Gregor Chemie GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Romanita Cristina Pott seit 7.7.2025 | Prokura |
Patrick Dr. Holze seit 7.7.2025 | Prokura |
Jan Praß seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Tomislav Meniga seit 7.9.2017 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Becher GmbHSeelzeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsmodell Das Unternehmen stellt chemische Erzeugnisse zur Verwendung als Reinigungs-, Pflege- undDesinfektionsmittel mit dem Schwerpunkt auf professionelle Anwendungen her. DerVertriebsschwerpunkt liegt mit dem Markensortiment im Fachgroßhandel. Weitere Geschäftsfelder sind der Lebensmitteleinzelhandel sowie die Lohnfertigung für andere Marken und Handelsmarken. Es werden darüber hinaus Dienstleistungen in Form von Schulungen und Erstellung von Hygienekonzepten für lebensmittelverarbeitende Unternehmen angeboten. Die Struktur des Unternehmens ist mittelständisch geprägt mit historischem Konzernhintergrund. Die Anteile an der Dr. Becher GmbH werden zu 100 % von der Dr. Becher Holding GmbH, Seelze, gehalten. I. Darstellung des Geschäftsverlaufes 1. Allgemeine Entwicklung Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung der Wirtschaft im Jahr 2023 stand unter dem Einfluss des russischen Angriffskrieges in der Ukraine. Die hohen Energiekosten und die damit verbundenen hohen Kosten der Beschaffung von Roh- und Packmaterialien wirkten sich nachhaltig negativ auf die Auftragslage aus. Der inflationsbedingte Kaufkraftverlust bremste die Binnennachfrage. Die mittelständische Gastronomie als Hauptverwender der vom Unternehmen hergestellten Erzeugnisse musste sich (noch immer unter den Folgen der Covid-19 Pandemie leidend) der Herausforderung des niedrigen privaten Konsums stellen. So betrug die reale Umsatzentwicklung 2023 im Gastgewerbe -11,3 % im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 (Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel IV/2023) und hat sich nur leicht gegenüber dem Vorjahr 2022 verbessert. Wobei hier zwischen einem positiven Trend im Beherbergungsgewerbe und weiterhin fallenden Umsätzen im Gaststättengewerbe unterschieden werden muss. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen beschäftigten Personen im Gastgewerbe war zum Stichtag 30. Juni 2023 um -1,2 % und die der geringfügig Beschäftigten um +3,9 % höher als im Jahr 2019 (Quelle: DEHOGA Zahlenspiegel III/2024). Im Bereich Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel ist der Umsatz branchenweit erneut gestiegen um 2,9 % laut Branchenverband IKW. Die für Dr. Becher wichtigsten Sortimentsbereiche Reinigungs- und Geschirrspülmittel weisen ein Wachstum von 0,9 % (Vorjahr -1,8 %) und 3,3 % (Vorjahr -0,4 %) gegenüber dem Vorjahr auf. Dies legt zwar eine stabile Geschäftsentwicklung nahe. Jedoch handelt es sich um nominales Umsatzwachstum. Die Erzeugerpreise haben sich in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahr im Bereich Wasch- und Körperpflegemittel um 7,0 % erhöht (Quelle: VCI Chemiewirtschaft in Zahlen2024). 2. Strategische Grundausrichtung Im Berichtsjahr lag der Fokus auf Effizienzgewinn durch Prozessverbesserung, um den Kostensteigerungen entgegenzuwirken. Im Mittelpunkt steht weiterhin der Kundennutzen. Die Hauptzielgruppe ist nach wie vor der professionelle Endverwender. Hier geht es um die Erfüllung der Qualitätsansprüche an die Produkte und eine daraus resultierende Markentreue. Die Sortimente der eigenen Marken wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Hierbei liegt der Fokus sowohl auf der Entwicklung neuer Produkte wie auch auf der Erschließung neuer Kundengruppen und Geschäftsfelder. Aber auch die Umsetzung regulatorischer Änderungen führen zu Anpassungen und Weiterentwicklung bestehender Rezepturen. Neben den eigenen Marken ist auch der Ausbau der Lohnabfüllung für andere Markenhersteller und Handelsmarken weiterhin Teil der Geschäftsstrategie. Das Unternehmen hat eine Reihe von Dienstleistungsangeboten im Bereich der Küchen- und Personalhygiene etabliert, die unter der Marke Puravia vertrieben werden. Das Kompetenzzentrum, die Puravia Trainingsakademie, verfügt über eine vollständig ausgestattete moderne Großküche und Seminarräume zur professionellen Aus- und Weiterbildung von Gastronomen. Die Dr. Becher GmbH wird von Handelspartnern und Endverwendern der Produkte gleichermaßen als Konzeptanbieter wahrgenommen. 