Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 94745
Vorher
V-AGENOR 93. Verwaltungsgesellschaft mbH
Eingetragen
7.9.2005
Branche
Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Gegenstand
Der Bau von Heizungen, Lüftungs- und Klimaanlagen, sanitären Anlagen, Gas- und Ölfeuerungsanlagen, die Schwimmbadtechnik sowie alle sonstigen mit den vorgenannten sowie mit gebäudetechnischen Leistungen zusammenhängenden Geschäfte. Ferner werden werkvertragliche Leistungen im gebäudetechnischen Leistungsbereich vorgenommen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Torben Kühl
seit 17.7.2023
Geschäftsführer
Jesko Mohr
seit 2.4.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 7 angezeigt

Hamburg
30.750 €
30.75%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
100.00%
Voltremote GmbHAufgelöst
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sager & Deus GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 52.611,00 86.697,00
II. Sachanlagen 356.690,00 306.136,00
davon:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.696,00 65.725,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.994,00 240.411,00
III. Finanzanlagen 1.625.510,98 488.267,75
davon:
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 866.300,72 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 105.136,99 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.010.339,61 230.558,17
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.737.007,65 5.036.901,00
davon:
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.926.827,64 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.514.784,77 1.416.959,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.640,52 99.208,58
Summe Aktiva 13.410.584,53 7.664.728,42

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage
1. Andere Zuzahlungen in das Eigenkapital 3.660.683,08 0,00
III. Gewinnvortrag 4.179.963,67 3.874.977,31
IV. Jahresüberschuss 2.386.909,48 1.104.986,36
Eigenkapital 10.327.556,23 5.029.963,67
B. Sonderposten Passiva
1. Sonderposten mit Rücklageanteil 19.427,08 15.666,67
Sonderposten Passiva 19.427,08 15.666,67
C. Rückstellungen 1.889.197,00 1.065.306,00
D. Verbindlichkeiten 1.174.404,22 1.553.792,08
Summe Passiva 13.410.584,53 7.664.728,42

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

1. Rohergebnis 9.000.472,62 7.777.618,46
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.456.993,15 -3.569.812,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -890.968,07 -771.794,43
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -134.241,13 -127.711,92
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.637.335,05 -1.672.045,70
5. Erträge aus Beteiligungen 1.331.671,69 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.282,36 17.934,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31.707,39 -15.370,94
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -813.746,40 -526.493,93
9. Ergebnis nach Steuern 2.395.435,48 1.112.323,36
10. sonstige Steuern -8.526,00 -7.337,00
11. Jahresüberschuß (+) / Jahresfehlbetrag (-) 2.386.909,48 1.104.986,36

Amtsgericht Hamburg, HRB 94745

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurden grundsätzlich im Anhang gemacht.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden mit folgenden wesentlichen Ausnahmen unverändert übernommen.

Genossenschaftsanteile werden im Berichtsjahr unter den sonstigen Vermögensgegenständen bilanziert; im Vorjahr wurden sie unter dem Finanzanlagevermögen ausgewiesen. Die Vorjahreswerte (TEUR 5) wurden entsprechend angepasst.

Im Vorjahr wurden Umsatzsteuerverbindlichkeiten und -erstattungsforderungen unterschiedlicher Laufzeiten miteinander saldiert ausgewiesen; im Berichtsjahr wurde eine solche Saldierung nicht vorgenommen und Vorjahreswerte (TEUR 5) entsprechend angepasst.

Aufwendungen für Fremd-Arbeitnehmer sowie für Verwaltungskostenumlagen gegen- über Tochterunternehmen werden im Berichtsjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen; im Vorjahr wurden sie unter den Personalaufwendungen ausgewiesen. Die Vorjahreswerte (TEUR 473) wurden entsprechend angepasst.

