FIF Immobilien GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rosemarie Fischer seit 7.2.2019 | Prokura |
Thorsten Fischer seit 3.4.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
F-World GmbHDettelbachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Eigenkapitalspiegel
Kapitalflussrechnung
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss sowie zu den Bilanzierungs-, bewertungs- und Ausweismethoden Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
Grundlagen Die aktuelle Konzernstruktur mit der F-World GmbH als Konzernobergesellschaft, nachfolgend auch kurz "F-World Konzern" oder "Konzern" ist bereits im Jahr 2018 entstanden. Bis einschließlich 2021 war die F-World GmbH jedoch gemäß § 293 Abs. 1 HGB von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die F-World GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des HGB und des GmbH-Gesetzes nach konzerneinheitlichen Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Untergliederung der Vorräte wurde in Einklang mit § 265 Abs. 5 Satz 1 HGB ergweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bestimmungen der vom Bundesministerium der Justiz gemachten Empfehlungen des Deutsches Rechnungslegungsstandard Committee (DRSC) zur Konzernrechnungslegung wurden soweit sie gesetzlich normierte Wahlrechte des HGB einschränken und zusätzliche, über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Angaben und Erläuterungen erfordern, angemessen angewendet. Die Aufstellung des Konzerneigenkapitalspiegels erfolgte unter Beachtung von DRS 22 (Konzerneigenkapital). Die Positionen des Eigenkapitals in der Konzernbilanz sowie die Angaben zur Ergebnisverwendung in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden mit Hinweis auf §§ 298 Abs.1 und 265 Abs. 5 HGB entsprechend erweitert. II. Angaben zum Konsolidierungskreis sowie zu verbundenen Unternehmen Der Konzernabschluss der F-World GmbH, Dettelbach, umfasst die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Einzelabschlüsse der folgenden Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar unter ihrer einheitlichen Leitung stehen:
1 Befreiung gemäß § 264 Abs. 3
HGB
2 wird seit 2023 über die FLYERALARM Large
Format Printing GmbH gehalten
Im Geschäftsjahr wurden die FA sports Solutions GmbH (vormals: Kanze GmbH), Kronach, eine Tochtergesellschaft der FLYERALARM Sports GmbH, Kronach, und die F-Mondes SAS, Saint-Paul-de-Vence / Frankreich, eine Tochtergesellschaft der F-World GmbH, Dettelbach, erstmalig in den Konzernabschluss mit einbezogen. Hieraus ergeben sich keine wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte. Ebenso wurden keine wesentlichen Vermögensgegenstände oder Schulden übernommen. Auch die Ertragslage des Konzerns hat sich nicht wesentlich durch die erstkonsolidierten Gesellschaften geändert. Die F-World GmbH kann zudem einen maßgeblichen Einfluss auf die folgenden Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB ausüben:
Zum Bilanzstichtag hält die FLYERALARM Industries GmbH zudem 100 % der Anteile an der flyerdevil GmbH i.L., Obertrubach, sowie der FLYERALARM City Center GmbH, Würzburg, welche sich in Liquidation befinden. Der Abschlussstichtag sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ist der 31. Dezember 2023. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt, die denen des Mutterunternehmens entsprechen. Hierzu werden die nach landesspezifischen Vorschriften erstellten Abschlüsse an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst, soweit sie nicht den deutschen handelsrechtlichen Grundsätzen entsprechen. Bei der Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 301 Abs. 1. Satz 2 HGB die Neubewertungsmethode angewendet. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierende aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Aus der Erstkonsolidierung resultierende technische passivische Unterschiedsbeträge im Sinne des DRS 23 werden unmittelbar in den Konzernergebnisvortrag eingestellt. Die Schuldenkonsolidierung wird gemäß § 303 HGB vorgenommen. Hierbei werden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet. Nicht beherrschende Anteile werden als Ausgleichsposten für Anteile konzernfremder Gesellschafter am konsolidierungspflichtigen Kapital angesetzt. Im Rahmen der Erstkonsolidierung erfolgt deren Ansatz zum Marktwert. In der Konzerngewinn- und Verlustrechnung werden die den konzernfremden Gesellschaftern zustehenden Gewinne und Verluste separat ausgewiesen. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung der Posten der Konzerngewinn- und Verlustrechnung entspricht § 305 HGB. Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen werden die Erlöse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierungen gemäß § 304 HGB sowie latente Steuern gemäß § 306 HGB waren im Geschäftsjahr nicht vorzunehmen. IV. Währungsumrechnung Alle einbezogenen Jahresabschlüsse werden in Euro aufgestellt. V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und sämtlicher Tochterunternehmen werden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt. Auf die Anwendung einheitlicher Bewertungsmethoden für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wird gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet, da die Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Für die Erstellung des Konzernabschlusses werden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um lineare, planmäßige Abschreibungen bilanziert. Die Nutzungsdauern wurden mit zwei bis fünf Jahren angesetzt. Die Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren aus der Erstkonsolidierung von Tochtergesellschaften. Die Geschäftsführung ist bei der Bestimmung der Nutzungsdauern jeweils von einer Schätzung von 10 Jahren im Einklang mit DRS 23 Tz. 122 ausgegangen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird der Wertansatz des Geschäfts- oder Firmenwerts um außerplanmäßige Abschreibungen gemindert. Dies ist der Fall, wenn der Buchwert über dem beizulegenden Wert des Geschäfts- oder Firmenwerts liegt (§ 309 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB). Der niedrigere Wertansatz ist aufgrund des Wertaufholungsverbots auch an künftigen Abschlussstichtagen beizubehalten (§ 309 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 5 Satz 2 HGB). Das Sachanlagevermögen wird zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern wurden mit 2 bis 15 Jahren festgesetzt. Geringwertige Anlagegüter im Einzelanschaffungspreis bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Sofern bei den Anlagegegenständen zum Abschlussstichtag von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umalufvermögens wurden zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen sind um die darin enthaltene Umsatzsteuer vermindert (Nettomethode). Zur Fremdwährungsumrechnung ist festzustellen, dass die betroffenen Vermögensgegenstände und Schulden zum Zeitpunkt der Zugangsbewertung mit dem jeweiligen Devisenkassamittelkurs umgerechnet werden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Schulden mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr werden mit dem Devisenkassakurs am Bilanzstichtag umgerechnet. VI. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten langfristige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 28.048 (Vorjahr: TEUR 16.541) und sind darüber hinaus wie im Vorjahr binnen Jahresfrist fällig. Das gezeichnete Kapital der F-World GmbH beträgt EUR 27.000,00. Auf nicht beherrschende Anteile entfällt ein Anteil am Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 361 (Vorjahr: TEUR - 426). Zum 31. Dezember 2023 betragen die nicht beherrschende Anteile TEUR -3.052 (Vorjahr: TEUR -3.420). Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 1.968 (Vorjahr: TEUR 2.294). Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtbetrag von TEUR 871 (Vorjahr: TEUR 786) betreffen insbesondere Aufwendungen für Urlaub, Überstunden, Erholungspauschalen, Beiträge, ungewisse Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen für Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Aufbewahrung von Unterlagen. Der Verbindlichkeitenspiegel gibt Überblick über die Fälligkeit der einzelnen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht enthalten Verbindlichkeiten aus erhaltenen kurzfristigen Darlehen in Höhe von TEUR 8.209 (Vorjahr: TEUR 3.634). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter des Mutterunternehmens in Höhe von TEUR 1.580 (Vorjahr: TEUR 1.831). Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Höhe von TEUR 244 aus Bürgschaften für Mietkautionen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen schätzen wir gegenwärtig als niedrig ein. Anhaltspunkte für eine andere Beurteilung liegen uns derzeit nicht vor. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte betreffen im Wesentlichen abgeschlossene Operating-Leasing Verträge für Grundstücke und Gebäude, Maschinen sowie Mitarbeiter-Fahrräder. Die Verpflichtungen aus den Verträgen belaufen sich auf TEUR 5.336 davon werden TEUR 2.265 innerhalb eines Jahres fällig.
VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden vornehmlich im Inland erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 3.477 (Vorjahr: TEUR 1.428), welche im Geschäftsjahr im Wesentlichen auf Buchgewinne aus Anlagenverkäufen sowie im Vorjahr auf Ausweisanpassungen an eine Betriebsprüfung für die Jahre 2017-2019, denen sonstige betriebliche Aufwendungen in nahezu gleicher Höhe gegenüberstehen, entfallen. Daneben sind außergewöhnliche Erträge aus der Strompreisbremse in Höhe von TEUR 299 (Vorjahr: EUR 0) enthalten. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von EUR 19.148,92 (Vorjahr: EUR 29.295,03). Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: TEUR 308) sind als periodenfremde Aufwendungen zu nennen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Effekte nach § 315 Nr. 24 HGB in Höhe von TEUR 799 (Vorjahr: TEUR 1.621), welche im Geschäftsjahr im Wesentlichen auf Buchverluste aus Anlagenverkäufen und im Vorjahr auf Ausweisanpassungen aufgrund einer Betriebsprüfung für die Jahre 2017 - 2019 (vergleiche auch sonstige betriebliche Erträge) entfallen. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 1.323 enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen (§§ 298 Abs. 1, 277 Abs. 3 Satz 1, 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 548). Im Geschäftsjahr sind zudem Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.587,94 (Vorjahr: EUR 0,00) angefallen. VIII. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung ist nach der indirekten Methode aufgestellt und zeigt die Zahlungsströme der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit sowie die Veränderung des Finanzmittelfonds. Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. IX. Sonstige Angaben Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer der Muttergesellschaft ist bestellt:
Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben nach § 314 Nr. 6 Buchstaben a) und b) HGB unterbleiben unter Berücksichtigung des § 286 Abs. 4 HGB. Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren gem. § 314 Abs. 1 Nr. 14 i.V.m. § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 470 (Vorjahr: 446) Arbeitnehmer in den Konzerngesellschaften beschäftigt. Honorar des Abschlussprüfers Zum Abschlussstichtag belief sich das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses gem. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB berechnete Gesamthonorar für auf das Geschäftsjahr 2023 entfallende Dienstleistungen auf TEUR 66, das mit TEUR 60 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 6 auf Steuerberatungsleistungen entfällt. Konzernabschluss Die Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis an Unternehmen auf. Nachtragsbericht Der F-World Konzern hat mit Wirkung zum 1. Januar 2024 75 % der Anteile an der Druckhaus Mainfranken GmbH, Marktheidenfeld, und 100 % der Anteile an der Flyeralarm Industrial Print GmbH, Marktheidenfeld, vom Gesellschafter des Mutterunternehmens in die FLYERALARM Industries GmbH eingelegt. Die Druckhaus Mainfranken GmbH hat drei direkte und eine indirekte Tochtergesellschaft. Unterschrift der Geschäftsführer
Dettelbach, den 5. Februar 2025 gez. Thorsten Fischer
