Adler Pelzer Holding GmbH

Kabeler Straße 4, 58099 Hagen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hagen HRB 11137
Vorher
HP Pelzer Holding GmbH
Eingetragen
30.1.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
die Herstellung von Zubehörteilen für die Automobilindustrie, insbesondere von schalldämmenden Isolierungen, sowie der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmungen mit gleichen oder ähnlichen Tätigkeiten sowie der Erwerb, Verkauf und das Halten von Darlehensforderungen, Wertpapieren und anderen Finanzwerten. Genehmigungspflichtige Tätigkeiten nach dem Kreditwesen-Gesetz sind ausdrücklich ausgenommen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Hummel
seit 4.4.2022
Prokura
Markus Pauling
seit 17.6.2021
Prokura
Jérome Olivar
seit 17.6.2021
Prokura
Wayne Robinson
seit 23.1.2019
Prokura
Vito Frallonardo
seit 17.12.2018
Prokura
Falk Thomas
seit 17.12.2018
Prokura
Pietro Lardini
seit 17.12.2018
Geschäftsführer
Alberto Buniato
seit 17.12.2018
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Adlergroup SpaITA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Adlergroup Spa
Italy
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Adler Pelzer Holding GmbH

Hagen

Befreiender Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bericht des unabhängigen Abschlussprüfers gemäß Artikel 14 der Gesetzesverordnung Nr. 39 vom 27. Januar 2010

An die Gesellschafter der G.A.I.A. Holding S.r.l.

Bericht über die Prüfung des Konzernabschlusses

Stellungnahme

Wir haben den Konzernabschluss des Konzerns G.A.I.A. Holding (der Konzern) geprüft, der aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung, der Kapitalflussrechnung für das an diesem Datum abgelaufene Geschäftsjahr und dem Anhang, der wesentliche Angaben zu den angewandten Rechnungslegungsgrundsätzen enthält enthält.

Nach unserer Einschätzung vermittelt der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2023 sowie der Ertragslage und der Kapitalflüsse für das zu diesem Zeitpunkt endende Geschäftsjahr in Übereinstimmung mit den von der Europäischen Union verabschiedeten International Financial Reporting Standards.

Der Stellungnahme zugrunde liegende Elemente

Wir haben die Prüfung gemäß den Internationalen Prüfungsstandards (International Standards on Auditing/ISA Italien) durchgeführt. Unsere Verantwortlichkeiten gemäß diesen Grundsätzen sind im Abschnitt über die Verantwortlichkeiten der Prüfungsgesellschaft für die Prüfung des Konzernabschlusses in diesem Bericht näher erläutert. Wir sind unabhängig von der G.A.I.A. Holding S.r.l. in Übereinstimmung mit den in der italienischen Rechtsordnung für die Prüfung von Jahresabschlüssen geltenden Ethik- und Unabhängigkeitsregeln und -grundsätzen. Wir sind der Auffassung, ausreichende und geeignete Prüfungsnachweise erlangt zu haben, auf die wir unsere Einschätzung stützen können.

Verantwortung der Geschäftsführer und des Aufsichtsrates für den Konzernabschluss

Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, vermittelt, sowie im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften für den Teil des internen Kontrollsystems, den sie als notwendig erachten, um die Aufstellung des Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen unzutreffenden Angaben ist, unabhängig davon, ob diese aus betrügerischen Handlungen oder unbeabsichtigten Ereignissen resultieren.

Der Vorstand ist verantwortlich für die Bewertung der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Geschäftstätigkeit und, bei der Erstellung des Konzernabschlusses, für die Angemessenheit der Annahme der Unternehmensfortführung und die entsprechende Offenlegung. Der Vorstand nimmt bei der Erstellung des Konzernabschlusses die Annahme der Unternehmensfortführung an, sofern er nicht zu der Einschätzung gelangt ist, dass die Bedingungen für die Liquidation der Muttergesellschaft G.A.I.A. Holding S.r.l. oder die Einstellung der Geschäftstätigkeit vorliegen oder sie haben keine realistischen Alternativen zu diesen Entscheidungen.

Der Aufsichtsrat ist für die Überwachung des Prozesses der Erstellung der Geschäftsberichte des Konzerns im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich.

Verantwortlichkeiten des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses

Wir haben die Aufgabe, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss insgesamt frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist, sei es aufgrund von Betrug oder unbeabsichtigtem Verhalten oder Ereignissen, und einen Prüfungsbericht mit unserem Bestätigungsvermerk abzugeben. Die hinreichende Sicherheit ist definiert als ein hohes Maß an Sicherheit, das jedoch nicht die Gewähr dafür bietet, dass eine gemäß den International Standards on Auditing (ISA Italia) durchgeführte Prüfung in jedem Fall eine wesentliche falsche Darstellung aufdeckt, sofern eine solche vorliegt. Falsche Darstellungen können durch Betrug oder unbeabsichtigtes Verhalten oder Ereignisse entstehen und werden dann als wesentlich angesehen, wenn nach vernünftigem Ermessen erwartet werden kann, dass sie - einzeln oder insgesamt - die wirtschaftlichen Entscheidungen der Berichtsadressaten auf Grundlage des Konzernabschlusses beeinflussen.

Wir haben unsere Prüfung gemäß den International Standards on Auditing (ISA Italia) durchgeführt, wobei wir während der gesamten Prüfung eine professionelle Vorgehensweise und kritische Grundhaltung an den Tag gelegt haben. Des Weiteren haben wir Folgendes durchgeführt:

Wir haben die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss identifiziert und beurteilt, unabhängig davon, ob diese auf betrügerische Handlungen oder bekannte unbeabsichtigte Handlungen oder Ereignisse zurückzuführen sind; wir haben Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken festgelegt und durchgeführt; und wir haben ausreichende geeignete Prüfungsnachweise erhalten, auf die wir unseren Bestätigungsvermerk stützen können. Das Risiko, einen wesentlichen Fehler aufgrund von Betrug nicht festzustellen, ist dabei höher als das Risiko, einen wesentlichen Fehler aufgrund von unbeabsichtigtem Verhalten oder unbeabsichtigten Ereignissen nicht festzustellen, da Betrug mit Absprachen, Fälschungen, vorsätzlichen Auslassungen, irreführenden Darstellungen oder dem Aushebeln interner Kontrollen einhergehen kann.

Wir haben uns ein Bild des internen Kontrollsystems gemacht, das für die Prüfung relevant ist, um Prüfungshandlungen festzulegen, die unter den gegebenen Umständen geeignet sind, jedoch nicht, um die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems des Konzerns zu beurteilen.

Wir haben die Eignung der angewandten Rechnungslegungsgrundsätze sowie die Angemessenheit der von den Verwaltern vorgenommenen buchhalterischen Schätzungen und der damit verbundenen Offenlegungen, geprüft.

Wir sind zu der Schlussfolgerung über die Angemessenheit der Annahme der Unternehmensfortführung durch die Geschäftsführer gekommen und haben auf Grundlage der erlangten Nachweise festgestellt, ob eine wesentliche Ungewissheit über Ereignisse oder Umstände besteht, die zu erheblichen Zweifeln an der Fähigkeit des Konzerns zur Unternehmensfortführung führen können. Im Falle einer wesentlichen Unsicherheit sind wir verpflichtet, in unserem Prüfungsbericht über die entsprechenden Angaben im Jahresabschluss darauf hinzuweisen oder, wenn diese Angaben unzureichend sind, dies bei der Erstellung unseres Bestätigungsvermerks zu berücksichtigen. Unsere Schlussfolgerungen beruhen auf den bis zum Datum dieses Berichts gewonnenen Erkenntnissen. Allerdings können Ereignisse oder Umstände nach dem Bilanzstichtag dazu führen, dass der Fortbestand des Konzerns nicht mehr gewährleistet ist.

Wir haben die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses als Ganzes, einschließlich der Erläuterungen, geprüft und festgestellt, ob der Konzernabschluss die entsprechenden Geschäftsvorgänge und Ereignisse in einer Weise wiedergibt, die den tatsächlichen Verhältnissen entspricht.

Wir haben ausreichende und angemessene Nachweise über die Finanzinformationen der Unternehmen oder der verschiedenen Wirtschaftstätigkeiten innerhalb des Konzerns erhalten, um ein Urteil über den Konzernabschluss abzugeben. Wir sind für die Leitung, Überwachung und Durchführung des Prüfungsauftrags des Konzerns verantwortlich. Für den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlusses sind wir allein verantwortlich.

Wir haben den gemäß den International Standards on Auditing (ISA Italia) auf geeigneter Weise benannten Verantwortlichen für Governance-Tätigkeiten, unter anderem den vorgesehenen Umfang und die zeitliche Planung der Abschlussprüfung sowie die wesentlichen Ergebnisse, einschließlich der während der Abschlussprüfung festgestellten wesentlichen Mängel im internen Kontrollsystem, mitgeteilt.

Bericht über weitere Rechts- und Regulierungsvorschriften

Stellungnahme gemäß Art. 14, Abs. 2, Buchst. e) der Gesetzesverordnung Nr. 39 vom 27. Januar 2010

Die Geschäftsführer der G.A.I.A. Holding S.r.l. sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts der G.A.I.A. Holding zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Übereinstimmung mit dem Konzernabschluss und der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen.

Wir haben die im Auditing Standard (SA Italien) Nr. 720B vorgesehenen Verfahren durchgeführt, um ein Urteil über die Übereinstimmung des Geschäftsberichts mit dem Konzernabschluss der G.A.I.A. Holding zum 31. Dezember 2023 und über dessen Übereinstimmung mit dem Gesetz abzugeben sowie eine Erklärung über eventuelle wesentliche falsche Darstellungen abzugeben.

Nach unserer Beurteilung steht der Lagebericht im Einklang mit dem Konzernabschluss der G.A.I.A. Holding Gruppe zum 31. Dezember 2023 und ist nach den gesetzlichen Vorschriften aufgestellt worden.

Hinsichtlich der in Artikel 14 Absatz 2 Buchstabe e) der Gesetzesverordnung Nr. 39 vom 27. Januar 2010 genannten Erklärung, die auf Grundlage der bei der Prüfung erworbenen Kenntnisse und des Verständnisses der Gesellschaft und ihres Umfelds abgegeben wurde, haben wir nichts zu berichten.

 

Neapel, den 17. Juli 2024

EY S.p.A.

Eugenio Amodio, Abschlussprüfer

Handelsreg. Nr. 11495580968
Rea. 2607342

Grundkapital Euro 1.838.260,00 vollst. einbez.

INHALT

KONZERNABSCHLUSS ZUM 31. DEZEMBER 2023

KONSOLIDIERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

KONSOLIDIERTE BILANZ

KONSOLIDIERTER FINANZBERICHT

ÜBERSICHT ÜBER DIE VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERTEN EIGENKAPITALS

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

1 Allgemeine Informationen

2 Grundsätze für die Erstellung

3 Finanzrisikomanagement

4 Schätzungen und Annahmen

5 Analyse des Sektors

6 Erträge

7 Sonstige Erträge

8 Materialaufwand

9 Kosten für Leistungen

10 Personalkosten

11 Abschreibungen und Wertberichtigungen

12 Sonstige betriebliche Aufwendungen

13 Finanzielle Erträge und Aufwendungen und Netto-Wechselkurseffekt

14 Steuern

15 Immobilien, Anlagen und Maschinen

16 Vermögenswerte für Nutzungsrechte

17 Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte

18 Vorräte

19 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

20 Sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte

21 Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte

22 Liquide Mittel

23 Eigenkapital

24 Kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten

25 Leistungen an Arbeitnehmer

26 Kurz- und langfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen

27 Langfristige und kurzfristige vertragliche Verbindlichkeiten

28 Sonstige kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

29 Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten

30 Sonstige Angaben

31 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Anhang 1 - Verzeichnis der im Konzernabschluss konsolidiertem Unternehmen

KONSOLIDIERTE GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Konzern G.A.I.A. HOLDING S.R.L. Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
Konzernabschluss (in TEUR) 2023 2022
Erlöse aus Verkäufen und Leistungen 6 2.308.800 2.137.444
Sonstige Erträge und Badwill 7 und 5 39.989 45.958
Gesamtumsatz und -ertrag 2.348.789 2.183.401
Materialaufwand 8 (1.185.325) (1.145.795)
Kosten für Leistungen 9 (235.546) (210.912)
Personalkosten 10 (499.498) (467.813)
Abschreibungen, Wertberichtigungen 11 (112.474) (129.109)
Wertberichtigungen auf Forderungen, die im Umlaufvermögen und in den liquiden Mitteln enthalten sind 19 (2.119) (5.637)
Sonstige betriebliche Aufwendungen 12 (238.034) (193.460)
Betriebsergebnis 75.794 30.675
Finanzerträge 13 5.271 5.130
Finanzkosten und Wechselkursdifferenzen 13 (40.854) (7.305)
Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen - 367
Ergebnis vor Steuern 40.211 28.867
Steuern 14 (7.084) (13.438)
Betriebsergebnis 33.127 15.429
Betriebsergebnis des Konzerns 2.311 (2.791)
Betriebsergebnis Minderheitsbeteiligungen 30.816 18.221

GESAMTERFOLGSRECHNUNG

Konzern G.A.I.A. HOLDING S.R.L. Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
Konzernabschluss (in TEUR) 2023 2022
Betriebsergebnis 33.127 15.429
Bestandteile, die in den Folgeperioden nicht erfolgswirksam umklassifiziert werden können:
Versicherungstechnische Gewinne/(Verluste) aus Leistungen an Arbeitnehmer - brutto (994) 2.365
Steuereffekt von nicht umklassifizierbaren Bestandteilen in Folgeperioden im Periodenergebnis - -
Gesamte Bestandteile, die in den Folgeperioden nicht erfolgswirksam umklassifizierbar sind, nach Steuereffekt (994) 2.365
Bestandteile, die in den Folgeperioden erfolgswirksam umklassifiziert werden können:
Erträge/(Aufwendungen) aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert von Derivaten, die als Cashflow-Hedge bestimmt sind - brutto - -
Anteil der sonstigen Bestandteile des Gesamtergebnisses für das Jahr von Beteiligungsgesellschaften, die nach der Eigenkapitalmethode bewertet werden - brutto - -
Steuereffekt von umklassifizierbaren Bestandteilen in Folgeperioden im Periodenergebnis - -
Wechselkursdifferenzen (45.109) (30.193)
Gesamtkomponenten, die in den Folgeperioden erfolgswirksam umklassifizierbar sind, nach Steuereffekt (45.109) (30.193)
Gesamte Bestandteile des Gesamtergebnisses für das Geschäftsjahr nach Steuereffekt (46.103) (27.828)
Summe Gesamtergebnis für das Geschäftsjahr (12.976) (12.399)
Betriebsergebnis des Konzerns (22.088) (13.352)
Betriebsergebnis Minderheitsbeteiligungen 9.112 953

KONSOLIDIERTE BILANZ

Konzern G.A.I.A. HOLDING S.R.L. Anhang Zum 31. Dezember Zum 31. Dezember
Konzernabschluss (in TEUR) 2023 2022
Immobilien, Anlagen und Maschinen 15 510.907 515.932
Vermögenswerte für Nutzungsrechte 16 148.364 134.097
Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte 17 177.353 185.128
Nach der Eigenkapitalmethode bewertete Beteiligungen 1.169 1.511
Langfristige vertragliche Vermögenswerte - -
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 20 8.751 9.904
Latente Steuerforderungen 14 76.057 39.885
Sonstige langfristige Vermögenswerte 21 5.234 2.856
Summe langfristige Vermögenswerte 927.836 889.313
Vorräte 18 246.170 232.728
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19 353.757 320.844
Kurzfristige vertragliche Vermögenswerte 881 1.090
Steuerforderungen 6.077 8.333
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 20 2.496 2.511
Sonstiges Umlaufvermögen 21 116.070 106.095
Liquide Mittel 22 235.184 231.800
Summe Umlaufvermögen 960.636 903.400
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 27.709 -
Summe der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte 27.709 n
Summe Aktiva 1.916.180 1.792.713
Grundkapital 23 1.838 1.838
Rücklagen 5.936 70.046
Nicht ausgeschüttete Gewinne 14.281 (17.130)
Eigenkapital des Konzerns gesamt 22.056 54.754
Eigenkapital Dritter 65.191 110.916
Konsolidiertes Eigenkapital 87.247 165.670
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 24 603.580 579.316
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 28 34.011 25.715
Langfristige vertragliche Verbindlichkeiten 27 27.030 28.345
Latente Steuerverbindlichkeiten 14 91.846 73.263
Leistungen an Arbeitnehmer 25 33.534 34.147
Langfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen 26 4.264 6.554
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 29 10.487 4.412
Summe langfristige Verbindlichkeiten 804.752 751.753
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 24 203.495 172.497
Sonstige kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 28 11.891 10.015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 514.980 478.368
Kurzfristige vertragliche Verbindlichkeiten 27 72.169 52.330
Laufende Steuerverbindlichkeiten 26.897 27.706
Kurzfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen 26 27.913 18.805
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 29 145.020 115.569
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 1.002.365 875.290
Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten 21.817 -
Summe der zur Veräußerung gehaltenen Verbindlichkeiten 21.817 -
Summe Verbindlichkeiten 1.828.934 1.620.043
Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten 1.916.180 1.792.713

KONSOLIDIERTER FINANZBERICHT

(in TEUR) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022
Cashflows (verwendet) / generiert aus laufender Geschäftstätigkeit
Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr vor Steuern 40.211 28.867
Abschreibungen, Wertberichtigungen 114.592 123.472
Badwill für Akquisitionen - -
Einstellung in/(Auflösung von) Rückstellungen 19.540 6.706
Netto-Finanzergebnis 90.323 36.176
Wechselkurseffekte (54.740) (41.926)
Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen - (367)
Sonstige nichtmonetäre Kosten/(Erlöse) (974) (8.786)
Einnahmen aus dem Verkauf von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten 5.805 -
Cashflow aus Geschäftstätigkeiten vor Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens 214.757 144.143
Bestandsveränderungen (27.171) (35.287)
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (46.882) (18.631)
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80.039 76.533
Veränderung der vertraglichen Verbindlichkeiten 19.313 32.083
Veränderung der sonstigen betrieblichen Aktiva und Passiva (32.202) (7.853)
An Arbeitnehmer gezahlte Leistungen (30) (5.621)
Cashflow aus Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens (6.933) 41.225
Entrichtete Ertragssteuern (26.426) (27.838)
Summe Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit 181.398 157.529
Cashflows (verwendet) / generiert aus Investitionstätigkeit
Investitionen in Immobilien, Anlagen und Maschinen (65.079) (42.054)
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (18.106) (14.912)
Einnahmen aus dem Verkauf von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten 9.636 (735)
Investitionen in Tochtergesellschaften nach Abzug der erworbenen Liquiden Mittel (Geschäftswert) (1.680) -
Veränderung der finanziellen Vermögenswerte 167 (6.990)
Finanzerträge 5.811 5.623
Investitionen in verbundene Unternehmen (50) (367)
Cashflow für Investitionstätigkeiten (69.301) (59.435)
Cashflow (verwendet) / generiert durch Finanzierungsaktivitäten
Rückzahlung von Anleihen (Senior Secured Notes) (65.860) -
Nettoveränderung der Bankdarlehen 43.785 4.251
Nettoveränderung bei Finanzierungsleasing und sonstigen Darlehen 73.386 (54.665)
Veränderung der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (57.864) -
Gezahlte Finanzkosten (75.490) (37.379)
Erträge aus der Ausgabe von Aktien und anderen Eigenkapitalinstrumenten 14 2.363
An Minderheitsaktionäre gezahlte Dividenden (15.121) (27.799)
Insgesamt erzeugter/(verwendeter) Cashflow bei Finanzierungsaktivitäten (97.150) (113.229)
Veränderungen beim Barvermögen 14.949 (15.134)
Wechselkurseffekte auf Barvermögen (11.565) 34.210
Barvermögen zu Beginn des Geschäftsjahres 231.800 212.723
Barvermögen am Ende des Geschäftsjahres 235.184 231.800

ÜBERSICHT ÜBER DIE VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERTEN EIGENKAPITALS

Beschreibung Grundkapital Rücklagen Nicht ausgeschüttete Gewinne
(in TEUR)
Jahresabschluss zum 31.12.2022 1.838 55.707 (2.791)
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis (2.791) 2.791
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) 2.311
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle (357)
Wechselkursdifferenzen (18.208)
Dividenden
Sonstige Änderungen (15.362)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung OCI (1.082)
Jahresabschluss zum 31.12.2023 1.838 17.907 2.311
Beschreibung Eigenkapital des Konzerns gesamt Eigenkapital Dritter Konsolidiertes Eigenkapital
(in TEUR)
Jahresabschluss zum 31.12.2022 54.754 110.916 165.670
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis - - -
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) 2.311 30.816 33.127
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle (357) (637) (994)
Wechselkursdifferenzen (18.208) (26.901) (45.109)
Dividenden - (24.251) (24.251)
Sonstige Änderungen (15.362) (25.215) (40.577)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung OCI (1.082) 463 (619)
Jahresabschluss zum 31.12.2023 22.056 65.191 87.247
Beschreibung Grundkapital Rücklagen Nicht ausgeschüttete Gewinne
(in TEUR)
Jahresabschluss zum 31.12.2021 1.838 56.671 10.870
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis - 10.870 (10.870)
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) - - (2.791)
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle - 827 -
Wechselkursdifferenzen - (13.122) -
Dividenden - - -
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung OCI - 461 -
Jahresabschluss zum 31.12.2022 1.838 55.707 (2.791)
Beschreibung Eigenkapital des Konzerns gesamt Eigenkapital Dritter Konsolidiertes Eigenkapital
(in TEUR)
Jahresabschluss zum 31.12.2021 69.379 137.787 207.166
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis - -
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) (2.791) 18.221 15.430
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle 827 1.539 2.366
Wechselkursdifferenzen (13.122) (17.071) (30.193)
Dividenden - (27.799) (27.799)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung OCI 461 (1.761) (1.300)
Jahresabschluss zum 31.12.2022 54.754 110.916 165.670

Der beigefügte Anhang ist ein integraler Bestandteil des Konzernabschlusses.

ANHANG ZUM KONZERNABSCHLUSS

1 Allgemeine Informationen

1.1 Vorbemerkungen

G.A.I.A. Holding Srl (die "Gesellschaft oder GAIA" und zusammen mit ihren Tochtergesellschaften der "Konzern") ist ausschließlich im Bereich des Beteiligungsgeschäfts tätig. Zum 31. Dezember 2023 hielt die Gesellschaft 65% des gesamten Aktienkapitals der Adler Plastic S.p.A., die wiederum 71,93% des gesamten Aktienkapitals der AdlerGroup S.p.A. hielt, welche wiederum 100% der Subholding Adler Pelzer Holding GmbH hielt (nachfolgend auch als "Adler Pelzer", "Konzern" oder "APG" bezeichnet). Die Adler Pelzer Holding GmbH ist eine Gesellschaft deutschen Rechts mit Hauptsitz in Hagen, Deutschland, die einen Konzern kontrolliert, der im Automobilsektor tätig ist und über Produktions- und F&E-Einrichtungen in 23 Ländern sowie Kunden in 45 Ländern in Europa, Asien, Amerika und Afrika verfügt. Die globale Präsenz von APG ermöglicht es dem Konzern, der bevorzugte Lieferant für Akustiklösungen und Außenteile für alle großen internationalen Pkw- und Lkw-Hersteller ("OEMs") zu sein. Die Produktionsstätten von APG befinden sich in der Nähe der jeweiligen Werksstandorte der Kunden, was alle Aspekte der Zusammenarbeit einfacher, effizienter und nachhaltiger macht. APG hat weltweit mehr als 13.200 feste Mitarbeiter.

Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH sind weltweit führend in der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von akustischen und thermischen Komponenten und Systemen für die Automobilindustrie. Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Teilen und Komponenten zielen darauf ab, die akustische Leistung zu optimieren, Vibrationen zu reduzieren und die thermische Effizienz der Fahrzeuge unserer Kunden zu erhöhen. Die Aktivitäten sind vertikal integriert; die Haupttätigkeiten werden intern durchgeführt, von der Beschaffung von Rohstoffen und Produktionswerkzeugen bis zur Erstellung des Endprodukts. Die von der Gesellschaft hergestellten und vertriebenen Produkte werden in der Regel in vier Familien eingeteilt, die der Position an dem Fahrzeug entsprechen, an dem das Produkt montiert ist: Motorraum, Fahrgastraum, Gepäckraum und Außenteile. Der Konzern stellt eine Vielzahl von Basisprodukten her, darunter Schwerschichten, Filz, Teppiche und Schaumstoff, die in einer Vielzahl von Anwendungen in allen unseren Produktfamilien eingesetzt werden. Der Konzern verfügt über Produktionsstätten und Forschungs- und Entwicklungszentren in 23 Ländern und vertreibt Produkte an Kunden in 45 Ländern in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Durch seine globale Präsenz konnte sich der Adler-Konzern als führender Anbieter von Akustiklösungen für alle bedeutenden Automobilkunden (nachfolgend OEM) etablieren.

Eine Liste der Unternehmen befindet sich am Ende dieses Anhangs (Anlage 1).

1.2 Umfeld

GAIA ist eine Holdinggesellschaft, die sich zu 61,58% im Besitz von Cav. Paolo Scudieri und zu 38,42% im Besitz der Hayashi Telempu Corporation, einem nach japanischem Recht gegründeten Unternehmen, befindet.

Der vorliegende Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2023 beendete Geschäftsjahr enthält Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2022.

Es sei darauf hingewiesen, dass GAIA als Holdinggesellschaft keine andere Tätigkeit ausübt als die Verwaltung der Mehrheitsbeteiligung an Adler Plastic S.p.A. In Anbetracht seiner Größe ist er daher gesetzlich berechtigt, seinen Einzelabschluss in verkürzter Form zu erstellen. Artikel 2(f) der EG-Verordnung 1606/2002, die durch das Gesetzesdekret 38/2005 in italienisches Recht umgesetzt wurde, verbietet Unternehmen, die aufgrund ihrer Größe verkürzte Abschlüsse verwenden dürfen, ausdrücklich die Übernahme der IAS/IFRS. Dennoch sind sich Lehre und Rechtsprechung einig, dass dieses Verbot bei großen Konzernen, wie in unserem Fall, nicht absolut ist, sofern die Geschäftsberichte in ordentlicher Form und nicht in verkürzter Form erstellt werden, um den Grundsätzen der wahrheitsgetreuen Darstellung zu entsprechen.

Der Konzernabschluss wurde daher gemäß den International Financial Reporting Standards, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind ("EU-IFRS"), die auch die International Accounting Standards ("IAS") beinhalten, sowie sämtlichen Auslegungsvorschriften des International Financial Reporting Interpretations Committee ("IFRIC" und "SIC") erstellt.

Dieser Konzernabschluss wurde vom Verwaltungsrat der Gesellschaft am 11. Juni 2024 genehmigt.

Der Konzernabschluss wird auf Grundlage der Anschaffungskosten, wie erforderlich angepasst an die Bewertung bestimmter Finanzinstrumente, sowie auf der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt.

1.3 Wichtige Ereignisse während des Geschäftsjahres

Zu den Ereignissen des Geschäftsjahres ist anzumerken, dass Europa seit Februar 2022 Zeuge einer militärischen Auseinandersetzung zwischen der Ukraine und der Russischen Föderation ist, während die Welt seit Oktober 2023 Zeuge der Krise im Nahen Osten ist, an der Israel und die palästinensische Gruppe Hamas in den Gebieten des Gazastreifens beteiligt sind. Es liegt auf der Hand, dass diese Situationen zu erheblichen wirtschaftlichen Spannungen in der ganzen Welt geführt haben, Spannungen, die eine erhebliche wirtschaftliche Instabilität verursacht haben und weiterhin verursachen, die sich indirekt auf die europäischen Volkswirtschaften und natürlich auch auf die italienische Wirtschaft auswirkt, indem sie einen anhaltenden Inflationsdruck sowie eine Instabilität der Ölpreise, der Frachtraten im Seeverkehr und folglich der Rohstoffe verursacht.

Wie bereits im Anhang zum Jahresabschluss des letzten Jahres hervorgehoben, haben die Gesellschaft und der Konzern die Auswirkungen der durch diese Ereignisse verursachten Spannungen, der Instabilität der Rohstoff- und Energiekosten und des Anstiegs der Inflation bewertet und alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um diese Probleme anzugehen.

Die Gesellschaft und der Konzern haben auch alle weiteren Auswirkungen der durch die Konflikte hervorgerufenen Spannungen bewertet, ohne dabei kritische Punkte zu finden, die Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Geschäftstätigkeit aufwerfen könnten.

Da der Konzern nach wie vor in Russland tätig ist, hat das Management eine Überprüfung der Annahmen des letzten Jahres vorgenommen. Obwohl sich die Volumina nach dem Ausstieg paneuropäischer Kunden im Jahr 2022 stabilisiert haben, wurde festgestellt, dass 1) derzeit keine Absicht besteht, aus dem Markt auszusteigen; 2) auf der Grundlage der Schätzungen des Managements zu den künftigen Cashflows keine Wertminderung erfasst werden sollte; die Bewertung berücksichtigt die erwarteten Cashflows aus Verkäufen an lokale Kunden, die noch im Geschäft sind, und die erwarteten Erlöse aus dem Verkauf von Vermögenswerten.

Relevante Informationen über die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften:

Es sei darauf hingewiesen, dass die Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH am 19. Mai 2023 erfolgreich die Emission einer neuen Anleihe in Höhe von 400 Mio. EUR abgeschlossen hat, die die vorherige Anleihe in Höhe von 425 Mio. EUR ersetzt und folgende Merkmale aufweist: Das Fälligkeitsdatum ist für den 01. April 2027 vorgesehen und damit drei Jahre länger als das vorherige Fälligkeitsdatum, das auf 2024 festgesetzt war; der Preis (fester Zinssatz) wurde auf 9,5% anstelle von 4,125% festgesetzt; die Anleihen unterliegen den Gesetzen des Bundesstaates New York, unbeschadet der Anwendung anderer Gesetze, die zu den verschiedenen Rechtshoheitsgebieten gehören, in denen sich die Vermögenswerte befinden, die die Sicherheiten für die Anleihe darstellen werden.

Was die Garantien anbelangt, so sehen diese wie bei der vorherigen Emission die Verpfändung der Aktien, die das gesamte Stammkapital der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH repräsentieren, durch die AdlerGroup S.p.A. vor. Für weitere Informationen lesen Sie bitte das Offering Memorandum, das auf der Website der Tochtergesellschaft (www.Adlerpelzer.com) verfügbar ist.

Am 17. Mai 2023 gewährte die indirekte Muttergesellschaft Adlergroup der APG ein Darlehen in Höhe von 120 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2028 und einem festen jährlichen Zinssatz von 6%, um der Tochtergesellschaft mehr finanzielle Mittel für Investitionen und/oder den Abbau von Bankschulden zur Verfügung zu stellen.

Die AdlerGroup selbst hat, um die notwendigen Mittel für die Auszahlung des der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH gewährten Darlehens zu beschaffen, die folgenden Transaktionen durchgeführt:

• Von der AdlerGroup S.p.A. begebene Anleihe:

 

Am 03. April 2023 emittierte sie eine Wandelanleihe, die von den Aktionären, die zum Teil mit GAIA identisch sind, auf der Grundlage ihrer Anteile am Aktienkapital vollständig gezeichnet wurde, in Höhe von 60 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2028 und einem festen Zinssatz von 5% pro Jahr.

• Darlehen des Aktionärs Adler Plastic S.p.A. zugunsten der AdlerGroup S.p.A.:

 

Die direkte Tochtergesellschaft Adler Plastic S.p.A. gewährte ein Darlehen in Höhe von 60 Mio. EUR mit den folgenden Merkmalen: Euribor-Satz plus jährliche Marge. Festgelegte Marge: zu 4% p.a. für den Zeitraum vom 19. Mai 2023 bis zum 31. Juli 2023, zu 5,25% p.a. vom 1. August 2023 bis zum 31. Oktober 2023, zu 7,25% vom 01. November 2023 bis zum 30. April 2024.

Diese Transaktionen führten, vor allem aufgrund des Anstiegs der Zinssätze auf dem Finanzmarkt, zu einem deutlichen Anstieg der Finanzaufwendungen, der jedoch durch die positive Rentabilität des Konzerns ausgeglichen wurde.

UNTERNEHMENSFORTFÜHRUNG

In dem am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr verzeichnete der Konzern einen Jahresüberschuss von 33,1 Mio. EUR, wovon 3,1 Mio. EUR auf den Konzern und 30,0 Mio. EUR auf Dritte entfielen.

Das Betriebsergebnis beträgt 75,8 Mio. EUR für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 und 30,7 Mio. EUR für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2022.

Das Eigenkapital betrug insgesamt rund 94,2 Mio. EUR, wovon 23,9 Mio. EUR auf die Anteilseigner der Muttergesellschaft und 70,3 Mio. EUR auf die Minderheitsgesellschafter entfallen. Die Bruttofinanzschulden beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf rund 807,1 Mio. EUR, wovon 663,6 Mio. EUR auf langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten und 143,5 Mio. EUR auf kurzfristige Verbindlichkeiten entfallen, und sie stiegen um rund 55,3 Mio. EUR; in dem am 31. Dezember 2022 endenden Jahr betrugen sie 751,8 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beliefen sich auf rund 235,2 Mio. EUR, verglichen mit 231,8 Mio. EUR im Jahr 2022, was einem Anstieg von 3,4 Mio. EUR entspricht.

In diesem Zusammenhang genehmigten der alleinige Geschäftsführer und der Beirat der operativen Unterholding Adler Pelzer Holding am 15. März 2024 den Geschäftsplan 2024 - 2028 (der "Geschäftsplan"). Der Geschäftsplan wurde mit Hilfe von internationalen Analysen erstellt, die auch Annahmen berücksichtigen, die mit den Prognosen von OEMs und Wettbewerbern übereinstimmen. Der Geschäftsplan enthält Prognosen für das Jahr 2024, die auf monatlicher Basis erstellt wurden (das "Budget") und berücksichtigt unter anderem die folgenden Maßnahmen:

die Fortsetzung der bereits im Jahr 2022 begonnenen Maßnahmen zur Steigerung der Kosteneffizienz, zur Reduzierung von Kundenrabatten, Mieten, Managementboni, Reisekosten, Beratungskosten und anderen indirekten Kosten;

die teilweise Weitergabe der gestiegenen Preise für Rohstoffe, Energie und Strom an die Kunden.

Die Gesellschaft prüft verschiedene Optionen, um das erforderliche Liquiditätsniveau weiterhin zu gewährleisten.

Kürzung des Investitionsplans für Maschinen und Ausrüstung.

Auf der Grundlage des Budgets und insbesondere unter der Annahme, dass die oben genannten Maßnahmen umgesetzt werden, ist das Management des Konzerns der Ansicht, dass der Konzern über ausreichende Kapital- und Finanzressourcen verfügt, um seine gewöhnliche Geschäftstätigkeit fortzusetzen und seine Verpflichtungen für die nächsten zwölf Monate zu erfüllen sowie die finanziellen Verpflichtungen im Zusammenhang mit den im Mai 2023 ausgegebenen 2027 Anleihe einzuhalten.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde daher aus den oben genannten Gründen, die im Wesentlichen auf der Umsetzung i) des Budgets, ii) der Projektionen für 2024 und iii) der tatsächlichen Umsetzung der oben genannten Maßnahmen beruhen, auf der Grundlage der Unternehmensfortführung erstellt.

2 Grundsätze für die Erstellung

Dieser Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr, der aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamterfolgsrechnung, dem Finanzbericht, der Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals und dem dazugehörigen Anhang besteht, wurde gemäß den zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Abschlusses von der Europäischen Kommission verabschiedeten International Accounting Standards erstellt, nachfolgend "IAS/IFRS" genannt, die durch die einschlägigen Auslegungsbestimmungen (Standing Interpretations Committee - "SIC" und International Financing Reporting Interpretations Committee - ",IFRIC") des International Accounting Standard Board (IASB) ergänzt werden, sowie den Vorschriften in Umsetzung von Artikel 9 der Gesetzesverordnung Nr. 38 vom 28. Februar 2005. Bei der Erstellung dieses Abschlusses wurde generell das Anschaffungskostenprinzip angewandt, mit Ausnahme von derivativen Instrumenten und bestimmten finanziellen Vermögenswerten, für die der IFRS 9 eine Bewertung nach der Methode des beizulegenden Zeitwertes vorschreibt oder, beschränkt auf finanzielle Vermögenswerte, erlaubt. Die Angaben im Jahresabschluss erfolgen in Tausend Euro, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben. Dieser Konzernabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung auf Grundlage der aktuellen Ergebnisse und der von den Mitgliedern des Verwaltungsrats genehmigten künftigen Geschäftspläne erstellt und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr wieder. Er entspricht den Buchhaltungsunterlagen der Konzerngesellschaften, die die während des Geschäftsjahres durchgeführten Transaktionen vollumfänglich abbilden. Ferner wurde dieser Jahresabschluss unter Anwendung der Grundsätze, die in den Rechnungslegungsstandards vorgesehen sind, erstellt, insbesondere:

des Grundsatzes der Periodenabgrenzung: die Verbuchung der Auswirkungen von Ereignissen und Geschäftsvorfällen zum Zeitpunkt ihres Eintretens und nicht zum Zeitpunkt der damit verbundenen Einnahmen und Ausgaben;

des Grundsatzes der Relevanz: Bei der Verbuchung von Geschäftsfällen in der Buchhaltung wurde der Grundsatz der wirtschaftliche Substanz gegenüber der formalen eingehalten.

Die Bewertung der Aktiva und Passiva erfolgte, wo erforderlich, anhand von Schätzungen, die auf zuverlässigen Elementen, Erfahrungswerten und allen zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses verfügbaren Informationen beruhen.

In diesem Anhang werden die zur Erstellung des Konzernabschlusses angewandten grundlegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erläutert, soweit sie nicht bereits in den anderen Erläuterungen oben aufgeführt sind. Diese Grundsätze wurden konsequent auf alle dargelegten Geschäftsjahre angewandt, mit Ausnahme der Angaben in Anmerkung 2.2 - Neue Grundsätze, Änderungen und Auslegungen ab 2023 und sofern nicht anders angegeben.

2.1 Erstellungsgrundlage

Dieser Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Unternehmensfortführung erstellt, da der Vorstand das Fehlen von Finanz-, Management- oder anderen Indikatoren überprüft hat, die erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der Fähigkeit des Konzerns aufzeigen könnten, seinen Verpflichtungen in absehbarer Zukunft und insbesondere in den nächsten 12 Monaten nachzukommen. Insbesondere werden die Schätzungen und Prognosen des Konzerns unter Berücksichtigung der möglichen Entwicklung der im Lagebericht beschriebenen Risikofaktoren erstellt. Die durchgeführten Bewertungen bestätigen, dass der Konzern in der Lage ist, auf der Grundlage der Unternehmensfortführung zu operieren.

