Maßnahmen zur Produktivitäts- und Effizienzsteigerung auch die Erschließung von Rationalisierungspotenzialen sein. Risiken aus der Zulieferung von Rohstoffen und verarbeiteten Materialien versuchen wir durch die Steuerung unseres Lieferantenportfolios zu minimieren. Ein Qualitätssicherungsprozess in der Lieferantenkette sorgt dabei für die Einhaltung von Qualitätsstandards. Risiken aus Qualitätsmängeln wird durch ein Qualitätsmanagementsystem, ein strenges Produktfreigabesystem und, in letzter Stufe, durch entsprechende Versicherungen entgegengewirkt. Eine angemessene Verfügbarkeit unserer IT-Systeme ist unabdingbare Voraussetzung zur Erreichung unserer Ziele. Attacken durch Computerviren und ähnliches auf unser IT-System können die Verfügbarkeit beeinflussen. Aus diesem Grund werden die vorhandenen Systeme ständig weiter optimiert, indem wir grundsätzlich die aktuellen auf dem Markt verfügbaren Schutzsysteme einsetzen. Daneben existiert ein Recovery-Notfallplan für den Totalausfall unserer EDV-Anlage. Für das Wachstum und die Entwicklung unseres Unternehmens ist die Leistung der Mitarbeiter essenziell. Wir stehen mit anderen Unternehmen im Wettbewerb um hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Der zunehmende Fachkräftemangel in Deutschland betrifft auch die ATLAS Material Testing Technology GmbH. Um die entsprechenden Mitarbeiter zu gewinnen und langfristig an die Gesellschaft zu binden, bieten wir attraktive Vergütungs- und Sozialsysteme sowie umfassende Qualifizierungsangebote. Wir sehen keine nennenswerten Risiken, die unsere angestrebten Wachstumsziele sowie die notwendigen Stellenbesetzungen durch Fach- und Führungskräfte gefährden könnten. Die wesentlichen Chancen für die Gesellschaft bietet die Konzernzugehörigkeit zu dem AMETEK-Konzern. Neben positiven Synergieeffekten aufgrund von neuen Kooperationen und einer Erweiterung der Vertriebskanäle erwarten wir in Zukunft Kostenentlastungen sowie Beschleunigungen im Entwicklungsbereich. Gegenwärtig und in absehbarer Zeit sind keine Einzelrisiken erkennbar, die den Fortbestand der ATLAS Material Testing Technology GmbH im laufenden Geschäftsjahr oder darüber hinaus gefährden können. Auch die Gesamtsumme der Risiken lässt keine Gefährdung der Gesellschaft erkennen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Das Unternehmen unterliegt keinen wesentlichen Ausfall- und Liquiditätsrisiken aus dem Bestand von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstigen Forderungen. Die Gesellschaft überprüft die Bonität ihrer Kunden in geeigneter Weise durch Einholen von relevanten Informationen bei Kredit-Rating-Agenturen wie z.B. Creditreform. Bei Exportgeschäften werden geeignete Kreditsicherungsinstrumente oder Kundenvorauszahlungen eingesetzt. Die Gesellschaft überwacht das Zahlungsverhalten ihrer Kunden in regelmäßigen Abständen und trifft entsprechende Maßnahmen, um Zahlungsausfälle zu minimieren. Eine Nutzung von derivativen Finanzinstrumenten findet nicht statt. Im Unternehmensergebnis sind keine spekulativen Elemente enthalten.
Linsengericht, den 5. November 2024 DIE GESCHÄFTSFÜHRUNG: Jörn Jahnke, Geschäftsführer Wiebke Rumpf, Geschäftsführerin Stefano Milani, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ATLAS Material Testing Technology GmbH, Linsengericht Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ATLAS Material Testing Technology GmbH, Linsengericht, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ATLAS Material Testing Technology GmbH, Linsengericht, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Dar- über hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 5. November 2024 Deloitte
GmbH
Pierre Back, Wirtschaftsprüfer René Haag, Wirtschaftsprüfer |
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