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Bericht über den Geschäftsverlauf und Bericht über die Lage des Konzerns 1.1 Entstehung des Konzerns Die aktuelle Konzernstruktur mit der F-World GmbH als Konzernobergesellschaft, nachfolgend auch kurz "F-World Konzern" oder "Konzern" ist in 2018 entstanden. Die Gesellschaft hat zum 31. Dezember 2022 erstmalig einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgestellt. 1.2 Geschäftstätigkeit des Konzerns Der F-World Konzern hat sich darauf spezialisiert neue Produkte und Dienstleistungen in den Geschäftsfeldern Druck, Werbung und Marketing zu entwickeln und in diesem Zusammenhang neue Gesellschaften zu gründen oder sich an bestehenden Gesellschaften im In- oder Ausland zu beteiligen. Zudem hat sich der Konzern Online-Druckerei auf das Bedrucken von großformatigen (Large Format) Werbeträgern, Werbetechnik, Textilien und Werbeartikeln primär auf Geschäftskunden spezialisiert. Daneben betreibt der Konzern einen Onlinehandel mit Sportartikeln sowie diverse Internetportale in der Sportbranche und Ladengeschäfte. Der Konzern hat sich zum Ziel gesetzt, Druckprodukte möglichst schnell zu fairen Preisen zu vertreiben. Hierfür hat der Konzern zahlreiche Automatisierungsprozesse sowie ein Logistikkonzept entwickelt, das einen straffen Ablauf der Produktion bis zum Abnehmer garantiert. Die meisten Produkte werden täglich gedruckt und nach Wunsch im Standard-, Express-, Overnight- oder Sameday Service über Logistik-Partner ausgeliefert. Zum 31. Dezember 203 besteht der Konzern aus dem Mutterunternehmen sowie zwölf vollkonsolidierten Tochter- und Enkelgesellschaften. Daneben bestehen noch Beteiligungen an Kapitalgesellschaften und einer Kommanditgesellschaft im Sinne des § 264a HGB. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 2.1 Lage in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung lag in 2023 um 0,1 % unter dem Vorjahr. Dabei zeigten sich in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedliche Entwicklungen. Im für die Gesellschaft relevanten verarbeitetenden Gewerbe lag die Bruttowertschöpfung sogar um 0,4 % unter der Bruttowertschöpfung in 2022. Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 2.2 Lage der Weltwirtschaft Nachdem die Weltwirtschaft im ersten Quartal 2023 ein deutliches Wachstum zeigte, reduzierte sich das Wachstum im Sommerhalbjahr auf einen moderaten Anstieg. Im vierten Quartal ging das Expansionstempo weiter zurück. Die Industrieproduktion legte dabei mit durchschnittlich 0,9 % nur schwach zu und der Welthandel zeigte eine rückläufige Tendenz. Als Reaktion auf steigende Inflationen wurden die Leitzinsen in den großen fortgeschrittenen Volkswirtschaften mit Ausnahme von Japan ab dem Sommer 2022 in einer raschen Folge von Zinsschritten erhöht; seit einiger Zeit verharren sie nun auf diesem Niveau. In den Vereinigten Staaten beträgt das Ziel für die Federal Funds Rate seit Juli vergangenen Jahres zwischen 5,25 % bis 5,5 %, im Euroraum liegt der maßgebliche Zinssatz der Einlagefazilität seit September 2023 bei 4,5 %, und im Vereinigten Königreich wurde der Leitzins zuletzt im August auf ein Niveau von 5,25 % angehoben. Quelle: Weltwirtschaft im Frühjahr 2024, Kieler Konjunkturberichte 2.3 Branchenentwicklung Die Druckbranche wies in den vergangenen Jahren einen relativ konstanten Umsatzrückgang auf, der primär auf die Digitalisierung und den dadurch sinkenden Bedarf an Druck-Erzeugnissen zurückzuführen war. Dadurch sind die Umsätze der Druckbranche im Zeitraum von 2019 bis 2024 um durchschnittlich 5,9 % pro Jahr zurückgegangen. Während die Produktgruppen der Bücher und Zeitschriften einen immer geringeren Teil der Branchenumsätze ausmachen, gewinnen die Werbematerialien, Etiketten und Verpackungen, die von den Branchenteilnehmern bedruckt werden, an Bedeutung. Das wichtigste Produkt- bzw. Dienstleistungssegment im Druckbereich stellen daher Werbeprodukte mit rund 40,3 % Marktanteil dar, gefolgt von bedruckten Etiketten mit 14,2 % und Geschäftsdrucksachen mit 10,1 %. Zu den Werbeprodukten gehören