In Bezug auf die Form der Rechnungslegungsgrundsätze, die für diesen Konzernabschluss übernommen wurden, hat sich die Muttergesellschaft entschieden, die folgenden Arten von Rechnungslegungsplänen darzustellen.

Bilanz

Die Bilanz wird in gegenüberliegenden Abschnitten mit separater Angabe von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und Eigenkapital dargestellt. Die Aktiva und Passiva wiederum werden auf der Grundlage ihrer Klassifizierung als kurz- und langfristig ausgewiesen.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird in ihrer Klassifikation nach ihrer Natur dargestellt.

Gesamterfolgsrechnung

Die Gesamterfolgsrechnung wird in einem separaten Dokument dargestellt, wie von IAS 1 im Vergleich zur Gewinn- und Verlustrechnung erlaubt.

Finanzbericht

Der Finanzbericht wird nach der indirekten Methode dargestellt.

Übersicht über die Veränderungen des Eigenkapitals

Die Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals wurde in Übereinstimmung mit den Bestimmungen von IAS 1 erstellt.

2.2 Neue Standards, Änderungen und Auslegungen, die noch nicht in Kraft sind

Die folgenden IFRS-Rechnungslegungsstandards, Änderungen und Auslegungen wurden vom Konzern ab dem 1. Januar 2023 erstmals angewendet:

Vom Konzern angewandte neue Rechnungslegungsstandards, Änderungen und Auslegungen

Zum Zeitpunkt des Konzernabschlusses haben die zuständigen Gremien der Europäischen Union die folgenden Rechnungslegungsstandards und Änderungen verabschiedet, die vom Konzern zum ersten Mal angewendet wurden.

Der Konzern hat die folgenden neuen Standards und Änderungen mit Wirkung vom 1. Januar 2022 übernommen.

IFRS 17 Versicherungsverträge

IFRS 17 Versicherungsverträge ist ein neuer umfassender Rechnungslegungsstandard für Versicherungsverträge, der den Ansatz und die Bewertung, die Darstellung und den Ausweis regelt. IFRS 17 ersetzt IFRS 4 Versicherungsverträge.

IFRS 17 gilt für alle Arten von Versicherungsverträgen (Lebens-, Nichtlebens-, Direkt- und Rückversicherungsverträge), unabhängig von der Art des Unternehmens, das sie ausstellt, sowie für bestimmte Garantien und Finanzinstrumente mit ermessensabhängiger Überschussbeteiligung; einige Ausnahmen werden im Anwendungsbereich gelten. Das übergeordnete Ziel von IFRS 17 ist es, ein umfassendes Rechnungslegungsmodell für Versicherungsverträge zu schaffen, das für Versicherer nützlicher und einheitlicher ist und alle relevanten Rechnungslegungsaspekte abdeckt. IFRS 17 basiert auf einem allgemeinen Modell, das durch Folgendes ergänzt wird:

Einer speziellen Anpassung für Verträge mit direkter Beteiligung (der Ansatz der variablen Gebühr);

Ein vereinfachter Ansatz (der Ansatz der Prämienzuteilung) hauptsächlich für kurzfristige Verträge.

Der neue Standard hatte keine Auswirkungen auf den Abschluss der Gesellschaft.

Definition von Bilanzierungsschätzungen - Änderungen an IAS 8

Die Änderungen an IAS 8 stellen die Unterscheidung zwischen Änderungen von Schätzungen, Änderungen von Rechnungslegungsmethoden und Fehlerkorrekturen klar. Sie stellen auch klar, wie Unternehmen Bewertungstechniken und Inputs verwenden, um Rechnungslegungsschätzungen zu entwickeln.

Die Änderungen hatten keine Auswirkungen auf den Jahresabschluss der Gesellschaft.

Offenlegung von Rechnungslegungsgrundsätzen - Änderungen an IAS 1 und IFRS Practice Statement 2

Die Änderungen an IAS 1 und IFRS Practice Statement 2 'Materiality Judgements' bieten Leitlinien und Beispiele, um Unternehmen bei der Anwendung von Wesentlichkeitsbeurteilungen bei der Offenlegung von Rechnungslegungsgrundsätzen zu unterstützen. Die Änderungen zielen darauf ab, Unternehmen dabei zu helfen, nützlichere Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu machen, indem die Anforderung, "wesentliche" Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anzugeben, durch die Anforderung ersetzt wird, "relevante" Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anzugeben, und indem Leitlinien dazu hinzugefügt werden, wie Unternehmen das Konzept der Wesentlichkeit bei der Entscheidung über die Angabe von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anwenden.

Die Änderungen wirkten sich auf die Angaben zu den Rechnungslegungsgrundsätzen des Unternehmens aus, jedoch nicht auf die Bewertung, den Ansatz oder die Darstellung von Posten im Abschluss.

Latente Steuern auf Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus einer einzigen Transaktion - Änderungen an IAS 12

Die Änderungen an IAS 12 Ertragsteuern schränken den Anwendungsbereich der Ausnahmeregelung für den erstmaligen Ansatz ein, so dass sie nicht mehr für Transaktionen gilt, die zu gleichermaßen steuerpflichtigen und abzugsfähigen temporären Differenzen führen, wie z. B. Leasingverhältnisse und Verbindlichkeiten aus der Stilllegung von Anlagen. Die Änderungen wirkten sich auf die aktiven und passiven latenten Steuern in Höhe von 1.850 bzw. 1.908 TEUR aus.

Internationale Steuerreform - Abrechnungsmodell der zweiten Säule - Änderungen an IAS 12

Die Änderungen an IAS 12 wurden als Reaktion auf die BEPS-Säule 2-Regeln der OECD eingeführt und beinhalten:

Eine vorübergehende obligatorische Ausnahme für den Ausweis und die Offenlegung latenter Steuern, die sich aus der rechtlichen Umsetzung der Säule-2-Vorschriften ergibt; und

Offenlegungspflichten für betroffene Unternehmen, um den Nutzern von Jahresabschlüssen zu helfen, die Belastung eines Unternehmens durch Ertragsteuern der zweiten Säule, die sich aus solchen Gesetzen ergeben, besser zu verstehen, insbesondere vor dem Datum des Inkrafttretens. Die obligatorische vorübergehende Ausnahme - deren Inanspruchnahme angegeben werden muss - gilt ab sofort.

Der Konzern entwickelt derzeit ein Projekt, um die Auswirkungen auf den Konzernabschluss für das nächste Geschäftsjahr zu bewerten.

2.3 Kriterien und Methodik der Konsolidierung

Die Jahresabschlüsse der Betriebsgesellschaften des Konzerns, die der Konsolidierung unterliegen, wurden unter Bezugnahme auf das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr erstellt und, wo erforderlich, spezifisch und angemessen angepasst, um sie mit den Rechnungslegungsstandards des Konzerns in Einklang zu bringen. Die in den Konsolidierungskreis einbezogenen Unternehmen sind in Anhang 1 aufgeführt.

(i) Tochtergesellschaften

Der konsolidierte Jahresabschluss des Konzerns umfasst den Jahresabschluss der G.A.I.A. Holding Srl (Muttergesellschaft) und der Unternehmen, über die sie direkt oder indirekt die Kontrolle ausübt, ab dem Datum des Erwerbs bis zu dem Datum, an dem diese Kontrolle endet. Im vorliegenden Fall ist die Kontrolle an das kontinuierliche und gleichzeitige Vorliegen der folgenden Bedingungen geknüpft:

Verfügungsgewalt über das Beteiligungsunternehmen;

die Möglichkeit, eine Rendite aus dem Besitz der Beteiligung zu erzielen;

die Fähigkeit, eigene Macht über die Beteiligungsgesellschaft auszuüben, um die von ihr erzielte Leistung zu beeinflussen.

Das Bestehen potenzieller Stimmrechte, die zum Bilanzstichtag ausgeübt werden können, wird bei der Feststellung der Kontrolle berücksichtigt.

Tochtergesellschaften werden nach der Vollkonsolidierungsmethode konsolidiert. Die für die Vollkonsolidierung angenommenen Kriterien lauten wie folgt:

die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, Aufwendungen und Erträge vollkonsolidierter Unternehmen werden Posten für Posten übernommen, wobei den Minderheitsaktionären gegebenenfalls der Anteil des Eigenkapitals und des Nettoertrags für den betreffenden Zeitraum zuzurechnen ist. Diese Anteile werden im Eigenkapital und in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung separat ausgewiesen;

Gewinne und Verluste mit den damit verbundenen Steuereffekten aus Transaktionen zwischen vollkonsolidierten Unternehmen, die gegenüber Dritten noch nicht realisiert wurden, werden eliminiert. Nicht realisierte Verluste werden berücksichtigt, wenn die Transaktion einen Hinweis auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswertes liefert. Darüber hinaus werden gegenseitige Schulden- und Forderungsbeziehungen, Kosten und Einnahmen sowie finanzielle Erträge und Aufwendungen eliminiert;

Unternehmenszusammenschlüsse, durch die die Kontrolle über ein Unternehmen erworben wird, werden nach der Erwerbsmethode ("Acquisition Method") bilanziert. Die Anschaffungskosten werden durch den aktuellen Wert ("beizulegender Zeitwert") zum Zeitpunkt des Erwerbs der verkauften Vermögenswerte, übernommenen Verbindlichkeiten und ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente dargestellt. Die erworbenen Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der Übernahme verbucht. Die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem beizulegenden Zeitwert der erworbenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, falls positiv, wird in den immateriellen Vermögenswerten als Geschäftswert erfasst oder, falls negativ, nach Überprüfung der korrekten Bewertung der aktuellen Werte der erworbenen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten und der Anschaffungskosten direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung als Ertrag;

Für den Erwerb von Minderheitsbeteiligungen an Unternehmen, über die bereits die Kontrolle besteht, erfasst der Konzern im Eigenkapital jede Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem entsprechenden Teil des erworbenen Eigenkapitals;

Für den Erwerb von Minderheitsanteilen an Unternehmen, für die keine Kontrolle besteht, durch die aber die Kontrolle über das Unternehmen erlangt wird, geht der Konzern zur Bilanzierung nach der Erwerbsmethode ("Acquisition Method") über, bei der die Anschaffungskosten (übertragene Gegenleistung) dem beizulegenden Zeitwert der verkauften Vermögenswerte, eingegangenen oder übernommenen Verbindlichkeiten zum Erwerbszeitpunkt entsprechen. Wenn der Unternehmenszusammenschluss in mehreren Stufen erfolgt, werden zum Zeitpunkt des Kontrollerwerbs die zuvor gehaltenen Aktien zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet, und jede Differenz, ob positiv oder negativ, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen;

Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Beteiligungen, die zum Verlust der Kontrolle über konsolidierte Unternehmen führen, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe des Betrags erfasst, der der Differenz zwischen dem Verkaufspreis und dem entsprechenden Teil des verkauften konsolidierten Eigenkapitals entspricht;

Gewinne oder Verluste aus der Entkonsolidierung des Nettovermögens von Beteiligungen, die sich aus der Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert der Beteiligung und dem entsprechenden Anteil des Eigenkapitals ergeben, werden unter "Finanzerträge" bzw. "Finanzaufwendungen" verbucht.

(ii) Verbundene Unternehmen und Joint Ventures

Verbundene Unternehmen sind Unternehmen, auf die der Konzern einen wesentlichen Einfluss ausübt, der vermutlich besteht, wenn die Beteiligung zwischen 20% und 50% der Stimmrechte beträgt. Beteiligungen an verbundenen Unternehmen werden ab dem Zeitpunkt, an dem ein wesentlicher Einfluss erlangt wird, nach der Eigenkapitalmethode bewertet.

Joint Arrangements sind Partnerschaftsvereinbarungen, die auf der Grundlage der sich aus dem Vertrag ergebenden Rechte und Pflichten unterschieden werden. Je nach Klassifizierung der Transaktion wird daher zwischen Joint Ventures und Joint Operations unterschieden.

Joint Ventures sind Unternehmen, die sich durch das Vorhandensein einer gemeinsam kontrollierten Vereinbarung auszeichnen, bei der die Teilnehmer Anspruch auf einen Anteil am Nettovermögen oder am wirtschaftlichen Ergebnis der Vereinbarung haben. Joint Ventures werden nach der Eigenkapitalmethode bewertet.

Joint Operations sind Vereinbarungen, bei denen die Parteien die gemeinsame Kontrolle über die Vereinbarung haben und Rechte über die sich aus der Vereinbarung ergebenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten besitzen. Joint Operations werden auf der Grundlage von Vermögenswerten, Verbindlichkeiten, Erträgen und Kosten gemäß den Rechten und Pflichten aus dem Vertrag konsolidiert.

(iii) Eigenkapitalmethode

Beteiligungen werden zunächst zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und anschließend angepasst, um den Anteil des Konzerns an den Gewinnen oder Verlusten des Beteiligungsunternehmens nach dem Erwerb in der Gewinn- und Verlustrechnung und den Anteil des Konzerns an den sonstigen Bestandteilen der Gesamtgewinn- und Verlustrechnung des Beteiligungsunternehmens in der Gesamterfolgsrechnung zu erfassen. Erhaltene oder zu erhaltende Dividenden von verbundenen Unternehmen und Joint Ventures werden als Minderung des Buchwerts der Beteiligung ausgewiesen.

Der Buchwert dieser Beteiligungen wird an das Eigenkapital angeglichen, das gegebenenfalls angepasst wird, um die Anwendung von IFRS widerzuspiegeln, und umfasst die Erfassung der höheren Werte, die Vermögenswerten und Verbindlichkeiten und dem zum Zeitpunkt des Erwerbs identifizierten Geschäftswert zugeordnet sind;

Gewinne oder Verluste des Konzerns werden ab dem Zeitpunkt des Beginns des maßgeblichen Einflusses und bis zum Zeitpunkt des Endes des maßgeblichen Einflusses bilanziert. Weist das nach der angegebenen Methode bewertete Unternehmen infolge von Verlusten ein negatives Eigenkapital aus, wird der Buchwert der Investition annulliert und ein Überschuss des Konzerns, bei dem sich der Konzern verpflichtet hat, rechtliche oder implizite Verpflichtungen des Beteiligungsunternehmens zu erfüllen oder in jedem Fall seine Verluste zu decken, in einer spezifischen Rückstellung erfasst. Änderungen im Eigenkapital von nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen, die nicht durch das Ergebnis der Erfolgsrechnung dargestellt werden, werden direkt als Anpassung der Eigenkapitalreserven verbucht;

Wenn sich der Anteil an einem Joint Venture oder einem verbundenen Unternehmen verringert, aber die gemeinschaftliche Kontrolle oder der wesentliche Einfluss erhalten bleibt, wird nur ein proportionaler Anteil der zuvor in der Gesamterfolgsrechnung ausgewiesenen Beträge in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

(iv) Änderungen an den Eigentumsverhältnissen

Der Konzern behandelt Transaktionen mit Minderheitsanteilen, die nicht zu einem Verlust der Kontrolle führen, als Transaktionen mit den Anteilseignern des Konzerns. Eine Änderung der Eigentumsverhältnisse bewirkt eine Anpassung zwischen den Buchwerten der Mehrheitsbeteiligung und der Minderheitsbeteiligung, um die jeweiligen Anteile an der Tochtergesellschaft widerzuspiegeln. Alle Differenzen zwischen dem Betrag der Wertberichtigung der Minderheitsanteile und der gezahlten oder erhaltenen Vergütung werden in einer separaten Rücklage in dem den Anteilseignern der Gesellschaft zurechenbaren Eigenkapital erfasst.

Wenn der Konzern die Konsolidierung oder die Bilanzierung nach der Eigenkapitalmethode infolge des Wegfalls der Kontrolle, der gemeinsamen Kontrolle oder des wesentlichen Einflusses beendet, werden sämtliche an dem Unternehmen verbleibenden Anteile mit ihrem beizulegenden Zeitwert neu bewertet, wobei die Änderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. Der beizulegende Zeitwert wird somit zum anfänglichen Buchwert für die spätere Bilanzierung der als verbundenes Unternehmen, Joint Venture oder Finanzanlage gehaltenen Beteiligung. Darüber hinaus werden sämtliche zuvor in der Gesamterfolgsrechnung ausgewiesenen Beträge in Bezug auf dieses Unternehmen so bilanziert, als ob der Konzern die damit verbundenen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten direkt veräußert hätte. Dies kann bedeuten, dass Beträge, die zuvor in der Gesamterfolgsrechnung ausgewiesen waren, in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden.

(v) Unternehmenszusammenschlüsse und Goodwill

Die "Acquisition Method" wird für die Verbuchung aller Unternehmenszusammenschlüsse verwendet, und zwar unabhängig davon, ob Kapitalinstrumente oder andere Vermögenswerte erworben werden. Die für die Akquisition einer Tochtergesellschaft erbrachte Vergütung umfasst:

den beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte;

die Verbindlichkeiten gegenüber den früheren Eigentümern des akquirierten Unternehmens;

die vom Konzern ausgegebenen Beteiligungen;

den beizulegenden Zeitwert von aus einer Vereinbarung über eine bedingte Gegenleistung resultierenden Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten, und

den beizulegenden Zeitwert einer bereits bestehenden Beteiligung an der Tochtergesellschaft.

Die akquirierten identifizierbaren Vermögenswerte (einschließlich der zuvor vom akquirierten Unternehmen nicht ausgewiesenen immateriellen Vermögenswerte) und die übernommenen identifizierbaren Verbindlichkeiten (einschließlich Eventualverbindlichkeiten) müssen mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Akquisitionszeitpunkt angesetzt werden. Der Konzern bewertet jede Minderheitsbeteiligung an der Akquisition - zum beizulegenden Zeitwert oder proportional zum Anteil der Minderheitsanteile - des identifizierbaren Eigenkapitals des akquirierten Unternehmens. Anschaffungsnebenkosten werden zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand verbucht. Die Anschaffungsnebenkosten werden zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand verbucht.

Ein eventueller Überschuss der übertragenen Vergütung über den beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Vermögenswerte und Verbindlichkeiten wird als Geschäftswert ausgewiesen und den identifizierten Cashflowgenerierenden Einheiten der Muttergesellschaft zugewiesen; ist die übertragene Vergütung niedriger, wird die Differenz in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten des akquirierten Unternehmens kann bis zum Ende des Geschäftsjahres, in dem der Zusammenschluss erfolgt, auf vorläufiger Basis erfolgen und muss innerhalb von zwölf Monaten nach dem Akquisitionszeitpunkt endgültig festgelegt werden.

Wird die Zahlung eines Teils der Vergütung in bar abgegrenzt, werden die in der Zukunft zu zahlenden Beträge auf ihren Gegenwartswert zum Zeitpunkt des Übergangs abgezinst. Der angewandte Abzinsungssatz ist der marginale Kreditzins des Unternehmens, also der Satz, zu dem ein ähnlicher Kredit von einer externen Partei zu vergleichbaren Bedingungen erhalten werden könnte.

Der mögliche Betrag wird entweder als Eigenkapital oder als finanzielle Verbindlichkeit ausgewiesen. Als finanzielle Verbindlichkeiten eingestufte Beträge werden nachfolgend zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet und Veränderungen im beizulegenden Zeitwert werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

Erfolgt der Unternehmenszusammenschluss in mehreren Schritten, wird der Buchwert der zuvor an dem akquirierten Unternehmen gehaltenen Beteiligung zum Akquisitionszeitpunkt mit dem beizulegenden Zeitwert zum Akquisitionszeitpunkt neu bewertet. Eventuelle Gewinne oder Verluste aus einer solchen Neubewertung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

2.4 Weitere Rechnungslegungsgrundsätze

Nachfolgend ist eine kurze Beschreibung der bei der Erstellung des Konzernabschlusses angewandten Rechnungslegungsgrundsätze und -methoden aufgeführt.

(i) Bewertung zum beizulegenden Zeitwert

Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall auf einem Hauptmarkt am Bewertungsstichtag unter aktuellen Marktbedingungen für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw.

für die Übertragung einer Verbindlichkeit gezahlt würde (z.B. ein Ausbuchungspreis), unabhängig davon, ob der Preis direkt beobachtbar ist oder anhand einer anderen Bewertungstechnik geschätzt wird. In Übereinstimmung mit IFRS 13 "Bewertung zum beizulegenden Zeitwert" wurde eine Bewertungshierarchie (Fair-Value-Hierarchie) festgelegt. Die Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts unterteilt die für die Bewertungstechniken zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten Parameter in drei Stufen:

Stufe 1: Eingangsparameter sind notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die am Bewertungsstichtag zugänglich sind;

Stufe 2: Eingangsparameter sind andere als die in Stufe 1 genannten Preise, die für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit direkt beobachtbar sind oder indirekt abgeleitet werden können;

Stufe 3: Die Eingangsparameter sind für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit nicht beobachtbar.

In diesem Zusammenhang bestimmt der Konzern, ob am Ende der jeweiligen Berichtsperiode Übertragungen zwischen den Stufen der Hierarchie stattgefunden haben.

(ii) Transaktionen in Fremdwährung

Die Geschäftswährung der Konzerngesellschaften ist die Währung ihres primären wirtschaftlichen Umfelds. In den einzelnen Unternehmen werden Transaktionen in Fremdwährung zu dem am Tag der Transaktion geltenden Wechselkurs verbucht. Transaktionen in Fremdwährungen werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Wechselkurs in die Berichtswährung umgerechnet. Die aus der Abwicklung dieser Transaktionen und aus der Umrechnung von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen entstehenden Kursgewinne und -verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

(iii) Konsolidierung ausländischer Unternehmen

Alle Aktiva und Passiva konsolidierter ausländischer Unternehmen mit einer anderen Geschäftswährung als dem Euro werden mit den Wechselkursen am Stichtag des Konzernabschlusses umgerechnet. Die Erträge und Aufwendungen werden zum durchschnittlichen Wechselkurs des Berichtszeitraums in Euro umgerechnet. Die aus der Anwendung dieser Methode resultierenden Umrechnungsdifferenzen werden bis zur Veräußerung der Beteiligung als Umrechnungsdifferenzen in den sonstigen Gewinnen/(Verlusten) ausgewiesen. Bei der Erstellung des konsolidierten Finanzberichts werden zur Umrechnung der Cashflows ausländischer Tochtergesellschaften die durchschnittlichen Fremdwährungskurse des Berichtszeitraums verwendet.

Der Geschäftswert, die erworbenen Vermögenswerte und die übernommenen Verbindlichkeiten, die sich aus dem Erwerb von Unternehmen mit einer anderen Geschäftswährung als dem Euro ergeben, werden im Konzernabschluss in der Geschäftswährung ausgewiesen und mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Akquisition umgerechnet. Diese Salden werden an den nachfolgenden Bilanzstichtagen zum jeweiligen Fremdwährungskurs umgerechnet.

Die für die Umrechnung von anderen Währungen in Euro verwendeten wichtigsten Wechselkurse waren wie folgt:

Durchschnittlicher Wechselkurs Wechselkurs im Dezember
Währung Jahr 2023 Jahr 2022 31.12.2023 31.12.2022
Argentinischer Peso ARS 892,28 188,64 892,28 188,64
Brasilianischer Real BRL 5,39 5,41 5,35 5,64
Schweizer Franken CHF 0,97 1,01 0,94 0,99
Chinesischer Renminbi CNY 7,67 7,09 7,80 7,39
Tschechische Krone CZK 24,00 24,56 24,47 24,27
Britisches Pfund GBP 0,87 0,85 0,86 0,87
Indische Rupie INR 89,34 82,74 90,82 87,36
Japanischer Yen JPY 151,95 138,03 157,22 142,82
Südkoreanischer Won KRW 1.417,16 1.355,98 1.427,59 1.342,99
Mexikanischer Peso MXN 19,20 21,21 18,77 20,76
Polnischer Zloty PLN 4,54 4,69 4,33 4,68
Rumänischer Leu RON 4,95 4,93 4,97 4,92
Serbischer Dinar RSD 117,25 117,46 117,16 117,32
Russischer Rubel RUB 92,39 73,66 99,20 70,23
Türkische Lira TRY 25,75 17,39 31,73 19,76
US-Dollar USD 1,08 1,05 1,09 1,06

(iv) Verbuchung der Hochinflation

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die argentinische Wirtschaft gemäß den in "IAS 29 - Rechnungslegung in Hochinflationsländern" festgelegten Kriterien als hochinflationär. Diese Einstufung erfolgt nach der Bewertung einer Reihe qualitativer und quantitativer Kriterien, darunter das Vorhandensein einer kumulativen Inflationsrate von mehr als 100 Prozent in den letzten drei Jahren. Alle buchhalterischen Auswirkungen im Zusammenhang mit dem argentinischen Unternehmen entsprechen denen der Vorjahre.

Ab April 2022 gilt die türkische Wirtschaft auch als hochinflationär im Sinne der Kriterien von "IAS 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern". Für die Zwecke dieses Berichts und in Übereinstimmung mit IAS 29 wurden bestimmte Posten in den Jahresabschlüssen von Beteiligungsunternehmen in der Türkei neu bewertet, indem der allgemeine Verbraucherpreisindex auf historische Daten angewandt wurde, um Änderungen der Kaufkraft der türkischen Lira zum Bilanzstichtag dieser Unternehmen widerzuspiegeln.

Die buchhalterischen Auswirkungen dieser Anpassung spiegeln sich nicht nur in der Eröffnungsbilanz zum 1. Januar 2023 wider, sondern umfassen auch die Änderungen für diesen Zeitraum. Insbesondere wurde der Effekt im Zusammenhang mit der Neubewertung von nicht monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, Eigenkapital und Posten der Gewinn- und Verlustrechnung, die im Jahr 2023 erfasst wurden, in den Finanzerträgen und - aufwendungen erfasst.

Um auch die Auswirkungen der Hochinflation auf den Wechselkurs der Landeswährung zu berücksichtigen, wurden die in Hochinflationswährungen ausgedrückten Salden der Gewinn- und Verlustrechnung in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, umgerechnet, indem der endgültige Wechselkurs anstelle des durchschnittlichen Wechselkurses für den Zeitraum angewandt wurde, in Übereinstimmung mit der Anforderung von IAS 21, diese Beträge zu aktuellen Werten auszuweisen.

Die Schwankungen des Inflationsindex für die beiden Hyperinflationsländer im Jahr 2023 sind:

Argentinien: 211%

Türkei: 64%

Im Jahr 2023 hatte die Anwendung von IAS 29 Folgendes zur Folge:

Für die Türkei: Anpassung des Nettogewinns für das Geschäftsjahr um (5.618) TEUR;

Für Argentinien: eine Anpassung des Nettogewinns für das Geschäftsjahr in Höhe von 22.460 TEUR.

(v) Erfassung von Erträgen

Die Erträge werden auf Grundlage der im Vertrag mit dem Kunden festgelegten Vergütung bewertet. Der Konzern verbucht Erträge, wenn er die Kontrolle über eine Ware oder Leistung auf einen Kunden überträgt.

Die Hauptgeschäftstätigkeit des Konzerns besteht in der Planung, Entwicklung, Herstellung und dem Verkauf von Teilen und Komponenten an "Original Equipment Manufacturers" ("OEM") zur Optimierung der Schallleistung, Reduzierung von Vibrationen, Wärmedämmung und Erhöhung der thermischen Effizienz von Fahrzeugen.

Zum Zeitpunkt der Beauftragung einigen sich der Konzern und die OEMs auf den Inhalt der abzuschließenden Verträge. Diese Verträge regeln den Verkauf durch den Konzern von Folgendem:

(i) Serienprodukte für einen Produktionszeitraum von fünf bis acht Jahren;

(ii) einem vom Konzern hergestellten oder von einem Drittlieferanten erworbenem Werkzeug, dessen materielle Verfügbarkeit vor Beginn der Produktion an den OEM übertragen wird.

Der Konzern ist daher verpflichtet, zum Zeitpunkt der Vergabe zwei verschiedene Arten von Leistungen zu erbringen: eine erste für jedes Serienprodukt, das während des Produktionszeitraums an den OEM geliefert wird, und eine zweite für die Beschaffung der Werkzeuge. Die Erträge hängen direkt von dem mit dem OEM vereinbarten Verkaufspreis ab. Der größte Teil der Erträge stammt aus dem Verkauf von Serienprodukten an OEMs und nur ein kleiner Teil aus dem Verkauf von Werkzeugen.

Die Erträge aus dem Verkauf von Serienprodukten werden bei der Übertragung der Eigentumsrechte an der Ware an den OEM gemäß den vereinbarten Lieferbedingungen verbucht. Die Erträge werden auf Grundlage des zum Zeitpunkt des Übergangs der Serienprodukte geltenden Verkaufspreises ausgewiesen. Das Eigentum an den Werkzeugen geht über, wenn der OEM die einzelnen Werkzeuge abnimmt. Die Erträge aus Kundenverträgen werden im Konzernabschluss als Erträge ausgewiesen.

Kundenausrüstung

Der Konzern entwickelt und produziert Formen für die Erstproduktion für einige seiner Kunden. Dies stellt eine separate Leistungsverpflichtung gegenüber dem Kunden im Sinne von IFRS 15 dar. Die Projekte haben eine durchschnittliche Laufzeit von 6-24 Monaten. Im Allgemeinen erhält der Konzern für diese Dienstleistungen Vorauszahlungen von Kunden auf der Grundlage eines vereinbarten Vorauszahlungsplans für die Dauer des Projekts. Die Kosten für die Herstellung von Werkzeugen werden im Rahmen von IAS 2 als Vorräte betrachtet.

Da während der Projektlaufzeit kein Anspruch auf Zahlung durch den Kunden besteht, wird der Umsatz zum Zeitpunkt der Übergabe des Werkzeugs an den Kunden durch Übergabe und Abnahme erfasst.

Sonstige Erträge

Zinsen werden periodengerecht unter Anwendung der Effektivzinsmethode als Ertrag oder Aufwand erfasst. Zinserträge und -aufwendungen entstehen hauptsächlich aus Bankguthaben, Darlehen, Leasing- und Factoringverträgen. Dividendenerträge werden erfasst, wenn das Recht auf den Erhalt der Zahlung begründet ist.

Die Kosten werden erfasst, wenn die Leistung erbracht wurde bzw. wenn der Aufwand entstanden ist.

Forschungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Jahr ausgewiesen, in dem sie anfallen. Entwicklungskosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn sie anfallen, es sei denn, es handelt sich um Entwicklungskosten, die gemäß IAS 38 als immaterielle Vermögenswerte zu aktivieren sind, wenn die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind.

(vi) Staatliche Zuschüsse

Staatliche Zuschüsse werden zu ihrem beizulegenden Zeitwert erfasst

Staatliche Zuschüsse werden erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass der Zuschuss erfolgen wird und dass alle damit verbundenen Bedingungen erfüllt werden. Bezieht sich der Zuschuss auf einen Aufwandsposten, wird er systematisch in den Perioden als Ertrag erfasst, in denen die entsprechenden Kosten, die er kompensieren soll, als Aufwand verbucht werden. Bezieht sich der Zuschuss auf Anlagen/Maschinen und Ausrüstungen, wird er in gleichen Raten über die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswerts als Ertrag erfasst. Erhält der Konzern Zuschüsse für nicht monetäre Vermögenswerte, werden der Vermögenswert und der Zuschuss zum Nominalwert erfasst und über die erwartete Lebensdauer des Vermögenswerts auf der Grundlage des Verbrauchs des Nutzens des zugrunde liegenden Vermögenswerts in gleichen jährlichen Raten erfolgswirksam aufgelöst.

Vertragliche Vermögenswerte und Verbindlichkeiten

Ein vertraglicher Vermögenswert wird zunächst in Höhe der für Installationsdienstleistungen erzielten Erlöse erfasst, da der Erhalt der Gegenleistung von der Fertigstellung der Installation abhängig ist. Wenn die Installation abgeschlossen und die Abnahme durch den Kunden erfolgt ist, wird der als Vermögenswert aus einem Vertrag erfasste Betrag in eine Forderung aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Bei vertraglichen Vermögenswerten wird das Vorhandensein von erwarteten Verlusten überprüft.

Eine vertragliche Verbindlichkeit ist eine Verpflichtung, Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden zu übertragen, für die der Konzern bereits eine Gegenleistung erhalten hat (oder für die ein Teil der Gegenleistung fällig ist). Eine vertragliche Verbindlichkeit wird erfasst, wenn der Kunde die Zahlung erhalten hat oder die Zahlung fällig ist (je nachdem, was zuerst eintritt), bevor der Konzern die Kontrolle über die Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden übertragen hat. Verbindlichkeiten aus Verträgen werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn der Konzern seine vertraglichen Verpflichtungen erfüllt hat (d.h., wenn die Kontrolle über die Waren oder Dienstleistungen auf den Kunden übergegangen ist).

(vii) Laufende und Latente Ertragssteuern

Die Ertragssteuern umfassen alle Steuern, die auf dem steuerpflichtigen Einkommen des Konzerns basieren. Laufende und latente Steuern werden als Ertrag oder Aufwand verbucht und sind in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung für den Berichtszeitraum ausgewiesen, ausgenommen Steuern, die aus einer Transaktion oder einem Ereignis resultieren, das in demselben oder einem anderen Berichtszeitraum im sonstigen Gesamtgewinn/(-verlust) oder direkt im Eigenkapital ausgewiesen wird, oder aus einem Unternehmenszusammenschluss.

Die latenten Steuern werden nach der "Full Liability Method" verbucht. Die latenten Steuerverbindlichkeiten werden für sämtliche zu versteuernden temporären Differenzen zwischen den Buchwerten von Vermögenswerten oder Verbindlichkeiten und deren Steuerbemessungsgrundlagen ausgewiesen, sofern die latenten Steuerverbindlichkeiten nicht aus der erstmaligen Verbuchung eines Geschäftswerts oder aus der erstmaligen Verbuchung eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit aus einer Transaktion resultieren, die keinen Unternehmenszusammenschluss darstellt und weder den buchhalterischen noch den zu versteuernden Gewinn beeinflusst. Die latenten Steuerforderungen werden für alle abzugsfähigen temporären Differenzen in dem Umfang ausgewiesen, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuernder Ertrag vorhanden sein wird, gegen den sie verwendet werden können, sofern die latenten Steuerforderungen nicht aus der erstmaligen Verbuchung eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit in einer Transaktion entstehen, die kein Unternehmenszusammenschluss ist und die zum Zeitpunkt der Transaktion weder den Buchgewinn noch den steuerpflichtigen Ertrag beeinflusst.

Die latenten Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden zu den Steuersätzen bewertet, die in den einzelnen Ländern, in denen der Konzern tätig ist, gelten, und unter Berücksichtigung der gesetzlichen Vorschriften, die zum Zeitpunkt der Realisierung des Vermögenswertes oder der Erfüllung der Verbindlichkeit zu erwarten sind. Eventuelle Auswirkungen durch Änderungen der geltenden Steuersätze oder Steuern werden mit einer Gegenbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung (oder gegebenenfalls im Eigenkapital) in dem Geschäftsjahr ausgewiesen, in dem die Änderung der Vorschriften erfolgte.

Die Werthaltigkeit der aktiven latenten Steuern hängt von der Fähigkeit des Konzerns ab, ausreichend zu versteuernde Erträge in dem Zeitraum zu erwirtschaften, in dem sich die abzugsfähigen temporären Differenzen erwartungsgemäß ausgleichen werden und die steuerlichen Verlustvorträge genutzt werden können. Bei dieser Bewertung berücksichtigt der Konzern die zukünftigen steuerpflichtigen Erträge aus den aktuellsten Plänen, wobei dieselben Kriterien wie bei der Prüfung der Wertminderung von Vermögenswerten und Geschäftswert angewandt werden. Zudem schätzt der Konzern die Auswirkungen der Auflösung von zu versteuernden temporären Differenzen auf das Ergebnis und berücksichtigt auch den Zeitraum, in dem diese Forderungen ausgeglichen werden könnten. Der Buchwert von latenten Steuerforderungen wird herabgesetzt, wenn nicht zu erwarten ist, dass ausreichend zu versteuernde Erträge vorhanden sein werden, um einen Teil oder die Gesamtheit der latenten Steuerforderungen zu nutzen.

Der Konzern verbucht latente Steuerverbindlichkeiten im Zusammenhang mit nicht verwendeten Gewinnen einer seiner Tochtergesellschaften, mit Ausnahme der Fälle, in denen er in der Lage ist, den Zeitpunkt der Auflösung der temporären Differenz zu bestimmen und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporäre Differenz in absehbarer Zeit nicht auflösen wird. Der Konzern weist latente Steuerforderungen im Zusammenhang mit abzugsfähigen temporären Differenzen bei Investitionen in Tochtergesellschaften nur dann aus, wenn es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Differenzen in absehbarer Zeit auflösen werden und ein zu versteuernder Ertrag verfügbar sein wird, gegen den die temporäre Differenz verrechnet werden kann.

Die latenten Steuerforderungen, die sich auf den Vortrag noch nicht genutzter steuerlicher Verluste und Steuerguthaben sowie auf abzugsfähige temporäre Differenzen beziehen, werden ausgewiesen, wenn nach vernünftigem Ermessen davon auszugehen ist, dass künftige Gewinne vorhanden sein werden, mit denen sie verrechnet werden können.

Die laufenden Ertragssteuern und die latenten Steuern werden saldiert, wenn sie sich auf dasselbe Finanzamt beziehen und das geltende Recht einen Anspruch auf Verrechnung vorsieht.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

Der Konzern klassifiziert langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen als zur Veräußerung gehalten, wenn ihr Buchwert überwiegend durch ein Veräußerungsgeschäft und nicht durch fortgesetzte Nutzung realisiert werden soll. Langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden, werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten bewertet. Die Veräußerungskosten sind die zusätzlichen Kosten, die dem Verkauf eines Vermögenswerts (Veräußerungsgruppe) direkt zugeordnet werden können, mit Ausnahme von Finanzaufwendungen und Ertragssteuern.

Die Kriterien für eine Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten gelten nur dann als erfüllt, wenn die Veräußerung höchstwahrscheinlich ist und der Vermögenswert oder der Konzern in seinem jetzigen Zustand zur sofortigen Veräußerung verfügbar ist. Die für den Abschluss des Verkaufs erforderlichen Maßnahmen müssen darauf hindeuten, dass es unwahrscheinlich ist, dass wesentliche Änderungen am Verkauf vorgenommen werden oder die Entscheidung zum Verkauf zurückgenommen wird. Die Geschäftsleitung muss sich zu dem Plan, das Unternehmen zu verkaufen, bekennen, und der Verkauf muss innerhalb eines Jahres ab dem Zeitpunkt der Einstufung abgeschlossen sein.

Immobilien, Anlagen und Maschinen und immaterielle Vermögenswerte werden nicht mehr abgeschrieben, sobald sie als zur Veräußerung gehalten eingestuft werden.

Als zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden in der Bilanz separat als kurzfristige Posten ausgewiesen.

Aufgegebene Geschäftsbereiche sind aus dem Ergebnis der fortgeführten Geschäftsbereiche herausgenommen und werden in der Gewinn- und Verlustrechnung in einem einzigen Betrag als Gewinn oder Verlust nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen ausgewiesen.

