POLYTAN GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilo Rußland seit 18.7.2023 | Prokura |
Markus Burzler seit 27.12.2017 | Prokura |
Felix Friedel seit 6.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Ace Holdings III B.V. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sport Group TopCo GmbHBurgheimKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Grundlagen des Konzerns1. Geschäftsmodell des Konzerns a. Organisatorische Struktur Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, (Muttergesellschaft) ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben. Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben. Mit Datum vom 1. Juni 2021 haben die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, als Parent und Original Guarantor, sowie die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, als Original Borrower und Original Guarantor, ein Facilities Agreement mit der Unicredit Bank, Niederlassung München, geschlossen, welches die Hauptfinanzierungsquelle des Konzerns darstellt. b. Bereiche und Standorte Die Sport Group ist eine weltweit agierende Unternehmensgruppe, organisatorisch unterteilt in die drei Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten und Afrika), Amerika und Asien-Pazifik. Neben den Holdinggesellschaften umfasst die Tätigkeit der Sport Group ferner jeweils pro Region sowohl das "Projektgeschäft" als auch das "System- und Komponentengeschäft". In den einzelnen Regionen ist die Sport Group mit Produktionsstätten und eigenen Vertriebsgesellschaften vertreten. Zudem arbeitet die Sport Group weltweit mit Vertriebspartnern zusammen. c. Produkte und Dienstleistungen Die Sport Group entwickelt, produziert, vertreibt und installiert Sportboden-Systeme, insbesondere Kunstrasensysteme für Sportarten wie Fußball, Hockey, Tennis oder Rugby sowie Kunststoff-Belag-Systeme für Leichtathletik, Ballsportarten oder Spiel- und Kletteranlagen. Die Sport Group ist zusätzlich auch im Handel einschlägiger Materialien und Sportgeräte sowie im Bereich der Erbringung von service- und werterhaltenden Leistungen tätig. Aufgrund einer integrierten Wertschöpfungskette werden dafür benötigte Komponenten wie beispielsweise Kunstrasen und Kunststoffgranulate ebenfalls im Konzernverbund produziert und vertrieben. Daneben bietet die Sport Group im Bereich "Industrielle Anwendungen" bspw. Kabelfüllmischungen sowie industrielle Beschichtungen an. 2. Ziele und Strategien Die Sport Group gilt als einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich des Vertriebs und der Installation von Sport- und Freizeitboden-Systemen sowie den dafür erforderlichen Komponenten und ist bestrebt diese Position weiter zu festigen und auszubauen. Die Wertschöpfungstiefe in der Gruppe und die globale Abdeckung der wesentlichen Märkte mit Vertrieb und eigener Produktion sind in der Branche einzigartig. Mit einer Strategie der Qualitäts- und Innovationsführerschaft steht insbesondere eine hohe und dauerhafte Kundenzufriedenheit im Zentrum der Überlegungen. 3. Forschung und Entwicklung Der Konzern arbeitet fortlaufend und investierte auch im Jahr 2022 erhebliche finanzielle Mittel für die Weiterentwicklung und Verbesserung der Produkte im Kunstrasen-, Laufbahn- und Granulat-Bereich. Um langfristig Ergebnisse und Wachstum der Sport Group zu sichern und weiter auszubauen, hat sich die Gruppe die globale Innovations- und Technologieführerschaft zum Ziel gesetzt. Auf ein sich dynamisch veränderndes globales Marktumfeld, erhöhten Nachhaltigkeitsanforderungen an Systeme wie Komponenten sowie volatilen Rohstoff- und Energiepreisen, antwortet die Sport Group mit neuen Produktionsprozessen und Alleinstellungsmerkmalen ihrer Produkte und Systeme. Zahlreiche Innovationen der Gruppe sind durch Patent- und Gebrauchsmusteranmeldungen geschützt. Darüber hinaus wurden die Kunstrasen- und Laufbahnsysteme der Sport Group mit den höchsten Qualitätszertifikaten von Sportverbänden wie der FIFA, UEFA, FIH, World Rugby Association oder dem Internationalen Leichtathletikverband IAAF ausgezeichnet. Bezüglich Nachhaltigkeit wurden Lebens-Zyklus-Analysen (LCA) erarbeitet und durch unabhängige Prüfinstitute zertifiziert. Ferner wurde unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette die Zertifizierung ISCC (International Sustainability & Carbon) erreicht. Bezüglich der Nachhaltigkeit und Organisation der Unternehmensgruppe hat die Sport Group 2022 als erster globaler Anbieter von Sport- und Freizeitbelägen die ESG (Environmental Social Governance) Zertifizierung erhalten. Hierbei wurde für die Zukunft der Entwicklungsschwerpunkt der Nachhaltigkeit und die Fortentwicklung nachweisbar ressourcenschonender und klimafreundlicher Systeme als strategisches Ziel definiert und ein detaillierter Fahrplan festgeschrieben. Beim Geschäftsfeld Kunstrasen wurde das Green Technology Kunstrasenprogramm durch den verstärkten Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen weiter ausgebaut. Hierbei konnte durch intensive Entwicklungsanstrengungen im Jahr 2022 ein CO 2 - neutraler Kunstrasen erreicht und mit einem Third-Party-Audit dessen Klimaneutralität belegt werden. Zur Verminderung des Wasserverbrauchs bei Feldhockey hat die Sport Group eine neue gleitfreudige Kunstrasenoberfläche geschaffen und zum Patent angemeldet. Ein Hockeyrasen der beide Ziele - Klimaneutralität und Reduzierung des Wasserverbrauchs - verbindet, wird im Jahr 2023 für die Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 gebaut und dient als Leuchtturm- und Referenzprojekt für dessen weltweiten Vertrieb. Als weitere Entwicklungsrichtung wurde die Verwendung von Recycling-Wertstoffen vorangetrieben. So wurde das bestehende Kunstrasenprogramm überarbeitet und auf die zunehmenden Forderungen nach nachhaltigen Investitionen beim Sportanlagenbau mit