Kataloge, Paketbeilagen, Postwurfsendungen, Prospekte und Plakatwerbung während Geschäftsdrucksachen Briefpapier, Geschäftsberichte, Visitenkarten, Rechnungen, Formulare und andere Druck-Erzeugnisse, die von Unternehmen oder Institutionen verwendet werden, umfassen. Quelle: Branchenreport C18.12DE "Drucken", IBISWorld, Stand: September 2024 3. Geschäftsverlauf 3.1 Geschäftsverlauf Der F-World Konzern hat mit Wirkung zum 1. August 2023 den wesentlichen Teil der selbst entwickelten Produkte und Dienstleistungen an die flyeralarm GmbH veräußert, um sich auf die Fortentwicklung des Beteiligungsportfolios und die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen zu fokussieren. Aufgrund der damit zusammenhängenden Unwägbarkeiten unterlag die Planung großen Unsicherheiten. Dennoch konnte der Konzern mit TEUR 89.684 nahezu konstante Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Das Konzernergebnis konnte insbesondere durch einen Anstieg des Finanzergebnisses und hohe Buchgewinne aus Anlagenabgängen in einen Konzernjahresüberschuss gewandelt werden. Die Geschäftsleitung der Konzernobergesellschaft ist unter Berücksichtigung der herausfordernden Marktbedingungen im Jahr 2023 mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 3.2 Ertragslage Der Konzern hat im Jahr 2023 einen Umsatz in Höhe von TEUR 89.684 (Vorjahr: TEUR 91.144) erwirtschaftet. Dieser wurde vorwiegend im Inland erzielt. Die Materialaufwandsquote und Rohmarge in Bezug auf die Gesamtleistung betragen 60,3 % (Vorjahr: 66,1 %) bzw.39,2 % (Vorjahr: 33,9 %). Der Personalaufwand liegt im Verhältnis zur Gesamtleistung bei 20,9 % (Vorjahr: 18,8 %) und beträgt TEUR 18.757 (Vorjahr: TEUR 17.107). Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von TEUR 6.761, der um neutrale Aufwendungen bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 11.706, sowie der um neutrale Erträge bereinigten sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 895 wurde ein EBIT von TEUR 3.776 (Vorjahr: TEUR 1.428) erzielt. Hierbei ist zu beachten, dass die sonstigen betrieblichen Erträge um neutrale Erträge in Höhe von TEUR 3.776 (Vorjahr: TEUR 1.428) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um neutrale Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.010 (Vorjahr: TEUR 1.621) vermindert wurden. Ferner wurde das Finanzergebnis im Vorjahr um außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 548 bereinigt. Diese Salden bilden das neutrale Ergebnis in Höhe von TEUR 2.766 (Vorjahr: TEUR-741). Der Konzern hat im Jahr 2023 Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in das materielle und immaterielle Anlagevermögen (ohne Finanzanlagen) in Höhe von TEUR 4.137 getätigt. Das Finanzergebnis beträgt TEUR 2.316 (Vorjahr: TEUR -533) und ist geprägt durch das auf assoziierte Unternehmen entfallene Ergebnis, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge gemindert um Zinsen und ähnliche Aufwendungen Unter Berücksichtigung der Ertragssteuern in Höhe von TEUR 2.911 (Vorjahr: TEUR 2.107) wurde ein Konzernjahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.550 (Vorjahr: Konzernjahresfehlbetrag TEUR 3.160) erzielt. 