(viii) Immobilien, Anlagen und Maschinen

Immobilien, Anlagen und Maschinen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen und etwaiger Wertminderungen bewertet. Die Kosten umfassen Kosten, die direkt für die Vorbereitung der Anlagen zur Nutzung anfallen, sowie Demontage- und Beseitigungskosten, die aufgrund vertraglicher oder rechtlicher Verpflichtungen anfallen, die eine Rückführung des Vermögenswerts in seinen ursprünglichen Zustand erfordern. Finanzielle Aufwendungen, die direkt dem Erwerb, der Herstellung oder der Produktion qualifizierter Vermögenswerte (Qualifying Assets) zuzuordnen sind, werden auf der Grundlage der Nutzungsdauer des Vermögenswerts, auf den sie sich beziehen, aktiviert und abgeschrieben.

Die nach dem Kauf der Vermögenswerte anfallenden Kosten und die Kosten für den Ersatz einiger Teile der in dieser Kategorie enthaltenen Vermögenswerte werden nur dann aktiviert, wenn sie den künftigen wirtschaftlichen Nutzen des betreffenden Vermögenswertes erhöhen. Alle anderen Kosten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht, wenn sie anfallen. Wenn die Wiederbeschaffungskosten bestimmter Teile der Anlagen aktiviert werden, wird der Restwert der ersetzten Teile in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht.

Die Abschreibung erfolgt monatlich auf linearer Basis zu Sätzen, die eine Abschreibung der Vermögenswerte bis zum Ende ihrer Nutzungsdauer ermöglichen. Besteht der abschreibungspflichtige Vermögenswert aus eindeutig identifizierbaren Posten, deren Nutzungsdauer sich erheblich von der der anderen Teile des Vermögenswerts unterscheidet, werden die Abschreibungen für jeden dieser Teile nach dem Komponentenansatz separat vorgenommen.

Die vom Konzern geschätzte indikative Nutzungsdauer für die verschiedenen Kategorien von Immobilien, Anlagen und Maschinen stellt sich wie folgt dar:

Kategorie Nutzungsdauer
Gebäude 25 bis 50 Jahre
Anlagen - Maschinen und Produktionsausrüstung 3 bis 15 Jahre
Leichte Konstruktionen 10 bis 25 Jahre
Diverse Einrichtungen 5 bis 15 Jahre
Sonstige Vermögensgegenstände 2 bis 5 Jahre

Eigene Grundstücke werden nicht abgeschrieben, während die Nutzungsdauer der Immobilien, Anlagen und Maschinen und ihr Restwert überprüft und gegebenenfalls aktualisiert werden, zumindest am Ende jedes Geschäftsjahres.

Langfristige Vermögenswerte, die als zur Veräußerung gehalten klassifiziert werden, werden zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert nach Abzug der Verkaufskosten bewertet, beginnend mit dem Zeitpunkt, an dem die Voraussetzungen gemäß den Referenzstandards erfüllt sind.

Nutzungsrechte

Vermögenswerte für Nutzungsrechte werden an dem Tag verbucht, an dem der dem Vertrag zugrunde liegende Vermögenswert dem Leasingnehmer zur Nutzung zur Verfügung steht.

An dem Tag, an dem der Vermögenswert zur Nutzung zur Verfügung gestellt wird, verbucht der Leasingnehmer in der Bilanz einen Vermögenswert, der das Recht zur Nutzung des Vermögenswertes darstellt, und eine Verbindlichkeit für die während der Vertragslaufzeit vorgesehenen Zahlungen. Die Dauer des Mietvertrags wird unter Berücksichtigung auch der Zeiträume bestimmt, die die Verlängerungsoptionen oder die Optionen zur vorzeitigen Beendigung darstellen, je nach Wahrscheinlichkeit ihrer Ausübung.

Die Leasingverbindlichkeit wird zunächst mit einem Betrag in Höhe des Barwerts der Leasingzahlungen erfasst, die ab dem Anfangsdatum des Leasingverhältnisses fällig sind, d.h.: (i) feste (oder im Wesentlichen feste) Zahlungen; (ii) variable Zahlungen, die von Indizes, Zinssätzen oder anderen Parametern abhängen; (iii) Zahlung des Ausübungspreises der Kaufoption, sofern die Option in der Verantwortung des Leasingnehmers liegt und er die Ausübung für angemessen wahrscheinlich hält. Der Gegenwartswert der oben genannten Zahlungen wird berechnet, indem ein Abzinsungssatz angenommen wird, der dem im Leasing implizit enthaltenen Zinssatz entspricht, oder indem der inkrementelle Finanzierungssatz des Leasingnehmers verwendet wird.

Nach der erstmaligen Verbuchung wird die Leasingverbindlichkeit zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und neu ausgewiesen, im Allgemeinen als Gegenbuchung zum Buchwert des zugehörigen Vermögenswertes mit Nutzungsrecht, bei einer Änderung der für das Leasing fälligen Zahlungen, hauptsächlich aufgrund von: (i) vertraglichen Neuverhandlungen, die nicht zu einem neuen separaten Leasingverhältnis führen; (ii) Änderungen der Indizes oder Raten (mit denen variable Zahlungen verbunden sind); oder (iii) Änderungen der Bewertung in Bezug auf die Ausübung der vertraglich vorgesehenen Optionen (Kaufoptionen des Leasinggegenstands, Verlängerungsoptionen oder vorzeitige Beendigung des Vertrags).

Das Recht, einen geleasten Vermögenswert zu nutzen, wird zunächst zu den Kosten verbucht, die sich aus der Summe der folgenden Komponenten ergeben: (i) des anfänglichen Betrags der Leasingverbindlichkeit; (ii) der anfänglichen direkten Kosten, die dem Leasingnehmer entstehen; (iii) aller am oder vor dem Startdatum geleisteten Zahlungen, abzüglich aller vom Leasinggeber erhaltenen Anreize und (iv) der geschätzten Kosten, die dem Leasingnehmer für den Abbau, die Entfernung des zugrunde liegenden Vermögenswerts und die Sanierung des Standorts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts zu den im Vertrag festgelegten Bedingungen entstehen werden. Nach der erstmaligen Verbuchung wird der Vermögenswert des Nutzungsrechts angepasst, um die kumulierte Abschreibung, etwaige Wertminderungsverluste und die Auswirkungen einer Neubestimmung der Leasingverbindlichkeit zu berücksichtigen. Insbesondere wendet der Leasingnehmer IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" an, um festzustellen, ob der Vermögenswert, der aus dem Nutzungsrecht besteht, in seinem Wert gemindert ist, und um identifizierte Wertminderungen zu berücksichtigen.

(ix) Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte bestehen aus nicht-monetären Elementen, die identifizierbar und ohne physische Substanz, kontrollierbar und in der Lage sind, zukünftigen wirtschaftlichen Nutzen zu erzeugen. Diese Posten werden zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten verbucht, einschließlich direkt zurechenbarer Ausgaben für die Vorbereitung des Vermögenswertes zur Nutzung, abzüglich kumulierter Abschreibungen und eventueller Wertminderungen. Finanzaufwendungen, die direkt dem Erwerb oder der Entwicklung qualifizierter Vermögenswerte (Qualifying Assets) zugeordnet werden können, werden aktiviert und über die Nutzungsdauer des Vermögenswertes, auf den sie sich beziehen, abgeschrieben. Die Abschreibung beginnt, wenn der Vermögenswert zur Nutzung zur Verfügung steht und wird systematisch im Verhältnis zu seiner verbleibenden Nutzungsmöglichkeit, d.h. auf der Grundlage seiner geschätzten Nutzungsdauer, zugeordnet.

a. Geschäftswert

Der Geschäftswert stellt die Differenz dar, die zwischen den für die Übernahme einer Kontrollbeteiligung (einer Gruppe von Vermögenswerten) angefallenen Kosten und dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wert der zum Zeitpunkt der Übernahme identifizierten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten verbucht wurde. Der Geschäftswert wird nicht abgeschrieben, sondern unterliegt mindestens einmal jährlich einer Werthaltigkeitsprüfung, um etwaige Wertminderungen zu ermitteln. Diese Prüfung wird unter Bezugnahme auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit ("ZGE") oder Gruppe von ZGEs durchgeführt, die dem Geschäftswert zugeordnet ist und auf deren Ebene der Wert überwacht wird. Eine Wertminderung des Geschäftswerts wird erfasst, wenn der erzielbare Wert des Geschäftswerts niedriger als sein Buchwert ist. Der erzielbare Wert ist der höhere der beiden folgenden Werte: der beizulegende Zeitwert der ZGE oder der Gruppe von ZGEs, abzüglich der Verkaufskosten, und der damit verbundene Nutzungswert (weitere Einzelheiten zur Bestimmung des Nutzungswertes siehe Abschnitt B.8 Wertminderung von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer). Es ist nicht erlaubt, den Wert des Geschäftswerts im Falle einer früheren Wertminderung wiederherzustellen.

Wenn der aus der Wertminderungsprüfung resultierende Wertminderungsaufwand größer ist als der Wert des der ZGE oder Gruppe von ZGEs zugeordneten Geschäftswerts, wird der verbleibende Überschuss den in der ZGE oder Gruppe von ZGEs enthaltenen Vermögenswerten im Verhältnis zu ihrem Buchwert zugeordnet.

Diese Zuordnung hat als Mindestgrenze den höheren Betrag zwischen:

dem beizulegenden Zeitwert des Vermögenswerts abzüglich der Verkaufskosten;

dem Nutzungswert, wie oben definiert;

Null.

b. Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklungskosten

Kosten im Zusammenhang mit Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden der Gewinn- und Verlustrechnung bei ihrer Entstehung belastet, mit Ausnahme von Entwicklungskosten, die unter immateriellen Vermögenswerten verbucht werden, wenn alle der folgenden Bedingungen erfüllt sind:

Das Projekt ist eindeutig identifiziert und die damit verbundenen Kosten sind zuverlässig identifizierbar und messbar;

Die technische Durchführbarkeit des Projekts ist nachgewiesen;

Die Absicht, das Projekt abzuschließen und die durch das Projekt erzeugten Vermögenswerte zu verkaufen, wird nachgewiesen;

Es ist ein potenzieller Markt vorhanden oder, im Falle einer internen Nutzung, der Nutzen des immateriellen Vermögenswertes für die Produktion der durch das Projekt erzeugten Güter wird nachgewiesen;

Die für den Abschluss des Projekts erforderlichen technischen und finanziellen Mittel stehen zur Verfügung.

Die Abschreibung aller unter immateriellen Vermögenswerten verbuchten Entwicklungskosten beginnt ab dem Datum, an dem das durch das Projekt erzielte Ergebnis marktfähig ist.

Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartige Rechte

Separat akquirierte Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartige Rechte werden anfänglich zu Anschaffungskosten verbucht. In den Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartigen Rechten sind Softwarelizenzen enthalten, die linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer, in der Regel zwischen drei und fünf Jahren, abgeschrieben werden.

Anlagen im Bau und Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Anlagen im Bau beziehen sich auf noch nicht abgeschlossene Projekte mit Entwicklungskosten. Die Sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden gemäß IAS 38 - Immaterielle Vermögenswerte - ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass die Nutzung des Vermögenswerts dem Konzern einen künftigen wirtschaftlichen Nutzen bringen wird und wenn die Kosten des Vermögenswerts zuverlässig ermittelt werden können. Die Sonstigen immateriellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten abzüglich eventueller Wertminderungen bewertet und linear über ihre geschätzte Nutzungsdauer von in der Regel zwischen drei und fünf Jahren abgeschrieben. Die Anlagen im Bau werden nicht abgeschrieben.

(x) Aktivierte Finanzaufwendungen

Die allgemeinen und spezifischen Finanzaufwendungen, die direkt der Akquisition, der Konstruktion oder der Produktion von qualifizierten Vermögenswerten zugeordnet werden können, also Vermögenswerten, die notwendigerweise einen längeren Zeitraum benötigen, um für ihre beabsichtigte Nutzung bereit zu sein, werden zu den Kosten dieser Vermögenswerte hinzugerechnet, bis die Vermögenswerte im Wesentlichen für ihre beabsichtigte Nutzung bereit sind.

Alle anderen Finanzaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand verbucht.

(xi) Wertminderung von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer

Der Konzern überwacht seine Vermögenswerte kontinuierlich, um festzustellen, ob es Anzeichen für eine Wertminderung von immateriellen Vermögenswerten (einschließlich Entwicklungskosten) und Immobilien, Anlagen und Maschinen gibt. Der Geschäftswert wird jährlich oder häufiger auf eine Wertminderung geprüft, wenn es Anzeichen für eine solche Wertminderung eines Vermögenswertes gibt.

Wenn Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen, wird der Buchwert des Vermögenswerts auf den erzielbaren Betrag reduziert, der den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert darstellt. Der erzielbare Betrag wird für den einzelnen Vermögenswert ermittelt, sofern der Vermögenswert nicht Cashflows erzeugt, die im Wesentlichen unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten sind. In einem solchen Fall wird der Vermögenswert als Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ("ZGE") geprüft, zu der der Vermögenswert gehört. Eine ZGE ist die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, die Cashflows erzeugt, die im Wesentlichen unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder Gruppen von Vermögenswerten sind. Zur Ermittlung des Nutzungswerts eines Vermögenswerts oder einer ZGE werden die geschätzten künftigen Cashflows mit einem Abzinsungssatz abgezinst, der die aktuellen Markteinschätzungen des Geldwerts und die für den Vermögenswert oder die ZGE spezifischen Risiken widerspiegelt. Eine Wertminderung wird erfasst, wenn der erzielbare Betrag niedriger ist als der Buchwert.

Wenn eine Wertminderung für andere Vermögenswerte als den Geschäftswert nicht mehr besteht oder sich verringert hat, wird der Buchwert des Vermögenswerts oder der ZGE auf die geänderte Bewertung des erzielbaren Betrags erhöht, jedoch nicht über den Buchwert hinaus, der ausgewiesen worden wäre, wenn keine Wertminderung erfasst worden wäre. Die Rückgängigmachung einer Wertminderung wird sofort in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen.

(xii) Leasing (IFRS 16)

Ein Vertrag enthält oder begründet ein Leasingverhältnis, wenn er dem Vertragspartner für einen bestimmten Zeitraum gegen Entgelt das Recht einräumt, die Nutzung eines bestimmten Vermögenswerts zu kontrollieren. Ein solches Recht liegt vor, wenn der Vertrag dem Leasingnehmer das Recht einräumt, den Vermögenswert zu verwenden und im Wesentlichen den wirtschaftlichen Nutzen aus dessen Verwendung zu ziehen.

An dem Tag, an dem der Vermögenswert zur Nutzung zur Verfügung gestellt wird, verbucht der Leasingnehmer in der Bilanz einen Vermögenswert, der das Recht zur Nutzung des Vermögenswertes darstellt, und eine Verbindlichkeit für die während der Vertragslaufzeit vorgesehenen Zahlungen. Die Dauer des Mietvertrags wird unter Berücksichtigung auch der Zeiträume bestimmt, die die Verlängerungsoptionen oder die Optionen zur vorzeitigen Beendigung darstellen, je nach Wahrscheinlichkeit ihrer Ausübung.

Die Leasingverbindlichkeit wird zunächst mit einem Betrag in Höhe des Barwerts der Leasingzahlungen erfasst, die ab dem Anfangsdatum des Leasingverhältnisses fällig sind, d.h.: (i) feste (oder im Wesentlichen feste) Zahlungen; (ii) variable Zahlungen, die von Indizes, Zinssätzen oder anderen Parametern abhängen; (iii) Zahlung des Ausübungspreises der Kaufoption, sofern die Option in der Verantwortung des Leasingnehmers liegt und er die Ausübung für angemessen wahrscheinlich hält. Der Gegenwartswert der oben genannten Zahlungen wird berechnet, indem ein Abzinsungssatz angenommen wird, der dem im Leasing implizit enthaltenen Zinssatz entspricht, oder indem der inkrementelle Finanzierungssatz des Leasingnehmers verwendet wird.

Nach der erstmaligen Verbuchung wird die Leasingverbindlichkeit zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und neu ausgewiesen, im Allgemeinen als Gegenbuchung zum Buchwert des zugehörigen Vermögenswertes mit Nutzungsrecht, bei einer Änderung der für das Leasing fälligen Zahlungen, hauptsächlich aufgrund von: (i) vertraglichen Neuverhandlungen, die nicht zu einem neuen separaten Leasingverhältnis führen; (ii) Änderungen der Indizes oder Raten (mit denen variable Zahlungen verbunden sind); oder (iii) Änderungen der Bewertung in Bezug auf die Ausübung der vertraglich vorgesehenen Optionen (Kaufoptionen des Leasinggegenstands, Verlängerungsoptionen oder vorzeitige Beendigung des Vertrags).

Das Recht, einen geleasten Vermögenswert zu nutzen, wird zunächst zu den Kosten verbucht, die sich aus der Summe der folgenden Komponenten ergeben: (i) des anfänglichen Betrags der Leasingverbindlichkeit; (ii) der anfänglichen direkten Kosten, die dem Leasingnehmer entstehen; (iii) aller am oder vor dem Startdatum geleisteten Zahlungen, abzüglich aller vom Leasinggeber erhaltenen Anreize und (iv) der geschätzten Kosten, die dem Leasingnehmer für den Abbau, die Entfernung des zugrunde liegenden Vermögenswerts und die Sanierung des Standorts oder die Wiederherstellung des Vermögenswerts zu den im Vertrag festgelegten Bedingungen entstehen werden. Nach der erstmaligen Verbuchung wird der Vermögenswert des Nutzungsrechts angepasst, um die kumulierte Abschreibung, etwaige Wertminderungsverluste und die Auswirkungen einer Neubestimmung der Leasingverbindlichkeit zu berücksichtigen. Insbesondere wendet der Leasingnehmer IAS 36 "Wertminderung von Vermögenswerten" an, um festzustellen, ob der Vermögenswert, der aus dem Nutzungsrecht besteht, in seinem Wert gemindert ist, und um identifizierte Wertminderungen zu berücksichtigen.

Finanzaufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung über den Mietzeitraum unter Anwendung der Effektivzinsmethode verbucht. Die Abschreibung des Nutzungsrechts erfolgt linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses.

(xiii) Vorräte

Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert erfasst, der durch den Betrag repräsentiert wird, den der Konzern aus seinem Verkauf im normalen Geschäftsverlauf erwartet, abzüglich der Verkaufskosten. Die Kosten für Roh-, Hilfs- und Verbrauchsmaterialien, Fertigprodukte und Waren werden nach der FIFO-Methode (First-in, First-out) ermittelt. Die Bewertung der Bestände beinhaltet die direkten Kosten für Material, Arbeit und indirekte (variable und fixe) Kosten. Die Anschaffungskosten beinhalten die Nebenkosten.

Die Kosten für Fertig- und Halbfertigprodukte umfassen Konstruktionskosten, Rohstoffe, direkte Arbeitskosten und andere Produktionskosten (ermittelt auf der Grundlage der normalen Betriebskapazität). Die Bewertung von Vorräten enthält keine finanziellen Aufwendungen, die zum Zeitpunkt ihres Entstehens der Gewinn- und Verlustrechnung belastet werden, da die zeitlichen Bedingungen für eine Aktivierung nicht erfüllt sind.

Es wird eine Sonderrückstellung für Rohstoffe, Halbfertigprodukte, Fertigprodukte, Ersatzteile und andere veraltete und schwer verkäufliche Vorräte gebildet, die auf den Erwartungen hinsichtlich ihrer zukünftigen Verwendung und ihres Nettoveräußerungswerts basiert. Der Nettoveräußerungswert wird durch den geschätzten Verkaufspreis im normalen Geschäftsverlauf abzüglich der geschätzten Kosten für Fertigstellung, Verkauf und Vertrieb dargestellt.

(xiv) Finanzinstrumente

Darstellung

Zu den finanziellen Vermögenswerten gehören Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte sowie liquide Mittel.

Zu den finanziellen Verbindlichkeiten gehören finanzielle Verbindlichkeiten (hauptsächlich Anleihen und Bankdarlehen), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, die in erster Linie derivative Finanzinstrumente beinhalten.

Klassifizierung und Bewertung

Bei der erstmaligen Verbuchung werden finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert verbucht und entsprechend ihrer Art und dem Zweck, für den sie erworben wurden, in eine der folgenden Kategorien eingestuft:

(a)

Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte;

(b)

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte;

(c)

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte in der Gesamterfolgsrechnung (OCI).

Finanzielle Vermögenswerte werden aus der Bilanz entfernt, wenn das Recht auf den Erhalt von Cashflows aus dem Instrument abgelaufen ist und der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Vorteile im Zusammenhang mit dem Instrument und der damit verbundenen Kontrolle übertragen hat.

(a) Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten

Finanzielle Vermögenswerte werden in diese Kategorie eingestuft, wenn der Vermögenswert als Teil eines Geschäftsmodells gehalten wird, das darauf abzielt, vertragliche Cashflows zu erhöhen, und die vertraglichen Cashflows zu bestimmten Zeitpunkten ausschließlich durch Zahlungen von Kapital und Zinsen auf den zurückzuzahlenden Kapitalbetrag dargestellt werden.

Finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten werden anschließend nach dem Effektivzinskriterium bewertet und unterliegen einer Wertminderung. Gewinne und Verluste werden in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht, wenn der Vermögenswert verkauft, modifiziert und neu bewertet wird.

Zu den finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten gehören Forderungen und Darlehensforderungen. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete Vermögenswerte werden in der Bilanz unter "Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert und je nachdem, ob die vertragliche Fälligkeit weniger oder mehr als zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag beträgt, im Umlaufvermögen oder im Anlagevermögen ausgewiesen.

(b) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte, die in dieser Kategorie klassifiziert sind, stellen Wertpapiere dar, die zu Handelszwecken gehalten werden, da sie mit der Absicht erworben wurden, kurzfristig verkauft zu werden. Derivate werden als zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere bewertet, es sei denn, sie werden als Absicherungsinstrumente bezeichnet und unter "Derivate" eingestuft.

Finanzielle Vermögenswerte mit einer Ausgleichsbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert verbucht, und die damit verbundenen Nebenkosten werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung als Aufwand verbucht.

In der Folge werden diese finanziellen Vermögenswerte erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Vermögenswerte, die zu dieser Kategorie gehören, werden als kurzfristig eingestuft (mit Ausnahme von Derivaten mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten). Gewinne und Verluste aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten werden in der Periode, in der sie erfasst werden, in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Finanzerträge" und "Finanzaufwendungen" ausgewiesen. Eine Ausnahme gilt für Rohstoffderivate, deren Änderung des beizulegenden Zeitwertes in der "Änderung des beizulegenden Zeitwerts von Rohstoffderivaten" enthalten ist. Dividenden aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen" zu dem Zeitpunkt als positive Ertragskomponenten ausgewiesen, zu dem der Konzern Anspruch auf die entsprechende Zahlung hat.

(c) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte in der Gesamterfolgsrechnung (OCI)

Finanzielle Vermögenswerte werden in diese Kategorie eingestuft, wenn der Vermögenswert als Teil eines Geschäftsmodells gehalten wird, das darauf abzielt, Cashflows entweder durch die Erhebung vertraglich definierter Ströme oder durch den Verkauf des Vermögenswertes selbst zu erzielen. Darüber hinaus sollten Cashflows nur aus Tilgungszahlungen und Zinsen auf den zurückzuzahlenden Tilgungsbetrag entstehen.

Alle finanziellen Vermögenswerte, die zu dieser Kategorie gehören, werden zum beizulegenden Zeitwert verbucht, die Bewertungsgewinne oder -verluste werden in einer Eigenkapitalrücklage erfasst. Sie werden erst dann in der Erfolgsrechnung unter "Finanzertrag" und "Finanzaufwand" verbucht, wenn der finanzielle Vermögenswert tatsächlich verkauft wird.

Der beizulegende Zeitwert börsennotierter Finanzinstrumente basiert auf dem aktuellen Angebotspreis. Diese Instrumente gehören zur Stufe 1 der Fair-Value-Hierarchie.

Wenn der Markt für einen finanziellen Vermögenswert nicht aktiv ist (oder sich auf nicht börsennotierte Wertpapiere bezieht), definiert der Konzern den beizulegenden Zeitwert mithilfe von Bewertungstechniken gemäß Stufe 2 und Stufe 3, je nachdem, ob Marktdaten beobachtbar sind oder nicht.

Bei der Formulierung von Bewertungen zieht der Konzern die Verwendung von Marktinformationen der Verwendung interner Informationen, die speziell mit der Art des Geschäfts zusammenhängen, in dem der Konzern tätig ist, vor.

Dividenden, die sich aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten in der Gesamterfolgsrechnung (OCI) ergeben, werden zu dem Zeitpunkt, zu dem der Konzern Anspruch auf die entsprechende Zahlung hat, unter den positiven Ertragskomponenten in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Bei der Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert in der Gesamterfolgsrechnung bewertet werden (OCI), wendet der Konzern den vereinfachten Ansatz an, der für Vermögenswerte mit geringem Kreditrisiko zulässig ist. Zu jedem Bilanzstichtag beurteilt der Konzern anhand aller verfügbaren Informationen, die ohne übermäßige Kosten oder Aufwand erlangt werden können, ob das Instrument als ein geringes Kreditrisiko angesehen wird. Bei dieser Beurteilung überwacht der Konzern kontinuierlich die Kreditwürdigkeit des Schuldtitels. Wenn es Anzeichen für eine Verschlechterung der Bonität der Gegenpartei gibt, verbucht der Konzern die erwarteten Verluste, die sich auf die Restlaufzeit des Engagements beziehen, in voller Höhe. In einigen Fällen kann der Konzern der Ansicht sein, dass ein finanzieller Vermögenswert nicht mehr erzielbar ist, wenn interne oder externe Informationen darauf hindeuten, dass es unwahrscheinlich ist, dass die vertraglichen Beträge auch unter Berücksichtigung der vom Konzern gehaltenen Forderungsgarantien vollständig eingetrieben werden können. Daher wird der finanzielle Vermögenswert eliminiert, wenn keine vernünftige Erwartung der Rückgewinnung der vertraglichen Cashflows besteht.

Derivative Finanzinstrumente

Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses werden Derivate zum beizulegenden Zeitwert bilanziert, und wenn sie nicht als Sicherungsinstrumente bilanziert werden, werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts, die nach dem ersten Eintrag erfasst werden, als Bestandteile des Finanzergebnisses der Periode behandelt, mit Ausnahme der Änderung des beizulegenden Zeitwerts von Rohstoffderivaten. Erfüllen die derivativen Instrumente hingegen die Voraussetzungen, um als Instrumente eingestuft zu werden, werden nachfolgende Änderungen des beizulegenden Zeitwerts nach bestimmten, unten dargestellten Kriterien verbucht.

Der Konzern benennt bestimmte Derivate als Sicherungsinstrumente für bestimmte Risiken im Zusammenhang mit höchstwahrscheinlichen Transaktionen ("Cashflow-Hedges"). Für jedes derivative Finanzinstrument, das für die Anerkennung als Sicherungsinstrument qualifiziert ist, wird seine Beziehung zum gesicherten Posten dokumentiert, einschließlich der Risikomanagementziele, der Sicherungsstrategie und der Methoden zur Überprüfung der Wirksamkeit. Die Wirksamkeit jeder Absicherung wird sowohl beim Abschluss jedes derivativen Instruments als auch während seiner Laufzeit überprüft. Generell gilt eine Absicherung bei Cashflow-Absicherungen als sehr "effektiv", wenn sowohl zu Beginn als auch während ihrer Laufzeit die für die Zukunft des abgesicherten Postens erwarteten Änderungen der Cashflows im Wesentlichen durch Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des Sicherungsinstruments ausgeglichen werden.

Der beizulegende Zeitwert von Derivaten, die als Sicherungsinstrumente verwendet werden, wird als langfristiger Vermögenswert oder langfristige Verbindlichkeit klassifiziert, wenn die Laufzeit des abgesicherten Postens zwölf Monate überschreitet. Wenn die Laufzeit des abgesicherten Postens weniger als zwölf Monate beträgt, wird der beizulegende Zeitwert von Sicherungsinstrumenten in den kurzfristigen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Derivate, die nicht als Sicherungsinstrumente bezeichnet werden, werden je nach ihrer vertraglichen Fälligkeit als kurz- oder langfristige Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten eingestuft.

Cashflow-Absicherungen

Bei Sicherungsgeschäften, die darauf abzielen, das Risiko von Änderungen der Cashflows aus der künftigen Erfüllung von am Bilanzstichtag vertraglich definierten Verpflichtungen zu neutralisieren ("Cashflow-Absicherungen"), werden Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des derivativen Instruments, die nach dem ersten Ansatz erfasst wurden, nur auf den effektiven Teil beschränkt unter dem Posten "Cashflow-Absicherungsrücklage" des Eigenkapitals bilanziert. Wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen des abgesicherten Postens eintreten, wird die Rücklage in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Posten aufgelöst, in denen die Auswirkungen des abgesicherten Postens erfasst sind. Ist die Absicherung nicht vollkommen wirksam, wird die Veränderung des beizulegenden Zeitwerts des Sicherungsinstruments, die dem unwirksamen Teil desselben zuzurechnen ist, sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Posten "Finanzerträge" und "Finanzaufwendungen" erfasst. Wenn während der Laufzeit eines derivativen Instruments das Auftreten der erwarteten abgesicherten Cashflows nicht mehr als sehr wahrscheinlich angesehen wird, wird der Teil des Postens "Cashflow-Absicherungsrücklage", der sich auf dieses Instrument bezieht, unter den Posten "Finanzaufwendungen" und "Finanzerträge" in die Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres übertragen. Umgekehrt wird für den Fall, dass das derivative Instrument verkauft wird oder nicht mehr als effektives Sicherungsinstrument qualifiziert ist, der Teil des Postens "Cashflow- Absicherungsrücklage", der für die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts des bisher erfassten Instruments repräsentativ ist, als Bestandteil des Eigenkapitals beibehalten und nach dem oben beschriebenen Klassifizierungskriterium in die Gewinn- und Verlustrechnung übertragen, wenn die ursprünglich abgesicherte Transaktion stattfindet.

(xv) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Beträge, die von Kunden für verkaufte Waren oder erbrachte Leistungen im normalen Geschäftsbetrieb zu zahlen sind. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zunächst zum beizulegenden Zeitwert verbucht und anschließend unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Abzug von Rückstellungen für Wertminderungen bewertet. Für weitere Informationen zur Verbuchung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch den Konzern siehe Anmerkung 21 und für eine Beschreibung der Grundsätze der Wertberichtigung durch den Konzern siehe Anmerkung 3.2.

(xvi) Liquide Mittel

Liquide Mittel umfassen den Kassenbestand, verfügbare Bankeinlagen, andere Formen kurzfristiger Investitionen mit einer ursprünglichen Laufzeit von drei Monaten oder weniger. Kontokorrentkredite werden in der Bilanz als finanzielle Verbindlichkeiten in die kurzfristigen Verbindlichkeiten eingestuft.

(xvii) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Verbindlichkeiten

Hierbei handelt es sich um Verbindlichkeiten für Waren und Leistungen, die dem Konzern vor Ende des Geschäftsjahres zur Verfügung gestellt und nicht bezahlt wurden. Die Beträge sind unbesichert. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten ausgewiesen, wenn die Zahlung nicht mehr als 12 Monate nach dem Bilanzstichtag fällig ist. Sie werden anfänglich zu ihrem beizulegenden Zeitwert verbucht und im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode bewertet.

(xviii) Vertragliche Verbindlichkeiten

Eine vertragliche Verbindlichkeit wird erfasst, wenn eine Zahlung von einem Kunden eingeht oder eine Zahlung fällig wird (je nachdem, was früher eintritt), bevor der Konzern die entsprechenden Güter oder Dienstleistungen überträgt. Vertragliche Verbindlichkeiten werden als Umsatzerlöse erfasst, wenn der Konzern den Vertrag erfüllt (d.h., die Kontrolle über die entsprechenden Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden überträgt).

(xix) Finanzierungen

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden zunächst zum beizulegenden Zeitwert abzüglich der entstandenen Transaktionskosten verbucht. Die finanziellen Verbindlichkeiten werden im Anschluss zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine etwaige Differenz zwischen den Erträgen (abzüglich der Transaktionskosten) und dem Erstattungsbetrag wird über die Laufzeit des Darlehens hinweg unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Die Darlehen werden aus dem Jahresabschluss entfernt, wenn die vertraglich festgelegte Verpflichtung erfüllt, gekündigt oder erloschen ist. Die Differenz zwischen dem Buchwert einer getilgten oder an einen Dritten übertragenen finanziellen Verbindlichkeit und dem entrichteten Betrag, einschließlich der übertragenen nicht liquiditätswirksamen Vermögenswerte oder übernommenen Verbindlichkeiten, wird in der Gewinn- und Verlustrechnung als Sonstige finanzielle Erträge oder Aufwendungen verbucht.

Die Finanzverbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten eingestuft, sofern der Konzern nicht das vorbehaltlose Recht hat, die Erfüllung der Verbindlichkeit auf einen Zeitpunkt von mindestens 12 Monaten nach dem Bilanzstichtag zu verschieben.

(xx) Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen

Die Rückstellungen für Risiken für Rechtsstreitigkeiten, Garantien und Schadensersatzpflichten werden dann gebildet, wenn der Konzern eine aktuelle, rechtliche oder implizite Verpflichtung aufgrund von Ereignissen in der Vergangenheit hat, wenn ein Abfluss von Ressourcen zur Erfüllung der Verpflichtung wahrscheinlich ist und wenn der Betrag zuverlässig geschätzt werden kann. Für künftige Betriebsverluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Die Rückstellungen werden mit dem Gegenwartswert der von der Konzernleitung bestmöglich geschätzten Aufwendungen bewertet, die zur Erfüllung der bestehenden Verpflichtung am Ende der Referenzperiode erforderlich sind. Der zur Bestimmung des Gegenwartswertes angewandte Abzinsungssatz ist ein Satz vor Steuern, der die aktuellen Markteinschätzungen des Geldwerts und die spezifischen Risiken der Verbindlichkeit widerspiegelt. Die Erhöhung der Rückstellung durch den Zeitablauf wird als Zinsaufwand erfasst.

Die Rückstellungen für belastende Verträge werden im Zusammenhang mit Verträgen mit Kunden gebildet, bei denen die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung der Verpflichtungen aus solchen Verträgen den erwarteten Nutzen aus dem Vertrag übersteigen. Die nicht vermeidbaren Kosten spiegeln den Gegenwartswert des niedrigeren Wertes von (i) den erwarteten Kosten der Vertragsauflösung und (ii) den erwarteten Nettokosten der Vertragserfüllung wider.

(xxi) Leistungen an Arbeitnehmer

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten für Löhne und Gehälter, einschließlich kumulierter nicht monetärer Leistungen und kumulierter krankheitsbedingter Fehlzeiten, von denen erwartet wird, dass sie innerhalb von 12 Monaten nach dem Ende der Periode, in der die Arbeitnehmer die entsprechende Leistung erbracht haben, in voller Höhe beglichen werden, werden in Bezug auf Leistungen an Arbeitnehmer bis zum Ende des Berichtszeitraums erfasst und mit den Beträgen bewertet, die zum Zeitpunkt der Erfüllung der Verbindlichkeiten voraussichtlich gezahlt werden. Die Verbindlichkeiten werden in der Bilanz als kurzfristige Verpflichtungen für Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen.

Verpflichtungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Konzern unterhält mehrere Pläne für die Altersversorgung, einschließlich leistungsorientierter und beitragsorientierter Pensionspläne sowie Pläne für medizinische Versorgung nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Beitragsorientierte Pläne

Ein beitragsorientierter Plan ist ein Plan, an dem der Konzern durch feste Zahlungen an Fondsmanager Dritter beteiligt ist und für den es keine gesetzlichen oder sonstigen Verpflichtungen zur Zahlung weiterer Beiträge gibt, wenn der Fonds nicht über ausreichende Vermögenswerte verfügt, um seine Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für die aktuelle Periode und für die vorherigen zu erfüllen. Für beitragsorientierte Pläne zahlt der Konzern freiwillige oder vertraglich festgelegte Beiträge an öffentliche und private Pensionsfonds. Der Konzern hat im Anschluss an die Zahlung dieser Beiträge keine Verpflichtungen und diese Beiträge werden nach dem Grundsatz der Abgrenzung als Personalkosten erfasst. Im Voraus geleistete Beiträge werden als Vermögenswert verbucht, der zurückgezahlt oder mit künftigen Zahlungen verrechnet wird, wenn sie fällig sind.

Leistungsorientierte Pläne

Bei leistungsorientierten Plänen ist die Höhe der an den Arbeitnehmer zu zahlenden Leistung erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses quantifizierbar und hängt von einem oder mehreren Faktoren wie Alter, Dienstjahre und Vergütung ab. Daher wird der damit verbundene Aufwand auf der Grundlage der versicherungsmathematischen Berechnung der Gewinn- und Verlustrechnung belastet. Die im Jahresabschluss für leistungsorientierte Pläne ausgewiesene Verbindlichkeit entspricht dem Gegenwartswert der Verpflichtung zum Bilanzstichtag, gegebenenfalls abzüglich des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens. Die Verpflichtungen für leistungsorientierte Pläne werden jährlich von einem unabhängigen Versicherungsmathematiker nach der Methode Projected Unit Credit festgelegt. Der Gegenwartswert des leistungsorientierten Pensionsplans wird durch Abzinsung künftiger Cashflows mit einem Zinssatz bestimmt, der dem Zinssatz von Anleihen (High-quality Corporate) entspricht, die in der Währung ausgegeben werden, in der die Verbindlichkeit beglichen wird, und unter Berücksichtigung der Laufzeit des zugehörigen Pensionsplans. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die sich aus den oben genannten Anpassungen und Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen ergeben, werden direkt unter "Rücklagen" im Eigenkapital verbucht.

Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand (Past Service Costs) wird sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung in der Periode verbucht, in der der Plan geändert wird.

Sonstige Verpflichtungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Einige Unternehmen des Konzerns bieten medizinische Versorgungspläne für pensionierte Mitarbeiter an. Die erwarteten Kosten für diese Leistungen werden während der Beschäftigungszeit unter Anwendung der gleichen Rechnungslegungsmethode wie bei leistungsorientierten Plänen abgegrenzt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die sich aus der Bewertung und den Auswirkungen von Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen ergeben, werden im Eigenkapital verbucht. Diese Verbindlichkeiten werden jährlich von einem qualifizierten unabhängigen Versicherungsmathematiker bewertet.

Leistungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Der Konzern bilanziert Leistungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses, wenn nachgewiesen werden kann, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses mit einem den Parteien mitgeteilten formellen Plan übereinstimmt, der die Beendigung des Arbeitsverhältnisses definiert, oder wenn die Erbringung der Leistung das Ergebnis eines Ausstiegsanreizprozesses ist. Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses, die zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag fällig werden, werden auf den Gegenwartswert abgezinst.

