Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 650207
Eingetragen
8.2.1991
Branche
Herstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von MetallkonstruktionenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Stahlbauunternehmens sowie Schlosserei.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Melanie Gäbler
seit 23.1.2019
Prokura
Michael Schirmer
seit 19.2.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
55.00%
45.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Karl Baisch
Schlossberg 42, 88499 Riedlingen-Neufra
14.300 €
55.00%
Tanja Prebeck
Schlossberg 42, 88499 Riedlingen-Neufra
11.700 €
45.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Baisch GmbH

Riedlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft [Quelle: www.destatis.de]

Deutsche Wirtschaft im Jahr 2023

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die preis-, saison- und kalenderbereinigten Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %.

Bruttoinlandsprodukt, preisbereinigt

Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %

2017 2018 2019 2020
2,7 1,0 1,1 -3,7
2021 2022 2023
2,6 1,9 -0,3

Bruttowertschöpfung in den meisten Bereichen im Minus

Im 4. Quartal 2023 ging die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung um 0,4 % im Vorquartalsvergleich zurück, nachdem sie in den beiden Quartalen zuvor stagniert hatte. Die stärksten Rückgänge waren im Baugewerbe (-2,6 %) und im Verarbeitenden Gewerbe (-1,4 %) zu verzeichnen. Während die Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen zunahm, hatten viele andere Branchen wie der Maschinenbau, die Herstellung von elektrischen Ausrüstungen sowie von Metallerzeugnissen und die chemische Industrie Einbußen zu verzeichnen. Die Bruttowertschöpfung in der Energieversorgung konnte im Vorquartalsvergleich dagegen kräftig zulegen. Im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie bei den sonstigen Dienstleistern kam es preis-, saison- und kalenderbereinigt zu einem Rückgang der Bruttowertschöpfung um jeweils 0,9 %, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Bereichen im 2. und 3. Quartal 2023 noch Zuwächse verzeichnet hatte. Leichte Anstiege verzeichneten im 4. Quartal 2023 die Unternehmensdienstleister und der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit.

Investitionen gegenüber Vorjahr deutlich gesunken, privater Konsum weiterhin rückläufig

Die inländische Verwendung insgesamt sank im 4. Quartal 2023 im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 1,1 %. Insbesondere die Bauinvestitionen schrumpften gegenüber dem 4. Quartal 2022 um 2,2 %. Einfluss darauf hatte vor allem die schlechte Witterung in den Monaten November und Dezember 2023. Der Preisdruck in der Baubranche nahm hingegen weiter ab. Die Ausrüstungsinvestitionen sanken gegenüber dem Vorjahresquartal leicht um 0,4 %. Ein Grund dafür war das Ende der staatlichen Förderung gewerblicher Zulassungen von Elektrofahrzeugen zum 1. September 2023.

Die privaten Konsumausgaben sanken preisbereinigt um 0,6 %. Dabei machten sich nach wie vor die hohen Preise bemerkbar. Besonders betroffen davon waren Nahrungsmittel und Gaststättendienstleistungen, für die preisbereinigt jeweils deutlich weniger ausgegeben wurde als im Vorjahr. Nachdem die staatlichen Konsumausgaben in den ersten drei Quartalen im Jahr 2023 teilweise deutlich gesunken waren, stagnierten sie im 4. Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Handel mit dem Ausland nahm im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich ab. Die Exporte sanken um 4,0 %, da die Ausfuhr von Waren deutlich zurückging (-5,1 %). Ursächlich waren Rückgänge in den Bereichen chemische Erzeugnisse, pharmazeutische und ähnliche Erzeugnisse sowie Datenverarbeitungsgeräte.

Die Importe insgesamt nahmen im selben Zeitraum mit preisbereinigt -5,6 % noch stärker ab als die Exporte. Vor allem die Einfuhr von Waren zeigte mit -8,9 % eine stark negative Entwicklung, bedingt durch Rückgänge vor allem bei Metallen, Datenverarbeitungsgeräten sowie elektrischen Ausrüstungen. Die Dienstleistungsimporte wiesen hingegen ein deutliches Plus von 5,2 % auf, dank eines deutlichen Anstiegs der unternehmensbezogenen Dienstleistungen.