3.3 Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 157.515 (Vorjahr: TEUR 152.379). Die Aktiva sind dabei insbesondere durch die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 78.769 (Vorjahr: TEUR 90.735), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 32.494 (Vorjahr: TEUR 21.622), Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 18.196 (Vorjahr: TEUR 21.180), sowie Vorräte in Höhe von TEUR 19.589 (Vorjahr: TEUR 11.275) geprägt. Die um Anteile anderer Gesellschafter bereinigte Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2023 beträgt 80,4 % (Vorjahr: 82,3 %). Auf andere Gesellschafter entfallen TEUR -3.052 Vorjahr: TEUR -3.420). Das Fremdkapital ist insbesondere durch sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 17.478 (Vorjahr: TEUR 16.520), wovon TEUR 14.779 (Vorjahr: TEUR 6.483) langfristig sind, und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.018 (Vorjahr: TEUR 4.294), wovon TEUR 2.017 (Vorjahr: TEUR 3.019) langfristig sind, geprägt. Aus der Kapitalkonsolidierung resultierte ein technischer passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 106. Er wurde im Rahmen der Erstkonsolidierung erfolgsneutral im Konzernbilanzgewinn erfasst. 3.4 Finanzlage Der Konzern hat im Jahr 2023 aus laufender Geschäftstätigkeit insbesondere durch Änderungen des Working Capitals in Höhe von TEUR -12.815 einen operativen Cashflow in Höhe von TEUR -9.591 erzielt. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 4.881 resultiert im Wesentlichen aus erhaltenen Zinsen und Dividenden in Höhe von TEUR 15.519 sowie gegenläufig Auszahlungen für gewährte Darlehen in Höhe von TEUR 9.474 und Investitionen in das Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 4.137. Einahlungen aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 5.670 beinhalten den Nettozufluss aus Finanzkrediten in Höhe von TEUR 6.934 sowie gezahlte Zinsen von TEUR 1.264. Zum 31. Dezember 2023 hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus Kassenbeständen und Bankguthaben sowie Wertpapieren des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 7.994 im Vorjahresvergleich um TEUR 960 erhöht. 3.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Auf Konzernebene der F-World werden keine nichtfinanziellen Leistungsindikatoren gemessen, über die es zu berichten gilt. 4. Chancen- und Risikobericht 4.1 Risikomanagementsystem Zum sicheren Fortbestand des Konzerns kommt einem effektiven Risikomanagementsystem eine bedeutende Rolle zu. Das System soll sicherstellen, dass Risiken für die zukünftige Entwicklung der Unternehmensgruppe frühzeitig vom Management erkannt werden und auf systematische, nachvollziehbare Weise Maßnahmen zur Gegensteuerung ergriffen werden können. Ziel ist es, Schäden vom Konzern und den Mitarbeitern abzuwenden. Aus diesem Grund hat die Konzern-Geschäftsleitung ein effektives Risikofrüherkennungs-, Überwachungs- und Steuerungssystem eingerichtet und als festen Bestandteil der unternehmenseigenen Auf- und Ablauforganisation integriert. Einzelne Risiken unterliegen in Bezug auf ihre Eintrittswahrscheinlichkeit oder ihre Auswirkungen regelmäßigen Veränderungen. Insgesamt geht das Management davon aus, dass derzeit keine nennenswerten Risiken bestehen, die eine Auswirkung auf den Fortbestand des Konzerns haben könnten. Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus aktueller Sicht die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage des Konzerns wesentlich beeinflussen könnten. 4.2 Markt- und Wettbewerbsrisiken Der Markt für Druckerzeugnisse in Deutschland hat sich trotz eines drohenden konjunkturellen Abschwungs stabilisiert. Veranstaltungen und Messen jeglicher Art finden nach wie vor statt und wirken sich weiterhin positiv auf die Nachfrage des Unternehmens aus. Die wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre haben jedoch eine Konsolidierung des Marktes nach sich gezogen, in der sich das Marktvolumen weiterhin auf wenige große Marktteilnehmer verteilt. Diese überregional tätigen Druckereien wollen überwiegend durch aggressiven Wettbewerb die Kostenführerschaft erreichen und ihre Marktanteile ausbauen. Die