S & W Projektentwicklungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anke Wolke seit 14.1.2025 | Prokura |
Theresa Maria Dorau seit 14.1.2025 | Prokura |
Alexander Koordt seit 14.1.2025 | Prokura |
Gordan Car seit 2.12.2019 | Prokura |
Michael Rechtien seit 2.12.2019 | Prokura |
Michael Wurst seit 21.6.2006 | Geschäftsführer |
Christian Dipl.-Ing. Wurst seit 21.6.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Wurst seit 21.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wurst Stahlbau GmbHBersenbrückJahresabschluss zum 31. Dezember 2016Lagebericht für das Geschäftsjahr Geschäftsjahr1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Das Geschäft der Wurst Stahlbau GmbH ist gekennzeichnet durch individuelle Entwicklung, Herstellung, Montage und Vertrieb von anspruchsvollen Stahlkonstruktionen bis hin zum komplexen Schlüsselfertigbau. Wir arbeiten bundesweit mit namhaften Architekten zusammen und können daher auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Ebenso folgen wir unseren Auftraggebern für ihre Investitionen ins Ausland. Von der Planung über die Berechnung der Statik und den Bauantrag bis zur Übergabe des fertigen Gebäudes erledigen wir alles für unsere Kunden. Unser eigenes Ingenieurbüro übernimmt sämtliche Planungen und Berechnungen. In der NC-gesteuerten Fertigung können die erforderlichen Bauteile passgenau produziert werden. 1.2 Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichen Umfang Investitionen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte, sowie Neueinführungen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Wirtschaft in Deutschland und Europa hat im Jahr 2016 eine relativ gute Entwicklung hingelegt. Jedoch reagierten alle Marktteilnehmer sehr sensibel auf Störungen. Es bleiben die alten Herausforderungen: Wirtschaftliche Verwerfungen gepaart mit der Flüchtlingskrise und Aktionen rund um den Terror des IS und die Wahl eines Präsidenten in den USA, der in seiner Handlungsweise nicht einzuschätzen ist bzw. einzuschätzen sein wird - Chancen und Risiken. Somit bestimmten aber auch Verunsicherungen das wirtschaftliche Umfeld. Die Wirtschaft in Europa erholte sich, Auswirkungen der Schuldenkrise waren dennoch zu spüren. Die EZB traut sich nicht so recht aus der Deckung zu kommen. Dementsprechend bleibt die zukünftige Zins- und Währungspolitik mit Spannung abzuwarten. Für die deutsche Wirtschaft bleibt festzuhalten, dass es gerade auch im Bereich der Investitionen zu leichten Überhitzungserscheinungen kommt. Trotzdem ist auch für 2016 festzustellen, dass es zu keiner gravierenden Erholung der Preise für die Investitionsgüter gekommen ist. Somit stellt die Stahlbaubranche und der Gewerbebau weiterhin ein schwieriges Geschäftsfeld dar. 2.2 Geschäftsverlauf 2.2.1 Allgemeines Das Geschäft der Wurst Stahlbau GmbH war im Jahr 2016 geprägt durch eine gute Kapazitätsauslastung im ganzen Jahr, gepaart mit Preisen, welche unter permanentem Druck bei der Auftragsanbahnung waren. Damit war die Preissituation bei vielen Projekten nicht immer glücklich, im Wesentlichen resultierend aus der oben beschriebenen Situation der Branche. Bedingt durch diese Konstellation wurden im Unternehmen viele Maßnahmen initiiert um eine nachhaltige Kostenentlastung herbeizuführen. Somit konnte dem Preisdruck in gewissem Umfang begegnet werden. Des Weiteren arbeitet das Unternehmen akribisch an neuen strategischen Zielen, um die allgemeine Ertragssituation nachhaltig und langfristig zu verbessern. Es ist ein großes Changemanagement-Projekt angelaufen. Für das angelaufene Jahr 2017 konnte das Unternehmen bereits ein gutes Auftragspolster akquirieren. 2.2.2 Geschäftsergebnis Das Betriebsergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 2 auf T€ 440 gesunken. Das Finanzergebnis beträgt im Geschäftsjahr 2016 T€ -289. Das Jahresergebnis nach Steuern ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 42 auf T€ 148 gesunken. 2.2.3 Umsatz und Auftragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2016 nicht wie geplant gestiegen, die Gesamtleistung konnte gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.646 auf T€ 45.710 verbessert werden. Der weiterhin bestehende Druck auf die Margen konnte keine entscheidende Durchschlagskraft auf das Jahresergebnis ausüben. Das prognostizierte positive Jahresergebnis konnte erreicht werden. 