der "Ligaturf R"- Serie proaktiv reagiert und auf den Einsatz von Post Consumer Recycling (PCR)-Wertstoffen umgestellt. Durch den gleichzeitigen Einsatz der patentierten "Entanglement"-Technologie konnten die Rohstoffeinsatzkosten um ca. 10 % gemindert werden. Gleichzeitig wurde die Abhängigkeit von bestimmten Rohstofferzeugern gemindert, die Verhandlungsmacht der Gruppe beim Rohstoffeinkauf erhöht und die Handlungsfähigkeit bei Lieferausfällen nachhaltig verbessert. Im Landscaping-Bereich wurde in den USA durch verstärkte Automatisierung und Umsetzung der Inline-Fertigung die Durchsätze erhöht, Effizienzen verbessert und damit Prozesskosten gemindert. Dabei wurde durch die Entwicklung der Superheated-Steam-Technologie für die Kunstrasengarnfertigung die Qualität der Garne (durch bessere Fixierung) bei gleichzeitig höherer Produktionsgeschwindigkeit weiter verbessert. Nachdem die Gruppe als einer der Marktführer für Landscapingrasen in den USA und in Australien unter der Marke SYNlawn® agiert, arbeitet die Sport Group an der Entwicklung eines angepassten Kunstrasenprogramms für den europäischen Landschafts- und Gartenbau. Hier macht man sich den großen Erfahrungsschatz in den Vereinigten Staaten vom Marketing und Verkauf bis zur Warenkommissionierung zu Nutze und schneidet das Programm produkttechnisch auf den europäischen Markt zu. Die zunehmende Urbanisierung des Sports bringt neue Sportarten hervor. So wird Padel-Tennis auf kleinen, kompakten umzäunten Flächen gespielt und erfreut sich rasch zunehmender Beliebtheit bei den Sportlern und aufgrund seines geringen Flächenbedarfs in Ballungsräumen bei den Planern und Architekten. In Kooperation mit einem südeuropäischen Anbieter wurde von der Gruppe ein standardisiertes Baukastensystem entwickelt, dessen Fertigung in der Nebensaison erfolgen kann und damit zu einer weiteren Verbesserung der Auslastung und der Fixkostendegression beiträgt. Auf die zunehmende Forderung nach Verwertung von Kunstrasen am Ende seines Lebenszyklus (End-of-Life) hat die Sport Group ein eigenes Verwertungskonzept entwickelt. Am Standort Essen wurde in der eigens hierfür gegründeten Tochtergesellschaft FormaTurf GmbH ein großskaliges Verwertungs-Werk aufgebaut. Die dabei eingesetzten Prozesse umfassen die Trennung von Sand und Einstreugranulat sowie das Schreddern und Umformung des Kunstrasens mit einem thermischen Verfahren, das von Sport Group unter dem Namen Aptrusion® in den Markt eingeführt und zum Patent angemeldet wurde. Auch im Geschäftsfeld Hartbodenbeläge, unter der Marke Laykold®, konnte die Gruppe ihre Stellung als einer der Technologieführer weiter ausbauen. Zum einen konnte der Einbau von aufpralldämpfenden und damit gelenkschonenden Gel-Cushion-Belägen weiter verbessert werden. Ferner wurde eine kühlende Wirkung durch eine neue Phasentransfer-Technologie zu attraktiven Rohstoffkosten entwickelt. Die Technologie soll für Tennisplatzbeläge im Rahmen z.B. der US Open zum Einsatz kommen und einen neuen Standard bezüglich "Convenience" und Spielerschutz setzen. Die neue Technologie ist eine Reaktion auf die Klimaerwärmung und das damit einhergehende verstärkte Aufheizen von Hardcourt-Tennisplätzen im sommerlichen Spielbetrieb. Im Bereich Nachhaltigkeit hat die Sport Group-Konzerngesellschaft APT ASIA PACIFIC PTY LTD. einen Partner, der wasserbasierte Post-Consumer Acrylat Farben Abfälle sammelt, sortiert und die Rohstoffe für die Aufarbeitung bereitstellt. Hieraus hat die Sport Group einen neuen Laykold® Basisbelag geschaffen. Im Geschäftsbereich Polyurethan (PU) ist es gelungen das Einbaufenster im Übergang der Jahreszeiten Herbst zu Winter und Winter zu Frühjahr weiter durch Anpassung der Bindemittel zu vergrößern. Auch der Einsatz nachwachsender Rohstoffe wird an allen Standorten vorangetrieben. Weiterentwickelt wurde die Formulierung und Verarbeitungs- bzw. Verlegetechnik von PU-Dispersionen als PU-Spritzbeschichtungen, Topbeläge und Finish für Laufbahnen und Spielflächen, womit die Sport Group auf die zunehmende Anforderung organischer Lösemittelfreiheit reagiert. Die Sport Group testet derzeit einen wasserbasierten Haftsprühkleber (Pressure Sensitive Adhesive- PSA). Im Bereich PU-basierter Elastikschichten konnten die technischen Anforderungen einer aus Recyclingmaterial einer alten Elastikschicht bestehenden neuen Schicht vollumfänglich erfüllt werden. "In situ"-produzierte Elastikschichten sind damit nach Einführung des Prozesses nicht nur selbst sehr langlebig (15-25 Jahre), sondern auch recyclingfähig. Auch im Geschäftsbereich Granulat sind wesentliche Innovationsschritte erfolgt. Als Antwort auf das Thema Microplastikemission durch Einstreugranulat von Kunstrasen hat die Gruppe durch die Entwicklung eines biologisch abbaubaren, kompostierbaren polymeren Einstreugranulats einen Beitrag zur Nachhaltigkeit geleistet. International zeigt sich aus Sicht der Geschäftsführung ein sehr großes Interesse an einem kompostierbaren Granulat. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgten Investitionen in die Entwicklung i.H. v. TEUR 5.472 (Vj. TEUR 7.549). II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftstätigkeit im Jahr 2022 war schwer belastet durch den weltweiten Kampf gegen die Inflation, den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und ein Wiederaufleben von COVID-19 in China. Gegenüber dem Jahr 2021 ist die weltweite Wirtschaftsleistung um etwa 3,4 % gestiegen. Der IWF erwartet für das Jahr 2023 eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 2,9 %. Nach wie vor liegt das globale Wachstum im Vergleich zu den vergangenen zwei Jahrzehnten damit unter dem "historischen Durchschnitt". Diese Prognose spiegelt die Zinsanhebung der Zentralbanken im Kampf gegen die Inflation sowie den Krieg in der Ukraine wider. Dennoch erwartet der IWF in diesem Jahr kein Abrutschen der Weltwirtschaft in die Rezession. Die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Strategie könnte den Weg zur Erholung der weltweiten wirtschaftlichen Lage ebnen. Für die USA als weltgrößte Volkswirtschaft erwartet der IWF einen Rückgang des Wachstums von 2,0 % im Jahr 2022 auf 1,4 % im Jahr 2023. Die Wirtschaft der Euro-Zone dürfte im Jahr 2023 mit 0,7 % Wachstum ihren Tiefpunkt erreichen, bevor es sich im Jahr 2024 um 1,6 % erhöht. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird ein leichter Anstieg des Wachstums von 3,9 % im Jahr 2022 auf 4,0 % im Jahr 2023 prognostiziert. Quelle: IWF - "World Economic Outlook Update, January 2023" Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen. Die deutsche Wirtschaftsleistung stieg trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen, wie die Folgen des Krieges in der Ukraine, extreme Energiepreiserhöhungen, verschärfte Material- und Lieferengpässe oder der weiterhin andauernden Covid-19-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr an. Einige Dienstleistungsbereiche profitierten von dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen. Im Baugewerbe bremsten jedoch die hohen Energiepreise sowie Material- und Fachkräftemangel die Wirtschaftsleistung und führten zu einem Rückgang (-2,3 %) der Bruttowertschöpfung. Quelle: Statistisches Bundesamt - "Pressemitteilung vom 13. Januar 2023" Es bestehen weiterhin große Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Energiepreise. Umfangreiche Maßnahmen der Bundesregierung zur Sicherung der Energieversorgung und Entlastung der hohen Verbraucherpreise zeigen aber bereits Wirkung. Die Bundesregierung erwartet daher in ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 % für das Jahr 2023. Bundesregierung - "Jahreswirtschaftsbericht 2023 vom 25. Januar 2023" Die Entwicklung der Investitionen der öffentlichen Hand in Deutschland in die Sportinfrastruktur des Landes verblieb trotz des Kriegs in der Ukraine und der Corona-Pandemie weiterhin auf einem hohen Niveau. Die gute Haushaltslage der öffentlichen Hand stellt einen wesentlichen Faktor für den internationalen Sportstättenbau dar. In Europa waren die Laufbahn- und Kunstrasenmärkte im Wesentlichen geprägt von hohen Rohstoffpreisen und stark steigenden Energiekosten. Weiter waren noch Nachwehen der sich deutlich entschärfenden Corona-Krise und daraus resultierenden Einreisebeschränkungen spürbar. In Afrika, im Mittleren Osten sowie in Südeuropa verblieb der Umsatz deswegen auf einem relativ niedrigen Niveau. Der Geschäftsbereich Industrie war dahingegen kaum betroffen. Für 2023 erwarten wir für die internationalen Märkte eine leichte Erholung. 2. Geschäftsverlauf Der Konzern erzielte im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 762.062 (Vj. TEUR 575.844). Die Hauptumsatzträger sind die Produktgruppen "Kunstrasen", "PU-Beläge" sowie "Industrielle Anwendungen". Das EBITDA hat sich im Geschäftsjahr auf TEUR 41.792 (Vj. 28.987) erhöht. Das Konzernergebnis beläuft sich im Geschäftsjahr auf einen Fehlbetrag in Höhe von TEUR 37.520 (Vj. TEUR 36.502). Die Sport Group sieht sich aufgrund ihrer Qualitätszertifizierung, FIFA Fußballzertifizierung sowie FIH Zertifizierung unverändert als Produkt- und Systemqualitätsführer im Bereich von Sportbelägen. Die Sport Group ist Lizenznehmer des Programms für Fußballrasen beim Weltfußballverband FIFA sowie Preferred Turf Supplier und ist exklusiver Lieferant der FIH (Federation International Hockey) für den Kunstrasen des Hockey World Cup 2022/2023. Polytan ist ferner Preferred Turf Producer der WorldRugby, des weltweiten Rugbyverbandes. Mit der Marke Laykold ist die Sport Group seit dem Jahr 2020 offizieller Ausrüster der US Open, eines der größten Tennisturniere der Welt. Auch das Geschäftsjahr der Sport Group war geprägt von hohen Rohstoffpreisen und stark steigenden Energiekosten - vor allem in Europa. In den USA konnte umsatz- und margenseitig ein Rekordjahr erzielt werden. Durch die starken Marken AstroTurf und SYNLawn sowie dem SYNLawn-Vertriebsnetzwerk konnte die Marktposition der Gruppe weiter ausgebaut werden. Der amerikanische Markt war geprägt durch ein nach wie vor hohes Ausschreibungsniveau. Die Gruppe sieht sich weiterhin in einer sehr guten Lage um von dem weiteren Marktwachstum, insbesondere im Bereich Landscaping, zu profitieren und somit weitere Synergien in der Produktion zu nutzen. Auch das PU-Geschäft übertraf die Erwartungen, bestehende Lieferprobleme sind zurückgegangen und die ersten Anzeichen eines Preisrückgangs bei bestimmten Rohstoffen sind seit Ende des Jahres zu verzeichnen. Für das Jahr 2023 wird in diesem Bereich ein weiteres Wachstum erwartet. Die Region Asien-Pazifik strukturiert sich in zwei große Teil-Regionen. Durch die bestehenden modernen Fertigungsstandorte in Australien und Malaysia sind die Gesellschaften für alle Produktbereiche gut und zukunftsweisend aufgestellt. Die Vertriebsgesellschaften in Australien, Hong Kong und Neuseeland wurden durch Neugründungen in Shanghai und Singapur ergänzt und definieren die Zielsetzung in Asien für die nächsten Jahre. In der Region hat das Ausschreibungsniveau zugenommen und ist auf ein Vor-Corona-Niveau zurückgekehrt. Die für das Installationsgeschäft herausfordernden geschlossenen Grenzen und strikten Reisebeschränkungen konnten überwunden werden. Die Gruppe konnte ihr Geschäft in allen Bereichen der Region weiter ausbauen. In der Sport Group waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 insgesamt 1.967 (Vj. 1.831) Mitarbeiter beschäftigt, davon 694 (Vj. 672) Angestellte und 1.274 (Vj. 1.159) gewerbliche Mitarbeiter. Die Mitarbeiter werden stets gezielt fort- und weitergebildet. Die Arbeiter werden teilweise nach Akkord bezahlt. Somit wird das Personalkostenrisiko im Bereich des Installationsgeschäfts minimiert. 