TPH Bausysteme GmbHLiquidiert

22848 Norderstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 7839 KI
Vorher
TPH Technische Produkte Handelsgesellschaft mbH
Eingetragen
28.4.1965
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit sonstigen Baustoffen und BauelementenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Handel mit technischen Produkten aller Art sowie Baustoffen und Baumaterialien einschließlich des Im- und Exportes sowie die Tätigung von Vermittlungsgeschäften sowie die Herstellung von technischen Produkten, Baustoffen und Baumaterialien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Wehner
seit 19.2.2025
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Sika Holding CH AG & Co KG
Germany
100.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TPH Bausysteme GmbH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 579.658,58 747.448,10
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 32.761,00 46.992,00
II. Sachanlagen 371.017,03 467.795,32
III. Finanzanlagen 175.880,55 232.660,78
B. Umlaufvermögen 4.240.425,23 4.647.022,62
I. Vorräte 2.286.915,39 2.302.344,43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.859.642,03 2.060.804,15
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 93.867,81 283.874,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.418,81 89.893,04
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 297.137,78
Aktiva 5.180.640,40 5.484.363,76

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 0,00 2.116.042,66
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnrücklagen 23.519,43 23.519,43
III. Gewinnvortrag 2.041.394,04 3.041.427,25
IV. Jahresfehlbetrag 2.413.180,44 1.000.033,21
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 297.137,78
B. Rückstellungen 643.612,71 400.963,14
C. Verbindlichkeiten 4.537.027,69 2.967.357,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.462.064,83 2.858.221,68
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 74.962,86 109.136,28
Passiva 5.180.640,40 5.484.363,76

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

der TPH Bausysteme GmbH mit Sitz in Norderstedt, die im Handelsregister des Amtsgerichts Kiel unter HRB 7839 eingetragen ist.

I. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Aufgrund der teilweisen Berichterstattung in TEUR können rundungsbedingte Abweichungen entstehen.

Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde Gebrauch gemacht. Aufgrund Unterschreitung der Größenkriterien bestand keine Konzernrechnungslegungspflicht.

Die kurzfristigen Darlehen von verbundenen Unternehmen wurden im Jahresabschluss unter Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und nicht mehr unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Das Vorjahr mit TEUR 800 wurde nicht angepasst.

Aufgrund des negativen Eigenkapitals und anhaltend schwachen Ertragslage ist die Gesellschaft auf die Aufrechterhaltung der bisher gewährten Finanzmittel sowie die weitere Gewährung von liquiden Mitteln vom Gesellschafter bzw. Konzernverbund angewiesen, um von einer positiven Fortbestehensprognose nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB auszugehen.

II. Rechnungslegungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewendeten und nachfolgend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Bei Zugängen erfolgt die Abschreibung zeitanteilig.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear und degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt zu dem Zeitpunkt, wenn die lineare Abschreibung zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten bzw. sofern erforderlich zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 HGB) bewertet. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB nicht aktiviert. Fremdkapitalzinsen sind gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten und ein angemessener Gewinnabschlag vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1 % gebildet.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind nur Auszahlungen aktiviert bzw. Einzahlungen passiviert, die Aufwendungen bzw. Erträge für einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der 10-jährige (Vj. 10-jährige) durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,78 % (Vj. 1,87 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 11. März 2019 für Dezember 2022 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen mit 2,2 % berücksichtigt. Die Fluktuation und der Gehaltstrend wurden mit einer Rate von 0 % berücksichtigt.

Für den sich zum Zinssatz von 1,44 % für einen 7-Jahresdurchschnitt ergebende Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von EUR 13.010,00 besteht eine Ausschüttungssperre.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Aktivierung latenter Steuern bzw. des aktivischen Überhangs nach Verrechnung aktiver und passiver Steuerlatenzen unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Steuerlatenzen bestehen im Wesentlichen nur für die Bewertungsdifferenzen bei der Pensionsrückstellung.

III. Erläuterung zur Bilanz

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

2. Pensionsrückstellungen

Der Erfüllungsbetrag für die Pensionsverpflichtung beträgt EUR 677.092,00 (Vj. EUR 612.863,00) und ist mit dem Zeitwert des Deckungsmögens in Höhe von EUR 382.712,00 (Vj. EUR 357.204,00) saldiert.

Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 12.648,00 (Vj. EUR 11.250,00) für die Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sind mit Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 9.745,00 (Vj. EUR 9.182,98) verrechnet.

3. Verbindlichkeiten

Mit Ausnahme einer Mietkaufverbindlichkeit in Höhe von EUR 35.000 (Vj. EUR 59.000,00) haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen vollständig gegenüber dem Gesellschafter aus einem kurzfristigen Darlehen (TEUR 2.400; Vj. TEUR 800) und einem Cashpool-Konto (TEUR 416; Vj. TEUR 0).

An den Vorräten, für die noch Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen offenstehen, bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte.

Für ein Mietkaufdarlehen ist die betreffende Anlage sicherungsübereignet.

V. Sonstige Angaben

1. Haftungsverhältnisse

Über angabepflichtige Haftungsverhältnisse ist nicht zu berichten.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.603 bestehen aus Immobilienmietverträgen und Leasingverträgen.

Bei den dargestellten Mietverpflichtungen handelt es sich um außerbilanzielle Geschäfte nach § 283 Nr. 3 HGB. Der Hauptmietvertrag für das Gelände in Norderstedt besteht mit einem dem Geschäftsführer nahestehenden Unternehmen.

3. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

Anzahl
Angestellte 26
gewerbliche Arbeitnehmer 17
43
Auszubildene 4

4. Nachtragsbericht

Aufgrund eines vollständigen Gesellschafterwechsels im Jahr 2023 gehört die Gesellschaft ab diesem Zeitpunkt zur Sika Gruppe.

Aufgrund der anhaltenden geringen Auftragslage ist die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2023 weiterhin negativ, so dass weitere finanzielle Mittel in signifikantem Umfang vom neuen Gesellschafter bzw. der Sika Gruppe zur Verfügung gestellt werden mussten, um die Unternehmensfortführung zu gewährleisten.

Über weitere Sachverhalte mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Geschäftsjahres 2022 haben wir zum heutigen Stand keine Kenntnis.

5. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wurde für im Geschäftsjahr 2022 in den Konzernabschluss der Master Builders Solutions Deutschland GmbH, Mannheim, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis aufstellt.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Norderstedt, 31. Juli 2023

Dr. Michael Fischer

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