Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 118647
Vorher
enerparc zero emission power plants GmbH
Eingetragen
15.6.2011
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Gegenstand
der Erwerb und die Verwaltung von eigenen Beteiligungen sowie der Bau und/oder Betrieb energietechnischer, insbesondere emissionsfreier Anlagen oder die Beteiligung als persönlich haftende oder sonstige Gesellschafterin an Gesellschaften, die derartige Anlagen betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Florian Gösch
seit 6.6.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Hamburg
8.350 €
33.33%
Hamburg
8.350 €
33.33%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

pvwerk GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der pvwerk GmbH, Hamburg

I. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Steuerung und Strategie

Die pvwerk GmbH ist ein Installationsunternehmen für schlüsselfertige Solarstromanlagen mit Sitz in Hamburg. Mit einem erfahrenen Team aus Spezialisten konzentriert sich die Ausrichtung der pvwerk GmbH auf Freiflächenanlagen größer als 1 MWp.

Von der Gestell- und Modulmontage über den Erdbau bis hin zur elektrischen Verkabelung werden alle Arbeiten aus einer Hand und in kürzester Zeit termingerecht durchgeführt.

Flächenvor- und -nachbereitungen, Trassenbau sowie Zaunsysteme und Alarmanlagen sind die Tätigkeiten, die das Portfolio zur kompletten Errichtung eines Solarparks abrunden.

Durch einen bewährten und gut vorbereiteten Bauablaufprozess kann die pvwerk GmbH jederzeit kurzfristig auf die Anforderungen von Kunden reagieren. Das Unternehmen zeichnet sich durch eine schnelle Realisierungsgeschwindigkeit und einen hohen Qualitätsanspruch aus.

Einen weiteren Standort hat die pvwerk GmbH in Landsberg. Dort werden Inspektionen und Reparaturen des in den vergangenen Jahren gewachsenen Maschinen- und Fuhrparks durchgeführt. Neben den typischen Werkstattarbeiten dient der Standort für die Fertigung und Vorhaltung von Ersatzteilen und Komponenten (Material und Maschinen).

Ein weiteres Tätigkeitsfeld der pvwerk GmbH ist die praktische Unterstützung in der technischen Betriebsführung von großen Solarparks auf Freiflächen. Mit einem eigenen Maschinenpark und umfangreicher Erfahrung aus der Solartechnik werden die Dienstleistungen - wieInspektion, Wartung, Grünpflege - optimal erfüllt.

Durch die ganzheitliche Strategie von Flächenvorbereitung über Errichtung bis zur Wartung und Pflege ist die pvwerk GmbH ein idealer Partner für die Installation von langfristigen Investitionen wie Solaranlagen.

Neben der Installation von schlüsselfertigen Photovoltaikanlagen hält die pvwerk GmbH alle Anteile an 14 Tochterunternehmen, die im Konzernabschluss der pvwerk GmbH vollkonsolidiert werden. In den Tochtergesellschaften werden Solarparks betrieben, aus denen konstante Einnahmen, unabhängig von der Installation von PV-Anlagen, über Ergebnisabführungsvereinbarungen generiert werden.

2. Gesamtwirtschaftliche Lage und Wettbewerbssituation

Das Wirtschaftsjahr 2023 war geprägt von einer anhaltenden, wenngleich sich rückläufig entwickelnden Inflation. Zur Bekämpfung der hohen Inflationsraten hoben die Zentralbanken die Leitzinsen im Verlaufe des Jahres mehrfach an. Mit derzeit 4,5 % (Stand: 16. Februar 2024) ist der Leitzins der Europäischen Zentralbank so hoch wie zuletzt zu Beginn der 2000er Jahre. Zinssenkungen erwarten Experten im ersten Halbjahr 2024. Dieses Umfeld sorgte für ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr. Im Oktober 2023 prognostizierte der IWF ein Weltwirtschaftswachstum in Höhe von 3,0 %. Besonders verlangsamt sei das Wachstum in der Eurozone (2022: 3,6 %; 2023: 0,7 %).

a. Gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland

Infolge hoher Inflationsraten in Kombination mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen in Form von hohen Zinsen sowie einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland verzeichnete die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Gemäß den Berechnungen des Statistischen Bundesamts vom 30. Januar 2024 verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %. Hohe Energie- und Materialpreise sowie hohe Zinskosten belasteten insbesondere die Baubranche, die erneut einen Rückgang verzeichnete. Auch der private Konsum entwickelte sich infolge geldpolitischer Straffungen sowie enormer Energie- und Nahrungsmittelpreisanstiege rückläufig.