3. Lage Die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren sind Gesamtleistung (= Umsatzerlöse zzgl. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen), EBITDA (= Konzernjahresüberschuss bzw. -fehlbetrag vor Finanzergebnis, Abschreibungen und Steuern vom Einkommen und vom Ertrag) und Working Capital (= Vorräte zzgl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzgl. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen). Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, beispielsweise ESG Kennzahlen, werden ebenfalls zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen. a. Ertragslage Die Sport Group TopCo GmbH erzielte im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 2022 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 762.062 (Vj. TEUR 575.844). Der Anstieg ist insbesondere auf die USA zurückzuführen, wo sowohl im Installations- als auch im Produktionsbereich, aufgrund der positiven Marktentwicklung für Sportoberflächen und höherer Verkaufspreise ein Rekordumsatz erzielt werden konnte. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2022 nimmt mit TEUR 769.286 (Vj. TEUR 586.542) ebenfalls eine gute Entwicklung. Dies ist unter anderem der weiterhin guten Auftragsentwicklung geschuldet. Gegenüber der Gesamtleistung des Geschäftsjahres 2021 wurde ein Anstieg im Geschäftsjahr 2022 von rund 31 % erzielt. Die getroffene Vorjahresprognose einer Steigerung im niedrigen zweistelligen Prozentbereich konnte somit übertroffen werden. Der Materialaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 478.094 (Vj. TEUR 360.510). Der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 2022 rd. 62 % (Vj. 61 %) und verblieb somit auf einem konstanten Niveau. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 134.560 (Vj. TEUR 116.500). Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt bei 17 % (Vj. 20 %). Der Rückgang der Quote gegenüber dem Vorjahr ist auf organisatorische Optimierungen sowie Skaleneffekte in Zusammenhang mit der gesteigerten Gesamtleistung zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 128.793 (Vj. TEUR 99.481). Im Verhältnis zur Gesamtleistung liegt der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2022 bei 17 % (Vj. 17 %). Das EBITDA beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 41.792 (Vj. TEUR 28.987). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg in Höhe von 44 %. Die Prognose des Vorjahres einer Steigerung im oberen zweistelligen Prozentbereich konnte im Geschäftsjahr 2022 nicht erreicht werden. Dies ist im Wesentlichen auf die stark gestiegenen Rohstoffpreise und die globalen Lieferkettenprobleme zurückzuführen, was sich auch in gestiegenen Vertriebs- und Frachtkosten niederschlug. Des Weiteren sahen sich die deutschen Produktionsstandorte mit starken Energiepreissteigerungen nach Beginn des Ukraine-Kriegs konfrontiert. Darüber hinaus wurden höhere Einmalkosten, wie zum Beispiel Beratungskosten getragen. Der Konzernjahresfehlbetrag beträgt im Geschäftsjahr 2022 TEUR 37.520 (Vj. TEUR 36.502). Das gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte operative Geschäftsergebnis, welches insbesondere auf verschiedene Maßnahmen im Bereich Pricing und Lean Management sowie einen sehr starken Sportoberflächenmarkt in den USA zurückzuführen ist, wird durch die außerplanmäßige Abschreibung auf den Geschäfts- oder Firmenwert für Vorjahre gemindert. Für die in 2022 weiterhin gestiegenen Rohstoffpreise und die globalen Lieferkettenprobleme konnten in den letzten Monaten des Jahres eine deutliche Entspannung beobachtet werden, was sich jedoch noch nicht gravierend auf das Konzernjahresergebnis niedergeschlagen hat. b. Finanzlage Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 liquide Mittel in Höhe von TEUR 88.614 (Vj. TEUR 69.665) aus. Das kurzfristige Vermögen überdeckt das kurzfristige Fremdkapital. Die Finanzlage des Konzerns ist somit als positiv und stabil zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 382.745 (Vj. TEUR 368.337) betreffen im Wesentlichen ein Facilities Agreement bei der Unicredit aus dem Juni 2021. Die Sport Group hat im Juni 2021 einen Konsortialkredit mit Laufzeiten bis zum 30. September 2025 abgeschlossen. Hierin enthalten sind endfällige Darlehen, welche zum Bilanzstichtag TEUR 306.874 (Vj. TEUR 303.762) betragen sowie revolvierende Kreditlinien, welche zum Bilanzstichtag TEUR 54.931 (Vj. TEUR 41.424) betragen. Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien stehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 12.851 (Vj. TEUR 18.869) zur Verfügung. Eine weniger stark zurückgeführte Kreditlinie zum Jahresende ist auf die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf den Kapitalmarkt und der bewussten Nicht-Reduzierung von Kreditlinien begründet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Zinsen. Im Geschäftsjahr wurde ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 41.734.371 in die Kapitalrücklage eingelegt. Aufgrund des kontinuierlichen Forderungsmanagements innerhalb des Konzerns wird das Ausfallrisiko im Bereich der Forderungen als gering eingeschätzt. Dieses wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen auf die Forderungen abgedeckt. Bislang hat sich das Risiko durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sowie der Corona-Krise nicht wesentlich erhöht. Die Sport Group TopCo GmbH weist im Konzernabschluss im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2022 einen positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 28.072 (Vj. positiver Cash-Flow TEUR 13.205) aus. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Konzernjahresergebnis. Im Jahr 2022 konnte eine zusätzliche Finanzierung über TEUR 25.000 abgeschlossen werden, welche die Finanzkraft des Konzerns nachhaltig stärkt. Die Sport Group ist bemüht, auch im neuen Geschäftsjahr, an einer weiteren Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu arbeiten. Hierfür wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2022 unter anderem umfangreiche Investitionsvorhaben mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund TEUR 24.866 (Vj. TEUR 23.942) realisiert, die im Wesentlichen aus Investitionen in das Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr resultieren. Davon entfallen auf selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte TEUR 5.472 (Vj. TEUR 7.549). c. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Konzernbilanz der Sport Group TopCo GmbH liegt bei TEUR 624.251 (Vj. TEUR 587.965). Der Anteil der Vorräte sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände an der Bilanzsumme des Konzernabschlusses der Sport Group TopCo GmbH beträgt 43 % (Vj. 38 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf Rohstoffpreiserhöhungen sowie das verhältnismäßig lange Installationsfenster in den USA zurückzuführen. Der Bestand der liquiden Mittel liegt bei TEUR 88.614 (Vj. TEUR 69.665). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 14 % (Vj. 12 %). Der Anteil des Umlaufvermögens und des Aktiven Rechnungsabgrenzungspostens an der Bilanzsumme beträgt 57 % (Vj. 51 %). Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 60.218 (Vj. TEUR 51.160) und beläuft sich auf 10 % (Vj. 9 %) der Bilanzsumme. Mit Beschluss vom 23. Dezember 2022 wurde ein Gesellschafterdarlehen i.H.v. TEUR 41.734 in die Kapitalrücklage der Sport Group TopCo GmbH eingelegt. Das Working Capital liegt bei TEUR 165.931 (Vj. TEUR 142.612). Dies entspricht einer Erhöhung um rund 16 %. Nach einer langen Periode von Rohstoffpreiserhöhungen zeigen sich diese höheren Preislagen auch in einem höheren Working Capital. Verschiedene Maßnahmen in diesem Bereich wurden auf den Weg gebracht, um diesem Trend durch Optimierung entgegenzusteuern. Prognostiziert wurde für 2022 ursprünglich in Abhängigkeit zur Entwicklung der Gesamtleistung ein Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. III. Prognose-, Chancen und Risikobericht1. Prognosebericht Die Prognose für die Sport Group kann weiterhin als positiv bezeichnet werden. Trotz teilweise erheblicher Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Rohstoff- und Energiepreise, insbesondere auf dem Europäischen Markt, konnte die Sport Group aufgrund der weiterhin positiven Märkte ihre Gesamtleistung auf ein Rekordhoch steigern. Weiter wurde in Prozessoptimierungen im Produktionsbereich, im Einkauf, im Qualitätsmanagement und im Supply Chain Management investiert. Darüber hinaus wurde das Vertriebs- und Einbaugeschäft vor allem in USA und EMEA weiter optimiert sowie weltweit Digitalisierungsmaßnahmen umgesetzt. Dies lässt die Geschäftsführung positiv in die Zukunft blicken. Im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr rechnet die Geschäftsleitung für das Jahr 2023 aufgrund des Rekordjahres 2022 und gesetzten strategischen Initiativen in allen drei Regionen mit einer Gesamtleistung in etwa auf dem Niveau des Jahres 2022 mit leicht steigender Tendenz. Für das EBITDA wird für das Geschäftsjahr 2023 eine Steigerung im mittleren zweistelligen Prozentbereich erwartet. Diese Ziele sollen mit einer Steigerung der operativen Exzellenz und einer weiteren Optimierung der Projektrentabilität erreicht werden. Für den Bestand des Working Capital rechnet die Geschäftsleitung Ende 2023 in Abhängigkeit zur Entwicklung der Gesamtleistung mit einem Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Dies wird stets mit einem verstärkten Working Capital Management und Controlling nachgehalten. Die Auftragsentwicklung in den ersten Monaten des Jahres 2023 und der gute Auftragsbestand aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr lassen darauf schließen, dass das Geschäft der Sport Group im Jahr 2023 eine positive Entwicklung nehmen wird. Die letzten Nachwehen der Corona-Krise scheinen sehr bald überwunden. Die Dauer und finalen Auswirkungen des Ukraine-Konflikts ist nach wie vor nicht abschließend abschätzbar. Dennoch ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland, dem größten europäischen Markt der Sport Group, bereits im abgelaufenen Jahr preisbereinigt um 1,9 % gewachsen. Für den Rest des Euroraums werden ab 2024 wieder ähnliche Wachstumsraten prognostiziert. Der Markt für Sportbodensysteme ist in allen drei Regionen nach wie vor gut, sodass die Sport Group positiv in die Zukunft blickt. 2. Risikobericht Gegenwärtig sind keine den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken erkennbar. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit von Chancen- und Risikobericht zu erhöhen, sind die einzelnen Chancen und Risiken in einer Rangfolge geordnet, wobei größere Risiken und Chancen vor geringeren Risiken und Chancen geordnet werden. Die Bedeutung einzelner Chancen und Risiken ermittelt sich aus der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung auf die Prognosen und Ziele. a. Branchenspezifische Risiken (1) Ein negativer Einfluss auf die zukünftige Entwicklung könnte sich bei den operativen Einheiten aus Veränderungen der Verkaufspreise, im Verhältnis zu den Einkaufspreisen für Rohstoffe - insbesondere durch Wettbewerber - ergeben. Die Geschäftsführung der Konzernmutter sowie der operativen Einheiten sind jedoch bemüht, dieser möglichen Entwicklung durch ein permanentes Qualitäts- und Kostenmanagement, optimiertes Produktmanagement sowie eine projektbezogene Preiskalkulation erfolgreich begegnen zu können. Weiter wurden im Bereich Einkauf verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, die unter anderem eine gleichläufige Strukturierung der weltweiten Einkaufsprozesse, die Einführung einer Projektmanagementsoftware