Jopp Plastics
Technology GmbH
Mechernich
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
1. Grundlagen des Unternehmens
Die Jopp Plastics Technology GmbH fertigt und
entwickelt Kunststoffteile und -systeme. Kernkompetenz sind
dabei Beölungs- und Kühlsysteme. Hauptkunden sind
die Hersteller von Kraftwagen sowie deren Zulieferer. Die
Teile der Jopp Plastics Technology GmbH werden in der Regel
im Motor, im Getriebe und in elektronischen Achsen von
Fahrzeugen der Kunden verbaut.
Die Jopp Plastics Technology GmbH ist in die
JOPP-Gruppe eingebunden, auf deren Geschäftsberichte wir
für ergänzende Informationen verweisen.
2. Wirtschaftsbericht
a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Das globale Wachstum laut IWF lag im Jahr 2023 bei 3,1%
und damit deutlich hinter dem historischen Durchschnitt von
3,8%. Die Prognose der IWF geht auch in 2024 und 2025 von
einer seitlichen Bewegung aus. Die Automobilproduktion in der
für uns wichtigsten Region EMEA stieg zwar um 9,0%, der
Zuwachs ist aber hauptsächlich auf leichte Nutzfahrzeuge
zurückzuführen.
Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen
Lieferketten weitgehend erholt haben, war die Weltwirtschaft
in 2023 immer noch von der Ukraine-Krise geprägt. Die
Inflationsrate in der EU lag 2023 im Jahresdurchschnitt bei
6,4% (2022: 9,2%).
Das Geschäftsumfeld in 2023 war weiterhin sehr
herausfordernd. Unsere Kunden haben Kostenerhöhungen
teilweise nur zeitversetzt und nur anteilig getragen mit
deutlicher Auswirkung für unsere Ertragsentwicklung.
b) Ertragslage
Der Umsatz stieg deutlich von 33,6 Mio. EUR auf 39,7
Mio. EUR.
Der Personalaufwand stieg leicht von 10,6 Mio. EUR auf
10,7 Mio. EUR, der Materialaufwand stieg von 17,4 Mio. EUR
auf 18,9 Mio. EUR.
Die Abschreibungen gingen von 1,6 Mio. EUR auf 1,5 Mio.
EUR zurück.
Der sonstige betriebliche Aufwand sank um 0,4 Mio. EUR
und betrug 2023 6,5 Mio. EUR. Hauptursächlich für
den Rückgang sind die gesunkenen Energiekosten.
Für das Gesamtjahr 2023 weist die Jopp Plastics
Technology GmbH einen Jahresüberschuss von 0,7 Mio. EUR
nach Steuern aus.
Die Planungen für das Geschäftsjahr konnten
nicht umgesetzt werden, was auch teilweise an der
zeitversetzten Weitergabe von Preiserhöhungen an die
Kunden lag. Die IST-Umsätze blieben um ca. 5% hinter den
geplanten Umsätzen zurück, was sich im Endergebnis
auch in dem Ergebnis widerspiegelte.
c) Finanz- und Vermögenslage
Die Bilanzsumme sank deutlich von 23,3 Mio. EUR auf
14,5 Mio. EUR. Dies lag hauptsächlich am Rückgang
des Anlagevermögens u.a. durch den Verkauf von
Firmenanteilen an Jopp Ungarn an die Jopp Holding GmbH
(Muttergesellschaft).
Das Sachanlagevermögen beträgt 4,6 Mio. EUR
nach zuvor 7,8 Mio. EUR.
Das Vorratsvermögen sank durch Preiseffekte und
Maßnahmen zur Bestandsreduktion deutlich von 7,4 Mio.
EUR auf 5,7 Mio. EUR.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sanken von 2,1 Mio. EUR auf
1,6 Mio. EUR.
Die Rückstellungen blieben konstant bei 2,1 Mio.
EUR.
Die Lieferantenverbindlichkeiten sanken von 2,7 Mio.
EUR auf 2,5 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen gingen deutlich von 9,4 Mio. EUR auf
1,1 Mio. EUR zurück.
Die Bankverbindlichkeiten sanken von 3,9 Mio. EUR auf
3,1 Mio. EUR.