Die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich

Auch in den anderen großen Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) sowie in der EU insgesamt hat sich die Wirtschaft im 4. Quartal 2023 abgekühlt. Während Spanien und Italien noch einen Anstieg von 0,6 % beziehungsweise 0,2 % im Vergleich zum 3. Quartal 2023 verzeichneten, stagnierte das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP in Frankreich und auch im Euroraum insgesamt (0,0 %). Die Wirtschaftsleistung der Vereinigten Staaten (USA) nahm mit +0,8 % im Vergleich zum Vorquartal und +3,1 % gegenüber dem 4. Quartal 2022 stärker zu als die der meisten europäischen Staaten. Deutschland liegt im Vorjahresvergleich preis-, saison- und kalenderbereinigten mit -0,2 % deutlich unterhalb der Entwicklung in der EU insgesamt (+0,3 %).

1.2 Wirtschaftsbericht

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft - Gründe dafür sind eine hohe Inflation, steigende Zinsen und eine verhaltene Weltkonjunktur.

Im Gesamtjahr 2023 fiel der Privatkonsum aufgrund der Sparzwänge der Verbraucher wegen der deutlich gestiegenen Preise als Konjunkturstütze aus. Die Inflationsrate lag bei durchschnittlich 5,9 Prozent. Auch die Bauinvestitionen sanken im Jahresverlauf deutlich.

Für unser Unternehmen bedeutete das zum einen, dass wiederum durch gezielte Beschaffung und sorgfältige Nachkalkulation die Auswirkungen der enormen Preissteigerungen abgefedert werden mussten. Zum anderen musste das Lohnniveau durch einen Inflationsausgleich auf einem Niveau gehalten werden, dass der Leistung der Beschäftigten entspricht. Die Energieeinkaufthemen beruhigten sich im Jahresverlauf.

1.2.1. Ertragslage

Umsatz und Ertragsentwicklung

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.577 auf TEUR 28.666 gestiegen. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 9,88 %. Die Gesamtleistung ist im gleichen Zeitraum um TEUR 1.307 gestiegen, das entspricht 4,76 % Zuwachs gegenüber 2022. Der Jahresüberschuss betrug TEUR 1.797 gegenüber einem Jahresüberschuss von TEUR 1.983 im Vorjahr.

Der Wareneinsatz ist um TEUR 1.095 auf TEUR 18.522 gestiegen und entspricht damit 65,18 % der Gesamtleistung. Die Personalkosten betrugen TEUR 5.235.

Die Abschreibungen sind um TEUR 35 auf TEUR 464 gesunken. Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Zinsen und Steuern beträgt TEUR 2.519. Das entspricht einem Zuwachs von 42 TEUR.

Der Zinsaufwand liegt mit TEUR 122 knapp 11% unter Vorjahresniveau.

Produktion/Materialwirtschaft

Das Arbeitsaufkommen konnte unter Einsatz von Fremdpersonal und Überstunden bewältigt werden.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind um TEUR 319 auf TEUR 3.194, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse um TEUR 76 auf TEUR 4.359 angestiegen.

Auf Grundlage eines durchgängigen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 3834-2 besteht eine Zertifizierung. Die Gesellschaft verfügt ebenfalls über die Herstellerqualifikation Klasse E nach DIN 18800-7 sowie über ein Schweißzertifikat nach DIN EN 1090-2. Die Gesellschaft ist als Schweißfachbetrieb anerkannt und verfügt über ein dafür notwendiges implementiertes Qualitätsmanagement explizit für den Bereich Schweißtechnik.

Beschaffung

Auch in 2023 belasteten uns hohe Preise für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Energiekosten.

Die starke Versorgungsknappheit hat sich allerdings bei vielen Rohstoffen deutlich entspannt. Um den hohen Preisen entgegenzuwirken, wurden folgende Maßnahmen getroffen: Preisverhandlungen mit Preisgleitklausel (Koppelung an Index), Festpreisvereinbarungen, Aufbau alternativer Lieferanten, die Prüfung alternativer Rohstoffe und der Aufbau von Lagerbeständen.

Tendenz: Die Preise für RHB werden auch in 2024 weiterhin auf einem hohen Niveau bleiben aber wir rechnen nicht mit einem weiteren starken Anstieg.