für zukünftige Einkaufsprojekte sowie die Erzielung von Einspareffekten im Bereich Rohstoffeinkauf beinhalten. Vor dem Hintergrund der Unsicherheit in Bezug auf den Ukraine-Konflikt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit insgesamt als mittel ein. (2) Negative Auswirkungen können sich aus der potenziellen Inanspruchnahme durch Kunden für Gewährleistung von Produkten der Sport Group ergeben. Diesem Risiko wird durch den weiteren Ausbau der operativen Exzellenz im Bereich Qualität, fortlaufende Qualitätssicherungsmaßnahmen und -prüfung sowie Maßnahmen zur Fortentwicklung der Produkte begegnet. Zusätzlich werden im Falle der Mängelanzeige durch den Kunden intensive Maßnahmen zur sofortigen Beseitigung getroffen (z.B. Austausch von Teilflächen, verstärkte Granulatbefüllung, intensive und regelmäßige Pflegemaßnahmen). Aufgrund dieses Maßnahmenpaketes können Gewährleistungsrisiken frühzeitig vermieden bzw. minimiert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein. b. Ertragsorientierte Risiken (1) Die Folgen eines wirtschaftlichen Abschwungs könnten zum einen die Situation unserer Kunden und somit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Zum anderen könnten Lieferketten unterbrochen oder die Produktion und Installation unserer Produkte beeinträchtigt werden. Die weiteren Auswirkungen durch den Ukraine-Konflikt lassen sich noch nicht verlässlich abschätzen. Mögliche Lieferengpässe werden durch die enge Kommunikation mit den Lieferanten zeitnah erkannt und die Rohstoff-Lieferungen durch adäquate Alternativen sichergestellt. Aktuell gehen wir nicht von einer weiteren drastischen Verschärfung der Effekte auf die Sport Group aus und arbeiten weiter daran, den Konzern auf die sich ändernden Umstände einzustellen und entsprechend vorzubereiten. Insgesamt schätzen wir die Eintrittswahrscheinlichkeit anhaltender negativer Auswirkungen als gering ein. (2) Der Konzern unterliegt dem allgemeinen Ausfallrisiko von Forderungen. Diesem wird weitestgehend mit einem expliziten Forderungsmanagement und Bonitätsprüfungen begegnet. Im Hinblick auf die Finanzierung bestehen allgemeine Liquiditätsrisiken. Der Konzern ist außerdem verpflichtet, während der Laufzeit der Konsortialdarlehen bestimmte Finanzkennzahlen einzuhalten und Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Nichteinhaltung dieser Kennzahlen kann unter anderem Anpassungen der Finanzierungsstruktur und -bedingungen sowie der Berichtsanforderungen nach sich ziehen. Sowohl auf Ebene der einzelnen Tochterunternehmen als auch auf Ebene des Konzerns wird monatlich ein detailliertes Reporting mit entsprechender Risikoberichterstattung angefertigt und in der Geschäftsführung analysiert und besprochen. Somit können eventuelle Risiken oder Gefahren unverzüglich erkannt und erfolgreich bekämpft bzw. vermieden werden. Die weiteren Auswirkungen durch den Ukraine-Konflikt lassen nach wie vor nicht verlässlich abschätzen. Anhand der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr erwarten wir zukünftig nur leicht negative Auswirkungen auf die entsprechenden Finanzkennzahlen. Sollte es zu einer starken Verschärfung der wirtschaftlichen Auswirkungen hieraus kommen, können sich hieraus auch stärkere Negativauswirkungen ergeben. Dieses Risiko wird jedoch als beherrschbar erachtet und daher die Eintrittswahrscheinlichkeit der beschriebenen Risiken insgesamt als gering eingestuft. (3) Aus dem operativen Geschäft ergeben sich für einzelne Tochtergesellschaften Währungsrisiken. Die Sicherung der Risiken aus Fremdwährungspositionen durch den Verkauf von Fremdwährungsbeständen erfolgt grundsätzlich zentral über die Sport Group Holding GmbH. Die Währungsgeschäfte werden nicht zu spekulativen Zwecken abgeschlossen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein. Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die aktuelle Risikosituation des Konzerns als beherrschbar. 3. Chancenbericht (1) Aufgrund des Fokus der Auftraggeber auf die höhere Wirtschaftlichkeit, die "life cycle costs" im Bereich Kunstrasen sowie die witterungsunabhängige Nutzung des Kunstrasenplatzes und durch den generell erkennbaren Trend zum Kunstrasen und die verstärkte Promotion der FIFA im professionellen Fußballbereich (FIFA Quality Concept Artifical Turf) kann die Sport Group aufgrund ihrer guten Positionierung im Markt ihre Umsätze und Ergebnisse in den nächsten Jahren voraussichtlich weiter steigern. Im Bereich Laufbahnbeläge kann auch in den nächsten Jahren national und international eine stabile Nachfrage erwartet werden. Der Bereich "Landscaping" bietet zudem weiter gute Entwicklungsmöglichkeiten. (2) Weiterhin ist die Effizienz der Geschäftsprozesse entscheidend für den Erfolg der operativen Einheiten. Diese haben einen Best-in-class-Anspruch in Produktion und Logistik. Um diesen erfüllen zu können, werden im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses moderne Methoden in diesen Bereichen umgesetzt. Dadurch können die Gesellschaften bei einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur ein gleichbleibend hohes und verlässliches Qualitätsniveau sicherstellen. (3) Die produzierenden Gesellschaften streben mit verstärkten Entwicklungs- und Vertriebsaktivitäten zukünftig eine noch bessere Abschöpfung des potenziellen Umsatzvolumens an. Durch den Einsatz qualifizierter Mitarbeiter sowie die enge Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten sind sie bemüht, die Produktqualität weiter zu verbessern. Die Qualität der Produkte der Sport Group unterliegt ständigen und strengsten Kontrollen vom Rohstoff bis zum Fertigprodukt. Insgesamt ist die wirtschaftliche Substanz und Ertragskraft der Sport Group weiterhin sehr attraktiv und bietet ausreichendes Potenzial, um den weltwirtschaftlichen Entwicklungen auch zukünftig begegnen zu können.
