Bahnstraße 2 Vermögensverwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anja Gapp-Binder seit 19.8.2021 | Geschäftsführer |
Alfred van de Pol seit 18.5.2011 | Geschäftsführer |
Klaus-Peter Dr. Gapp seit 28.11.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Yalwa GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Yalwa GmbH, Wiesbaden1. Grundlagen des Unternehmens Die Yalwa GmbH mit Sitz in Wiesbaden ist ein Internetunternehmen. Die Gesellschaft verfügt über zwei Webanwendungen, die in mehr als 50 Ländern im Einsatz sind und dazu beitragen, dass Menschen zusammenfinden. Dazu gehören Locanto, eine Kleinanzeigenseite, die das Kaufen und Verkaufen auf lokaler Ebene einfach macht, und #Dating, eine Online-Dating-Plattform, die es Menschen ermöglicht, Gleichgesinnte kennenzulernen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Volkswirtschaft einen Rückgang: Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank nach Berechnungen des Statistisches Bundesamt (Destatis) um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem zeigte sich weltweit ein deutlicher Wandel im digitalen Konsumverhalten. Rund 35 % der Weltbevölkerung nutzten regelmäßig Online-Shops, wobei mobile Endgeräte den überwiegenden Anteil der digitalen Transaktionen ausmachten. Parallel dazu setzte sich der Trend zum bewussteren und nachhaltigeren Konsum fort. Der weltweite Second-Hand-Markt wuchs laut ThredUp um rund 18 % auf etwa 197 Mrd. US-Dollar, wovon insbesondere Online-Kleinanzeigenplattformen profitierten. Digitale Kommunikationsplattformen - etwa im Bereich Online-Dating - verzeichneten ebenfalls stabile Nutzungszahlen, was die breite gesellschaftliche Verankerung digitaler Plattformen unterstreicht. Insgesamt prägten Digitalisierung, Mobilität und Nachhaltigkeit das Online-Verhalten im Jahr 2023. Für Kleinanzeigenportale und Datingapps ergibt sich daraus ein günstiges Umfeld, da Nutzer zunehmend auf lokale, mobile und werteorientierte Angebote zurückgreifen. 2.2 Branchenentwicklung und Marktposition Branchenentwicklung und Marktposition von Locanto Der Markt für Online-Kleinanzeigen setzte im Jahr 2023 seine internationale Dynamik fort. So wurde der globale Marktwert für Online-Kleinanzeigen bei etwa 101,43 Mrd. US$ ausgewiesen. Es zeigen sich mehrere Treiber, die das Wachstum stützen: • Verschiebung der Marktführerschaft: Während einige etablierte Plattformen in reifen Märkten ein langsameres Wachstum verzeichneten, eröffneten sich Chancen für kleinere oder spezialisierte Plattformen („Nischenportale“). • Marktanpassung an Technologie und mobile Anwendungen: Der zunehmende Internet- und Smartphone-Zugang gilt als zentraler Treiber. Dadurch konnte der Markt weiter wachsen, auch wenn einzelne Akteure stagnieren oder rückläufig sind. • Zunehmende Marktsegmente: Der Markt erweitert sich nicht nur durch mehr Nutzer, sondern durch weitere Kategorien - z. B. Gebrauchtwaren, Fahrzeuge, Immobilien, Stellenmärkte. Spezialisierte Kleinanzeigen-Plattformen gewinnen hier an Bedeutung. • Weltweite Expansion: Die hohe Internet- und Smartphone-Durchdringung insbesondere in aufstrebenden Märkten stärkte das Wachstum. Auch wenn in etablierten Märkten das Wachstum moderater sein kann, bleibt das Gesamtvolumen robust. Marktposition von Locanto Locanto hat sich als internationaler Player im Online-Kleinanzeigenmarkt etabliert. Trotz der Herausforderungen und Rückgänge bei einigen größeren Plattformen wächst der Markt insgesamt weiter. Besonders durch die Expansion in aufstrebende Märkte und die kontinuierliche Anpassung an lokale Bedürfnisse bleibt Locanto gut positioniert. Durch die Einführung #Dating konnte eine Kategorie des Kleinanzeigensegments besser positioniert werden. 2.3 Geschäftsverlauf und Ergebnis Im Geschäftsjahr ist der Rohertrag der Gesellschaft um TEUR 1.387 bzw. 6,2 % von TEUR 22.232 auf TEUR 20.845 gesunken. Wesentliche Treiber waren die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse. Zudem wurde ein Teil der Werbeeinnahmen ab Mitte des Jahres sukzessive eingestellt. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft reduzierte sich von TEUR 9.818 um TEUR 971 bzw. 9,9 % auf TEUR 8.847. Aufgrund des Umsatzrückgangs liegt das Ergebnis ebenfalls unter dem Vorjahr. 