Einzelhandel mit Spielwaren
Autohaus Schwitalla GmbH
Afföllerstraße 67, 35039 Marburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dennis Schwitalla seit 10.9.2007 | Prokura |
Sebastian Schwitalla seit 10.9.2007 | Prokura |
Engelbert Schwitalla seit 7.2.2005 | Geschäftsführer |
Sibylle, geb. Heiland Waskewitz seit 8.8.2002 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autohaus Schwitalla GmbHMarburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Seit April 2020, als die Corona-Pandemie Deutschland voll erwischte, erholt sich die Stimmung der Kfz-Branche nur langsam. Seitdem versucht man die Stimmung sowie die Entwicklung positiv zu gestallten. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Das vergangene Jahr war immer noch von einem angespannten Konsumklima beeinflusst, die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und vor allem in Gestalt extremer Preissteigerungen, insbesondere bei Strom und Gas. Der Erwerb von neuen PkW ́s und leichten Nutzfahrzeugen ist zurückgegangen. Mit dem schwächelnden Absatz sind wichtige Umsatzeinbußen entstanden. Durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Fahrzeugen sind deren Preise deutlich gestiegen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist hingegen deutlich angestiegen und damit auch der Umsatz. Die Auftragslage im Service ist zufriedenstellend, diese ist sogar gegenüber dem Vorjahr wieder leicht angestiegen. Karosserie- und Lackierarbeiten sind rückläufig. Leider bereiten uns jetzt und für die Zukunft Personalsorgen, besonders im Service/Aftersales und im Vertrieb. Diese Entwicklungen haben sicher auch etwas mit der Ausnahmesituation in der Pandemie zu tun. Allerdings ist der aktuelle Personalmangel nicht nur temporär, sondern erfordert es, dass die Verantwortlichen in den Betrieben deutlich mehr Zeit und Mittel in das Personalmanagement investieren. Die Marke Citroën, Peugeot und auch die Marke DS Automobiles konnten bundesweit keine erwähnenswerte Steigerung erzielen, sind aber für die Zukunft gut ausgerichtet. Die Elektrisierung und umweltbewusste Ausrichtung der gesamten Flotte ist im vollen Gang. Die Kundenbindungsmaßnahmen um die eigenen Kunden haben zu einer besseren Werkstattauslastung beigetragen. Bei vielen Kfz-Unternehmen ist der Werkstattbereich die maßgebliche Stütze der Profitabilität. II. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf 2023 war trotz allem zufriedenstellend. Bei dem Absatz und Ertrag von Neu- und Gebrauchtwagen konnten wir die Vorjahresziele nahe zu erreichen, bei den leichten Nutzfahrzeugen konnten wir auf Grund der Lieferfähigkeit des Herstellers leider die Vorjahresziele nicht erreichen. Durch die eingeschränkte Verfügbarkeit von Fahrzeugen sind deren Preise deutlich gestiegen. Der Gebrauchtwagenmarkt ist hingegen deutlich angestiegen und damit auch der Umsatz. Im Bereich Peugeot und DS Automobiles konnten wir die Ergebnisse aus dem Vorjahr halten. Durch eine Anwendung von verschiedenen Kundenbindungsmaßnahmen haben wir die Werkstattauslastung halten und sogar verbessern können. Alle Mitarbeiter konnten ohne Einschränkungen gehalten werden. Vom Hersteller geforderte Standards wurden in beidseitigem Verständnis erfüllt. Die Qualifikation und Altersstruktur der Mitarbeiter entsprechen den betrieblichen Erfordernissen. Eine unternehmensrelevante Managementplanung wurde durchgeführt. 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um 7,6 % erhöht. Das Rohergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 222 auf T€ 4.578. Aufwandsminderungen erfolgten bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen, während sich die Personalaufwendungen erhöhten. Das Finanzergebnis konnte verbessert werden. Der Jahresüberschuss hat sich um T€ 126 auf T€ 1.493 im Berichtsjahr erhöht. 2. Finanzlage Die liquiden Mittel haben sich um T€ 637 auf T€ 5.590 vermindert. Die wichtigsten Finanzindikatoren haben sich wie folgt entwickelt: - Jahresüberschuss 2023 T€ 1.493 (Vorjahr: T€ 1.367) - Cashflow 2023 T€ 1.660 (Vorjahr: T€ 1.537) Die Finanzierung der laufenden Geschäfte und die Durchführung der geplanten Investitionen waren zu jederzeit sichergestellt. 3. Vermögenslage Das Gesamtvermögen hat sich im Berichtsjahr um T€ 1.426 auf T€ 15.308 erhöht. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens beträgt im Berichtsjahr 22,9 % (Vorjahr: 25,8 %). Das Eigenkapital hat sich absolut um T€ 1.093 auf T€ 10.663 erhöht. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich bei gestiegenem Gesamtkapital von 68,9 % in 2022 auf 69,7 % in 2023. 4. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden, wie in den Jahren zuvor, alle notwendigen Ersatzinvestitionen (T€ 93) getätigt. III. Prognosebericht Die jüngsten Auftragseingänge zeigen noch keine nachhaltige Trendwende an. Angesichts steigender Löhne und rückläufiger Inflationsraten ist eine Stabilisierung zu erwarten. Bei Unternehmen und privaten Haushalten deutet sich eine etwas positivere Einschätzung für das kommende Jahr an. Das Verhältnis der Händler zum Lieferanten hat sich aktuell gegenüber dem Vorjahr nicht deutlich verbessert. Das muss sich unbedingt ändern. Nur motivierte Händler stellen die Kunden optimal zufrieden und sorgen für den notwendigen Vertriebsdruck. Klar, dass die negativen Entwicklungen marktrelevant sind und sich direkt auf das Ergebnis auswirken. Der Bedarf an qualifiziertem Personal steigt ständig, leider hat der Arbeitsmarkt nicht die benötigte Menge im Angebot. Bisher haben wir einen Rückgang beim Neuwagenverkauf festgestellt, aber die Lage normalisiert sich langsam. Der Absatz der E-Fahrzeuge ist mit Ausklang der Umweltprämie stark zurück gegangen, die Entwicklung für die Zukunft wird von politischen Entscheidungen abhängig sein. Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieben sorgen für eine allgemeine Verunsicherung in Hinsicht der Nutzung sowie des eventuellen Werteverfalls. Bei den Kleinwagen ist die Erzielung angemessener Erträge auch durch den Druck der Hersteller und der Konkurrenzsituation weiterhin sehr schwer. Die aktuelle Modellpalette ist mit sehr umweltfreundlichen und kraftstoffsparsamen Antrieben sowie Elektroantrieben ausgestattet, dadurch sehen wir gute Chancen, die Umsätze zu halten. Die Diesel angetriebene Modellpalette entspricht den aktuellen gesetzlichen Richtlinien, hier gehen wir trotzdem von einer reduzierten Vermarktung aus. Unsere Nutzfahrzeuge wurden den Bedürfnissen des Marktes angepasst und Preis-Leistung optimal berechnet, dadurch haben wir sehr gute Voraussetzungen in diesem Segment unseren Umsatz zu steigern, sofern die Lieferfähigkeit seinen Bestand behält. Das Werkstattgeschäft ist mit enormem Schulungsaufwand belastet. Die Wartungsintervalle wurden zu Gunsten der Auslastung unserer Werkstatt verkürzt. Aufgrund der Digitalisierung bereiten wir uns auf einen Wandel vor und investieren in Aus- und Fortbildungsmaßnahmen, um die Kundenbindung weiter auszubauen. Die konsequente Arbeit an unserem Führungssystem wird das Unternehmen nachhaltig stärken. Insgesamt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr ein leicht höheres Ergebnis als 2023. IV. Risikobericht Mit Blick auf die aktuelle Zinsentwicklung gehen wir von steigenden Zinsen aus. Die höheren Zinsen im Retailgeschäft dürften die Nachfrage etwas dämpfen. Neufahrzeuge und Gebrauchtfahrzeuge liefern wir üblicherweise nur bei gesicherter Zahlung/Finanzierung aus. Bei Rücknahme diverser Diesel-Fahrzeuge besteht ein Risiko bei Abverkauf. In der Modellpalette eines Herstellers bestehen Risiken einer falschen Markteinschätzung. Diesem Risiko können wir teilweise durch unsere Dreimarkenstrategie begegnen. Der plötzlich gestoppte Umweltbonus führte dazu, dass das Interesse an Elektrobetriebenen Fahrzeugen stark nachgelassen hatte und unsere vordisponierten Fahrzeuge zu Langsteher wurden. Im Werkstattbereich sollen möglichst alle Rechnungen bei Abholung der Fahrzeuge beglichen werden. Darüber hinaus führen wir eine klar geregelte Debitorenbuchhaltung. Diese Maßnahmen konnten schon in der Vergangenheit die Zahlungsausfälle stark beschränken. Wir verwenden Standartsoftware von großen, namhaften Herstellern und sichern unsere IT-Systeme gegen Ausfall und Datenverlust. Sonstige Risiken haben wir soweit möglich durch umfassende Versicherungen abgedeckt, die in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Wir erwarten keine