b. Branchensituation

Die politischen Rahmenbedingungen in der europäischen Union verbessern sich seit Jahren zu Gunsten der Erneuerbaren Energien, um das ausgeschriebene Ziel - Klimaneutralität bis2050 - zu erreichen. Dieser Trend setzte sich trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in 2023 fort. Für den europäischen Photovoltaikmarkt erwartet Solarpower Europe für das Jahr 2023 ein Wachstum von 40 % im Vergleich zum Vorjahr. In Summe lag die neu installierte Leistung in den EU-Staaten bei 56 GWp. Deutschland führt den europäischen PV-Markt an, gefolgt von Spanien und Italien.

Im Jahr 2023 betrug die in Deutschland neu ans Netz gegangene Leistung rund 14 GWp und war somit doppelt so hoch wie im Vorjahr. Der Zielzubauwert von der deutschen Bundesregierung für 2023 von 9 MWp wurde deutlich überschritten. Da die pvwerk GmbH als Installateur auf dem europäischen Freiflächen-Photovoltaikmarkt agiert, ist ihre Geschäftstätigkeit unmittelbar mit der Entwicklung der Solarbranche verknüpft.

c. Wettbewerbssituation

Der von der pvwerk GmbH schwerpunktmäßig durchgeführte Bereich des schlüsselfertigen Großanlagenbaus in Kombination mit Service und Wartung war auch 2023 in Deutschland ohne maßgeblichen Wettbewerb. Wettbewerber, die das komplette System von Flächenvorbereitung über Rammung, Zaunbau, mechanische und elektrische Montage bis hin zum Trassenbau und anschließendem Service anbieten, sind in Deutschland spärlich vorhanden. Darüber hinaus befindet sich die pvwerk GmbH in einer komfortablen Situation, da sie bevorzugter Partner und Hauptauftragnehmer der ENERPARC AG ist.

Die ENERPARC AG sichert die finanzielle Förderung zukünftiger Photovoltaikanlagen größer als 750 kWp über die von der Bundesnetzagentur festgelegten Ausschreibungsverfahren. Der ENERPARC AG gelingt es regelmäßig, einen beachtlichen Teil des ausgeschriebenen Volumens in den Ausschreibungsrunden tariflich zu sichern.

Des Weiteren hat sich die Realisierung von PPA Projekten in der Geschäftstätigkeit der ENERPARC AG etabliert. Bei einem PPA handelt es sich um einen langfristigen Stromliefervertrag, der zwischen einem Verkäufer (Stromproduzent) und einem Käufer (Stromabnehmer, z.B. Energieversorger oder industrielle Großkunden) geschlossen wird.

Das Geschäftsmodell der ENERPARC AG hat sich somit neben der Realisierung von PV-Anlagen mit einer Anlagenleistung von bis zu 20 MWp, für die ein Tarif gesichert wurde, um die Installation von PPA-Großprojekten mit einer Anlagenleistung größer als 20 MWp erweitert. Die zu realisierende Pipeline ist somit für die kommenden Jahre auch für die pvwerk GmbH deutlich gewachsen. Derzeit ist nicht ersichtlich, dass die ENERPARC AG in absehbarer Zeit keine Photovoltaikanlagen mehr baut. Auch dass sie die pvwerk GmbH nicht für die Installation beauftragt, ist unwahrscheinlich.

3. Geschäftsentwicklung 2023

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a. Ertragslage

Die pvwerk GmbH konnte sich in 2023 sehr gut behaupten. Im Berichtsjahr erzielte die pvwerk GmbH Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 114.732. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 59,0 % (+ TEUR 42.556).

Der starke Umsatzanstieg begründet sich in der Erhöhung der installierten Anlagenleistung (plus ca. 90 MWp im Vergleich zum Vorjahr) sowie in der Realisierung eines kostenintensiven Projekts im Ausland. Dort wurden viele Zusatzleistungen erbracht, die nicht zum Standard der Errichtung eines Solarparks gehören. Zudem erforderten die dort vorliegenden Bodenverhältnisse eine umfangreiche Flächenvorbereitung.