Die offenen Leasingverbindlichkeiten inklusive der
Restwerte betrugen zum Bilanzstichtag 2.442 TEUR (2022: 48
TEUR).
Es bestehen umfangreiche finanzielle und
belieferungsseitige Verflechtungen innerhalb der
JOPP-Unternehmensgruppe. Die Firmengruppe verfügt ferner
über Liquiditätsreserven zum Bilanzstichtag und
darüber hinaus.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
betrug im Geschäftsjahr -4.280,1 TEUR (Vorjahr 2.487,0
TEUR). Maßgebend für den negativen Cashflow aus
der laufenden Geschäftstätigkeit war die Reduktion
der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
mit 8.309,2 TEUR. Der Cashflow aus der
Investitionstätigkeit betrug 5.686,4 TEUR (Vorjahr
-1.418,9 TEUR). Durch Tilgungen und Zinszahlungen betrug der
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -288,5 TEUR
(Vorjahr -1.198,0 TEUR). Zusammenfassend betrug die
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
1.117,8 TEUR (Vorjahr -129,9 TEUR).
Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren
Die Geschäftsführung der Jopp Plastics
Technology GmbH steuert die Firma anhand von Kennzahlen, die
monatlich ermittelt und ausgewertet werden. Darüber
hinaus wird das integrierte Managementsystem aus
Qualität, Umwelt, Datenschutz, Personal, Finanzen,
Compliance sowie allen anderen Prozessen des Unternehmens
jährlich hinsichtlich Effektivität und Effizienz
bewertet und bei Bedarf angepasst.
Investitionen werden sorgfältig geprüft und
überwacht. Sie beinhalten primär Rationalisierungs-
und Erweiterungsinvestitionen.
JOPP ist auf hochqualifizierte Fach- und
Führungskräfte angewiesen. Diese werden auf dem
Stand der Technik aus- und weitergebildet. Darüber
hinaus werden Mitarbeiter gefördert, die
berufsbegleitend Ingenieurstudiengänge absolvieren.
Hiermit wollen wir einem künftigen Fachkräftemangel
vorbeugen.
Die Geschäftsleitung beurteilt die Entwicklung der
Gesellschaft, gerade im Hinblick auf das allgemeine
Geschäftsumfeld, im Geschäftsjahr 2023 als positiv.
3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht
Ausblick
Die Auftragslage der Jopp Plastics Technology GmbH hat
sich in 2024 leicht verbessert. Lange überfällige
Preiserhöhungen konnten in 2023 vereinbart werden und
sind nun in 2024 voll wirksam.
Wir erwarten, dass der Trend zur Nachhaltigkeit in der
Herstellung von industriellen Produkten zu Veränderungen
am Markt führen wird. Wir haben im April 2021 unsere
"Vision 2035" einer klimaneutralen Fabrik vorgestellt, die in
unserem Klimabericht nachgelesen werden kann. Im 4. Quartal
2023 haben wir eine PV-Anlage mit einer Leistung von ca.
749,25 kWp am Standort in Betrieb genommen. Diese soll einen
deutlichen Anteil der Stromerzeugung einnehmen.
Wir rechnen nach entsprechenden Branchenstudien damit,
dass der Umbruch in der Automobilindustrie weiter
voranschreiten wird. Durch fehlende staatliche Anreize und
Kaufzurückhaltung wird die Transformation jedoch
langsamer erfolgen. Auch die Produkte in der Jopp Plastics
Technology GmbH des Antriebsstrangs sind hiervon betroffen.
Nachdem unsere Produkte in ähnlicher Form aber auch im
Elektro-Antriebsstrang Verwendung finden, ist der
Transformationsprozess für uns strategisch klar
vorgezeichnet.
Darüber hinaus gibt es einen Trend zur
Zurückverlagerung von Produktion nach Europa, wovon wir
profitieren wollen. Wenn Autohersteller künftig mehr
Systeme selbst fertigen, ist auch dies kein Nachteil für
uns, wenn wir einzelne Komponenten mit unserem Know-How
optimieren und zuliefern können.
Risikobericht
Um Risiken des unternehmerischen Handelns
frühzeitig zu erkennen, zu bewerten und zu
dokumentieren, besteht ein Risikomanagementsystem.
Wesentliche Engagements bei Derivaten bestehen nicht.