2.2.4 Produktion Alle Prozesse und die Produktivität stehen ständig auf dem Prüfstand. Die Kapazität und die Qualität sind in den letzten Jahren erheblich gesteigert worden. Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Zudem verfügt das Unternehmen über das EG Zertifikat EN 1090 nach EXC3 in Verbindung mit dem dazugehörigen Schweißzertifikat. Ein Fertigungsoptimierungsprojekt wurde weiter umgesetzt. Zusätzlich wurde ein Fertigungsleitstand installiert. 2.2.5 Beschaffung Bei einigen Projekten machen dem Unternehmen die volatilen Einkaufspreise zu schaffen. Hier verhindert eine zeitnahe Beschaffung mögliche Risiken in der Kalkulation. Der komplette Einkauf wird von einer dezentralen Maverick-Buying-Struktur in einen Zentraleinkauf umgewandelt. Dieses Projekt wird zurzeit durchgeführt. 2.2.6 Investitionen Im Jahr 2016 wurden Investitionen in den Maschinen- und Fuhrpark im üblichen Umfang durchgeführt. 2.2.7 Personal Der Personalstamm wurde weiter ausgebaut und fortgebildet. Im Durchschnitt des Jahres 2016 waren 212 Mitarbeiter inkl. Auszubildene bei der Wurst Stahlbau GmbH beschäftigt. Es wurde ein Personalentwicklungsprogramm gestartet, um die Führungskräfte von morgen zu ermitteln und auszubilden. Des Weiteren wurde die Aufbauorganisation umgebaut. 2.3 Darstellung der Lage 2.3.1 Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten finanziert. Der Anlagendeckungsgrad beträgt zum Stichtag 275,8 % (Vorjahr: 231,4 %). Das Eigenkapital liegt zum 31.12.2016 bei T€ 5.428 und macht zum Stichtag 33,6 % (Vorjahr: 47,9 %) der Bilanzsumme aus. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 9,9 % (Vorjahr: 7,0 %) der Bilanzsumme. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entsprachen zum 31.12.2016 einem Anteil von 10,1 % (Vorjahr: 10,9 %) der Bilanzsumme. Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Kreditoren werden fast ausschließlich im Skontoziel beglichen. Die Forderungen werden durchschnittlich nach rund 60 Tagen vereinnahmt. Dem Finanzmanagement stehen bei Bedarf umfangreiche Kreditlinien zur Verfügung. 2.3.2 Ertragslage Normalerweise ist die Ertragslage durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte gekennzeichnet. Soweit die Marktlage es zulässt, werden Niedrigpreisprodukte von uns wegen des Verdrängungswettbewerbs und der Überkapazitäten am Markt nur noch eingeschränkt angeboten. Eine gestiegene Gesamtleistung sowie ein gestiegenes Rohergebnis stehen auch gestiegenen Personalaufwendungen und Sachaufwendungen gegenüber, sodass das Ergebnis nicht in gleichem Maße gesteigert werden konnte. Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2016 T€ 148 und ist um T€ 42 gesunken. Aufgrund des gestiegenen Finanzierungsbedarfes im Geschäftsjahr 2016 hat sich das Finanzergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ -185 auf T€ -289 verändert. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Prognosebericht Wir beurteilen die Entwicklung des Unternehmens für 2017 und 2018 positiv. Anhand des zum Vorjahresvergleich höheren Auftragsbestandes und bereits teilfertiger Objekte werden bessere Margen erzielt werden können. Die Gesamtleistung des Unternehmens kann leicht steigen. Des Weiteren bestehen Bestrebungen auf der Kostenseite weitere nachhaltige Entlastungen und durch Prozessverbesserungen mehr Effektivität zu erzielen. Wir erwarten in den folgenden beiden Geschäftsjahren eine Gesamtleistung von 45 - 50 Mio. €, wobei wir stets von einem positiven Jahresergebnis ausgehen. 3.2 Risiko- und Chancenbericht Es warten ständig neue Herausforderungen. Deswegen beschäftigen wir uns sehr viel mit dem Thema Strategieentwicklung und Change. Unsere Marktposition betrachten wir als gefestigt. Die Risiken sind in einer Risikomatrix identifiziert und werden bearbeitet. Die Einhaltung des eingerichteten Risikomanagementsystems wird durch den Risikoausschuss überwacht. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Zinsrisiken werden mit Caps und Swaps abgesichert. Mit dem bestehenden Kundenstamm und dem Auftragsbestand vom Anfang des Jahres ist auch für 2017 mit einem positiven Ergebnis zu rechnen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück. Umstrukturierungen wie die Einrichtung eines Zentraleinkaufs werden Themen wie die Compliance in die richtige Bahn leiten. Zusätzlich ist mit dem Heben von Synergien und der Einsparung von Kosten zu rechnen. Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen nicht. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme und größtenteils über Sicherheiten oder Warenkreditversicherung gedeckt. Verschiedene Inkassobüros arbeiten bei säumigen Zahlungen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bzw. in der Skontofrist bezahlt. Langfristig finanziert sich die Unternehmensgruppe über Bankkredite bei regionalen Geschäftsbanken. Hier bestehen langjährige Geschäftsbeziehungen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Geldpolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.
Bersenbrück, den 29. Mai 2017 Bilanz zum 31. DEZEMBER 2016AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016
Anhang für das Geschäftsjahr 2016A. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Bersenbrück und ist beim Amtsgericht Osnabrück im Handelsregister, Abteilung B, unter der Nr. 20651 mit der Firma Wurst Stahlbau GmbH eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Zusätzlich wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Vorschriften des durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz geänderten HGB (HGB i. d. F. BilRUG) wurden erstmalig vollständig angewandt. In der Folge ergeben sich Änderungen bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung. Zudem wurde erstmals die Definition der Umsatzerlöse nach HGB i. d. F. BilRUG angewendet. Die Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen ist im Weiteren in formeller und materieller Hinsicht gegeben. Die dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert zum Vorjahr angewandt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewandte Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Bestimmung des Abschreibungsbetrags wird grundsätzlich die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00, die in den Geschäftsjahren 2012 bis 2016 angeschafft wurden, wurden einheitlich über eine planmäßige Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Wertpapiere des Finanzanlagevermögens und die Beteiligungen sind mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die übrigen Finanzanlagen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren Wert angesetzt, der sich aus einem Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag ergibt. Die unfertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. In die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen wurden neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten (direkte Kosten) auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten (indirekte Kosten) einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den latenten Risiken wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr erfolgt der Ansatz unabhängig vom Realisationsprinzip oder der Anschaffungskostenrestriktion. Sonstige Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. - soweit erforderlich - mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten in Euro wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method) unter Berücksichtigung der Heubeck'schen Richttafeln 2005G bewertet. Von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Demnach erfolgte die Abzinsung mit dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Aufgrund der getroffenen Vereinbarungen liegt der Berechnung als Annahme eine erwartete Lohn- bzw. Gehaltsentwicklung von 0,0 % p. a., eine Fluktuation von 0,0 % p. a. sowie eine Rentendynamik von 0,0 % p. a. zugrunde. Die Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurden im Betriebsergebnis gezeigt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den entsprechenden Schulden verrechnet. Sonstige Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst worden, der von der Bundesbank veröffentlicht wurde. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2016
D. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016
*: Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten beträgt T€ 3.245 (Vorjahr: T€ 1.327). E. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Bilanz a. Forderungen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.577.324,24 (Vorjahr: Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 787.725,28) enthalten. b. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind folgende sonstige Forderungen enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen:
c. Angaben zu der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden gem. § 285 Nr. 25 HGB Folgende Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen dienen, sind gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet worden:
Der beizulegende Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung entspricht den Anschaffungskosten. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen beträgt € 1.044.194,00. Als Schulden sind ausschließlich Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verrechnet worden. d. Ausschüttungsgesperrte Beträge Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich wie folgt:
2. Gewinn- und Verlustrechnung a. Aufwendungen für Altersversorgung In dem Posten Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von € 38.928,38 (Vorjahr: € 39.106,67) enthalten. b. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 8.846,18 (Vorjahr: € 17.757,12) enthalten. c. Aufwendungen aus der Aufzinsung In den Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung in Höhe von € 40.257,00 (Vorjahr: € 38.819,00) enthalten. F. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Beschäftigten Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
Neben den aufgeführten Arbeitnehmern haben sich durchschnittlich 16 (Vorjahr: 16) Beschäftigte in einem Ausbildungsverhältnis befunden. 2. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe im Geschäftsjahr Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Christian Wurst, Diplom-Ingenieur, Herr Michael Wurst, Kaufmann, Herr Thomas Wurst, Diplom-Kaufmann. Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr Kredite in Höhe von T€ 151 gewährt. Es ist ein Zinssatz von 2 % p. a. vereinbart. Die Kredite sind als Sonstige Ausleihungen des Finanzanlagevermögens der Gesellschaft aktiviert. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen des folgenden Geschäftsjahres, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen zum Bilanzstichtag in folgendem Umfang:
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne künftiger Zahlungsansprüche Dritter sind als Nettowert, d.h. ohne Umsatzsteuer, angesetzt. Mietverträge gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die maximale Restlaufzeit der übrigen Verträge beträgt zehn Jahre. 4. Bewertungseinheiten Im Folgenden sind die Angaben gem. § 285 Nr. 23 HGB bezüglich Bewertungseinheiten dargestellt:
5. Nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte derivative Finanzinstrumente gem. § 285 Nr. 19 HGB Zum Bilanzstichtag bestanden folgende derivative Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert wurden:
Das Nominalvolumen zinsbezogener Geschäfte entspricht dem Bezugsbetrag am Bilanzstichtag. Der beizulegende Zeitwert oder Marktwert gemäß § 285 Abs. 1 Nr. 19b HGB gibt allgemein an, wie sich eine Glattstellung des derivativen Finanzinstruments am Bilanzstichtag auf das Ergebnis ausgewirkt hätte. Die zukünftigen Zahlungsströme werden auf Basis allgemein anerkannter Bewertungmodelle, der Zinsstrukturkurve und der am Markt gehandelten Volatilitäten des Bewertungsstichtages ermittelt und auf diesen abgezinst. Positive Marktwerte stehen für nicht realisierte Gewinne, negative hingegen für Verluste aus schwebenden Geschäften. Bei der Bilanzierung der Bewertungseinheit wurde die Einfrierungsmethode angewendet.
Bersenbrück, den 11. Juni 2017 Geschäftsführung Bestätigungsvermerk FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2016Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem am 13. Juni 2017 festgestellten vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 wurde der folgende Bestätigungsvermerk mit Datum vom 13. Juni 2017 erteilt. Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wurst Stahlbau GmbH, Bersenbrück, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 13. Juni 2017 PKF
Osnabrück WMS Treuhand GmbH
Jürgen Bruns-Coppenrath, Wirtschaftsprüfer ppa. Dipl.-Kfm. Michael Strack, Wirtschaftsprüfer |
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