In Deutschland installierte die pvwerk GmbH in Summe 27 PV-Anlagen mit einer Leistung von 365 MWp. Die 365 MWp beziehen sich auf alle PV-Anlagen, bei denen der Baustart in 2023 erfolgte und mindestens die EEG-konforme Errichtung abgeschlossen wurde. Hinzu kommt die Errichtung von fünf weiteren Solarparks mit einer Leistung von 64 MWp auf den spanischen Inseln Mallorca und Menorca sowie der Installation eines Solarparks in Polen mit einer Leistung von 28 MWp. In Summe ergibt sich für das Jahr 2023 ein neuinstalliertes Volumen in Höhe von 457 MWp. Die Umsatzerlöse enthalten neben dem abgerechneten Neubauvolumen Umsätze aus Flächennachbereitung sowie Trassenbau für Solarparks, deren EEG-konforme Errichtung teilweise bereits im Vorjahr abgeschlossen und abgerechnet wurde. Hinzu kommen die erzielten Erlöse aus der Grünpflege sowie dem Segment der Extraarbeiten, worunter auch sogenannte Repowering Projekte fallen.

Der Saldo der Bestandsveränderungen wird mit TEUR 78 ausgewiesen. Hierin sind noch nicht fertiggestellte Bauvorhaben sowie auf Lager gehaltene für die Installation von Solarparks erforderliche Kleinmaterialien enthalten. Aufgrund gestörter Lieferketten hat sich die Geschäftsführung dazu entschieden, für die Installation von Solarparks benötigtes Kleinmaterial auf Lager zu halten, um Lieferengpässe zu vermeiden und günstigere Konditionen aufgrund hoher abgenommener Mengen am Markt zu erhalten.

Der Materialaufwand erhöhte sich um TEUR 37.974 auf TEUR 104.880 (Vorjahr: TEUR 66.906). Damit erzielte die pvwerk GmbH einen Rohertrag in Höhe von TEUR 9.930 nach TEUR 6.760 im Vorjahr.

Der Personalaufwand stieg um TEUR 300 auf TEUR 3.250 an (+ 10 %). Die Erhöhung des Personalaufwands begründet sich zum einen in dem Anstieg der Mitarbeiteranzahl und zum anderen in Gehaltssteigerungen. Zum 1. Januar 2023 gab die pvwerk GmbH infolge einer organisatorischen Neuausrichtung zehn Mitarbeiter an eine nahestehende Schwestergesellschaft ab. Innerhalb des Geschäftsjahres stellte sie 15 weitere Mitarbeiter ein. Im Jahresmittel beschäftigte sie 41 Mitarbeiter (Vorjahr: 40 Mitarbeiter).

Wie bereits im Vorjahr erhöhten sich die Abschreibungen deutlich (+ 14 %). Die Ursache hierfür ist erneut die Erweiterung des Maschinen- und Fuhrparks. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 433 auf TEUR 1.855. Der Anstieg gründet im Wesentlichen auf Vergütungsanpassungen des Shared Service Vertrags mit der Schwestergesellschaft ENERPARC AG, Hamburg.

Unter Berücksichtigung weiterer Aufwandspositionen ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 ein EBIT von TEUR 3.541 (Vorjahr: TEUR 1.230). Das Beteiligungsergebnis reduzierte sich um TEUR 1.111 auf TEUR 825. Ursächlich für den signifikanten Rückgang ist das deutlich geringere Strompreisniveau als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern stieg um TEUR 1.255 auf TEUR 4.406 (Vorjahr: TEUR 3.151). Nach Abzug von Steuern ergibt sich für das Berichtsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.954 (Vorjahr: TEUR 2.089).

b. Finanzlage

Maßgebliches finanzpolitisches Ziel ist es, über ausreichende Finanzreserven zu verfügen, um die Zahlungsfähigkeit der pvwerk GmbH jederzeit sicherzustellen.

Die Überwachung, Planung und Steuerung der Liquidität liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch den operativen Cashflow. Insbesondere werden mit den Kunden Vereinbarungen über Anzahlungen getroffen, um für den Projektfortschritt ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung zu haben. Im Übrigen steht über Kontokorrentverträge mit der ENERPARC AG und anderen Schwesterunternehmen Liquidität zur Verfügung.

c. Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 29.101 und liegt damit um TEUR 10.746 über dem Vorjahreswert. Auf der Aktivseite gliedert sie sich in 46,0 % Anlagevermögen und 54,0 % Umlaufvermögen.