3. Umsatzentwicklung Die Märkte der Hauptzielgruppen der Dr. Becher GmbH sind sehr stark konsumgeprägt. Schwerpunkte sind professionelle Verwender wie die Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Hotellerie und der private Endverbraucher. Der Umsatz des Unternehmens hat sich im Jahr 2023 negativ (-4,2 %) gegenüber dem Vorjahr entwickelt. Im Wesentlichen ist dies durch Bevorratungseffekte bei Kunden in der Vorjahresbilanzierungsperiode und einer veränderten Vertriebsstrategie eines großen Handelspartners begründet. Im Bereich der Lohnfertigung ist der Umsatz auf Vorjahresniveau geblieben. II. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage, Kapitalstruktur Zur Verdeutlichung der stabilen Entwicklung und Struktur der Vermögenslage verweisen wir auf die nachfolgende Gegenüberstellung zum Vorjahr.
Die Vermögenslage der Dr. Becher GmbH kann unter Berücksichtigung des mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags als solide bezeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme um TEUR 4.823 auf TEUR 17.825 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken geschäftsbedingt um TEUR 2.130 auf TEUR 5.065. Der geringere Bestand an flüssigen Mitteln (um TEUR -3.203) resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR -3.497). Das Fremdkapital ergibt sich im Wesentlichen aus den Posten der Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.616 (VJ TEUR 3.793) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.087 (VJ TEUR 16.585). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus der umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Dr. Becher Holding GmbH bzw. Darlehen. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ergibt sich vor allem aus geringeren Rückstellungen für WKZ/Boni infolge eines Umsatzrückgangs zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr. 2. Finanzlage Es standen stets ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, so dass die Inanspruchnahme einer Kontokorrentlinie zu keinem Zeitpunkt notwendig war. Das Unternehmen war und ist jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Eigenkapitalstruktur der Gesellschaft ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages konstant geblieben. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich im Vergleich zum Vorjahr verringert (TEUR -3.203). Ursächlich ist hier die Bedienung des vorhandenen Ergebnisabführungsvertrages an die Muttergesellschaft. Aufgrund der planmäßigen Tilgung haben sich die Verbindlichkeiten 3. Ertragslage
Das Jahresergebnis vor Gewinnabführung fiel gegenüber dem Vorjahr um TEUR 395 auf TEUR 1.849. Der Rückgang resultiert vor allem aus einem rückläufigen Rohergebnis. Dieses sank ohne Berücksichtigung der neutralen Erträge von TEUR 15.361 um TEUR 1.031 auf TEUR 14.330. Die Personalkosten stiegen vor allem aufgrund von Neuanstellungen um TEUR 319 auf TEUR 4.254. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Rückvergütungen an Kunden für Marketingleistungen in Höhe von TEUR 2.728 (VJ TEUR 3.738) und Ausgangsfrachten in Höhe von TEUR 1.140 (VJ TEUR 1.277). III. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken Der anhaltende Konflikt in Osteuropa sowie die Konjunkturschwäche wirken auch hinein in das Jahr 2024. Die Bezugspreise für Roh- und Packstoffe haben sich nach Spitzen im ersten Halbjahr 2023 zuletzt auf einem deutlich höheren Niveau im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum eingependelt. Insbesondere die Preise für wichtige chemischen Vorprodukte korrelieren stark mit den Energiepreisen, so dass hier ein mittelbares Risiko gegeben ist. Ein Teil der dauerhaften Kostensteigerungen wurde und wird durch eigene Preisanpassungen entgegengewirkt. Jedoch gestalten sich hier die Verhandlungen mit Handel schwierig. Soweit dem Kostendruck nicht aufgrund von Änderung bei der Rezeptur und Lieferanten entgegengewirkt werden kann, wird ein Verbleib im Sortiment überprüft. Die Verfügbarkeit der Roh- und Packstoffe ist gewährleistet. Die Nachfrage kann aus heutiger Sicht jederzeit bedient werden. Sowohl nationale als auch europäische und internationale Regularien erhöhen den administrativen Aufwand und binden Kapazitäten in der Entwicklung. Es besteht das Risiko, dass Randprodukte aufgrund dessen nicht mehr wirtschaftlich sind und deren Verbleib im Sortiment nicht sichergestellt werden kann. Wir sind leicht optimistisch in Bezug auf die kurz- und mittelfristige Umsatzentwicklung bei unserer Kernmarke. Trotz der sich abzeichnenden langanhaltenden Konjunkturschwäche ist es gelungen, ein Umsatzwachstum im Kerngeschäft darzustellen. Durch konzeptionelle Zusammenarbeit mit den Handelspartnern konnte dem Umsatzrückgang der Berichtsperiode im Jahr 2024 entgegengewirkt werden. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir daher ein leicht verbessertes Jahresergebnis im Vergleich zur Vorperiode. Wir hoffen auf eine leichte Entspannung beim anhaltenden Fachkräftemangel, da sich insbesondere im Automotive Bereich, der in der Region stark vertreten ist, bereits jetzt ein Stellenabbau abzeichnet. Im Bereich der Lohnfertigung befinden wir uns in Verhandlungen um zusätzliche Aufträge, hier sehen wir aktuell die größten Wachstumschancen. Seit Anfang 2024 wird der französische Markt direkt beliefert. Hier kann sich ein deutliches Wachstum ergeben, wenn es gelingt, die Listung bei bestehenden Handelspartnern zu erweitern bzw. neue Handelspartner zu akquirieren. Im Juli 2024 gab es einen Relaunch für die Einzelhandelsmarke Dr. Becher@home. Auch hier sehen wir durch neue Listungen Wachstumschancen. Nach eingehender Analyse der gesamten Risikosituation sind aus heutiger Sicht keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Aufgrund der bestehenden Ungewissheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der politischen Lage und der kriegerischen Auseinandersetzungen sind verlässliche Prognosen über den 31.12.2024 hinaus in Bezug auf den weiteren Geschäftsverlauf derzeit nicht möglich. IV. Sonstige Angaben Bereich Forschung und Entwicklung Im Bereich der Entwicklung liegen die Schwerpunkte bei neuen Produkten mit besonderen Eigenschaften und Vorteilen für den Anwender, die im Marktumfeld nur durch die Produkte der Dr. Becher GmbH gegeben sind. Aufgrund von regulatorischen Änderungen und Verknappung von Rohstoffen ist auch die Neuformulierung der bereits etablierten Artikel ein wesentlicher Bestandteil der Entwicklung geworden. Einen Schwerpunkt und eine besondere Herausforderung stellt auch die Entwicklung von Umverpackungen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten dar, die aber auch den speziellen Anforderungen hochwirksamer chemischer Reinigungsmittel gerecht wird.
Seelze, 31. März 2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Gegenstand des Unternehmens sind die Herstellung und der Vertrieb von chemischen Erzeugnissen sowie die Durchführung von Schulungen aller Art und Beratungsleistungen und Konzepterstellung im Hygienebereich. Die Anteile am Kapital der Gesellschaft werden von der Dr. Becher Holding GmbH gehalten. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ausweisänderungen liegen im Posten der Umsatzerlöse und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen vor und sind unter Abschnitt IV. erläutert. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Für Neuinvestitionen in bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens seit dem Jahr 2020 die degressive Abschreibungsmethode verwendet. Bei den Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Handelswaren erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Ermittlung der Anschaffungskosten wird nach dem gewogenen Durchschnittsverfahren durchgeführt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Die Herstellungskosten beinhalten Materialkosten, direkte Löhne und anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Delkredere wurde eine pauschale Wertberichtigung von ca. 1 % auf die unbesicherten Nettoforderungen nach Einzelwertberichtigung vorgenommen. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Handelsregistereintrag. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Der Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beruht auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine mittlere Restlaufzeit von 15 Jahren. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung auf Grundlage von Vergangenheitswerten notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen haben i.d.R. eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit einem fristenkongruenten Marktzinssatz abgezinst worden. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist nachfolgend als Anlage dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Zum Bilanzstichtag wies das Vorratsvermögen eine Höhe von TEUR 3.472 aus (VJ TEUR 3.779). Die Forderungen haben i.d.R. eine Restlaufzeit von unter 1 Jahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 5.065 (VJ TEUR 7.194). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 149 (VJ TEUR 0,4) und betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 149 (VJ TEUR 0,4). Sonstige Vermögensgegenstände bestehen in Höhe von TEUR 268 (VJ TEUR 85). Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0,9 (VJ TEUR 1,1). Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen TEUR 177 auf Forderungen aus nicht rückzahlbaren Zuwendungen der öffentlichen Hand. Flüssige Mittel bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 621 (VJ TEUR 3.824). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 78 (VJ TEUR 71) betrifft Zahlungen im Jahr 2023, welche in den Folgeperioden Aufwand darstellen. Ein Disagio ist in diesem Posten nicht enthalten. Zum 31.12.2023 beträgt das Eigenkapital der Dr. Becher GmbH unverändert TEUR 580. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich auf EUR 706. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 2.616 (VJ TEUR 3.793) und entfallen im Wesentlichen auf Rückvergütungen TEUR 2.239 (VJ TEUR 3.495) und Personal TEUR 194 (VJ TEUR 188). Von den sonstigen Rückstellungen haben TEUR 2.568 eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 48 haben eine Restlaufzeit größer einem Jahr. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 287 sind durch Bürgschaften und Grundschulden besichert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen am Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 13.087 (VJ TEUR 16.585). Des Weiteren enthält dieser Bilanzposten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 13.087 (VJ TEUR 16.521). Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB:
Aufgrund der Erfahrungswerte der letzten Jahre und der aktuellen wirtschaftlichen Situation des Unternehmens wird das Risiko einer Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen als sehr gering eingeschätzt. Eine Passivierung erfolgte daher nicht. Sonstige Verbindlichkeiten bestehen zum 31.12.2023 in Höhe von TEUR 75 (VJ TEUR 78). Zum 31.12.2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Diese Verträge haben Laufzeiten von unter einem Jahr bis zu vier Jahren. Eine Fortführung der Verträge liegt im Interesse der Gesellschaft, weshalb eine wesentliche Veränderung der jährlichen Verpflichtungen nicht erwartet wird. I. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Durch die Neugestaltung von Kunden Konditionsvereinbarungen im Jahr 2023 haben bestimmte nachträgliche Werbekostenzuschüsse, den Charakter einer Erlösschmälerung erhalten. Um eine Vergleichbarkeit zu den Vorjahren zu gewährleisten, wurden die Vorjahreswerte analog zu dieser Veränderung angepasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen die Auflösungen von Rückstellungen 196 TEUR (VJ TEUR 258) sowie verrechnete Sachbezugswerte für die Privatnutzung der Firmenfahrzeuge 72 TEUR (VJ TEUR 74) enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen TEUR 177 (VJ TEUR 0) Erträge aus nicht rückzahlbaren Zuwendungen der öffentlichen Hand enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten vor allem Werbekosten, Kundenboni, Frachten, Aufwendungen für Instandhaltung, Reisekosten und sonstige Vertriebskosten, Mieten und verschiedene allgemeine Verwaltungskosten. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten EUR 1.568,48 (VJ EUR 824,08) an Erträgen aus der Abzinsung von Rückstellungen. Im Posten " Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Zuführung wegen Verzinsung hinsichtlich der Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 3 (VJ TEUR 5) ausgewiesen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2002 wurde mit der Muttergesellschaft ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Ab diesem Zeitpunkt gilt die Dr. Becher GmbH als ertragsteuerliche Organgesellschaft. Die Dr. Becher GmbH plant ihren ganzen Gewinn aus dem Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.849 (VJ TEUR 2.224) an die Dr. Becher Holding abzuführen. II. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 97 (VJ 95) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 74 Vollzeitbeschäftigte und 24 Teilzeitbeschäftigte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.
Seelze, den 31. März 2025 Dr. Becher GmbH Die Feststellung bzw. Bewilligung des Jahresabschlusses erfolgte am: 01.04.2025 BestätigungsvermerkAn die Dr. Becher GmbH, Seelze Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Becher GmbH, Seelze, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Becher GmbH, Seelze, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 31. März 2025 Dohm Schmidt Janka Jana Simon, Wirtschaftsprüferin |
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