(xxii) Dividenden

Vom Konzern zu zahlende Dividenden werden in dem Geschäftsjahr als Veränderung des Eigenkapitals ausgewiesen, in dem sie von den Anteilseignern oder dem Verwaltungsrat gemäß den lokalen Vorschriften und Bestimmungen genehmigt wurden.

3 Finanzrisikomanagement

Die Vermögenswerte des Konzerns sind den folgenden Risiken ausgesetzt: Marktrisiko, Forderungsrisiko, Liquiditätsrisiko und Kapitalrisiko.

Die Risikomanagementstrategie des Konzerns konzentriert sich auf die Minimierung potenzieller negativer Auswirkungen auf die finanzielle Leistung des Konzerns. Bestimmte Arten von Risiken werden durch den Einsatz bestimmter derivativer Instrumente gemildert. Das Risikomanagement ist bei der Konzernleitung zentralisiert, die in enger Zusammenarbeit mit den operativen Einheiten des Konzerns finanzielle Risiken identifiziert, bewertet und absichert. Die Konzernleitung gibt Anweisungen zur Überwachung des Risikomanagements sowie Anweisungen für bestimmte Bereiche in Bezug auf den Umtausch von Fremdwährungen und den Einsatz von derivativen und nichtderivativen Instrumenten.

3.1 Marktrisiken

Der Konzern ist Marktrisiken im Zusammenhang mit Zinssätzen und Wechselkursen ausgesetzt.

Zinssatzrisiken

Im Rahmen seiner normalen Geschäftstätigkeit nimmt der Konzern Darlehen zur Finanzierung seiner Aktivitäten auf (mittel-/langfristige Darlehen und Kreditlinien). Jede Änderung der Marktzinssätze wirkt sich auf die mit den verschiedenen Finanzierungsarten verbundenen Finanzierungskosten aus und beeinflusst damit sowohl den Cashflow als auch die Finanzierungskosten des Konzerns. Die Politik des Konzerns besteht darin, das Zinsrisiko für seine langfristigen Darlehen zu steuern, indem ein gemischtes Engagement in verschiedenen Transaktionen mit festverzinslichen und variabel verzinslichen Finanzinstrumenten garantiert wird.

In Anbetracht des Niedrigzinsumfelds und des Finanzschuldenprofils des Konzerns beschloss die Geschäftsleitung, keine finanziellen Absicherungsinstrumente einzusetzen.

Wechselkursrisiko

Der Konzern ist in zahlreichen Märkten weltweit tätig und dem Marktrisiko aufgrund von Wechselkursschwankungen ausgesetzt. Das Wechselkursrisiko hängt hauptsächlich mit den Unterschieden in der geographischen Verteilung unserer Produktions- und Handelsaktivitäten zusammen, mit dem Ergebnis, dass die Einnahmen in anderen Währungen als denen erzielt werden, die mit Einkäufen oder Produktionsaktivitäten zusammenhängen.

Der Konzern ist dem Risiko ausgesetzt, das sich aus Wechselkursänderungen ergibt, die sich auf seine Gewinne und sein Eigenkapital auswirken können. Insbesondere:

Wenn einer Konzerngesellschaft Kosten in einer anderen Währung als der ihrer Erträge entstehen, kann jede Änderung der Wechselkurse das Betriebsergebnis dieser Gesellschaft beeinflussen.

Mehrere Niederlassungen befinden sich in Ländern außerhalb des Euroraums. Da die Referenzwährung des Konzerns der Euro ist, werden die Gewinn- und Verlustrechnungen dieser Unternehmen mit dem durchschnittlichen Wechselkurs der Periode in Euro umgerechnet, und obwohl die Einnahmen und Margen in der lokalen Währung unverändert bleiben, können Wechselkursänderungen die Höhe der in Euro rekonstruierten Einnahmen, Kosten und Gewinne beeinflussen.

Die Höhe der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten konsolidierter Unternehmen, die in einer anderen Währung als dem Euro gemeldet werden, kann aufgrund von Wechselkursänderungen von Periode zu Periode variieren. Die Auswirkungen dieser Änderungen werden direkt im Eigenkapital als Bestandteil des sonstigen Gesamtergebnisses unter Währungsumrechnungsdifferenzen verbucht.

Wechselkursdifferenzen, die sich aus der Abrechnung von monetären Posten oder aus dem Ausweis von monetären Posten zu Kursen ergeben, die sich von den Kursen unterscheiden, zu denen sie ursprünglich in der Periode oder in früheren Jahresabschlüssen verbucht wurden, werden in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung unter Finanzerträge/(-aufwendungen) oder als Veräußerungskosten für Aufwendungen von Finanzdienstleistungsunternehmen verbucht.

Der Konzern überwacht sein Hauptrisiko in Bezug auf das Umrechnungsrisiko, auch wenn zum Bilanzstichtag keine spezifischen Absicherungen in dieser Hinsicht vorgenommen wurden.

3.2 Forderungsrisiko

Das Forderungsrisiko ist das Risiko eines wirtschaftlichen Verlustes, der sich aus der Nichteinziehung einer Forderung ergibt. Das Forderungsrisiko umfasst das direkte Ausfallrisiko und das Risiko einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Gegenpartei.

Das maximale Forderungsrisiko, dem der Konzern zum 31. Dezember 2023 theoretisch ausgesetzt ist, wird durch die Buchwerte der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Forderungen repräsentiert.

Forderungspositionen von erheblicher Bedeutung werden individuell bewertet. Liegen objektive Anhaltspunkte dafür vor, dass sie ganz oder teilweise uneinbringlich sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Höhe der Wertberichtigung basiert auf einer Schätzung der erzielbaren Cashflows und des Zeitpunkts dieser Cashflows.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sich zum 31. Dezember 2023 auf 353,6 Mio. EUR und zum 31. Dezember 2022 auf 320,8 Mio. EUR belaufen, sind brutto, d.h. abzüglich der Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe von 5,7 Mio. EUR im Jahr 2023 und 11,9 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit ausgesetzt. Diesem Risiko wird durch die Bildung einer Rückstellung für uneinbringliche Forderungen oder, falls bereits Verluste entstanden sind, durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Einzelwertberichtigung Rechnung getragen: In Übereinstimmung mit den Standards des Konzerns wird eine Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe des erwarteten Verlusts vorgenommen. Eine potenzielle Abwertung wird nicht nur für eine Reihe von Situationen angenommen, wie z.B. Zahlungsverzug für einen Zeitraum von mehr als 90 Tagen, die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung oder die Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Nicht wesentliche Forderungen und einzelne wesentliche Forderungen, für die kein Hinweis auf eine Wertminderung vorliegt, werden auf der Grundlage vergleichbarer Ausfallrisikomerkmale zu homogenen Portfolios zusammengefasst und nach Risikoklassen zugeordnet. Historische durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeiten und voraussichtliche Parameter des jeweiligen Portfolios werden zur Berechnung der Höhe des Wertminderungsaufwands verwendet.

Da es sich bei den Kunden hauptsächlich um Erstausrüster handelt, nutzt der Konzern einmalige Transaktionen mit regresslosen Klauseln, um die Eintreibung von Forderungen zu beschleunigen. Der Betrag der einmaligen Transaktionen für dieses Geschäftsjahr belief sich auf 79,0 Mio. EUR.

3.3 Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko entsteht, wenn der Konzern nicht in der Lage ist, die für die Ausübung seiner Tätigkeit unter normalen wirtschaftlichen Bedingungen erforderlichen Mittel zu beschaffen. Die wichtigste Bestimmungsgröße für die Liquiditätslage des Konzerns sind die im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit erwirtschafteten und verwendeten Mittel.

Aus operativer Sicht steuert der Konzern das Liquiditätsrisiko, indem er Cashflows überwacht und ein angemessenes Niveau an zur Verfügung stehender Mittel aufrechterhält. Im Einzelnen sieht das Management des Liquiditätsrisikos durch den Konzern im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Liquiditätsgrades vor, um die Effizienz des Managements der Finanzressourcen zu maximieren und die Verfügbarkeit von Mitteln durch ausreichende Kreditlinien zu gewährleisten.

Der Konzern erwartet, dass die derzeit verfügbaren Mittel, zusätzlich zu den Mitteln, die aus der operativen Tätigkeit erwirtschaftet werden, es dem Konzern ermöglichen werden, seinen Bedarf an Investitionstätigkeiten und Umlaufvermögen in den nächsten 12 Monaten zu decken, seine Verpflichtungen zur Begleichung von Verbindlichkeiten zu erfüllen und ein angemessenes Maß an operativer und strategischer Flexibilität sicherzustellen. Weitere Informationen hierzu sind in Anmerkung 1.2 "Erstellungshinweise" enthalten.

Die folgenden Tabellen zeigen die erwarteten künftigen Cashflows im Zusammenhang mit den zum 31. Dezember 2023 bestehenden finanziellen Verbindlichkeiten.

Zum 31. Dezember 2023 Bilanzsaldo Weniger als 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Mehr als 5 Jahre Summe Vertraglicher Cashflow
(in TEUR)
Anleihen (Senior Secured Notes) 373.586 38.633 496.267 - 534.900
Wandelschuldverschreibungen 62.096 62.096 62.096
Bankkredite 199.779 157.996 47.719 94 205.809
Leasingverbindlichkeiten 155.531 22.739 98.057 35.330 156.126
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 16.083 15.008 1.051 24 16.083
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 514.980 514.980 514.980
Abgegrenzte Verbindlichkeiten für Unternehmenszusammenschlüsse 27.178 9.462 19.404 28.866
Auf- und Abrundungen (1) 1 (1) -
Summe 1.349.232 758.819 724.593 35.448 1.518.860
Zum 31. Dezember 2022 Bilanzsaldo Weniger als 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Mehr als 5 Jahre Summe Vertraglicher Cashflow
(in TEUR)
Anleihen (Senior Secured Notes) 424.193 17.531 433.766 451.297
Bankkredite 165.675 119.682 49.406 625 169.713
Leasingverbindlichkeiten 139.723 37.486 84.742 17.495 139.723
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 17.437 17.030 681 49 17.759
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 472.671 472.671 472.671
Abgegrenzte Verbindlichkeiten für Unternehmenszusammenschlüsse 27.616 9.053 18.564 27.616
Summe 1.247.315 673.453 587.159 18.169 1.278.779

Bei den oben angegebenen Werten handelt es sich um vertragliche Werte und angesichts der Tatsache, dass der Konzern einen variablen Zinssatz verwendet, entspricht der beizulegende Zeitwert annähernd den Buchwerten.

3.4 Kapitalrisiko

Die Konzernleitung hat Verfahren zur Minderung des Kapitalrisikos vorbereitet, die darauf abzielen, die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, um den Aktionären Renditen und Vorteile zu garantieren. Der Konzern strebt eine optimale Kapitalstruktur an, um die Verschuldung zu reduzieren.

Bewertung der Finanzinstrumente

Die folgenden Tabellen zeigen die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente und ihre Bewertung:

Buchwert zum 31. Dezember 2023
(in TEUR) FVTOCI FVTPL Fortgeführte Kosten Summe
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Zu Handelszwecken gehaltene Derivate 69 - 69
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Investitionen in Eigenkapitalinstrumente - 29 29
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - - 353.562 353.562
Verträge und mit Verträgen verbundene Vermögenswerte - - 881 881
Liquide Mittel und Barmitteläquivalente - - 235.184 235.184
Darlehen und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten gegenüber Dritten - - 9.762 9.762
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Anleihen (Senior Secured Notes) - - 435.682 435.682
Bankkredite - - 199.779 199.779
Leasingverbindlichkeiten - - 155.531 155.531
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten - - 16.083 16.083
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 514.980 514.980
Abgegrenzte Zahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse - - 27.178 27.178

Es gibt keine finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten gemäß den Bewertungskategorien von IFRS 9, die zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung und das sonstige Gesamtergebnis bewertet werden.

Buchwert zum 31. Dezember 2022
(in TEUR) FVTOCI FVTPL Fortgeführte Kosten Summe
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - - 320.844 320.844
Verträge und mit Verträgen verbundene Vermögenswerte - - 1.090 1.090
Liquide Mittel und Barmitteläquivalente - - 231.800 231.800
Darlehen und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten gegenüber Dritten - - 2.511 2.511
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten -
Anleihen (Senior Secured Notes) - - 424.193 424.193
Bankkredite - - 165.675 165.675
Leasingverbindlichkeiten - - 139.723 139.723
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten - - 17.437 17.437
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - - 478.368 478.368
Verbindlichkeiten gegenüber FSI - -
Abgegrenzte Zahlungen für Unternehmenszusammenschlüsse - - 27.616 27.616

Hierarchie des beizulegenden Zeitwertes

Der beizulegende Zeitwert wird als Summe der geschätzten zukünftigen Cashflows in Bezug auf Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten einschließlich der damit verbundenen abgezinsten Finanzerträge oder -aufwendungen zum Jahresende ermittelt. Der Gegenwartswert zukünftiger Cashflows wird durch Anwendung der Zinsterminkurve zum Bilanzstichtag bestimmt.

Um einen Hinweis auf die Zuverlässigkeit der bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts verwendeten Inputfaktoren zu geben, klassifizierte der Konzern seine Finanzinstrumente in die drei in den Rechnungslegungsstandards vorgesehenen Stufen.

Stufe 1: Der beizulegende Zeitwert wird anhand der Kurse ermittelt, die auf aktiven Märkten für identische Finanzinstrumente notiert sind.

Stufe 2: Der beizulegende Zeitwert wird anhand von Bewertungsmethoden ermittelt, die auf Inputfaktoren basieren, die auf aktiven Märkten zu beobachten sind.

Stufe 3: Der beizulegende Zeitwert wird mit Hilfe von Bewertungsmethoden bestimmt, die auf nicht beobachtbaren Inputfaktoren basieren.

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten wird auf der Grundlage aktueller Parameter wie Zinssätze und Wechselkurse zum Bilanzstichtag unter Verwendung anerkannter Modelle wie der Discounted-Cashflow-Methode (DCF) und unter Berücksichtigung des Kreditrisikos berechnet. Die beizulegenden Zeitwerte der Derivate werden auf der Grundlage von Bankbewertungsmodellen ermittelt.

In den Jahren 2023 und 2022 gab es keine Übertragungen zwischen den Stufen der Zeitwert-Hierarchie.

Wie im Vorjahr befanden sich zum 31. Dezember 2023 keine relevanten Derivate im Portfolio.

Der beizulegende Zeitwert des derivativen Finanzinstruments wurde gemessen, indem der Gegenwartswert künftiger Cashflows auf der Grundlage von Marktparametern zum Bilanzstichtag unter Verwendung von Bewertungsmethoden ermittelt wurde, die im wirtschaftlich-finanziellen Kontext weithin akzeptiert werden.

4 Schätzungen und Annahmen

Der Konzernabschluss wird gemäß den IFRS erstellt, die Schätzungen, Bewertungen und Annahmen vorgeben, die sich auf den Buchwert von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, die Angabe von Eventualforderungen und - verbindlichkeiten sowie die Höhe der ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen auswirken. Die Schätzungen und zugehörigen Annahmen basieren auf den zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bekannten Sachverhalten, historischen Erfahrungswerten und anderen als relevant erachteten Faktoren.

Bewertungen

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Konzerns hat das Management die folgenden Einschätzungen vorgenommen, die den größten Einfluss auf die im Konzernabschluss ausgewiesenen Beträge haben:

Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Im Dezember 2023 gab der Verwaltungsrat von Adler Evo, einer italienischen Gesellschaft im Besitz des Konzerns, die Entscheidung bekannt, die Beteiligung an Fabbrica Italiana Confort Automotive S.p.A. und Almas Real Estate S.r.l. einzustellen. Die Vermögenswerte der beiden Unternehmen wurden als ein zur Veräußerung gehaltener Konzern klassifiziert. Das Management war der Ansicht, dass die Tochtergesellschaften zu diesem Zeitpunkt die Kriterien für eine Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten erfüllten, und zwar aus den folgenden Gründen:

Fabbrica Italiana Confort Automotive S.p.A. und Almas Real Estate S.r.l. stehen zum sofortigen Verkauf und können in ihrem derzeitigen Zustand an den Käufer übergeben werden.

Maßnahmen zum Abschluss des Verkaufs wurden eingeleitet und werden voraussichtlich innerhalb eines Jahres ab dem ursprünglichen Klassifizierungsdatum abgeschlossen sein.

Ein potenzieller Käufer wurde identifiziert und die Verhandlungen befinden sich zum Bilanzstichtag in einem fortgeschrittenen Stadium.

Schätzungen und Annahmen

Die Schätzungen und die damit verbundenen Annahmen werden regelmäßig und kontinuierlich vom Konzern überprüft. Wenn sich die geschätzten Posten nicht wie angenommen verhalten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den Schätzungen abweichen, was eine entsprechende Anpassung erfordern würde. Die Auswirkungen von Schätzungsänderungen werden in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung in dem Berichtszeitraum ausgewiesen, in dem die Anpassung erfolgt, oder prospektiv in späteren Berichtszeiträumen.

In den folgenden Absätzen werden kurz die Bereiche beschrieben, die mehr als andere eine subjektive Einschätzung des Managements erfordern und bei denen eine Änderung der Bedingungen, die den verwendeten Annahmen zugrunde liegen, wesentliche Auswirkungen auf die ausgewiesenen Finanzinformationen haben könnte.

Auswirkungen des makroökonomischen Szenarios und des Klimawandels

Als globaler Automobilzulieferer ist sich der Konzern der erheblichen Auswirkungen makroökonomischer Szenarien und des Klimawandels auf die Rechnungslegungsstandards und Schätzungen bewusst. Wirtschaftliche Unwägbarkeiten, einschließlich Zinsschwankungen und geopolitischer Spannungen, wirken sich auf wichtige Annahmen für die Umsatzrealisierung und die Bewertung von Vermögenswerten aus. Darüber hinaus erfordern die zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels eine Neubewertung der Rechnungslegungsgrundsätze, insbesondere in Bezug auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögenswerte. Dazu gehört eine gründliche Überprüfung, um sicherzustellen, dass unsere Abschreibungsmethoden die sich ändernden Betriebsbedingungen genau widerspiegeln. Trotz der inhärenten Prognoseunsicherheiten sind wir bestrebt, unsere Finanzberichterstattung an die entstehenden Risiken und Chancen anzupassen. Damit zeigen wir unsere Verpflichtung, den Stakeholdern ein umfassendes Verständnis unserer finanziellen Leistungsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit zu vermitteln. Für den Referenzzeitraum 2023 gab es keine Auswirkungen des makroökonomischen Szenarios und des Klimawandels auf Schätzungen und Rechnungslegungsgrundsätze. Insgesamt profitiert das Unternehmen von den Auswirkungen des makroökonomischen Umfelds, insbesondere im Hinblick auf die weitere Entwicklung von Elektrofahrzeugen.

Verwertbarkeit von langfristigen Vermögenswerten mit definierter Nutzungsdauer

Zu den langfristigen Vermögenswerten mit einer begrenzten Nutzungsdauer gehören Immobilien, Anlagen und Maschinen und immaterielle Vermögenswerte. Immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer bestehen hauptsächlich aus aktivierten Entwicklungskosten.

Der Konzern überprüft regelmäßig den Buchwert langfristiger Vermögenswerte mit definierter Nutzungsdauer, wenn Ereignisse und Umstände darauf hindeuten, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Werthaltigkeitsprüfungen werden durchgeführt, indem der Buchwert und der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ("ZGE") verglichen werden. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden folgenden Werte: der beizulegende Zeitwert der ZGE abzüglich der Veräußerungskosten und der Nutzungswert. Bei der Bewertung des Nutzungswerts werden die geschätzten zukünftigen Cashflows mit ihrem Barwert, der die aktuellen Markteinschätzungen des Geldwerts und die spezifischen Risiken der ZGE widerspiegelt, unter Verwendung eines Abzinsungssatzes vor Steuern abgezinst.

Während des Berichtszeitraums des vorliegenden Konzernabschlusses hat der Konzern keine Wertberichtigung für langfristige Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer vorgenommen.

Werthaltigkeit des Geschäftswertes

In Übereinstimmung mit IAS 36, Wertminderung von Vermögenswerten, wird der Geschäftswert nicht abgeschrieben und jährlich oder häufiger auf Wertminderung geprüft, wenn Ereignisse oder Umstände darauf hinweisen, dass der Vermögenswert eine Wertminderung erlitten haben könnte (Impairment Test).

Diese Prüfung wird unter Bezugnahme auf die zahlungsmittelgenerierende Einheit ("ZGE") oder Gruppe von ZGEs durchgeführt, die dem Geschäftswert zugeordnet ist und auf deren Ebene der Wert überwacht wird. Eine Wertminderung des Geschäftswerts wird erfasst, wenn der erzielbare Wert des Geschäftswerts niedriger als sein Buchwert ist. Der erzielbare Wert bezeichnet den höheren Wert des beizulegenden Zeitwerts der ZGE oder der Gruppe von ZGE, abzüglich der Verkaufskosten, und des Nutzungswerts. Es ist nicht erlaubt, den Wert des Geschäftswerts im Falle einer früheren Wertminderung wiederherzustellen.

Wenn der aus der Wertminderungsprüfung resultierende Wertminderungsaufwand größer ist als der Wert des der ZGE oder Gruppe von ZGEs zugeordneten Geschäftswerts, wird der verbleibende Überschuss den in der ZGE oder Gruppe von ZGEs enthaltenen Vermögenswerten im Verhältnis zu ihrem Buchwert zugeordnet.

Für den durch diesen Konzernabschluss erfassten Zeitraum hat der Konzern keine Wertberichtigung des Geschäftswertes vorgenommen.

Rückstellung für erwartete Verluste bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögen

Der Konzern verwendet eine Rückstellungsmatrix zur Berechnung der Kreditausfälle bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Wertberichtigungssätze basieren auf der Restlaufzeit für Gruppierungen verschiedener Kundensegmente mit ähnlichen Verlustmustern (z.B. nach geografischem Gebiet, Produkttyp, Kundentyp und Rating sowie Deckung durch Akkreditive und andere Formen der Kreditversicherung).

Die Rückstellungsmatrix basiert zunächst auf den beobachteten historischen Ausfallquoten des Konzerns. Der Konzern wird die Matrix kalibrieren, um historische Kreditausfallerfahrungen mit zukunftsorientierten Informationen zu korrigieren. Wird zum Beispiel erwartet, dass sich die wirtschaftlichen Bedingungen (z.B. das Bruttoinlandsprodukt) im nächsten Jahr verschlechtern, was zu einem Anstieg der Insolvenzen im verarbeitenden Gewerbe führen kann, werden die historischen Ausfallquoten angepasst. Zu jedem Berichtszeitpunkt werden die beobachteten historischen Ausfallquoten aktualisiert und die Änderungen der prognostizierten Schätzungen analysiert.

Die Bewertung der Korrelation zwischen den in der Vergangenheit beobachteten Ausfallraten, den erwarteten wirtschaftlichen Bedingungen und den erwarteten Kreditausfällen ist eine aussagekräftige Schätzung. Die Höhe der Kreditausfälle reagiert empfindlich auf Veränderungen der Umstände und wirtschaftlichen Bedingungen. Die Erfahrungen des Konzerns mit Kreditverlusten in der Vergangenheit und die Prognosen der wirtschaftlichen Bedingungen sind möglicherweise auch nicht repräsentativ für die tatsächlichen Ausfälle von Kunden in der Zukunft. Informationen zu den Kreditausfällen bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerten des Konzerns sind in Anmerkung 19 zu finden.

Leistungsorientierte Pläne

Die Nettoverpflichtungen des Konzerns werden für jeden Plan gesondert ermittelt, indem der Barwert der künftigen Leistungen, die die Arbeitnehmer in der laufenden und in früheren Perioden angesammelt haben, geschätzt und der beizulegende Zeitwert des Planvermögens abgezogen wird. Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung wird anhand von unvoreingenommenen und miteinander kompatiblen versicherungsmathematischen Verfahren und Annahmen ermittelt, wobei die Leistungen den Zeiträumen zugeordnet werden, in denen die Verpflichtung zur Erbringung von Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses entsteht, und zwar nach der Methode der laufenden Einmalprämien.

Die Bestandteile der leistungsorientierten Kosten werden wie folgt erfasst:

Die Dienstleistungskosten werden in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung nach Funktionen erfasst und unter den entsprechenden Rubriken ausgewiesen (Umsatzkosten, Vertriebs-, Verwaltungs- und Gemeinkosten, Forschungs- und Entwicklungskosten usw.).

Die Nettoverzinsung der leistungsorientierten Verbindlichkeit wird in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung als Nettofinanzertrag/(-aufwand) ausgewiesen und durch Multiplikation der Nettoverbindlichkeit/(-vermögenswert) mit dem zur Abzinsung der Verpflichtungen verwendeten Abzinsungssatz ermittelt, wobei die Auswirkungen der im Laufe des Jahres geleisteten Beiträge und Leistungszahlungen berücksichtigt werden; und

Die Neubewertungskomponenten der Nettoverpflichtungen, die versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie eine Änderung der Auswirkung der Vermögensobergrenze umfassen, werden sofort im sonstigen Ergebnis erfasst. Diese Neubewertungskomponenten werden in einer späteren Periode nicht in die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert.

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten werden aktiviert, wenn die Bedingungen von IAS 38 - Immaterielle Vermögenswerte erfüllt sind. Der Ausgangspunkt für die Aktivierung ist die technische und kommerzielle Durchführbarkeit des Projekts, die in der Regel eintritt, wenn ein Produktentwicklungsprojekt einen bestimmten Meilenstein gemäß dem vom Konzern festgelegten Produktentwicklungsmodell erreicht hat. Die Durchführbarkeit beruht auf der Beurteilung der Geschäftsführung auf der Grundlage geschätzter künftiger Cashflows. Die Aktivierung endet und die Abschreibung der aktivierten Entwicklungskosten beginnt mit Beginn der Produktion des betreffenden Projekts.

Für die Abschreibung von Entwicklungskosten ist eine Schätzung der Geschäftsführung über den Lebenszyklus des jeweiligen Modells erforderlich. Jede Änderung dieser Annahmen würde sich auf die verbuchte Abschreibung und den Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten auswirken. Der periodische Abschreibungssatz wird berechnet, nachdem der erwartete Lebenszyklus des betreffenden Modells und gegebenenfalls ein erwarteter Restwert am Ende der Nutzungsdauer ermittelt wurden. Eine Erhöhung des erwarteten Lebenszyklus eines Vermögenswerts oder seines Restwerts würde zu einer Verringerung des Abschreibungssatzes in der konsolidierten Gewinn- und Verlustrechnung führen.

Die Nutzungsdauer und der Restwert der Modelle des Konzerns werden von der Geschäftsleitung zum Zeitpunkt der Kapitalisierung festgelegt und jährlich auf Angemessenheit und Werthaltigkeit überprüft. Die Nutzungsdauer basiert auf historischen Erfahrungen mit ähnlichen Vermögenswerten und der Antizipation zukünftiger Ereignisse, die sich auf die Nutzungsdauer auswirken könnten, wie z.B. technologischer Wandel. In der Vergangenheit haben Änderungen der Nutzungsdauer und der Restwerte nicht zu wesentlichen Änderungen der Abschreibungen des Konzerns oder der geschätzten Werthaltigkeit der entsprechenden Vermögenswerte geführt.

Sonstige Eventualverbindlichkeiten

Der Konzern bildet Rückstellungen im Zusammenhang mit anhängigen oder drohenden Rechtsstreitigkeiten oder Gerichtsverfahren, wenn ein Mittelabfluss für wahrscheinlich erachtet wird und der Betrag zuverlässig geschätzt werden kann. Wenn ein Mittelabfluss möglich wird, aber die Höhe nicht geschätzt werden kann, wird dies im Anhang zum Konzernabschluss offengelegt. Der Konzern ist Gegenstand von Gerichts- und Steuerverfahren zu einer Vielzahl von Fragen in verschiedenen Gerichtsbarkeiten. Aufgrund der Unsicherheit, die mit diesen Fragen verbunden ist, ist es schwierig, den Mittelabfluss, der sich aus solchen Streitigkeiten ergeben könnte, vorherzusagen. Darüber hinaus ergeben sich Klagen und Ansprüche gegen den Konzern häufig aus komplexen Rechtsfragen, die einem unterschiedlichen Maß an Unsicherheit unterliegen, einschließlich der Sachverhalte und Umstände jedes einzelnen Falles und der Frage, wie das anwendbare Recht voraussichtlich ausgelegt und auf diese Sachverhalte und Umstände angewandt werden wird, sowie der Gerichtsbarkeit und der verschiedenen involvierten Gesetze. Der Konzern überwacht den Stand der anhängigen Gerichtsverfahren und konsultiert regelmäßig Rechts- und Steuerexperten. Daher ist es möglich, dass die Rückstellungen des Konzerns für Gerichtsverfahren und Rechtsstreitigkeiten in Abhängigkeit von der künftigen Entwicklung der anhängigen Angelegenheiten variieren können.

5 Analyse des Sektors

Der Konzern hat die folgenden berichtspflichtigen Bereiche auf der Grundlage von Informationen identifiziert, die von seinem Chief Operating Decision Maker überprüft wurden, um Entscheidungen über die Ressourcenzuweisung zu treffen und die Leistung zu bewerten.

Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2023

(in TEUR) Asien EMEA Mercosur NAFTA
Direkte Erlöse 352.418 1.475.297 144.820 397.871
davon externe Erträge 324.682 1.440.132 144.820 394.965
davon konzerninterne Erträge 27.736 35.164 - 2.906
(in TEUR) Summe Anpassungen Konzernkonsolidierung
Direkte Erlöse 2.370.406 (61.606) 2.308.800
davon externe Erträge 2.304.599 - 2.304.600
davon konzerninterne Erträge 65.806 (61.606) 4.200

Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2023

(in TEUR) Asien EMEA Mercosur NAFTA
Aktiva 335.402 1.889.682 140.555 290.311
Passiva 193.922 1.796.756 212.460 236.550
(in TEUR) Summe Anpassungen Konzernkonsolidierung
Aktiva 2.655.950 (739.837) 1.916.113
Passiva 2.439.687 (617.822) 1.821.866

Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2022

(in TEUR) Asien EMEA Mercosur NAFTA
Direkte Erlöse 339.843 1.334.549 136.764 368.202
davon externe Erträge 323.306 1.302.343 136.697 366.945
davon konzerninterne Erträge 16.537 32.206 67 1.257
(in TEUR) Summe Anpassungen Konzernkonsolidierung
Direkte Erlöse 2.179.359 (41.915) 2.137.444
davon externe Erträge 2.129.291 - 2.129.291
davon konzerninterne Erträge 50.068 (41.915) 8.153

Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2022

(in TEUR) Asien EMEA Mercosur NAFTA
Aktiva 393.168 1.435.809 111.328 307.901
Passiva 210.108 1.318.050 180.410 263.990
(in TEUR) Summe Anpassungen Konzernkonsolidierung
Aktiva 2.248.206 (455.493) 1.792.713
Passiva 1.972.557 (352.514) 1.620.043

6 Erträge

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der Einnahmen nach Art der Tätigkeit:

(in TEUR) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2023 2022
Erträge von Dritten
Erträge aus Serienteilen 2.157.453 1.955.404
Erträge aus Werkzeugbau 80.584 80.407
Erträge aus dem Handel mit Gütern 31.663 56.777
Sonstige Erträge 34.901 36.703
Summe Erträge von Dritten 2.304.601 2.129.291
Erträge von nahestehenden Unternehmen 4.200 8.153
Auf- und Abrundungen (1)
Gesamterlöse 2.308.800 2.137.444

Die direkten Umsatzerlöse beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 2.308.800 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 171.356 TEUR. Die Entwicklung der Umsatzerlöse nach geografischen Gebieten ist im Abschnitt "Umsatz" des Berichts über die Geschäftstätigkeit im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 beschrieben. Alle als Umsatzerlöse ausgewiesenen Umsätze stammen aus Verträgen mit Kunden, für die bestimmte Bedingungen festgelegt wurden: Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden werden in erster Linie dann erfasst, wenn die Kontrolle über die Waren oder Dienstleistungen auf den Kunden übergeht, und zwar zu einem Betrag, der die Gegenleistung widerspiegelt, auf die der Konzern im Austausch für diese Waren oder Dienstleistungen voraussichtlich Anspruch hat.

7 Sonstige Erträge

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der sonstigen Einnahmen:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien, Anlagen und Maschinen 546 2.895
Staatliche Subventionen 3.271 7.115
Mieteinnahmen 76 705
Badwill STS Group und AST -
Sonstige Erträge 36.097 35.243
Auf- und Abrundungen (1)
Summe Sonstige Erträge 39.989 45.958

Die "sonstigen Erträge" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 39.989 TEUR und sanken im Vergleich zum Vorjahr um 5.969 TEUR.

Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die Reduzierung der staatlichen Subventionen zurückzuführen, die in Europa im Zusammenhang mit der Energiekrise im Geschäftsjahr 2022 erhalten wurden.

8 Materialaufwand

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der Materialkosten:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Material-, Fertigerzeugnis- und Ausrüstungskosten 1.064.372 1.051.474
Halbfabrikate 2.066 2.298
Bestandsänderungen (13.551) (9.926)
Andere Einkäufe 132.438 101.949
Materialgesamtkosten 1.185.325 1.145.795

Der "Materialaufwand" belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 1.185.325 TEUR und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 39.530 TEUR. Diese Veränderung steht im Einklang mit dem prozentualen Anstieg des Umsatzes und der Entwicklung der Rohstoffpreise und beträgt 50,47% im Jahr 2023 gegenüber 52,48% im vergangenen Geschäftsjahr. Dem Konzern ist es gelungen, die Senkung der Rohstoffpreise zu erreichen, indem er der Marktdynamik folgte.

9 Kosten für Leistungen

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Kosten für Leistungen:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Versorgungs- und Energiekosten 99.296 102.698
Zeitarbeiter 68.911 46.393
Abfallentsorgung 19.156 16.359
Sonstige Dienstleistungen 48.183 45.462
Gesamtkosten der Dienstleistungen 235.546 210.912

Die "Dienstleistungskosten" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 235.546 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 24.634 TEUR.

Die Veränderung steht hauptsächlich im Zusammenhang mit der Aufstockung der Leih-/Zeitarbeitskräfte in Höhe von 22.518 TEUR zur Unterstützung des Geschäftswachstums in bestimmten Regionen.

Der Anstieg der sonstigen Dienstleistungen um 2.721 TEUR steht im Zusammenhang mit dem Anstieg der Umsatzerlöse.

10 Personalkosten

Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung der Personalkosten:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Löhne und Gehälter 388.762 363.312
Sozialversicherung 87.552 81.332
Kosten für Leistungen nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses 3.907 8.527
Abfindungszahlungen für Arbeitnehmer 432 (435)
Sonstige Personalkosten 18.844 15.078
Auf- und Abrundungen 1
Summe Personalaufwand 499.498 467.813

Der "Personalaufwand" belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 499.498 TEUR und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 31.685 TEUR. Die Veränderung der Personalkosten wird stark von der Belegschaft des Unternehmens und der Lohninflation beeinflusst.

Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter für die Jahre zum 31. Dezember 2023 und 2022:

(in Personen) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2023 2022
Führungskräfte 855 871
Büropersonal 2.336 2.244
Produktionspersonal 9.932 10.257
Sonstiges Personal 44 44
Summe 13.167 13.416

11 Abschreibungen und Wertberichtigungen

Die folgende Tabelle enthält detaillierte Angaben zu den Abschreibungen und Wertberichtigungen:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Immobilien, Anlagen und Maschinen
Grundstücke und Bauten 8.911 11.224
Maschinen und Anlagen 46.745 53.909
Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.219 8.003
Anlagen im Bau, geleistete Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte 8 -
Nutzungsrechte der Güter
Grundstücke und Bauten 19.568 18.814
Maschinen und Anlagen 7.727 12.196
Betriebs- und Geschäftsausstattung Hardware und immaterielle Vermögenswerte 6.686 11.814
Immaterielle Vermögenswerte
Intern generierte Entwicklungskosten 8.886 8.555
Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartige Rechte 1.617 1.629
Summe Immaterielle Vermögenswerte 3.105 2.965
Auf- und Abrundungen 2
Summe Abschreibungen und Wertminderungen 112.474 129.109
Wertberichtigungen der im Umlaufvermögen verbuchten Forderungen 2.119 5.637
Summer Abschreibungen, Wertminderungen und Wertberichtigungen 114.593 134.746

Die "Abschreibungen und Wertberichtigungen" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 114.593 TEUR und verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 20.153 TEUR. Die Änderung ist in den Ziffern 15, 16 und 17 beschrieben.

12 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der sonstigen Betriebskosten:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Liefer- und Vertriebskosten 37.132 31.205
Kosten für die Nutzung von Gütern Dritter 16.314 14.670
Reparatur und Wartung 28.765 27.042
Reisekosten 7.424 5.328
Versicherung, Steuern und Beiträge 10.629 10.639
Rechts- und Beratungskosten 26.475 23.516
Fahrzeugkosten 5.417 4.746
Büromaterial und Verwaltungsausgaben 5.750 4.405
Sonstige indirekte Steuern 7.910 6.616
Werbe-, Repräsentations- und Unterhaltungskosten 4.247 4.223
Verlust aus der Veräußerung von Immobilien, Anlagen und Maschinen 6.351 4.678
Sonstige betriebliche Aufwendungen 81.620 56.390
Summe Sonstige betriebliche Aufwendungen 238.034 193.460

Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 238.034 TEUR und erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 44.574 TEUR.

Die wichtigsten Änderungen sind hauptsächlich auf folgende Faktoren zurückzuführen:

Anstieg der "Lieferkosten" um 5.927 TEUR im Zusammenhang mit dem allgemeinen Anstieg der Umsatzerlöse.

Anstieg der "Rechts- und Beratungskosten" um 2.959 TEUR, bedingt durch die Ausgabe der neuen Anleihen.

Anstieg der "Reisekosten" um 2.095 TEUR aufgrund der Zunahme der Reisen nach den Beschränkungen in früheren Perioden.

Der Anstieg der "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" in Höhe von 24.632 TEUR war hauptsächlich auf nicht abzugsfähige Aufwendungen im Zusammenhang mit Steuerrückstellungen und Anpassungen im Zusammenhang mit der Hyperinflation in der Türkei zurückzuführen.

