Gerhardt Transport GmbHLiquidiert

Am Etzberg 5, 97520 Röthlein, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 4022
Eingetragen
14.8.2001
Branche
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der StraßeBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich OmnibusbahnhöfenGüterbeförderung im Straßenverkehr
Gegenstand
Der Betrieb eines Transportunternehmens für den Nah- und Fernverkehr.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Dambach
seit 25.6.2019
Geschäftsführer
Christian Gerhardt
seit 30.10.2014
Prokura
Karl Gerhardt
seit 20.8.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karl Gerhardt
97453 Schonungen
12.500 €
50.00%
Christian Gerhardt
97453 Schonungen
12.500 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gerhardt Transport GmbH

Röthlein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

A. Markt- und Geschäftsentwicklung

Gemäß dem Jahresbericht des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG) stieg in 2016 das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um + 1,9 % gegenüber 2015. Ebenso stieg die Güterverkehrsnachfrage auf der Basis dieser Entwicklung um + 1,9 %. Dabei hatten die einzelnen Verkehrsträger bzgl. der Verkehrsleistung folgende Entwicklung:

Straßengüterverkehr: +2,8 %

Bahn: - 0,4 %

Binnenschiff: -1,8 %,

Alle aktuellen Prognosen gehen für die folgenden Jahre von einer Fortsetzung dieser Entwicklung aus (Bundesverband Güterverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V).

Die vom Bundesamt für Güterverkehr erhobenen mautpflichtigen Fahrleistungen hatten in den Jahren 2014 bis 2016 folgende Entwicklung:

2014: 28,0 Mrd. km

2015: 29,7 Mrd. km

2016: 32,5 Mrd. km

In 2016 wurden 19,2 Mrd. km von in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen zurückgelegt. Ein Vergleich der Anteile von inländischen Fahrzeugen und ausländischen Fahrzeugen für den Vergleichszeitraum von 2007 zu 2016 ergibt folgende Entwicklung:

2007: Fahrleistung: 27,4 Mrd. km davon Inland: 66 % davon Ausland: 34 %

2016: Fahrleistung: 32,5 Mrd. km davon Inland: 59 % davon Ausland: 41 %.

Festzustellen ist eine Ausweitung des Anteils der mautpflichtigen Fahrleistungen von nicht im Inland zugelassenen Fahrzeugen bei einer gleichzeitig wachsenden Gesamtleistung. Diese Entwicklung spiegelt sich im sogenannten Preisdruck wider und setzt den Trend der Marktanteilsverluste inländischer Marktteilnehmer fort.

Die Kostenentwicklung im Güterfernverkehr hat gemäß dem BAG in 2016 folgende Entwicklung zu verzeichnen. Nach wie vor sind die größten Kostenfaktoren im Güterverkehrsgewerbe die Kraftstoff- und Personalkosten. Insgesamt hatte der Kraftstoffpreis im Verlauf des Jahres 2016 einen steigenden Verlauf, lag jedoch insgesamt noch unter dem Niveau des Vorjahres. Die Personalkosten stiegen um rund 3,0 % auf Grund der Tarifsteigerungen. Diese tariflich bedingten Steigerungen der Personalkosten wurden jedoch vielerorts wegen des drastischen Fahrkräftemangels durch freiwillige Lohnsteigerungen übertroffen und führten im Resultat zu einer signifikanten Erhöhung der Personalkosten und in der Folge zur Erhöhung der Gesamtkosten. Ferner bedingte die Ausweitung der Mautpflicht im Laufe des Jahres 2015 im Vergleich zur Entwicklung von 2016 zu 2015 Kostensteigerungen.

Demgegenüber sanken die Beförderungsentgelte gemäß dem Statistischen Bundesamt über alle Marktleistungen um - 0,7 %. Zum Jahreswechsel 2016/2017 waren leichte Tendenzen zu Preisanpassungen erkennbar.

