Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 7073
Eingetragen
8.3.2001
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb elektrischer, elektronischer und mechanischer Geräte zum Erzeugen, Prüfen und Messen von elektronischen Größen, der Handel mit solchen Geräten, die Vermittlung von Geschäften (auch als Handelsvertreter) betreffend solche Geräte und ähnliche Tätigkeiten und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Schönknecht
seit 17.2.2026
Prokura
Jana Rapisarda
seit 12.3.2024
Prokura
Arthur Krebs
seit 11.2.2019
Prokura
Horst Wächter
seit 14.1.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (24)

NameAnteil
3.00%
2.14%
A**** D***
2.10%

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
ZERA GmbHEigenbeteiligung
22.15%

Gesellschafter
Beta

26 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 26 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
ZERA Mitarbeiterbeteiligungs-eGbr
Germany
65.079 €
61.98%
ZERA GmbH
Germany
23.258 €
22.15%
R***** O***
3.150 €
3.00%
I**** S******
2.247 €
2.14%
A**** D***
2.205 €
2.10%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ZERA GmbH

Königswinter

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht gem. § 289 HGB für das Geschäftsjahr 1. Januar 2023 - 31. Dezember 2023

der ZERA GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ZERA GmbH ist spezialisiert auf die Entwicklung, die Fertigung und den Vertrieb von Geräten und Systemen zur Prüfung und Eichung von Elektrizitätszählern, Messwandlern und Ladestationen für die Elektromobilität. Die Produktpalette reicht von tragbaren Geräten zur Prüfung vor Ort bis hin zu kundenspezifischen stationären Prüfanlagen. Der Vertrieb der Produkte erfolgt weltweit.

2. Forschung und Entwicklung

Wir sind weltweit führend in der Entwicklung von neuer Prüftechnik für die unterschiedlichen Abnehmer. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Zählerherstellern, den Prüfstellen und den relevanten Instituten sowie unserer aktiven Mitarbeit in verschiedenen Gremien und Arbeitskreisen, kennen wir die genauen Rahmenbedingungen und Anforderungen des Marktes. Anforderungen, die über die Kernkompetenz der ZERA GmbH hinaus gehen, werden mit exklusiven Kooperationspartnern erfüllt. Wie bereits in den Vorjahren passen wir auch weiterhin unsere Prüftechnik kontinuierlich den Marktanforderungen an und setzen neue Trends am Markt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2023 erzielte die deutsche Elektrotechnik und Elektroindustrie laut Angabe des Zentralverbandes ZVEI ein Umsatzvolumen von ca. 239 Mrd. € und trägt damit zu rund 10 % der deutschen Industrieproduktion bei. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine inflationsbereinigte Steigerung von nur 0,4%. Für das Jahr 2024 wird ein Rückgang von 2% prognostiziert. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Elektroindustrie sind derzeit schwierig.

Unser Unternehmen erwirtschaftet ca. 20% des Umsatzes in Deutschland und knapp 50% außerhalb von Europa. Von daher betreffen uns auch die politischen Unruhen in vielen Teilen der Welt und die derzeit rückläufigen Entwicklungen in vielen Märkten. Auch die beginnende Rezession in Deutschland hat einen Einfluß auf unsere Absatzmöglichkeiten. Die rückläufige Nachfrage in einigen Ländern konnten wir jedoch durch einen besseren Auftragseingang in anderen Regionen kompensieren. Einen großen Beitrag hat das starke Wachstum und der damit einhergegangene gestiegene Auftragseingang in Indien geleistet.

Auch wenn in einigen angestammten Produktbereichen, wie die stationäre Prüfung von AC-Zählern, der Bedarf geringer war, konnte durch die höhere Nachfrage nach neuen Produkten wie Prüfkoffer für E-Mobilität, Prüfung von DC-Zählern und die weiterhin gute Nachfrage nach Prüfsystemen von Wandlern der Auftragseingang gesteigert werden. Der Markt für diese Produkte und auch der Markt für Smartmeter Testanlagen wird mittel- und langfristig wachsen, da die Energiewende weiterhin eine hohe Priorität in fast allen Volkswirtschaften hat. Wir sehen deshalb mittelfristig und langfristig weiterhin eine gute Perspektive für den Absatz unserer Produkte.