13 Finanzielle Erträge und Aufwendungen und Netto-Wechselkurseffekt

In der folgenden Tabelle sind die Finanzerträge/-aufwendungen und die Wechselkurseffekte aufgeführt:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Finanzerträge
Finanzerträge und FVTOCI 3.454 1.786
Finanzerträge von verbundenen Parteien 888 3.027
Sonstige finanzielle Erträge 928 317
Auf- und Abrundungen 1
Erträge aus Finanzanlagen gesamt 5.271 5.130
Finanzkosten
Aktivierte Finanzaufwendungen (70.723) (36.921)
Finanzaufwendungen für Finanz-/Operating-Leasingverhältnisse (10.580) (8.526)
Finanzkosten an verbundenen Parteien (2.379) (3)
Änderung des beizulegenden Zeitwerts und des FVTPL - (11)
Finanzielle Aufwendungen für Leistungen an Arbeitnehmer (1.439) (60)
Löschgebühren Finanzierungen (10.472) (3.710)
Auf- und Abrundungen (1)
Finanzaufwendungen gesamt (95.594) (49.231)
Summe Netto-Wechselkurseffekt 54.740 41.926
Summe Nettofinanzaufwendungen und Netto-Wechselkurseffekt (40.854) (7.305)

Die "Finanzerträge" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 5.271 TEUR und lagen auf dem Niveau des Vorjahres.

Die "Finanzaufwendungen" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 95.594 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 46.363 TEUR. Die Veränderung ist hauptsächlich auf den Posten "Finanzielle Aufwendungen für zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Verbindlichkeiten" zurückzuführen und ergibt sich aus den Kosten im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Anleihe-Darlehens mit einer Erhöhung des Zinssatzes sowie der Auflösung von 5,1 Mio. EUR für die Kosten der alten Anleihen und dem allgemeinen Anstieg der Zinssätze in allen Regionen gegenüber dem Jahr 2022.

Der Posten "Nettowechselkurseffekt" belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 54.740 TEUR und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 12.814 TEUR. Die Veränderung war hauptsächlich auf realisierte Netto-Währungsverluste aufgrund von Währungsschwankungen von ARS, TRY und GBP zurückzuführen. Diese Veränderungen werden teilweise durch nicht realisierte Netto-Fremdwährungsgewinne, hauptsächlich aus RUB, ausgeglichen.

14 Steuern

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der Ertragssteuern:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Kurzfristige Ertragssteuern 26.554 27.868
Latente Ertragssteuern (19.865) (13.810)
Änderungen der Schätzung für Vorjahre 395 (620)
Ertragssteuer 7.084 13.438

Die folgende Tabelle zeigt die Abstimmung zwischen den im Konzernabschluss verbuchten Ertragssteuern und dem theoretischen Steueraufwand, berechnet auf der Grundlage des theoretischen Steuersatzes:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Gewinn vor Steuern 40.211 28.867
Nationaler Steuersatz (%) 28,00% 28,00%
Auf Grundlage des nationalen Steuersatzes berechnete Steuern (11.259) (8.083)
Auswirkungen von Steuervorschriften:
Steuerfreier Ertrag 15.103 29.109
Steuerlich nicht absetzbare Kosten (12.077) (32.021)
Vorher nicht verbuchte Nutzung von steuerlichen Verlusten 585 3.646
Steuerliche Verluste, für die keine latenten Ertragssteuerforderungen ausgewiesen wurden 8.599 898
Steuern im Zusammenhang mit Vorjahren 1.492 (64)
Auswirkungen von Änderungen der Steuersätze und -vorschriften 568 (814)
Sonstige dauerhafte Differenzen 3.310 7.273
Zuordnung von Holdingkosten und F&E-Lizenzgebühren - 922
Nicht gewinnabhängige Steuern -
Differenzen bei inländischen und ausländischen Steuersätzen (13.405) (14.304)
Ertragssteuer (7.084) (13.438)

Die Veränderungen der aktiven und passiven latenten Steuern während des Geschäftsjahres, ohne Berücksichtigung von Saldenverrechnungen, stellen sich wie folgt dar:

Zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Anfangssaldo Ausweisung in der Gewinn- und Verlustrechnung Veränderungen Verbucht unter anderen Komponenten der Gesamterfolgsrechnung Veränderungen Wechselkursdifferenzen Veränderungen
Temporäre Differenzen resultierend aus:
Steuerlichen Verlustvorträgen 20.805 6.150 4.800 (691)
Immobilien, Anlagen und Maschinen 3.082 2.327 (53) (228)
Immaterielle Vermögenswerte 122 184 8
Rückstellung für Bestände 3.982 (99) 4
Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 532 898 15
Leistungen für Arbeitnehmer 4.215 960 148 (92)
Regelungen 2.507 3.658 (27)
Sonstige temporäre Differenzen 8.140 15.993 3.322 376
Verrechnung von latenten Steuern im Rahmen von Verrechnungsbestimmung en (3.500) (1.837)
Auf- und Abrundungen 1
Summe Latente Steuerforderungen 39.885 28.234 8.218 (635)
Temporäre Differenzen resultierend aus:
Immobilien, Anlagen und Maschinen (35.211) (1.906) (5.802) 64
Immaterielle Vermögenswerte (22.235) (244) -
Bilanzierung von Leasingverträgen 131 - -
Sonstige temporäre Differenzen (14.168) (8.043) (4.638) (308)
Verrechnung von latenten Steuern im Rahmen von Verrechnungsbestimmung en (1.780) 1.866 - (7)
Summe Latente Steuerverbindlichkeiten (73.263) (8.327) (10.440) (251)
Zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Änderung im Konsolidierungskreis Veränderungen Akquisitionen Veränderungen Schlusssaldo
Temporäre Differenzen resultierend aus:
Steuerlichen Verlustvorträgen (12) (104) 30.948
Immobilien, Anlagen und Maschinen 5.128
Immaterielle Vermögenswerte 314
Rückstellung für Bestände 3.887
Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.445
Leistungen für Arbeitnehmer 5.231
Regelungen 185 6.323
Sonstige temporäre Differenzen 12 27.843
Verrechnung von latenten Steuern im Rahmen von Verrechnungsbestimmung en (5.337)
Auf- und Abrundungen 1
Summe Latente Steuerforderungen - 81 75.783
Temporäre Differenzen resultierend aus:
Immobilien, Anlagen und Maschinen 353 (32) (42.534)
Immaterielle Vermögenswerte (22.479)
Bilanzierung von Leasingverträgen 131
Sonstige temporäre Differenzen 114 (27.043)
Verrechnung von latenten Steuern im Rahmen von Verrechnungsbestimmung en 79
Summe Latente Steuerverbindlichkeiten 467 (32) (91.846)

Nach IAS 12 sind Unternehmen verpflichtet, die Differenz zwischen dem ausgewiesenen Wert eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit und der steuerlichen Bemessungsgrundlage zu erfassen, was zum Ansatz von latenten Steuerforderungen oder latenten Steuerverbindlichkeiten führt. Darüber hinaus weist Brasilien gemäß den in IAS 12 festgelegten Kriterien eine künftige Rentabilität auf; daher wurden latente Steuerforderungen im Zusammenhang mit steuerlichen Verlusten aus der Vergangenheit weiter anerkannt.

15 Immobilien, Anlagen und Maschinen

Die folgende Tabelle zeigt die Veränderungen bei den Immobilien, Anlagen und Maschinen für das zum 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr.

Saldo zum 31. Dezember 2023 Grundstücke und Bauten Maschinen und Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung
(in TEUR)
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 209.105 238.200 35.379
davon
Anschaffungskosten 358.665 931.498 178.920
Kumulierte Abschreibung (149.560) (693.298) (143.541)
Wechselkursdifferenzen 2.109 (3.033) 2.444
Erwerbungen 15.039 17.424 6.721
Veräußerungen (379) (3.260) (66)
Änderung im Konsolidierungskreis - - -
Umklassifizierungen (2.601) 24.421 (8.386)
Abschreibung (8.911) (46.745) (9.219)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 214.362 227.007 26.873
davon
Anschaffungskosten 366.067 932.509 188.232
Kumulierte Abschreibung (151.705) (705.502) (161.360)
Saldo zum 31. Dezember 2023 Anlagen im Bau, geleistete Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte Auf- und Abrundungen Summe Immobilien, Anlagen und Maschinen
(in TEUR)
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 33.249 (1) 515.932
davon
Anschaffungskosten 36.422 (1) 1.505.504
Kumulierte Abschreibung (3.173) - (989.572)
Wechselkursdifferenzen 458 (1) 1.977
Erwerbungen 25.895 - 65.079
Veräußerungen (4.582) - (8.287)
Änderung im Konsolidierungskreis - - -
Umklassifizierungen (12.346) - 1.088
Abschreibung (8) (64.883)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 42.666 (1) 510.907
davon
Anschaffungskosten 45.813 1.532.621
Kumulierte Abschreibung (3.147) 1 (1.021.713)
Saldo zum 31.12.2022 Grundstücke und Bauten Maschinen und Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Anlagen im Bau, geleistete Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte Summe Immobilien, Anlagen und Maschinen
(in TEUR)
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2021 210.685 244.767 39.259 38.535 533.246
davon
Anschaffungskosten 340.961 850.858 166.893 41.581 1.400.293
Kumulierte Abschreibung (130.276) (606.091) (127.634) (3.046) (867.047)
Wechselkursdifferenzen 8.078 10.329 1.266 414 20.087
Erwerbungen 2.309 11.031 8.451 20.264 42.055
Veräußerungen (204) (675) (5.776) (37) (6.692)
Änderung im Konsolidierungskreis 277 12 81 2 372
Umklassifizierungen (815) 26.644 100 (25.930) (1)
Abschreibung (11.224) (53.908) (8.003) - (73.135)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 209.106 238.200 35.378 33.248 515.932
davon
Anschaffungskosten 358.665 931.498 178.920 36.422 1.505.505
Kumulierte Abschreibung (149.560) (693.298) (143.541) (3.173) (989.573)

Die in den dargestellten Zeiträumen getätigten Investitionen in Immobilien, Anlagen und Maschinen beziehen sich hauptsächlich auf Investitionen zur Unterstützung der Expansion und den allgemeinen Ersatz von Vermögenswerten. Es bestehen keine kapitalisierten Finanzaufwendungen im Sachanlagevermögen. Die Finanzverbindlichkeiten lokaler Unternehmen sind im Allgemeinen durch die Immobilien, Anlagen und Maschinen des betreffenden Unternehmens gesichert.

Die Immobilien, Anlagen und Maschinen beliefen sich im Dezember 2023 auf 510.907 EUR, verglichen mit 515.932 EUR im Dezember 2022. Der Rückgang um 5.025 TEUR ist hauptsächlich auf folgende Faktoren zurückzuführen:

Die Akquisitionen des Berichtszeitraums in Höhe von 65.079 TEUR beziehen sich hauptsächlich auf Unternehmen, die auf dem italienischen, amerikanischen, tschechischen und chinesischen Markt tätig sind;

Die Abschreibungen beliefen sich auf 64.883 TEUR und sanken im Vergleich zum Vorjahr.

Die Wechselkursdifferenzen beliefen sich auf 1.977 TEUR und waren hauptsächlich auf die Anwendung der Hochinflationsbilanzierung bei den türkischen (HP-Pelzer Pimsa Otomotiv Anonim Sirketi, Pimsa Otomotiv Tekstilleri Sanayi ve Tikaret A.S., Pimsa Adler Otomotive A.S.) und argentinischen (Pelzer System S.A.) Gesellschaften gemäß IAS 29 zurückzuführen.

16 Vermögenswerte für Nutzungsrechte

Saldo zum 31.12.2023 Grundstücke und Bauten Maschinen und Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung und Hardware/immaterielle Vermögenswerte Rundung Summe
(in TEUR)
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 105.487 13.441 15.168 1 134.097
Währungsumrechnung (2.394) (109) (118) (1) (2.622)
Erwerbungen 37.113 17.662 10.437 - 65.212
Änderung im Konsolidierungskreis 22 - - 22
Verringerung (9.206) (580) (4.240) 1 (14.025)
Umklassifizierungen 1.861 (295) (1.905) 1 (338)
Abschreibung (19.568) (7.727) (6.686) (1) (33.982)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 113.315 22.393 12.656 - 148.364
Saldo zum 31.12.2022 Grundstücke und Bauten Maschinen und Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung und Hardware/immaterielle Vermögenswerte Summe
(in TEUR)
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2021 111.069 19.460 23.276 153.805
Währungsumrechnung 1.323 661 212 2.196
Erwerbungen 20.784 5.967 7.609 34.360
Änderung im Konsolidierungskreis - - (4.115) (4.115)
Verringerung (8.874) (451) - (9.325)
Abschreibung (18.814) (12.196) (11.814) (42.824)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 105.488 13.441 15.168 134.097

Die Nutzungsrechte beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 148.364 TEUR im Vergleich zu 134.097 TEUR zum 31. Dezember 2022. Der Anstieg von 14.267 TEUR ist hauptsächlich auf folgende Faktoren zurückzuführen:

Nettoinvestitionen in Höhe von 51.187 TEUR, hauptsächlich aufgrund zusätzlicher Leasingverträge, insbesondere in Italien und für das neue STS-Werk in den Vereinigten Staaten.

Die Abschreibungen beliefen sich auf 33.982 TEUR und gingen im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Die Verbuchung von Mietverhältnissen hat die folgenden Auswirkungen auf die Gewinn- und Verlustrechnung und die Kapitalflussrechnung:

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Mietaufwendungen in Verbindung mit kurzfristigen Mietverträgen und geringwertigen Wirtschaftsgütern (16.314) (14.670)
Abschreibung von Vermögenswerten mit Nutzungsrecht (33.982) (42.824)
Zinsaufwendungen für Leasingverbindlichkeiten (10.580) (8.526)
Summe Ausgewiesene Gewinn- und Verlustrechnung (60.876) (66.020)
Gezahlte Mietaufwendungen in Verbindung mit kurzfristigen Mietverträgen und geringwertigen Wirtschaftsgütern (16.314) (14.670)
Gezahlte Zinsen für Leasingverbindlichkeiten (10.580) (8.526)
Summe Verbuchung von Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (26.894) (23.196)
Erstattung von Leasingverbindlichkeiten (44.481) (47.548)
Summe Verbuchung von Cashflow aus laufender Finanzierungstätigkeiten (44.481) (47.548)
Zum 31. Dezember (71.375) (70.744)

17 Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte

Die folgende Tabelle zeigt die Veränderungen bei den immateriellen Vermögenswerten für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr.

Saldo zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Geschäftswert Entwicklungskosten Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartige Rechte Summe Immaterielle Vermögenswerte Summe Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 81.525 35.639 4.613 63.351 185.128
davon
Anschaffungskosten 81.525 105.513 36.174 100.571 323.783
Kumulierte Abschreibung - (69.874) (31.561) (37.220) (138.655)
Umrechnungsdifferenzen auf Anschaffungskosten (5.806) - (74) (92) (5.972)
Akquisitionen - 987 803 16.316 18.106
Veräußerungen - (2.884) (256) (2.349) (5.489)
Änderung im Konsolidierungskreis (61) (61)
Auf- und Abrundungen
Umklassifizierungen - 15.076 162 (15.989) (750)
Abschreibung - (8.886) (1.617) (3.105) (13.609)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 75.658 39.932 3.631 58.132 177.353
davon
Anschaffungskosten 75.658 109.932 37.097 95.319 318.006
Kumulierte Abschreibung - (70.000) (33.466) (37.187) (140.653)
Saldo zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) Geschäftswert Entwicklungskosten Konzessionen, Lizenzen, Marken und gleichartige Rechte Summe Immaterielle Vermögenswerte Summe Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2021 84.842 40.187 4.173 55.831 185.033
davon
Anschaffungskosten 84.842 104.641 28.466 92.623 310.572
Kumulierte Abschreibung - (64.454) (24.293) (36.791) (125.538)
Umrechnungsdifferenzen auf Anschaffungskosten (3.317) - 503 1.914 (900)
Akquisitionen - 1.679 1.546 11.681 14.906
Veräußerungen - (604) (12) (152) (768)
Auf- und Abrundungen - - - 5 5
Umklassifizierungen - 2.932 32 (2.964) -
Abschreibung - (8.555) (1.629) (2.965) (13.149)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 81.525 35.639 4.613 63.351 185.128
davon
Anschaffungskosten 81.525 105.513 36.174 100.571 323.783
Kumulierte Abschreibung - (69.874) (31.561) (37.220) (138.655)

Immaterielle Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen den Geschäftswert, Entwicklungskosten und erworbene Softwarelizenzen, Marken und ähnliche Rechte.

Der Geschäftswert bezieht sich hauptsächlich auf den Erwerb einiger europäischer Unternehmen in den Vorjahren.

Gemäß IAS 36 wird der Geschäftswert nicht abgeschrieben und jährlich oder häufiger auf Wertminderung geprüft, wenn Sachverhalte oder Umstände darauf hindeuten, dass der Vermögenswert möglicherweise wertgemindert ist. Die Prüfung auf Wertminderung erfolgt durch den Vergleich des Buchwerts und des erzielbaren Werts der wichtigsten ZGE. Der erzielbare Betrag einer ZGE ist der höhere der beiden folgenden Werte: der beizulegende Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten und der Nutzungswert.

Die in diesem Prozess verwendeten Annahmen stellt die beste Schätzung der Geschäftsführung für den Berichtszeitraum dar. Die Schätzung des Nutzungswerts der ZGE für die Durchführung der jährlichen Werthaltigkeitsprüfung basierte auf den folgenden Annahmen zum 31. Dezember 2023:

Die erwarteten zukünftigen Cashflows für den Zeitraum von 2024 bis 2028 wurden aus den Prognosen des Konzerns abgeleitet, die vom Management erstellt und vom operativen Beirat am 15. März 2024 genehmigt wurden. Die Schätzung berücksichtigt insbesondere das erwartete EBITDA, das um die erwarteten Investitionsausgaben bereinigt wird. Diese Cashflows beziehen sich auf die ZGE in der Situation, in der sie sich zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses befinden, und beinhalten keine geschätzten Cashflows, die sich aus Restrukturierungsplänen oder anderen strukturellen Veränderungen ergeben könnten. Das Umsatzvolumen und der Umsatzmix, die zur Schätzung künftiger Cashflows verwendet werden, basieren auf Annahmen, die als vernünftig und nachhaltig angesehen werden, und stellen die beste Schätzung der erwarteten Marktentwicklung für die ZGE während des betrachteten Zeitraums dar.

Die erwarteten zukünftigen Cashflows beinhalten eine normalisierte Endperiode, die zur Schätzung des Restwerts oder der Ergebnisse über den explizit berücksichtigten Zeitraum hinaus verwendet wurde. Diese Ergebnisse wurde unter Verwendung der spezifischen mittel-/ langfristigen Wachstumsrate für die Sektoren berechnet.

Die erwarteten künftigen Cashflows wurden in Euro geschätzt und mit einem WACC (gewichtete durchschnittliche Kapitalkosten) von 12,8% für Europa (12,9% für das Vorjahr), 11,0% für NAFTA (10,4% für das Vorjahr), 17, 9% für Mercosur (17,5% für das Vorjahr) und 11,3% für Asien (11,0% für das Vorjahr), was die aktuelle Markteinschätzung des Zeitwerts des Geldes für den Zeitraum und die spezifischen Risiken der betrachteten ZGEs widerspiegelt. Die angewandte g-Quote beträgt 2,0% für Europa (1,8% im Vorjahr), 2,5% für NAFTA (3,0% im Vorjahr), 3,3% für Mercosur (3,0% im Vorjahr) und 2,2% für Asien (2,0% im Vorjahr). Die Berechnung der Wertminderung ergab, dass der erzielbare Wert der ZGE über ihrem Buchwert lag, so dass keine Wertminderung vorgenommen wurde.

Der erzielbare Betrag der ZGE war für alle in diesem Konzernabschluss dargestellten Zeiträume höher als die Buchwerte.

Eine Sensitivitätsanalyse wurde unter der Annahme einer hypothetischen Änderung des Abzinsungssatzes (WACC) durchgeführt und zeigte, dass die Ergebnisse der Wertminderungsprüfung nicht auf Änderungen der Eingangsannahmen reagieren. Insbesondere würde eine mögliche vernünftige Änderung der WACC unter sonst gleichen Bedingungen nicht zur Erfassung einer Wertminderung für alle oben aufgeführten ZGE führen.

18 Vorräte

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der Bestände:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Tooling 88.107 71.249
Rohstoffe 79.739 84.877
Fertigerzeugnisse 43.681 40.851
In Ausführung befindliche Arbeiten 12.563 16.291
Ersatzteile 14.930 14.681
Handelswaren 7.150 4.778
Summe Bestände 246.170 232.728

Die Anschaffungskosten der einzelnen Vorräte werden wie folgt ermittelt:

Rohstoffe: Anschaffungskosten nach dem First-in/First-out-Prinzip. Fertige und unfertige Erzeugnisse, einschließlich Ausrüstungen: Material- und Lohneinzelkosten sowie ein Teil der Produktionsgemeinkosten auf der Grundlage der normalen Betriebskapazität, ohne Finanzierungskosten.

Die Vorräte beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 246.170 TEUR im Vergleich zu 232.728 TEUR im Dezember 2022.

Der Anstieg für den Zeitraum war unterproportional zu den Einkäufen des Jahres (die um +3,5% im Vergleich zu den 12 Monaten des vorangegangenen Zeitraums stiegen, da die Preise teilweise wieder auf das Niveau von 2021 zurückkehrten) sowie zu einer umsichtigeren Verwaltung der Lagerbestände durch den Konzern.

Der Konzern hat eine gute Lagerumschlagshäufigkeit (zwischen 30 und 40 Tagen), da die Lagerbestände auf der Grundlage der von den Erstausrüstern gebuchten Aufträge produziert werden.

Die folgende Tabelle zeigt die Änderungen bei der Rückstellung für veraltete Bestände:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 5.302 4.704
Rückstellungen 335 4.286
Inanspruchnahme (536) (3.755)
Auflösung in der Gewinn- und Verlustrechnung (143) 67
Änderung im Konsolidierungskreis -
Wechselkursdifferenzen 29 -
Auf- und Abrundungen (2) -
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 4.985 5.302
Davon für:
Rohstoffe 4.235 3.941
In Ausführung befindliche Arbeiten 343 440
Fertigerzeugnisse 408 921

19 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Summe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 359.326 332.703
Rückstellung für Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten (5.764) (11.859)
Summe finanzielle Forderungen 353.562 320.844

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 353.562 TEUR. Der Anstieg um 32.718 TEUR ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Umsatzerlöse und die Verbesserung der Außenstandsdauer der Forderungen (Days Sales Outstanding, DSO) zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind abzüglich der Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe von 5.764 TEUR. Der Konzern erfasst Wertminderungsaufwendungen für allgemeine Kreditrisiken unter Verwendung des Modells der erwarteten Verluste gemäß IFRS 9.

Die folgende Tabelle zeigt die Änderungen in der Rückstellung für zweifelhafte Forderungen gegenüber Kunden:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Summe zum 31. Dezember 2022 11.859 8.583
Rückstellungen 591 4.023
Inanspruchnahmen (5.140) (194)
Anpassungen in der Gewinn- und Verlustrechnung (1.334) (420)
Änderung des Konsolidierungskreises - -
Wechselkursdifferenzen (212) (132)
Summe zum 31. Dezember 2023 5.764 11.859

20 Sonstige kurz- und langfristige finanzielle Vermögenswerte

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Langfristige finanzielle Vermögenswerte
Darlehen und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten gegenüber nahestehenden Unternehmen 7.149 8.035
Darlehen und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten - Langfristig 1.601 1.869
Darlehen und verbürgte Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten -
Auf- und Abrundungen 1 -
Summe langfristige finanzielle Vermögenswerte 8.751 9.904
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte
Wertpapiere, Darlehen und Forderungen zu fortgeführten Anschaffungskosten - Kurzfristig 2.398 2.511
Zu Handelszwecken gehaltene Derivate 69
Finanzielle Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert 29
Summe kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 2.496 2.511
Summe Finanzanlagen 11.247 12.415

Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 2.496 TEUR zum 31. Dezember 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert, während die langfristigen finanziellen Vermögenswerte in Höhe von 8.751 EUR ebenfalls um 1.150 TEUR gesunken sind. Beide Abweichungen sind auf die normale Managementdynamik zurückzuführen.

21 Sonstige kurz- und langfristige Vermögenswerte

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der sonstigen kurz- und langfristigen Vermögenswerte:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Sonstiges Umlaufvermögen
Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen - 4.792
Umsatzsteuer- und andere Steuerguthaben 14.402 17.072
Vorauszahlungen an Dritte 37.609 42.641
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 22.505 16.692
Einlagen 3.326 3.587
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 38.228 21.311
Summe Sonstiges Umlaufvermögen 116.070 106.095
Sonstige langfristige Vermögenswerte
Vorauszahlungen an Dritte 2.838 2.633
Umsatzsteuer- und andere Steuerguthaben 69 -
Einlagen 2.255 151
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 72 72
Summe Sonstige langfristige Vermögenswerte 5.234 2.856

Die "Sonstigen langfristigen Vermögenswerte" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 5.234 TEUR und verzeichneten einen leichten Anstieg um 2.378 TEUR, der hauptsächlich auf die Erhöhung der Kautionen um 2.104 TEUR zurückzuführen ist.

Die "Sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 116.070 TEUR, ein Anstieg um 9.975 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Diese Veränderung ist hauptsächlich auf die folgenden Effekte zurückzuführen:

eine Erhöhung der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um 5.813 TEUR.

den Anstieg der "Sonstigen Forderungen und Vermögenswerte" in Bezug auf die mexikanischen, argentinischen und italienischen Einheiten.

22 Liquide Mittel

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der liquiden Mittel:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Bankdepots 234.676 231.620
Barguthaben 508 180
Summe Liquide Mittel und Barmitteläquivalente 235.184 231.800

23 Eigenkapital

Grundkapital

Zum 31. Dezember 2023 belief sich das gezeichnete und voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft auf 1.838 TEUR.

Es wird darauf hingewiesen, dass die G.A.I.A. Holding Srl zum 31. Dezember 2023 keine eigenen Aktien und/oder Aktien von Muttergesellschaften hielt, auch nicht über Intermediäre.

24 Kurz- und langfristige Finanzverbindlichkeiten

Die folgenden Tabellen zeigen die Aufschlüsselung der Fälligkeiten von kurz- und langfristigen Darlehen zum 31. Dezember 2023.

Zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Bilanzsaldo Weniger als 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Mehr als 5 Jahre
Anleihen (Senior Secured Notes) 373.586 9.500 364.086 -
Wandelschuldverschreibungen 62.096 62.096
Bankkredite 199.779 156.271 43.415 94
Leasingverbindlichkeiten 155.531 22.716 97.575 35.240
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 16.083 15.008 255 820
Auf- und Abrundungen (1) -
Summe 807.075 203.495 567.426 36.154
Zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) Bilanzsaldo Weniger als 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren Mehr als 5 Jahre
Anleihen (Senior Secured Notes) 424.193 4.383 419.810 -
Bankkredite 165.675 114.853 49.974 848
Leasingverbindlichkeiten 139.723 32.468 80.700 26.555
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 22.222 20.737 1.436 49
Summe 751.813 172.441 551.920 27.452

Die "Langfristigen Finanzverbindlichkeiten" beliefen sich auf 663.580 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 84.264 TEUR. Die Veränderung ist hauptsächlich auf die folgenden Effekte zurückzuführen:

die Refinanzierung der Anleihe im Jahr 2023 durch die Adler Pelzer Holding GmbH;

die neue Anleihe in Höhe von 60 Mio. EUR, die von der AdlerGroup S.p.A. begeben und von den betreffenden Aktionären gezeichnet wurde;

die Umklassifizierung von Bankverbindlichkeiten mit Fälligkeit im Jahr 2024 als kurzfristig;

die Erhöhung der Leasingverbindlichkeiten um 25.664 TEUR

Die "Kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten" beliefen sich auf 143.495 TEUR und verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um 29.002 TEUR. Die Veränderung steht hauptsächlich im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Anleihekredits und der Rückzahlung von Banklinien im Jahr 2023.

Von der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH begebene Anleihe:

Am 19. Mai 2023 schloss die Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH erfolgreich die Emission einer neuen Anleihe in Höhe von 400 Mio. EUR ab, die die vorherige Anleihe in Höhe von 425 Mio. EUR ablöste und folgende Merkmale aufwies: Das Fälligkeitsdatum war der 01. April 2027 und damit drei Jahre länger als das vorherige Fälligkeitsdatum 2024; die Preisgestaltung (fester Zinssatz) wurde auf 9,5% anstelle von 4,125% festgelegt, ein von einigen Tochtergesellschaften des Konzerns garantiertes Darlehen.

Von der AdlerGroup S.p.A. begebene Anleihe:

Die Gesellschaft AdlerGroup S.p.A. hat zur Beschaffung der erforderlichen Mittel für die Auszahlung des der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH am 03. April 2023 gewährten Darlehens eine Wandelanleihe in Höhe von 60 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2028 und einem festen Zinssatz von 5% pro Jahr begeben, die vollständig von den Aktionären des Konzerns gezeichnet wurde.

Bankkredite

Im Mai 2023 hat der Konzern den Vertrag über eine Super-Senior-Fazilität in Höhe von 40 Mio. EUR mit BNP Paribas und BNL vollständig zurückgezahlt. Ebenfalls im Mai eröffnete der Konzern eine Kreditlinie in Höhe von 60 Mio. EUR mit der Bank BNL und schloss im selben Monat eine Super Senior Revolving Credit Facility in Höhe von 55 Mio. EUR mit sechs Banken (Banco BPM S.p.A., Barclays Bank Ireland PLC, Deutsche Bank, Luxembourg S.A., BNP Paribas, BNL S.p.A., Unicredit S.p.A.) ab.

Die folgende Tabelle enthält Einzelheiten zu den wichtigsten vorhandenen Bankkrediten:

(in TEUR) Zum 31. Dezember
2023 2022
Finanzinstitut Fälligkeitsjahr Zinssatz
Banca nazionale del Lavoro 2024 7,25 + Euribor 60.000 -
Česká spořitelna a.s. 2024 - 2026 1,75% - 2% + Euribor 1M 31.663 31.697
Banco Santander 2024 - 2028 1,25% + Euribor 1M / 3M; 8,7%; 3,85% 21.456 3.099
KBC Bank revolving 0,8% - 3,94% 16.180 20.884
Deutsche Bank revolving - 2026 3,6% - 4,5% + Euribor 1M 10.059 2.899
UniCredit revolving - 2023 4,5% + Euribor 3M 7.181 13.606
BNP Paribas 2026 - 2028 3,733% Euribor 6M + 1,125% Auflaufende Gebühr 7.041 5.381
CMBC (China Merchants Bank) 2024 4,18% 6.369 6.795
Barclays Bank Ireland PLC 2026 3,733% Euribor 6M + 1,125% Auflaufende Gebühr 6.123 -
Banco BPM S.p.A. 2026 3,733% Euribor 6M + 1,125% Auflaufende Gebühr 4.082 -
BRD-GSG SA 2024 - 2030 1,5% - 2,25% + Euribor 1M 3.518 3.619
Banca nazionale del Lavoro 2026 3,733% Euribor 6M + 1,125% Auflaufende Gebühr 1.225 40.394
Sonstige 24.882 37.301
Summe 199.779 165.675

In Übereinstimmung mit der internationalen Praxis erfordern die Finanzierungsverträge des Konzerns in den Berichtsperioden die Einhaltung einiger Betriebs- und Finanzvereinbarungen, die zum 31. Dezember 2023 und 2022 eingehalten wurden.

Finanzkennzahlen: Diese Klauseln verpflichten den Konzern zur Einhaltung bestimmter finanzieller Zielkennzahlen (wie z.B. das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und Rentabilität, die Rentabilität der Finanzaufwendungen und die Nettoverschuldung und das Eigenkapital) und können unter bestimmten Bedingungen zu Änderungen der Zinssätze führen. Im Falle eines Verstoßes gegen die Finanzkennzahlen kann der Konzern seine Schulden möglicherweise nicht erhöhen. So ist ein Teil der langfristigen Finanzierungen zum 31. Dezember 2023 durch einen Finanzierungsvertrag abgedeckt, der eine Reihe von Verpflichtungen mit bestimmten Einschränkungen vorsieht.

Ausfallereignisse: Diese Klauseln verpflichten den Konzern zur Einhaltung bestimmter festgelegter Ausfallereignisse, was zur Folge haben kann, dass der Konzern das Darlehen sofort zurückzahlen muss.

Zum 31. Dezember 2023 hat der Konzern die mit den Anleihen verbundenen Finanzkennzahlen und Verzugsereignisse eingehalten. Auf Grundlage des Budgets 2024 geht der Konzern davon aus, dass er die Finanzvereinbarungen zum 31. Dezember 2024 einhalten wird.

Verzugsereignisse bei den 2027 Schuldverschreibungen werden verursacht durch (i) die Nichtzahlung fälliger Beträge oder (ii) die Vornahme von Handlungen, die nicht durch die Verpflichtungen der Anleihezeichnung erlaubt sind. Es gibt keine Verpflichtungen zur Aufrechterhaltung oder Auflagen, bestimmte Finanzergebnisse zu erzielen. Zum Zeitpunkt der Genehmigung dieses Konzernabschlusses hat die Gesellschaft keine Schritte unternommen, die die vorgenannte Klausel zur Anwendung bringen würden.

25 Leistungen an Arbeitnehmer

Zu den Abfindungen und Leistungen für Mitarbeiter gehören die Rückstellungen für festgelegte Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses und andere langfristige Leistungen für Mitarbeiter von Konzernunternehmen. Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der die Veränderungen bei den Leistungen an Arbeitnehmer:

Saldo zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Leistungspläne nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Beitragspläne nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses Abfindungs zahlungen für Arbeitnehmer
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 32.767 - 165
In der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Beträge
Dienstzeitaufwand 1.227
Zinsaufwendungen/(Zinserträge) 1.115
Inanspruchnahmen (1.600)
Auf- und Abrundungen (1)
Summe Verbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung 741 - -
Im sonstigen Gesamtergebnis enthaltene Beträge
Gewinne/(Verluste) aus Neubewertung (3.263)
Summe Im sonstigen Gesamtergebnis verbuchte Beträge (3.263) - -
Sonstige Veränderungen
Erbrachte Leistungen (2.753) (165)
Änderung im Konsolidierungskreis
Wechselkursdifferenzen (597)
Summe Sonstige Veränderungen (3.350) - (165)
Auf- und Abrundungen 1 - -
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 26.896 - -
Saldo zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Sonstige langfristige Leistungen für die Arbeitnehmer Rundung Summe Leistungen für Arbeitnehmer
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 1.214 34.147
In der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Beträge
Dienstzeitaufwand 788 2.015
Zinsaufwendungen/(Zinserträge) 156 1.271
Inanspruchnahmen (97) (1.697)
Auf- und Abrundungen 1 -
Summe Verbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung 848 1.589
Im sonstigen Gesamtergebnis enthaltene Beträge
Gewinne/(Verluste) aus Neubewertung 4.977 1.714
Summe Im sonstigen Gesamtergebnis verbuchte Beträge 4.977 1.714
Sonstige Veränderungen
Erbrachte Leistungen (395) 1 (3.312)
Änderung im Konsolidierungskreis -
Wechselkursdifferenzen (5) (1) (603)
Summe Sonstige Veränderungen (400) - (3.915)
Auf- und Abrundungen (1) - (1)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 6.638 - 33.534
Saldo zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) Leistungspläne nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses Beitragspläne nach Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2021 38.409 -
In der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Beträge
Dienstzeitaufwand 1.548 -
Zinsaufwendungen/(Zinserträge) (2.161) -
Inanspruchnahmen - -
Summe Verbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung (613) -
Im sonstigen Gesamtergebnis enthaltene Beträge
Gewinne/(Verluste) aus Neubewertung (2.687) -
Summe Im sonstigen Gesamtergebnis verbuchte Beträge (2.687) -
Sonstige Veränderungen
Erbrachte Leistungen (2.371) -
Änderung im Konsolidierungskreis - -
Wechselkursdifferenzen 29 -
Summe Sonstige Veränderungen (2.342) -
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 32.767 -
Saldo zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) Abfindungszahlungen für Arbeitnehmer Sonstige langfristige Leistungen für die Arbeitnehmer Summe Leistungen für Arbeitnehmer
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2021 165 1.450 40.024
In der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltene Beträge
Dienstzeitaufwand - 215 1.763
Zinsaufwendungen/(Zinserträge) - (166) (2.327)
Inanspruchnahmen - - -
Summe Verbuchung in der Gewinn- und Verlustrechnung - 49 (564)
Im sonstigen Gesamtergebnis enthaltene Beträge
Gewinne/(Verluste) aus Neubewertung - (83) (2.770)
Summe Im sonstigen Gesamtergebnis verbuchte Beträge - (83) (2.770)
Sonstige Veränderungen
Erbrachte Leistungen - (205) (2.576)
Änderung im Konsolidierungskreis - - -
Wechselkursdifferenzen - 3 32
Summe Sonstige Veränderungen - (202) (2.544)
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 165 1.215 34.147

Die demografischen Annahmen für die Mitarbeiter werden anhand von versicherungsmathematischen Bewertungen gemäß den veröffentlichten Statistiken und den Erfahrungen der Versicherungsbranche festgelegt, wobei zwischen Geschlecht und Alter unterschieden wird. Die Annahmen hinsichtlich des Rentenalters basieren auf Qualifikation und Art des Arbeitsvertrags.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Annahmen, die der versicherungsmathematischen Berechnung der Rückstellung für bestimmte Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zugrunde liegen:

Zum 31. Dezember
2023 2022
Abzinsungssatz 1,1% 1,1%
Inflationsrate 2,0% 2,0%
Wachstumsrate der Gehälter 1,0% 1,0%
Fluktuationsrate 2,2% 2,2%

26 Kurz- und langfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen

Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der kurz- und langfristigen Rückstellungen:

Saldo zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Garantierückstellungen Gerichtsverfahren und Rechtsstreitigkeiten Belastete Verträge
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 417 160 6.286
Einstellung in/(Auflösung von) Rückstellungen 182 960 (1.762)
Inanspruchnahme (125) - -
Sonstige Änderungen
Wechselkursdifferenzen 5 - 217
Auf- und Abrundungen (1) 2 -
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 478 1.122 4.741
Saldo zum 31. Dezember 2023 (in TEUR) Sonstige Regelungen Auf- und Abrundungen Summe Rückstellungen
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 18.496 25.359
Einstellung in/(Auflösung von) Rückstellungen 16.222 1 15.603
Inanspruchnahme (8.781) - (8.906)
Sonstige Änderungen -
Wechselkursdifferenzen (101) (1) 120
Auf- und Abrundungen - - 1
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2023 25.836 - 32.177
Saldo zum 31. Dezember 2022 (in TEUR) Garantierückstellungen Gerichtsverfahren und Rechtsstreitigkeiten Belastete Verträge Sonstige Regelungen Summe Rückstellungen
Anfangssaldo zum 31. Dezember 2022 329 579 11.593 3.313 15.814
Einstellung in/(Auflösung von) Rückstellungen 99 (20) (3.613) 10.239 6.705
Inanspruchnahme (11) - (139) (1.246) (1.396)
Sonstige Änderungen - (398) (1.555) 6.076 4.123
Wechselkursdifferenzen - - - 114 114
Schlusssaldo zum 31. Dezember 2022 417 160 6.286 18.496 25.359

Eventualverbindlichkeiten

Die Steuerbehörde vertrat die Auffassung, dass die Übertragung bestimmter Anteile an der Adler Pelzer Holding GmbH während dieses Zeitraums zu einem Verlust von bestimmten steuerlichen Verlustvorträgen führen könnte. Da vor dem Bundesverfassungsgericht ähnliche Fälle anhängig sind, hat die Gesellschaft beschlossen, von ihrem Recht Gebrauch zu machen, diese Entscheidung anzufechten.