3. Finanzielle Lage 3.1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich um TEUR 1.387 auf TEUR 20.845 (Vorjahr TEUR 22.232) reduziert. Der Jahresüberschuss ist um TEUR 971 auf TEUR 8.847 (Vorjahr TEUR 9.818) gesunken. Beide Werte liegen damit unter den im Vorjahr prognostizierten Werten von Rohergebnis und Jahresüberschuss und sind auf nachteilige Wechselkurse und die im Jahr 2023 beschlossene Einstellung der Werbeeinnahmen, sowie gestiegener Marketingkosten für #Dating zurückzuführen. 3.2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 20.109 (Vorjahr TEUR 11.269) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der Wertpapiere des Umlaufvermögens (TEUR 9.824) zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich ein Rückgang der flüssigen Mittel um TEUR -903 aus. Das Eigenkapital ist aufgrund des Jahresüberschusses um TEUR 8.847 auf nunmehr TEUR 16.741 (Vorjahr TEUR 7.894) gestiegen. Die sich hieraus ergebende Eigenkapitalquote liegt bei rund 83,3%. Das kurzfristige Fremdkapital (ohne Rückstellungen, inkl. passiver Rechnungsabgrenzungsposten) reduzierte sich im Geschäftsjahr um TEUR 63 auf TEUR 1.989 (Vorjahr TEUR 2.052) und ist im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme passiver Rechnungsabgrenzungen zurückzuführen. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.931 erwirtschaftet. Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR -9.833. Dabei wurden Auszahlungen für Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition von TEUR -9.824 verzeichnet. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -1. Der Finanzmittelbestand - ausschließlich bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten - hat sich insgesamt um TEUR -903 gegenüber dem Vorjahr reduziert. 3.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr hat sich das EBIT von TEUR 14.391 auf TEUR 12.557 und das EBITDA von TEUR 17.294 auf TEUR 15.591 reduziert. 3.4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aufgrund der gleichbleibenden bzw. gestiegenen Marktdurchdringung der vergangenen Geschäftsjahre stabil. Die grundsätzlich stabile Entwicklung des Rohertrags bestätigt den wachsenden Bedarf für das Angebot und die kontinuierliche Nachfrage aus dem Markt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb ihrer Zahlungsfristen zu begleichen. 4. Chancen- und Risikobericht Nachfolgend werden die Chancen und Risiken mit ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit in aufsteigender Reihenfolge dargestellt. 4.1 Chancen Chancen aus operativer Tätigkeit Da der Kleinanzeigenmarkt weiterhin steigend ist und die Yalwa GmbH weltweit vertreten ist, gehen wir von einer stabilen Wirtschaftslage aus. Die Gesellschaft strebt in den nächsten Jahren weiterhin ein Wachstum oder zumindest gleichbleibende Umsätze für Locanto an. Speziell ein Fokus auf expandierenden Ländern kann zu Wachstumssprüngen führen und wird evaluiert und umgesetzt. Auch im Online-Dating Business ist ein konstanter bis wachsender Markt zu beobachten, auf welchen die Yalwa GmbH schon mit einer optimierten Monetarisierungstrategie und der Einführung von #Dating reagiert hat. Chancen ergeben sich zudem in der Optimierung der Geldströme und damit einer Absicherung von Währungsrisiken. 4.2 Risiken Risiken der Unternehmensfortführung Abgesehen von allgemeinen unternehmerischen Risiken bestehen zurzeit keine Risiken, welche den Fortbestand und die Entwicklung der Gesellschaft gefährden. Politische Risiken / Marktrisiken oder Rechtliche Risiken Viele Währungen entwickeln sich zu Ungunsten, da der Euro stärker wird und die Auszahlung der Umsätze in Euro so vermindern. Risiken aus operativer Tätigkeit Risiken bestehen in der Verlagerung von Kleinanzeigen in Facebook Marketplace, aber auch in verändertes Nutzerverhalten, wie ChatGPT. Dies muss beobachtet werden und Trends schnell erkannt werden. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2024 wurde ein Rohergebnis von EUR 20,1 Mio. und ein vorläufiger Jahresüberschuss von EUR 8,3 Mio. erzielt. Für das Geschäftsjahr 2025 und 2026 rechnet die Geschäftsleitung aufgrund der anhaltenden Marktnachfrage jeweils mit einer Stabilisierung des Rohergebnisses verglichen mit dem Jahr 2024. Es wird ein stabiles Jahresergebnis von jeweils EUR 8 Mio. bis EUR 9 Mio. erwartet. Die Investitionen in noch intensivere Marktdurchdringung sollen konsequent fortgeführt werden.