negativen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr. Besondere Risiken, die wesentliche Auswirkungen auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft haben, d.h. die bestandsgefährdend sind und einen wesentlichen Einfluss auf Vermögen, Finanz- und Ertragslage haben können, sind nicht zu verzeichnen. Aus diesen Gründen wurde der Jahresabschluss unter der Prämisse des "Going Concern" aufgestellt. V. Chancenbericht Aufgrund der positiv auf dem Markt aufgestellten Modellpalette im PKW- und Nutzfahrzeugbereich sowie ständige Erweiterungen der E-Modelle bei Citroen, Peugeot und DS Automobiles sehen wir gute Chancen, mittelfristig das Unternehmenswachstum fortsetzen zu können. Peugeot hat in 2023 weitere Modell-Linien sowie die E-Modelle etabliert und die aktuellen Modelle modernisiert, auch hier erwarten wir weiteren Zuwachs. Steigende Umsätze im Teilebereich sind somit auch zu erwarten. Eine Erweiterung der Nutzfahrzeuge-Abteilung mit Werkstatt am zweiten Standort ist in Planung. Finanzielle Risiken sind nicht zu erwarten, da die Entwicklung zu 2023 vergleichsweise etwas bessere Voraussetzungen mit sich bringen.
Marburg, den 28. Juni 2024 Engelbert Schwitalla BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss1. Sitz der Gesellschaft ist Marburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Marburg unter der Nummer HRB 1319 eingetragen. 2. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 HGB. Dementsprechend ist der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt worden. 3. Der Ausweis der Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unter Anwendung der Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB zutreffend. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze4. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. 5. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll oder, sofern im Sammelposten erfasst, auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei der Betriebsausstattung und den Werkzeugen zwischen 5 und 10 Jahren. 6. Die Ersatzteile und Zubehör werden nach der Methode der Durchschnittsbewertung mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Marktpreis bewertet. Erkennbaren Risiken aufgrund verminderter Verwertbarkeit und überdurchschnittlicher Lagerdauer wurde durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Bewertung der Fahrzeuge erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen. Die Vorführwagen werden unverändert zum Vorjahr unter den Vorräten ausgewiesen, da diese maximal ein Jahr dem Unternehmen als Vorführwagen dienen. 7. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nominalwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Für das generelle Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. 8. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. 9. Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung10. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Blatt 4 und 5) dargestellt. 11. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mit T€ 140 Personalrückstellungen, mit T€ 10 Archivierungsrückstellung und mit T€ 30 Gewährleistungsrückstellung. 12. Verbindlichkeitenspiegel
IV. Ergänzende Angaben13. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB für Mietaufwendungen gegenüber dem Geschäftsführer belaufen sich auf jährlich T€ 85. Darüber hinaus bestehen Leasingverpflichtungen gegenüber Dritten von jährlich T€ 29. 14. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten betrug im Geschäftsjahr 30 (Vorjahr: 31). 15. Geschäftsführer war im Berichtsjahr: § Herr Engelbert Schwitalla, Marburg Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Marburg, den 28.06.2024 Engelbert Schwitalla Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Autohaus Schwitalla GmbH, Marburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Schwitalla GmbH, Marburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Schwitalla GmbH, Marburg, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft, • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Marburg, den 02. Juli 2024 GBZ Revisions und Treuhand AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Boller, Wirtschaftsprüfer Möller, Wirtschaftsprüferin |
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