Die Gesamtumsatzleistung aller Betriebe stieg in 2016 um rund + 1,0 %, so dass in Verbindung mit der Preisentwicklung ein reiner Mengenzuwachs als Ursache zu Grunde liegt. Ferner hat das statistische Bundesamt in Befragungen festgestellt, dass Zuwachsraten auch aufgrund der Knappheit des Faktors Personal nicht realisiert werden konnten. Die durchschnittliche Umsatzrendite lag wie im Vorjahr zwischen 1 % und 3 %. Gemäß einer Befragung des Statistischen Bundesamtes lag die größte Unzufriedenheit über die geschäftliche Entwicklung im Bereich der Transportunternehmen. Dies resultierte insbesondere daraus, dass bei Gesamtkostensteigerungen keine oder nur geringe Preiserhöhungen realisiert werden konnten.

Der Geschäftsverlauf der Gerhardt Transport GmbH war im Jahr 2016 ähnlich wie die Marktsituation von Kostensteigerungen und überwiegendem Mengenwachstum gekennzeichnet. Hinzu kam der Sondereffekt einer zu späten Erteilung von 70 EU - Lizenzen um 14 Tage. Daraus resultierten einmalige Kostensteigerungen in sechsstelliger Höhe.

Im Geschäftsjahr 2016 erhöhte sich der Umsatz um +5,8 % gegenüber dem Vorjahr auf ein Niveau von € 30,3 Mio. Dies entspricht einem absoluten Wert in Höhe von € 1,66 Mio. Der Zuwachs resultierte aus der höheren Nachfrage, die auf die Gesamtmarktentwicklung zurück zu führen ist.

Die Marktstellung und Konkurrenzlage der Gerhardt Transport GmbH ist nach wie vor unverändert am Firmensitz in Röthlein und den Stützpunkten in Würzburg und Hof.

Die Gerhardt Transport GmbH wird verstärkt bei größeren Auftraggebern und Auftragsvolumen als leistungsfähiger Anbieter nachgefragt. Die Position im Markt der Gerhardt Transport GmbH ist für das Jahr 2016 als stabil zu bezeichnen. Nennenswerte Kundenabwanderungen waren nicht zu verzeichnen. Die Kundenstreuung und damit Risikostreuung wurde aufrecht erhalten und wird auch künftig entsprechend beachtet. Auf die branchenbedingten üblichen Schwankungen bzgl. der Auftragslage kann jeweils im Rahmen der Fahrzeugfinanzierungen reagiert werden.

B. Finanz-, Vermögens- und Ertragslage

Im Jahr 2016 stiegen die Personalkosten um + 14,7 %. Der Aufwand für bezogene Leistungen und der Materialaufwand veränderten sich um +3,99 %.

Der im Vergleich zum Vorjahr noch stärkere Mangel an Fachkräften im Fuhrpark hatte neben den Kostensteigerungen und dem vermehrten Rückgriff auf Personaldienstleister auch eine Steigerung der Schadensquote im Bereich der KFZ-Schäden zur Folge. Die Finanzierung des Fuhrparks wurde weiterhin durch Leasingmodelle durchgeführt.

Als Resultat aus der Umsatz- und Kostenentwicklung verringerte sich das Jahresergebnis um € - 74.644,01 gegenüber dem Vorjahreszeitraum und das Geschäftsjahr wurde mit einem Fehlbetrag in Höhe von T€ 8,3 abgeschlossen. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt.

Zur Steuerung der Gerhardt Transport GmbH werden tägliche, wöchentliche und monatliche Controlling-Auswertungen und entsprechende operative Kennzahlen ermittelt und eingesetzt. Die Steuerung der Gerhardt Transport GmbH erfolgt durch monatliche Plan - Ist - Vergleiche. Ferner werden neben den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen auch alle relevanten Liquiditätskennzahlen berücksichtigt. Bei Investition wird jeweils eine separate Investitionsrechnung angestellt.

C. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Für das Jahr 2017 ist aufgrund der weiterhin guten konjunkturellen Aussichten mit einer weiteren Steigerung der Nachfrage an Transportleistungen zu rechnen. Inwieweit der noch stärkere Mangel an Fachpersonal es ermöglicht, an diesem Wachstum zu partizipieren, ist abzuwarten. Ferner sind Preissteigerungen erforderlich, die neben der Verbesserung der Ertragslage auch für notwendige Lohnerhöhungen verwendet werden müssen, um das bestehende Personal nicht zu verlieren und evtl. neues zu gewinnen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Die Sicherung der Leistungsfähigkeit durch Fachpersonal wird in 2017 und den Folgejahren eine entscheidende Aufgabe sein, die jedoch auch mit signifikanten Preissteigerungen einhergehen muss, um die Aufträge wirtschaftlich gestalten zu können.