Wiesbaden, den 7. November 2025 Dr. Klaus Gapp BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Yalwa GmbH, WiesbadenA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Yalwa GmbH mit Sitz in Wiesbaden (Amtsgericht Wiesbaden HRB 23283) wurde nach den Vorschriften des dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung werden im Anhang in der Reihenfolge der GuV-Posten dargestellt. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden dürfen, wurden im Anhang gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierung- und Bewertungsmethoden maßgebend: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear und Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis bis EUR 800,00 werden aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden Finanzanlagen gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in den Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gem. § 253 Abs. 5 HBG. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertung Rechnung getragen. Zur Abdeckung des Kredit- und Währungsrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den Nettoforderungsbestand gebildet. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten ausgewiesen. Sofern die Börsenkurse am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt (§ 253 Abs. 4 HGB). Sofern in den Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gem. § 253 Abs. 5 HGB. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern Die Gesellschaft hat auf das Bilanzierungswahlrecht des Ansatzes aktiver latente Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern der Geschäftsjahre 2021 und 2022. Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz AnlagevermögenDie Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen an Gesellschafter in Höhe von EUR 236,00 (Vorjahr EUR 236,00) ausgewiesen. Bilanzgewinn Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der vollständigen Jahresergebnisverwendung wurde in den Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 7.869.413,25 einbezogen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere: • Personalbezogene Rückstellungen (EUR 98.025,00, Vorjahr EUR 98.586,00) • Rückstellung für Prüfung und Abschluss (EUR 78.700,00, Vorjahr EUR 35.900,00). Verbindlichkeiten In den bilanzierten Verbindlichkeiten sind wie bereits im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren enthalten. Sonstige Verbindlichkeiten betreffen sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 1.517.169,31 (Vorjahr: EUR 1.029.401,36) und sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 47.064.24 (Vorjahr: EUR 42.512,85). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB zur Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde Gebrauch gemacht. Sonstige betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 113.468,81 (Vorjahr: EUR 27.199,50). Sonstige betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 11.323,55 (Vorjahr: EUR 324,43). E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 124 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese entfallen auf: • unbewegliche Wirtschaftsgüter: TEUR 123 • bewegliche Wirtschaftsgüter: TEUR 1 Mitarbeiterzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführung Zum einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer ist Herr Dr. Klaus-Peter Gapp, Bad Soden am Taunus (Informatiker) bestellt. Frau Dr. Anja Gapp-Binder, Bad Soden am Taunus (MBA) und Herr Alfred van de Pol, Wiesbaden (Kaufmännischer Angestellter) sind als weitere Geschäftsführer bestellt. Sie vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer. Vergütungen der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Jahr 2017 erfolgte eine Darlehensgewährung an ein Mitglied der Geschäftsführung über TEUR 300. Die Laufzeit des Darlehens beträgt 10 Jahre. Das Darlehen ist mit einem Zinssatz von 0,85% p.a. zu verzinsen. Die Tilgung erfolgt am Ende der Laufzeit. Sondertilgungen sind zweimal pro Jahr in Höhe von 5 % des Ursprungsdarlehens möglich. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB liegen nicht vor.
Wiesbaden, 7. November 2025 Dr. Klaus Gapp sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.11.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Yalwa GmbH, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Yalwa GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Yalwa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, 7. November 2025 WSU Wiesbaden GmbH Christoph Schöpf, Wirtschaftsprüfer |
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