Burgheim, den 26. April 2023 Geschäftsführer Christoph von Nitzsch Dr. Klaus Hauschulte Mathias Schwägerl Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Konzernanhang zur Konzernbilanz und Konzerngewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022I. Allgemeine AngabenDie Sport Group TopCo GmbH hat ihren Sitz in Burgheim und ist im Handelsregister Ingolstadt unter HR B 7557 eingetragen. Die Gesellschaft ist mit Gesellschaftsvertrag vom 10. März 2015 gegründet worden. Gegenstand der Gesellschaft ist die Verwaltung des eigenen Vermögens und der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an Unternehmen, insbesondere von Gesellschafts- und Geschäftsanteilen an Gesellschaften und Unternehmen, die im Bereich des Sportstättenbaus und der Kunststoffproduktion sowie in der Immobilien- und Baubranche tätig sind oder die an solchen Gesellschaften und Unternehmen unmittelbar oder mittelbar beteiligt sind. Mit Vertrag vom 20. April 2015 hat die Gesellschaft sämtliche Anteile an der Sport Group Holding GmbH, Burgheim, erworben. Mit Sale und Purchase Agreement vom 23. April 2015 und Closing Agreement zum 9. Juni 2015 hat die Sport Group Holding GmbH, Burgheim, sämtliche Anteile an der Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, und damit den Konzern der "Sport Group" erworben. Am 19. April 2016 wurde zunächst die Sportfield Beteiligungen GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 4182, mit Wirkung zum 1. Januar 2016 auf die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Ingolstadt unter HRB 4231, verschmolzen. Sodann wurde die Sportfield Deutschland Holding GmbH, Burgheim, rückwirkend zum 1. Januar 2016 auf die Sport Group Holding GmbH verschmolzen. In den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, sind nachfolgende Gesellschaften einzubeziehen:
Nachfolgende Gesellschaften werden aufgrund der untergeordneten Bedeutung der Beteiligung nicht in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen:
Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften des Gesetzes der Gesellschaften mit beschränkter Haftung betreffend aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Konsolidierungsgrundsätze1. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen mit dem jeweils anteiligen Reinvermögen basierend auf den beizulegenden Zeitwerten der übernommenen Vermögenswerte und Schulden dieser Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Im Geschäftsjahr 2022 hat sich der Geschäfts- oder Firmenwert folgendermaßen entwickelt:
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf Ebene der Sport Group gem. § 309 Abs. 1 in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB planmäßig linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Auf Ebene der Geschäftsfelder wird der verteilte Geschäfts- oder Firmenwert ebenfalls über seine tatsächliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die tatsächliche betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das "know-how" (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft. Der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes beträgt somit zum 31. Dezember 2022 TEUR 80.223 (Vj. TEUR 101.848). Da der Geschäfts- oder Firmenwert in den Einzelabschlüssen in den Vereinigten Staaten von Amerika in US-Dollar, in Australien in australischem Dollar, in England in Pfund, in Malaysia in malaysischen Ringgit und in Schweden in schwedischen Kronen bilanziert wird, sind auf Konzernbasis Wechselkursdifferenzen auf Ebene des Firmenwertes im Posten Wechselkursgewinne/ -verluste im Eigenkapital enthalten. 2. Schuldenkonsolidierung Forderungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden aufgerechnet. 3. Zwischenergebniseliminierung Wesentliche zu eliminierende Zwischenergebnisse aus Geschäften zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden in der Konsolidierung in Höhe von TEUR 354 (Vj. TEUR 290) eliminiert. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Umsatzerlöse und andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen sowie Zinserträge zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. 5. Währungsumrechnung Die Bilanzwerte der in Fremdwährung bilanzierenden Tochterunternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt des jeweiligen Bilanzstichtages in Euro umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen umgerechnet. Die Werte aus der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit den Durchschnittskursen der einzelnen Monate des Geschäftsjahres umgerechnet. Demzufolge kommt es zu Währungsumrechnungsdifferenzen zwischen Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Währungsdifferenzen sind im Eigenkapital in der Bilanz ausgewiesen. Währungsumrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden im Eigenkapital ausgewiesen. III. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeSelbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die einzeln zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten sowie angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des durch den Entwicklungsprozess veranlassten Wertverzehrs von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 20 Jahren nach der linearen Methode vorgenommen. Der Firmenwert wird über die Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode errechnet sind. Die Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis 50 Jahren.
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 wurde bei den deutschen Gesellschaften ein Sammelposten gebildet, der auf fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie anteilige Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie den Wertverzehrs des Anlagevermögens. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurde eine entsprechende Abwertung vorgenommen. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt oder, sofern erforderlich, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Fertigungseinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung sowie anteilige Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie den Wertverzehrs des Anlagevermögens. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abschreibungen vorgenommen. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden mit ihren Nennwerten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Im Geschäftsjahr erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (projected unit credit method). Gemäß Art. 75 Abs. 6 Satz 1 EGHGB n.F. i.V.m. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n.F. sind Altersversorgungsverpflichtungen (Rückstellungen für Pensionen) im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Ertragssteuerverpflichtungen abzüglich eventuell geleisteter Steuervorauszahlungen angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen sind für sämtliche zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken gebildet worden. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert angesetzt. Fremdwährungsgeschäfte werden mit dem Kurs im Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte erfasst. Bei Kursänderungen zwischen dem Zeitpunkt der Ausführung der Geschäfte und dem Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung der aus den Geschäften resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag unter Beachtung von § 256a HGB. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie auf Verlustvorträge angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegen je nach Konzerngesellschaft unterschiedliche effektive Steuersätze zugrunde, die sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben werden. Die Steuersätze sind nach Konzerngesellschaften aufgeführt und belaufen sich auf:
IV. Erläuterungen zur Bilanz1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 und die Zusammensetzung zum 31. Dezember 2022 ist im Anlagespiegel dargestellt, welcher dem Anhang beigefügt ist. 2. Beteiligungen Die Beteiligungen betreffen im Wesentlichen Anteile (50 %) an der CLS Surfaces (Holding) Ltd., Linwood (UK) i.H.v. TEUR 1.094 (Vj. TEUR 1.094). Der Konzern hält lediglich Vorzugsaktien und übt somit keine Kontrolle aus. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 7.838 (Vj. TEUR 8.662) beinhalten insbesondere sonstige Erstattungsansprüche, debitorische Kreditoren sowie Forderungen gegen das Finanzamt aus Ertragsteuer und Umsatzsteuer. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen abgegrenzte Lizenz- und sonstige Kosten. Die Auflösung des Postens erfolgt linear über die voraussichtliche Laufzeit. 5. Aktive latente Steuern Die temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu aktiven latenten Steuern führen, resultieren im Wesentlichen aus
Weiter wurden aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet.