D. Nachtragsbericht

Besondere Vorkommnisse nach der Bilanzerstellung haben sich nicht ereignet und sind nicht bekannt.

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 356.999,74 384.569,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 11.871,00 7.282,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 11.871,00 7.282,00
II. Sachanlagen 344.628,74 376.787,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 31.032,00 37.928,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.255,00 3.144,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.341,74 335.715,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
1. Beteiligungen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 5.113.889,37 4.495.757,12
I. Vorräte 605.543,75 264.260,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.506.467,34 4.074.705,81
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.506.467,34 4.074.705,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 366.680,65 300.560,81
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.878,28 156.790,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.368,87 10.009,20
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.527.257,98 4.890.335,32

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 655.947,54 764.221,56
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 564,60 564,60
III. Gewinnvortrag 638.656,96 672.286,97
IV. Jahresfehlbetrag 8.274,02 -66.369,99
B. Rückstellungen 641.500,00 731.568,31
C. Verbindlichkeiten 4.229.810,44 3.394.545,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.851.051,69 1.252.346,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 989.185,45 361.466,11
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 861.866,24 890.880,64
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.378.758,75 2.142.198,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.378.419,75 2.141.678,70
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 339,00 520,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.527.257,98 4.890.335,32

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 14.213.382,50 13.148.398,68
2. Personalaufwand 10.047.375,57 8.761.631,50
a) Löhne und Gehälter 8.257.787,06 7.195.210,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.789.588,51 1.566.421,41
3. Abschreibungen 86.368,85 171.820,65
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 86.368,85 171.820,65
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.988.220,59 4.000.611,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.474,25 12.224,89
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.881,72 97.273,67
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 25.173,27 58.226,11
8. Ergebnis nach Steuern -5.163,25 71.060,52
9. sonstige Steuern 3.110,77 4.690,53
10. Jahresfehlbetrag 8.274,02 -66.369,99

Anhang

A. ALLGEMEINE ANMERKUNGEN

I. Rechtliche Verhältnisse der Gesellschaft

Die Gesellschaft wurde am 18.07.2001 unter dem Namen " Gerhardt Transport GmbH" gegründet.

Der Sitz der Gesellschaft ist Röthlein. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Schweinfurt unter der HRB 4022 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Transportunternehmens für den Nah- und Fernverkehr. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu dienen geeignet sind. Sie kann Zweigniederlassungen errichten und sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen beteiligen.

Das Stammkapital beträgt 25.000,00 €; es wurde von Herrn Karl Gerhardt und Herrn Christian Gerhardt übernommen und jeweils in Höhe von 12.500,00 € einbezahlt.

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016 waren -

Herr Karl Gerhardt, Kirchberg 4, 97453 Marktsteinach

Herr Antonio Mendes, Neue Gasse 6, 97215 Uffenheim

Der Geschäftsführer vertritt allein die Gesellschaft; er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Herr Christian Gerhardt ist Prokurist der Gesellschaft. Er vertritt zusammen mit einem Geschäftsführer die Gesellschaft.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 30. Juni 2016 festgestellt und genehmigt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 wurde von Herrn Wirtschaftsprüfer/Steuerberater Werner Sailer geprüft und mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerk am 10. Februar 2017 versehen.

II. Wirtschaftliche Verhältnisse

1. Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016

a) Vorbemerkung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde in Übereinstimmung mit den §§ 242 bis 256 und §§ 264 bis 288 des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz folgt dem Schema für Kapitalgesellschaften. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem in § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren.

b) Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden/-grundsätze

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung. Die Abschreibungen werden linear über einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren vorgenommen.

Die Vorräte wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden an die Commerzbank zur Sicherung des Kredits und des Kontokorrents abgetreten.

Die flüssigen Mittel sind mit ihren Nominalbeträgen ausgewiesen.

Die aktive Rechnungsabgrenzung ist mit den Nominalbetrag bewertet.

Das gezeichnete Kapital, die Kapitalrücklage, der Gewinnvortrag sowie der Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag sind mit dem Nominalbetrag ausgewiesen.

Die Rückstellungen wurden mit dem Betrag, der voraussichtlichen Inanspruchnahme bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen passiviert.