AKTIVSEITE

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis linear abgeschrieben. Für im Berichtsjahr zugegangene sog. Geringwertige Wirtschaftsgüter wird im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Anschaffung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 v.H. der Anschaffungskosten abgeschrieben wird.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr (Brutto-Anlagenspiegel) sind im Anschluss dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 154.604,10 0,00
154.604,10 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 88.791,50 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 421.691,75 0,00
510.483,25 0,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 866.300,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 488.267,75 0,00
488.267,75 866.300,72
1.153.355,10 866.300,72
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.380,00 0,00 0,00 156.984,10
2.380,00 0,00 0,00 156.984,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 88.791,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 148.329,13 0,00 0,00 570.020,88
148.329,13 0,00 0,00 658.812,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 866.300,72
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 855.136,99 750.000,00 0,00 105.136,99
3. Sonstige Ausleihungen 950.051,49 784.245,97 0,00 654.073,27
1.805.188,48 1.534.245,97 0,00 1.625.510,98
1.955.897,61 1.534.245,97 0,00 2.441.307,46
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge aus Verschmelzung Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 67.907,10 0,00 36.466,00 0,00 0,00 104.373,10
67.907,10 0,00 36.466,00 0,00 0,00 104.373,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 23.066,50 0,00 6.029,00 0,00 0,00 29.095,50
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 181.280,75 0,00 91.746,13 0,00 0,00 273.026,88
204.347,25 0,00 97.775,13 0,00 0,00 302.122,38
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
272.254,35 0,00 134.241,13 0,00 0,00 406.495,48
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 52.611,00 86.697,00
52.611,00 86.697,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.696,00 65.725,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.994,00 240.411,00
356.690,00 306.136,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 866.300,72 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 105.136,99 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 654.073,27 488.267,75
1.625.510,98 488.267,75
2.034.811,98 881.100,75

Umlaufvermögen

Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Unfertige Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Erhaltene Anzahlungen wurden offen von den Vorräten abgesetzt und haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Kundenforderungen werden wegen des Ausfallwagnisses, des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der Beitreibung der Außenstände pauschal wertberichtigt.

Sämtliche Forderungen im Umlaufvermögen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 20 (Vorjahr: TEUR 20) auf Steuern.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf solche aus Lieferungen und Leistungen TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 0).

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft die Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

PASSIVSEITE

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 100.000,00.

Rückstellungen

Rückstellungen werden zu den Beträgen erfasst, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen sind. Dabei werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit marktkonformen Zinssätzen, wie sie von der Bundesbank ermittelt werden, abgezinst. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen insbesondere auf Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern (TEUR 615; Vorjahr: TEUR 514), Auf Verpflichtungen gegenüber Dritten (TEUR 529; Vorjahr: TEUR 264), Gewährleistung (TEUR 278; Vorjahr: TEUR 287), sowie gegenüber Sozialversicherungsträgern (TEUR 20; Vorjahr: TEUR 13).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen erfasst. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Folgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dar:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahren über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 443.865,52 443.865,52 0,00 0,00
(Vorjahr) (756.628,04) (756.628,04) (0,00) (0,00)
2. sonstige Verbindlichkeiten 730.538,70 730.538,70 0,00 0,00
(Vorjahr) (797.164,04) (797.164,04) (0,00) (0,00)
Summe 1.174.404,22 1.174.404,22 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.553.792,08) (1.553.792,08) (0,00) (0,00)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 7) und auf Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 659 (Vorjahr: TEUR 711).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 10) auf die Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 22) auf die Bildung von Wertberichtigungen zu Forderungen.

Aufwendung für Altersversorgung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf Altersversorgung TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6).

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen finanzieller Art, die nicht aus der Bilanz hervorgehen und für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind (§ 285 Nr. 3 HGB), bestehen wie folgt:

Finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Mietverträgen betragen p.a. etwa TEUR 105.

Finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Lizenzverträgen betragen insgesamt TEUR 493; davon entfallen auf das nachfolgende Geschäftsjahr TEUR 193 und auf die danach folgenden drei Geschäftsjahre TEUR 300.

Mitarbeiter

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 83 Arbeitnehmer (davon 43 gewerbliche Arbeitnehmer und 22 Angestellte) im Unternehmen beschäftigt. Ferner waren 18 Auszubildende und drei Geschäftsführer beschäftigt.

Verschmelzung

Im Berichtsjahr und rückwirkend auf den 1. Januar 2023 wurde die vormalige Muttergesellschaft, die AVA Roth Handels GmbH auf die Sager & Deus GmbH, Hamburg, verschmolzen. Das Stammkapital wurde von EUR 50.000 auf EUR 100.000 erhöht. Der überschießende Betrag (EUR 3.660.683,08) wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.

Geschäftsführung

Jeweils alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Sager & Deus GmbH waren im Berichtsjahr:

Herr Torben Kühl, Dipl.-Kfm., Hamburg,

Herr Jesko Mohr, Dipl.-Ing., Dipl.-Wi.-Ing., Hamburg,

Herr Nick Zippel, Dipl.-Ing., Hamburg (bis 15.7.2024).

Von der Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gem. § 285 Nr. 9a HGB wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 S. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Die Sager & Deus GmbH hält eine Beteiligung in Höhe von 100% an der Paul Opländer- Haustechnik Heizungs-, Klima-, Sanitär- und Elektro- Installationen (GmbH & Co.) KG, Hamburg. Das Eigenkapital dieser Tochtergesellschaft betrug zum 31.12.2023 TEUR 502.

Die Sager & Deus GmbH hält eine Beteiligung in Höhe von 100% an der Opländer Haustechnik GmbH, Hamburg. Das Eigenkapital dieser Tochtergesellschaft betrug zum 31.12.2023 TEUR 2.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Hamburg, den 26. März 2024

Torben Kühl

Jesko Mohr

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Wirtschaftsbericht

1.1. Geschäftstätigkeit

Die Geschäftstätigkeit der Sager & Deus GmbH (nachfolgend auch: Sager & Deus) besteht in der Erbringung von Handwerksleistungen im Bereich der Gebäudetechnik.

Der Kundenstamm der Gesellschaft ist breit aufgestellt und setzt sich aus Privat- und Gewerbekunden, Hausverwaltungen, Immobiliengesellschaften und der öffentlichen Verwaltung zusammen.

1.2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung steht zurzeit unter dem Einfluss von drei, sich teilweise gegenseitig beeinflussenden und verstärkenden Faktoren. Diese sind der Ukraine-Krieg, die im Jahr 2023 noch hohe Inflation und hohe Bauzinsen sowie Unsicherheiten aufgrund von politischen Entscheidungen. Die in der Vergangenheit noch zusätzlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Materialknappheit von einzelnen Rohstoffen und Baumaterialien hat sich dagegen im Jahr 2023 spürbar verringert und sind zurzeit nur noch von untergeordneter Bedeutung.

Vor diesem Hintergrund ist die weltweite Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 um ca. 3,1% gestiegen. Für das laufende Jahr 2024 geht die OECD von einem Wachstum in Höhe von wiederum ca. 3,1% aus. Für die Eurozone betrug das Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 lediglich 0,4%, während im Jahr 2024 ein Wachstum in Höhe von 1,0% prognostiziert wird. Deutschland, als größtes Land der Eurozone, musste dagegen im Jahr 2023 sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung in Höhe von 0,3% verzeichnen und auch für das Jahr 2024 wird nur mit einem sehr geringen Wirtschaftswachstum in Höhe von 0,2% gerechnet.

Die Entwicklung der Baubranche in Deutschland stellte aus unserer Sicht ein unterschiedliches Bild dar. Während die Bautätigkeit in die Infrastruktur und im Bereich der Renovierung und Instandhaltung auf hohem Niveau weitergeführt wurde, mussten im Bereich des Neubaus aufgrund von gestiegenen Bauzinsen und Baukosten erste namhafte Insolvenzen von Bauträgern verzeichnet werden. Gerade im Bereich des Neubaus von Wohnungen hinkt Deutschland dem selbstgesteckten Ziel von 400.000 Neubauwohnungen pro Jahr mit 245.000 Wohnungen im Jahr 2023 deutlich hinterher.

Für die Firma Sager & Deus ist die Entwicklung des nationalen Baugewerbes, hier insbesondere das Ausbaugewerbe, ein wichtiger Indikator. Nach den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ist der reale Umsatz im Ausbaugewerbe in Deutschland im Jahr 2023 um -1,3% zurückgegangen bei einer Steigerung der Beschäftigtenzahl um +4,3%.

1.3. Geschäftsverlauf

Mit Wirkung zum 1.1.2023 hat die Sager & Deus GmbH im Wege eines Verschmelzungs- und anschließenden Kapitaleinbringungsvorgangs die kompletten Anteile an der Firma Paul Opländer-Haustechnik (GmbH & Co.) KG übernommen und fungiert somit als Muttergesellschaft.

Die Gesellschaft hat die in der Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2023 angestrebten Ziele erfüllt und verzeichnete im Verlauf des Geschäftsjahres eine mittlere Umsatzsteigerung bei einem leicht angestiegenen Unternehmensergebnis.

1.4. Einkauf und Beschaffung

Im Geschäftsjahr 2023 entwickelten sich die Einkaufspreise aufgrund der hohen Inflation sehr dynamisch und stiegen durchschnittlich um ca. 10%. Dabei gab es im Laufe des Geschäftsjahres von einzelnen Herstellern zum Teil mehrmalige Preisanpassungen. Zudem kam es bei einzelnen Materialien zu Lieferengpässen.

1.5. Personal

Im Jahr 2023 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 83 Mitarbeiter, davon 43 gewerbliche und 22 kaufmännische Arbeitnehmer sowie 15 Auszubildende und 3 Aushilfen.

Gesundheits- und Arbeitsschutz sind organisatorisch fest in die Abläufe eingebunden. Vorgesetzte und Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und unterwiesen.

Die Entlohnung erfolgt gemäß betrieblicher Übung unter Berücksichtigung von Betriebszugehörigkeit und Qualifikation. Die Gesellschaft ist keinem Tarifvertrag angeschlossen.

1.6. Qualitätsmanagement und Umweltschutz

Die Einhaltung von Qualitätsstandards bildet einen festen Bestandteil der Unternehmensstrategie und der Qualitätsmanagementpolitik. Alle gesetzlichen und behördlichen Vorgaben im Hinblick auf die Umweltanforderungen werden eingehalten. Es liegen keine Beschwerden externer Parteien vor bzw. sind bekannt.

1.7. Forschung und Entwicklung

Dies Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.

2. Ertragslage

Aufgrund der erstmalig ausgewiesenen Beteiligung an der Paul Opländer-Haustechnik (GmbH & Co.) KG sind die Vermögens-, Finanz- und Ertragszahlen der Sager & Deus GmbH mit dem Vorjahr nur bedingt vergleichbar.

Die Ergebnisstruktur der Gesellschaft stellte sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Rohergebnis 9.000 54,1 7.778 51,2 1.222 15,7
Personalaufwand -5.348 -32,1 -4.342 -28,6 -1.006 23,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -134 -0,8 -128 -0,8 -6 4,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.637 -9,8 -1.672 -11,0 35 -2,1
Betriebsergebnis 1.881 11,3 1.636 10,8 245 15,0
Finanzergebnis 1.328 8,0 3 0,0 1.325 44.166,7
Steuern E+E -814 -4,9 -527 -3,5 -287 54,5
Sonstige Steuern -8 -2,3 -7 -3,0 -1 14,3
Jahresergebnis 2.387 14,3 1.105 7,3 1.282 116,0

Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr um ca. 16% gestiegen, welches im Wesentlichen auf die Auswirkungen der Inflation und eine Erhöhung der Installationsleistung bei einem gleichzeitig weniger starken Anstieg des Materialaufwands zurückzuführen ist. Die unfertigen Leistungen haben sich im Berichtsjahr reduziert, welches zumeist einen positiven Einfluss auf das Jahresergebnis hat, da in der Regel erst mit der Stellung der Schlussrechnungen, die den Projekten zuzurechnenden Gewinne realisiert werden.

Die Personalkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 23,2%, während bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ein Rückgang von ca. 2% zu verzeichnen war. Die größten Posten der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Kosten für den Fuhrpark, Fremd- und Aushilfslöhne sowie Raumkosten.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein leicht rückläufiges Jahresergebnis erwartet, welches aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage (siehe Punkt 1.2) allerdings schwieriger zu prognostizieren ist.

3. Finanz- und Vermögenslage, Kapitalstruktur, Investitionen

Im Berichtsjahr wies die Gesellschaft die folgende Vermögensstruktur auf:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 409 3,0 393 5,1 16 4,1
Finanzanlagen 1.626 12,1 488 6,4 1.138 n/a
Vorräte 1.010 7,5 231 3,0 779 337,2
Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände 8.737 65,1 5.037 65,7 3.700 73,5
Liquide Mittel 1.515 11,3 1.417 18,5 98 6,9
Rechnungsabgrenzungsposten 114 0,9 99 1,3 15 15,2
Gesamtvermögen 13.411 100,0 7.665 100,0 5.746 75,0

Das Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 5.746 TEUR erhöht, was im Wesentlichen auf die erstmalige Einbeziehung der Tochtergesellschaft, Paul Opländer-Haustechnik (GmbH & Co.) KG, in den Jahresabschluss der Sager & Deus GmbH zurückzuführen ist.

Die Investitionen betrafen insbesondere den Erwerb von vorher im Leasing befindlichen Transportern sowie Ersatzinvestitionen in Regalsysteme, Werkzeuge und GWG.

Die Gesellschaft wies zum Bilanzstichtag die folgende Kapitalstruktur auf:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR %
Eigenkapital 10.328 77,0 5.030 65,6 5.298 105,3
Sonderposten mit Rücklageanteil 19 0,1 16 0,2 3 18,8
Rückstellungen 1.889 14,1 1.065 13,9 824 77,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kredit-
instituten 0 0,0 0 0,0 0 n/a
Übrige Passive 1.175 8,8 1.554 20,3 -379 -24,4
Gesamtvermögen 13.411 100,0 7.665 100,0 5.746 75,0

Die Gesellschaft weist im Jahr 2023 keine wesentlichen verzinslichen Darlehen auf. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahreswert aufgrund der Einbeziehung der Paul Opländer-Haustechnik (GmbH & Co.) KG stark angestiegen und beträgt nunmehr 77%. Die Rückstellungen haben sich aufgrund gestiegener Verpflichtungen gegenüber Dritten und Mitarbeitern um 824 TEUR erhöht.

4. Prognose- sowie Risiko- und Chancenbericht

4.1 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 geht die Gesellschaft von einer gleichbleibenden Gesamtleistung aus. Größere Umsatzeinbußen könnten im Laufe des Jahres 2024 im Wesentlichen durch weitere Verwerfungen um Neubaubereich und allgemeine Verunsicherungen auf Kundenseite entstehen. Bei der Ertragslage geht die Gesellschaft ebenfalls von einem gleichbleibenden Niveau aus, so dass im Ergebnis eine Umsatzrendite nach Steuern von 7-9% angestrebt wird.

4.2 Risikobericht

Marktrisiken

Es ist zu beobachten, dass die Bautätigkeit im Neubaugeschäft deutlich zurückgegangen ist, so dass hierdurch Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit entstehen können. Dabei besteht die Gefahr von negativen Auswirklungen weniger aus der gesunkenen Bautätigkeit selbst, da Sager & Deus traditionell im Bereich des Neubaus nur gering aktiv ist, als vielmehr in dem Versuch von Mittbewerbern, aus dem klassischen Neubaugeschäft hin zum Renovierungs- und Sanierungsgeschäft zu wechseln. Inwieweit diese Situation eintritt und inwieweit es diesen Unternehmen auch gelingen wird, in diesem Bereich Fuß zu fassen, bleibt abzuwarten.