Unter Berücksichtigung des anhängigen Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht und gestützt auf den Rat seiner Anwälte, ist die Gesellschaft der Auffassung, dass das Risiko als möglich eingestuft werden kann.

Belastete Verträge

In Übereinstimmung mit IAS 37 hat der Konzern Verträge mit Kunden analysiert, um festzustellen, ob in einigen Fällen die unvermeidbaren Kosten zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen den erwarteten wirtschaftlichen Nutzen aus dem Vertrag übersteigen. Bei der Berechnung berücksichtigte der Konzern nicht nur die inkrementellen Kosten, sondern auch andere Kosten, die direkt mit der Erfüllung des Vertrags zusammenhängen. Der ausgewiesene Wert der belastenden Verträge belief sich zum 31. Dezember 2023 auf 4,7 Mio. EUR, von denen 1,7 Mio. EUR kurzfristig und 3,0 Mio. EUR langfristig waren.

27 Langfristige und kurzfristige vertragliche Verbindlichkeiten

Die "Langfristigen vertraglichen Verbindlichkeiten" beziehen sich auf die STS Group AG und beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 27.030 TEUR, ein Anstieg um 1.315 TEUR im Vergleich zum Vorjahr.

Die "kurzfristigen vertraglichen Verbindlichkeiten" beliefen sich zum 31. Dezember 2023 auf 72.169 TEUR und betrafen erhaltene Anzahlungen von Kunden. Der Anstieg um 20.036 TEUR bezieht sich hauptsächlich auf die STS Group AG.

28 Sonstige kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der sonstigen kurz- und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Sonstige kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Abgegrenzte Gegenleistung für Unternehmenszusammenschlüsse 7.774 9.053
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.117 962
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten
Abgegrenzte Gegenleistung für Unternehmenszusammenschlüsse 19.404 18.715
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 14.611 7.000
Auf- und Abrundungen (4)
Summe Kurz- und langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 45.902 35.730

Die aufgeschobene Gegenleistung für Unternehmenszusammenschlüsse umfasst die Gegenleistung, die im Zusammenhang mit dem Erwerb der AST-Sparte im November 2021 zu zahlen ist.

29 Sonstige kurz- und langfristige Verbindlichkeiten

Die folgende Tabelle zeigt eine Aufschlüsselung der sonstigen kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten:

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Umsatzsteuer- und andere Steuerverbindlichkeiten 27.742 21.055
Kurzfristige Leistungen für die Arbeitnehmer 58.273 51.733
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen - 1.136
Endgültige Vereinbarung mit dem deutschen Kartellamt - -
Staatliche Subventionen - -
Sonstige Passive Rechnungsabgrenzungsposten 4.932 4.391
Zu zahlende Dividende 12.531 3.871
Sonstige Verbindlichkeiten und sonstige Steuern 41.542 33.383
Summe Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 145.020 115.569
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten
Sonstige Verbindlichkeiten und Passiva 10.487 4.412
Summe Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 10.487 4.412

Die "Sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten" beliefen sich auf 145.020 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 29.451 TEUR. Die Veränderung ist hauptsächlich auf die kurzfristigen Leistungen an Arbeitnehmer zurückzuführen, die um 6.540 TEUR gestiegen sind, auf die Dividendenverbindlichkeiten, die um 8.660 TEUR gestiegen sind, und auf die Umsatzsteuer- und sonstigen Steuerverbindlichkeiten, die aufgrund des Umsatzanstiegs um 6.687 TEUR gestiegen sind.

Die "Sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten" beliefen sich auf 10.487 TEUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6.075 TEUR.

30 Sonstige Angaben

Garantien

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Garantien für Dritte 104.744 107.872

Die Garantien sind hauptsächlich auf das Engagement gegenüber Banken und Anleihegläubigern sowie auf die Verpfändung von Grundstücken und Gebäuden der Adler Evo S.r.l. in Höhe von 31 Mio. EUR zurückzuführen.

Minderheitsbeteiligung

Nachfolgend sind die zusammengefassten Finanzinformationen der einzelnen Tochtergesellschaften mit wesentlichen nicht beherrschenden Anteilen am Konzern aufgeführt. Die für jede Tochtergesellschaft ausgewiesenen Beträge sind vor der Eliminierung zwischen den Unternehmen.

(in TEUR) China- Investitionen Türkei- Investitionen USA-Investitionen STS-Investitionen
Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2023
Erträge von Dritten 294.522 79.613 589 276.250
Nettogewinn 39.899 12.368 1.488 (1.190)
Eigenkapital 131.382 17.969 5.021 46.630
Geschäftsjahr bis 31. Dezember 2022
Erträge von Dritten 259.960 124.317 1.165 234.525
Nettogewinn 30.470 19.843 1.101 (9.948)
Eigenkapital 139.221 28.348 5.904 49.462

Transaktionen mit verbundenen Unternehmen

Verbundene Unternehmen werden gemäß IAS 24 erfasst. Transaktionen mit verbundenen Unternehmen sind in erster Linie kommerzieller und finanzieller Art und werden unter normalen Marktbedingungen durchgeführt; es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass ähnliche Transaktionen zwischen oder mit Dritten abgeschlossen wurden oder dass diese Dritten Verträge zu den gleichen Bedingungen oder Modalitäten ausgehandelt oder abgeschlossen hätten.

Die Kosten für Führungskräfte in Schlüsselpositionen in Höhe von 4,5 Mio. EUR beinhalten auch die Vergütung des Beirats für das am 31. Dezember 2023 endende Jahr.

Vergütung für Verwaltungsratsmitglieder und Aufsichtsratsmitglieder

Nachfolgend werden die Vergütungen der Verwaltungsratsmitglieder und der Aufsichtsratsmitglieder der Muttergesellschaft aufgeführt, einschließlich der Personen, die diese Funktionen auch in anderen Unternehmen innehaben, die in die Konsolidierung miteinbezogen sind

Amt Vergütung
Verwaltungsratsmitglieder 260.000
Aufsichtsrat 70.000
Rechnungsprüfer 8.000

Bedeutende, einmalige Ereignisse und Transaktionen

Abgesehen von den in Abschnitt "1.3 Wichtige Ereignisse" aufgeführten Ereignissen gab es im Jahr 2023 keine bedeutenden einmaligen Ereignisse und Transaktionen.

31 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es gibt keine relevanten Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die hervorzuheben wären.

 

Desio (MB), 11. Juni 2024

Cav. del Lavoro Ing. Paolo Scudieri, Vorsitzender des Verwaltungsrats

ICH, DER UNTERZEICHNENDE GESETZLICHE VERTRETER, ERKLÄRE GEMÄSS UND IM SINNE VON ARTIKEL 47 DES PRÄSIDIALDEKRETS 445/2000, DASS DIESE ELEKTRONISCHE KOPIE EINE GENAUE KOPIE DES ORIGINALS IST.

STEMPELSTEUER VIRTUELL ÜBER DIE CCIAA MONZA UND BRIANZA, BEWILLIGUNG NR. 63863 von 19.07.2007, BEZAHLT.

Anhang 1 - Verzeichnis der im Konzernabschluss konsolidiertem Unternehmen

Name des konsolidierten Unternehmens Währung Im Dezember 2023 gehaltene Beteiligung Im Dezember 2022 gehaltene Beteiligung
G.A.I.A. Holding Srl, Italien EUR Führendes Unternehmen im Konzern Führendes Unternehmen im Konzern
Adler Plastic S.P.A., Italien EUR 65,00% 65,00%
AdlerGroup S.p.A., Italien EUR 72,93% 72,93%
Adler Pelzer Holding GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
HP Pelzer Automotive GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
Vegroteppichboden GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
RAT Spezialmaschinen GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
HP-Pelzer Projektführungs GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
HP Pelzer Min GmbH, Bochum, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Brazil Holding GmbH, Hagen, Deutschland EUR 99,86% 99,86%
Adler Pelzer Clion GmbH, Deutschland EUR 100,00% 100,00%
Gruppo STS AG, Deutschland EUR 74,42% 74,42%
HP Chemie Pelzer Ltd., Irland EUR 100,00% 100,00%
Pelzer Casey & Partners Ltd., Irland EUR 99,18% 99,18%
HP Financial Services Ltd., Irland EUR 99,18% 99,18%
HP Chemie Pelzer R&D Ltd., Irland EUR 99,18% 99,18%
HP Pelzer (Irlanda) Ltd., Irland EUR 100,00% 100,00%
Cuchulainn Investments Ltd., Irland EUR 99,18% 99,18%
HP Chemie Pelzer (UK) Ltd., Vereinigtes Königreich GBP 100,00% 100,00%
CAB Automotive Ltd., Vereinigtes Königreich GBP 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Washington Ltd., Vereinigtes Königreich GBP 100,00% 100,00%
HP Pelzer NV, Belgien EUR 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Luxembourg S.a.r.l., LU EUR 83,33% 83,33%
Adler Pelzer Eselborn S.a.r.l, LU EUR 83,33% 83,33%
Insonorizantes Pelzer S.A.U., Spanien EUR 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Spain S.L.U., Spanien EUR 83,33% 83,33%
Adler Pelzer France Grand-Est S.A.S., Frankreich EUR 83,33% 83,33%
Adler Pelzer France Nord S.A.S., Frankreich EUR 83,33% 83,33%
Adler Pelzer France West S.A.S., Frankreich EUR 83,33% 83,33%
Adler Pelzer Swiss AG, Glarus, Schweiz CHF 83,33% 83,33%
HP-Pelzer Pimsa Otomotiv Anonim Sirketi, Türkei TRY 50,67% 50,67%
Pimsa Otomotiv Tekstilleri Sanayi ve Tikaret A.S, Türkei TRY 50,63% 50,63%
HP Pelzer s.r.o., Tschechische Republik CZK 100,00% 100,00%
HP-Polska Sp.z.o.o., Polen * PLN 0,00% 100,00%
Auto Acoustics Poland Sp.Z.o.o., Polen * PLN 0,00% 100,00%
Adler Pelzer Poland S.A., Polen ** PLN 83,33% 83,33%
Adler Pelzer Automotive Slovakia S.r.o, Slowakei EUR 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Automotive Romania S.R.L., Rumänien RON 100,00% 100,00%
HP Pelzer Rus OOO, Russische Föderation RUB 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Automotive SPb OOO, St. Petersburg, Russland RUB 100,00% 100,00%
HP Pelzer Automotive System Inc. USD 100,00% 100,00%
HPP Carpets LLC, USA USD 50,00% 50,00%
Pelzer Sistemas do Brasil Ltda., Gravatai, Brasilien BRL 100,00% 100,00%
Pelzer da Bahia Ltda., Camacari, Brasilien BRL 100,00% 100,00%
Adler Pelzer Pernambuco Industria e Comercio Ltda. Goiana, Brasilien BRL 100,00% 100,00%
AP Betim Comercio de Pecas Automotivas Ltda., Brasilien BRL 99,86% 99,86%
A&R do Brasil Acessörios Automotivos Ltda., Brasilien BRL 99,85% 99,85%
Pelzer de Mexico S.A. de C.V., Mexiko USD 100,00% 100,00%
HPP Systems de Mexico S.A. de C.V., Mexiko USD 100,00% 100,00%
RAT de Mexico S.A. de C.V., Mexiko USD 100,00% 100,00%
Pelzer System S.A., Argentinien ARS 100,00% 100,00%
Hankook Pelzer Ltd., Südkorea KRW 100,00% 100,00%
ATCO Asian Trading Corporation Ltd., Südkorea KRW 99,18% 99,18%
HP Pelzer Automotive Pvt. Ltd., Pune, Indien INR 100,00% 100,00%
HP Pelzer Japan KK, Japan JPY 100,00% 100,00%
Chongqing HP Pelzer Automotive Interior Systems Co.Ltd., China CNY 51,00% 51,00%
Nanjing HP Pelzer Automotive Interior Systems Co.Ltd., China CNY 51,00% 51,00%
HP Pelzer Automotive Interiors Systems (Taicang) Co.Ltd., China CNY 51,00% 51,00%
Changchun HP Pelzer Automotive Interior Systems Co.Ltd., China CNY 51,00% 45,90%
Taicang RAT Machinery & Technology Co. Ltd., China CNY 100,00% 100,00%
Hangzhou Pelzer Automotive Interior System Co. Ltd., China CNY 51,00% 51,00%
Taicang RAT TRADING Co., LTD., China CNY 100,00% 100,00%
Hefei HP Pelzer Automotive Interiors Systems Co.Ltd., China CNY 51,00% 51,00%
Shenyang APA Automotive Component Co. Ltd, China CNY 49,98% 49,98%
Adler Evo S.r.l., Italien EUR 100,00% 100,00%
Adler Polska Sp.z.o.o., Polen PLN 99,88% 99,88%
Adler PTI S.A., Brasilien BRL 99,86% 99,86%
Adler do Brasil Ltda., Brasilien BRL 99,86% 99,86%
Adler France S.A., Frankreich EUR 100,00% 100,00%
Pimsa Adler Otomotive A.S., Türkei TRY 50,00% 50,00%
Tacle Empreendimentos e Participacoes Ltda., Brasilien BRL 99,86% 99,86%
Nova Shiamar, Ltd. Brasilien BRL 99,86% 99,86%
Adlerital Plastic DOO, Kragujevac, Serbien RSD 100,00% 100,00%

* verschmolzen mit dem Unternehmen Adler Polska Sp.z.o.o., Polen
** Wechsel der Berichtswährung von EUR zu PLN

Handelsreg. Nr. 11495580968

Rea. 2607342

LAGEBERICHT ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZUM KONZERNABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR ZUM 31. DEZEMBER 2023

INHALTSVERZEICHNIS

Mitteilung des Vorsitzenden des Verwaltungsrats

Gesellschaftsorgane

Vorwort

Übersichtsdaten

Umgegliederte Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Umgegliederte Kapitalflussrechnung

Überleitung des Eigenkapitals und des Ergebnisses der Muttergesellschaft auf das des Konzerns

Personalkosten

Wirtschaftliche und finanzielle Indikatoren

Kontrollsystem

Industrielle Investitionen

Referenzszenario

Soziale Verantwortung des Unternehmens

Analyse der wichtigsten Märkte - Präsenz in der Welt

Ziele und Strategie

Wichtige Faktoren im Jahr 2023

Ausblick auf die Geschäftstätigkeit im Jahr 2024

Wesentliche Ereignisse nach Ende des Geschäftsjahres

Risiko- und Unsicherheitsfaktoren

Transaktionen mit verbundenen Unternehmen

NACHRICHT AN DIE AKTIONÄRE VOM VORSITZENDEN DES VERWALTUNGSRATS

Sehr geehrte Damen und Herren Aktionäre,

es ist immer ein besonders schönes und verantwortungsvolles Gefühl, den Lagebericht zum Geschäftsbericht zu verfassen.

Ich bin stolz darauf, Ihnen von einem sehr spannenden Jahr voller neuer Herausforderungen berichten zu können, die durch die geopolitischen und finanziellen Umwälzungen hervorgerufen wurden.

Es war auch ein schwieriges Jahr, das uns immer wieder vor die Aufgabe gestellt hat, unser Bestes zu geben.

Eine besondere Erwähnung verdienen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, angefangen bei der Geschäftsleitung bis hin zu allen Frauen und Männern, die mit einem Gefühl der Zugehörigkeit, mit großem Einsatz und mit Hartnäckigkeit arbeiten und damit wesentlich zum Erreichen der Ergebnisse beitragen.

Die strategischen Entscheidungen, die wir in den letzten Jahren getroffen haben, haben dazu geführt, dass wir im abgelaufenen Jahr beachtliche Umsatzerlöse und EBTDA-Ergebnisse vorweisen können, und zwar alle mit positiven Prozentsätzen. Kontinuierliche Verbesserung, Aggregation und Synergie sind die Grundpfeiler der großen Herausforderung.

Was wir erreicht haben, lässt uns mit der Entschlossenheit und dem Willen in die Zukunft blicken, die uns immer ausgezeichnet haben.

Sicherlich führen unsere Neigung, in Technologie und Akquisitionen zu investieren, unsere Kompetenzen und Märkte zu erweitern und konsequent Innovationen in signifikanter Form durchzusetzen, sowie die Generierung von Patenten zu immer größerer Sicherheit und Vertrauen in unseren Beziehungen zu unseren Kunden.

Nachhaltigkeit wird auch Teil unseres Dogmas, mit dem Ziel, so schnell wie möglich Netto-Null zu erreichen.

Abschließend ist es mir eine Ehre, Ihnen die anhaltenden Erfolge zu schildern und Ihnen zu zeigen, wie symbiotisch die Beziehung zwischen den folgenden Faktoren geworden ist:

Humankapital

Nachhaltigkeit

industrielle Effizienz

Innovationskraft und Zukunftsvisionen

Tradition und Innovation seit 1957

Mit freundlichen Grüßen

 

Cav. Paolo Scudieri

DER KONZERN, DER VON DER GAIA HOLDING S.R.L. KONTROLLIERT WIRD

GESELLSCHAFTSORGANE

VERWALTUNGSRAT

Präsident und Geschäftsführer Cavaliere - Ing. Paolo Scudieri
Verwaltungsratsmitglied Dott. Hayashi Hiroyuki
Verwaltungsratsmitglied Dott. Sugiyama Takahiro
Verwaltungsratsmitglied Avv. Pietro Gaeta
Verwaltungsratsmitglied Dott. Pietro Lardini
Verwaltungsratsmitglied Dott. Achille Scudieri
Verwaltungsratsmitglied Dott. Luca Scudieri

AUFSICHTSRAT

Vorsitzender Avv. Maurizio De Martino
Ständiges Mitglied Dott. Mattia D'Addea
Ständiges Mitglied Dott. Egidio Filetto
Ersatz-Aufsichtsratsmitglied Dott. Claudio Ferone
Ersatz-Aufsichtsratsmitglied Dott.ssa Piera De Conciliis
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT EY S.p.A.

VORWORT

G.A.I.A. Holding Srl (die "Gesellschaft oder GAIA" und, zusammen mit ihren Tochtergesellschaft ten, der "Adler-Konzern") wurde am 3. Dezember 2020 gegründet und hält zum 31. Dezember 2023 weiterhin eine alleinige Beteiligung in Höhe von 65% des gesamten Aktienkapitals der Adler Plastic S.p.A., die wiederum 71,93% des gesamten Aktienkapitals der AdlerGroup S.p.A. hält, einer Gesellschaft, die die Sub-Holding Adler Pelzer Holding GmbH (nachfolgend auch "Adler Pelzer" oder APG genannt) vollständig besitzt. Die Adler Pelzer Holding GmbH ist eine Gesellschaft deutschen Rechts mit Hauptsitz in Hagen, Deutschland, die eine Gruppe von Unternehmen kontrolliert, die im Automobilsektor tätig sind.

Dieser Bericht über den Konzernabschluss der GAIA HOLDING S.R.L. für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board ("IASB") herausgegebenen International Financial Reporting Standards ("IFRS") sowie den von der Europäischen Union übernommenen IFRS erstellt. Es gibt keine Auswirkungen auf diesen Konzernabschluss, die sich aus den Unterschieden zwischen den vom IASB herausgegebenen IFRS und den von der Europäischen Union übernommenen IFRS ergeben. Der Konzernabschluss und der Anhang zum Konzernabschluss werden zusammen als "Konzernabschluss" bezeichnet. Alle Verweise auf "Euro" und "EUR" in diesem Bericht beziehen sich auf die von der Europäischen Zentralbank ausgegebene Währung. Die Finanzinformationen des Adler-Konzerns werden in Euro dargestellt. Die Originalsprache dieses Berichts ist Italienisch. Bestimmte Rechtsverweise und Fachausdrücke wurden in der Originalsprache zitiert, um ihnen die korrekte technische Bedeutung nach dem geltenden Recht zu geben. Einige Summen in den Tabellen in diesem Bericht addieren sich aufgrund von Rundungen möglicherweise nicht. Sofern in diesem Bericht nicht anders angegeben, haben sich seit dem Datum des geprüften Konzernabschlusses keine wesentlichen Änderungen ergeben.

In diesem Bericht enthalten oder beziehen wir uns auf Branchen- und Marktdaten, einschließlich Rankings und anderer Daten, die aus einer Vielzahl offizieller, inoffizieller und interner Quellen stammen oder darauf basieren, wie z.B. interne Umfragen und Schätzungen des Managements, Marktforschung, öffentlich verfügbare Informationen und Branchenpublikationen. Die in diesem Bericht enthaltenen Informationen können auch auf unseren gutgläubigen Schätzungen, unserem Wissen und unserer Erfahrung sowie auf anderen verfügbaren Quellen beruhen. In Branchenpublikationen, Umfragen und Prognosen wird in der Regel darauf hingewiesen, dass die darin enthaltenen Informationen aus Quellen stammen, die als zuverlässig gelten. Es kann jedoch keine Garantie für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der enthaltenen Informationen gegeben werden. Obwohl wir diese Informationen für zuverlässig halten, haben wir die Daten aus Drittquellen nicht unabhängig überprüft.

Die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen, insbesondere diejenigen, die sich auf mögliche oder angenommene zukünftige Leistungen, Wettbewerbsstärken, Kosten, Dividenden, Rücklagen, unser Wachstum, das Wachstum der Branche und andere Trends und Prognosen sowie die geschätzten Gewinne der Gesellschaft beziehen, sind "zukunftsgerichtete Aussagen", die Risiken und Unsicherheiten enthalten. In einigen Fällen werden Wörter wie "können", "werden", "erwarten", "könnten", "sollten", "beabsichtigen", "schätzen", "antizipieren", "glauben", "bleiben", "auf dem Weg", "projizieren", "Ziel", "Zielsetzung", "Prognose", "Projektion", "Ausblick", "Aussichten", "Plan" oder ähnliche Begriffe verwendet, um zukunftsgerichtete Aussagen zu identifizieren. Diese zukunftsgerichteten Aussagen spiegeln unsere gegenwärtigen Ansichten über zukünftige Ereignisse wider und bergen erhebliche Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich abweichen. Diese Risiken und Ungewissheiten umfassen unter anderem folgende Punkte:

unsere Fähigkeit, unsere Kunden (im Folgenden auch "OEMs") bei neuen Projekten zu unterstützen;

Veränderungen an den globalen Finanzmärkten, dem allgemeinen wirtschaftlichen Umfeld und der zyklischen Nachfrage nach Automobilprodukten;

unsere Fähigkeit, unseren Kunden durch den branchenweiten Übergang von Verbrennungsmotoren zur vollständigen Elektrifizierung zu folgen;

unsere Fähigkeit, unseren Kunden innovative und technologisch fortschrittliche Lösungen anzubieten und Automobilkomponenten mit fortschrittlichen Merkmalen zu entwickeln und zu produzieren, die mit fortschrittlicher Elektrifizierung, Konnektivität und autonomen Fahreigenschaften kompatibel sind;

unsere Fähigkeit, neue Geschäftsbereiche erfolgreich einzuführen und Akquisitionen zu integrieren;

eine erhebliche Fehlfunktion oder Sicherheitsverletzung, die die Eignung der Komponente beeinträchtigt;

Wechselkursschwankungen, Zinsänderungen, Kreditrisiko und andere Marktrisiken;

erhöhte Kosten, Lieferunterbrechungen oder Engpässe bei Rohstoffen, Teilen, Komponenten und Systemen, die in Produktionsprozessen verwendet werden;

Veränderungen der lokalen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen;

Änderungen in der Handelspolitik, die Einführung globaler und regionaler Zölle oder gezielter Zölle der Automobilindustrie, die Umsetzung von Steuerreformen oder andere Änderungen von Gesetzen und Vorschriften;

die Höhe der staatlichen Wirtschaftsanreize, mit denen Unternehmen und insbesondere die Automobilindustrie unterstützt werden;

die Auswirkungen der immer strengeren Vorschriften zur Reduzierung von Treibhausgas- und Abgasemissionen;

verschiedene Arten von Ansprüchen, Rechtsstreitigkeiten, behördlichen Untersuchungen und anderen Unwägbarkeiten, einschließlich Produkthaftungs- und Gewährleistungsansprüchen sowie Umweltansprüchen, Untersuchungen und Rechtsstreitigkeiten;

relevante Betriebskosten in Bezug auf die Einhaltung von Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften;

das Niveau des Wettbewerbs, das zunehmen könnte;

unsere Fähigkeit, erfahrene Manager und Mitarbeiter anzuwerben und zu halten;

unsere Fähigkeit, adäquate neue Finanzierungen bereitzustellen oder zu organisieren, um die Entwicklung der neuen Projekte unserer Kunden zu unterstützen;

unsere Fähigkeit, Finanzmittel für die Umsetzung unseres Industrieplans zu erhalten;

Störungen, die sich aus politischer, sozialer und wirtschaftlicher Instabilität ergeben;

Risiken im Zusammenhang mit unseren Beziehungen zu Mitarbeitern und Lieferanten;

unsere Fähigkeit, wirksame interne Kontrollen über die Finanzberichterstattung aufrechtzuerhalten;

Entwicklungen in den Arbeits- und Industriebeziehungen und Entwicklungen im geltenden Arbeitsrecht;

Erdbeben oder andere Katastrophen;

andere Faktoren, die an anderer Stelle in diesem Bericht erörtert werden.

Angesichts der inhärenten Schwierigkeit, künftige Ergebnisse, Schätzungen oder Prognosen für bestimmte Zeiträume in diesem Bericht vorherzusagen, lehnen wir ausdrücklich jegliche Haftung im Zusammenhang mit Ungenauigkeiten in den hierin enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen oder im Zusammenhang mit der Verwendung solcher zukunftsgerichteten Aussagen durch Dritte ab. Die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in solchen zukunftsgerichteten Aussagen prognostizierten abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen öffentlich zu aktualisieren oder zu revidieren.

ÜBERSICHTSDATEN

Nachstehend finden Sie eine Analyse der Finanzergebnisse des Adler-Konzerns für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023, wie im geprüften konsolidierten Jahresabschluss, der in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt wurde, ausgewiesen. Es ist ratsam, diesen Lagebericht zusammen mit dem geprüften Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr zu analysieren.

Das Management bewertet die Leistung des Adler-Konzerns anhand bestimmter Indikatoren, die nicht von den IFRS vorgeschrieben sind. Insbesondere wird das EBITDA als primärer Rentabilitätsindikator verwendet, da es eine Analyse der Gewinnmarge ermöglicht, bei der die Auswirkungen der Volatilität aufgrund von einmaligen oder nicht zur normalen Geschäftstätigkeit gehörenden Elementen eliminiert werden.

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung dieser vom Management verwendeten Elemente:

Das EBITDA errechnet sich aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres vor Abschreibungen, Finanzerträgen und -aufwendungen, Netto-Wechselkurseffekten, Ergebnissen von nach der Equity-Methode bilanzierten assoziierten Unternehmen und Ertragssteuern.

Die Nettoverschuldung umfasst die langfristigen Schulden, die kurzfristigen Schulden abzüglich der liquiden Mittel sowie die kurz- und langfristigen finanziellen Vermögenswerte.

Das Betriebskapital aus Lieferungen und Leistungen wird berechnet als die Summe der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Investitionen sind definiert als die Bruttozugänge an Sachanlagen.

Die nachstehenden Tabellen zeigen die Bilanz-, Finanz- und Wirtschaftsdaten für die zwölf Monate bis zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zu den Daten zum 31. Dezember 2022.

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 verzeichnete der Konzern, der von der Gaia Holding S.r.l. kontrolliert wird, einen Umsatzerlös von insgesamt 2.348,8 Mio. EUR und ein EBITDA von 190,4 Mio. EUR bzw. 8,11% des Umsatzes, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem vorangegangenen Zeitraum darstellt.

Umgegliederte Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

BILANZ

Konzern G.A.I.A. HOLDING S.R.L. Zum 31. Dezember Zum 31. Dezember
Konzernabschluss (in TEUR) 2023 2022
Immobilien, Anlagen, Maschinen 510.907 515.932
Vermögenswerte für Nutzungsrechte 148.364 134.097
Geschäftswert und immaterielle Vermögenswerte 177.353 185.128
Nach der Eigenkapitalmethode bewertete Beteiligungen 1.169 1.511
Langfristige finanzielle Vermögenswerte 8.751 9.904
Latente Steuerforderungen 76.057 39.885
Sonstige langfristige Vermögenswerte 5.234 2.856
Summe langfristige Vermögenswerte 927.836 889.313
Vorräte 246.170 232.728
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 353.757 320.844
Kurzfristige vertragliche Vermögenswerte 881 1.090
Steuerforderungen 6.077 8.333
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 2.496 2.511
Sonstiges Umlaufvermögen 116.070 106.095
Liquide Mittel 235.184 231.800
Summe Umlaufvermögen 960.636 903.400
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 27.709 -
Summe der zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte 27.709 -
Summe Aktiva 1.916.180 1.792.713
Grundkapital 1.838 1.838
Rücklagen 5.936 70.046
Nicht ausgeschüttete Gewinne 14.281 (17.130)
Eigenkapital des Konzerns gesamt 22.056 54.754
Eigenkapital Dritter 65.191 110.916
Konsolidiertes Eigenkapital 87.247 165.670
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 603.580 579.316
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 34.011 25.715
Langfristige vertragliche Verbindlichkeiten 27.030 28.345
Latente Steuerverbindlichkeiten 91.846 73.263
Leistungen an Arbeitnehmer 33.534 34.147
Langfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen 4.264 6.554
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 10.487 4.412
Summe langfristige Verbindlichkeiten 804.752 751.753
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 203.495 172.497
Sonstige kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 11.891 10.015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 514.980 478.368
Kurzfristige vertragliche Verbindlichkeiten 72.169 52.330
Laufende Steuerverbindlichkeiten 26.897 27.706
Kurzfristige Rückstellungen für Risiken und Aufwendungen 27.913 18.805
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 145.020 115.569
Summe kurzfristige Verbindlichkeiten 1.002.365 875.290
Zur Veräußerung gehaltene Verbindlichkeiten 21.817
Summe der zur Veräußerung gehaltenen Verbindlichkeiten 21.817 -
Summe Verbindlichkeiten 1.828.934 1.620.043
Summe Eigenkapital und Verbindlichkeiten 1.916.180 1.792.713

Umgegliederte Gewinn- und Verlustrechnung nach Margen

(in TEUR) 2023 Anteil an den Gesamterträgen 2022 Veränderungen Veränderung in Prozent
Erlöse aus Verkäufen und Leistungen 2.308.800 2.137.444 171.356 8,02%
Sonstige Erlöse und Erträge 39.989 45.958 -5.969 -12,99%
Gesamtumsatz und -ertrag 2.348.790 2.183.401 165.389 7,57%
Materialaufwand (1.185.325) 50,47% (1.145.795) 39.530 -3,45%
Produktionskosten (235.546) 10,03% (210.912) 24.634 -11,68%
Personalkosten (499.498) 21,27% (467.813) 31.685 -6,77%
Abschreibungen, Wertberichtigungen (112.474) 4,79% (129.109) -16.635 12,88%
Wertberichtigungen auf Forderungen, die im Umlaufvermögen und in den liquiden Mitteln enthalten sind (2.119) -0,09% (5.637) -3.518 62,41%
Sonstige betriebliche Aufwendungen (238.034) 10,13% (193.460) 44.574 -23,04%
EBIT - Nettobetriebsergebnis 75.794 3,23% 30.675 45.119 147,09%
EBITDA - Bruttobetriebsergebnis 190.387 8,11% 165.421 24.966 15,09%
Finanzerträge 5.271 0,22% 5.130 -141 -2,75%
Aktivierte Finanzaufwendungen (95.594) 4,07% (49.230) 46.364 -94,18%
Wechselkursdifferenzen 54.740 2,33% 41.927 12.813 30,56%
Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen 0 0,00% 367 -367 -100,00%
Ergebnis vor Steuern 40.211 1,71% 28.867 -11.344 -39,30%
Steuern (7.084) 0,30% (13.438) -6.354 47,28%
Betriebsergebnis 33.127 1,41% 15.429 17.698 114,70%
Betriebsergebnis des Konzerns 3.114 (2.692) 5.806
Betriebsergebnis Minderheitsbeteiligungen 30.013 18.121 11.892
Aufteilung der direkten Erlöse nach geografischem Gebiet Für das Geschäftsjahr zum Dezember Für das Geschäftsjahr zum Dezember
(in TEUR) 2023 % des Gesamtumsatzes 2022 % des Gesamtumsatzes
Bereich
EMEA 1.437.379 62,33% 1.302.343 60,93%
Asien 324.682 14,08% 323.306 15,13%
Nafta 394.965 17,13% 366.945 17,17%
Mercosur 144.820 6,28% 136.697 6,40%
Summe Erträge von Dritten 2.301.846 99,82% 2.129.291 99,62%
Erträge von nahestehenden Unternehmen 4.200 0,18% 8.153 0,38%
Gesamterlöse 2.306.046 100,00% 2.137.444 100,00%
Bestimmung der Margen Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 % der Gesamterträge 2022 % der Gesamterträge
Erträge 2.308.800 2.137.444
Sonstige Erlöse, Erträge und Badwill 39.989 45.958
Gesamterlöse 2.348.789 100,00% 2.183.401 100,00%
Direkte Kosten (1.920.369) 81,76% (1.824.520) 83,56%
Sonstige Kosten (238.034) 10,13% (193.460) 8,86%
Betriebskosten gesamt (2.158.403) 91,89% (2.017.980) 92,42%
Auf- und Abrundungen 1
EBITDA 190.387 8,11% 165.421 7,58%
Abschreibungen und Wertberichtigungen (114.593) 4,88% (134.746) 6,17%
EBIT 75.794 3,23% 30.675 1,40%
Bestimmung des EBITDA Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022 Veränderungen Veränderung in Prozent
Betriebsergebnis 33.127 15.429 17.698 114,71%
Steuern 7.084 13.438 -6.354 -47,28%
Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen 0 -367 367 100,00%
Aufwendungen - Finanzielle Erträge und Wechselkurse 35.583 2.175 33.408 1536,00%
Abschreibung von Forderungen und Barmitteln 2.119 5.637 -3.518 -62,41%
Abschreibungen, Wertberichtigungen 112.474 129.109 -16.635 -12,88%
EBITDA 190.387 165.421 24.966 15,09%

Die Bruttobetriebsmarge, EBITDA, stieg im Jahr 2023 um 15,9% von 165,4 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 190,4 Mio. EUR im Jahr 2023. Dieser Anstieg der Marge wird noch deutlicher, wenn man den Anstieg der Umsatzerlöse, 165,4 Mio. EUR, zwischen 2023, 2.348,8 Mio. EUR, und 2022, 3.183,4 Mio. EUR, vergleicht, eine positive Veränderung von 7,57%.

Umgegliederte Kapitalflussrechnung

(in TEUR) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2023 2022
Cashflows (verwendet) / generiert aus laufender Geschäftstätigkeit
Betriebsergebnis für das Geschäftsjahr vor Steuern 40.211 28.867
Abschreibungen, Wertberichtigungen 114.592 123.472
Einstellung in/(Auflösung von) Rückstellungen 19.540 6.706
Netto-Finanzergebnis 90.323 36.176
Wechselkurseffekte (54.740) (41.926)
Gewinn- und Verlustanteile an nach der Eigenkapitalmethode bewerteten Unternehmen - (367)
Sonstige nichtmonetäre Kosten/(Erlöse) (974) (8.786)
Nettoeinnahmen aus dem Verkauf von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten 5.805
Cashflow aus Geschäftstätigkeiten vor Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens 214.757 144.143
Bestandsveränderungen (27.171) (35.287)
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (46.882) (18.631)
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80.039 76.533
Veränderung der vertraglichen Verbindlichkeiten 19.313 32.083
Veränderung der sonstigen betrieblichen Aktiva und Passiva (32.202) (7.853)
An Arbeitnehmer gezahlte Leistungen (30) (5.621)
Cashflow aus Veränderungen des Netto-Umlaufvermögens (6.933) 41.225
Entrichtete Ertragssteuern (26.426) (27.838)
Summe Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit 181.398 157.529
Cashflows (verwendet) / generiert aus Investitionstätigkeit
Investitionen in Immobilien, Anlagen und Maschinen (65.079) (42.054)
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte (18.106) (14.912)
Einnahmen aus dem Verkauf von Immobilien, Anlagen und Maschinen und immateriellen Vermögenswerten 9.636 (735)
Investitionen in Tochtergesellschaften nach Abzug der erworbenen Liquiden Mittel (Geschäftswert) (1.680) -
Veränderung der finanziellen Vermögenswerte 167 (6.990)
Finanzerträge 5.811 5.623
Investitionen in verbundene Unternehmen (50) (367)
Cashflow für Investitionstätigkeiten (69.301) (59.435)
Cashflow (verwendet) / generiert durch Finanzierungsaktivitäten
Rückzahlung von Anleihen (Senior Secured Notes) (65.860) -
Nettoveränderung der Bankdarlehen 43.785 4.251
Nettoveränderung bei Finanzierungsleasing und sonstigen Darlehen 73.386 (54.665)
Veränderung der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten (57.864) -
Gezahlte Finanzkosten (75.490) (37.379)
Erträge aus der Ausgabe von Aktien und anderen Eigenkapitalinstrumenten 14 2.363
An Minderheitsaktionäre gezahlte Dividenden (15.121) (27.799)
Insgesamt erzeugter/(verwendeter) Cashflow bei Finanzierungsaktivitäten (97.150) (113.229)
Veränderungen beim Barvermögen 14.949 (15.134)
Wechselkurseffekte auf Barvermögen (11.565) 34.210
Barvermögen zu Beginn des Geschäftsjahres 231.800 212.723
Barvermögen am Ende des Geschäftsjahres 235.184 231.800

Der Netto-Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit stieg im Berichtszeitraum auf 181,4 Mio. EUR (2022: 157,5 Mio. EUR), hauptsächlich aufgrund einer Verringerung des Nettoumlaufvermögens (2023: Abfluss von 6,9 Mio. EUR / 2022: Zufluss von 41,2 Mio. EUR), die durch einen stärkeren Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und einen geringeren Zufluss von vertraglichen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten beeinflusst wurde. Das Umlaufvermögen aus Lieferungen und Leistungen stieg im Verhältnis zum Umsatzerlös auf 4,1% (2022: 3,7%.

Der Netto-Cashflow aus Investitionstätigkeit verzeichnete einen leicht höheren Abfluss von minus 69,3 Mio. EUR (2022: minus 59,4 Mio. EUR), was mit den höheren Umsatzerlösen im Jahr 2023 im Einklang steht.