Unmittelbare Wechselkursrisiken sind zum Bilanzstichtag nicht
erkennbar.
Bankverbindlichkeiten sind in der Höhe von 3,1
Mio. EUR vorhanden. Es besteht weiterer Spielraum bei den
Kreditlinien der Hausbanken sowie innerhalb der JOPP-Gruppe,
so dass eine Finanzierung zusätzlicher Projekte gegeben
ist. Es besteht gegenüber Kreditinstituten teilweise
eine Mithaft für Verbindlichkeiten von
Schwesterunternehmen.
Geschäftsrisiken bestehen primär durch den
Druck der Kunden auf die Preise und
Materialpreiserhöhungen auf den
Beschaffungsmärkten. Diese gehen jedoch nicht über
das Branchenrisiko hinaus. Zur Sicherstellung der
Kostendeckung von Produkten wird ein einheitliches
Controlling-System der Jopp-Gruppe eingesetzt.
Debitorenrisiken bestehen dann, wenn Kunden aufgrund
von Insolvenz in der Zahlungsfähigkeit
beeinträchtigt sind. Mit Kunden, die wir als
gefährdet einstufen, suchen wir deshalb aktiv nach einer
Lösung, um dieses Risiko einzuschränken. Dieses
Risiko decken wir auch durch eine Warenkreditversicherung ab.
Beschaffungsrisiken bestehen bei einem Ausfall von
Lieferanten aufgrund einer wirtschaftlichen Schieflage
derselben. Gefährdete Lieferanten werden deshalb aktiv
beobachtet. Zweilieferanten-Strategien werden eingesetzt,
wenn Wirtschaftlichkeit und Produktivität dies
gestatten.
Grundsätzlich vorhandene Risiken durch die
Lieferung sicherheitsrelevanter Bauteile werden relativiert
durch ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem nach
IATF 16949, ein zertifiziertes
Datensicherheitsmanagementsystem, durch interne und externe
Schulungen der Mitarbeiter und Führungskräfte sowie
durch unser Werkstoff- und Versuchslabor, in dem Bauteile
unter Extrembedingungen geprüft werden.
Entsprechende Versicherungen für
Produkthaftpflichtschäden bestehen und mindern dieses
Risiko.
Ökologische Risiken werden analog hierzu durch
eine Zertifizierung nach dem Umweltstandard ISO 14001 und ISO
50001 erkannt und behandelt.
Zur Absicherung rechtlicher Risiken setzen wir ein
System aus intensiver Vertragsprüfung,
Vertragsmanagement sowie Dokumentation und Archivierung ein.
Unsere internen Prüfungen und Analysen
gewährleisten, dass Sicherheitsregeln eingehalten
werden.
Die derzeit bestehenden Risiken üben unserer
Einschätzung nach keinen wesentlichen Einfluss auf die
künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage aus.
Eine ausreichende Vorsorge wurde getroffen. Es sind aus
heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken
erkennbar.
Prognosebericht
Unserer Ansicht nach ist die Jopp Plastics Technology
GmbH grundsätzlich gut aufgestellt, auch zusammen mit
den anderen Kompetenzen innerhalb der Jopp-Gruppe. Für
das Thermomanagement von Elektrofahrzeugen haben wir ein
Ventil entwickelt und patentiert, das bei unseren Kunden auf
gute Resonanz stößt. Auch die Anzahl der
Neuanfragen insbesondere für Elektrofahrzeuge entwickelt
sich positiv.
Wir erwarten trotz der gesamtwirtschaftlichen Situation
ein zufriedenstellendes Jahr 2024 mit klar positiven
Erträgen. Die Gesellschaft plant für das Gesamtjahr
2024 einen Umsatz auf dem Niveau von 2023. Die Ertragslage
wird sich planmäßig, auch auf Grund von
Kostensenkungsmaßnahmen, im Vergleich zu 2023 merklich
verbessern. Wir planen mit Kosteneinsparungen zwischen zwei
und fünf Prozent. Die Planung steht auch immer im
Zusammenhang mit den aktuell vorhandenen
volkswirtschaftlichen Einflüssen.
Wir rechnen allerdings noch auf absehbare Zeit mit
Belastungen für die Neuproduktentwicklung von neuen
Anwendungen, die die Firma noch unabhängiger vom
klassischen Antriebsstrang machen soll.