Die gestiegene Bilanzsumme auf der Aktivseite ist unter anderem auf die Zunahme des Anlagevermögens (+ TEUR 1.590) zurückzuführen. Innerhalb des Finanzanlagevermögens werden analog zum Vorjahr jeweils 100 % der Anteile an 14 Tochtergesellschaften ausgewiesen. Die Vorräte reduzierten sich um TEUR 145 auf TEUR 1.737. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden mit TEUR 11.067 ausgewiesen. Der Anstieg gründet im Wesentlichen auf der Endabrechnung von großen Bauvorhaben im Dezember 2023. Innerhalb der übrigen Aktiva in Höhe von TEUR 1.096 werden im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen ausgewiesen. Die flüssigen Mittel betragen TEUR 778.

Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital absolut um TEUR 749 auf TEUR 2.988. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von TEUR 2.954 konnte die Gewinnausschüttung an die Gesellschafter (- TEUR 2.205) mehr als kompensieren. Die Eigenkapitalquote beträgt 10,3 % (Vorjahr: 12,2 %). Die Rückstellungen betragen zum Stichtag TEUR 3.358 und stiegen somit um TEUR 1.323. Hauptursächlich für den Anstieg sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie Steuerrückstellungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um TEUR 6.438 auf TEUR 11.077. Die erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 536 wurden von der Schwestergesellschaft ENERPARC AG für Bauvorhaben geleistet, die zum Ende des Geschäftsjahres noch nicht abgeschlossen waren. Ein für die Finanzierung des im Vorjahr erworbenen Standorts in Landsberg aufgenommenes Bankdarlehen wird mit TEUR 1.615 ausgewiesen. Davon werden TEUR 238 in den kurzfristigen Verbindlichkeiten angezeigt. Die Verbindlichkeiten aus Mietkauf resultieren aus dem Erwerb von Baumaschinen und Fahrzeugen. Sie betragen zum Stichtag TEUR 1.831, davon sind TEUR 965 langfristig und werden dementsprechend ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich erhöhten sich um TEUR 778 auf TEUR 1.676.

4. Mitarbeiter

Die pvwerk GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2023 insgesamt 44 Mitarbeiter in Vollzeit inklusive des Geschäftsführers sowie einen Werkstudenten. Infolge einer organisatorischen Neuausrichtung hat die pvwerk GmbH zum 1. Januar 2023 zehn Mitarbeiter an eine nahestehende Schwestergesellschaft abgegeben, um den Fokus auf das Kerngeschäft zu setzen und Potentiale vollkommen auszuschöpfen.

Wegen des zunehmenden branchenübergreifenden Wettbewerbs im Bereich Fach- und Führungskräfte fokussiert sich das Unternehmen auf die Bindung und Entwicklung von geeigneten Mitarbeitern. Die pvwerk GmbH soll dabei als erfolgreiche Arbeitgebermarke weiter gestärkt werden. Hier wollen wir uns durch professionelle Aus- und Weiterbildung auszeichnen und gegenüber Mitarbeitern und Interessierten auf uns aufmerksam machen. Weitere Instrumente der Mitarbeiterbindung sind diverse Incentivierungsprogramme. Diese sollen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Identifizierung mit der Marke pvwerk dienen und die Bindung zum Unternehmen fördern.

Dazu bedienen wir uns als Instrumentarium neben der fixen Entlohnung auch einer variablen Komponente, die sich am wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens orientiert.

Ebenso legt die pvwerk GmbH größten Wert auf interne wie externe Sicherheitsstandards in Bezug auf ihre Mitarbeiter. So wird im Bereich Sicherheit auf der Baustelle wie im Office eng mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet. Weitergehende Fortbildungen in diesem Bereich, ein Quartals-Sicherheitstreffen, regelmäßige Überprüfungen der Baustellen und ein Sicherheitshandbuch unterstützen den Fokus auf die Sicherheit der Mitarbeiter bei der Ausübung ihrer Tätigkeiten. Die Sicherheitstreffen werden jedes Quartal und firmenübergreifend durchgeführt.