Der Netto-Cashflow aus Finanzierungstätigkeit verzeichnete im Zwölfmonatszeitraum einen Abfluss von 97,1 Mio. EUR, verglichen mit einem Abfluss von 113,2 Mio. EUR im Vorjahr, und steht hauptsächlich im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Anleihekredits, einschließlich Rückzahlungen/ Aufstockungen von Banklinien und Rückzahlungen von Leasingschulden.

Wie ersichtlich, ermöglichte es der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit dem Konzern, den Cashflow aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit und vor allem den erheblichen Wert der im Laufe des Jahres aufgelaufenen Zinsen zu decken.

Entwicklung des konsolidierten Eigenkapitals

Beschreibung (in TEUR) Grundkapital Rücklagen Nicht ausgeschüttete Gewinne
- -
Jahresabschluss zum 31.12.2022 1.838 55.707 (2.791)
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis (2.791) 2.791
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) - 3.114
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle - (357)
Wechselkursdifferenzen - (18.208)
Dividenden -
Sonstige Änderungen (14.285)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung des sonstigen Ergebnisses - (1.082)
Jahresabschluss zum 31.12.2023 1.838 18.984 3.114
Beschreibung (in TEUR) Eigenkapital des Konzerns gesamt Eigenkapital Dritter Konsolidiertes Eigenkapital
- - -
Jahresabschluss zum 31.12.2022 54.754 117.916 172.670
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis - - -
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) 3.114 30.013 33.127
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle (357) (637) (994)
Wechselkursdifferenzen (18.208) (26.901) (45.109)
Dividenden - (24.251) (24.251)
Sonstige Änderungen (14.285) (26.292) (40.577)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung des sonstigen Ergebnisses (1.082) 463 (619)
Jahresabschluss zum 31.12.2023 23.936 70.311 94.247
Beschreibung (in TEUR) Grundkapital Rücklagen Nicht ausgeschüttete Gewinne
- -
Jahresabschluss zum 31.12.2021 1.838 56.671 10.870
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis 10.870 (10.870)
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) - - (2.791)
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle - 827 -
Wechselkursdifferenzen - (13.122)
Dividenden - - -
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung des sonstigen Ergebnisses - 461 -
Jahresabschluss zum 31.12.2022 1.838 55.707 (2.791)
Beschreibung (in TEUR) Eigenkapital des Konzerns gesamt Eigenkapital Dritter Konsolidiertes Eigenkapital
- - -
Jahresabschluss zum 31.12.2021 69.379 137.787 207.166
Änderungen gegenüber dem vorherigen Ergebnis - -
Geschäftsgewinn (Geschäftsverlust) (2.791) 18.221 15.430
Leistungsorientierte Pläne und Unternehmen unter gemeinsamer Kontrolle 827 1.539 2.366
Wechselkursdifferenzen (13.122) (17.071) (30.193)
Dividenden - (27.799) (27.799)
Sonstige Veränderungen in der Konsolidierung des sonstigen Ergebnisses 461 5.239 5.700
Jahresabschluss zum 31.12.2022 54.754 117.916 172.670

Personalkosten

In dem am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr machte der Personalaufwand 21,27% der gesamten Umsatzerlöse aus, im Geschäftsjahr 2022 waren es 21,47% gewesen. Unsere Personalkosten werden u.a. durch die Mitarbeiterzahl und die Lohninflation beeinflusst. Die Anzahl der Mitarbeiter, die für die Produktion benötigt werden, hängt von den Verkaufszahlen ab. Es sei darauf hingewiesen, dass der Adler-Konzern zu bestimmten Zeiten des Jahres, in denen es hohe Produktionsspitzen gibt, die Dienste von Leih- oder Zeitarbeitern in Anspruch nimmt.

Durchschnittliche Anzahl von Mitarbeitern

(in Personen) Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2023 2022
Führungskräfte 855 871
Büropersonal 2.336 2.244
Produktionspersonal 9.932 10.257
Sonstiges Personal 44 44
Summe 13.167 13.416

Finanzielle Kennzahlen

Umlaufvermögen

Wir definieren das Umlaufvermögen aus Lieferungen und Leistungen als die Summe aus Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die folgende Tabelle zeigt die Aufteilung des gesamten Betriebskapitals.

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Vorräte 246.170 232.728
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 353.562 320.844
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (514.980) (478.368)
Umlaufvermögen Geschäftstätigkeit 84.752 75.204
Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten (121.665) (85.909)
Gesamtsumme Umlaufvermögen (36.913) (10.705)

Nettofinanzposition

Die folgende Tabelle zeigt die Beträge der Nettoverschuldung zum 31. Dezember 2023 und 31. Dezember 2022.

Zum 31. Dezember
(in TEUR) 2023 2022
Finanzielle Mittel (235.184) (231.800)
Finanzanlagen (9.762) (12.415)
Kurzfristige Finanzierungsschulden 203.495 172.497
Mittel- und langfristige Finanzierungsschulden 603.580 579.316
Nettofinanzposition (NFP) 562.129 507.598
Leasingverbindlichkeiten 155.531 139.723
Nettofinanzposition ohne Leasing (NFP) 406.598 367.875

Für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 hat sich die Nettofinanzposition um 54,5 Mio. EUR erhöht, die wichtigsten Veränderungen sind nachstehend aufgeführt:

Die "Langfristigen Finanzverbindlichkeiten" beliefen sich auf 603,6 Mio. EUR und stiegen um 24,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Die Veränderung ist hauptsächlich auf die folgenden Effekte zurückzuführen:

-Refinanzierung der Anleihe im Jahr 2023 durch die Adler Pelzer Holding GmbH;

-die neue Anleihe in Höhe von 60 Mio. EUR, die von der Adler Group S.p.A. begeben und von den betreffenden Aktionären gezeichnet wurde;

-die Umklassifizierung von Bankschulden mit Fälligkeit im Jahr 2024 als kurzfristig;

-Anstieg der Leasingverbindlichkeiten um 15,7 Mio. EUR.

Die "Kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten" beliefen sich auf 203,4 Mio. EUR und stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 30,9 Mio. EUR. Die Veränderung steht hauptsächlich im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Anleihekredits und der Rückzahlung bestimmter Bankkreditlinien, wie unten näher beschrieben, sowie mit der Annahme einer neuen Kreditlinie mit BNL-BNP Paribas.

Von der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH begebene Anleihe:

Am 19. Mai 2023 schloss die Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH erfolgreich die Emission einer neuen Anleihe in Höhe von 400 Mio. EUR ab, die die vorherige Anleihe in Höhe von 425 Mio. EUR ersetzt, mit den folgenden Merkmalen: -die Laufzeit wurde auf den 01. April 2027 festgelegt, d.h. drei Jahre länger als die vorherige Laufzeit von 2024, mit einem Preis (fester Zinssatz) von 9,5% statt 4,125%, das Darlehen wird von einigen Tochtergesellschaften des Konzerns garantiert.

Von der AdlerGroup S.p.A. begebene Anleihe:

Am 03. April 2023 hat die AdlerGroup S.p.A. zur Beschaffung der erforderlichen Mittel für die Auszahlung des der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH gewährten Darlehens in Höhe von 60 Mio. EUR eine Wandelanleihe in Höhe von 60 Mio. EUR begeben, die vollständig von den Aktionären des Konzerns gezeichnet wurde, am 30. Juni 2028 fällig ist und mit einem festen Zinssatz von 5% pro Jahr ausgestattet ist.

Bankkredite

Im Mai 2023, nach der Refinanzierung der Anleihe, wurde das von BNP Paribas und BNL bereitgestellte Super Senior Facility Agreement in Höhe von 40 Mio. EUR vollständig zurückgezahlt. Ebenfalls im Mai eröffnete der Konzern eine neue Kreditlinie in Höhe von 60 Mio. EUR mit der Bank BNL und schloss im selben Monat eine Super Senior Revolving Credit Facility in Höhe von 55 Mio. EUR mit sechs Banken (Banco BPM S.p.A., Barclays Bank Ireland PLC, Deutsche Bank, Luxembourg S.A., BNP Paribas, BNL S.p.A., Unicredit S.p.A.).

Wichtigste Finanzkennzahlen

ROE (return on equity) 37,97% 9,31%
ROI (Return On Investment) 11,67% 4,71%
ROS (return on sales) 3,23% 1,40%
EBITDA 8,11% 7,58%
PFN/EBITDA 2,9 X 3,07 X

Es ist anzumerken, dass der NFP/EBITDA-Verschuldungsgrad trotz der Barmittelabsorption hauptsächlich aufgrund der Zahlung von schuldenbezogenen Finanzaufwendungen vom 3,07-Fachen im Jahr 2022 auf das 2,9-Fache im Jahr 2023 gesunken ist.

KONTROLLSYSTEM

Alle Geschäftseinheiten und Tochtergesellschaften berichten monatlich über ihre Betriebsergebnisse, ihre Finanzlage und ihr Eigenkapital, was in den Quartals-, Halbjahres- und Jahresberichten des Konzerns enthalten ist. Darüber hinaus legen die Geschäftsbereiche eine monatliche Bewertung der aktuellen und zukünftigen Geschäftsleistung vor, und die Leiter der Geschäftsbereiche stellen Daten für die monatliche Analyse von Veränderungen bei bestimmten betrieblichen Indikatoren (einschließlich Produktivität, Abwesenheitsquote, Abfall usw.) zur Verfügung.

Darüber hinaus gewährleisten die folgenden Komponenten im Wesentlichen die Einhaltung des internen Kontrollsystems:

Regelmäßige operative Sitzungen der Tochtergesellschaften

Management von Risiken und Chancen

Liquiditätsplanung

Managementberichte

Bewertung und Analyse der Finanzlage und -leistung durch das Management.

INDUSTRIELLE INVESTITIONEN

Wie im Folgenden näher beschrieben, beliefen sich die Hauptinvestitionen im Geschäftsjahr 2023 auf 65 Mio. EUR, während sie sich im Geschäftsjahr 2022 auf 52 Mio. EUR beliefen, und sie betrafen hauptsächlich Produktionsanlagen, -maschinen und -ausrüstung. Die getätigten Investitionen werden weit im Voraus geplant und sind notwendig, da sie größtenteils mit den neuen Aufträgen zusammenhängen, die der Konzern von seinen Kunden erhält, und sie sollen den Ausbau und das künftige Wachstum unserer Aktivitäten zur Verwirklichung des Geschäftsplans unterstützen.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Hauptinvestitionen 2 große Projekte in Europa betreffen, insbesondere in der Tschechischen Republik für Stellantis und in den USA für den Bau des neuen Werks für den Kunden Volvo Truck.

Detailangaben

(in TEUR) Zum 31. Dezember
2023 2022
Maschinen und Anlagen 17.424 11.031
Anlagen im Bau, geleistete Anzahlungen und sonstige Vermögenswerte 25.895 20.264
Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.721 8.451
Grundstücke und Bauten 15.039 2.309
Gesamtinvestitionen in Sachanlagen 65.079 42.055

In den Geschäftsjahren zum 31. Dezember 2023 und 2022 beliefen sich die gesamten ordentlichen Investitionen des Konzerns in Sachanlagen auf 2,8% bzw. 2,0% der gesamten Umsatzerlöse.

REFERENZSZENARIO

Der Adler-Konzern ist weltweit führend in Entwicklung, Konstruktion und Produktion von akustischen und thermischen Komponenten und Systemen für die Automobilindustrie. Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Vertrieb von Teilen und Komponenten zielen darauf ab, die akustische Leistung zu optimieren, Vibrationen zu reduzieren und die thermische Effizienz der Fahrzeuge unserer Kunden zu erhöhen. Der Adler-Konzern ist in der Automobilindustrie tätig, insbesondere in den Bereichen Automobil-Innenausstattung, Akustikkomponenten und Kunststoff- und Verbundsysteme für Hartverkleidungen. Die Komponenten des Adler-Konzerns erfüllen ihre Funktion im gesamten Fahrzeug, von Stoßstange zu Stoßstange, und sind im Motorraum, im Fahrgastraum, im Kofferraum und als Außenteile zu finden. Das Geschäft des Adler-Konzerns ist vertikal integriert. Das Unternehmen führt die wichtigsten Wertschöpfungsaktivitäten intern durch, von der Beschaffung von Rohstoffen über die Produktion von Geräten und Anlagen bis hin zur Herstellung des Endprodukts. Der Adler-Konzern produziert Halbfertigprodukte wie Filz, Teppich und Schaumstoff, die in einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt werden und kann daher flexibel auf spezifische Kundenwünsche reagieren. Der Adler-Konzern kombiniert die Produktionstechnologien des Spritzgießens sowie des Heiß- und Pressformens von Verbundwerkstoffen. Die an unsere Erstausrüster gelieferten Komponenten tragen dazu bei: i) die akustische Leistung zu optimieren, Vibrationen zu reduzieren und zur Aerodynamik des Fahrzeugs beizutragen, und ii) dank ihrer Leichtbauweise eine erhebliche Gewichtsreduzierung zu gewährleisten. Der Adler-Konzern verfügt über eine eigene Abteilung, die sich mit der Herstellung von Industrieanlagen und Formen, auch für Dritte (RAT-Spezialmaschinen GmbH), befasst und damit ein wichtiges Element in der Wertschöpfungskette darstellt, die der Adler-Konzern aufbauen kann.

Die APG-Tochtergesellschaft mit Sitz in Deutschland verfügt über ein globales Netzwerk in allen wichtigen Märkten. Das Unternehmen verfügt über Produktions- und F&E-Einrichtungen in 23 Ländern und verkauft seine Produkte an Kunden in 45 Ländern in Europa, Asien, Amerika und Afrika. Die globale Präsenz von APG ermöglicht es dem Unternehmen, der bevorzugte Lieferant für Akustiklösungen und Außenteile aller großen Automobilhersteller zu sein, und zwar in der Nähe der jeweiligen Werksstandorte der Kunden. Dies macht alle Aspekte der Zusammenarbeit einfacher, effizienter und nachhaltiger, wobei die Logistik oft Just-in-Time-Lieferungen ermöglicht, um die OEMs zu begünstigen und die mit der Lagerhaltung verbundenen Kosten zu reduzieren. In der Vergangenheit ist der Adler-Konzern durch Akquisitionen stark gewachsen, insbesondere in den Geschäftsjahren 2020 und 2021. Im Jahr 2020 erwarb APG das Akustikgeschäft des STS- Konzerns. 2021 folgte eine weitere Konsolidierung mit dem Erwerb der Hauptanteile der verbleibenden Geschäftsbereiche des STS-Konzerns, die sich hauptsächlich auf die Bereiche Kunststoffspritzguss und Verbundwerkstoffe konzentrieren. Im Jahr 2021 erweiterte die Übernahme der AST-Sparte von Forvia (ehemals Faurecia) das Kundenportfolio und stärkte insbesondere in Frankreich die industrielle Präsenz des Adler-Konzerns.

Der Adler-Konzern ist über seine operativen Tochtergesellschaften einer der führenden Anbieter von Komponenten und Systemen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Ziel ist es, diese Positionierung auszubauen. Im Mittelpunkt stehen weiche Verkleidungskomponenten für den Schall- und Wärmeschutz sowie harte Verkleidungskomponenten für den Außenbereich, von der ersten Idee im Zusammenhang mit dem Entwurf bis zum fertigen Produkt. Durch die strategische Neuausrichtung, die mit den Akquisitionen in den Jahren 2020 und 2021 erreicht wurde, werden sich die oben genannten Produktionen auch auf die Zukunftsmärkte Leichtbaukomponenten und Elektromobilität konzentrieren.

Die Produkte des Adler-Konzerns sind darauf ausgerichtet, Fahrzeuge fit für die Zukunft zu machen, insbesondere für die Elektrifizierung, und tragen damit erheblich zur Gewichtsreduzierung und zur Senkung der CO 2 -Emissionen bei. Darüber hinaus verbessern unsere Produkte die Akustik, das Aussehen, die Wahrnehmung von Komfort und Funktionalität von Fahrzeugen.

Die Wachstumsstrategie basiert zum einen auf der Prozessoptimierung durch eine verstärkte Automatisierung der Produktionsabläufe, zum anderen aber auch auf der Reaktion auf technologische Trends wie autonomes Fahren oder Elektromobilität. Darüber hinaus unterstützt der Adler-Konzern Kunden aus der Automobilindustrie bei der Entwicklung innovativer und CO 2 -effizienter Produkte.

SOZIALE VERANTWORTUNG DES UNTERNEHMENS

Der Adler-Konzern hat sich dem Pariser Abkommen verpflichtet und überwacht die Auswirkungen des Klimawandels sowohl in Bezug auf den Übergang als auch auf die physischen Risiken für seine Geschäftstätigkeit. Derzeit geht das Management davon aus, dass kurzfristig keine wesentlichen Auswirkungen des Klimawandels zu erwarten sind.

Der Adler-Konzern legt einen starken Fokus auf die Entwicklung nachhaltiger Produkte und Prozesse und bezieht mehr als 300 wichtige Lieferanten in die Lieferbasis ein. Basierend auf den UN- Nachhaltigkeitszielen hat Adler spezifische Ziele für die Bereiche Umwelt, Soziales und Unternehmensführung definiert, wobei der Schwerpunkt auf Menschen, Kunden, Investoren und Lieferanten liegt. Auf der Grundlage der fünf Säulen der Nachhaltigkeit umfasst der Adler-Konzern alle Geschäftsbereiche des Unternehmens mit relevanten ESG-Zielen.

Im vergangenen Jahr wurden greifbare Ergebnisse erzielt, die zu einer Verbesserung des CDP- Klima-Ratings auf B im Jahr 2023 von einem vorherigen C-Rating im Jahr 2022 für die Bereiche 1 und 2 geführt haben. Der Konzern hat sowohl bei der Senkung des Energieverbrauchs als auch bei der Akquisition von Ökostromverträgen (PPAs) in Osteuropa messbare Fortschritte erzielt.

Darüber hinaus hat der Konzern damit begonnen, sich auf die finanzielle und nicht-finanzielle ESG-Berichterstattung im Jahr 2023 für bereits etablierte und künftige Berichtsstandards vorzubereiten, z.B. den Berichtsstandard gemäß der EU-Richtlinie zur Corporate Sustainability Responsibility (CSRD).

Die Tochtergesellschaft STS hat ihren zweiten jährlichen Taxonomiebericht für das Jahr 2023 veröffentlicht.

Die Reduzierung und Substitution von Erdgas wurde als eines der wichtigsten verfahrenstechnischen Ziele identifiziert. In Q4/23 wurde ein Solarpanel-Programm für europäische Produktionsstätten entwickelt, das 2024 starten soll. Die Einführung von Produkten aus einem einzigen Material wird von den OEMs aktiv vorangetrieben und ermöglicht eine höhere Wiederverwendungsrate von Materialien in allen Phasen des Produktlebenszyklus. Der Adler-Konzern ist davon überzeugt, dass diese Produktentwicklungsinitiative ein wesentlicher Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft ist, in Übereinstimmung mit der EU-Altautorichtlinie.

ANALYSE DER WICHTIGSTEN MÄRKTE - PRÄSENZ IN DER WELT

Die Automobilindustrie reagiert empfindlich auf Veränderungen der weltweiten wirtschaftlichen Bedingungen. Die Nachfrage nach Fahrzeugen und die Produktion unserer OEM-Kunden hängen in hohem Maße von den allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen in den Ländern, Regionen und Orten ab, in denen sie tätig sind, sowie von den wirtschaftlichen Bedingungen, die die Endkunden von Fahrzeugen betreffen. In Zeiten starken Wirtschaftswachstums könnten die Endkunden beispielsweise über ein höheres verfügbares Einkommen verfügen und daher eher geneigt sein, neue Fahrzeuge zu kaufen, was unsere OEM-Kunden dazu veranlassen könnte, mehr Fahrzeuge zu produzieren und folglich mehr unserer Produkte zu kaufen. Schwankungen der Zinssätze, der Wechselkurse und der Inflationsraten können sich auch stark auf die Finanzierungskosten für die Endkunden von Fahrzeugen sowie auf die Kosten unserer Rohstoffe und die Kosten der zur Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit benötigten Kredite auswirken.

Weitere wichtige makroökonomische Faktoren, die die Automobilindustrie in der Vergangenheit beeinflusst haben und sich daher auf unsere Betriebsergebnisse auswirken können, sind die zunehmende Urbanisierung und Industrialisierung (insbesondere in den Schwellenländern), der verstärkte Industrie- und Infrastrukturbau, das steigende verfügbare Einkommen pro Kopf in den Schwellenländern, das wachsende Umweltbewusstsein und die Nachfrage nach alternativen Energien.

Da der Adler-Konzern weiterhin in Russland tätig ist, hat das Management eine Neubewertung der Annahmen des letzten Jahres vorgenommen. Obwohl sich die Volumina nach dem Ausstieg paneuropäischer Kunden im Jahr 2022 stabilisiert haben, wurde festgestellt, dass 1) derzeit keine Absicht besteht, aus dem Markt auszusteigen; 2) auf der Grundlage der Schätzungen des Managements zu den künftigen Cashflows keine Wertminderung erfasst werden sollte; die Bewertung berücksichtigt die erwarteten Cashflows aus Verkäufen an lokale Kunden, die noch im Geschäft sind, und die erwarteten Erlöse aus dem Verkauf von Vermögenswerten.

Wir sind weltweit führend in der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von akustischen und thermischen Systemen. die Ergebnisse der OEMs und in Folge unsere Betriebsergebnisse werden von den allgemeinen Trends in der Automobilindustrie beeinflusst. Unser Geschäft hängt von der Nachfrage nach Fahrzeugen ab. In Zeiten steigender Fahrzeugverkäufe erhöhen unsere OEM-Kunden ihr Produktionsvolumen und damit auch ihre Einkäufe bei uns. Doch in Zeiten rückläufiger Fahrzeugverkäufe verringern die OEMs ihre Produktionsmengen und reduzieren folglich ihre Einkäufe von akustischen und thermischen Komponenten und Systemen bei uns, was zu geringeren Umsatzerlösen führt.

Die weltweite Produktion von Light Vehicles (bis 3,5t) stieg von 2022 bis 2023 um 10,0% auf 87,6 Mio. Einheiten, nachdem sie von 2021 bis 2022 um 7,8% auf 79,6 Mio. Einheiten gestiegen war. Das Wachstum des Marktes durch eine bessere Marktdurchdringung und die Einführung neuer Projekte waren die Hauptfaktoren für den Adler-Konzern.

Nach einem deutlichen Anstieg der Rohstoffpreise im Jahr 2022 haben sich die Preise im Jahr 2023 stabilisiert. Der globale Automobilmarkt litt jedoch weiterhin unter dem Gegenwind der hohen Inflation und der volatilen Energiepreise, insbesondere in Europa. Der Konzern setzte 2023 den intensiven Dialog mit den Kunden fort, um die Belastung durch unerwartete Zusatzkosten auf beiden Seiten zu mindern und die Nachhaltigkeit des Geschäfts zu gewährleisten. Je nach Kunden, Ländern und spezifischen Situationen wurden Verbindungen zwischen Rohstoffindizes und Komponentenpreisen hergestellt, oder es wurden Pauschalmechanismen vereinbart und umgesetzt, um unvorhergesehene Schwankungen auszugleichen.

Während die Krise zwischen Russland und der Ukraine auch im Jahr 2023 Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung hatte, insbesondere in Europa, was vor allem zu volatilen Energiepreisen führte, hatte der Konflikt im Nahen Osten, der sich im Jahr 2023 zuspitzte, keine direkten Auswirkungen auf den Adler-Konzern, da er hauptsächlich vor Ort für seine Kunden produziert und somit die Lieferkette nicht betroffen war.

In dem am 31. Dezember 2023 endenden Geschäftsjahr stiegen die Umsatzerlöse nur durch organisches Umsatzwachstum in allen Regionen. Die neu akquirierten Projekte trugen ebenfalls positiv zum Umsatzwachstum im Jahr 2023 bei.

Die Aktivitäten des Adler-Konzerns werden teilweise nach geografischen Gebieten gesteuert. Dieses Prinzip spiegelt sich in der Segmentierung der Geschäftsaktivitäten für die folgenden Regionen wider: EMEA, Asien, NAFTA und Mercosur.

2023 war ein entscheidendes Jahr für die globale Automobilindustrie, das durch ein signifikantes Wachstum im Segment der Elektrofahrzeuge (EV), anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten und eine vielfältige wirtschaftliche Landschaft gekennzeichnet war. Die Branche hatte mit mehreren Schwierigkeiten zu kämpfen, darunter Halbleiterknappheit, Inflation und Unterbrechungen der Lieferkette, die durch geopolitische Spannungen und den Krieg in der Ukraine noch verschärft wurden. Diese Faktoren führten zu Unsicherheiten auf dem Markt, die sich auf die Produktion und Verfügbarkeit von Fahrzeugen auswirkten. Die Chip-Krise, die im Jahr 2020 begann, wirkte sich weiterhin negativ auf die Produktion aus. Viele Automobilhersteller waren gezwungen, die Produktion zu verlangsamen oder vorübergehend einzustellen (ACEA). Die wichtigsten Automobilmärkte waren China, das sowohl in Bezug auf die Produktion als auch auf den Absatz weiterhin der größte globale Automobilmarkt ist, die Europäische Union, die ein starkes Wachstum bei Absatz und Produktion verzeichnete, mit einem signifikanten Anteil an Elektrofahrzeugen, die Vereinigten Staaten, die ein robustes Absatzwachstum erlebten, das auch durch Anreize für Elektrofahrzeuge angetrieben wurde, und Japan, das die Produktion und den Absatz deutlich steigerte, ebenfalls mit einem signifikanten Anstieg des Marktanteils von Elektrofahrzeugen. Laut dem von ACEA veröffentlichten Bericht (Economic and Market Report: Global and EU auto industry - Full year 2023) erreichte die weltweite Fahrzeugproduktion rund 76 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 10,2% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieser Anstieg ist auf die positive Entwicklung der Produktion in allen Regionen der Welt zurückzuführen. Die europäische Autoproduktion wuchs deutlich und erreichte fast 15 Millionen Einheiten, was einer Verbesserung von 12,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. In Nordamerika stieg die Produktion im vergangenen Jahr um 12,4% auf 11,7 Millionen produzierte Autos. In den USA war ein ähnlicher Trend zu beobachten, mit einem Wachstum von 8,5% und insgesamt mehr als 7,6 Millionen gebauten Autos. Die Produktion in Südamerika stieg 2023 um bescheidene 0,1% gegenüber 2022, eine deutliche Verlangsamung gegenüber dem Wachstum von 2022 gegenüber 2021. Diese Verlangsamung ist vor allem auf Brasilien zurückzuführen, auf das mehr als 80% des regionalen Volumens entfallen und das einen Produktionsrückgang von 2,3% verzeichnete, wobei rund 1,8 Millionen Autos gebaut wurden. In Japan stieg die Automobilproduktion um 17,4% auf 7,7 Millionen Einheiten. Dieser Anstieg ist weitgehend auf die ungewöhnlich niedrigen Produktionsmengen im Jahr 2022 zurückzuführen. Auch in Südkorea stieg die Produktion aufgrund stabiler Produktionsanlagen und starker Exporte um 13,6% auf 3,9 Millionen Einheiten. Im Jahr 2023 erreicht die chinesische Automobilproduktion 25,3 Millionen Einheiten, 9,1% mehr als im Vorjahr. Dieses Ergebnis festigt Chinas Position als weltweit führender Automobilhersteller mit einem Marktanteil von 33,5%. In Indien stieg die Autoproduktion um 6,8% auf 4,7 Millionen Einheiten, was auf eine kleinere Produktionsbasis im Jahr 2022, ein verbessertes Halbleiterangebot und eine wachsende Nachfrage nach individueller Mobilität zurückzuführen ist. Die Autoproduktion in der Region Naher Osten und Afrika wuchs im Jahr 2023 um bescheidene 0,5%. Dies ist vor allem auf den Iran zurückzuführen, auf den mehr als die Hälfte der Produktion der Region entfällt und der vor allem aufgrund der schwachen Inlandsnachfrage um 6,5% zurückging. Der Automobilmarkt in China hat neue Rekorde aufgestellt. Zum ersten Mal wurden mehr als 25 Millionen Fahrzeuge verkauft, was einem Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Dieses Wachstum erfolgte trotz eines ungünstigeren gesamtwirtschaftlichen Umfelds, ein Zeichen dafür, dass sich die Automobilindustrie auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit behaupten kann. Der europäische Automobilmarkt weist 2023 ein robustes Wachstum auf, das vor allem durch den Anstieg der Verkäufe von Elektrofahrzeugen getrieben wird, die als Reaktion auf die Forderungen nach Nachhaltigkeit und technologischer Innovation zunehmend zu einem wichtigen Bestandteil der Branche werden. Im Jahr 2023 zeigt der Automarkt eine bemerkenswerte Erholung mit einem Gesamtanstieg der Neuwagenverkäufe um 14% auf 10,5 Millionen Einheiten. Dieser Anstieg wurde insbesondere von den Verkäufen batterieelektrischer Autos getragen, die im Vergleich zum Vorjahr um 37% auf einen Marktanteil von 14,6% stiegen. Die Verkäufe auf den wichtigsten europäischen Automobilmärkten entwickelten sich positiv. So stieg der Gesamtabsatz in der EU, der EFTA und im Vereinigten Königreich in den ersten sechs Monaten des Jahres um 17,6% auf insgesamt rund 6,59 Millionen verkaufte Fahrzeuge. In Deutschland, Frankreich und Italien stiegen die Umsätze deutlich an, und zwar um 12,8%, 15,3% bzw. 22,8%. In den USA verzeichnete der Automobilmarkt in mehreren Segmenten ein deutliches Wachstum, insbesondere bei Elektrofahrzeugen und SUVs. Im Laufe des Jahres wurden die Fahrzeugverkäufe insgesamt durch verbesserte Lagerbestände und staatliche Subventionen für den Kauf von Elektrofahrzeugen positiv beeinflusst, die einen Anstieg der Verkäufe um 65% im Vergleich zum Vorjahr (ACEA) verzeichneten. Die Verkäufe von Elektroautos waren nicht das einzige Highlight, auch die Verkäufe von SUVs und Lastwagen stiegen um 17,2% im Vergleich zu 2022. Dieser Anstieg spiegelt eine beständige Vorliebe für größere Fahrzeuge wider, ein Trend, der sich in den letzten Jahren fortgesetzt hat.

Markttrends in China

Was nun die Analyse der wichtigsten Märkte des Konzerns betrifft, so verzeichnete China auch 2023 ein starkes Wachstum, wobei der Schwerpunkt auf dem Sektor der Elektrofahrzeuge (EV) lag. China ist nach wie vor führend bei der Produktion und dem Verkauf von Elektrofahrzeugen. Das Wachstum des Marktes für Elektrofahrzeuge wird bis 2030 auf 18,4 Prozent pro Jahr geschätzt. Zu den wichtigsten Fahrzeugtypen, die diesen Sektor beeinflussen, gehören Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, wobei laut Fortune Business Insights batterieelektrische Fahrzeuge (BEVs) gegenüber Hybrid-Elektrofahrzeugen (HEVs) dominieren. Die Automobilverkäufe und -produktionen in ganz China erreichten im vergangenen Jahr 30,09 Millionen bzw. 30,16 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 12% bzw. 11,6% gegenüber dem Vorjahr oder 9,9 Prozentpunkten bzw. 8,2 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2022 entspricht, so die CAAM-Daten. Im Dezember stiegen die Autoverkäufe in China im Vergleich zum Vorjahr um 23,5% und im Vergleich zum Vormonat um 6,3% auf 3,16 Millionen Einheiten, während die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 29,2% auf 3,08 Millionen Einheiten anstieg, obwohl sie im Vergleich zum Vormonat um 0,5% zurückging, so die neuesten Daten. Im vergangenen Jahr haben sich die Autoverkäufe in China nach einem schwachen Start insgesamt positiv entwickelt und im Laufe des Jahres allmählich verbessert, fasst der Verband zusammen. Bei den Personenkraftwagen stiegen die Verkäufe und die Produktion im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 10,6% bzw. 9,6% auf 26,06 Millionen bzw. 26,12 Millionen Einheiten. Chinesische Marken-Pkw eroberten im vergangenen Jahr 56% des Inlandsmarkts und legten damit im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozentpunkte zu, während der Gesamtabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 24,1% auf 14,6 Millionen Einheiten stieg. Bei den Nutzfahrzeugen stiegen die Zahlen im vergangenen Jahr wieder an. Nach CAAM- Angaben stiegen die Verkäufe und die Produktion im Vergleich zum Vorjahr um 22,1% und 26,8% auf 4,03 Millionen bzw. 4,04 Millionen Einheiten. Demgegenüber exportierte China im vergange nen Jahr 4,91 Millionen Fahrzeuge, was einem Anstieg von 57,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht und einen neuen Höchststand erreicht. Insgesamt wurden im Dezember 499.000 Einheiten ins Ausland geliefert, 54,3% mehr als im Vorjahr und 3,5% mehr als im Vormonat, so die Daten. Die CAAM schätzt außerdem, dass der gesamte Pkw-Absatz in China im Jahr 2024 um mehr als 3% gegenüber dem Vorjahr auf 31 Millionen Einheiten steigen wird, wobei der Absatz von Pkw und Nutzfahrzeugen 26,8 Millionen Einheiten bzw. 4,2 Millionen Einheiten erreichen wird. Von der Gesamtzahl werden etwa 5,5 Millionen Einheiten ins Ausland geliefert. Parallel dazu wird erwartet, dass der NEV-Absatz in diesem Jahr 11,5 Millionen Einheiten erreichen wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass 2023 ein wichtiges Jahr für die chinesische Automobilindustrie war, das erhebliche Fortschritte bei der Produktion und dem Absatz sowie bei den Exporten brachte. China festigt weiterhin seine Rolle als wichtiger Akteur in der globalen Automobillandschaft. Mit Blick auf die Zukunft stellt sich die chinesische Industrie auf ein weiterhin robustes Wachstum ein, das von der Inlandsnachfrage und der internationalen Expansion angetrieben wird.

Markttrends in Europa

Nach den von der ACEA veröffentlichten Daten verzeichnete der Automarkt der Europäischen Union im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Verkäufe um 13,9% im Vergleich zum Vorjahr auf insgesamt 10,5 Millionen verkaufte Einheiten. Dieses Wachstum war vor allem in den vier größten EU-Märkten spürbar, wobei Italien um 18,9%, Spanien um 16,7%, Frankreich um 16,1% und Deutschland um 7,3% zulegte. Trotz dieser bemerkenswerten Zuwächse zeigt ein Vergleich der oben genannten Zahlen mit denen vor der Pandemie, dass die Zulassungen immer noch 19% unter dem Volumen von 13 Millionen Einheiten im Jahr 2019 liegen. Betrachtet man die Verkäufe nach Art der Energieversorgung, so werden batteriebetriebene Elektroautos im Jahr 2023 an dritter Stelle der beliebtesten Kaufentscheidungen stehen. Im Dezember stieg ihr Marktanteil auf 18,5% und trug damit zu einem Anteil von 14,6% für das gesamte Jahr bei. Dadurch konnten die Elektroautos den Diesel überholen, der mit einem Anteil von 13,6% stabil blieb. Der Absatz von batteriebetriebenen Elektroautos lag bei über 1,5 Millionen Einheiten, was einen deutlichen Anstieg von 37% gegenüber 2022 bedeutet. Unterdessen dominierten Benzinfahrzeuge mit einem Anteil von 35,3% weiterhin den Markt. Hybridelektrische Autos hingegen belegten mit einem Marktanteil von 25,8% den zweiten Platz. Diese Zahlen spiegeln eine deutliche Veränderung der Verbraucherpräferenzen wider, mit einer zunehmenden Neigung zu nachhaltigeren Mobilitätslösungen. Im Jahr 2023 wird die Automobilproduktion in der EU mit mehr als 12 Millionen Einheiten und einem Anstieg von 11,3% gegenüber 2022 deutlich zunehmen. Dieses positive Ergebnis ist vor allem auf die schrittweise Lösung von Problemen in der Lieferkette zurückzuführen, die zu einer Verbesserung der Produktionsmengen führte. Die westeuropäischen Automobilhersteller zeigten eine bemerkenswerte Leistung, wobei Deutschland mit einem deutlichen Anstieg des Produktionsvolumens um 18,7% an der Spitze lag. Belgien verzeichnete einen Anstieg von 18,1%, während Italien ein Wachstum von 11,9% verzeichnete. Schweden (+9,8%), Spanien (+7,4%) und Frankreich (+1,2%) leisteten ebenfalls einen positiven Beitrag. Mittel- und Osteuropa spielte bei diesem Wachstum eine wichtige Rolle, wobei die Tschechische Republik einen Anstieg von 14,9% verzeichnete und damit an dritter Stelle unter den großen Automobilherstellern der EU stand. Ungarn (+11,6 Prozent) und die Slowakei (+9,5 Prozent) verzeichneten ebenfalls beeindruckende Zuwächse. Die einzige Ausnahme war Rumänien, das unter den zehn größten Automobilherstellern der EU einen Rückgang von 1,6% verzeichnete. Diese Zahlen spiegeln eine robuste Erholung des europäischen Automobilsektors wider, die durch Verbesserungen in der Logistik und der Materialversorgung sowie durch eine starke interne und externe Nachfrage nach Fahrzeugen unterstützt wird. Im Jahr 2023 verzeichnete die Europäische Union einen deutlichen Anstieg des Wertes und des Volumens der Autoimporte, mit einer Zunahme von 34,6% im Wert und 23,7% im Volumen. Diese Verbesserung wurde durch die allmähliche Lösung von Problemen in der Lieferkette unterstützt, die einen Anstieg des Wertes der Exporte um 12,7% und ihres Volumens um 12,4% ermöglichte. Infolgedessen erzielte die EU einen Handelsüberschuss von mehr als 90 Mrd. EUR, eine Zahl, die im Wesentlichen dem Niveau von 2022 entspricht. Diese Ergebnisse deuten auf einen robusten Aufschwung im Automobilsektor hin, der durch optimierte Lieferketten und eine wachsende Nachfrage nach Autos sowohl innerhalb als auch außerhalb der Europäischen Union begünstigt wird. China behauptete seine Position als wertmäßig größte Quelle für Neuwagenimporte in die EU, verzeichnete ein robustes Wachstum von 37,1% und gewann einen bedeutenden Marktanteil von 17,7%. Die Einfuhren aus dem Vereinigten Königreich, Japan und Südkorea machten zusammen mit denen aus China fast 60% des Gesamtwerts der Neuwageneinfuhren aus Nicht- EU-Ländern in die EU aus, wobei alle diese Länder zweistellige Wachstumsraten verzeichneten. Die Analyse der Importmengen zeigt, dass die fünf wichtigsten Importländer in der EU im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 einen erheblichen Anstieg verzeichnen. China führte diesen Konzern mit einem bemerkenswerten Anstieg von 39,6% und einem Anteil von 20% am gesamten Importvolumen in die EU an. Es folgen die Türkei mit einem Anstieg von 15,4%, Japan mit 32,1%, Südkorea mit 4,8% und Marokko mit 16,3%. Diese Zahlen verdeutlichen die wachsende Bedeutung Chinas als Hauptlieferant von Neuwagen für den europäischen Markt und zeigen eine internationale Handelslandschaft, in der asiatische und benachbarte Länder eine immer wichtigere Rolle spielen. Im Jahr 2023 wird der Wert der in der EU produzierten Autoexporte in die USA und das Vereinigte Königreich mit 11,8% bzw. 25,5% deutlich steigen. Diese beiden Länder bestätigten ihre Position als wichtige Exportmärkte für die EU, auf die zusammen 44% des Gesamtexportwertes der EU entfallen. Die Türkei hat sich zu einem immer wichtigeren Ziel für europäische Exporte entwickelt und verzeichnete ein außerordentliches Wachstum von 115,6%. Die Exporte nach China sind dagegen mit einem Rückgang von 20,2% deutlich zurückgegangen. Betrachtet man das Exportvolumen in die wichtigsten EU-Destinationen, so wird sich das Volumen der in der EU produzierten Autos für die Türkei im Jahr 2023 fast verdoppeln. Auch die Exporte in das Vereinigte Königreich und die USA verzeichneten mit Zuwächsen von 16,1% bzw. 15,7% ein robustes Wachstum. Diese Daten zeigen einen sich entwickelnden EU-Exportmarkt mit starkem Wachstum auf traditionellen Märkten wie den USA und dem Vereinigten Königreich, aber auch mit einer deutlichen Expansion in neue Zielländer wie die Türkei, während die chinesische Nachfrage Anzeichen einer Verlangsamung aufweist.