2. Geschäftsverlauf

Zu Beginn des Jahres sorgte die Unsicherheit in der Weltwirtschaft aufgrund des Krieges in der Ukraine, der Inflation in Europa und der knappen Bauteilversorgung für eine zögerliche Nachfrage. Aufgrund der steigenden Inflation haben wir Ende 2022 und Anfang 2023 unsere Gehälter angehoben und aufgrund der höheren Einstandspreise für Materialien unsere Preise nach oben angepasst. All diese Faktoren sorgten zu Beginn des Jahres zu einer schwächeren Nachfrage nach unseren Produkten, jedoch konnten wir ab Mitte 2023 eine Verbesserung des Auftragseingangs und der allgemeinen Marktaktivitäten feststellen. Dies führen wir nicht auf eine generelle Erholung des Marktes zurück, sondern darauf, dass unsere strategischen Aktivitäten umgesetzt wurden und neue Produkte für mehr Umsatz gesorgt haben.

Insgesamt konnten wir damit 2023 unseren Auftragseingang, auch preisbereinigt, steigern, nachdem er in den Vorjahren stagnierte. Die schwächere Nachfrage nach angestammten Produkten, wurde durch einen höheren Bedarf nach neuen Produkten mehr als kompensiert. Auch die sehr gute Nachfrage aus Indien und Prüfsystemen von Wandlern trugen positiv zum Auftragseingang bei.

Aufgrund des schwierigen Beschaffungsmarktes haben wir unseren Lagerbestand erhöht und konnten bis zum Jahresende alle Aufträge unserer Kunden bedienen. Die Umstellung unserer Fertigungs- und Beschaffungsplanung und eine weitere Verkürzung unserer Lieferzeiten bleibt weiterhin eine wesentliche Aufgabe für unser Unternehmen. Trotz der sehr schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir das Jahr 2023 positiv abschließen. Neben dem positiven Ergebnis konnten wir alle unsere Kunden zufriedenstellend beliefern und haben wichtige strategische Maßnahmen umgesetzt.

Zwar liegt der Schwerpunkt unserer Aktivitäten weiterhin auf dem Geschäft des Prüfsystems für Smart-Meter, jedoch konnten wir im Jahr 2023 unser Produktprogramm mit Lösungen für die E-Mobilität und das Testen von DC-Zählern erweitern. Unser Absatzgebiet erstreckt sich über alleRegionen der Welt. Im vergangenen Jahr haben wir unsere Aktivitäten in USA und Afrika weiterausgebaut und sehen hier weiteres Wachstumspotential.

Unsere Prognosen für unseren Geschäftsbereich sind insgesamt positiv und wir sehen langfristig Potential für unsere Produkte. Der Auftragsbestand erreichte zum Jahresende ein gutes Niveau, damit starten wir mit einem guten Auftragspolster in das neue Jahr. Die Lagerbestände und die Kapazitäten sind zum Jahresende auf einem hohen Niveau, was einerseits dazu führt, dass die Liquidität geringer ist, aber andererseits weiterhin die kurzfristige Lieferfähigkeit sichert.

3. Lage

a. Ertragslage

Die ZERA GmbH weist zum 31.12.2023 ein Jahresergebnis von T€ 64 aus (gegenüber T€ 310 im Geschäftsjahr 2022).

Die Gesamtleistung des Unternehmens hat sich um T€ 242 auf 13,5 Mio. € bzw. 1,8 % erhöht.

Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr geringfügig erhöht. Die Personaleinsatzquote ist gegenüber dem Vorjahr durch notwendige Gehaltserhöhungen ebenfalls leicht gestiegen, obwohl der durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr 2023 von 105 auf jetzt 102 Beschäftigte gesunken ist.

b. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand hat sich von T€ 503 auf T€ -1.610 reduziert. Ursächlich waren im Wesentlichen die gestiegenen Forderungen gegenüber dem Tochterunternehmen in Indien. Dies führte zu einem negativen Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Der Cash-flow aus der Investitionstätigkeit belastete den Finanzmittelbestand ebenso wie der cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit

c. Vermögenslage

Zum 31.12.2023 wird ein buchmäßiges Eigenkapital von T€ 9.657,3 (Vorjahr: T€ 9.665,8) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote verringerte sich leicht 47,6 % im Vorjahr auf 47,0 % im Berichtsjahr. In den Folgejahren wird eine Quote auf ähnlichem Niveau angestrebt. Eine solide und ausreichende Eigenkapitalquote bildet weiterhin ein strategisches Ziel der ZERA-Geschäftsführung.