II. Risikobericht

Die pvwerk pflegt ein aktives Risikomanagement, um sich ergebende Risiken frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. Die Pflege des Risikomanagements ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens nachhaltig zu sichern. Auf Basis des internen Rechnungswesens werden die Auswirkungen der einzelnen Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens fortlaufend analysiert und bewertet. Um finanzielle Auswirkungen eines möglichen Schadens zu minimieren, wurden - soweit verfügbar und wirtschaftlich vertretbar - Versicherungen abgeschlossen. Umfang und Höhe dieser Versicherungen werden laufend überprüft.

Die pvwerk verfügt über eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur, in der bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen zentral gesteuert werden.

Die im Unternehmen eingesetzte Hard- und Software sowie Dateien sind durch entsprechende Sicherheitsmaßnahmen im EDV-Bereich gegen Zugriffe Unbefugter geschützt.

Ein adäquates Richtlinienwesen (z. B. Bilanzierungsrichtlinien, Zahlungsrichtlinien, Reisekostenrichtlinien) ist eingerichtet und wird laufend aktualisiert. Bei rechnungsrelevanten Prozessen wird grundsätzlich das Vier-Augen-Prinzip angewendet.

1. Branchenentwicklung: Chancen überwiegen die Risiken

Durch die Partnerschaft zwischen der pvwerk GmbH und der ENERPARC AG hat die pvwerk GmbH einen starken Partner, der weiterhin ambitioniert Projekte realisieren wird und schon einige hundert MWp an Projektrechten gesichert hat. Weiterhin verstärkt die ENERPARC AG ihre Aktivitäten in der Entwicklung großer PPA-Projekte. Diese Projekte erhalten keine staatliche EEG-Vergütung und sind somit nicht an eine Anlagenleistung von maximal 20 MWp gebunden und können auf allen baurechtlich zugelassenen Flächen realisiert werden.

Da sich die Photovoltaikbranche derzeit weiterhin im Aufschwung befindet, ist das Risiko einer Reduktion der Aufträge für die pvwerk GmbH gering. Experten gehen davon aus, dass die Photovoltaik auch in den nächsten Jahren aufgrund der von der Politik gesetzten Ziele hinsichtlich der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hohe Zubauwerte erzielen wird.

2. Risiko aus Beschaffungspreiserhöhungen

Wie im Vorjahr sah sich die pvwerk GmbH dem Risiko steigender Preise, hervorgerufen durch gestiegene Energiekosten infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, gegenüber. Preissteigerungen werden in den Kalkulationen, welche in regelmäßigen Abständen überprüft werden, berücksichtigt und wenn erforderlich angepasst. Aktuell sieht sich die pvwerk in der Lage, Preissteigerungen, die sich nicht durch Effizienzsteigerungen saldieren lassen, an ihre Auftraggeberin weitergeben zu können.

3. Risiko aus Abhängigkeit vom Auftraggeber

Die pvwerk GmbH hat zum jetzigen Zeitpunkt ein starkes Abhängigkeitsverhältnis zur ENERPARC AG, da diese der Hauptauftraggeber ist. Der Wegfall des Auftraggebers ENERPARC AG hätte erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der pvwerk GmbH. Dass die pvwerk GmbH keine Aufträge mehr von der ENERPARC AG erhält, ist unwahrscheinlich, da die Anteilseigner beider Gesellschaften identisch sind. Zudem ist die Beauftragung für das Jahr 2024 bereits erfolgt, daher ist das Eintreten des genannten Risikosaktuell nicht erkennbar.

4. Risiko Unternehmenswachstum

Weiterhin fordern die geschäftlichen Aktivitäten hohe Anforderungen an die Organisation und interne Struktur des Unternehmens. Ein gewisses Risiko kann sich weiterhin dadurch ergeben, dass die Anpassung der Organisationsstrukturen nicht mit dem operativen Wachstum Schritt halten kann. Dabei sind vorübergehende organisatorische Risiken durch den verzögerten Ausbau angemessener Verwaltungsressourcen nicht gänzlich auszuschließen.

Die pvwerk GmbH begegnet diesem Risiko nach wie vor, indem sie bei der Personalrekrutierung ihren Schwerpunkt auf Mitarbeiter legt, die bereits über langjährige Erfahrung verfügen, die sie in die wachsende Organisationsstruktur einbringen. Ebenso ermöglichen flache Hierarchien und kurze Entscheidungswege ein Höchstmaß an unternehmerischer Transparenz, um schnellstmöglich auf Strukturschwächen in der Ablauforganisation reagieren zu können. Des Weiteren setzt die Gesellschaft hocheffiziente Hilfsmittel und Tools im Bereich des ERP-Systems ein, um Prozesse effektiver zu gestalten und in Teilen zu automatisieren.