Markttrends in Brasilien

Im Jahr 2023 erlebte der brasilianische Automobilmarkt trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und der Pandemie ein Jahr der Erholung und des Wachstums. Der Absatz von Kraftfahrzeugen ist im Jahr 2022 landesweit um 12,02% gestiegen, so ein Bericht der National Federation of Motor Vehicle Distribution (Fenabrave). Im vergangenen Jahr wurden 4.108.041 Fahrzeuge zugelassen, im Jahr 2022 waren es 3.667.325. Fast alle Segmente beendeten das Jahr mit einem Wachstum: Autos (+9,13%), leichte Nutzfahrzeuge (+20,44%), Busse (+12,63%) und Motorräder (+16,10%). Nur der Lkw-Sektor beendete das Jahr mit einem Abwärtstrend: - 16,39%. Im Dezember belief sich die Gesamtzahl der bei den Händlern verkauften Fahrzeuge auf 400.020 Einheiten, ein Anstieg von 10,74% im Vergleich zum November (361.222 Einheiten) und 9,03% im Vergleich zum Dezember des Vorjahres (367.909 Einheiten). Laut dem Präsidenten von Fenabrave, Andretta Júnior, ist 2023 ein Erholungsjahr für den Automobilsektor und das erste Jahr seit 2019, in dem mehr als zwei Millionen Autos und leichte Nutzfahrzeuge zugelassen wurden. "Wir müssen uns an den Schwung der Übergangsmaßnahmen erinnern, die den Sektor stimuliert haben, und zeigen, dass wir nach dauerhaften Lösungen suchen müssen, um den Markt in Schwung zu halten", sagte er. Andretta Júnior betonte, dass neben den vorläufigen Maßnahmen mit fiskalischen Impulsen die Verbesserung der Kreditvergabe aufgrund sinkender Zinsen entscheidend für den Anstieg um 12% war. "Die Verfügbarkeit und die Kosten von Krediten haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung der Konsumenten. Der Rückgang der Zahlungsrückstände hat zu einer größeren Verfügbarkeit von Krediten durch Finanzinstitute geführt, was vom Markt wahrgenommen wurde", sagte er. Dieser Anstieg wurde durch eine wirtschaftliche Erholung und Werbeinitiativen auf dem Markt begünstigt. Benzin- und Dieselfahrzeuge dominieren weiterhin den Markt, aber das Interesse an emissionsarmen und flexiblen Fahrzeugen, die sowohl mit Ethanol als auch mit Benzin betrieben werden können, wächst. Fahrzeugexporte waren ein wichtiger Bestandteil des brasilianischen Automobilsektors. Der Rückgang der Produktion wirkte sich jedoch auf die Gesamtexporte aus, die unter dem Niveau vor der Pandemie blieben.

Markttrends in den Vereinigten Staaten von Amerika

Im zweiten Quartal 2023 zeigte die US-Automobilindustrie Anzeichen einer starken Erholung mit einem Anstieg der Verkäufe um 13,3% auf insgesamt 7.471.109 Fahrzeuge. Dieser Anstieg ist auf die Erholung der Verbrauchernachfrage zurückzuführen, die zuvor durch die Pandemie und die Verknappung von Mikrochips eingeschränkt war. Viele Hersteller verzeichneten im Untersuchungszeitraum einen Rückgang der Ersatzteilknappheit, so dass der Vertrieb von Fahrzeugen sowohl an Händler als auch an Fuhrparkkunden verbessert werden konnte. Im Juni stieg der Gesamtabsatz in den USA um 21% auf 1,38 Millionen Einheiten, so die vorläufigen Schätzungen (23. Juli) von Global Data. Laut einer Analyse von J.D. wird erwartet, dass die Verkäufe von Light Vehicles im Juni um 16% bis 23% steigen werden. Power, Cox Automotive und S&P Global Mobility. Die saisonbereinigte jährliche Verkaufsrate (SAAR) lag im Juni bei 15,8 Millionen und damit nahe an der oberen Grenze der Prognosespanne von 15,2 bis 15,9 Millionen. Obwohl die SAAR-Rate für den größten Teil des Jahres 2022 unter 15 Millionen blieb, blieb sie in diesem Jahr stabil oder überschritt diese Schwelle jeden Monat. Die Verkaufsmengen bleiben jedoch unter dem Niveau der Spitzenzeiten zwischen 2015 und 2019, als der jährliche Absatz in den USA über 17 Millionen Einheiten betrug. Laut alvolante.it erreichen die Neuwagenauslieferungen in den Vereinigten Staaten im Jahr 2023 15,5 Millionen Einheiten, was einem Anstieg von 13% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum wurde durch die steigende Nachfrage und die bessere Verfügbarkeit von Autos bei den Händlern unterstützt. Die USA sind nach wie vor ein wichtiger Akteur im internationalen Fahrzeughandel. Im Jahr 2023 erreichten die Autoexporte im Juli ein Allzeithoch von rund 16,9 Mrd. USD, was die starke internationale Nachfrage nach US-Autos zeigt.

Markttrends in Japan

Im Jahr 2023 wird sich der japanische Automobilmarkt trotz globaler Herausforderungen deutlich erholen. Laut Counterpoint Research stiegen die Zulassungen in der ersten Jahreshälfte 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 27%, wobei der Absatz von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen stark zunahm. Die Verkäufe von Kraftfahrzeugen in Japan sind laut ResearchMarket gestiegen, da die Nachfrage nach der Pandemie angezogen hat und Engpässe in der Lieferkette abgemildert wurden. Der Wert der Automobilexporte aus Japan ist gestiegen, unterstützt durch eine starke internationale Nachfrage, insbesondere in Schlüsselmärkten wie den USA und Europa (JAMA). Die Fahrzeugimporte nach Japan sind nach wie vor relativ gering, aber der Import von Luxus- und Spezialfahrzeugen, wie z.B. Elektroautos und Hochleistungsfahrzeuge, nimmt allmählich zu (ResearchMarket). Die japanischen Konsumenten zeigen eine wachsende Vorliebe für Fahrzeuge mit fortschrittlicher Konnektivität und Sicherheitsausstattung. Die Nachfrage nach Fahrerassistenz-, Komfort- und Bequemlichkeitsfunktionen steigt (Counterpoint Research). Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich der japanische Automobilmarkt in einer Phase des Wandels befindet, in der Nachhaltigkeit, technologische Innovation und die Reaktion auf die globale Nachfrage im Vordergrund stehen.

PRÄSENZ IN DER WELT

Nachfolgend finden Sie eine grafische Darstellung der weltweiten Präsenz der Tochtergesellschaftten der G.A.I.A. Holding S.r.l.

ZIELE UND STRATEGIE

Der Konzern ist einer der weltweit führenden Anbieter von Komponenten und Systemen für die Automobil- und Nutzfahrzeugindustrie. Ziel ist es, diese Positionierung auszubauen. Der Schwerpunkt liegt auf weichen Verkleidungskomponenten für Schall- und Wärmedämmung sowie auf harten Verkleidungskomponenten für den Außenbereich. Die Produkte des Adler-Konzerns machen Fahrzeuge fit für die Zukunft und tragen maßgeblich zur Gewichtsreduzierung und zur Senkung der CO 2 -Emissionen bei. Die Wachstumsstrategie von Adler basiert zum einen auf der Prozessoptimierung durch eine verstärkte Automatisierung der Produktionsprozesse, zum anderen aber auch auf der Reaktion auf technologische Trends wie autonomes Fahren oder Elektromobilität. Darüber hinaus unterstützt der Konzern Kunden aus der Automobilindustrie bei der Entwicklung innovativer und CO 2 -effizienter Produkte. Unsere enge Zusammenarbeit mit unserem Partner Hayashi Telempu Corporation wird erfolgreich fortgesetzt, nicht nur in Japan, sondern insbesondere in den USA, China und Südafrika, wo wir einen wachsenden technologischen Austausch pflegen und starke industrielle und kommerzielle Synergien entwickeln. In einem globalen Kontext, in dem der Automobilmarkt einen entscheidenden Schritt in Richtung neuer Technologien im Bereich der Elektro -, Hybrid- und alternativen Energiefahrzeuge gemacht zu haben scheint und in dem die Konnektivität eine immer größere Rolle spielen wird, werden die Forschungs- und Entwicklungs- sowie Konstruktionsaktivitäten, die den Adler-Konzern bisher ausgezeichnet haben, zunehmend entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Zielmärkte des Konzerns sein. Wir glauben, dass Nachhaltigkeit nicht nur Elektroautos bedeutet, sondern auch Lebensqualität für Arbeitnehmer. Um eine bessere Lebens- und Arbeitsqualität innerhalb des Unternehmens zu schaffen, entwickeln wir eine starke Strategie, die sich um die Menschen und ihr Wohlbefinden dreht und darauf abzielt, die Talente jedes Einzelnen in einer positiven und angenehmen Arbeitsumgebung zu fördern. Wir haben klare und gemeinsame Absichten, auch mit unseren Gewerkschaftsvertretern, und wir schätzen die Bedürfnisse, einschließlich der persönlichen Bedürfnisse unserer Mitarbeiter. Die weltweite Nachfrage nach Autos und leichten Fahrzeugen im Jahr 2023 ist gestiegen und wir sind zuversichtlich, dass sie bereits 2025 wieder das Volumen von vor der Pandemie erreichen könnte. Wir glauben, dass dieses Wachstum in unterschiedlichen Geschwindigkeiten stattfinden könnte: China wird sicherlich der Motor sein, während Europa stabil bleiben dürfte. Um die sich bietenden Marktchancen nutzen zu können, erwägen wir eine Ausweitung unserer Aktivitäten in Nordafrika, insbesondere in Marokko, wo sich einige OEMs konzentrieren, und in Thailand, wo wir bereits mit einigen lokalen Unternehmern verhandeln, um Kooperationen und Synergien zu entwickeln. Die Nachfrage wird kurzfristig durch die Rückkehr niedrigerer Zinssätze angekurbelt werden, die hoffentlich zu einer Stabilisierung der Finanzmärkte durch positive, aber niedrige Zinssätze um 2% führen werden. Unsere Strategie zielt darauf ab, unsere derzeitige Positionierung und unser Angebot im Automobilsektor beizubehalten; technologische Diversifizierung in Komponenten für die neuen BEV; Segmente für saubere/erneuerbare Energien (z.B. mit Schwerpunkt auf der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette). Trotz der Ungewissheit bezüglich der Technologiestandards und der Zeitpläne für die Marktdurchdringung scheint der Übergang zu einer Multi-Antriebs- und emissionsarmen Industrie auf dem richtigen Weg zu sein: Die proaktive Bewältigung dieser "Umwälzung" wird für die Aufrechterhaltung der Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sein. In diesem Zusammenhang profitiert der Adler-Konzern positiv von der Umstellung, da der geringere Geräuschpegel von Autos aufgrund der Beschränkung auf die Produktion von Autos mit endothermen Motoren einen größeren Bedarf an anspruchsvolleren Schallschutzsystemen impliziert, bei denen die Präsenz der von dem Adler-Konzern entwickelten Forschungs- und technologischen Innovationsaktivitäten einen höheren Mehrwert generiert. Um die Entwicklung und den Schutz des Automobilsektors zu unterstützen, ist es notwendig, das dimensionale Wachstum zu fördern und dabei organisches Wachstum, Fusionen und Übernahmen sowie Partnerschaften zu begünstigen, F&E und internationale Entwicklung zu unterstützen, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit Schwerpunkt auf neuen Plattformen und Technologie- /Kompetenzpolen zu fördern, die lokale Produktion in der Nähe der Industriestandorte unserer Kunden auszubauen, das Produktionsvolumen zu sichern, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, die Produktionsstruktur und die Arbeitskräfte zu schützen.

WICHTIGE FAKTOREN IM JAHR 2023

Unsere operativen und finanziellen Ergebnisse wurden im Berichtsjahr durch die folgenden Ereignisse, Fakten, Entwicklungen und Marktmerkmale beeinflusst. Wir glauben, dass diese Faktoren unsere Entwicklung auch in Zukunft beeinflussen können. Makroökonomische Bedingungen und Auswirkungen des Krieges in der Ukraine Die Automobilindustrie reagiert empfindlich auf Veränderungen der weltweiten wirtschaftlichen Bedingungen. Die Nachfrage nach Fahrzeugen und die Produktion unserer OEM-Kunden hängen in hohem Maße von den allgemeinen wirtschaftlichen Bedingungen der Länder, Regionen und Orte ab, in denen unsere Kunden tätig sind, sowie von den wirtschaftlichen Bedingungen, die die Endkunden von Fahrzeugen betreffen. Schwankungen der Zinssätze, der Wechselkurse und der Inflationsraten können sich auch stark auf die Finanzierungskosten für die Endkunden von Fahrzeugen sowie auf die Kosten unserer Rohstoffe und die Kosten der zur Finanzierung unserer Geschäftstätigkeit benötigten Kredite auswirken.

Weitere wichtige makroökonomische Faktoren, die die Automobilindustrie in der Vergangenheit beeinflusst haben und sich daher auf unsere Betriebsergebnisse auswirken können, sind die zunehmende Urbanisierung und Industrialisierung (insbesondere in den Schwellenländern), der verstärkte Bau von Industrie und Infrastruktur, das höhere verfügbare Einkommen pro Kopf in den Schwellenländern, das wachsende Umweltbewusstsein und die Nachfrage nach alternativen Energien. Diese Faktoren wurden maßgeblich von der Inflation beeinflusst, die im Jahr 2023 durch heftige Auswirkungen auf die globale Wirtschaftsentwicklung und steigende Energie- und Rohstoffkosten symptomatisch war.

Die Krise zwischen Russland und der Ukraine, aber auch der Konflikt im Nahen Osten brachten Instabilität in den europäischen Markt und führten zu Unsicherheiten. Um den volatilen Energiepreisen entgegenzuwirken und die Verfügbarkeit an den Produktionsstandorten zu gewährleisten, wurde eine nachhaltige Überwachung der Lieferverträge eingeführt. An allen Produktionsstandorten wurden Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz unternommen und bewährte Verfahren ausgetauscht.

Aufgrund der Spannungen auf internationaler Ebene konzentrierte sich das politische Handeln auf globaler Ebene hauptsächlich auf die beiden großen Seiten, zum einen auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der weiterhin die Stabilität und Sicherheit Osteuropas bedroht. Die russischen Kriegsaktivitäten haben zu wachsenden Sicherheitsbedenken in Russlands Nachbarländern geführt und stellen die territoriale Integrität der Ukraine in Frage. Der Konflikt hat eine große Zahl von Opfern und eine wachsende Zahl von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen verursacht. Zu beachten ist der Beitritt Finnlands zur NATO am 04.04.2023, auf den Moskau erwartungsgemäß scharf reagiert hat. Der stellvertretende russische Außenminister Alexander Grushko sagte: "Wir werden unser militärisches Potenzial im Westen und Nordwesten stärken. Für den Fall, dass die Streitkräfte und Ressourcen anderer NATO-Mitglieder in Finnland eingesetzt werden, werden wir zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die militärische Sicherheit Russlands zuverlässig zu gewährleisten." Auf der anderen Seite der Gaza-Krieg, der im vergangenen Oktober begann. Dazu heißt es in Internazionale: "Die geopolitischen Auswirkungen des Krieges in Gaza sind beträchtlich und haben drei Konsequenzen." Die erste betrifft die Vereinigten Staaten, die mit ihrer erneuten Intervention im Nahen Osten Gefahr laufen, durch ihre Unterstützung Israels interne Spannungen zu provozieren, insbesondere bei jungen demokratischen Wählern, die für die palästinensische Sache empfänglich sind. Diese Wahl könnte die nächsten Präsidentschaftswahlen im Jahr 2024 beeinflussen. Der zweite Grund ist die Krise, auch eine politische, mit der Israel konfrontiert ist und insbesondere Netanjahu, der das Scheitern seiner Regierung möglicherweise nicht überlebt. Die dritte betrifft die Überlagerung anderer, weltweit entstehender Spannungsherde. Die soeben beschriebenen Ereignisse hatten auch erhebliche Auswirkungen auf die makroökonomische Ebene. Laut dem von Confindustria veröffentlichten "Forecast Report - Autumn 2023" zeigte das globale Wirtschaftsszenario im Jahr 2023 Anzeichen einer Abschwächung: in Europa aufgrund der nega tiven Auswirkungen der immer noch hohen Inflation und der restriktiven Geldpolitik und in den Schwellenländern aufgrund der Dynamik der chinesischen Wirtschaft, die geringer als erwartet ausfiel. Die Risiken stehen hauptsächlich im Zusammenhang mit den oben erwähnten zunehmenden geopolitischen Spannungen, der zunehmenden Fragmentierung der internationalen Produktion und den möglichen Auswirkungen auf die Rohstoffpreise. Im globalen verarbeitenden Gewerbe war nach dem starken Aufschwung nach dem COVID-19-Pandemieschock eine deutliche Verlangsamung zu beobachten. Diese Verlangsamung wurde auch durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, darunter die Verlagerung des Konsums von Gütern zu Dienstleistungen, wie z.B. im Tourismussektor, die sich verschlechternde Leistung der europäischen Industrie, insbesondere der deutschen, und die schwierigen Bedingungen für die Nachfrage, insbesondere für Investitionen, aufgrund von Kreditbeschränkungen und dem allmählichen Rückgang der Notfallmaßnahmen. Die Folge der Verlangsamung war ein Rückgang des Welthandels mit Gütern, der durch die wachsende geoökonomische Unsicherheit, die Stärkung des Dollars (die bevorzugte Währung für den Großteil des internationalen Handels) und die zunehmenden Handelsschranken gebremst wurde. Laut den von ANSA veröffentlichten Daten lag das Wachstum in Europa für das gesamte Jahr 2023 sowohl in der Eurozone als auch in der EU bei 0,4%, nachdem es im Jahr 2022 in beiden Gebieten +3,4% betragen hatte. Auf den wichtigsten europäischen Märkten entwickelte sich die spanische Wirtschaft positiv, mit einem jährlichen BIP-Wachstum von 2,5% im Jahr 2023 und einer deutlichen Beschleunigung im vierten Quartal von 0,4% auf 0,6%. Diese Zahlen übertrafen die Prognosen der Regierung, die zu Beginn des Jahres ein Wachstum von knapp über 1% vorausgesagt hatte. Das französische BIP ist im Jahr 2023 um 0,9% gestiegen, wie das französische Statistikamt (Insee) mitteilte. Diese jährliche Wachstumsrate liegt nahe an der Schätzung der Regierung von 1%. Bis 2022 war das französische BIP um 2,5% gestiegen. Laut ausländischen Infomärkten ist das deutsche BIP im Jahr 2023 mit einem Rückgang von 0,3% (Destatis) negativ und liegt damit leicht über den Erwartungen eines Rückgangs von 0,4%. Der schlechteste Sektor war die Industrie, gefolgt vom Baugewerbe, während sich der Dienstleistungssektor gut hielt. Deutschland hat immer noch den schlechtesten Wert im Vergleich zum Durchschnitt der EU-Länder. DEF 24 unterstreicht, dass sich die italienische Wirtschaft im Jahr 2023 trotz der von politischer Instabilität, hoher Inflation und einem restriktiven geldpolitischen Zyklus geprägten makroökonomischen Rahmenbedingungen widerstandsfähiger zeigte als erwartet und ein BIP-Wachstum von 0,9% verzeichnete, das sich im Vergleich zu 2022 verlangsamte, aber über dem Durchschnitt des Euroraums (+0,4%) lag. Auch die Staatsverschuldung für das Jahr 2023 ist nach den ersten offiziellen Daten des DEF auf 137,3% des BIP gesunken, 3,2 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr. Auf der anderen Seite des Atlantiks endete das Jahr 2023 für die Vereinigten Staaten recht positiv. Insbesondere die Wirtschaft zeigte Anzeichen einer bemerkenswerten Widerstandsfähigkeit und eines Wachstums und übertraf damit die anfänglichen Erwartungen, die eine mögliche Rezession voraussagten. Nach den Daten des Bureau of Economic Analysis U.S. Department of Commerce wird das reale US-BIP im Jahr 2023 um schätzungsweise 2,6% gewachsen sein, was eine deutliche Verbesserung gegenüber der ursprünglichen Prognose von -0,1% darstellt, die führende Wirtschaftsanalysten Ende 2022 abgegeben hatten. Dieses Wachstum wurde durch robuste Verbraucherausgaben, erhöhte Investitionen in Produktionsanlagen und vermehrte Käufe durch staatliche und lokale Behörden angetrieben. Das Beschäftigungswachstum setzte sich mit durchschnittlich 232.000 neuen Arbeitsplätzen außerhalb der Landwirtschaft jeden Monat in hohem Tempo fort. Die Arbeitslosenquote ist stabil niedrig und liegt seit 22 aufeinanderfolgenden Monaten unter 4%. Die Inflation zeigte im Laufe des Jahres einen Abwärtstrend, wobei der Preisdruck aufgrund verbesserter Lieferketten und einer moderaten Lohninflation deutlich nachließ. Die US-Staatsverschuldung stieg auf ein Rekordniveau. Am Ende des vierten Quartals 2023 hatte die gesamte Staatsverschuldung nach Angaben des US-Finanzministeriums 34.001 Mrd. USD erreicht, ein deutlicher Anstieg gegenüber 31.419 Mrd. USD im vierten Quartal 2022. In China erreichte das BIP nach Angaben der BBVA im Jahr 2023 5,2% und entsprach damit den Prognosen. Dieses Wachstum wurde durch die Erholung der Inlandsnachfrage nach dem Ende der COVID-19-Beschränkungen und durch erhebliche Investitionen in Sektoren mit hoher Wertschöpfung, wie z.B. fortgeschrittene Fertigung und Technologiedienstleistungen, unterstützt. Nach den von Global Time veröffentlichten Daten war das BIP-Wachstum Chinas durch Zuwächse in verschiedenen Sektoren gekennzeichnet: der primäre Sektor (Landwirtschaft) wuchs um 4,1%, der sekundäre Sektor (Industrie) um 4,7% und der tertiäre Sektor (Dienstleistungen) um 5,8%.

Vor diesem Hintergrund hat der Adler-Konzern im Jahr 2023 seine Position auf dem Weltmarkt weiter gefestigt, wobei der Schwerpunkt auf technologischer Innovation und Nachhaltigkeit lag. Dank einer klar definierten Strategie, die Forschung, Entwicklung und technologische Innovation, Nachhaltigkeit und eine solide globale Präsenz miteinander verbindet, bestätigte der Konzern seine Position als einer der weltweit führenden Anbieter in dem Sektor, in dem er tätig ist. Mit einem breit gefächerten Kundenportfolio ist das Unternehmen gut aufgestellt, um sich den künftigen Herausforderungen zu stellen und den Übergang seiner Branche in eine nachhaltigere und technologisch fortschrittlichere Zukunft anzuführen.

AUSBLICK AUF DIE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT IM JAHR 2024

Im Hinblick auf die Prognosen für das Jahr 2024 können wir sagen, dass wir endlich eine Stabilisierung der Wirtschaft weltweit sehen sollten, wobei zumindest in Europa und den USA ein Rückgang der Inflation und der Zinssätze auf etwa 2% erwartet wird. Diese Prognosen sind ein gutes Zeichen für die Finanzierungskosten, die eine solide wirtschaftliche Erholung nach einem entsprechenden plausiblen Anstieg der Investitionen begünstigen könnten. Speziell im Hinblick auf den Adler-Konzern dürfte 2024 ein wichtiges Jahr des Umbruchs werden. Unser EBITDA wird deutlich steigen und damit auch die operative Cash-Generierung; die Umsatzerlöse wachsen weiter und die Verschuldung bleibt stabil bei einem verbesserten NFP/EBITDA Leverage trotz der Cash- Absorption, die hauptsächlich auf die Zahlung von schuldenbezogenen Finanzkosten zurückzuführen ist. All dies wird durch die Erholungsaussichten des globalen Automobilmarktes unterstützt: Es wird erwartet, dass die Verkäufe im Jahr 2024 steigen werden, aber noch mehr im Jahr 2025.

Dieser sehr positive Trend hat sich seit Beginn des neuen Jahres bestätigt, die EBITDA-Margen im ersten Quartal sind gestiegen und entsprechen unseren Prognosen.

Der Markt im weitesten Sinne erkennt bereits die Verbesserung der operativen Ergebnisse des Adler-Konzerns im ersten Quartal 2024 im Vergleich zu 2023 sowie die Solidität seiner Bilanz auch aufgrund des starken und anhaltenden Auftragseingangs von OEMs und seiner erwiesenen Fähigkeit, die Kosteninflation zu bewältigen, was sich in der verbesserten Profitabilität in den letzten Quartalen zeigt. Das erste Quartal 2024 entsprach im Jahresvergleich weitgehend der weltweiten Autoproduktion, die EBITDA-Marge erreichte in Q1 9,1% gegenüber 8,1% in Q1 2023.

Der Hauptfaktor für die Verbesserung der Marge war der Rückgang der Servicekosten, der den Anstieg der Arbeitskosten mehr als ausglich. Wir sind davon überzeugt, dass die Gewinnmargen des Adler-Konzerns recht stabil sind, selbst in den jüngsten Perioden steigender Inputkosten, die wir durch Preis- und Kostenanpassungen gut bewältigt haben.

Aufgrund einer erwarteten Markterholung und verbesserter Effizienz erwarten wir, dass die Gewinne der Tochtergesellschaft Adler Pelzer Holding GmbH weiter steigen werden, was den freien Cashflow deutlich verbessern wird. Wir gehen auch davon aus, dass die Verbesserung der Liquidität für die Bedürfnisse des Konzerns weiterhin ausreichend sein wird.

Die Finanzstruktur könnte sich sehr positiv entwickeln, wenn die aktuellen Anleihen (Anleihe 2027) ab dem nächsten Jahr (April 2025) zum Nennwert zurückgezahlt werden. Diese Rückzahlung würde durch die Emission neuer Anleihen gedeckt, die angesichts der positiven Marktentwicklung und der ausgezeichneten wirtschaftlichen Aussichten des Adler-Konzerns unserer Ansicht nach zu besseren Konditionen als heute ausgegeben werden können. Unter der Annahme eines erwarteten Gewinnwachstums wird der Konzern in jedem Fall über eine ausreichende Liquidität zur Zinsdeckung verfügen.

Das Darlehen der BNL BNP PARIBAS in Höhe von 60 Mio. EUR, das der Tochtergesellschaft Adler Plastic S.p.A. gewährt wurde, um die Emission der 2027 fälligen Anleihe durch die Adler Pelzer Holding GmbH mit einem Beitrag der Aktionäre zu unterstützen, wird voraussichtlich bis Juli 2024 zurückgezahlt. Alternativ hat die kreditgebende Bank bereits ihre Bereitschaft signalisiert, im kommenden Juli eine Teilrückzahlung zu erhalten und die verbleibenden Schulden über einen Tilgungszeitraum von mindestens drei Jahren zu tilgen.

Die Faktoren, die uns Sorgen bereiten, sind nach wie vor: (i) die Abhängigkeit des Konzerns von volatilen Rohstoffpreisen, die möglicherweise nicht vollständig oder nur verzögert an die Kunden weitergegeben werden können; (ii) die Abhängigkeit von der zyklischen Natur der Automobilindustrie; (iii) die Herausforderungen, die sich aus der Verschärfung der Vorschriften zur Begrenzung der CO 2 -Emissionen ergeben.

Der Adler-Konzern hält die Liquidität von Adler Pelzer für angemessen. Ende März 2024 gab es 212 Mio. EUR an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, von denen etwa 180 Mio. EUR als leicht zugänglich angenommen wurden.

WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DES GESCHÄFTSJAHRES

Nach dem Ende des Geschäftsjahres sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten.

RISIKO- UND UNSICHERHEITSFAKTOREN

Darüber hinaus wird eine Reihe von Informationen zur Verfügung gestellt, die Aufschluss über den Umfang der Risikoexposition des Konzerns geben.

Marktrisiken

Es ist davon auszugehen, dass die Finanzanlagen der Gesellschaft eine gute Bonität sichern. Es bestehen keine Risiken im Zusammenhang mit den Märkten zur Produktversorgung, da 100% der Einkäufe über Lieferanten erfolgt, die eine gefestigte Marktposition innehaben.

Zinssatzrisiken

Im Rahmen seiner normalen Geschäftstätigkeit nimmt der Konzern Darlehen zur Finanzierung seiner Aktivitäten auf (mittel-/langfristige Darlehen und Kreditlinien). Jede Änderung der Marktzinssätze wirkt sich auf die mit den verschiedenen Finanzierungsarten verbundenen Finanzierungskosten aus und beeinflusst damit sowohl den Cashflow als auch die Finanzierungskosten des Konzerns. Die Politik des Konzerns besteht darin, das Zinsrisiko für seine langfristigen Darlehen zu steuern, indem ein gemischtes Engagement in verschiedenen Transaktionen mit festverzinslichen und variabel verzinslichen Finanzinstrumenten garantiert wird.

In Anbetracht des hier erwähnten Verschuldungsprofils des Konzerns hat das Management beschlossen, keine finanziellen Absicherungsinstrumente zu verwenden.

Wechselkursrisiko

Der Konzern ist auf vielen Märkten weltweit tätig und ist Marktrisiken ausgesetzt, die sich aus Wechselkursschwankungen ergeben. Das Wechselkursrisiko hängt hauptsächlich mit der unterschiedlichen geografischen Verteilung unserer Produktions- und Handelsaktivitäten zusammen, die zu Barverkäufen in anderen Währungen führt als die Einkäufe oder Produktionsaktivitäten.

Der Konzern ist dem Risiko von Wechselkursschwankungen ausgesetzt, die sich auf das Ergebnis und das Eigenkapital auswirken können. Insbesondere:

Wenn einer Konzerngesellschaft Kosten in einer anderen Währung als der ihrer Umsatzerlöse entstehen, kann jede Änderung der Wechselkurse das Betriebsergebnis dieser Gesellschaft beeinflussen.

Mehrere Tochtergesellschaften befinden sich in Ländern außerhalb des Euroraums. Da die Referenzwährung des Konzerns der Euro ist, werden die Gewinn- und Verlustrechnungen dieser Unternehmen zum durchschnittlichen Wechselkurs der Periode in Euro umgerechnet. Selbst wenn die Umsatzerlöse und Margen in lokaler Währung unverändert bleiben, können Wechselkursänderungen die Höhe der in Euro umgerechneten Umsätze, Kosten und Gewinne beeinflussen.

Der Betrag der Aktiva und Passiva von konsolidierten Unternehmen mit Abschlüssen in einer anderen Währung als dem Euro kann von Periode zu Periode aufgrund von Wechselkursschwankungen variieren. Die Auswirkungen dieser Änderungen werden direkt im Eigenkapital als Bestandteil des sonstigen Gesamtergebnisses unter Währungsumrechnungsgewinne/(-verluste) erfasst.

Wechselkursdifferenzen, die sich aus der Abwicklung von monetären Posten oder der Erfassung von monetären Posten zu anderen Kursen als denjenigen, zu denen sie ursprünglich während des Geschäftsjahres oder in früheren Abschlüssen erfasst wurden, ergeben, werden in der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis bzw. bei Aufwendungen aus Finanzdienstleistungsunternehmen in den Umsatzkosten erfasst.

Der Konzern überwacht sein Hauptrisiko aus der Währungsumrechnung, obwohl zum Bilanzstichtag keine spezifischen Absicherungen bestanden.

Forderungsrisiko

Das Kreditrisiko ist das Risiko eines wirtschaftlichen Verlustes, der sich aus der Nichteinziehung einer Forderung ergibt. Das Kreditrisiko umfasst das direkte Ausfallrisiko und das Risiko einer Verschlechterung der Kreditwürdigkeit der Gegenpartei.

Das maximale Kreditrisiko, dem der Konzern zum 31. Dezember 2023 theoretisch ausgesetzt ist, wird durch die Buchwerte der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Forderungen repräsentiert.

Signifikante Kreditpositionen werden auf individueller Basis bewertet. Wenn es objektive Hinweise auf ihre vollständige oder teilweise Uneinbringlichkeit gibt, werden spezifische Abschreibungen vorgenommen. Die Höhe der Abschreibung basiert auf einer Schätzung der erzielbaren Cashflows und des Zeitpunkts dieser Cashflows.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 353.562 TEUR zum 31. Dezember 2023 (320.844 TEUR zum 31. Dezember 2022) sind brutto, d.h. abzüglich der Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe von (5.764 TEUR) im Jahr 2023 und (11.859 TEUR) zum 31. Dezember 2022.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit ausgesetzt. Diesem Risiko wird durch die Bildung einer Rückstellung für uneinbringliche Forderungen oder, falls bereits Verluste entstanden sind, durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Dem Risiko der Zahlungsunfähigkeit bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Einzelwertberichtigung Rechnung getragen: In Übereinstimmung mit den Standards des Konzerns wird eine Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen in Höhe des erwarteten Verlusts vorgenommen. Die tatsächlichen Einzelwertberichtigungen für eingetretene Verluste werden dann mit dieser Rückstellung für Verluste verrechnet. Eine potenzielle Abschreibung wird nicht nur für eine Reihe von Situationen angenommen, wie Zahlungsverzug über einen Zeitraum von mehr als 90 Tagen, die Einleitung von Vollstreckungsmaßnahmen, drohende Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung, die Beantragung oder Eröffnung eines Insolvenzverfahrens oder das Scheitern von Sanierungsmaßnahmen, sondern auch für Forderungen, die nicht überfällig sind. Nicht signifikante Kredite und einzelne signifikante Kredite, für die keine Anzeichen für eine Wertminderung vorliegen, werden auf der Grundlage vergleichbarer Kreditrisikomerkmale zu homogenen Portfolios zusammengefasst und nach Risikoklassen zugeordnet. Historische durchschnittliche Ausfallwahrscheinlichkeiten und voraussichtliche Parameter des jeweiligen Portfolios werden zur Berechnung der Höhe des Wertminderungsaufwands verwendet.

Da es sich bei den Kunden hauptsächlich um Erstausrüster handelt, verwendet der Konzern einmalige Faktoren mit regressfreien Klauseln, um die Eintreibung von Forderungen zu beschleunigen. Der Betrag des einmaligen Faktors für dieses Geschäftsjahr betrug 79,0 Mio. EUR.

Liquiditätsrisiko

Ein Liquiditätsrisiko entsteht, wenn der Konzern nicht in der Lage ist, sich die für die Durchführung seiner Aktivitäten erforderlichen Mittel unter wirtschaftlichen Bedingungen zu beschaffen. Die wichtigste Bestimmungsgröße für die Liquiditätslage des Konzerns sind die im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit und der Investitionstätigkeit erwirtschafteten und verwendeten Mittel.

Aus operativer Sicht steuert der Konzern das Liquiditätsrisiko, indem er Cashflows überwacht und ein angemessenes Niveau an zur Verfügung stehender Mittel aufrechterhält. Konkret beinhaltet das Liquiditätsrisikomanagement des Konzerns im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit die Aufrechterhaltung eines ausreichenden Niveaus an liquiden Mitteln, um die Effizienz des Finanzressourcenmanagements zu maximieren und die Verfügbarkeit von Mitteln durch angemessene Kreditlinien sicherzustellen.

Der Konzern erwartet, dass die derzeit verfügbaren Mittel, zusätzlich zu den Mitteln, die aus der operativen Tätigkeit erwirtschaftet werden, es dem Konzern ermöglichen werden, seinen Bedarf an Investitionstätigkeiten und Umlaufvermögen in den nächsten 12 Monaten zu decken, seine Verpflichtungen zur Begleichung von Verbindlichkeiten zu erfüllen und ein angemessenes Maß an operativer und strategischer Flexibilität sicherzustellen.

TRANSAKTIONEN MIT VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

In Bezug auf Transaktionen mit verbundenen Parteien ist anzumerken, dass solche Transaktionen weder atypisch noch ungewöhnlich sind und zum normalen Geschäftsbetrieb von Konzerngesellschaften gehören. Diese Transaktionen werden zu Marktbedingungen unter Berücksichtigung der Merkmale der gelieferten Waren und Dienstleistungen abgewickelt.

Informationen zu Transaktionen mit nahe stehenden Unternehmen und Personen sind im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 aufgeführt.

Eigene Aktien

Weder die Gesellschaft noch eine ihrer Tochtergesellschaften hält Aktien und/oder Anteile an der Gesellschaft.

Transaktionen aus atypischen und/oder ungewöhnlichen Tätigkeiten

Im Einklang mit dem Gesetz fanden im Jahr 2023 keine atypischen und/oder ungewöhnlichen Transaktionen statt.

Zweigniederlassungen und wichtigste Unternehmensinformationen

Bezüglich der Liste der Zweigniederlassungen und der wichtigsten Unternehmensinformationen der den Konzern bildenden juristischen Personen verweisen wir auf die obigen Ausführungen sowie auf die Anlage zum Anhang des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2023.

 

Desio (MB), 11. Juni 2024

Der Vorsitzende des Verwaltungsrats

Cav. Paolo Scudieri

ICH, DER UNTERZEICHNENDE GESETZLICHE VERTRETER, ERKLÄRE GEMÄSS UND IM SINNE VON AR- TIKEL 47 DES PRÄSIDIALDEKRETS 445/2000, DASS DIESE ELEKTRONISCHE KOPIE EINE GENAUE KOPIE DES ORIGINALS IST.

STEMPELSTEUER VIRTUELL ÜBER DIE CCIAA MONZA UND BRIANZA, BEWILLIGUNG NR. 63863 von 19.07.2007, BEZAHLT.

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