Im Wirtschaftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023, investierte die ZERA GmbH insgesamt T€ 584. Mitte 2023 wurde eine neue PV-Anlage installiert, um so die Abhängigkeit vom Energiemarkt zu reduzieren und den hohen Energiepreisen entgegenzuwirken. Bereits nach einem halben Jahr konnten wir eine deutliche Reduktion unserer Energiekosten feststellen und wir sind uns sicher, dass sich diese Anlage frühzeitig amortisieren wird. Diese und die 2019 durchgeführten Investitionen des neuen Betriebsstandortes sind über jeweils langjährige Darlehen abgesichert. III. Prognosebericht

Trotz herausfordernden Rahmenbedingungen konnten wir auch das vergangene Jahr wieder positiv abschließen. Dies zeigt die stabile Situation des Unternehmens und das gefestigte Umfeld von Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten. Wir sind auch weiterhin in schwierigen Situationen profitabel und sehen dem neuen Jahr positiver gegenüber als in den vergangenen Jahren. Die Konfliktgebiete haben für unser Geschäft keine besonders große Relevanz. Die Energiepreise und die Lage auf dem Beschaffungsmarkt haben sich wieder weitestgehend normalisiert. In den vergangenen Jahren sind einige vielversprechende Projekte gestartet und wir hoffen 2024 auf eine weitere Umsetzung.

Vor einigen Jahren haben wir begonnen unser Produktprogramm zu erneuern und zu erweitern. Wir sehen uns in einer marktführenden Position bei der Prüfung von Smart Metern, haben unser Produkt Programm im Bereich der DC-Prüfung erweitert und decken die Prüfung von Ladestationen für die E-Mobilität vollumfänglich ab. 2023 haben diese Produkte bereits in großem Umfang zu unserem Umsatz beigetragen und wir sehen hier in den nächsten Jahren weiteres Wachstum. Das ebenfalls vor einigen Jahren gestartete Projekt zur Verbesserung aller internen Prozeß-Abläufe und zur Erhöhung der Effizienz zeigt positive Resultate. Sichtbar wird dies durch den höheren Standardisierungsgrad des Fertigungsprogramms, durch die weitere Digitalisierung und Automatisierung der Fertigungsbereiche sowie durch die weitere Optimierung der Serviceleistungen.

Wesentliche Veränderungen in der Kostenstruktur und Personalveränderungen sind nicht geplant. Der Schwerpunkt der Investitionen für 2024 liegt in der Anschaffung einer automatischen Inspektion für Leiterkarten. Hiermit soll die vor zwei Jahren durchgeführte Investition in eine neue SMD-Anlage unterstützt werden und unsere Qualität in allen Bereichen weiterentwickeln.

Unsere Tochtergesellschaft in Indien entwickelt sich weiterhin sehr positiv. In Indien wird ein flächendeckender Einsatz von Smart-Meter in den nächsten Jahren durchgeführt und der langfristige Bedarf an Mess- und Prüfmitteln ist weiterhin steigend. Die Geschäftslage von ZERA Indien war in den letzten Jahren bereits sehr positiv und wir erwarten eine weitere Steigerung in den nächsten Jahren. Aufgrund von gesetzlichen Vorschriften endet das Geschäftsjahr in Indien Ende März.

Trotz der weiterhin unsicheren Lage erwarten wir 2024 eine verbesserte Marktlage und eine Steigerung des Umsatzes und Gewinns. Die umgesetzten oder geplanten Maßnahmen am Markt und im Unternehmen sollten uns dabei unterstützen.

IV. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

Risiken und Gefahren für das Unternehmen werden systematisch und kontinuierlich durch ein aktives Risikomanagement analysiert und bewertet.

Der Einkauf von Materialien verteilt sich auf verschiedene Beschaffungsquellen. Eventuelle Abhängigkeiten von Lieferanten haben wir in den letzten Jahren durch langfristige Lieferantenverträge und Rahmenbestellungen abgesichert. Das Risiko der knappen Verfügbarkeit von elektronischen Bauteilen auf dem Beschaffungsmarkt haben wir durch eine vorausschauende Einkaufspolitik und durch die Verwendung von Alternativteilen minimiert. Im vergangenen Jahr haben wir ein neues EDV-Tool eingeführt, mit dessen Hilfe wir einen noch besseren Überblick über die Beschaffungslage und evtl. Fehlteile bekommen.

Der starke Anstieg von Rohstoffpreisen haben wir in unserer Preispolitik berücksichtigt. Da die Materialkostenquote seit Jahren nur in einem geringen Umfang schwankt, ist der Einfluss auf das Gesamtergebnis des Unternehmens beherrschbar.

Liquiditätsrisiken bestehen aufgrund der soliden Finanzlage derzeit nicht, auch wenn die hohen Forderungsbestände zu einer deutlichen Reduktion der Geldmittel geführt haben. Die Betriebsimmobilie und die zuletzt durchgeführten Investitionen sind durch langfristige Kredite abgesichert. Währungsrisiken werden durch eine Faktura in Euro oder Dollar abgesichert. Größere Forderungen im außereuropäischen Ausland werden durch Kreditversicherungen oder Akkreditive abgesichert.

Den Herausforderungen des Fachkräftemangels begegnen wir durch eine sehr gute Ausbildung und ein aktives Personalmanagement im Unternehmen. Die Fluktuation im Unternehmen ist sehr gering und eine Befragung hat die hohe Zufriedenheit unserer Mitarbeiter dokumentiert. In den letzten Jahren haben wir die Kontakte zu Hochschulen weiter ausgebaut und konnten mehrere Fachkräfte, vor allem im Entwicklungsbereich, einstellen.

Weitere mögliche Risiken werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt oder durch ein vorausschauendes Sicherheitsmanagement z.B. im Arbeitsschutz und EDV-Bereich präventiv angegangen. 2022 haben wir neben den bereits vorhandenen Managementsystemen auch eine Zertifizierung im Umweltmanagement erhalten. 2023 haben wir eine Schulung aller Mitarbeiter im Bereich Cybersecurity und eine kontinuierliche Sicherheitsüberprüfung unserer EDV-Systeme durchgeführt.

2. Chancenbericht

Trotz der wirtschaftlichen Krisen ist die Energiewende weiterhin ein, wenn nicht sogar das relevanteste Thema unserer Zeit. Auch wenn Regierungen und Volkswirtschaften unterschiedliche Ansätze und Geschwindigkeiten bei der Umsetzung auf erneuerbare Energien verfolgen, ist von einem langfristigen Wachstum in diesem Bereich auszugehen. Wir erwarten deshalb in den nächsten Jahren weiterhin einen stabilen langfristigen Bedarf nach unseren Produkten und gehen weltweit von einer Steigerung der Nachfrage nach Messsystemen für Smart-Meter, Wandler und E-Mobilität aus. Darüber hinaus wird der Bedarf an Dienstleistungen rund um den Zähler und die Prüfsysteme wachsen, da der technische Anspruch an unsere Produkte stetig steigt. Die Gefahr einer Substituierung unseres Produktes besteht unseres Erachtens nicht. Wir sind auf vielen verschiedenen regionalen Märkten aktiv und bauen weitere Märkte kontinuierlich aus. Die derzeit kritischen Märkte, wie Russland und China, spielen in unserer Umsatzverteilung keine große Rolle. Wir haben keine einseitige Abhängigkeit von einzelnen Kunden oder Märkten. Eine Gefährdung des Unternehmens durch den Verlust von Kunden oder durch den Wegfall eines Marktsegments ist deshalb nicht vorhanden. Im Unternehmen besteht noch ein weiteres Potential an Prozess- und Kostenoptimierungen, welche wir kontinuierlich ausschöpfen.

Auch in unseren Märkten hat der Wettbewerb in den letzten Jahren zugenommen. Die Pandemie und die geopolitischen Veränderungen der letzten Jahre bedeuten jedoch einen Rückgang der Aktivitäten von chinesischen Anbietern. Unsere Hauptwettbewerber sitzen in Europa und diesen begegnen wir weiterhin durch einen Ausbau unseres umfangreichen, weltweiten Service sowie durch innovative Produkte mit einem stabilen und hohem Qualitätsniveau. Unsere Strategie ist auf diese Themen fokussiert und ist allen Anstrengungen, Investitionen und Personalveränderungen untergeordnet. Wir sind optimistisch den bisher erfolgreichen Weg mit motivierten Mitarbeitern, einer guten Infrastruktur und einer stabilen Kundenbasis weiterzugehen und unsere sehr gute Marktposition weiter auszubauen.