5. Liquiditätsrisiko

Durch die Vorabzahlungen der Auftraggeber und den positiven operativen Cashflow hat die pvwerk GmbH kein signifikantes Liquiditätsrisiko.

6. Risiko Personal

Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor der pvwerk GmbH. Dem Risiko, kompetente Mitarbeiter zu verlieren, begegnet die Gesellschaft, indem sie sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber positioniert.

III. Nachtragsbericht

Im Januar 2024 wurde die spanische Tochtergesellschaft pvwerk energia renovables s.l.u. gegründet, um den spanischen PV-Markt zu erschließen.

IV. Prognosebericht

Die Dringlichkeit eines beschleunigten Ausbaus erneuerbarer Energien wird durch die Klimakrise und unsere Abhängigkeit von fossilen Energieimporten verdeutlicht. Am 29. Juli 2022 legte die Bundesregierung gesetzlich fest, dass die erneuerbaren Energien im überwiegenden öffentlichen Interesse liegen und der öffentlichen Sicherheit dienen. Dies soll Planungs- und Genehmigungsverfahren beschleunigen, um den Ausbau erneuerbarer Energien in Deutschland massiv voranzutreiben. Für das Jahr 2024 gibt die deutsche Bundesregierung 13 GWp neue Anlagenleistung vor, die ans Netz gehen soll. Dieser Wert wurde bereits in 2023 überschritten, sodass derzeit davon auszugehen ist, dass der vorgegebene Ausbauwert in 2024 erreicht wird oder erneut übertroffen wird.

Die pvwerk GmbH wird im Einklang mit den durchweg positiven Prognosen für den deutschen sowie europäischen Photovoltaikmarkt auch in 2024 Projekte umsetzen können. Klare Prozesse, kosteneffizientes Management sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem starken Partner, der ENERPARC AG, helfen der pvwerk GmbH auch weiterhin aussichtsreiche Projekte realisieren zu können. Wie bereits im Vorjahr richtet sich der Fokus der ENERPARC AG in 2024 neben dem deutschen Kernmarkt auf hoch entwickelte europäische Zielmärkte. Hierbei wird sich die pvwerk GmbH neben dem zu realisierenden deutschen Portfolio als Installationsunternehmen für die Umsetzung ausländischer Projekte in Spanien einbringen. In Deutschland hat die pvwerk GmbH zum heutigen Stand mit der Installation von 90 MWp gestartet, ergänzt um 25 MWp in Spanien.

Zum heutigen Zeitpunkt plant die pvwerk GmbH mit einem Installationsvolumen von rund 577 MWp in Deutschland und Spanien. Für das Jahr 2024 erwartet die Geschäftsführung im Vergleich zum Vorjahr einen starken Anstieg von Umsatz und Ergebnis aus eigener Installationstätigkeit. Aus den verbundenen Solarparkgesellschaften der pvwerk GmbH wird ein nahezu unverändertes Beteiligungsergebnis erwartet.

 

Hamburg, 12. März 2024

pvwerk GmbH

gez. Florian Gösch

Geschäftsführung

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

PVWERK GMBH, HAMBURG

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 13.323.234,85 11.733.372,30
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.348,00
II. Sachanlagen 6.014.834,85 5.510.024,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.190.412,85 2.293.097,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.376.064,00 1.916.030,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.448.358,00 1.300.897,00
III. Finanzanlagen 7.308.400,00 6.216.000,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.308.400,00 6.216.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.778.489,69 6.621.604,21
I. Vorräte 1.737.340,05 1.881.572,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.262.695,09 4.666.290,08
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen: EUR 1.094.069,42 (Vorjahr: EUR 1.134.094,83)
- davon Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 5.593,00 (Vorjahr: EUR 45.220,00)
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 778.454,55 73.741,71
29.101.724,54 18.354.976,51

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 2.988.446,01 2.239.154,95
I. Gezeichnetes Kapital 25.050,00 25.050,00
II. Bilanzgewinn 2.963.396,01 2.214.104,95
B. RÜCKSTELLUNGEN 4.596.850,33 2.561.284,93
C. VERBINDLICHKEITEN 18.937.370,20 10.613.236,63
- davon gegenüber Kreditinstituten: EUR 3.446.163,50 (Vorjahr: EUR 3.494.725,86)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 1.676.153,07 (Vorjahr: EUR 897.677,87)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 2.579.058,00 2.941.300,00
29.101.724,54 18.354.976,51

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 10.295.964,69 6.966.569,17
2. Personalaufwand 3.249.633,19 2.949.736,86
a) Löhne und Gehälter 2.738.552,41 2.402.043,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 511.080,78 547.693,86
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.408.630,35 1.237.985,99
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.854.526,95 1.420.571,07
5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.072.498,32 2.061.688,46
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 24.343,40 11,30
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 23.112,40 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Aufwendungen aus Verlustübernahme 247.084,50 125.951,84
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 212.912,20 137.346,18
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 19.481,23 (Vorjahr: EUR 37.272,38)
9. Ergebnis vor Steuern 4.420.019,22 3.156.676,99
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.451.614,96 1.061.742,62
- davon latente Steuern: EUR 362.242,00 (Vorjahr: EUR 283.834,00)
11. Ergebnis nach Steuern 2.968.404,26 2.094.934,37
12. Sonstige Steuern 14.113,20 5.721,00
13. Jahresüberschuss 2.954.291,06 2.089.213,37
14. Gewinnvortrag 9.104,95 124.891,58
15. Bilanzgewinn 2.963.396,01 2.214.104,95

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der pvwerk GmbH, Hamburg

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der pvwerk GmbH, Hamburg (Amtsgericht Hamburg, HRB 118647), für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB, da sie die Größenmerkmale großer Kapitalgesellschaften in 2023 erstmalig überschreitet.

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss die einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften sowie die ergänzenden Vorschriften des GmbH Gesetzes angewandt worden. Für den Anhang wurden die Erleichterungsvorschriften nach § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

Im Berichtsjahr wurde eine Ausweisänderung vorgenommen. Dies betrifft die Umgliederung der Verbindlichkeiten aus Ratenkaufverträgen aus dem Posten "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" in die "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten" unter Anpassung der Vorjahreszahlen (EUR 1.831.163,50; i. V. EUR 1.737.225,86). Die Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Finanzdienstleistern.

Im Übrigen entsprechen Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses den Vorjahresgrundsätzen.

B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen war im Berichtsjahr keine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag aufgrund nachhaltiger Verluste der Beteiligungsgesellschaft erforderlich.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit sich aufgrund der fortgeschriebenen, zu Verkaufspreisen bewerteten Leistungsmeldungen ein niedrigerer Wert für die einzelnen Baustellen errechnet und bis zur Fertigstellung der Baustelle noch weitere Verluste erwartet werden, wird unter Berücksichtigung des Grundsatzes der verlustfreien Bewertung eine entsprechende Abwertung vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Bereits erhaltene Anzahlungen von den Kunden, die im Zusammenhang mit den unfertigen Erzeugnissen stehen, werden in Ausübung des Wahlrechts des § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt und sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wird zum Nominalwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen tragen den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten in angemessenem Umfang Rechnung. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten sowie der Wertberichtigungen aller Positionen des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich, welcher integraler Bestandteil dieses Anhangs ist.

Der Ausweis der Finanzanlagen betrifft insgesamt 14 Tochtergesellschaften, an denen die pvwerk GmbH unmittelbar beteiligt ist und erfolgt zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter resultieren mit TEUR 6 aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital der pvwerk GmbH beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 EUR 25.050,00 (31. Dezember 2022 EUR 25.050,00).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und die bestellten Sicherheiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.

D. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestehen nicht.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.756. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Büromieten (TEUR 1.070) sowie laufende Shared Service Verträge zur Erbringung administrativer Dienstleistungen, die zum ordnungsgemäßen Ablauf des Unternehmens notwendig sind (TEUR 680).

Es bestehen keine weiteren sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.