Wegen der zusätzlichen Angaben wird auf die Erläuterungen zu den einzelnen Posten des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2016 verwiesen.

2. Vermögens- und Ertragslage

a) Die Vermögenslage ergibt sich aus der beigefügten Bilanz.

b) Die Ertragslage ergibt sich aus der beigefügten Gewinn- und Verlustrechnung.

c) Die Vermögens- und Ertragslage ist geordnet.

3. Steuerliche Verhältnisse

Die Gesellschaft ist beim Finanzamt Schweinfurt unter der Steuernummer 249/127/30189 erfasst.

Die Gesellschaft ist unbeschränkt körperschaftsteuer- und gewerbesteuerpflichtig sowie umsatzsteuerpflichtig.

Bei der Gesellschaft fand von November 2015 bis Juni 2016 eine steuerliche Betriebsprüfung, Prüfungszeitraum für die Wirtschaftsjahre 2010 - 2013 statt. Das Betriebsprüfungsergebnis wurde im Jahresabschluss 2015 berücksichtigt.

III. Lagebericht

Der Lagebericht ist in der Anlage beigefügt.

IV. Sonstige Angaben

1. Für das Unternehmen besteht nach §§ 238 ff. HGB Buchführungspflicht.

Die Erstellung der Buchführung erfolgt mittels DATEV.

2. In der Anlage ist der Kontennachweis beigefügt.

3. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde bei den Kraftfahrzeugkosten/Kfz-Steuer

dem Ausweis des geprüften Jahresabschlusses angepasst. Diese Positionen wurden unter der Pos. 4. - Materialaufwand - Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen.

4. Die Gesellschaft hat die Kfz-Steuer wieder in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten soweit abgegrenzt, als die Aufwendungen auf das folgende Wirtschaftsjahr entfallen. Die Auswirkung beträgt 44.000,00 €.

5. Der Palettenbestand wurde in die Vorräte umgegliedert. Im Vorjahresbericht wurde der Bestand in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Die Umgliederung hat keine Ergebnisauswirkung.

6. Die Leasingverbindlichkeiten für bewegliche Gegenstände, insbesondere Fuhrpark für die nächsten fünf Jahre belaufen sich auf

2017 2.377 T€

2018 1.833 T€

2019 1.250 T€

2010 501 T€

2021 105 T€

7. Die zukünftigen Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber der Vermieterin belaufen sich für die nächsten fünf Jahre auf jeweils 263 T€ p.a..

8. Weitere Angaben sind nicht erforderlich.

Anlagespiegel

AHK 01.01.2016
EUR
Zugänge Abgänge -
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten    
  19.274,05 6.759,00
Immaterielle Vermögensgegenstände    
  19.274,05 6.759,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken    
  68.959,45  
2. technische Anlagen und Maschinen    
  45.782,76  
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 856.073,32 2.661.884,72
    2.825.098,39-
Sachanlagen 970.815,53 2.661.884,72
    2.825.098,39-
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 500,00  
Finanzanlagen 500,00  
  990.589,58 2.668.643,72
    2.825.098,39-
Umbuchungen
EUR
Kum. Abschreib. Zuschreibungen -
EUR
Buchwert 31.12.2016
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten      
    14.162,05 11.871,00
Immaterielle Vermögensgegenstände      
    14.162,05 11.871,00
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken      
    37.927,45 31.032,00
2. technische Anlagen und Maschinen      
    44.527,76 1.255,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   380.517,91 312.341,74
       
Sachanlagen   462.973,12 344.628,74
       
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen     500,00
Finanzanlagen     500,00
    477.135,17 356.999,74
       

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2016 - 31.12.2016

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 339.476,94 EUR.

1.1.2015 - 31.12.2015

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 293.912,05 EUR.

Aufnahme Unterschiedsbetrag (Damnum/Disagio) in aktive Rechnungsabgrenzungsposten

1.1.2016 - 31.12.2016

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 946,44 EUR.

1.1.2015 - 31.12.2015

Der Betrag des nach § 250 Abs. 3 HGB in den Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite aufgenommenen Unterschiedsbetrags beträgt 1.577,58 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Röthlein, 30.06.2017

gez. Karl Gerhardt & Antonio Mendes

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Gerhardt Transport GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 12. Dezember 2017

Werner Sailer, Wirtschaftsprüfer

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