3. Gesamtaussage

Es liegen aktuell keine wirtschaftlichen bzw. rechtlichen bestandsgefährdenden Risiken vor. Hauptrisiko für das Jahr 2024ff. ist der russische Krieg in der Ukraine, dessen Auswirkungen noch nicht in vollem Umfang einzuschätzen sind.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, ferner Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil der Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Skonti werden genutzt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegenüber finanziellen Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen kontinuierlichen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Dieser wird in den Gesamtliquiditätsplan des Unternehmens einbezogen und zeitnah gepflegt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Königswinter, im März 2024

ZERA GmbH

Geschäftsführung

gez. Horst Wächter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 8.820.477,31 8.745.419,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 118.622,13 84.355,13
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 118.622,13 84.355,13
II. Sachanlagen 8.533.262,87 8.518.472,39
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.873.459,70 7.088.275,70
2. technische Anlagen und Maschinen 1.240.182,52 1.060.155,02
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.231,32 228.062,32
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 34.266,33 141.979,35
5. sonstige Sachanlagen 168.123,00 0,00
III. Finanzanlagen 168.592,31 142.592,31
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 168.592,31 142.592,31
B. Umlaufvermögen 11.689.104,89 11.513.343,14
I. Vorräte 6.347.689,41 6.437.551,10
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.384.720,24 2.916.761,03
2. unfertige Erzeugnisse 2.959.146,82 3.479.943,11
3. geleistete Anzahlungen 3.822,35 40.846,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.341.180,91 4.346.466,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.600.151,07 2.952.230,30
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.447.538,00 1.239.937,91
3. sonstige Vermögensgegenstände 293.491,84 154.298,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 234,57 729.325,75
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.320,17 31.931,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.549.902,37 20.290.694,40

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.657.305,56 9.665.819,01
I. gezeichnetes Kapital 105.000,00 105.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -11.390,00 -11.884,00
2. eingefordertes Kapital 93.610,00 93.116,00
II. Bilanzgewinn 9.563.695,56 9.572.703,01
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 17.600,00 0,00
C. Rückstellungen 4.693.512,00 5.108.114,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.996.092,00 4.087.693,00
2. sonstige Rückstellungen 697.420,00 1.020.421,00
D. Verbindlichkeiten 6.181.484,81 5.516.761,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.039.872,18 3.754.291,50
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 109.424,49 455.825,52
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 399.667,45 313.453,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 23.058,58
5. sonstige Verbindlichkeiten 632.520,69 970.132,19
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.549.902,37 20.290.694,40

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.936.527,82 8.970.323,24
2. Personalaufwand 6.002.664,92 5.829.282,50
a) Löhne und Gehälter 4.943.322,70 4.632.625,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.059.342,22 1.196.657,48
davon für Altersversorgung 86.332,32 232.660,62
3. Abschreibungen 508.826,97 457.900,50
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 508.826,97 457.900,50
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.089.926,33 2.185.867,72
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 7.910,08 0,00
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 104.456,67
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 104.456,67
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.124,99 37.968,76
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 175.727,47 163.072,57
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 97.108,00 127.341,86
9. Ergebnis nach Steuern 84.399,12 349.283,52
10. sonstige Steuern 20.403,67 38.654,33
Jahresüberschuss 63.995,45 310.629,19

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 63.995,45 310.629,19
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 9.207.047,76 8.996.418,57
3. Erträge aus der Kapitalherabsetzung 292.652,35 265.655,25
4. Bilanzgewinn 9.563.695,56 9.572.703,01

Anhang zum Jahresabschluss 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der ZERA GmbH, Königswinter

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: ZERA GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Königswinter
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Siegburg
Register-Nr.: HRB 7073