Die Geschäftsführung sieht hinsichtlich der
operativen Performance der Jopp Plastics Technology GmbH,
insbesondere hinsichtlich der Leistungsindikatoren der
Fertigung, Potentiale für Verbesserungen, um die
Ertragskraft künftig weiter zu steigern.
4. Forschung und Entwicklung
Die Jopp Plastics Technology GmbH betreibt eine eigene
Entwicklung von Produkten und Prozessen. In dieser Abteilung
werden Neuprojekte entwickelt und konstruiert, mit denen die
Firma in den Folgejahren Umsätze erwirtschaften kann.
Ebenso beteiligt sich die Firma mit ihrem Knowhow an
der Entwicklung von öl- und wasserführenden
Systemen an Ausschreibungen und Ideenwettbewerben ihrer
Kunden.
Bei der Produktentwicklung erfolgt je nach
Anwendungsfall eine Zusammenarbeit mit den
Entwicklungsabteilungen der anderen Unternehmen der
Jopp-Gruppe.
Aufwendungen für Eigenentwicklungen werden in der
Bilanz grundsätzlich nicht aktiviert.
Produktentwicklungen werden erst durch zugehörige
Teileumsätze ergebniswirksam.
Zur Verstärkung der Entwicklungsabteilung werden
sowohl eigene Mitarbeiter qualifiziert als auch bedarfsweise
neue Mitarbeiter eingestellt.
Mechernich-Obergartzem, den
26. Juni 2024
.............................................
|
|
.............................................
|
Richard Diem
|
|
Christoph Theiß
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
6.367.683,14 |
13.497.167,07 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
18.057,00 |
0,00 |
| 1.
Geschäfts- oder Firmenwert |
0,00 |
0,00 |
| 2.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
18.057,00 |
0,00 |
| II.
Sachanlagen |
4.569.651,70 |
7.764.499,39 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
23.881,00 |
28.445,00 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
2.992.458,00 |
4.060.669,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
826.318,00 |
1.124.108,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
726.994,70 |
2.551.277,39 |
| III.
Finanzanlagen |
1.779.974,44 |
5.732.667,68 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
550.000,01 |
4.550.000,01 |
| 2.
sonstige Finanzanlagen |
1.229.974,43 |
1.182.667,67 |
| B.
Umlaufvermögen |
7.262.044,53 |
9.498.351,39 |
| I.
Vorräte |
5.692.940,28 |
7.394.529,89 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
1.567.988,97 |
2.102.882,09 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
118.758,11 |
82.019,34 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
1.449.230,86 |
2.020.862,75 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.115,28 |
939,41 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
31.059,24 |
17.377,03 |
| D.
Aktive latente Steuern |
887.634,94 |
239.948,43 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
14.548.421,85 |
23.252.843,92 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.663.032,14 |
4.965.429,92 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
9.000.000,00 |
9.000.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
2.094.679,97 |
2.094.679,97 |
| III.
Verlustvortrag |
6.129.250,05 |
3.668.872,96 |
| IV.
Jahresüberschuss |
697.602,22 |
-2.460.377,09 |
| B.
Rückstellungen |
2.073.103,11 |
2.066.167,27 |
| C.
Verbindlichkeiten |
6.812.286,60 |
16.221.246,73 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
3.112.539,40 |
3.927.642,95 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
1.077.344,05 |
9.386.505,32 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
2.622.403,15 |
2.907.098,46 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
14.548.421,85 |
23.252.843,92 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
19.333.024,78 |
17.163.736,67 |
| 2.
Personalaufwand |
10.678.818,30 |
10.612.894,97 |
| a)
Löhne und Gehälter |
8.825.651,55 |
8.814.769,26 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.853.166,75 |
1.798.125,71 |
| 3.