Gesellschaft konnte sich mit der stetigen Optimierung des Produktportfolios im Jahr 2023 gegen überregional- und regional tätige Mitbewerber weiter behaupten. Maßnahmen der Mittbewerber (Preis- oder Kostensenkungen) sowie deren Weiterentwicklungen könnten mittelfristig die Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen. 4.3 Konjunkturelle Risiken Das steigende Zinsniveau, die hohe Inflationsrate, die signifikant gestiegenen Kosten für Energie, Rohstoffe und Transport in der Europäischen Union bilden ein marktwirtschaftliches Risiko, das sowohl auf den F-World Konzern als auch dessen Kunden weiterhin eine negative Auswirkung haben kann. 4.4 Risiken aus Tochterunternehmen und Beteiligungen Die Errichtung von Tochtergesellschaften und deren wirtschaftlicher Betrieb sowie die Beteiligung an Gesellschaften ist mit unternehmerischen-, rechtlichen und finanziellen Risiken verbunden, die sich auf die Vermögens-, Finanz- und Vertragslage des Konzerns wesentlich auswirken können. Durch effektive interne Kontrollen und Reportingsysteme wird diesem Risiko begegnet. 4.5 Steuerliches Risiko Für noch nicht abschließend geprüfte Veranlagungszeiträume kann es in den einzelnen Konzerngesellschaften zu Änderungen kommen, die zu Steuernachzahlungen führen können, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen. 4.6 Personalrisiko Der Verlust von Fach- und Führungskräften oder Engpässe bei der Rekrutierung von Mitarbeitern stellt ein potenzielles Risiko dar. Durch verschiedene Maßnahmen sowie laufende strategische Personalprojekte sollen die Mitarbeiter qualifiziert, motiviert und langfristig an das Unternehmen gebunden werden. 4.7 Bonitätsrisiken von Kunden Einem Bonitätsrisiko begegnet der Konzern dadurch, dass die Versendung der Ware per Nachnahme, Kreditkarte, Sofortüberweisung, Barzahlung, PayPal, RatePay (Factoring) und Vorauskasse erfolgt. Die bisherigen Maßnahmen haben sich auch in der derzeitigen Corona-Krise bewährt und sorgen dafür, dass der Konzern nicht in wesentlichem Umfang mit Forderungsausfällen konfrontiert wird. 4.8 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich der Konzern überwiegend mittels Lieferantenkrediten und in seltenen Fällen über die Kreditlinien verschiedener Banken. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement und vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden. 4.9 Liquiditätsrisiko Der Konzern ist in großen Teilen eigenfinanziert und nicht in wesentlichem Umfang an Bankkredite gebunden. Durch den gegenwärtigen Ukraine-Konflikt können sich bei anhaltender Rezession Liquiditätsrisiken ergeben. Die Geschäftsleitung reagiert hierauf mit fortlaufender Kontrolle des Liquiditätsbedarfs und der Umsetzung geeigneter Maßnahmen. 4.10 Chancenbericht Die Stärken der deutschen Unternehmen liegen im internationalen Vergleich insbesondere im technologischen Vorsprung als auch der relativen Unabhängigkeit von internationalen Krisen. Die Veränderungen im privaten Konsum sowie die Verbraucherpreise beobachten wir permanent. Wir gehen davon aus, dass der Preisauftrieb seinen Zenit überschritten hat und sich allmählich abflachen wird. Wir rechnen mit einem Anstieg des privaten Konsums, der die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen begünstigt. Wir gehen gegenwärtig davon aus, dass die Kaufkraft unserer Kunden und damit die verbundene Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen bestärken wird. 5. Prognosebericht 5.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2024 insgesamt um 0,2 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang ebenfalls 0,2 %. Quelle: Statistisches Bundesamt (destatis), Pressemitteilung Nr. 039 vom 30. Januar 2025 Die Bundesregierung erwartet für das Jahr 2025 einen Zuwachs des preisbereinigten BIP um 0,3 %. Wachstumsimpulse dürften dabei vor allem von den privaten Konsumausgaben und im Jahresverlauf auch von den Investitionen ausgehen. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte im Jahresdurchschnitt knapp oberhalb der Zielmarke von 2 % bei 2,2 % liegen. Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Pressemitteilung Wirtschaftliche Entwicklung vom 29. Januarl 2025 Der Welthandel ist im bisherigen Verlauf des Jahres zwar wieder gestiegen, dürfte aber in der Zukunft durch die zu erwartenden handelspolitischen Spannungen spürbar gebremst werden. Alles in allem rechnet das Kiel Institut für Weltwirtschaft wie bereits in der Septemberprognose für 2024 mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,2 %. Für 2025 wird - ebenso unverändert -- eine Expansion um 3,1 % erwartet. Für 2026 haben sich die Aussichten eingetrübt. Hier wurde die Prognose um 0,2 Prozentpunkte auf ebenfalls 3,1 % reduziert. Quelle: Weltwirtschaft im Winter 2024, Kieler Konjunkturberichte Noch sind die Druckaufträge für Werbemittel stabil, da sich nach wie vor ein großer Teil der Verbraucher von Katalogen oder Anzeigenblättern zu einem Kauf motivieren lässt. Allerdings könnte sich dies in den kommenden Jahren mit Fortschreiten der Digitalisierung ändern und damit zu weiteren Umsatzeinbußen in einem wichtigen Produktbereich der Branche führen. KI kann zur Optimierung des Druckprozesses eingesetzt werden, indem sich wiederholende Aufgaben automatisiert und Arbeitsabläufe effizienter gestaltet werden. Dadurch können Zeitaufwand und menschliche Fehler reduziert werden. Um konsistente und hochwertige Druckergebnisse zu erhalten, können zudem die Farben mit Hilfe von KI analysiert und kalibriert werden. Dies optimiert das Farbmanagement und reduziert den Personalbedarf. Auch der Materialeinsatz und die Energieeffizienz können durch die KI-gestützte Analyse von Druckaufträgen verbessert werden, was sich wiederum positiv auf die Kostenstruktur auswirkt Quelle: Branchenreport C18.12DE "Drucken", IBISWorld, Stand: September 2024 5.2 Voraussichtliche Entwicklung des Konzerns Der F-World Konzern hat mit Wirkung zum 1. Januar 2024 75 % der Anteile an der Druckhaus Mainfranken GmbH, Marktheidenfeld, und 100 % der Anteile an der Flyeralarm Industrial Print GmbH, Marktheidenfeld, vom Gesellschafter des Mutterunternehmens in die FLYERALARM Industries GmbH eingelegt. Die Druckhaus Mainfranken GmbH hat drei direkte und eine indirekte Tochtergesellschaft. Damit einher gehen weitere Änderungen in der Konzernstruktur. Durch die Verpflechtungen der neu eigelegten Gesellschaft mit dem F-World Konzern ist die Ertragsplanung für die Jahre 2024 und 2025 mit entsprechenden Unsicherheiten verbunden. Aufgrund der Vergrößerung des Konzerns rechnen wir jedoch mit einem starken Anstieg der Umsatzerlöse und des Konzernjahresüberschusses für 2024 und im Wesentlichen stagnierenden Umsatzerlösen und einem mit 2024 vergleichbaren Konzernjahresüberschuss für 2025.
Dettelbach, den 5. Februar 2025 gez. Thorsten Fischer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die F-World GmbH, Dettelbach Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der F-World GmbH, Dettelbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der F-World GmbH, Dettelbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 5. Februar 2025 HaackSchubert
GmbH
gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer gez. Daniel Steinweger, Wirtschaftsprüfer |
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