1.2.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt TEUR 16.195 und stieg gegenüber dem Vorjahr um 16,3 %. Vom Gesamtvermögen entfallen auf das Anlagevermögen 13,5 % und auf das Umlaufvermögen 86,3 %. Die verbleibenden 0,2 % entfallen auf Rechnungsabgrenzungsposten.

Die Entwicklung der Vermögensstruktur stellt sich im Mehrjahresvergleich der Jahre 2019 bis 2023 wie folgt dar:

Vermögensstruktur
in %
2023 2022 2021 2020 2019
Anlagenintensität 13 14 17 21 24,2
Vorratsintensität 47 50 49 53 63,3
Forderungsintensität 13 9 13 4 4
Restvermögensintensität 27 26 19 18 8,9

Die Investitionen des Jahres 2023 lagen bei insgesamt 676 TEUR, wobei hiervon 82 % auf Technische Anlagen und Maschinen entfallen; der Restbetrag verteilt sich auf Immaterielle Vermögensgegenstände mit 2 % sowie Betriebs und Geschäftsausstattung mit 16 %. Damit liegen die Investitionen um rund 212 TEUR über den Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die Eigenkapitalquote beträgt am 31.12.2023 40 % und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 6 Prozentpunkte gestiegen. Die Anlagendeckung (Eigenkapital:Anlagevermögen) ist von 237 % auf 297 % gewachsen.

1.2.3. Finanzlage

Der cash-flow (Jahresergebnis + Abschreibungen + Zunahme Rückstellungen) lag bei + 2.514 TEUR. Die Kundenforderungen betrugen TEUR 1.476 und liegen damit um TEUR 271 über dem Vorjahresniveau. Die Kreditorenverbindlichkeiten betrugen TEUR 2.861 und sind damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 63 gestiegen.

Zum Jahresende betrugen die liquiden Mittel TEUR 4.384 und sind damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 741 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten betragen 8.368 TEUR, darin enthalten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr in Höhe von TEUR 4.380.

1.2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren sind die gestiegene Eigenkapitalquote von 40 % gegenüber 34 % in 2022 zu nennen.

Die Forderungsquote LuL, Verbindlichkeitenquote LuL und die Quote der flüssigen Mittel sind annähernd auf Vorjahresniveau.

1.2.5 Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel.

Die Gesellschaft betreibt ein Liquiditäts- und Risikomanagement. Ziel ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs durch konservative Risikopolitik gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle hat es auch im Jahr 2023 keine gegeben. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen, meist unter Skontoausnutzung gezahlt.

Dem Risiko von Zinsänderungen wird bei mittel- und langfristigen Finanzierungssachverhalten durch die Vereinbarung von festen Zinssätzen begegnet.

Fremdwährungsrisiken, welche die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage beeinflussen könnten, liegen nicht vor, da alle wesentlichen Geschäftsvorfälle in der EU getätigt werden.

Rein spekulative und derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt.

1.2.6 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die gute Umsatz- und Ertragsentwicklung des Jahres 2023 brachte uns ein EBIT in Höhe von TEUR 2.519. Die Liquiditätslage der Baisch GmbH war in 2023 ausgeglichen. Auch weiterhin liegt ein Augenmerk auf der Stabilisierung der Umsatz- und Ertragsentwicklung.

2. Prognosebericht

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich zu Jahresbeginn leicht belebt.

Im 2. Quartal 2024 rechnet man damit, dass die Wirtschaftsleistung erneut etwas ansteigt. Man rechnet mit positiven Impulsen vom privaten Konsum und einer weiteren Erholung der Dienstleister. In der Industrie könnten sich die energieintensiven Branchen moderat erholen.

Deshalb rechnen wir für das Jahr 2024 eher mit einer Seitwärtsbewegung oder ganz moderatem Wachstum.

Das Geschäftsjahr 2024 begann planmäßig. Der Auftragsbestand für das Jahr 2024 lag per Mitte März 2024 über dem Vorjahreswert.

Im Jahr 2024 liegt der Fokus weiterhin auf Kostenoptimierung sowie auf Effizienzsteigerung und Modernisierung sowie der Erschließung neuer Märkte.

Wir erwarten für 2024 aufgrund einer leichten Steigerung der Personalkosten sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen einen EBIT in Höhe von ca. 2.200 TEUR.