Abschreibungen |
1.455.874,39 |
1.574.418,92 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen |
1.455.874,39 |
1.574.418,92 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.501.076,58 |
6.922.901,51 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
47.854,76 |
45.591,65 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
606.885,69 |
507.024,31 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-647.687,45 |
2.498,30 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
785.912,03 |
-2.410.409,69 |
| 9.
sonstige Steuern |
88.309,81 |
49.967,40 |
| Jahresüberschuss |
697.602,22 |
-2.460.377,09 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der
§§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der
ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße
Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn-
und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, sind erstmalig insgesamt im Anhang
aufgeführt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren gegliedert.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
| Firmenname laut
Registergericht: |
Jopp Plastics Technology
GmbH |
| Firmensitz laut
Registergericht: |
Mechernich |
| Registereintrag: |
Handelsregister |
| Registergericht: |
Bonn |
| Register-Nr.: |
HRB 22429 |
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar
zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch
die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear und degressiv
vorgenommen.
Der Übergang von der degressiven zur linearen
Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu
einer höheren Jahresabschreibung führt.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten
- Ausleihungen zum Nennwert
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden zu
gleitenden Durchschnittspreisen auf Basis der Einkaufspreise
bewertet.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden zu
Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten
wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten die
notwendigen Gemeinkosten, die durch die Fertigung
veranlassten Abschreibungen einbezogen. Abwertungen wegen
mangelnder Verwertbarkeit wurden mit einem Abschlag
vorgenommen, der auf der Grundlage der
Umschlagshäufigkeit ermittelt wurde.
Bei der Bewertung der unfertigen und fertigen
Erzeugnisse wurden die Grundsätze der verlustfreien
Bewertung beachtet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen wurde durch eine
Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine
bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Latente Steuern wurden gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB
angesetzt, sofern sich insgesamt eine zukünftige
Steuerdifferenz ergibt. Bei der Ermittlung latenter
Steuerentlastungen wurden bestehende steuerliche
Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der
nächsten fünf Jahre zu erwartenden
Verlustverrechnung berücksichtigt.
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet.
Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1
Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung der
Pensionsverpflichtungen erfolgte unter Anwendung der
Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck nach dem
Anwartschaftsbarwertverfahren. Der zu Grunde gelegte
Rechnungszins für die Abzinsung der
Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum
Bewertungsstichtag 31. Dezember 2023 auf 1,82 %.
Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe
des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages gem. § 253 Abs. 1
HGB passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr sind entsprechend ihrer Restlaufzeit
mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen
sieben Jahren abgezinst worden.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Beträge, die auf fremde Währungen lauten,
wurden zum Stichtagskurs unter Beachtung des
Niederstwertprinzips in der Bilanz angesetzt. In der Gewinn-
und Verlustrechnung wurden auf fremde Währung lautende
Beträge zu Durchschnittskursen angesetzt.
Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben zur Bilanz
Anlagespiegel für die einzelnen Posten des
Anlagevermögens
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im
nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt:
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
|
|
01.01.2023
|
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
346.300,40
|
19.850,00
|
0,00
|
0,00
|
366.150,40
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
1.583.875,64
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
1.583.875,64
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.930.176,04
|
19.850,00
|
0,00
|
0,00
|
1.950.026,04
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
94.280,18
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
94.280,18
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
13.241.222,56
|
10.715,52
|
599.592,16
|
622.852,16
|
13.275.198,08
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
6.362.083,90
|
35.265,71
|
20.811,66
|
0,00
|
6.376.537,95
|
geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
2.551.277,39
|
293.754,70