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen € 3.996.092,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: € 4.062.046,44.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: € 4.381.788,87.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
davon FK-Zinsen
Abgänge
Umbuchungen
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 628.821,69 64.822,00 0,00 8.481,40 0,00 685.162,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 628.821,69 64.822,00 0,00 8.481,40 0,00 685.162,29
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.783.744,87 0,00 0,00 0,00 0,00 7.783.744,87
technische Anlagen und Maschinen 2.381.956,23 232.229,27 0,00 141.085,00 108.426,45 2.581.526,95
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.728.371,82 86.201,58 0,00 39.521,14 0,00 1.775.052,26
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 141.979,35 713,43 0,00 0,00 -108.426,45 34.266,33
sonstige Sachanlagen 0,00 173.921,17 0,00 0,00 0,00 173.921,17
Summe Sachanlagen 12.036.052,27 493.065,45 0,00 180.606,14 0,00 12.348.511,58
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 142.592,31 26.000,00 0,00 0,00 0,00 168.592,31
Summe Finanzanlagen 142.592,31 26.000,00 0,00 0,00 0,00 168.592,31
Summe Anlagevermögen 12.807.466,27 583.887,45 0,00 189.087,54 0,00 13.202.266,18
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Abschreibungen Geschäftsjahr
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 544.466,56 30.552,50 0,00 8.478,90 0,00 566.540,16
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 544.466,56 30.552,50 0,00 8.478,90 0,00 566.540,16
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 695.469,17 214.816,00 0,00 0,00 0,00 910.285,17
technische Anlagen und Maschinen 1.321.801,21 160.627,72 0,00 141.084,50 0,00 1.341.344,43
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.500.309,50 97.032,58 0,00 39.521,14 0,00 1.557.820,94
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Sachanlagen 0,00 5.798,17 0,00 0,00 0,00 5.798,17
Summe Sachanlagen 3.517.579,88 478.274,47 0,00 180.605,64 0,00 3.815.248,71
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.062.046,44 508.826,97 0,00 189.084,54 0,00 4.381.788,87
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023
Buchwert 31.12.2022
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 118.622,13 84.355,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 118.622,13 84.355,13
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.873.459,70 7.088.275,70
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.240.182,52 1.060.155,02
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 217.231,32 228.062,32
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 34.266,33 141.979,35
sonstige Sachanlagen 0,00 168.123,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 8.533.262,87 8.518.472,39
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 168.592,31 142.592,31
Summe Finanzanlagen 0,00 168.592,31 142.592,31
Summe Anlagevermögen 0,00 8.820.477,31 8.745.419,83

Geleistete Anzahlungen

Die geleisteten Anzahlungen enthalten Anzahlungen von verbundenen Unternehmen in Höhe von € 3.500,00 (i.Vj. € 15.000,00).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen an Gesellschafter in Höhe von € 27.291,21 (i.V. € 22.973,65).

Pensionsrückstellungen

Den Pensionsrückstellungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der Mercer Deutschland GmbH zugrunde.

Die Pensionsrückstellungen wurden zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 mit dem für handelsrechtliche Zwecke höheren, nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendigen Erfüllungsbetrag entsprechend der ab 2010 geltenden gesetzlichen Regelung (BilMog) bewertet. Zur Anwendung gelangte das Ansammlungsverfahren (Project-Unit-Credit-Methode:, "PUC-Methode") unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,83 %
Rententrend 2,20 %

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 29.414,-. Dieser Betrag unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 2.109.342,10 (Vorjahr: € 2.351.905,53).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 3.769.219,34.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von € 268.081,35 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Es sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen unter dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von € 66.156,00 (Vorjahr = € 73.115,00) erfasst.

Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 86.639,54 (i.Vj. € 232.660,62).

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 686,48 (i.Vj. € 24.585,97).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 7.910,08 (i.Vj. € 0,00).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 82,00
Angestellte 19,00
leitende Angestellte 1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 102,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dipl. Betriebswirt (FH) Horst Wächter

Mitglieder des Aufsichtsrats

Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr Herr Dr. Stephan Tank, Herr Ignaz Schmitz und Herr Rainer Otto.

Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen

Früheren Geschäftsführern sowie deren Hinterbliebenen wurden € 40.714,08 gewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber.

Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer

Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen € 734.731,-.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe WJ Jahresergebnis
in INR
Jahresergebnis
ZERA India Private Ltd., Gandhinagar, Indien 95,00% 1.4.-31.3. 26.176.990,00 292.913,00
ZERYCON GmbH, Königswinter 100,00% 1.1.-31.12 -26.388,56
Firmenname / Sitz Anteilshöhe WJ Eigenkapital
in INR
Eigenkapital
ZERA India Private Ltd., Gandhinagar, Indien 95,00 % 1.4.-31.3. 278.885.760,00 3.120.648,00
ZERYCON GmbH, Königswinter 100,00 % 1.1.-31.12 74.176,07

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

Herausragendes Ereignis nach Abschluss des Geschäftsjahrs war weiterhin die Energiekrise und die anhaltende Ukraine Krise. Die Folgen sind weiterhin weder der Höhe nach, noch vom Zeitraum her absehbar. Die Geschäftsführung sieht trotz dieser Beeinträchtigung akutell keine Gefährung der Unternehmensfortführung.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Bilanzgewinn beträgt € 9.563.695,56

Aus dem Bilanzgewinn ist zur Ausschüttung ein Betrag von € 100.000,00 vorgesehen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Königswinter, 26.03.2024

gez. Horst Wächter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ZERA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ZERA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ZERA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)).

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

 

Bornheim, den 04.04.2024

TPG Audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Müller, Wirtschaftsprüfer

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