Politische Risiken

Die Politik fördert umfassend die Umstellung der heimischen Energieversorgung in Richtung regenerativer Energien. Dieses ist für unser Unternehmen prinzipiell sehr vorteilhaft, da insbesondere die Umstellung auf energieeffiziente Gebäudetechnik eine zentrale Säule dieser Strategie ist. Allerdings gab es in der Vergangenheit viele unterschiedliche Signale und Maßnahmenpakete der Regierung, wodurch bei den Immobilieneigentümern eine größere Unsicherheit entstanden ist, welches zu einem zeitlichen Schieben von Investitionen geführt hat. Wir sind allerdings der Auffassung, dass es sich hierbei nur um eine zeitliche Verschiebung handelt, da an einer energieeffizienten Umstellung der Gebäudetechnik kein Weg vorbeiführt.

Beschaffungsrisiken

Wesentliche Beschaffungsrisiken wie in den Jahren 2021 - 2023 sehen wir zum aktuellen Zeitpunkt für das Jahr 2024 nicht mehr.

Finanzielle Risiken

Die Liquidität des Unternehmens kann für die Jahre 2024 und 2025 als gesichert angesehen werden. Auch für die Folgejahre bestehen keine finanziellen Risiken für die Gesellschaft.

Kurssicherungsmaßnahmen wurden nicht vorgenommen, da Zahlungsströme in Fremdwährungen bislang für das Unternehmen keine Rolle spielen.

Personelle Risiken

Wie bei vielen Dienstleistungsunternehmen hängt der Erfolg von Sager & Deus stark davon ab, qualifiziertes Personal zu finden und an sich zu binden. Verliert das Unternehmen Personal in Schlüsselfunktionen, besteht die Gefahr, dass Planungsziele nicht erreicht werden können.

Sager & Deus ist es bislang gelungen, die wesentlichen Mitarbeiter in der Installation und im technischen und kaufmännischen Bereich im Unternehmen zu halten. Zudem hat die Gesellschaft angefangen, den Bereich des Personalmanagements zu verstärken, um die Betreuung der bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Anwerbung neuen Personals zu verbessern. Die personellen Risiken werden somit als moderat, aber vorhanden eingeschätzt.

4.3 Chancenbericht

Die Gesellschaft sieht sich durch ihr umfassendes Knowhow und die langfristigen Kunden- und Lieferantenbeziehungen marktseitig sehr gut aufgestellt, um sich mittel- bis langfristig als Dienstleister im Bereich der Gebäudetechnik weiter zu behaupten und noch weitere Geschäftsfelder zu erschließen.

Aufgrund des bestehenden Klimawandels und der stark schwankenden Energiepreise gibt es eine eindeutige gesellschaftliche und politische Tendenz, alternative (regenerative) Energieformen in allen Teilen der Gesellschaft einzusetzen. Dieses betrifft insbesondere auch den Wärmesektor. Wir sind der Auffassung, dass ohne eine Reduktion des CO 2 - Ausstosses des Immobiliensektors die notwendigen Klimaschutzziele nicht zu erreichen sind.

Wir gehen daher davon aus und sehen dieses bereits anhand der bestehenden Kundenanfragen der letzten Monate, dass eine Umstellung von Wärmetechniken stattfinden wird und muss. So werden Gas- und Ölheizungsanlagen zunehmend von regenerativen Techniken (Wärmepumpen, Solar- und Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern etc.) ersetzt. Gerade in diesen Feldern ist die Firma Sager & Deus im Hamburger Raum sehr gut aufgestellt, sodass wir von einer mehrjährigen Umstellungsphase ausgehen. Dieses wird zu einer weiteren, nachhaltigen Auslastung unseres Unternehmens führen.

 

Hamburg, 13. November 2024

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Sager & Deus GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Sager & Deus GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Sager & Deus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, den 13. November 2024

Dr. Dröge, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 21. November 2024.

Das Ergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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