|
1.495.185,23
|
-622.852,16
|
726.994,70
|
Summe Sachanlagen
|
22.248.864,03
|
339.735,93
|
2.115.589,05
|
0,00
|
20.473.010,91
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
4.550.000,01
|
0,00
|
4.000.000,00
|
0,00
|
550.000,01
|
sonstige Ausleihungen
|
1.182.667,67
|
47.306,76
|
0,00
|
0,00
|
1.229.974,43
|
Summe Finanzanlagen
|
5.732.667,68
|
47.306,76
|
4.000.000,00
|
0,00
|
1.779.974,44
|
Summe Anlagevermögen
|
29.911.707,75
|
406.892,69
|
6.115.589,05
|
0,00
|
24.203.011,39
|
|
kumulierte
Abschreibungen
|
Abschreibungen
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
kumulierte
Abschreibungen
|
|
01.01.2023
|
|
|
31.12.2023
|
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
346.300,40
|
1.793,00
|
0,00
|
348.093,40
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
1.583.875,64
|
0,00
|
0,00
|
1.583.875,64
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.930.176,04
|
1.793,00
|
0,00
|
1.931.969,04
|
Sachanlagen
|
|
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
65.835,18
|
4.564,00
|
0,00
|
70.399,18
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
9.180.553,56
|
1.116.461,68
|
14.275,16
|
10.282.740,08
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
5.237.975,90
|
333.055,71
|
20.811,66
|
5.550.219,95
|
geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
14.484.364,64
|
1.454.081,39
|
35.086,82
|
15.903.359,21
|
Finanzanlagen
|
|
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
sonstige Ausleihungen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
16.414.540,68
|
1.455.874,39
|
35.086,82
|
17.835.328,25
|
|
Buchwert
|
Buchwert
|
|
31.12.2023
|
31.12.2022
|
|
Euro
|
Euro
|
Anlagevermögen
|
|
|
Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
18.057,00
|
0,00
|
Geschäfts- oder
Firmenwert
|
0,00
|
0,00
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
18.057,00
|
0,00
|
Sachanlagen
|
|
|
Grundstücke,
grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken
|
23.881,00
|
28.445,00
|
technische Anlagen und
Maschinen
|
2.992.458,00
|
4.060.669,00
|
andere Anlagen, Betriebs-
und Geschäftsausstattung
|
826.318,00
|
1.124.108,00
|
geleistete Anzahlungen und
Anlagen im Bau
|
726.994,70
|
2.551.277,39
|
Summe Sachanlagen
|
4.569.651,70
|
7.764.499,39
|
Finanzanlagen
|
|
|
Anteile an verbundenen
Unternehmen
|
550.000,01
|
4.550.000,01
|
sonstige Ausleihungen
|
1.229.974,43
|
1.182.667,67
|
Summe Finanzanlagen
|
1.779.974,44
|
5.732.667,68
|
Summe Anlagevermögen
|
6.367.683,14
|
13.497.167,07
|
Angabe zu Finanzanlagen
Die sonstigen Ausleihungen beinhalten
ausschließlich Ausleihungen an verbundene Unternehmen.
Angaben zu Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenständen
Die im Vorjahr unter dem Bilanzposten - Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen - ausgewiesenen Forderungen
gegenüber der Factoring-Gesellschaft werden zum 31.
Dezember 2023 im Bilanzposten - sonstige
Vermögensgegenstände - in Höhe von 806,5 TEuro
(Vorjahr: 683,1 TEuro) ausgewiesen. Der Vorjahreswert wurde
nicht angepasst.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten
ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen.
Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind
Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von
32,8 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) enthalten. Die Forderungen
gegenüber Gesellschaftern beinhalten
ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen.
Ausschüttungssperre
Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der
Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt
887,6 TEuro.
Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Gesamtbetrag gemäß
Ausschüttungssperre
|
TEuro
|
Aktivierung latenter
Steuern
|
887,6
|
Pensionsrückstellungen
Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das
Anwartschaftsbarwertverfahren angewendet.
Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Zinssatz
|
1,82
|
%
|
erwartete Lohn- und
Gehaltssteigerungen
|
1,00
|
%
|
zugrunde gelegte
Sterbetafel
|
Richttafeln 2018 G
|
|
Bei den Rückstellungen für
Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem
durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben
Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden
Geschäftsjahr in Höhe von 6,6 TEuro. In dieser
Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Im Rahmen des Bilanzausweises werden
Pensionsrückstellungen mit
Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller
Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d.
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) und ausschließlich der
Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen,
verrechnet.
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von Vermögensgegenständen
und Schulden
|
TEuro
|
Erfüllungsbetrag der
Schulden
|
1.047,2
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögenswerte
|
120,7
|
Zeitwert der verrechneten
Vermögenswerte
|
120,7
|
verrechnete Aufwendungen
|
15,8
|
verrechnete Erträge
|
3,1
|
Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung
entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten
Aktivwert.