Mitarbeiteranzahl

Die pvwerk GmbH hat 2023 durchschnittlich 41 Mitarbeiter und einen Geschäftsführer beschäftigt.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

Gezeichnetes (Fest-)Kapital
TEUR
Besitzanteil
%
Eigen-Kapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Anteile an verbundenen Unternehmen
pvwerk Solar Invest 1 GmbH, Hamburg 25 100 455 0 *
pvwerk Solar Invest 2 GmbH, Hamburg 25 100 578 0 *
pvwerk Solar Invest 3 GmbH, Hamburg 25 100 1.798 0 *
pvwerk Solar Invest 4 GmbH, Hamburg 25 100 1.130 0 *
pvwerk Solar Invest 5 GmbH, Hamburg 25 100 1.730 0 *
pvwerk Solar Invest 6 GmbH, Hamburg 25 100 325 0 *
pvwerk Solar Invest 7 GmbH, Hamburg 25 100 1.117 0 *
pvwerk Solar Invest 8 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 9 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 10 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 11 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 12 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 13 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *
pvwerk Solar Invest 14 GmbH, Hamburg 25 100 25 0 *

* aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages mit der pvwerk GmbH, Hamburg, ist das Jahresergebnis EUR 0,00

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Florian Gösch, Dipl.-Wirt.-Ingenieur, Hamburg

Das Wahlrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

E. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Honorars des Abschlussprüfers wird im Jahresabschluss 2023 der pvwerk GmbH gem. § 285 Nr. 17 letzter Halbsatz HGB verzichtet. Die Angabe wird stattdessen im Konzernabschluss 2023 der pvwerk GmbH erfolgen.

F. Nachtragsbericht

Im Januar 2024 wurde die spanische Tochtergesellschaft pvwerk energia renovables s.l.u. gegründet, um den spanischen PV-Markt zu erschließen.

Bezüglich der konjunkturellen Entwicklung und deren Auswirkungen auf den Bereich der Erneuerbaren Energien in der Bundesrepublik Deutschland im Geschäftsjahr 2024 verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "IV. Prognosebericht".

G. Gewinn-/Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.954.291,06 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 9.104,95 auf neue Rechnung vorzutragen.

H. Konzernabschluss

Die pvwerk GmbH, Hamburg, stellt als Muttergesellschaft den Konzernabschluss für die Unternehmensgruppe zum 31. Dezember 2023 auf.

 

Hamburg, 12. März 2024

pvwerk GmbH

gez. Florian Gösch

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens der pvwerk GmbH, Hamburg im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 22.977,70 0,00 0,00 22.977,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.386.290,07 0,00 0,00 2.386.290,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.444.985,07 1.268.247,14 34.800,00 4.678.432,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.632.401,24 721.520,76 87.226,05 4.266.695,95
9.463.676,38 1.989.767,90 122.026,05 11.331.418,23
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 6.216.000,00 1.092.400,00 0,00 7.308.400,00
15.702.654,08 3.082.167,90 122.026,05 18.662.795,93
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.629,70 7.348,00 0,00 22.977,70
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 93.192,77 102.684,45 0,00 195.877,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.528.955,07 773.800,14 387,00 2.302.368,21
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.331.504,24 524.797,76 37.964,05 2.818.337,95
3.953.652,08 1.401.282,35 38.351,05 5.316.583,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.969.281,78 1.408.630,35 38.351,05 5.339.561,08
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.348,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.190.412,85 2.293.097,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.376.064,00 1.916.030,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.448.358,00 1.300.897,00
6.014.834,85 5.510.024,30
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.308.400,00 6.216.000,00
13.323.234,85 11.733.372,30

Verbindlichkeitenspiegel der pvwerk GmbH, Hamburg zum 31. Dezember 2023

Erwartete Restlaufzeiten
Gesamtbetrag
EUR
bis 1 Jahr
EUR
2-5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten * 3.446.163,50 1.103.516,07 1.725.147,43 617.500,00
(im Vorjahr) (3.494.725,86) (962.637,21) (1.724.588,65) (807.500,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.676.153,07 1.676.153,07
(im Vorjahr) (897.677,87) (897.677,87)
Übrige Verbindlichkeiten 13.815.053,63 13.815.053,63
(im Vorjahr) (6.220.832,90) (6.220.832,90)
18.937.370,20 16.594.722,77 1.725.147,43 617.500,00
(10.613.236,63) (8.081.147,98) (1.724.588,65) (807.500,00)

* davon u.a. durch Grundschulden gesichert: EUR 1.615.000,00 (i. V. EUR 1.757.500,00)

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach §§ 325 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der anliegende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die pvwerk GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der pvwerk GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pvwerk GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 14. März 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Werner Holzmayer, Wirtschaftsprüfer

gez. Werner Metzen, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 18. November 2024

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