Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 4934
Eingetragen
11.10.1993
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtUmzugstransporte
Gegenstand
Durchführung von Transporten aller Art

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Manfred Schielke
seit 25.8.2023
Geschäftsführer
Paul Wieden
seit 7.10.2016
Prokura
Toni Brandenburg
seit 7.10.2016
Geschäftsführer
Burkhard Schielke
seit 29.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Firma B & K Schielke GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Firma B & K Schielke GmbH & Co. KG
Germany
255.650 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SMV Transporte GmbH

Rostock

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2023

SMV Transporte GmbH, Rostock

A. Grundlagen des Unternehmens und Geschäftsmodell

Das Unternehmen mit der Firma SMV Transporte GmbH wurde mit dem Gesellschaftervertrag vom 22. März 1993 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Transporten aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte vorzunehmen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens unmittelbar oder mittelbar zusammenhängen und erforderlich erscheinen. Sie kann andere gleichartige oder ähnliche Unternehmen errichten, erwerben, sich an ihnen beteiligen oder ihre Geschäftsführung übernehmen. Zur Erfüllung dieser Aufgabe werden die Zugmaschinen geleast und die Auflieger gekauft. Das Hauptgeschäftsfeld der SMV Transporte GmbH ist die Beschaffung, Wartung und Vermietung von Anlagevermögen an die FHS Transporte GmbH. Derzeit führt das Unternehmen keine Transporte durch.

Die eigene Werkstatt gewährleistet eine hohe Zuverlässigkeit und Fahrzeuge auf modernsten technischen Stand. Mit persönlichem Engagement, Einsatzbereitschaft und Flexibilität erarbeiteten wir über die Jahre die Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit mit unserem Kunden und Dienstleistern.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Deutsche Logistikunternehmen sind für ihre gute Qualität bekannt und zum Teil auf hochwertigen Dienstleistungen spezialisiert. In Deutschland wird der Großteil der Transporte über die Straße abgewickelt.

Der Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe stehen einige wenige Großunternehmen gegenüber, die den Markt dominieren. Die Zahl der Unternehmen sinkt seit Jahren leicht, während die Beschäftigungszahlen gering gestiegen sind. In diesem Konzentrationsprozess müssen kleinere Unternehmen ihre Marktlücke finden.

Risiken bergen die steigenden Kosten beim Personal, der Fachpersonalmangel, die Unwägbarkeit des Dieselpreises, die Konkurrenz durch Billiganbieter aus Mittel-, Ost-, und Südosteuropa und neuer gesetzliche Vorschriften, welche den Verwaltungsaufwand erhöhen. Neue Risiken sind durch eine Reihe von Maßnahmen der jetzigen Regierung entstanden. Da wären drastische Mauterhöhung, Erhöhung der CO 2 Steuer sowie die Duldung der ukrainischen Getreideimporte.

B.2 Geschäftsverlauf und Lage im Geschäftsjahr 2023

Zum 1. März 2023 hat die SMV Transporte GmbH das Fuhrgeschäft im Wesentlichen eingestellt. Dreizehn Fahrzeuge wurden veräußert und weitere dreizehn Zugmaschinen an die FHS Transporte GmbH vermietet.

Trotz des schwierigen Umfelds kann der Geschäftsverlauf von Beginn an des Jahres 2023 positiv bewertet werden. Der ausgewiesene Umsatz ist mit TEuro 16.531 gegenüber dem Vorjahr (TEuro 21.400) geringer. Der Grund hierfür liegt in der Einstellung der Transporte und die Konzentration auf Vermietung und Wartung des Fuhrparkes. Aus diesem Grund reduzierten sich auch alle mit den Transporten verbundenen Aufwendungen, trotz eines Kostenanstieges in allen Bereichen. Somit konnte durch straffe Führung des Unternehmens ein positives Ergebnis in Höhe von erwirtschaftet werden, welches aber mit TEuro 807 unter dem der Vorjahre liegt.

Das Ziel unserer kontinuierlichen Investitionstätigkeit ist es, langfristig ein möglichst geringes Durchschnittsalter des beweglichen Anlagevermögens anzustreben. Damit werden Reparaturaufwendungen und Ausfallzeiten minimiert und eine hohe Zuverlässigkeit für unsere Kunden gewährleistet.

Neben den Anlagenkäufen werden die Zugmaschinen geleast, um auch dort eine planmäßige Erneuerung sicher zu stellen.

Durchschnittlich waren 2023 unter anderem durch die Überführung der Mehrzahl des Personals an die FHS Transporte GmbH 19 Mitarbeiter beschäftigt (im Vorjahr 56 Mitarbeiter).

Der FHS Transporte GmbH werden durch mehrere Verträge Zugmaschinen, Trailer, Gewerberäume und Infrastruktur überlassen, um die Schüttguttransporte umfänglich zu gewährleisten.

Notwendige Neuinvestitionen werden für beide Gesellschaften durch die SMV Transporte GmbH vorgenommen. Durch diese Gestaltung nutzt die FHS Transporte GmbH die Konditionen der SMV Transporte GmbH bei den meisten Vertragspartnern. Die Aufwendungen der SMV Transporte GmbH für die FHS Transporte GmbH werden zuzüglich einer Gebühr weiterberechnet.

Im Jahr 2023 erfolgte eine Anpassung der vertraglichen Konditionen, um den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Deshalb reduzierten sich ab Juli bzw. August 2023 die Mieterträge für Lkw und Auflieger sowie die Erlöse aus Managementkosten.

B.2.1 Vermögens-, Finanz- und Liquiditätslage

Zur Darstellung der Vermögenslage dient die nachfolgende Tabelle:

TEuro % TEuro %
Vermögen
Lang- und mittelfristig gebundenes Vermögen
Grundstücke und Bauten 1.071 6,6 1.114 8,8
0 0 0 0
Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.933 54,8 6.910 54,7
Anzahlungen 216 1,3 0 0,0
10.220 62,7 8.024 63,5
Kurz- und mittelfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 117 0,7 124 1,0
0 0 0 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 735 4,5 2.590 20,4
Forderungen geg.verb. Unternehmen 884 5,4 0 0,0
Finanzmittel 3.205 19,7 1.651 13,1
0 0 0 0
0 0 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten 1.135 7,0 249 2,0
6.076 37,3 4.614 36,5
16.296 100,0 12.638 100,0

Das Anlagevermögen hat sich durch die Zugänge in Höhe von TEuro 7.879 erhöht. Dem gegenüber stehen Buchwertabgänge in Höhe von TEuro 3.890 und Abschreibungen von TEuro 1.793.

Im kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögen ist in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine stichtagbezogene Reduzierung zu verzeichnen. Weiterhin waren in der Position im Vorjahr TEuro 2168 Forderungen gegenüber der FHS Transporte GmbH ausgewiesen.

Auf Grund des Gesellschafterwechsels im Jahr 2023 bei der FHS Transporte GmbH handelt es sich ab dem aktuellen Wirtschaftsjahr um ein verbundenes Unternehmen.

Demgegenüber erhöhten sich die übrigen Aktiva insbesondere der Bestand der Finanzmittel durch die Reduzierungen der Forderungen gegenüber der FHS Transporte GmbH.

Kapital
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 256 1,6 256 2,0
Bilanzgewinn 6.322 38,8 5.765 45,6
6.578 40,4 6.021 47,6
Lang- und mittelfristig verfügbare Fremdmittel
Pensionsrückstellungen 890 5,5 0 0,0
Bankverbindlichkeiten 4.815 29,6 2.969 23,5
5.705 35,1 2.969 23,5
Kurzfristig verfügbare Fremdmittel
Rückstellungen 996 6,1 1.476 11,7
Bankverbindlichkeiten 1.732 10,5 1.037 8,2
Verbindlichkeiten aus 0 0 0 0
Lieferungen und Leistungen 1.133 7,0 794 6,3
Verbindlichkeiten geg. 0 0 0
verb. Unternehmen 101 0,6 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 51 0,3 341 2,7
4.013 24,5 3.648 2,7
16.296 100,0 12.638 100,0

Die Erhöhung des Eigenkapitals von TEuro 6.021 um TEuro 557 auf TEuro 6.578 resultiert aus dem Jahresüberschuss von TEuro 807 abzüglich einer Ausschüttung (TEuro 250). Die Eigenkapitalquote reduzierte sich bei einer deutlich gestiegenen Bilanzsumme von 47,6 % auf 40,4 %. Ursache für den Anstieg der Bilanzsumme ist die teilweise Umstellung von Leasing auf Finanzierung.

Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich im Wesentlichen durch die Aufnahme eines Darlehens, denen die planmäßigen Tilgungen gegenüberstehen um TEuro 1.846.

Die langfristig gebundenen Vermögenswerte von TEuro 10.220 sind vollständig durch langfristig verfügbare Mittel (Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital) finanziert.

Dem kurzfristigen Fremdkapital von TEuro 4.013 stehen stichtagsbezogen kurzfristige Mittel von TEuro 6.076 gegenüber.

Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich im Wesentlichen durch planmäßige Tilgungen von Bankdarlehen in Höhe von TEuro 1.459.

Zur Darstellung der Finanzlage dient die nachfolgende Tabelle:

2023
TEuro
2022
TEuro
Jahresergebnis 807 2.063
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- 0 0
stände und Sachanlagen 1.793 1.398
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge -1.468 -814
Abnahme (./.)/Zunahme (+) der Rückstellungen 410 680
Zunahme (./.)/Abnahme (+) der Forderungen aus 0 0
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva 92 -1.128
Zunahme (+)/Abnahme (./.) der Verbindlichkeiten aus 0 0
Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 150 -80
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.784 2.119
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 5.358 2.711
Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen 0 0
in immaterielle Vermögensgegenstände und 0 0
Sachanlagen -7.879 -5.348
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit -2.521 -2.637
Aufnahme von Darlehen 4.000 2.000
Tilgung von Darlehen -1.459 -849
Gewinnausschüttungen -250 -600
Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit 2.291 551
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.554 33
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.651 1.618
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 3.205 1.651

Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich kurzfristige Bankguthaben und hat sich durch den positiven Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEuro 1.784, den negativen Cash-Flow aus Investitionstätigkeit von TEuro -2.521 und des positiven Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit von TEuro 2.291 um TEuro 1.554 auf TEuro 3.205 erhöht.

Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit reichte aus, um den Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit vollständig zu finanzieren. Die gewährte Kontokorrentlinie in Höhe von TEuro 2.000 wird derzeit nicht in Anspruch genommen.

Nachstehend werden zur Darstellung der Ertragslage die Zahlen der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und denen des Vorjahres gegenübergestellt:

2023
TEuro
2022
TEuro
Veränderung
TEuro
Umsatzerlöse 16.531 21.400 -4.869
sonstige betriebliche Erträge 1.728 2.373 -645
Gesamtleistung 18.259 23.773 -5.514
Materialaufwand -375 -1.624 -1.249
Bezogene Leistungen -12.606 -13.778 -1.172
Personalaufwand -1.619 -3.497 -1.878
Abschreibungen -1.793 -1.398 395
sonstige Betriebsaufwendungen -365 -340 25
Betriebsergebnis 1.501 3.136 -1.635
Finanzergebnis 132 -37 -95
Ertragsteuern -386 -864 -478
Ergebnis nach Steuern 983 2.235 -1.252
Sonstige Steuern -176 -171 5
Jahresüberschuss 807 2.064 1.257

Die Umsatzerlöse reduzierten sich um TEuro 4.869 auf TEuro 16.531. Das liegt in der Auslagerung der wesentlichen Transportleistungen an die FHS Transporte GmbH begründet. Gleichzeitig reduzierten sich aus demselben Grund der Materialaufwand, die bezogenen Leistungen und durch die Überführung der Mehrzahl des Personals an die FHS Transporte GmbH der Personalaufwand. Das negative Finanzergebnis erhöhte sich vor allem durch höhere Zinsaufwendungen (TEuro +95). Insgesamt lag das Betriebsergebnis um 1.635 TEuro und der Jahresüberschuss 1.257 TEuro unter denen des Vorjahres.

B.2.2 Prognosebericht

Die wesentlichen Umsätze werden durch die Vermietung des Fuhrparks an die FHS Transporte GmbH sowie mit der Bestellung aller notwendigen Materialien wie z.B. Diesel und Reifen erzielt. Weiterhin ist die SMV Transporte GmbH logistisch für die FHS Transporte GmbH tätig. Darüber hinaus wartet und repariert die SMV Transporte GmbH den Fuhrpark der FHS.

Mit einer sehr guten Kapitalquote, einem konsequenten und straff geführten Kostendenken, einer gesicherten Beschaffung sowie einer intensiven Ausrichtung auf den Kunden sollte es uns gelingen, trotz der Ausgliederung des Geschäftsbereiches Schüttgut einen Umsatz von ca. 16.000 TEuro zu erreichen.

Die ersten Wochen im Jahr 2024 waren durch eine schlechte Auftragslage gekennzeichnet. Durch den Krieg in der Ukraine hat sich die Lage wesentlich geändert. Vor allen die gestiegenen Preise von Betriebsstoffen gegenüber dem Vorjahr sind eine enorme Belastung für das Unternehmen. Dazu kommen die von der Regierung erlaubten ukrainischen Getreideimporte, welche zu einem Rückgang der Getreidetransportleistungen des deutschen Getreides innerhalb des Landes führte. Die Personalsituation hat sich durch den vermehrten Einsatz von Arbeitskräften aus dem EU-Ausland verbessert ist aber noch immer angespannt.

Unsere Investitionstätigkeit wird sich 2024 im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen beschränken.

Wir rechnen im Jahr 2024 mit einem Gewinn von ca. 200 TEuro.

Die Liquiditätslage bleibt sehr gut. Es sind keine Engpässe zu erwarten. Wir gehen davon aus, auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

Die Geschäftsleitung weist bei den zukunftsbezogenen Aussagen darauf hin, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

C.1 Chancen

Chancen für unser Unternehmen sehen wir in unserer gelebten Firmenphilosophie und den vorhandenen Erfahrungen im Transportgeschäft. Das Unternehmen wird in Zukunft für die FHS Transporte GmbH die gleichbleibend hohen Qualitätsstandards in folgenden Dienstleistungen übernehmen:

• durchgehende telefonische Erreichbarkeit der Disponenten - auch über die üblichen Büroöffnungszeiten hinaus

• schnelle Vorabdisposition und Bearbeitung von Angeboten

• kundenspezifische Transportlösungen

• fremdsprachige Betreuung in Englisch

• Frachtenvermittlung von Überkapazitäten an zuverlässige Partner

Gemeinsam werden beide Transportunternehmen folgende Standards gewährleisten:

• Zahlung von Mindestlöhnen im gesamten Unternehmen (stellt den Kunden von Haftungsansprüchen frei)

• komplett geschultes Personal (ADR-Schein, GMP, Berufskraftfahrerqualifikation)

• modernste GPS-Ortungssysteme in allen Fahrzeugen für schnelle transportspezifische Auskünfte

• Fahrzeuge auf modernstem technischem Stand

Damit leistet die SMV Transporte GmbH einen effektiven Beitrag, um die Zuverlässigkeit der Transportleistungen der FHS Transporte GmbH sicher zu stellen.

Wir werden auch weiterhin auf die Kapitalstärke der Unternehmung setzen. Die Eigenkapitalquote ist zum 31. Dezember 2023 mit 40,3 % komfortabel.

C.2 Risiken

Risiken für die SMV Transporte GmbH sind in der engen Verbindung mit der operativ tätigen FHS Transporte GmbH zu sehen.

Jede politische Entwicklung in Deutschland, die ein Risiko für die FHS Transporte GmbH darstellt, z.B. die geplante Mauterhöhung, die Bürokratie und die Pläne zur weiteren Mindestlohnerhöhung wirken sich auch auf unser Unternehmen aus.

Die Risiken der künftigen Entwicklung bei der FHS Transporte GmbH, in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, bei den steigenden Personalkosten, dem Fachpersonalmangel, und bei der Konkurrenz durch Billiganbieter aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa und neuer gesetzliche Vorschriften, welche den Verwaltungsaufwand erhöhen, sehen wir auch für uns.

Besonderes Augenmerk legen wir auf unsere Finanzierungsstruktur. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Kredite, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Hausbank ist die DKB AG, mit der eine Kontokorrentlinie von 2.000.000 EUR vereinbart ist. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Skontofristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit es finanziell notwendig sein sollte, muss das Unternehmen der FHS Transporte GmbH bei Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken, Wertberichtigungen und Ausfallsrisiken unterstützend zur Seite stehen.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Forderungen der Gesellschaft sind durch eine Warenkreditversicherung abgesichert.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

C.3 Zusammenfassung

Die Geschäftsführung geht zukünftig von einer weiterhin positiven Entwicklung der Gesellschaft aus, da die gefestigte Marktposition des Unternehmens und die angebotenen Leistungen mit einer hohen Qualität und Termintreue von den Auftraggebern geschätzt werden.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

 

Rostock, 12. August 2024

Burkhard Schielke, Geschäftsführer

Toni Brandenburg, Geschäftsführer

Manfred Schielke, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.220.543,53 8.024.405,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 10.220.540,53 8.024.402,04
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.070.789,04 1.114.171,04
2. technische Anlagen und Maschinen 84.479,00 89.749,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.849.492,49 6.820.482,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.780,00
B. Umlaufvermögen 6.004.644,32 4.469.292,35
I. Vorräte 116.810,00 123.807,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.805.997,87 2.681.868,54
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 883.887,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 922.110,85 2.681.868,54
III. Wertpapiere 877.197,28 13.057,47
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.204.639,17 1.650.559,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.620,40 129.580,34
Aktiva 16.295.808,25 12.650.051,83

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.577.832,98 6.033.828,54
I. Gezeichnetes Kapital 255.650,00 255.650,00
II. Gewinnvortrag 5.515.634,84 3.714.983,49
III. Jahresüberschuss 806.548,14 2.063.195,05
B. Rückstellungen 1.885.908,10 1.475.451,50
C. Verbindlichkeiten 7.832.067,17 5.140.771,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.547.444,34 4.005.797,02
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.547.444,34 4.005.797,02
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 100.756,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 100.756,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.183.866,06 1.134.974,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.183.866,06 1.134.974,77
Passiva 16.295.808,25 12.650.051,83

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.277.919,02 8.371.103,41
2. Personalaufwand 1.619.166,37 3.497.544,31
a) Löhne und Gehälter 1.399.118,54 3.035.742,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 220.047,83 461.801,80
3. Abschreibungen 1.793.409,14 1.397.714,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.793.409,14 1.397.714,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 364.886,28 340.001,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 73.927,15 18.278,75
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 205.501,11 54.888,55
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 385.968,62 864.459,58
8. Ergebnis nach Steuern 982.914,65 2.234.774,03
9. sonstige Steuern 176.366,51 171.578,98
10. Jahresüberschuss 806.548,14 2.063.195,05

Anhang zum Jahresabschluss 2023

SMV Transporte GmbH, Rostock

1. Allgemeine Angaben

Die SMV Transporte GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 22. März 1993 gegründet. Sie hat ihren Sitz in Rostock und ist am Amtsgericht Rostock im Handelsregister unter der Nummer HRB 4934 eingetragen.

Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Sie macht bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den Anschaffungskosten bzw. zum niederen beizulegenden Wert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennwert bewertet.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Die Rückstellungen für Pensionen sind unter Anwendung versicherungsmathematischer Methoden auf der Grundlage der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, eines Rechnungszinsfußes von 6,00 % und erwarteten Rententrend und Fluktuation von 0,00 % angesetzt.

Für die Pensionsrückstellungen lag uns ein versicherungsmathematisches Gutachten der Versicherungsgesellschaft "Alte Leipziger", Oberursel, vom 17. Januar 2024 vor. Wir haben uns ein ausreichendes Verständnis über die zugrunde liegenden Annahmen verschafft und die Berechnung auf Plausibilität und innere Widerspruchsfreiheit beurteilt. Wir sind der Auffassung, dass die Berechnung zu sachgerechten und schlüssigen Ergebnissen führt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge gebildet.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es gab keine Abweichungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Vorjahr.

4. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie auch im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnungen

Durch die Auszahlung der Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung wird kein aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnungen ausgewiesen.

Eigenkapital

Gemäß Gesellschaftsvertrag beträgt das Stammkapital Euro 255.650,00 (i.V.: TEuro 256).

Der Gewinnvortrag betrug zum 1. Januar 2023 Euro 5.765.634,84 (1. Januar 2022 Euro 4.302.439,79).

Pensionsrückstellung

Für die Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUS-Methode) angewendet.

Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgt wie in den Vorjahren auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Als Zinssatz werden auf den 31. Dezember 2023 als 7 Jahresdurchschnitt 1,74 % und im 10 Jahresdurchschnitt 1,82 % angenommen.

Zu erwartende Lohn- und Gehaltssteigerungen werden mit 0,00 % angesetzt.

Das Pensionsalter wurde mit Vollendung des 65. Lebensjahres angenommen.

Die Pensionsrückstellungen betragen zum Bilanzstichtag im Zehn- und siebenjahresdurchschnittszinssatz Euro 890.000,00 (i.Vj.: TEuro 845). Somit ergibt sich eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 0,00 (i.Vj.: TEuro 2).

Der IDW-Rechnungslegungshinweis zur handelsrechtlichen Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus rückgedeckten Direktzusagen (IDW RH FAB 1.021) wurde für das Wirtschaftsjahr nicht angewendet.

Die Entwicklung der Pensionsrückstellungen vor der Verrechnung mit den Aktivwerten ergibt sich wie folgt:

Euro
Rückstellungen am 1. Januar 2023 844.899,00
Aufzinsung der Rückstellungen 15.039,00
Erhöhung der Rückstellung 30.062,00
Rückstellung am 31. Dezember 2023 890.000,00

Die verrechneten Aufwendungen betragen:

Euro
Aufzinsung 15.039,00
Erhöhung der Rückstellung 30.062,00
Summe Aufwendungen 45.101,00

Sonstige Rückstellungen

Hierunter sind Rückstellungen für Tantieme in Höhe von Euro 272.500,00 (i.V.: TEuro 837), für Urlaub in Höhe von Euro 46.300,00 (i.V.: TEuro 44), Prüfung des Jahresabschlusses in Höhe von Euro 7.940,00 (i.V.: TEuro 8), für Berufsgenossenschaft Euro 0,00 (i.V.: TEuro 1) sowie für Archivierung in Höhe von Euro 15.490,00 (i.V.: TEuro 15) erfasst.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeiten
Insgesamt
unter 1 Jahr
bis 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.547.444,34 1.732.289,64 4.815.154,70
Vorjahr (4.005.797,02) (1.037.298,68) (2.757.978,34)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.133.440,96 1.133.440,96 0,00
Vorjahr (793.626,88) (793.626,88) (0,00)
Verbindlk. geg.verb.Untern. 100.756,77 100.756,77 0,00
Vorjahr (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 50.425,10 50.425,10 0,00
Vorjahr (341.347,89) (341.347,89) (0,00)
Verbindlichkeiten insgesamt 7.832.067,17 3.016.912,47 4.815.154,70
Vorjahr (5.140.771,79) (2.172.273,45) (2.757.978,34)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Raumsicherung in Höhe von Euro 6.547.444,34 und durch Sicherungsübereignung von Fahrzeugen besichert. Die Verbindlichkeit gegenüber dem verbundenen Unternehmen ist mit einer Grundschuld besichert.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden in folgenden Bereichen erwirtschaftet:

2023
Euro
2022
Euro
Weiterberechnungen Verbrauchsstoffe 8.321.621,83 9.004.599,35
Umsätze Inland 19 % USt 7.229.496,92 11.118.327,66
Managementgebühren 974.374,44 1.263.578,65
Steuerfreie Umsätze 5.160,00 13.437,38
16.530.653,19 21.399.943,04

Die sonstigen betrieblichen Erträge unterteilen sich wie folgt:

2023
Euro
2022
Euro
Erträge aus Anlagenverkäufen 1.468.443,73 814.070,82
Versicherungsentschädigungen 145.360,28 168.246,68
Sachbezug Kfz 58.124,29 60.021,95
Fördermittel 33.000,00 33.000,00
Herabsetzung EWB 6.336,28 5.693,35
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 1.000,00 3.573,67
Investitionszuschüsse 0,00 1.154.639,00
Erträge aus Verkauf Leasingfahrzeugen 0,00 127.678,16
Sonstige 15.604,04 6.344,30
1.727.868,62 2.373.267,93

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
Euro
2022
Euro
Versicherungen und Beiträge 70.034,97 61.410,30
Fahrzeugkosten 61.225,19 54.178,48
Reparaturen und Wartung 52.012,50 19.986,72
Differenz zur Auszahlung Rückdeckungsversicherung 35.542,29 0,00
Bürobedarf, Porto, Telefon 32.878,73 35.811,97
Gas, Strom, Wasser 25.182,82 23.558,18
Rechts- und Beratungskosten 18.804,66 22.073,78
Werbe- und Reisekosten 15.416,61 53.439,72
Verluste aus Verkauf Leasingfahrzeuge 7.610,08 0,00
Forderungsberichtigungen 6.282,59 10.818,06
Pachtaufwendungen 6.000,00 6.000,00
Reinigung, Entsorgung 5.426,16 3.369,17
Berufsbekleidung 2.923,59 21.457,44
Nebenkosten Geldverkehr 555,52 969,43
Verluste aus dem Abgang von Wertpapieren 0,00 12.840,67
Zerpenschleuse 0,00 838,54
Übrige 24.990,57 13.248,79
364.886,28 340.001,25

5. Sonstige Pflichtangaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen mit einer jährlichen Belastung in Höhe von TEuro 829 (i.V.: TEuro 1.652) und einem Wartungsvertrag in Höhe von TEuro 43.

Mit der FHS Transporte GmbH hat die SMV Transporte GmbH am 12. Dezember 2022 eine Rangrücktrittsvereinbarung über TEuro 150 bis zur Beseitigung der Überschuldung geschlossen.

Zum 31. Dezember 2023 wurde die Rangrücktrittsvereinbarung aufgelöst, da die FHS Transporte GmbH nicht mehr überschuldet ist.

Geschäftsführergehälter

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Geschäftsjahr TEuro 985.

Beschäftigte Arbeitnehmer

Es wurden im Durchschnitt die nachfolgenden Arbeitnehmer im Geschäftsjahr beschäftigt:

2023 2022
Geschäftsführer 3 3
Angestellte 7 8
Gewerbliche Mitarbeiter 9 45
19 56

Geschäftsführer

Herr Burkhard Schielke, Wittenbeck, Kaufmann

Herr Manfred Schielke, Wittenbeck, Kaufmann, ab 28. August 2023

Herr Toni Brandenburg, Klausdorf, Kaufmann

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet.

 

Rostock, 12. August 2024

gez. Burkhard Schielke

gez. Toni Brandenburg

gez. Manfred Schielke

Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

B BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

an die SMV Transporte GmbH, Rostock

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SMV Transporte GmbH, Rostock, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SMV Transporte GmbH, Rostock, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Potsdam, 6. November 2024

RMS Nordrevision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jan Reinke, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

12 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.