Angabe zu Verbindlichkeiten
Art der Verbindlichkeit
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
zum 31.12.2023
|
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
3.112,5
|
3.112,5
|
0,0
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
2.507,2
|
2.507,2
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
1.077,4
|
1.077,4
|
0,0
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
115,2
|
115,2
|
0,0
|
0,0
|
(davon aus Steuern
|
99,8)
|
|
|
|
(davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
|
2,3)
|
|
|
|
Summe
|
6.812,3
|
6.812,3
|
0,0
|
0,0
|
Art der Verbindlichkeit
|
Gesamtbetrag
|
davon mit einer Restlaufzeit
|
zum 31.12.2022
|
|
kleiner 1 J.
|
1 bis 5 J.
|
größer 5 J.
|
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
TEuro
|
gegenüber
Kreditinstituten
|
3.927,6
|
3.704,5
|
223,1
|
0,0
|
aus Lieferungen und
Leistungen
|
2.722,5
|
2.722,5
|
0,0
|
0,0
|
gegenüber verbundenen
Unternehmen
|
9.386,5
|
9.386,5
|
0,0
|
0,0
|
sonstige Verbindlichkeiten
|
184,6
|
184,6
|
0,0
|
0,0
|
(davon aus Steuern
|
157,8)
|
|
|
|
(davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit
|
4,5)
|
|
|
|
Summe
|
16.221,2
|
15.998,1
|
223,1
|
0,0
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sind in Höhe von 297,2 TEuro durch
Sicherungsübereignungen besichert.
Für die Lieferantenverbindlichkeiten gelten die
Eigentumsvorbehalte der Lieferanten.
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen in Höhe von 1.077,4 TEuro (Vorjahr: 9.386,5
TEuro) sind Verbindlichkeiten in Höhe von 507,3 TEuro
(Vorjahr: 1.186,5 TEuro) aus Lieferungen und Leistungen
enthalten.
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern in Höhe von 852,7 TEuro (Vorjahr:
8.920,9 TEuro) enthalten. Darin enthalten sind
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe
von 282,7 TEuro (Vorjahr: 720,9 TEuro).
Latente Steuern
Die Veränderung der aktiven latenten Steuern im
abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:
Veränderungen der aktiven latenten Steuern im
Geschäftsjahr 2023
|
|
Stand zu Beginn
|
Zugang
|
Verbrauch / Abgang
|
Stand am Ende
|
Aktive latente Steuern
|
240,0 TEuro
|
653,7 TEuro
|
6,1 TEuro
|
887,6 TEuro
|
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Zum Abschlussstichtag bestanden folgende
Haftungsverhältnisse:
|
TEuro
|
Begebung und
Übertragung von Wechseln, Bürgschaften,
Wechsel- und Scheckbürgschaften
|
4.636,6
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
4.636,6
|
davon
gegenüber Gesellschaftern
|
1.908,3
|
Gewährleistungsverträge
|
11.549,8
|
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen
|
11.549,8
|
davon
gegenüber Gesellschaftern
|
2.697,1
|
Summe
|
16.186,4
|
Mit einer Inanspruchnahme aus den
Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.
Als Gründe hierfür sind zu nennen:
Mit einer Inanspruchnahme aus den
Haftungsverhältnissen aus Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten ist wegen geordneter
wirtschaftlicher Verhältnisse der Verbundunternehmen
nicht zu rechnen.
Außerbilanzielle Geschäfte
Die Nutzung der benötigten technischen Anlagen und
Maschinen wird zum Teil durch Leasingverträge mit
Kreditinstituten sichergestellt. Deren Laufzeit liegt noch
zwischen vier bis fünf Jahre. Aus den abgeschlossenen
Leasingverträgen resultiert eine finanzielle Belastung
von 511,7 TEuro p. a., d. h. über die noch verbleibende
Vertragslaufzeit insgesamt 2.282,9 TEuro. Die
Leasinggeschäfte verringern insbesondere die
Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote,
führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur
Bindung an die geleasten technischen Anlagen und Maschinen.
Seit 2022 nehmen wir am Factoring unserer Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen teil.
Das Factoring stärkt unsere Liquidität. Die
zugeflossenen Mittel verwenden wir zur Schuldentilgung, was
aufgrund der Bilanzverkürzung wiederum unsere
Eigenkapitalquote verbessert. Zum Abschlussstichtag
beträgt der Liquiditätsvorteil ca. 875,1 TEuro. Das
Bonitätsrisiko liegt beim Factor.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen
finanziellen Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
bestehen in Höhe von 5.900,0 TEuro sonstige finanzielle
Verpflichtungen.
Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende
Sachverhalte:
Es handelt sich hierbei um oben bereits beschriebene
und weitere zukünftige Miet- und Leasingraten für
bewegliche und unbewegliche Wirtschaftsgüter.
Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen
Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundene
Unternehmen aufzuführen:
Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen neben
den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten
Verpflichtungen aus Mietverträgen für die
nächsten 5 Jahre in Höhe von 3.516,0 TEuro.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Personalaufwand
In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung sind
Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 70,0
TEuro (Vorjahr: 42,7 TEuro) enthalten.
Die im Vorjahr unter dem GuV-Posten - sonstige
betriebliche Aufwendungen - ausgewiesenen Aufwendungen
für die Betriebsveranstaltungen werden zum 31. Dezember
2023 im GuV-Posten - Personalaufwendungen - ausgewiesen. Der
Vorjahreswert wurde entsprechend angepasst.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen
Erträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von
Rückstellungen in Höhe von 0,0 TEuro (Vorjahr: 0,1
TEuro) und Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in
Höhe von 47,3 TEuro (Vorjahr: 45,5 TEuro) enthalten.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind
Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe
von 15,9 TEuro (Vorjahr: 27,6 TEuro) und Zinsen an verbundene
Unternehmen in Höhe von 276,3 TEuro (Vorjahr: 319,1
TEuro) enthalten. Der Zinsanteil der
Altersversorgungsverpflichtungen beläuft sich auf 15,8
TEuro (Vorjahr: 27,6 TEuro).
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind
Erträge aus der Veränderung der latenten Steuern in
Höhe von 653,7 TEuro (Vorjahr: 0,0 TEuro) und
Aufwendungen aus der Veränderung der latenten Steuern in
Höhe von 6,1 TEuro (Vorjahr: 2,5 TEuro) enthalten.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren
während des Geschäftsjahres im Unternehmen
beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
|
Zahl
|
Arbeiter
|
|
136
|
Angestellte
|
|
57
|
Die Gesamtzahl der
durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
beträgt damit
|
|
193
|
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer:
|
Herr Richard Diem
|
|
|
|
Herr Christoph Theiß
|
|
|
Vergütungen der Geschäftsführer
Die Angabe über die Gesamtbezüge der
Geschäftsführer unterbleibt gemäß §
286 Abs. 4 HGB, da nur ein Geschäftsführer
Bezüge aus der Gesellschaft erhalten hat.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen
von mind. 20 Prozent der Anteile
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über
nachstehende Unternehmen berichtet:
Firmenname / Sitz
|
Anteilshöhe
|
Jahresergebnis
|
Eigenkapital
|
|
|
31.12.2023
|
31.12.2023
|
|
|
TEuro
|
TEuro
|
Jopp Automotive de
México S. A. de C. V., Mexico (HBI)
|
97,6%
|
-107
|
-1.244
|
Konzernzugehörigkeit
Die Jopp Plastics Technology GmbH wurde in den
Konzernabschluss der JOPP Holding GmbH, Bad Neustadt a. d.
Saale einbezogen.
Die JOPP Holding GmbH stellt den Konzernabschluss
für den größten Konzernkreis auf.
Der Konzernabschluss der JOPP Holding GmbH wird im
elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss beträgt 697,6 TEuro. Er
wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Mechernich-Obergartzem, den
26. Juni 2024
.............................................
|
|
.............................................
|
Richard Diem
|
|
Christoph Theiß
|
Geschäftsführer
|
|
Geschäftsführer
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.06.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um
die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender
Bestätigungsvermerk erteilt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Jopp Plastics Technology GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Jopp Plastics
Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum
31. Dezember 2023 und der Gewinn- und
Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar
2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben
wir den Lagebericht der Jopp Plastics Technology GmbH
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023
bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum
31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
und · vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht
den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit
des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im
Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für
die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz-, und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung
der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können
aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und
werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise
erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und
Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von
Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch
sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen
Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen
nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass
aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen
kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen
bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen
beinhalten können.
· gewinnen wir ein Verständnis von dem
für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten
internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen
Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel,
ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der
Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den
gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte
und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu
modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der
Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks
erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die
zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse
so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der
Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die
den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden
Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Konstanz,28. Juni 2024
PKS l KARRER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Christian Pascu Wirtschaftsprüfer |