Im Lagebericht 2022 wurde ein geplantes EBIT für 2023 von 1.500 T€ angegeben. Wir erreichten 2023 ein EBIT von 2.519 T€, was auf das deutliche Umsatzwachstum zurückzuführen ist.

3. Chancen- und Risiken der künftigen Entwicklung

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird maßgeblich von den Faktoren politische Stabilität, technologische Entwicklung, Bildung und Fähigkeiten sowie Naturressourcen beeinflusst.

Deswegen investieren wir in unser gutes Personal, neue Technologien sowie die Nutzung erneuerbarer Energien.

Ein großes Risiko ist derzeit die politische Stabilität, sowohl in Deutschland als auch global und die Abhängigkeit zum Beispiel im Bereich der Energieversorgung sowie der Versorgung mit Rohstoffen. Höhere Staatsausgaben etwa für Rüstung oder für Investitionen in erneuerbare Energien sehen wir aber auch als Chance für die Konjunktur.

Wir sind weiterhin regelmäßig mit unseren Kunden und Lieferanten in Kontakt, um die Branchenentwicklung direkt zu beobachten und nutzen dafür auch ein Netzwerk aus verschiedenen Infokanälen.

Die Liquiditätslage war zum Jahresende 2023 gut und ist auch für 2024 als weiterhin solide anzusehen.

Das Risiko von Forderungsausfällen schätzen wir aufgrund unserer Kundenstruktur als gering bis moderat ein. Neukunden werden einer Bonitätsprüfung unterzogen und ggf. wird mit Vorkasse oder Anzahlungen gearbeitet.

Die geschaffenen Controlling Werkzeuge sowie der rege Kontakt mit Branchenbegleitern helfen uns, rechtzeitig Veränderungen zu erkennen und zielgerichtet darauf zu reagieren.

4. Forschung und Entwicklung

Die Baisch GmbH unterhält keine eigene Forschungsabteilung.

 

Neufra, 04. April 2024

Michael Schirmer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.184.471,80 1.976.948,26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 23.641,00 10.695,00
II. Sachanlagen 2.158.430,80 1.966.253,26
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 358.743,50 324.501,50
2. technische Anlagen und Maschinen 1.021.353,50 1.065.759,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 692.650,00 547.920,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 85.683,80 28.072,26
III. Finanzanlagen 2.400,00
B. Umlaufvermögen 13.977.958,36 11.910.207,25
I. Vorräte 7.553.426,73 6.971.487,07
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.040.452,91 1.295.416,67
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 485.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.384.078,72 3.643.303,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 32.746,47 33.183,97
Summe Aktiva 16.195.176,63 13.920.339,48

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.486.813,30 4.689.617,03
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 4.663.617,03 2.680.388,99
III. Jahresüberschuss 1.797.196,27 1.983.228,04
B. Rückstellungen 1.339.974,59 1.087.506,96
C. Verbindlichkeiten 8.368.388,74 8.143.215,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.614.982,15 4.005.098,31
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.073.664,30 1.089.659,89
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.541.317,85 2.915.438,42
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.753.406,59 4.138.117,18
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.953.406,59 3.338.117,18
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 800.000,00 800.000,00
Summe Passiva 16.195.176,63 13.920.339,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.320.928,36 10.238.287,12
2. Personalaufwand 5.235.071,00 5.104.903,24
a) Löhne und Gehälter 4.257.593,59 4.159.136,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 977.477,41 945.766,36
davon für Altersversorgung 10.590,08 14.588,93
3. Abschreibungen 463.682,11 498.462,16
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 463.682,11 498.462,16
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.089.550,63 2.058.599,81
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 90.919,72 1.642,50
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.759,53 135.698,22
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 5.807,00 6.239,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 690.903,44 443.753,75
8. Ergebnis nach Steuern 1.810.881,37 1.998.512,44
9. sonstige Steuern 13.685,10 15.284,40
10. Jahresüberschuss 1.797.196,27 1.983.228,04

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Baisch GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Riedlingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Ulm
Register-Nr.: HRB 650207

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel werden mit ihrem Nominalwert ausgewiesen.

Rechnungsabgrenzungsposten sind entsprechend dem nicht dem Geschäftsjahr zuzurechnenden Aufwand abgegrenzt.

Das Eigenkapital umfasst das vollständig eingezahlte Stammkapital zuzüglich Gewinnvortag und Jahresüberschuss.

Der Ansatz erfolgt zum Nennwert.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 26.000,00 EUR und ist voll einbezahlt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 323.715,00 EUR.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.094,84 19.923,66 40.861,85
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 87.094,84 19.923,66 40.861,85
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.521.728,69 72.099,19 13.961,25
2. technische Anlagen und Maschinen 3.886.057,96 208.581,00 89.134,67
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.309.746,60 196.392,56 178.890,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.072,26 176.539,24 0,00
Summe Sachanlagen 7.745.605,51 653.611,99 281.985,99
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.400,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.400,00 0,00
Summe Anlagevermögen 7.832.700,35 675.935,65 322.847,84
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 66.156,65
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 66.156,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.579.866,63
2. technische Anlagen und Maschinen 24.604,57 4.030.108,86
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 94.323,13 2.421.572,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -118.927,70 85.683,80
Summe Sachanlagen 0,00 8.117.231,51
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.400,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.400,00
Summe Anlagevermögen 0,00 8.185.788,16
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 76.399,84 6.973,66 40.857,85 0,00 42.515,65
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 76.399,84 6.973,66 40.857,85 0,00 42.515,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.197.227,19 37.011,19 13.115,25 0,00 1.221.123,13
2. technische Anlagen und Maschinen 2.820.298,96 273.774,57 85.318,17 0,00 3.008.755,36
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.761.826,10 145.922,69 178.826,57 0,00 1.728.922,22
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 5.779.352,25 456.708,45 277.259,99 0,00 5.958.800,71
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 5.855.752,09 463.682,11 318.117,84 0,00 6.001.316,36
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 23.641,00 10.695,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 23.641,00 10.695,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 358.743,50 324.501,50
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.021.353,50 1.065.759,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 692.650,00 547.920,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 85.683,80 28.072,26
Summe Sachanlagen 0,00 2.158.430,80 1.966.253,26
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 2.400,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.400,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.184.471,80 1.976.948,26

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 485.000,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der PUC Methode ermittelt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Heubeck Richttafeln 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 2.977,00 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Der Posten sonstige Rückstellungen besteht im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 409.754,67 EUR.

Aufgliederung der Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Absicherung

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
TEUR kleiner 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 3.615,0 517,3 1.980,2 1.117,5
Vorjahr 4.005,1 390,5 1.971,9 1.642,7
erhaltene Anzahlungen 0,0 0,0 0,0 0,0
Vorjahr 0,0 0,0 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 2.861,9 2.861,9 0,0 0,0
Vorjahr 2.798,1 2.798,1 0,0 0,0
gegenüber Gesellschaftern 895,9 95,9 800,0 0,0
Vorjahr 894,9 94,9 800,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten * 995,6 909,3 60,0 26,3
Vorjahr 445,1 343,8 60,0 41,3
Summe 8.368,4 4.384,4 2.840,2 1.143,8
Vorjahr 8.143,2 3.627,3 2.831,9 1.684,0

* davon aus Steuern 523,2 TEUR (Vorjahr 112,7 TEUR)

davon im Rahmen sozialer Sicherheit 1,8 TEUR (Vorjahr 7,3 TEUR)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind in Höhe von 3.615,0 TEUR wie folgt abgesichert:

- Sicherungsübereignung von Maschinen, Betriebsvorrichtungen sowie der Vorräte

- Abtretung des Forderungsbestand

- Bürgschaften der Gesellschafter

- Grundschulden an gepachteten und nicht gepachteten Grundstücke und Gebäuden

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 895.865,16 EUR (Vorjahr: 894.941,33 EUR).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 2.977,00 EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse vorhanden.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen in Höhe von jährlich EUR 401.928,06.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 70,00
Angestellte 19,00
Auszubildende 0,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Michael Schirmer ausgeübter Beruf: Industriemeister

Vergütungen der Geschäftsführer

Bzgl. der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.797.196,27 EUR.

Auf neue Rechnung werden 1.797.196,27 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Riedlingen - Neufra, 04.April 2024

gez. Michael Schirmer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Baisch GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Baisch GmbH- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baisch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lageberichts

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ertingen, 03. Juni 2024

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