6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.020.000 und ist vollständig eingezahlt. Am 23. Dezember 2022 wurde ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 41.734.371 in die Kapitalrücklage eingelegt. Die Kapitalrücklage beträgt somit am 31. Dezember 2022 EUR 208.964.371 (Vj. EUR 167.230.000). Der Posten Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung im Eigenkapital in Höhe von TEUR 431 (Vj. TEUR -4.413) resultiert aus der Anwendung der modifizierten Stichtagskursmethode nach § 308a HGB und den Währungseffekten aus der Schuldenkonsolidierung. 7. Rückstellungen Die zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Pensionsrückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen die Verpflichtungen der POLYTAN GmbH in Höhe von TEUR 561 (Vj. TEUR 570) und der Möller GmbH in Höhe von TEUR 571 (Vj. TEUR 595) gegenüber ihren ehemaligen Geschäftsführern. Folgende Annahmen wurden im Wesentlichen den versicherungsmathematischen Gutachten zugrunde gelegt:
Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung und die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes i.H.v. TEUR 9 (Vj. TEUR 44) werden im Zinsaufwand/Zinsertrag ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 36 (Vj. TEUR 56). Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.907 (Vj. TEUR 1.489) betreffen im Wesentlichen Ertragsteuern im In- und Ausland. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 36.569 (Vj. TEUR 31.054) wurden für alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken gebildet. Sie beinhalten insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen (TEUR 9.996, Vj TEUR 9.460), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 10.104, Vj. TEUR 9.241), Personalrückstellungen (TEUR 10.113, Vj. TEUR 7.681), Provisionen (TEUR 3.349, Vj. TEUR 2.363) sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten (TEUR 794, Vj. TEUR 692). 8. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit (RLZ) der Verbindlichkeiten ist wie folgt:
Die Sport Group hat im Juni 2021 ein Facilities Agreement mit der Unicredit, Niederlassung München, abgeschlossen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren aus gewährten Darlehen und den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Zinsen. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der Einlage von Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 41.734 in die Kapitalrücklage. Die Sonstige Verbindlichkeiten beinhalten ein Darlehen über TEUR 25.000, das im Geschäftsjahr auf dem Kapitalmarkt platziert werden konnte. 9. Passive latente Steuern Die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, welche zu passiven latenten Steuern führen, resultierten im Wesentlichen aus - der unterschiedlichen Behandlung unrealisierter Kursgewinne (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen), - dem steuerlichen Ansatzverbot selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und - dem unterschiedlichen Wertansatz des Sachanlagevermögens.
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Im Konzern wurden im Geschäftsjahr 1. Januar bis 31. Dezember 2022 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 762.062 (Vj. TEUR 575.844) generiert. Davon wurden TEUR 113.311 (Vj. TEUR 93.959) im Inland und TEUR 648.751 (Vj. TEUR 481.885) im Ausland erwirtschaftet. Die Umsatzerlöse wurden in folgenden Geschäftsbereichen erzielt:
2. Forschungs- und Entwicklungskosten Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2022 selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens beläuft sich auf TEUR 5.472 (Vj. TEUR 7.549). Davon befinden sich noch TEUR 3.887 (Vj. TEUR 2.461) in der Entwicklung. 3. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 TEUR 9.769 (Vj. TEUR 12.429) und resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 4.772 (Vj. TEUR 4.689) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.005 (Vj. TEUR 3.021), die periodenfremde Erträge darstellen. 4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Bei den Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens handelt es sich um Abschreibungen auf Forderungen. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 TEUR 128.793 (Vj. TEUR 99.481). Periodenfremde Aufwendungen sind für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung.
VI. Sonstige Angaben1. Veränderung des Konsolidierungskreises Folgende Veränderungen des Konsolidierungskreises wurden im Geschäftsjahr 2022 vorgenommen:
Die oben aufgeführten Veränderungen sind insgesamt für den Konzern von untergeordneter Bedeutung, womit im Geschäftsjahr 2022 keine wesentliche Veränderung des Konsolidierungskreises vorgenommen wurde. 2. Befreiungsoption nach § 264 Abs. 3, 264b HGB Folgende Konzernunternehmen machen von der Befreiungsoption des § 264 Abs. 3, 264b HGB Gebrauch:
3. Haftungsverhältnisse / Gewährte Sicherheiten Die Sport Group hat im Juni 2021 ein Facilities Agreement mit der Unicredit, Niederlassung München, abgeschlossen. Von der Sport Group wurden folgende Sicherheiten bereitgestellt:
Weitere Sicherheiten wurden von jedem einzelnen verbundenen Unternehmen des Konzerns gestellt. Im Rahmen dieser Kreditvereinbarung sind sämtliche wesentliche verbundene Unternehmen bis zur Höhe des gesamten Kreditbetrages von TEUR 361.380 in der Höhe verpflichtet, in der Zins- und Tilgungsleistungen nicht erbracht werden können. Weiter wurden von der Sport Group im Rahmen eines im September 2022 geschlossenen Darlehensvertrags folgende Sicherheiten bereitgestellt:
Im Rahmen dieses Darlehensvertrags sind die definierten Sicherheiten bis zur Höhe des gesamten Kreditbetrages von TEUR 25.000 heranzuziehen. Aufgrund der geplanten positiven Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung des Sport Group Konzerns und seiner Tochterunternehmen geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Risiko einer Inanspruchnahme sehr gering ist. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Konzern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 39.844 (Vj. TEUR 48.800). 5. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 wurden im Durchschnitt 1.967 (Vj. 1.831) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 694 (Vj. 672) Angestellte und 1.274 (Vj. 1.159) Arbeiter. 6. Abschlussprüferhonorar Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 356 (Vj. TEUR 314) und betrifft in Höhe von TEUR 338 (Vj. TEUR 310) Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von TEUR 18 (Vj. TEUR 4) andere Bestätigungsleistungen. 7. Organe der Konzernobergesellschaft Im Geschäftsjahr 2022 wurde die Geschäftsführung ausgeübt von:
Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 314 Abs. 3 in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 8. Nachtragsbericht Mit Datum vom 14. April 2023 wurden Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 12.400 aufgenommen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. 9. Konzernverhältnisse Die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist das Mutterunternehmen des Sport Group Konzerns. Alle wesentlichen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, ist beim Betreiber des Bundesanzeigers einzureichen und im Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.
Burgheim, den 26. April 2023 Geschäftsführer Christoph von Nitzsch Dr. Klaus Hauschulte Mathias Schwägerl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Kapitalflussrechnung des Konzerns für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2022in TEUR
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Sport Group TopCo GmbH, Burgheim Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Sport Group TopCo GmbH, Burgheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Sport Group TopCo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernla geberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. April 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christoph Tübbing, Wirtschaftsprüfer ppa. Yanyan Lin, Wirtschaftsprüferin Der Konzernabschluss zum 31.12.2022 wurde am 26.04.2023 gebilligt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
6 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen